Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Ackermann: Verzichte nicht auf Boni

Der frühere Vorstandssprecher der Deutschen Bank, Josef Ackermann, will von seinem Ex-Arbeitgeber erhaltene Boni nicht zurückzahlen. „Es ist überhaupt nicht die Rede davon, Boni zurückzuzahlen“, sagte er am Donnerstag in Berlin. Die Frage sei, ob die Teile, die bislang nicht ausgezahlt wurden, „freiwillig in der Bank gelassen werden“. Er habe in der Vergangenheit gezeigt, dass er unter bestimmten Umständen bereit sei, freiwillig seinen Beitrag zur Lösung von Problemen zu leisten, wenn es dafür eine Basis gebe. Aber auf Ansprüche formell verzichten werde er nicht. „Das kann ich gar nicht“, sagte er. Solche Fragen seien etwas, was intern in der Bank geklärt werden sollte, sagte Ackermann. Aber offenbar habe man ihn unter Druck setzen wollen. „Man merkt die Absicht, aber man ist verstimmt“, sagte er. ...

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Partei-Vize: Gauland will AfD in Bundestagswahlkampf führen

Anzeige Der AfD-Vize Alexander Gauland hat Parteichefin Frauke Petry angeboten, gemeinsam ein Spitzenteam für den Bundestagswahlkampf zu bilden. „Mir geht es darum, ein möglichst breites Spektrum der Strömungen, die in unserer Partei vorhanden sind, abzubilden“, sagte er am Donnerstagabend in Berlin. „Die AfD wird nicht wegen eines Gesichts gewählt, sondern weil sie eine Marke ist für Protest und für eine alternative Politik“, fügte er hinzu. Nach Angaben aus Parteikreisen wird sein Vorschlag von mehreren Mitgliedern des Bundesvorstandes der Partei unterstützt. Die Frage, wie viele Spitzenkandidaten die AfD letztlich ins Rennen schickt, werde aber erst beim Bundesparteitag im April 2017 in Köln entschieden, hieß es. Sie dürfte aber auch bei der regulären Sitzung des Bundesvorstandes an diesem Freitag Thema sein. Petry war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Meuthen machte Weg frei für Petry Anzeige Der Co-Vorsitzende der AfD, Jörg Meuthen, hatte vor einigen Tagen erklärt, er werde nicht für den Bundestag kandidieren. Damit machte er den Weg für eine Spitzenkandidatur der sächsischen Fraktionschefin Petry frei....

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Cannabis: Legalize it! Und dann?

Kalifornier dürfen jetzt auch zur Entspannung kiffen. Das haben die Wähler im bevölkerungsreichsten US-Staat am 8. November beschlossen. Mit knapp 55 Prozent wurde der Volksentscheid zur kompletten Legalisierung von Cannabis angenommen. Die Droge ist künftig ein legales Genussmittel. Der Staat will Anbau und Verkauf regulieren, kontrollieren und besteuern. Auch in Deutschland wünschen sich immer mehr Menschen, dass Cannabiskonsum nicht mehr strafbar ist. Was würde eine Legalisierung bedeuten? Niederländer kiffen auch nicht mehr Bislang gibt es keine Studien, die zeigen, dass mit der Legalisierung mehr Menschen kiffen – wenngleich sich kleine Anstiege im Konsum abzeichnen. Wie im Bundesstaat Colorado, der Cannabis 2014 legalisierte. Dort stieg der Konsum nur leicht, wie ein Bericht der Drogen- und Kriminalitätsabteilung der UN zeigt. In anderen Bundesstaaten, die Cannabis legalisiert haben, zeigt sich ein ähnliches Bild. Ein Argument der Cannabisgegner ist, dass die Hemmschwelle zum Kiffen sinkt, wenn es nicht mehr strafbar ist. Befürworter der...

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VW macht Dresden zum Zentrum für Elektromobilität

In der Gläsernen Manufaktur von VW in Dresden werden die Produktionsbänder nach monatelanger Zwangspause bald wieder rollen. Von April 2017 an fertigt das Automobilunternehmen dort den neuen e-Golf. „Das ist ein Neuanfang mit starker Signalwirkung“, sagte VW-Entwicklungsvorstand Frank Welsch am Donnerstag in Dresden. Autor: Carsten Germis, Wirtschaftskorrespondent in Hamburg. Folgen: „Hier brechen Volkswagen, Dresden und Sachsen gemeinsam in die Zukunft der Mobilität auf. Hier machen wir Elektromobilität zu unserem Markenzeichen.“ Bis Ende März dieses Jahres liefen in der...

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Mit Super Mario Run will Nintendo sein Geschäft ankurbeln

Der japanische Spielekonzern Nintendo hat immer einen Fachmann parat, wenn ihm das Wasser bis zum Halse steht: den Klempner Mario. Die Hauptfigur der gleichnamigen Spielereihe, die seit nunmehr 30 Jahren in jeder Generation der Nintendo-Konsolen zum Inventar gehört, ist ein zuverlässiger Erfolgsbringer für das Unternehmen. Deshalb ist es nur logisch, dass Mario auch Nintendos Weg in die mobile Spielewelt ebnen soll. Autor: Jonas Jansen, Redakteur in der Wirtschaft. Folgen: Lange hat der...

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Besuch in Berlin: Zum Abschied warnt Obama vor "Deals" mit Russland

Anzeige An einer Kreuzung in Berlin, nur wenige Schritte von der Straße Unter den Linden entfernt, hält ein Polizist eine Gruppe süddeutscher Rentner auf. Die wollen eigentlich zum Adlon. Hotel gucken, Obama gucken, der dort wohnt und überhaupt gucken. „Neeee, tut mir leid“, sagt der erkennbar entgeisterte und entnervte Polizist. Entgeistert sind auch die älteren Herrschaften. „Der ist doch gar nicht mehr Präsident! Warum so ein Aufwand?“, schimpft einer von hinten. Weiter kommen sie freilich damit nicht. Denn Barack Obama ist schließlich noch Präsident der Vereinigten Staaten. Erst am 20. Januar wird er sein Amt an Donald Trump übergeben. Doch – die Reaktion der Rentner zeigt es deutlich – mit dem Abend der Wahl des Republikaners vor zehn Tagen ist Obama zu einer Figur der Vergangenheit geworden, einer Figur der Zeitgeschichte, wie das etwas nobler heißt. Nicht nur das trübsinnige Wetter trägt dazu bei, dass diesem letzten offiziellen Besuch Obamas in Deutschland etwas melancholisches anhaftet. Ein Gefühl des Verlusts. Selbst die sonst so nüchterne Angela Merkel kann nicht verbergen, dass sie sich durch diesen Besuch geschmeichelt fühlt....

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Flüchtlingsklagen: Wie deutsche Gerichte schärfere Asylregeln aushebeln

Deutschlands Verwaltungsgerichte müssen in diesem Jahr einen starken Anstieg der Klagen von Asylsuchenden bewältigen. Bis September registrierte das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) deutschlandweit fast 100.000 Asylklagen. Im gesamten Jahr 2015 waren es lediglich 73.000 gewesen. Besonders auffällig: Vermehrt klagten zuletzt syrische Flüchtlinge; 23.000 von ihnen wehrten sich 2016 bereits vor den Verwaltungsgerichten, weil ihnen seit März dieses Jahres oftmals nur noch der sogenannte subsidiäre Schutz gewährt wird. Der bedeutet, dass sie zunächst mindestens zwei Jahre lang keine Familienangehörigen nach Deutschland nachholen dürfen. Zudem gilt ihre Aufenthaltserlaubnis vorläufig nur ein Jahr und muss danach im Zwei-Jahres-Abstand verlängert werden.

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Bundesliga

Grazer hoffen nach zuletzt suboptimalen Ergebnissen just beim Tabellenzweiten auf Trendumkehr – Foda: "Fahren nach Altach, um drei Punkte zu holen"Graz – Nach zuletzt drei sieglosen Fußball-Bundesliga-Partien kommt es für Spitzenreiter SK Sturm Graz am Samstag (16.00 Uhr) zum Gipfeltreffen mit dem punktegleichen SCR Altach. "Wir sind gut vorbereitet und wissen, was auf uns zukommt. Wir fahren nach Altach, um drei Punkte zu holen. Wir werden alles versuchen, um die Tabellenführung zu verteidigen", kündigte Sturm-Trainer Franco Foda am Donnerstag an. "Wenn wir unsere Basics wieder abrufen, können wir das Spiel gewinnen", betonte Offensiv-Allrounder Stefan Hierländer vor der gut siebenstündigen Busreise nach Vorarlberg. Der 25-Jährige glaubt wie sein Coach, dass der Trainerwechsel bei Altach keinerlei unmittelbare Auswirkungen haben wird. "Es hat ja der Co-Trainer von Damir Canadi übernommen, und der wird nicht alles über den Haufen werfen. Deshalb gehe ich davon aus, dass Altach mit der gleichen Ordnung, der gleichen taktischen Ausrichtung spielen wird. Es wird sich nicht viel ändern", meinte Foda. Sein Sportdirektor Günter Kreissl war indes "hundertprozentig...

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Premier League – Lukrativer TV

Kontrakt über drei Jahre soll rund 700 Millionen Dollar in die Kassen bringenLondon – Die englische Fußball-Premier-League darf möglicherweise bald auf wesentlich mehr Geld für die TV-Übertragungsrechte seiner Spiele in China hoffen. Einem Bericht der US-Nachrichtenagentur AP zufolge nehmen die Briten für einen neuen Fernsehvertrag in der Volksrepublik, gültig von der Saison 2019/20 an für drei Jahre, rund 700 Millionen Dollar (654,08 Mio. Euro) ein. Die AP berief sich am Donnerstagabend auf einen Informanten und berichtete, dass sich ein Online-Streamingdienst die Rechte gesichert habe. Die Liga äußerte sich zunächst nicht zu dem Bericht. Bisher kassiert die Premier League nach AP-Angaben lediglich rund 20 Millionen Dollar (18,69 Mio. Euro) pro Jahr aus China. Ein Mega-TV-Deal auf dem nationalen Markt beschert der Premier League in den Jahren von 2016 bis 2019 bereits Rekord-Einnahmen in Höhe von 6,9 Milliarden Euro. (APA/dpa, 17.11.2016)

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Disziplinarverfahren

Geldstrafe oder sogar Punktabzug wegen unerlaubten Tragens der roten Mohnblume rund um den "Remembrance Day" möglichZürich – Den Fußballverbänden Englands und Schottlands droht wegen des Tragens von "Poppy"-Armbinden während des WM-Qualifikationsspiels in der vergangenen Woche eine Strafe durch die Fifa. Der Weltverband eröffnete am Donnerstag ein Disziplinarverfahren gegen die beiden Verbände. Über das Ergebnis der Untersuchungen oder einen Zeitpunkt für ein Urteil könne man keine Angaben machen, hieß es aus Zürich. Am Freitag hatten die Spieler Englands und Schottlands während des Spiels (3:0) schwarze Armbinden mit der "Poppy" getragen, obwohl die Fifa das als politisches Symbol bewertet und untersagt hatte. Die rote Mohnblume, rund um den "Remembrance Day" bei vielen Briten an der Kleidung, erinnert an den Waffenstillstand im Ersten Weltkrieg. Beide Verbände hatten angekündigt, dass sie mögliche Konsequenzen tragen würden. Das könnten eine Geldstrafe oder sogar ein Punktabzug sein. (APA/dpa, 17.11.2016)

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Glasfaser: Wer in Deutschland wirklich FTTH ausbaut

Mitgliedsunternehmen des Bundesverbands Glasfaseranschluss (Buglas) haben im Jahr 2016 in Deutschland 220.000 weitere Wohn- und Geschäftseinheiten direkt mit Glasfaser (Fiber To The Building/Home, FTTB/H) angeschlossen. Das gab der Branchenverband am 17. November 2016 bekannt. Buglas-Geschäftsführer Wolfgang Heer sagte Golem.de auf Anfrage, dass ausbauende Unternehmen die Stadtwerke München/M-net, Wilhelm.tel/Willy.tel, MDCC, Netcologne, Stadtnetz Bamberg, Mega Monheimer, Deutsche Glasfaser, ComIngolstadt und weitere seien. Zusammen stellen die Verbandsunternehmen insgesamt rund 1,9 Millionen Haushalten und Unternehmen einen Glasfaseranschluss ins Gebäude oder direkt in die Wohnung bereit. Die Gesamtzahl der FTTB/H-Anschlüsse in Deutschland liegt zum Jahresende 2016 bei knapp 2,7 Millionen. Von den Buglas-Unternehmen wurden rund 70 Prozent dieser Anschlüsse realisiert, betonte Heer. Durch den geplanten G.fast-Ausbau als Inhouse-Technik sollen etwa bei M-net beginnend ab dem ersten Quartal 2017 und später höhere Datenübertragungsraten angeboten werden. Dies werden "dann wohl zuerst Datenraten von 500 oder 600 MBit/s sein", hatte Jürgen Voigt, Gesamtprojektleiter...

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Analog-Abschaltung: Ausschreibung für zweiten bundesweiten DAB+-Multiplex

Die Gesamtkonferenz der Medienanstalten (GK) wird einen zweiten bundesweiten DAB+-Multiplex für Plattformanbieter ausschreiben. Das gab die Kommission für Zulassung und Aufsicht (ZAK) am 17. November 2016 bekannt. Zuvor hatten die Medienanstalten mit Zustimmung von ARD und ZDF einen Antrag auf Zuweisung der Übertragungskapazitäten bei der Ministerpräsidenten-Konferenz (MPK) gestellt. Über diesen Antrag wird die Konferenz voraussichtlich am 8. Dezember 2016 entscheiden. Die Ausschreibung wird danach veröffentlicht. Der zweite bundesweite Multiplex soll im Kanal 5A laufen. Die Bauer Media Group dürfte sich an der neuen Ausschreibung beteiligen. Das hatte Bauer-Konzerngeschäftsleiter Andreas Schoo im Horizont-Interview erklärt. Das Analogradio soll abgeschaltet und durch DAB+ ersetzt werden. Während das Deutschlandradio die UKW-Abschaltung im Jahr 2025 für richtig hält, wollte die ARD sich bisher noch nicht festlegen. Die ersten ausgeschriebenen terrestrischen Übertragungskapazitäten des bundesweiten Digitalradio-Multiplex wurden im Sommer 2016 vergeben. Der Freenet-Tochter Media Broadcast wurden 22 Capacity Units zugewiesen. Schlagerparadies erhielt 42 Capacity...

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Sozialpolitik

ÖVP, FPÖ und Stronach-Liste beschließen Kürzung der Sozialleistung. Experten halten die Novelle für verfassungswidrig, Kritiker sprechen von "Schande"Sankt Pölten – Schreiduelle hat es am Donnerstagnachmittag in der Sitzung des niederösterreichischen Landtages gegeben. Als "Schande" bezeichnete die grüne Klubobfrau Helga Krismer-Huber die zur Abstimmung anstehende Reform der Mindestsicherung. Die mit absoluter Mehrheit regierende ÖVP treibe "noch mehr Menschen in die Armut" und habe den "Wettbewerb der Grauslichkeiten in Österreich gewonnen", schimpfte Krismer-Huber: "Der Föderalismus hat seine grauslichste Fratze gezeigt." Die ÖVP-Abgeordneten reagierten mit lautstarken Zwischenrufen, abhalten ließen sie sich nicht: Gemeinsam mit der FPÖ und den Stronach-Abgeordneten (Frank) beschlossen sie die Novelle. Diese sieht vor, die bedarfsorientierte Mindestsicherung pro Haushalt mit 1.500 Euro zu deckeln. Dabei soll jedes Einkommen miteingerechnet werden. Von diesem Betrag müssen die Betroffenen auch ihre Aufwendung für Wohnkosten decken. Ausnahmen gibt es für Personen, die Pflegegeld oder erhöhte Familienbeihilfe beziehen oder dauernd arbeitsunfähig...

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Cremers Photoblog

Wien, Parlament, historischer Sitzungssaal: Staatsakt als "Geste der Verantwortung gegenüber jenen Menschen, die in der Zweiten Republik in staatlichen und kirchlichen Einrichtungen schweres Unrecht erlitten haben". zum Bericht

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Copyright: US-Marine wehrt sich gegen Vorwurf der Softwarepiraterie

Es klang wie ein Scherz, als die deutsche Softwareschmiede Bitmanagement Software im Juli dieses Jahres Klage wegen massenhafter Softwarepiraterie gegen die US-Marine einreichte. Diese habe ein Spezialprogramm der Firma zur Geovisualisierung widerrechtlich vervielfältigt und auf mindestens 558.466 Computern installiert, obwohl sie nur 38 Lizenzen zu Testzwecken erworben habe. Und es gab noch mehr: Die Amerikaner hätten entgegen den Lizenzbedingungen eigenmächtig eine Trackingfunktion der Software deaktiviert. Diese in der Klageschrift "Flexwrap" genannte Funktion hatte es Bitmanagement nach eigenen Angaben bis dahin ermöglicht, die Zahl der Installationen zu überwachen. US-Marine gibt Kopien zu, aber nur legale Nach langem Schweigen hat die US-Regierung als Rechtsvertreterin der Marine jetzt vor Gericht eine Stellungnahme abgegeben, die Golem.de vorliegt. Darin gibt sie erstaunlich viele der Vorwürfe zu. Ja, die Marine habe 38 Lizenzen des Programms "BS Contact Geo" von Bitmanagement erworben und dieses anschließend "auf hunderttausende Computer innerhalb ihres Netzwerks installiert." Außerdem räumt die US-Regierung ein, die deutsche Firma nie "direkt" für diese...

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© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.