Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

?

WM-Qualifikation

Rote Teufel bleiben in Gruppe H ohne Verlustpunkt an der Spitze – Portugal, Niederlande und Schweiz holen glanzlose PflichsiegeWien – Europameister Portugal und die Niederlande haben am Sonntag auf dem Weg zur Fußball-WM 2018 glanzlose Pflichtsiege eingefahren. Die Portugiesen bezwangen Lettland in Gruppe B auch dank eines Doppelpacks von Cristiano Ronaldo mit 4:1 (1:0), die Niederlande gewannen in Pool A 3:1 (1:1) in Luxemburg. Auch die Schweiz brillierte beim 2:0 (1:0) gegen Außenseiter Färöer nicht gerade. Belgien dagegen schoss Estland in Brüssel mit 8:1 vom Platz und führen die Gruppe H mit der Maximalausbeute von zwölf Punkten und einem Torverhältnis von 21:1 souverän an. Bei den Portugiesen stand einmal mehr Ronaldo im Blickpunkt. In Faro verwandelte er zunächst einen Foulelfmeter (28.), setzte einen zweiten Strafstoß aber an die Stange (59.). Nach dem Ausgleich der Letten durch Arturs Zjuzins (67.) stellten William Carvalho (69.), erneut Ronaldo (85.) und Bruno Alves (90.+2) den Sieg des Favoriten doch noch sicher. Mit neun Punkten aus vier Spielen bleiben die Portugiesen in Gruppe B hinter der Schweiz (12) auf Rang zwei. Mit jetzt 68 Länderspieltoren...

weiterlesen »


Sonntag – 2:0

Brozovic mit Doppelpack Matchwinner, Nordmänner kassieren erste Niederlage – Italien und Spanien im GleichschrittZagreb/Antalya/Tiflis – Das Schlagerspiel der Fußball-WM-Qualifikationsgruppe I hat einen 2:0-(1:0)-Heimsieg von Kroatien über EM-Viertelfinalist Island gebracht. Ein Doppelpack von Inter-Mailand-Legionär Marcelo Brozovic (15., 91. Minute) entschied das "Geisterspiel" in Zagreb. Sein Club- und Teamkollege Ivan Perisic sah in der Nachspielzeit wegen eines groben Foulspiels noch die Rote Karte (93.). Der isländische Rapid-Legionär Arnor Ingvi Traustason wurde in der 75. Minute eingewechselt. Die Partie im Maksimir-Stadion fand ohne Publikum statt, nachdem der kroatische Verband wegen diskriminierender Gesänge seiner Fans bei den freundschaftlichen Länderspielen gegen Israel und in Ungarn vom Weltverband FIFA zu zwei Matches vor leeren Rängen verurteilt worden war. Kroatien liegt nun mit zehn Punkten drei Zähler vor Island weiter an der Tabellenspitze. Die Ukraine setzte sich gegen Finnland mit 1:0 (1:0) durch und hängte damit vorerst auch die Türkei ab, die mit 2:0 (0:0) über den Kosovo ihren ersten Sieg feierte und fünf Punkte auf dem Konto hat. Die...

weiterlesen »


Trump-Sieg: Der Demoskop, der die Schweigespirale durchbrach

Anzeige Zu den Gewinnern der Präsidentschaftswahl in den USA gehört ein niederländischer Forscher. Arie Kapteyn hat den Sieg von Trump vorausgesagt, als einziger Demoskop. Kapteyn arbeitete mit seinem Wissenschaftler-Team für die „Los Angeles Times“. Nun zeigt sich nach und nach, dass dies kein Zufall war. Für seine Genauigkeit gibt es zwei Gründe, einer ist eher technisch, der andere ist politisch hochrelevant. Bis zum Wahltag sahen die Demoskopen von etablierten Adressen wie Rasmussen, Pew Research oder Ipsos die Demokratin Hillary Clinton vorne, meist relativ deutlich, am Ende immerhin noch knapp führend. Trump-Anhänger witterten dahinter eine „Verschwörung der Mainstream-Medien“. Doch selbst das ausgesprochen Trump-freundliche Internet-Portal Breitbart.com sagte mithilfe der Demoskopen der Agentur Gravis noch am 7. November einen Sieg von Clinton mit 47 zu 43 Prozent voraus, „wenn die Wahl heute stattfände“. An jenem Tag taxierten Kapteyn und sein Wissenschaftler-Team Trump bei 48 und Clinton bei 43,2 Prozent. Nun lässt sich zwar klügeln, dass in Wirklichkeit ja Clinton nach Direktstimmen mit – bislang nicht endgültig ausgezählten –...

weiterlesen »


Nach Wahlniederlage: Bulgariens Regierungschef Borissow tritt zurück

Anzeige Der russlandfreundliche Ex-General Rumen Radew hat bei der Bulgarischen Präsidentenwahl am Sonntag nach Angaben mehrerer Meinungsforschungsinstitute etwa 58 Prozent der Stimmen erreicht - und damit die Wahl gewonnen. Die bürgerliche Regierungskandidatin, Zezka Zatschewa, erreichte nur rund 38 Prozent. Regierungschef Bojko Borissow (GERB) hatte für den Fall von Zatschewas Niederlage den Rücktritt seines Mitte-Rechts-Kabinetts angekündigt. Der Schritt könnte das ärmste EU-Land Bulgarien in eine neue Regierungskrise stürzen – die dritte seit 2013. Das amtliche Endergebnis sollte erst an diesem Montag feststehen. Staatschef Rossen Plewneliew, dessen Amtszeit im Januar 2017 ausläuft, sagte, ein Regierungsrücktritt bedeute noch lange keine parlamentarische Krise. Er wolle mit den anderen Parteien über die Bildung einer neuen Regierung beraten, bevor er eine Übergangsregierung einsetze. Offenbar Protestvotum gegen Regierung Radew, der frühere Befehlshaber der Luftstreitkräfte, trat als Bewerber der oppositionellen Sozialisten an. Er steht für engere Beziehungen Bulgariens zu Moskau und die Aufhebung der EU-Sanktionen gegen Russland. Er setzt...

weiterlesen »


Formel 1 in Brasilien: Hamilton bleibt der Coolste im Regen-Chaos

Nico Rosbergs Versuch, beim vorletzten Formel-1-Rennen der Saison Weltmeister zu werden, ist ins Wasser gefallen. Am Sonntag verlor der Mercedes-Pilot das Duell um den Tagessieg beim spektakulären, von Unfällen und Unterbrechungen geprägten Großen Preis von Brasilien gegen seinen Teamkollegen Lewis Hamilton. Der Brite verkürzte mit seinem dritten Sieg in Serie im Regen von São Paulo seinen Rückstand in der Fahrerwertung zwar auf zwölf Punkte. Rosberg aber reicht nach Rang zwei vor Max Verstappen im Red Bull ein dritter Rang beim Finale in Abu Dhabi zum ersten WM-Titel. „Ich wollte gewinnen, aber ich kann mit dem Ergebnis ganz gut leben“, sagte Rosberg. Autor: Anno Hecker, Verantwortlicher Redakteur für Sport. Folgen: ...

weiterlesen »


Eishockey-Liga

Villacher entscheiden Partie gegen den KAC im letzten Drittel – Fehervar überrascht mit Erfolg in SalzburgWien – Red Bull Salzburg hat trotz einer 3:4-Niederlage nach Penaltyschießen gegen Fehervar die Tabellenführung in der Eishockey-Liga behauptet. Der Punkt reichte, um vor den punktegleichen Vienna Capitals zu bleiben. Die Wiener gewannen den Schlager der Runde in Linz gegen die drittplatzierten Black Wings mit 3:2 nach Verlängerung. Gastgeber VSV siegte im 315. Kärntner Derby gegen den KAC mit 3:0, die Graz 99ers festigten mit einem 5:1 über Dornbirn Rang drei. HCB Südtirol besiegte die Innsbrucker Haie mit 3:2. Black Wings ziehen erneut den Kürzeren Die Linzer verloren nach der Niederlage am Freitag in Salzburg auch das zweite Aufeinandertreffen der Top-Teams an diesem Wochenende. Dabei starteten die Black Wings, die bis auf Rob Hisey wieder komplett waren, gut und gingen durch Marc-Andre Dorion im Powerplay in Führung (6.). Im Mitteldrittel spielten dann aber die Caps groß auf und drehten durch Jonathan Ferland (24.) und Aaron Brocklehurst (25.) innerhalb von 51 Sekunden die Partie. Nur einem starken Torhüter Mike Ouzas verdankten es die Heimischen, dass sie...

weiterlesen »


Bahn bekommt frisches Kapital

Die Bahn bekommt einen Teil der vom Bund zugesagten Extra-Milliarden für Züge und Technik erst etwas später. Außerdem ist die vollständige Auszahlung des Geldes an Bedingungen geknüpft. Von der grundsätzlich zugesagten Eigenkapitalerhöhung von einer Milliarde Euro könne nur die erste Hälfte unmittelbar fließen, berichtet die „Welt“. „Die weiteren 500 Millionen Euro wurden mit einem Sperrvermerk belegt“, sagte der CDU-Haushaltsexperte Norbert Brackmann: „Sie werden erst ausgezahlt, wenn die Bahn für die Verwendung der Mittel 2016 aus der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung II einen Verwendungsnachweis erbracht hat.“ Weniger DividendeDie Bahn sieht die Auflagen dem Vernehmen nach gelassen. In der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung II, die bis zum Jahr 2019 gilt, ist der Erhalt des Schienennetzes in Deutschland...

weiterlesen »


Kammern engagieren sich weiter für Flüchtlinge

Vor dem an diesem Montag stattfindenden Integrationsgipfel im Bundeskanzleramt hat die Wirtschaft weitere Zusagen gemacht, um Flüchtlingen den Start ins Berufsleben zu erleichtern. Die Industrie- und Handelskammern würden ihr Engagement zur Integration von Flüchtlingen in Ausbildung und Beschäftigung im nächsten Jahr „auf hohem Niveau fortsetzen“, sagte der Präsident des Dachverbands der Kammern (DIHK), Eric Schweitzer, der Frankfurter Allgemeine Zeitung. Mehr zum Thema Afrikas Migrationsdruck: Perspektivlosigkeit treibt Völkerwanderung an Mehr dazu in der F.A.Z. vom 14.11.2016. Am Vorabend schon in der F.A.Z. -App und als E-Paper. Nachdem die Kammern dieses Jahr bereits 20 Millionen Euro für die Initiative ausgegeben...

weiterlesen »


Trump über illegale Migranten: "Wir schaffen sie außer Landes, oder wir sperren sie ein"

Anzeige Das erste Fernsehinterview nach dem Wahlsieg Donald Trumps hat es in sich. - Der künftige US-Präsident kündigt eine zügige Abschiebung von bis zu drei Millionen illegalen Einwanderern nach seinem Amtsantritt an. - Trump hält mit Abstrichen auch an seinem umstrittenen Mauerbau an der Grenze zu Mexiko fest. - Seinen Wahlsieg führt der 70-Jährige unter anderem auf die sozialen Netzwerke zurück. Ausgewiesen werden sollten "Kriminelle, Bandenmitglieder, Drogendealer", sagte Trump laut vorab veröffentlichten Auszügen eines Interviews mit dem Sender CBS, das am Sonntag ausgestrahlt werden sollte. „Wir schaffen sie außer Landes, oder wir sperren sie ein.“ Nachdem die Grenze wieder sicher sei und sich alles normalisiert habe, werde eine Entscheidung getroffen, was mit anderen Menschen ohne gültige Dokumente geschehe, sagte Trump, ohne Mexiko direkt zu erwähnen. Er sprach in diesem Zusammenhang von „wunderbaren Menschen“. Schätzungen zufolge leben in den USA elf Millionen Menschen ohne Papiere. Sie stammen überwiegend aus Lateinamerika. Der Präsident des Repräsentantenhauses, Paul Ryan, erklärte dagegen im Sender CNN,...

weiterlesen »


Farage-Einladung: Das erste Symbol für Trumps EU-Verachtung

Anzeige Die Welt schaut stets genau auf die ersten ausländischen Besucher des frisch gewählten US-Präsidenten. Welches Zeichen will der mächtigste Staatschef der Welt mit seinem Gast setzen? Was sagt es über die Hackordnung auf dem Globus? Die USA sind die einzige Supermacht, und wer wichtig ist auf der Welt, zeigt sich auch an der Nähe zum neuen Präsidenten. Dieses Mal heißt der Mann, der die erste Audienz erhielt: Nigel Farage. Trump empfing ihn am Samstag im Trump Tower in New York. Und nein, es handelt sich nicht um einen Staats- oder Regierungschef, sondern um einen britischen Oppositionspolitiker, den maßgeblichen Architekten des Brexit. Das ist erst mal ein diplomatischer Fauxpas ersten Grades. Es gehört sich auf internationalem Parkett schlicht nicht, den Vertreter der Opposition vor der Regierungschefin zu treffen. Aber es ist viel mehr als das. Es ist ein Affront, eine Provokation. Der künftige US-Präsident trifft sich mit einem EU-Hasser – wenige Stunden bevor die EU-Außenminister am Sonntagabend über Trumps Wahlsieg beraten wollten. Das ist ein Schlag ins Gesicht für die Diplomaten in Brüssel, aber auch für die britische Premierministerin...

weiterlesen »


US-Wahl: Warum gibt es in Michigan noch kein Ergebnis?

Anzeige Donald Trump wird neuer US-Präsident - das weiß inzwischen vermutlich alle Welt. Doch auch Tage nach Bekanntwerden des Wahlausgangs sind zwei Staaten auf einigen Karten noch immer als „noch nicht entschieden“ markiert. Darunter auch Michigan. Ein Gewinn in Michigan ist von historischer Bedeutung, denn damit hätte Trump die sogenannte „Firewall“ für sich entschieden: Pennsylvania, Michigan und Wisconsin. Dort genoss Hillary Clinton zuvor einen komfortablen Vorsprung in den Umfragen. Es wären die ersten republikanischen Siege in diesen Staaten seit den 80er-Jahren. In Pennsylvania und Michigan hatten die Amerikaner seit George Bush senior 1988 nur noch für die Demokraten gestimmt, in Wisconsin sogar seit Ronald Reagan 1984. Laut dem Portal „Global Research“ ist die Antwort darauf, wer nun Michigan für sich entscheiden konnte: aktuell liegt Trump vorne. Donald Trump nur wenige Tage vor der Wahl auf einer Bühne in Michigan Donald Trump nur wenige Tage vor der Wahl auf einer Bühne in Michigan Quelle: REUTERS/X00064 Ein Behördensprecher des Bundesstaates sagte dem Newsportal „Heavy“, dass es zwar „keinen Grund zur...

weiterlesen »


Daimler-Chef bei Grünen: "Altes Feinddenken wird von der Realität überholt"

Anzeige Für ein paar Minuten ist Dieter Zetsche überall im Saal. Nicht nur oben auf der Bühne. Unten zwischen den Stuhlreihen in der Parteitagshalle laufen Dutzende mit angeklebten weißen Schnurrbärten herum, dem Markenzeichen des Daimler-Chefs. Die Grüne Jugend hat den Protest gegen den Spitzenvertreter der deutschen Automobilindustrie spielerisch organisiert. Nach dem Auftritt wird deutlich: So viel Zetsche war bei den Grünen noch nie. Es geht um die Zukunft der Automobilindustrie und die Forderung der Grünen, ab dem Jahr 2030 Neuzulassungen von Pkw mit Verbrennungsmotoren zu verbieten. Grünen-Co-Chef Cem Özdemir war auf die Idee gekommen, diese Zukunftsfrage mit einem der wichtigsten Akteure direkt auf dem Parteitag zu besprechen, und lud ihn mit dem Placet der Parteispitze als Gastredner ein. Daraufhin brach ein Proteststurm los: Zetsche als Vertreter eines Autokonzerns, der den Umstieg auf Elektromobilität ausbremse und zugleich Millionenumsätze mit Militärfahrzeugen mache, dürfe bei den Grünen keine Bühne bekommen, hieß es. Erst am Freitagabend entschied der Parteitag endgültig, Zetsche die Gastrede zuzugestehen. Anschließend sollte er sich noch...

weiterlesen »


Christian Lindner: Für die FDP ist Merkels Politik "komplett durchgrünt"

Anzeige Der Donnerschlag der US-Wahl hat auch im Berliner Thomas-Dehler-Haus seine Wirkung nicht ganz verfehlt. FDP-Parteichef Christian Lindner kam nicht umhin, seine Lehren aus dem Wahlsieg Donald Trumps an den Beginn seiner Eröffnungsrede zum sogenannten Freiheitskonvent der Liberalen zu setzen. Diese sonntägliche Veranstaltung in der Parteizentrale sollte dazu dienen, dass einfache Mitglieder in offenen Arbeitsgruppen die Inhalte des Programms der Liberalen für die Bundestagswahl 2017 diskutieren, das gerade entsteht. Bevor man aber beruhigt zur parteipolitischen Routine übergehen konnte, mussten erst einmal die verstörenden Aspekte der womöglich weichenstellenden Entscheidung der amerikanischen Wähler für den weiteren transatlantischen Zusammenhalt der westlichen Demokratien eingeordnet und hinwegrationalisiert werden. Lindner löste diese Aufgabe mit gewohnter rhetorischer Bravour. Zum einen warnte er eindringlich vor den wachsenden Bedrohungen der Freiheit, für die das US-Wahlergebnis steht – hat sich mit Trump doch ein erklärter Gegner des Freihandels mit Europa durchgesetzt. Lindner betont die Notwendigkeit einer liberalen Partei Aber...

weiterlesen »


Anschläge in Paris: Der Terror kam über die Balkanroute

Anzeige Ein Mann schreitet einsam durch die Abflughalle des Brüsseler Flughafens Zaventem. Es ist Mai 2016, 3 Uhr in der Nacht. Wo sonst Tausende Passagiere zu den Gates eilen, ihre Koffer aufgeben, Angehörige oder Freunde verabschieden, herrscht eine beängstigende Stille. Dutzende Polizisten haben das Gebäude für eine Tatrekonstruktion abgeriegelt. Es gilt die höchste Sicherheitsstufe. Mohamed Abrini schiebt einen Kofferwagen vor sich her. So wie er es am Morgen des 22. März getan hat. Dem Tag, an dem er sterben sollte. Abrini soll in Anwesenheit von Polizisten, Staatsanwälten und Richtern noch einmal nachstellen, was damals geschah. Dabei ist die Tat selbst gut dokumentiert, gefilmt von mehreren Überwachungskameras aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Diese Aufnahmen zeigen drei Männer: Ibrahim el-Bakraoui, Najim Laachraoui und Mohamed Abrini, der einen auffälligen hellen Trenchcoat, Sonnenbrille und Hut trägt. Das Trio schiebt schwere Reisetaschen auf Trolleys durch den Flughafen. In ihnen befinden sich Bomben. Auf einem Video ist zu sehen, wie Najim Laachraoui an dem hochexplosiven Gepäck hantiert. Offenbar bringt er die Batterien für die Sprengsätze...

weiterlesen »


Nationalteam – ÖFB

Das 0:1 gegen Irland setzt ein quasi erfolgloses Jahr fort, die WM-Qualifikation wird trotzdem noch nicht abgeschrieben – Präsident Windtner will keine Teamchefdiskussion – Experiment Wimmer wohl beendetWien – Vermutlich langweilt sich Marcel Koller bereits selbst. Seine Analysen sind Wiederholungen geworden, der leere Gesichtsausdruck passt zu den Worten, zu den Floskeln, zu den alternativlosen Durchhalteparolen. Seit einem Jahr sind die Leistungen der österreichischen Fußballnationalmannschaft bescheiden, und das ist eine höfliche Bewertung. Am Samstag setzte es den nächsten Tiefschlag, ein 0:1 daheim gegen Irland. Es war heuer bereits die sechste Niederlage. Besiegt wurden lediglich Albanien, Malta und Georgien, drei Länder, die nicht unbedingt zu den Erfindern und Stützen des Spiels gehören. Die WM 2018 in Russland ist weit, weit weg. Vier Punkte nach vier Runden in der Gruppe D sind Anlass zur Depression, zur Selbstgeißelung. "Wir waren nicht effizient", sagte Koller. Wohl wissend, dass diese Erkenntnis niemanden zufriedenstellt. Die Nation hat eine Trainerdiskussion, so mahlen die Mühlen des Fußballs. Wobei sie ÖFB-Präsident Leo Windtner bereits offiziell...

weiterlesen »


© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.