Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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ÖFB-Nachwuchs

Die Mannschaft von Trainer Gregoritsch zeigt gegen den hohen Favoriten im EM-Playoff-Hinspiel eine hervorragende Leistung – Chancen für Qualifikation intaktSt. Pölten – Österreichs U21-Fußball-Nationalteam hat die EM-Endrunde 2017 in Polen weiter im Visier. Die Mannschaft von Coach Werner Gregoritsch erkämpfte sich im Playoff-Hinspiel am Freitagabend in der NV Arena von St. Pölten gegen den vierfachen U21-Europameister Spanien mit einer starken Vorstellung ein 1:1-Remis. Die Entscheidung fällt am Dienstag (18.00 Uhr) beim Rückspiel in Albacete. Die Spanier gingen unmittelbar vor dem Pausenpfiff durch einen von Gerard Deulofeu herausgeholten und verwandelten Elfmeter verdient in Führung. Die Österreicher jedoch steigerten sich nach dem Seitenwechsel aber deutlich und wurde mit dem Ausgleich durch ein Eigentor von Castro (61.) belohnt. (APA, red 11.11. 2016) U21-EM-Qualifikation – Playoff, Hinspiel: Österreich – Spanien 1:1 (0:1). St. Pölten, NV Arena, 1.503, SR Benoit Bastien (FRA). Tore: 0:1 (45.+2) Deulofeu (Elfmeter), 1:1 (61.) Castro (Eigentor) Österreich: Bachmann – Mwene, Schoissengeyr, Lienhart, Martschinko – Stec (46. Schmerböck), Wydra, Schlager...

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Premiere

Nathalie Boy de la Tour hat bei Wahl nach Ablehnung von Ex-Teamchef Domenech die Nase vornParis – Nathalie Boy de la Tour ist als erste Frau an die Spitze der französischen Fußball-Profiliga (LFP) gewählt worden. Die 48-jährige Unternehmensberaterin wurde am Freitag in Paris Nachfolgerin von Präsident Frederic Thiriez, der im Oktober nach 14 Jahren und rund zwei Jahre vor Ende seiner Amtszeit zurückgetreten war. Keine große europäische Liga wurde bisher von einer Frau geleitet. Die neue Präsidentin gehörte seit Juli 2013 dem Verwaltungsrat der LFP an. Vor ihrer Wahl hatte die Generalversammlung die Kandidatur des früheren Nationaltrainers Raymond Domenech abgelehnt. Die 1944 gegründete LFP ist für die 44 Proficlubs in Frankreich zuständig und organisiert die Meisterschaften der Ligue 1 und der Ligue 2 sowie den Liga-Pokal. (APA, red 11.11. 2016)

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Bildungspolitik

50 Millionen Euro für kompetitive FörderungWien – Die im Zuge der Bildungsreform angekündigte "Innovationsstiftung für Bildung" nimmt Formen an. Die Einrichtung wird zunächst mit 50 Millionen Euro aus Mitteln des Finanzministeriums dotiert und soll "einen Beitrag zur Anhebung des Bildungsniveaus und der Innovationskompetenz" durch kompetitive Förderung innovativer Projekte in Bildung und Forschung leisten, heißt es im Begutachtungsentwurf. Die gemeinnützige Stiftung soll dabei laut Entwurf (Begutachtungsfrist bis 14. November) insbesondere Förderungen vergeben, jährlich eine "Landkarte der Bildungsinnovationen" erstellen, Gütesiegel für Bildungsinnovationen vergeben und Studien zur Verbesserung der Effektivität, Effizienz und Wirkungsorientierung erstellen. Förderungen beantragen dürfen dabei Forschungseinrichtungen, Schulen, elementarpädagogische Einrichtungen (z. B. Kindergärten), außerschulische Bildungseinrichtungen, Unternehmen sowie gemeinnützige Einrichtungen – als Partner müssen aber immer eine Schule, elementarpädagogische oder außerschulische Bildungseinrichtung mit an Bord sein. Die Dotierung der Stiftung erfolgt in zwei Tranchen zu je 25...

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Einwanderer, kommt nach London!

In der U-Bahn der britischen Hauptstadt hängen diesen Herbst großformatige Plakate, auf denen steht: „London, everyone welcome“. Knapp fünf Monate nach dem Brexit-Referendum ist das in Großbritannien keine Selbstverständlichkeit. Autor: Marcus Theurer, Wirtschaftskorrespondent mit Sitz in London. Folgen: Die stark gestiegene Migration aus anderen EU-Mitgliedsländern, vor allem aus Osteuropa in den vergangenen Jahren, war ein Hauptgrund dafür, warum mehr als 17 Millionen Briten für den Austritt aus dem europäischen Staatenbund gestimmt haben. Aber im kosmopolitischen London, wo...

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Grafik des Tages: Paketdienste haben immer mehr Lasten zu schultern

Grafik des Tages: Paketdienste haben immer mehr Lasten zu schultern Grafik des Tages Frohes Fest - schwere Last Von In der Vorweihnachtszeit herrscht Ausnahmezustand bei den Paketdiensten. Doch auch sonst ist die Arbeit immer mehr geworden, wie unsere Grafik des Tages zeigt.

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USB Typ C und Android: Missachtung von Standards kann Konsequenzen haben

Google hat Ende Oktober eine neue Compatibility Definition veröffentlicht. Die aktuelle Version 7.0 richtet sich vor allem an Hardware- und hardwarenah arbeitende Software-Entwickler. Das Dokument definiert im Prinzip, was ein Android-Gerät ist und nennt zahlreiche Regeln und Empfehlungen. Manche sind lax formuliert (May) und damit optional, andere sind Pflicht (Must). Wieder andere sind Empfehlungen (Recommendation), die nach RFC2119 zu lesen sind. So ist etwa auch der HTML-Standard in der Lesart eine Empfehlung. Interesssant in dem aktuellen Dokument sind nachdrückliche Empfehlungen (Strongly Recommended), die bei Nichteinhaltung dazu führen können, dass es keine Android-Updates mehr gibt. Im Bereich USB Typ C hat sich Google entschieden, genau solche Formulierungen zu verwenden. Es geht dabei insbesondere um leidige USB-Typ-C-Kompatibilitätsprobleme. In der aktuellen Definition verlangt Google, dass sich die Hardwarehersteller an die Standards zu halten haben. Wer neben USB Battery Charge auch USB Power Delivery unterstützt, soll von proprietären Lademechanismen Abstand halten. Anderenfalls besteht die Möglichkeit, dass folgende Android-Veröffentlichungen nicht...

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Nach Trump-Sieg: "Rassisten sind eure Nachbarn" – Hass im Netz nimmt zu

Anzeige Der zukünftige US-Präsident Donald Trump ist im Wahlkampf immer wieder mit rassistischen Ausfällen aufgefallen. Etwa, als er bekannt gab, eine Mauer zu Mexiko bauen zu wollen. Als er ankündigte, alle eingewanderten Menschen aus den USA ausweisen zu wollen. Und als er alle Muslime unter Generalverdacht stellte, Terroristen zu sein, und ein Einreiseverbot forderte. Damit positionierte er sich klar gegenüber allem vermeintlich Fremden und sendete ein Zeichen, etwa an in den USA lebende Hispanics und Muslime: In einem Land, in dem Trump Präsident ist, sind sie nicht willkommen. Zwar schlug Trump in seiner Siegesrede versöhnlichere Töne an. Er sagte, er wolle Präsident aller Amerikaner sein. Doch viele Amerikaner stellen sich trotzdem gegen ihn. Mit dem zentralen Schlachtruf „Not my president“ („Nicht mein Präsident“) ziehen Demonstranten durch die Straßen und organisieren Widerstand. Auch eine Petition wurde bereits gestartet, um die Wahlmänner unter Druck zu setzen, ihre Stimmen am 19. Dezember dem „popular vote“ entsprechend abzugeben, nach dem die Demokratin Hillary Clinton gewonnen hätte, und nicht dem „electoral vote“ unterzuordnen,...

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Twitter-Kehrtwende: Trump weiß nicht recht, wie er mit Kritikern umgehen soll

Anzeige Der designierte US-Präsident Donald Trump hat die Proteste gegen seine Präsidentschaft gelobt – nur Stunden, nachdem er sie als unfair bezeichnet hatte. „Ich liebe die Tatsache, dass kleine Gruppen von Protestlern in der vergangenen Nacht große Leidenschaft für unser großartiges Land gezeigt haben. Wir werden alle zusammenkommen und stolz sein“, twitterte Trump. Nur neun Stunden zuvor hatte sich der neue US-Präsident über die Demonstranten und Medien beschwert. „Ich hatte gerade eine sehr offene und erfolgreiche Präsidentenwahl. Jetzt protestieren professionelle Demonstranten, die von Medien angestiftet werden. Sehr unfair!“ Anzeige Tausende Menschen hatten in der zweiten Nacht in Folge gegen Trump protestiert. Der politisch unerfahrene Seiteneinsteiger hatte nach einem aggressiven und populistischen Wahlkampf am Dienstag die Präsidentenwahl gewonnen. Die Protestler skandierten daraufhin unter anderem: „Nicht mein Präsident“. Trumps Wahlkampfleiterin Kellyanne Conway verteidigte Trump und sagte, er könne das Land einigen. Die Protestler sollten sich Trumps Siegesrede nach der Wahl anhören, in der er gesagt habe, er...

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Schutzmacht USA: Warum Deutschlands Sicherheit von Trump abhängt

Anzeige Sergej Rjabkow hat den deutschen Diplomaten etwas voraus: Der Vize-Außenminister Russlands hat im US-Präsidentschaftswahlkampf guten Kontakt zum Team des Republikaners Donald Trump gepflegt. Und selbstverständlich werde man „diese Arbeit auch nach den Wahlen fortsetzen“, kündigte Rjabkow an. Kreml-Sprecher Dmitri Peskow ergänzte, dass russische Vertreter nicht nur Kontakte zu den Republikanern, sondern auch zu den Demokraten gepflegt hätten. Es sei dahingestellt, ob es den Russen nur um Kontakte ging. Im Fall Trump gibt es eine Reihe von Hinweisen auf weit darüber hinaus gehende Unterstützung, im Fall seiner Gegnerin Hillary Clinton auf nachrichtendienstliche Störaktivitäten. Jedenfalls aber formulierte Peskow eine außenpolitische Selbstverständlichkeit: Wenn im wichtigsten Staat der Welt gewählt wird und es zwei mögliche Gewinner gibt, dann sollten andere Staaten sich auf beide Varianten einstellen. Die Bundesregierung, das legen sämtliche Äußerungen nach Trumps Triumph nahe, hat das versäumt. Deutschland hat sich frühzeitig und einseitig auf Clinton festgelegt. Das entspricht zwar der Mehrheitsmeinung in der eigenen Bevölkerung, ist von...

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Crashtest – die Formel-1

Die Formel 1 liebt die politischen Spielchen. Aber dabei geht es nicht um Menschenrechte, um Sozialleistungen oder Arbeitszeitbeschränkungen, sondern um Machterhalt, Positionsverbesserungen, Millionen-Verträge, um ein möglichst großes Stück vom Kuchen. Sergio Perez hat in diesen Tagen etwas von seinem fallen lassen. Das ist ungewöhnlich in der Szene. Und auch nicht typisch für den Mexikaner mit dem Spitznamen Checo. Autor: Anno Hecker, Verantwortlicher Redakteur für Sport. Folgen: Mitglieder seiner ehemaligen Teams betrachten ihn nicht als besondere Ausnahme im Ego-Zocker-Klub. Aber...

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Sozialpolitik

Margit Kraker plädiert dafür, dass der Bund den Ländern per Gesetz Grundsätze vorschreibtWien – Rechnungshofpräsidentin Margit Kraker plädiert angesichts des Patts bei der Mindestsicherung für eine gesetzliche Regelung. "Der Gesetzgeber müsste gar nicht den langen Verhandlungsweg (mit den Ländern, Anm.) beschreiten. Er könnte ein Gesetz über die Grundsätze der Mindestsicherung erlassen, die Länder machen die Ausführungsgesetze", sagt Kraker in der "Kleinen Zeitung" (Samstag-Ausgabe). Tatsächlich gibt die Verfassung (Art. 12) dem Bund die Möglichkeit, die Grundsätze des "Armenwesens" gesetzlich zu regeln. Die heuer auslaufende Mindestsicherung beruht dagegen auf einem Bund-Länder-Vertrag ("15a-Vereinbarung"), auf dessen Verlängerung sich SPÖ und ÖVP bzw. Bund und Länder nicht einigen können. Kraker fordert daher, die Causa per Gesetz zu regeln: "Man kann nicht von Europa Lösungen verlangen und in Österreich keine finden." (APA, 11.11.2016)

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Gesundheitspolitik

Landtagsabgeordnete Krautwaschl: "Gut ausgebautes Hausarztsystem wichtigste Grundlage für Gesundheitsversorgung der Bevölkerung"Graz – Die steirischen Grünen haben nach mehreren Gesprächen mit Gesundheits-Fachleuten in den Regionen festgestellt, dass unter anderem Bedarf bei der Ausbildung künftiger Hausärzte besteht. Weiters wurde auch ein Mangel im Angebot in der Logopädie und der Ergotherapie geortet, wie die Vorsitzende des Landtags-Gesundheitsausschusses, Sandra Krautwaschl, am Freitag in einer Pressekonferenz in Graz sagte. Aus den Gesprächsrunden hätten sich mehrere Leitlinien und Problemfelder im Gesundheitsbereich in der Steiermark ergeben, die aus Sicht der Grünen dringend angegangen werden müssten. Dazu zähle mehr Unterstützung für Allgemeinmediziner, die u.a. unter zu viel Verwaltung, zu viel Bürokratie und zu wenig gemeinsame Planung mit allen Gesundheitsdienstleistern litten. Bei den Land- bzw. Hausärzten stünden in den nächsten zehn Jahren 30 Prozent vor der Pensionierung. Bei Landärzten gebe es bei Hausbesuchen mit weiten Entfernungen immer nur die gleiche Abgeltung. Für Frauen wenig attraktiv Für Frauen sei die Allgemeinmedizin als Beruf...

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Deepsec-Keynote: Was IT-Sicherheit mit Diätnahrung zu tun hat

Auf der Sicherheitskonferenz Deepsec in Wien hat der IT-Sicherheitsexperte Marcus Ranum die Keynote-Rede gehalten. Darin forderte er Unternehmen auf, sinnvoll in IT zu investieren, statt einfach jedem Trend hinterherzulaufen. Ranum arbeitet seit 30 Jahren in der IT-Industrie, derzeit ist er Chief Security Officer bei der Sicherheitsfirma Tenable Networks. Im Laufe seiner Karriere richtete er unter anderem den ersten Mailserver für Whitehouse.gov ein, außerdem arbeitete er konzeptionell an Firewalls und Intrusion Detection Systems. Marcus Ranum während seiner Ansprache (Bild: Joanna Pianka/Deepsec) "Immer wieder gibt es diese Situationen, wo ein Manager in dem Unternehmen auf dem Golfplatz von seinen Kollegen gehört hat, dass es diese tolle, neue Technologie gibt", sagte er. Dies führe häufig dazu, dass Unternehmen wenig sinnvolle Investitionen in...

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Kultusministerkonferenz: Smartphones im Unterricht nutzen

Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz Claudia Bogedan ermutigt Lehrer, Schüler mit Smartphones arbeiten zu lassen. "Handyverbote sind von gestern", sagte Bogedan dem Spiegel. Da ohnehin nahezu jedes Kind solch ein Gerät besitze, sei es naheliegend, es auch im Unterricht einzusetzen. "Auch wenn sie privat ihre Geräte intensiv benutzen: Kompetenter Umgang ist das noch lange nicht." Dass viele Schüler ihre Lehrer bei der digitalen Mediennutzung längst abgehängt haben, finde sie nicht schlimm, sagte Bogedan. "Ein Lehrer muss nicht wissen, welche Apps gerade angesagt sind." Allerdings brauchten Lehrer ein Grundverständnis dafür, wie im Netz kommuniziert werde, wie man Informationen finde und sie bewerte. Viele Schüler hingegen bewegten sich nicht sicher in der digitalen Welt. Die Bremer Bildungssenatorin Bogedan ist seit knapp einem Jahr Präsidentin der Kultusministerkonferenz. Die Länderminister wollen den Umgang mit digitalen Medien in den Lehrplänen festschreiben und die Lehrer entsprechend fortbilden, so steht es in einem Strategiepapier vom Frühjahr. Dafür will Bogedan auch auf dem IT-Gipfel der Bundesregierung am 16. und 17. November in Saarbrücken...

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Hack von Nutzerdaten: Yahoo wusste offenbar früh über Angriff Bescheid

Nach dem gewaltigen Datenskandal bei Yahoo könnten sich die Angreifer auch dauerhaften Zugang zu Daten einzelner Nutzer verschafft haben. Der Internetkonzern prüft nach eigenen Angaben Hinweise darauf, dass dabei auch Cookies platziert worden seien, mit denen man später auch ohne Passwort Zugang zu Nutzerprofilen bekommen konnte. Yahoo versteckte die brisanten Informationen inmitten des am späten Mittwoch veröffentlichten ausführlichen Berichts zum Geschäft im vergangenen Quartal. Yahoo hatte im September mitgeteilt, dass bei dem Konzern im Jahr 2014 Informationen zu mindestens einer halben Milliarde Nutzer kopiert wurden. Es gehe um Namen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Geburtsdaten und gehashte Passwörter. Nach derzeitigem Kenntnisstand seien keine Passwörter im Klartext oder Kreditkarten- und Bankkonto-Informationen entwendet worden. Und es gebe keine Hinweise darauf, dass die damaligen angeblichen "Hacker mit staatlichem Hintergrund" jetzt noch in den Systemen des Konzerns präsent sind. Yahoo hatte staatliche Hacker beschuldigt, ohne aber Hinweise für diese Theorie zu nennen. Einige Mitarbeiter wussten wohl schon länger Bescheid Dem Quartalsbericht zufolge...

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© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.