Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

?

Telefónica Deutschland: O2 räumt Schwierigkeiten bei Rufnummernportierung ein

O2 hat derzeit Probleme die Rufnummern seiner Kunden zu portieren. Unternehmenssprecher Alexander Geckeler sagte Golem.de: "Aktuell kommt es zu technischen Beeinträchtigungen im Rufnummernportierungsprozess - betroffen sind der Port-in und Port - out aller Kundengruppen gleichermaßen." Der Netzbetreiber arbeite mit Hochdruck daran, allen betroffenen Kunden in Kürze wieder den Service zur Verfügung stellen zu können. Die Mehrheit der betroffenen Rufnummern mit Portierungsdatum 11. und 14. November seien erfolgreich portiert worden. Geckeler: "Die übrigen Rufnummernportierungen werden sukzessive im Laufe des Tages vorgenommen. Der dahinterliegende IT-Prozess bei der Rufnummernportierung verarbeitet mühelos eine hohe fünfstellige Anzahl von Rufnummern am Tag." Telefónica Deutschland bedauere die verlängerten Wartezeiten und entschuldigt sich bei den betroffenen Kunden für "etwaige" Unannehmlichkeiten. Die Unannehmlichkeiten sind aber real, denn die Betroffenen können unter ihrer Rufnummer keine Anrufe erhalten. Im Kundenforum erklärte ein Nutzer: "Bin nach wie vor nicht mit meiner zu portierenden Nummer zu erreichen." Ein Nutzer berichtet, dass die Fachabteilung...

weiterlesen »


Verteidigungsunion: Kann sich Europa ohne die USA jemals selbst schützen?

Anzeige Trump ist da. Das beflügelt auch die Europäer an diesem Morgen. Es ist die Zeit der großen Worte. „Wir sind eine Supermacht“, sagt Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn. Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini betont, nötig sei „eine Supermacht, die an Multilateralismus und Zusammenarbeit glaubt“. In einer sich verändernden weltweiten Landschaft, fügt die Italienerin hinzu, „wird Europa mehr und mehr eine unverzichtbare Macht sein“. Der französische Verteidigungsminister Jean-Yves Le Drian beschwört die „strategische Autonomie“ Europas. Quelle: AFP Das klingt nach großen Träumen. Doch die Europäer haben auch konkrete Pläne. Sie planen den Aufbau einer Sicherheits- und Verteidigungsunion. Die Europäer sollten lieber die Verteidigungsausgaben erhöhen, „anstatt von einer europäischen Armee zu träumen“, ätzt Großbritanniens Verteidigungsminister Michael Fallon. Es gehe „nicht um eine europäische Armee“, kontert Mogherini kühl. Ziel ist laut einer neuen Erklärung der EU-Staaten vielmehr, den Europäern im Militärbereich „die Kapazität zu geben, autonom zu handeln“ und „die weltweit strategische...

weiterlesen »


Steinmeier in Ankara: So frostig war ein deutscher Besuch in der Türkei noch nie

Anzeige Auf einmal ist er plötzlich da, der Zeigefinger, den die türkische Seite ständig auf sich gerichtet sieht und den die deutsche beziehungsweise die europäische Seite doch unbedingt vermeiden möchte. Einmal erhebt Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) auf der gemeinsamen Pressekonferenz am Dienstag kurz den Zeigefinger. Zuvor hatte sein türkischer Kollege Mevlüt Cavusoglu über die Bedeutung der deutsch-türkischen Beziehungen gesprochen und dabei die Rolle Deutschlands als wichtigster Handelspartner der Türkei betont. Ja, die deutsch-türkischen Beziehungen seien wichtig, sagt Steinmeier. Dann dreht er sich zu Cavusoglu und fügt mit erhobenem Zeigefinger hinzu: „Übrigens nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen.“ Eine ermahnende Geste, gewiss. Aber auch eine freundschaftliche. Nur einen Tag nachdem sich die Koalitionsparteien auf ihn als gemeinsamen Kandidaten für die Nachfolge von Bundespräsident Joachim Gauck verständigt haben, ist er zu einer schwierigen Dienstreise nach Ankara aufgebrochen. Im vergangenen Jahr, während der Verhandlungen über das Flüchtlingsabkommen mit der EU, hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) beinahe im...

weiterlesen »


Koran-Verteilungsverbot: Das Missionierungsnetzwerk des Ibrahim Abou-Nagie

Anzeige Das Buch ist 20 Zentimeter lang und 13 Zentimeter breit. Rund 480 Seiten, in einen roten Umschlag eingefasst, darauf in goldenen Lettern „Der edle Quran“. Wichtig: Es handelt sich nur um „die ungefähre Bedeutung in der deutschen Sprache“. Das Original, das gläubige Muslime als das geschriebene Wort Allahs ansehen, gibt es nur auf Arabisch. So aber wäre er in Deutschland wohl kaum massentauglich. Seit einigen Jahren gibt es die Koran-Übersetzungen mit dem rot-goldenen Einband in deutschen Fußgängerzonen, vor Bahnhöfen, Einkaufszentren und auf Marktplätzen. Wie Flyer für eine Diskothek oder Broschüren für Fitness-Studios werden sie kostenlos an Passanten verteilt. Von freundlich lächelnden Männern, manche mit dichtem Vollbart, manche mit langen Gewändern oder Pluderhosen. Es sind sogenannte Salafisten – Muslime, die einer fundamentalistischen Islam-Interpretation folgen. Sie wollen die Menschen angeblich zum Islam bekehren. Vor der Hölle retten, wie sie selbst sagen. Missionierung auf der Straße Dazu bauen sie meist am Wochenende ihre Infostände in Innenstädten auf. Und wo das nicht erlaubt ist, gibt es den Koran – auf...

weiterlesen »


Entwicklungsminister: Was ein schwarzer Politiker von Müllers Afrika-Satz hält

Anzeige Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hat sich für umstrittene Äußerungen über afrikanische Männer entschuldigt. Auf dem Deutschlandkongress der Union in Bonn am 2. November hatte Müller gesagt: „Wenn ein afrikanischer Mann 100 Dollar verdient – Preisfrage: Was bringt der nach Hause? 30 Dollar. Und du weißt sicher, was er mit dem Rest macht: nämlich Alkohol, Suff, Drogen, Frauen natürlich.“ Das Geld, das der afrikanische Mann demnach so ausgibt, steht laut Müllers Ausführungen dann nicht für andere Dinge zur Verfügung. „Aber er investiert nicht in seine Kinder, in seine Familie, in Bildung und in seine Zukunft.“ Afrikanische Frauen würden dagegen ganz anders haushalten, behauptete der Minister. „Wenn eine afrikanische Frau 100 Dollar verdient – Preisfrage: Wie viel bringt sie nach Hause, zur Familie? Die bringt 90 Dollar nach Hause.“ Die „Heute-Show“ des ZDF hatte ein Video der Rede auf ihrer Facebook-Seite verbreitet. Daraufhin verbreitete sich der Mitschnitt in den sozialen Netzwerken – und viele Nutzer warfen dem CSU-Politiker Rassismus vor. „Die Aussage war zu undifferenziert“ Nun sagte der...

weiterlesen »


ÖFB-Länderspiel

weiterlesen »


ÖFB-Nachwuchs – Remis reicht ÖFB

EM-Ticket hauchdünn verpasst – Schiri-Fehlentscheidung und gelb-rote Karte für Schöpf als Vorentscheidung – Gregoritsch: "Traurig, wehmütig, stolz"Albacete – Österreichs U21-Fußball-Nationalteam muss weiter auf die Premiere bei einer Europameisterschaft warten. Die Schützlinge von Teamchef Werner Gregoritsch holten zwar am Dienstag im Play-off-Rückspiel für die EM 2017 in Polen beim großen Favoriten Spanien in Albacete ein achtbares 0:0, zogen aber nach dem 1:1 in St. Pölten am Freitag aufgrund der Auswärtstorregel den Kürzeren. Die ÖFB-Auswahl scheiterte damit zum zweiten Mal nach 2008 im Play-off. Das Out war durchaus gerechtfertigt, nach dem Seitenwechsel zeigten die Spanier im Estadio Carlos Belmonte ihr wahres Gesicht und hätten eigentlich treffen müssen, ein starker Goalie Daniel Bachmann hatte da aber einige Male etwas dagegen. Alessandro Schöpf sah in der Schlussphase eine umstrittene Gelb-Rote Karte (81.). (APA, 15.11.2016) Fußball-U21-EM-Qualifikation – Play-off, Rückspiel: Spanien – Österreich 0:0. Albacete, Estadio Carlos Belmonte, SR Serdar Gözübüyük (NED). Hinspiel: 1:1 – Spanien aufgrund der Auswärtstorregel für die EM 2017 in...

weiterlesen »


Präsidentschaftswahl

"Natürlich haben wir muslimische Kolleginnen"Wien – Ein Wahlkampfauftritt des blauen Hofburganwärters Norbert Hofer in Imst sorgt für Empörung in den sozialen Medien. "Kennt wer einen Moslem, der im Pflegebereich tätig ist, der bereit ist, unseren Senioren die Windeln zu wechseln? Ich kenne ihn nicht", erklärte Hofer, der auch FPÖ-Pflegesprecher ist, dort – und löste damit eine Debatte aus. "Stimmt nicht", sagt Ursula Frohner, Präsidentin des Österreichischen Gesundheits- und Krankenpflegeverbands, im Gespräch mit dem STANDARD. "Natürlich haben wir auch muslimische Kolleginnen, auf Geburtenstationen, in der Kranken- und in der Altenpflege", ergänzt sie. Das sei sehr wichtig und selbstverständlich in einer multikulturellen Gesellschaft. Für sie ist die Aussage Hofers "wenig überraschend", da er durch die Kritik an der Briefwahl in Pflegeheimen und seinem Verdacht bezüglich Manipulationen zeige, "wie wenig Wertschätzung er dem Pflegebereich entgegenbringt", antwortet sie Hofer. (red, 16.11.2016)

weiterlesen »


Wahlkampf – Hofburgwahl: Van der Bellen und die Angst vor dem "Alpen

Präsidentschaftskandidat eröffnet wieder die heiße Wahlkampfphase und holt sich schwarze UnterstützungWien – Den Humor haben die Anhänger Alexander Van der Bellens noch nicht verloren. Moderator Gerald Fleischhacker begrüßte am Dienstagabend zum "fast schon traditionellen Wahlkampfauftakt". Elf Monate nach den ersten Vorbereitungen wurde im Marx-Palast in Wien die heiße Phase der Hofburgwahlauseinandersetzung eingeläutet. Der frühere Grünen-Chef, der zu Daft Punks "One More Time" einmarschierte, hatte eine zentrale Botschaft an die rund 400 Anhänger: In den letzten 18 Tagen bis zur Wahl gelte es, die Unentschlossenen und potenziellen Nichtwähler anzusprechen. "Verharren wir nicht in unserer Echokammer, nicht in der Blase." Nicht mit dem Feuer spielen Die Themen sind hinlänglich bekannt: Van der Bellen warnte neuerlich vor dem Öxit ("Wollen wir mit dem Feuer spielen?"), betonte, es gehe am 4. Dezember um eine Richtungswahl: Für ein offenes, freundliches Land, oder ein "Alpen-Mordor", das von Verschwörungstheorien und Ängsten geprägt sei. Daher brauche es einen "rot-weiß-roten Schulterschluss." Um Wähler über die Parteigrenzen hinaus zu mobilisieren, holte...

weiterlesen »


Bundesländer – Heißes Spitalsthema an steirisch

Der radikale Umbau des steirischen Spitalswesens wirkt über Landesgrenzen hinaus. So könnte etwa das neu geplante Spital Oberwart in die medizinische Versorgung der Oststeiermark eingebunden werdenGraz – Der große Krach blieb aus. Einen Tag nachdem der steirische Gesundheitslandesrat Christopher Drexler (ÖVP) in der Grazer Messe vor leitenden Spitalsangestellten und Regionalpolitikern den radikalen Umbau der Spitalslandschaft erläutert hatte, landete das Thema am Dienstag im Landtag. Einigermaßen überraschend zeigte sich die versammelte Opposition der Grünen, KPÖ und FPÖ sehr schaumgebremst. Der Tenor: Wir wollen die Reformen, die auch einige Spitalsschließungen beinhalten, mittragen – wenn auch in kritischer Distanz. Denn natürlich sind auch bei diesem tiefgreifenden Umbau des Gesundheitswesens noch zahlreiche Frage offen. Was passiert etwa mit den zahlreichen Bediensteten in den Spitälern, die nicht mehr benötigt werden? "Ein Spital hat eine Küche, Portiere und andere Beschäftigte, was wird dann mit ihnen", fragte etwa KP-Abgeordneter Werner Murgg. Da gebe es "Sorgen in der Bevölkerung". Die Grünen mahnten, keine Region dürfe benachteiligt werden. Im Kern...

weiterlesen »


Oneplus 3T: Oneplus bringt Three mit besserem Akku und SoC

Der chinesische Hersteller Oneplus hat sein neues Smartphone Oneplus 3T vorgestellt. Das 3T ist eine verbesserte Version des erst im Juni 2016 vorgestellten Top-Modells Three. Die neue Variante kommt mit einem aktualisierten Prozessor, einem größeren Akku und Verbesserungen bei der Kameraausstattung. Das neue Oneplus 3T (Bild: Oneplus) Im Inneren des 3T arbeitet Qualcomms Snapdragon 821 mit einer Taktrate von 2,35 GHz, im Three hingegen baut Oneplus den Snapdragon 820 ein. Der Arbeitsspeicher bleibt unverändert bei 6 GByte, anders als das Three ist das 3T allerdings nicht nur mit 64 GByte Flash-Speicher erhältlich: Es soll auch eine Version mit 128 GByte internem Speicher geben. Größerer Akku mit Dash-Ladesystem Der Akku des 3T hat eine Nennladung von 3.400 mAh, das sind 400 mAh mehr als beim Three. Der Akku soll wie der des Three dank Oneplus' eigenem Schnellladesystem Dash innerhalb von 30 Minuten um 65...

weiterlesen »


China: Der problematische Friede zwischen Peking und Papst

Anzeige Papst Franziskus verriet auf seinem Rückflug aus Aserbaidschan nach Rom mitreisenden Reportern, wohin er als Nächstes gerne fahren möchte: nach Peking. Sein Verhältnis zu China sei „gut“. Die Gespräche zur Normalisierung ihrer seit 1951 abgebrochenen Beziehungen machten langsam Fortschritte. Auch ein Geschenk von Staatspräsident Xi Jinping soll das untermauern: So brachte Ende August eine chinesische Delegation dem Papst ein Seidenbild mit, dass den Abdruck einer Stele aus Xian aus dem Jahr 781 zeigt. Die Inschrift im Gedenkstein gilt als frühestes Zeugnis des Christentums in China. Nach 65 Jahren Feindschaft scheinen sich China und der Vatikan die Hand reichen zu wollen. Lange gab es zwischen dem kommunistischen Staat und dem Oberhaupt der katholischen Kirche keine gemeinsame Ebene, auf der man Gespräche hätte beginnen können. Doch nun gibt es Interesse auf beiden Seiten, das Verhältnis wieder aufleben zu lassen. Die in China lebenden Christen, die sich teilweise in einer inoffiziellen, regimekritischen Kirche engagieren, fühlen sich verraten. Ausleben christlicher Religion ist in China gefährlich Für den in Peking lebenden...

weiterlesen »


Sexualkunde: Der ahnungslose Kampf der AfD gegen die Frühsexualisierung

Anzeige Das nennt man einen großen Aufschlag. Alle AfD-Fraktionen deutscher Landtage hatten Abgeordnete nach Sachsen-Anhalt geschickt. Einen Tag lang diskutierten diese Parlamentarier und hörten sich Vorträge an. Am Ende verabschiedeten sie eine „Magdeburger Erklärung“, einen Protest gegen „Frühsexualisierung“. Als solche bezeichnet die AfD, was landläufig Gender-Pädagogik genannt wird. Wörtlich wendet sich das Papier „dagegen, dass unsere Kinder in Schule und Kita mit scham- und persönlichkeitsverletzenden Inhalten in Wort, Bild und Ton konfrontiert werden“. Abgelehnt werden weiterhin „alle Versuche das Staates, in die Erziehungshoheit der Eltern einzugreifen, die natürlichen Vorstellungen, die sich unsere Kinder von Familienleben und Geschlechterrollen bilden, systematisch zu verunsichern und unsere Kinder in dem Glauben zu erziehen, die Ehe sei nur eine beliebige Form des Zusammenlebens, die gleichwertig neben allen anderen Formen steht“. So etwas sei eine „akute Gefährdung unserer Jugend“, sagte der Initiator der Erklärung, der AfD-Abgeordnete Ulrich Siegmund aus Sachsen-Anhalt, bei der Vorstellung des Textes in Magdeburg. Doch...

weiterlesen »


EU-Parlamentschef: Was Schulz als Talisman dabei hat, erraten Sie nie

Anzeige Noch ist nicht entschieden, wen die SPD als Nachfolger von Außenminister Frank-Walter Steinmeier nominiert. Vieles aber spricht für Martin Schulz, den Präsidenten des Europäischen Parlaments. Schulz war Bürgermeister in seiner Heimatstadt Würselen (Nordrhein-Westfalen), legte sich einst mit Silvio Berlusconi an, ist ein überzeugter Europäer – was allgemein bekannt ist. Aber die wenigsten wissen, dass Martin Schulz... ... eigentlich Profi-Fußballer werden wollte Schulz kickte als Jugendlicher bei Rhenania Würselen. Im Jahre 1972 wurde seine Mannschaft immerhin westdeutscher Vize-Jugendmeister. Im Alter von 19 Jahren reißt er sich zweimal den Miniskus. Alle Fußball-Karrierepläne sind damit passé. Dem FC Rhenania Würselen gehört er aber bis heute an. ... gern andere Spitzenpolitiker parodiert So berichtet es Ulla Schmidt (SPD), die mit Schulz seit Jahrzehnten befreundet ist. Die frühere Bundesgesundheitsministerin stammt aus Aachen, also aus Schulz’ Nachbarschaft. Schulz und Schmidt fuhren gemeinsam zu vielen Parteitagen und Euregio-Treffen. Während dieser stundenlangen Autofahrten sei es „immer humorvoll und geistreich“...

weiterlesen »


Neue Studie: Was Flüchtlinge über Gleichberechtigung denken

Anzeige Die große Mehrheit der seit 2013 nach Deutschland gekommenen Flüchtlinge ist einer Studie zufolge für Demokratie und Gleichberechtigung von Mann und Frau. Sehr unterschiedlich ist dagegen die Allgemeinbildung der Zuwanderer. Nur wenige haben einen Berufs­- oder Hochschulabschluss, der Wunsch nach Bildung und Arbeit ist jedoch groß. Das sind Ergebnisse einer repräsentativen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), die in Berlin vorgestellt wurde. Im Jahr 2015 kamen etwa 890.000 Asylbewerber nach Deutschland. In diesem Jahr waren es bis Ende Oktober weitere knapp 290.000 Flüchtlinge. Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) wünscht sich, dass die Erkenntnisse dieser Vergleichsstudie „zur Versachlichung der Debatte in Deutschland beitragen“. Das sind die Ergebnisse im Detail. Demokratie 96 Prozent der befragten Flüchtlinge unterstützen die Aussage, dass „man ein demokratisches System haben sollte“. Damit unterscheiden sie sich in dieser Frage nicht von den Einheimischen. 21 Prozent der...

weiterlesen »


© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.