Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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1944-2011

Der ehemalige Schwergewichts-Weltmeister gilt als einer der größten Boxer aller Zeiten, seine Rivalität mit Muhammad Ali verlieh ihm den Status der Le­gende. Nun ist Joe Frazier 67-jährig an Krebs verstorbenMuhammad Ali, dem Pathos bekanntlich nie sonderlich abhold,  beschrieb seinen dritten und letzten Kampf gegen Joe Frazier als eine Art Nahtod-Erfahrung. "Knapper am Sterben, als alles das ich kenne." Frazier dagegen meinte: "Wir haben einfach unseren Job gemacht."  Bescheiden und geradlinig, so war der am 12. Jänner 1944 in Laurel Bay im US-Bundesstaat South Carolina geborene Joseph William Frazier. Als Mensch wie als Boxer. Das jüngste von elf Kindern wuchs in den einfachsten Verhältnissen einer kleinen Farm auf, Vater Rubin besserte das Familien-Einkommen durch illegales Schnapsbrennen ein bisschen auf. Mit 15 ging Joe nach New York, wo sein älterer Bruder Tommy lebte. Er fand keine Arbeit und musste sich als Autoknacker durchschlagen, seine Beute schlug er billigst an einen Schrottplatzbesitzer los. Die Abhängigkeit von seinem Bruder wurde Joe unerträglich und so verließ er die Stadt, um in Philadelphia einen Neuanfang zu versuchen. Es war im dortigen...

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Zeitarbeit

Wenn es darum geht, Spitzenposten im Staat neu zu besetzen, muss es oft schnell gehen. Allerhöchstens eine Nacht bekommen die meisten angehenden Minister Bedenkzeit, um zu- oder abzusagenEs war das Wochenende nach dem Anruf von Thomas Klestil, das bis heute eines der einsamsten seines Lebens geblieben sei. "Ich war so zerrissen und konnte mit niemandem sprechen. Meine Eltern waren beide tot, Freundin hatte ich keine, ich hab schon viele Leute gekannt, aber richtige Freunde waren das nicht", erinnert sich Heinrich Neisser. Er spricht vom Jahr 1969. Ein Donnerstag im Frühjahr. Neisser saß in seinem Büro, er war damals Kabinettsmitarbeiter im Büro von Kanzler Josef Klaus. Da läutete das Telefon. Am Apparat: der spätere Bundespräsident Klestil, damals Sekretär von Klaus. "Du sollst Staatssekretär werden", sei er damals gleich mit der Tür ins Haus gefallen. "Sag uns bitte bis in einer Stunde Bescheid, ob du es machst." Der Kanzler wird ungeduldig Völlig verdattert sei er gewesen, erzählt Neisser heute. Er habe nicht "den Funken eines Schimmers" gehabt, dass das passieren könnte. Nach zwanzig Minuten kam dann der nächste Anruf: "Klaus wird ungeduldig!" "Tommi", habe...

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Zeitfragen

Die Lage in Österreich, Europa, der Welt weist gewisse Parallelen zu den Dreißigerjahren des vorigen Jahrhunderts auf. Sind wir zur Wiederholung verdammt?Leben wir in einer Zeitschleife, in der sich alles wiederholt? Warum wird im Österreich des Jahres 2016 von "Bürgerkrieg" geredet? Weil Strache das als seine rechte Kampfrhetorik missbraucht? Natürlich, aber das Erschrecken vom Altbundespräsidenten Heinz Fischer abwärts zeigt: Als gedankliche Möglichkeit ist es immer noch vorhanden. Im Februar 1934 tobte in Österreich ein kurzer, aber blutiger Bürgerkrieg (500 Tote) zwischen den großen, bewaffneten Lagern der Ersten Republik: zwischen radikalen Sozialisten und christlich verbrämten Reaktionären. Der Bürgerkrieg, den Strache – und die zahlreichen Poster in den Internetforen, auch auf "derStandard.at" – meinen, verläuft allerdings entlang anderer Linien: Die Bürgerkriegshysterie von heute bezieht sich auf einen herbeifantasierten Aufruhr der muslimischen Bevölkerung (viele davon in dritter Generation in Österreich). Oder, implizit, aber deutlich wahrscheinlicher, auf einen Gewaltausbruch der "echten Österreicher" gegen die Zugewanderten, vor allem die...

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Wie die Zeit vergeht

Ist man früher schneller gealtert? Die Zeit vergeht unterschiedlich schnell, wenn man sie aus unterschiedlichen Perspektiven erlebtAls mein Vater so alt war wie ich jetzt, war er schon zwei Jahre in Pension. Ich habe das kürzlich meiner Frau gesagt, und die hat spontan geantwortet: "Der war aber auch älter." Das stimmt natürlich aus damaliger Perspektive: Wir waren 1981 Anfang 20, da hält man einen 56 Jahre alten Mann für relativ alt. Altern in Zeiten des Krieges Es stimmt aber wohl auch objektiv: Wer wie mein Vater 1925 geboren wurde, der war 13, als Hitler gekommen ist, wurde mit 18 zur Wehrmacht eingezogen, kam – wenn er das Glück hatte, einem zweifelhaften Heldentod und der Kriegsgefangenschaft zu entgehen – als 20-jähriger Veteran in ein kriegszerstörtes Land. Wirkte nach Kräften an dessen Wiederaufbau mit, zunächst noch mit 50-Stunden-Arbeitswochen, dann sank die Arbeitszeit auf 48 Stunden, später auf 43, und erst 1975 war die 40-Stunden-Woche allgemein eingeführt. Da alterte man rascher. Verging die Zeit dadurch rascher? Jedenfalls: Da war nicht viel zu erinnern an eine "gute alte Zeit" – obwohl der Vater viele gute Erinnerungen mit uns Kindern zu...

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Hofer-Plakate

Bischof erwartet sich "Respekt" vor Religion "von jeder Wahlbewegung"Feldkirch/Wien – Der Vorarlberger Bischof Benno Elbs wünscht sich, dass "Religion nicht für parteipolitische Interessen verwendet wird". Gott sei "hochpolitisch", "aber er ist nicht parteipolitisch", meinte Elbs gefragt nach seiner Meinung zum Plakat-Slogan "So wahr mir Gott helfe" des freiheitlichen Hofburg-Kandidaten Norbert Hofer. Gott sei aus seiner Sicht "politisch" im Einsatz für die Armen und Benachteiligten, erklärte Elbs am Rande einer Caritas-Pressekonferenz in Feldkirch. Er kenne die Motivlage für die Plakate nicht, betonte Elbs. Der Bischof erwartet sich aber "von jeder Wahlbewegung", nicht nur bei dieser Bundespräsidenten-Wahl, "dass mit Respekt vor der Religion und mit Respekt vor religiösen Menschen umgegangen wird". Caritas-Präsident Michael Landau pflichtete dem Bischof bei. (APA, 29.10.2016)

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Soziales

Caritas-Präsident sieht in Vorarlberger Modell "sinnvolles Beispiel"Feldkirch/Wien – Caritas-Präsident Michael Landau mahnt in der aktuellen Mindestsicherungs-Debatte die Politik: "Wer von sozialen Hängematten spricht, hat von der Wirklichkeit der Menschen keine Ahnung." Die Mindestsicherung "gehört reformiert, nicht diffamiert", betonte Landau. Für Flüchtlinge hält er das Vorarlberger Mindestsicherungs-Modell für ein "sinnvolles Beispiel". Die Caritas startet dieser Tage wieder eine Kampagne für ihre Inlandsarbeit: "Wir dürfen die Not der Menschen auch in Österreich jetzt nicht aus dem Blick verlieren", erklärte Landau bei einer Pressekonferenz in Feldkirch. 1,18 Millionen Menschen seien hierzulande armutsgefährdet, knapp 400.000 von ihnen gelten als akut arm. Landau erinnerte daran, dass "sich hinter den Zahlen Menschen und Schicksale verbergen". Bei ihren Rechenbeispielen um die geplanten Kürzungen und Deckelungen bei der Mindestsicherung würden die Politiker oft vergessen, dass es sich um Menschen handelt, "die sich von einem Monat zum nächsten sorgen und abmühen", kritisierte der Caritas-Präsident. "Ich meine, diejenigen, die an den Rändern unserer...

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Renten

Korosec fordert Anhebung um 1,3 statt 0,8 Prozent: "Mir geht es um die Nachhaltigkeit" – Blecha: "Werden uns nicht abspeisen lassen"Wien – Die Seniorenvertreter von SPÖ und ÖVP, Karl Blecha und Ingrid Korosec, bleiben bei ihren Forderungen nach einer Pensionserhöhung über die geplanten 0,8 Prozent hinaus. Das erklärten sie in der ORF-"Pressestunde" am Sonntag. Während Korosec darauf beharrte, dass die prozentuelle Anpassung notwendig sei, will Blecha zumindest die im Raum stehende Einmal-Zahlung von 100 Euro erreichen. "Die Anpassung ist lächerlich", sagte SPÖ-Pensionistenverbands-Chef Blecha zu der von der Pensionskommission in der vergangenen Woche festgelegten Anhebung von 0,8 Prozent. Gleichzeitig meinte er: "Wir müssen auf den Finanzminister ein bisschen Rücksicht nehmen." Wenn dieser sage, es sei eine darüber hinausgehende Erhöhung nicht vorgesehen, so verlange er jedoch den "Pensionisten-Hunderter" – also die Einmalzahlung von 100 Euro. Korosec: Gestaffelte Erhöhung statt Einmalzahlung Blecha meinte, dies würde – bei eine Auszahlung im Jänner – das Budget für 2017 gar nicht belasten, da der "Hunderter" noch im Budget 2016 abgerechnet werden würde....

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Arzttermine: Lösung ohne Problem

Dort am linken Oberschenkel, ein etwas zu großer Leberfleck, irgendwie seltsam gefärbt. Wahrscheinlich nichts Schlimmes, denke ich mir, aber sicher ist sicher. Also rufe ich beim Hautarzt an. Und dann kommt dieser Satz. "Zwei Monate warten, vorher keene Chance", plärrt mir die Sprechzimmerdame mit Berliner Schnauze entgegen. Uff, seufze ich ins Telefon und lege auf. Geht das nicht anders? Doch – seit dem 25. Januar. "Terminservicestellen" ist ein Wort, das auf absehbare Zeit nicht die deutsche Lyrik bereichern wird. Aber es beschreibt eine Alternative für Leute wie mich. Gesetzlich versicherte Patienten können nun in allen Bundesländern eine Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) anrufen, um sich einen Termin beim Facharzt vermitteln zu lassen. Die Telefonisten durchsuchen dann Datenbanken, in denen freie Termine der umliegenden Fachärzte eingetragen sind. Davon schlagen sie einen vor, der innerhalb der nächsten vier Wochen liegen muss. Speziell älteren Menschen sollte damit das telefonische und persönliche Abklappern von Arztpraxen...

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Ryanair hat für Frankfurt noch größere Pläne

Vier neue tägliche Flüge werden zum Zankapfel der deutschen Luftfahrt. Für sich genommen, klingt das erstaunlich. Weil aber der irische Billigflieger Ryanair die vier Flüge losschickt und das auch noch vom Frankfurter Flughafen, der Heimatbasis des nationalen Platzhirschen Deutsche Lufthansa, wird die Erregung nachvollziehbar. Zudem kommt die Gesellschaft in den Genuss von Rabatten bei den Flughafengebühren, während die deutschen Gesellschaften seit Jahren über die hohen Forderungen des Flughafenbetreibers Fraport klagen. Fraport gewährt der erstmals ab Frankfurt startenden Ryanair einen Neukundenrabatt, den die großen deutschen Fluggesellschaften nicht bekommen, da sie seit langem Frankfurt ansteuern. Autor: Timo Kotowski, Redakteur in der Wirtschaft. ...

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Übernahme bestätigt: AT&T kauft Time Warner für mehr als 100 Milliarden Dollar

Die Gerüchte haben sich bestätigt: Der Telekom-Konzern ATT will für eine Summe von mehr als 100 Milliarden Dollar das Medienunternehmen Time Warner übernehmen. Es sei ein Kaufpreis in Höhe von 107,50 Dollar pro Aktie vereinbart worden, teilten die beiden US-Unternehmen am Samstag mit. Daraus ergibt sich ein Kaufpreis von 85,4 Milliarden Dollar, umgerechnet 78 Milliarden Euro. Inklusive übernommener Schulden liegt die Summe bei 108,7 Milliarden Dollar. Der Zusammenschluss soll bis Ende 2017 abgeschlossen werden. Die US-Behörden und Time-Warner-Aktionäre müssen noch zustimmen. Die beiden Firmen sprechen in ihrer Mitteilung von einer "einzigartigen Kombination - die weltbesten Premiuminhalte mit dem Netzwerk, sie auf jeden Bildschirm zu liefern, wie immer die Kunden es wollen". Dabei denken ATT und Time Warner vor allem an Smartphone-Nutzer. "Die Zukunft von Video ist mobil und die Zukunft von mobil ist Video", heißt es weiter. Provider suchen neue Einnahmequellen Zu Time Warner gehören Fernsehsender wie CNN und HBO ("Game of Thrones") sowie das Hollywood-Studio Warner Bros. Vor zwei Jahren hatte bereits der Konkurrent 21th Century Fox aus dem Firmenimperium des...

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Übernahme: AT&T soll an Time Warner interessiert sein

Der Medienriese Time Warner mit Fernsehsendern wie CNN und HBO sowie dem Hollywood-Studio Warner Bros. könnte bald dem Telekom-Konzern ATT gehören. Die Übernahme könnte bereits am Wochenende erfolgen und am Montag bekanntgegeben werden, berichten das Wall Street Journal, die Financial Times und Bloomberg am 21. Oktober 2016. Der wahrscheinliche Kaufpreis wird auf mehr als 80 Milliarden Dollar beziffert. Auch Apple soll interessiert gewesen sein Die Verhandlungen seien zuletzt beschleunigt worden, nachdem Bloomberg am 20. Oktober 2016 von Gesprächen über Kooperationsmöglichkeiten berichtet habe, heißt es. Auch Apple soll sich Time Warner angesehen haben. Auch jetzt beobachte der Konzern die Situation, schreibt das Wall Street Journal. Keines der Unternehmen äußerte sich bislang zu einer möglichen Übernahme. Die Übernahme wäre ein weiterer Beleg für den Trend, dass Telekommunikationskonzerne in Medieninhalte investieren. So kaufte in den USA der Kabel-Anbieter Comcast im Jahr 2011 NBCUniversal mit der gleichnamigen NBC-Senderkette und dem Universal-Filmstudio. Verizon, zu dem bereits AOL mit Online-Medien wie der Huffington Post gehört, ist am Internet-Pionier...

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Cloud-Software: SAP wird trotz eines durchwachsenen Quartals optimistischer

Die Umstellung auf Cloud-Software zur Miete aus dem Internet zahlt sich für den Softwarehersteller SAP mehr und mehr aus. Für das laufende Jahr wird der Softwarekonzern dank eines starken Wachstums im dritten Quartal optimistischer und hebt trotz eines Gewinnrückgangs seine vorsichtigen Erwartungen an Umsatz und Gewinn vom Jahresanfang leicht an. "Alle Kennzahlen zum Geschäftsausblick tendieren zum oberen Ende der jeweiligen Bandbreite vom Jahresanfang", sagte Finanzchef Luka Mucic am Freitag in Walldorf. Wegen der zurückliegenden Entwicklung und gut gefüllter Auftragsbücher gehe er von einem starken vierten Quartal aus. Das letzte Jahresviertel ist üblicherweise das stärkste für den Softwarekonzern - wie in der gesamten IT-Branche. Der Grund: Kurz vor Jahresende werden Budgets ausgeschöpft und letzte Anschaffungen eingeplant. An der Börse kamen die Nachrichten gut an. Die SAP-Aktie gewann am Vormittag zuletzt 2,73 Prozent an Wert und war damit Spitzenreiter im Dax. Für das gesamte Jahr rechnet SAP nun mit einem etwas höheren Plus bei den um Währungseffekte und Sonderkosten bereinigten Erlösen aus Miet- und fest installierter Software. Sie sollen um 6,5 bis...

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Accumotive: Daimler baut noch eine Akkufabrik

Der Stuttgarter Automobilkonzern Daimler baut eine weitere Akkufabrik. Standort ist Kamenz in Sachsen. Dort sollen Akkus für Elektroautos und Häuser gefertigt werden. Der erste Spatenstich für die neue Fabrik erfolgte am 24. Oktober 2016. Mitte 2018 soll die Produktion in dem Werk beginnen. Dort sollen Lithium-Ionen-Akkus für Hybrid- und Elektrofahrzeuge von Mercedes-Benz und Smart gebaut werden. Außerdem will das Daimler-Tochterunternehmen Accumotive dort Heimkakkus bauen, mit denen Daimler Teslas Powerwall Konkurrenz machen will. Die Fabrik bekommt eine Solaranlage Das neue Werk soll laut Daimler von einem Blockheizkraftwerk sowie Solarzellen auf dem Dach mit Strom versorgt werden. Damit werde es Kohlendioxid-neutral. Die Photovoltaikanlage hat eine Leistung von zwei Megawatt. Zu der Anlage werden auch stationäre Akkus gehören, die Strom zwischenspeichern. Das Konzept erinnert ein wenig an Teslas Akkuproduktionsanlage Gigafactory. Daimler plant, bis zum Jahr 2025 im Pkw-Segment mehr als zehn Elektrofahrzeuge im Programm zu haben. Beim Pariser Autosalon hat der Konzern kürzlich die neue Produktmarke für Elektromobilität präsentiert, die die Bezeichnung EQ tragen...

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Spielebranche: Gameforge entlässt 20 Prozent der Mitarbeiter

Nach Entlassungen bei Goodgame Studios (Hamburg) und Wooga (Berlin) stehen auch bei dem Karlsruher Onlinespielentwickler und -betreiber Gameforge Entlassungen bevor. Rund 90 der momentan noch 330 Mitarbeiter verlieren ihre Stelle. "Die freigestellten Kollegen werden umfassend und großzügig bei ihrer Suche nach neuen Jobs unterstützt", verspricht Firmenchef Alexander Rösner. Mit den Kündigungen steht auch eine tiefgreifende Neustrukturierung bevor: Das Unternehmen will sich vollständig aus dem Markt für Mobilegames zurückziehen und sich ganz auf PC-Spiele konzentrieren. "Im PC-Markt, insbesondere für Free-to-Play, haben sich in den letzten Jahren interessante Opportunitäten ergeben, während der Mobilegames-Markt sehr viel härter und unbeweglicher geworden ist", so Rösner in einer Pressemitteilung. Diese Argumentation wirkt überraschend: Eigentlich gelten Mobilegames als Zukunft für die Free-to-Play-Branche, während der PC-Markt in diesem Bereich hoffnungslos überlaufen ist - was wichtige Ursache für die Probleme und Entlassungen etwa bei Goodgame sein dürfte, dem größten deutschen Entwicklerstudio. Hoher Wettbewerbsdruck auch bei PC-Spielen Auch Ubisoft...

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Soziales Netzwerk: Paypal-Zahlungen bei Facebook und im Messenger möglich

Paypal wird seine Zahlungsdienste im Netzwerk Facebook und im Messenger anbieten. Das hat das Unternehmen bekanntgegeben. In den USA sind die Dienste künftig Teil des sozialen Netzwerks und des Messaging-Programms des Unternehmens. "Es wird für Paypal-Kunden einfach möglich sein, ihre Paypal-Konten mit Facebook und Messenger bei Paypal Checkout zu verbinden", erklärte das Unternehmen. Paypal-Deutschland-Sprecherin Sabrina Winter sagte Golem.de: "Das Angebot ist derzeit nur für die USA verfügbar, zu Plänen oder einem zeitlichen Rahmen einer Einführung in Deutschland können wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Aussagen treffen." Im vergangenen Monat hatte Messenger Vice President David Marcus bekanntgegeben, dass Messenger-Bots Zahlungen annehmen können und Facebook mit Partnern wie Paypal zusammenarbeitet. Paypal wird durch neue Partnerschaften immer mächtiger Paypal hat Umsatz und Gewinn im vergangenen Quartal stark gesteigert. Der Umsatz wuchs um 18 Prozent auf 2,7 Milliarden US-Dollar, wie die frühere Ebay-Tochter in der vergangenen Woche mitteilte. Der Gewinn stieg um 7 Prozent auf 323 Millionen US-Dollar. Die Ergebnisse übertrafen die Prognosen der...

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