Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

?

Champions League live

weiterlesen »


Merkel gegen Vollverschleierung: "Bei uns in Deutschland heißt es: Gesicht zeigen"

Anzeige Zu Beginn ihrer Rede beim CDU-Parteitag wagte Kanzlerin Angela Merkel einen Rückblick. „Nicht alle der 890.000 Menschen, die letztes Jahr gekommen sind, können und werden bleiben“, sagte die Parteichefin. Aber jeder Einzelne werde als einzelner Mensch und nicht als anonymer Teil einer Masse aufgenommen. „Jedes Anliegen wird überprüft“, sicherte sie Asylbewerbern zu. Merkel zur Flüchtlingssituation „Eine Situation wie die des Spätsommers 2015 kann, darf und soll sich nicht wiederholen“, sagte Merkel. Darüber hätte die CDU bei ihrem Parteitag vor einem Jahr beraten und daran würde die EU arbeiten. „Zum Wohle aller in Europa und zum Wohle der Flüchtlinge“, ergänzte sie. Schleppern müsse das Handwerk gelegt werden. Zudem sei das Festhalten am Flüchtlingsabkommen mit der Türkei wichtig. „Die EU-Türkei-Vereinbarung rettet Leben. Jeden Tag“, so Merkel. ... zur Integration „Hier bei uns in Deutschland gelten die Gesetze unseres Landes. Und zwar für jeden und jede in gleicher Art und Weise. Ausnahmslos“, sagte Merkel. Deshalb hätte die Bundesregierung ein Integrationsgesetz verabschiedet und auch den Anteil der Wertevermittlung in...

weiterlesen »


Sucht und Genuss: "Ich habe vieles zu bereuen. Zigaretten sind es nicht"

Anzeige Ich habe vieles in meinem Leben erst einmal beraucht: erste Küsse, Trennungen, die Schönheit von Tokio, Kündigungen, mein Abi, die Geburt meiner Kinder, das einstürzende World Trade Center vor dem Fernseher, katastrophale und erfreuliche Wahlergebnisse, dass ich gleich David Hockney kennenlernen und dass gleich ein Freund begraben würde. Bis heute ist das Rauchen eine Art Notausgang, aus der Welt, zu mir, ein paar Züge und ein paar Minuten. Doch die kostbarsten Zigaretten waren die zu zweit. Wenn wir (es war nicht immer dieselbe) nach dem Sex im Bett lagen und noch ein wenig atemlos, aufgepusht, verwundert im Dunklen an die Decke schauten, obwohl es dort nichts zu sehen gab, miteinander so redeten, wie man es nach dem Sex tut, und dabei rauchten, den Aschenbecher auf meinem Bauch, sah es aus wie zwei Glühwürmchen. Die Frau, mit der ich seit Langem ein Paar bin, hat in ihrer ersten Schwangerschaft zu rauchen aufgehört, und auch ich gehöre jetzt zu den Männern, die zum Paffen auf den Balkon gehen. Aber ich bin so glücklich, eine Zeit erlebt zu haben, in der nach dem Sex Glühwürmchen knapp über dem Bett flogen, und manchmal bilde ich mir ein, dass...

weiterlesen »


CDU-Parteitag: Merkel schürt Angst – und bietet sich als Lösung an

Anzeige Die Ränge sind leer, gähnend leer. Nicht ein Mensch dekoriert den Ort, an dem die CDU zum ersten Stelldichein vor dem Parteitag geladen hat. Ausgerechnet einen Saal, aus dem der Blick auf das frierende, leere Stadion von Rot-Weiß Essen fällt, hat die Union gewählt, um Presse, Politiker und einige Lobbyisten am Vorabend des Parteitags zusammenzubringen. Gerade hier, so meinte der Landesvorsitzende der CDU Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet, könne man den Traum vom Aufstieg umso deutlicher nachempfinden. Da wurde doch gelacht. Rot-Weiß Essen spielt derzeit in der vierten Liga. Das Selbstbewusstsein der NRW-CDU scheint noch ausbaufähig zu sein. 89,5 Prozent – keinesfalls die erwartete Klatsche Nächstes Jahr wird in dem Bundesland ein neuer Landtag gewählt, die CDU will Rot-Grün ablösen. Deshalb findet der Parteitag der CDU in Essen statt. Und nicht, weil hier in der Grugahalle Angela Merkel vor mehr als 16 Jahren erstmals zur Bundesvorsitzenden der Partei gewählt wurde. So viel Ehrerbietung ist selbst in der Merkel-CDU noch nicht üblich. 95,9 Prozent hatte Merkel bei ihrer Wahl im Jahr 2000 erhalten. Die Partei hielt sie für eine Übergangschefin....

weiterlesen »


CSU: Warum sich einige Bayern über diesen Söder-Post ärgern

Anzeige Markus Söder (49), christsozialer bayerischer Heimatminister, hat den Nikolaus mit dem Weihnachtsmann verwechselt. „Heute zur Kabinettssitzung gibt es heute sogar einen Nikolaus...das wird sicher gute Stimmung“, schrieb er am Dienstag auf seiner Facebook-Seite unter das Bild eines Schoko-Männchens mit roter Kapuze und Glöckchen. Den Facebook-Fans des evangelischen Ministers fiel aber auf, dass es sich dabei mitnichten um den heiligen Nikolaus handelt, der an der Bischofsmütze erkennbar ist, sondern um den Weihnachtsmann. Anzeige „Des is net der St. Nikolaus!!!“, schrieb einer. Ein anderer: „Das ist kein Nikolaus. Auch für evangelische Minister erkennbar, trägt er weder Stab, noch Mitra.“ „Nikolaus statt Santa Claus!“ Gerade in Bayern ist der Weihnachtsmann vielen Katholiken ein Dorn im Auge. Aus den USA importiert sieht er dem Nikolaus zwar ähnlich, hat aus ihrer Sicht mit dem Heiligen aber rein gar nichts gemeinsam. Sie beklagen, dass der Nikolaus durch ihn immer weiter verdrängt werde. Hätte Söder auf die Facebook-Seite seiner Partei geschaut, wäre ihm sein Irrtum womöglich aufgefallen. Die CSU hatte dort erst...

weiterlesen »


Merkel-Wahl: "Unter 90 Prozent. Ein iPhone-Akku würde sagen: gleich leer"

Anzeige Elf Minuten Applaus, aber nur 89,5 Prozent der Stimmen der Delegierten beim CDU-.Bundesparteitag bei der Wahl zur Vorsitzenden. Das sind die Zahlen, mit denen Bundeskanzlerin Angela Merkel jetzt erst mal leben muss. Genauso wie mit spöttischen Reaktionen in den sozialen Netzwerken. Denn auch der Jubel nach ihrer Ansprache kann nicht vertuschen, dass es ihr schlechtestes Ergebnis in ihrer bislang elfjährigen Kanzlerschaft ist. Sie fällt von knapp 97 Prozent im Jahr 2012 auf unter 90 Prozent, und das neun Monate vor der Bundestagswahl - das bietet Munition für ironische Sprüche. Die ZDF heute-Show macht sich über die Parteizugehörigkeit von Merkel lustig: „Ein sensationelles Ergebnis für eine SPD-Politikerin.“ Anzeige Und auch die NDR-Sendung extra3 amüsiert sich unter anderem auf Twitter über die erzielten 89,5 Prozent, ein Ergebnis, über das Diktatoren nur lachen würden. Ironisch wird auch der Inhalt von Merkels Rede kritisiert: „Bravo! Schonungslose Kritik an den politischen Zuständen in Deutschland von Angela Merkel. Warum ist die Frau nicht Kanzlerin?“ twittert Satiriker Jan Böhmermann. Auch der satirische...

weiterlesen »


BHF-Bank streicht Stellen

Der französische Bankier Philippe Oddo trimmt die vor einem Jahr für 725 Millionen Euro gekaufte BHF-Bank in Frankfurt auf Effizienz. Oddo hat sich mit dem Betriebsrat darauf verständigt, dass In der IT und anderen kundenfernen Verwaltungseinheiten etliche Stellen wegfallen. Im Gegenzug soll es in der Vermögensverwaltung und im Firmenkundengeschäft in den nächsten drei Jahren zu größeren Neueinstellungen kommen. „Wir starten im Januar mit einer neuen Organisation und gehen dann auf Wachstumskurs. Es gibt viel Potential für mehr Zusammenarbeit. Um es zu heben, müssen wir die Mitarbeiter besser vernetzen“, erklärte Philippe Oddo im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z./Mittwochsausgabe).  Autor: Hanno Mußler, Redakteur in der...

weiterlesen »


Weiterer Teilerfolg für Samsung im Patentstreit mit Apple

In dem seit Jahren währenden Patentstreit zwischen den Handy-Herstellern Apple und Samsung hat das südkoreanische Unternehmen vor dem Obersten Gerichtshof der Vereinigten Staaten einen Teilerfolg errungen. Die Richter kassierten am Dienstag einmütig das Urteil eines Berufungsgerichts, nach dem Samsung 399 Millionen Dollar an seinen Konkurrenten zahlen soll, weil es das iPhone von Apple kopiert habe. Sie verwiesen das Verfahren an die untere Instanz zur Neuverhandlung zurück. Mit der Entscheidung wächst die Chance für Samsung, einen Großteil der bereits an Apple gezahlten Schadenersatz-Summe zurückzubekommen. Das Oberste Gericht vertrat nämlich die Ansicht, dass ein Patentverletzer als Strafe nicht seinen ganzen Gewinn aus dem Verkauf der Produkte abgeben müsse, wenn nur einzelne Elemente kopiert worden seien. Der Patentstreit...

weiterlesen »


Schallplatte überrundet Downloads

Die Musikindustrie verdient mehr Geld mit Schallplatten als mit Musikdownloads. Das jedenfalls zeigen Marktzahlen aus Großbritannien. Demnach gaben die Musikfans auf der Insel in der vergangenen Woche 2,4 Millionen Pfund für Schallplatten aus, aber lediglich 2,1 Millionen Pfund für digitale Downloads. Das sei ein Novum, teilte der Branchenverband Entertainment Retailers Association (ERA) mit. Autor: Marcus Theurer, Wirtschaftskorrespondent mit Sitz in London. Folgen: Die neuen Zahlen sind Beleg dafür, dass das Geschäft mit dem Vinyl-Tonträger blüht. In Deutschland sind die Umsätze mit...

weiterlesen »


Zero G: Schwerelos im Quadrocopter

Ein paar Sekunden schwerelos: Eine Gruppe von US-Forschern hat eine neue Möglichkeit gefunden, Experimente unter weitgehender Schwerelosigkeit durchzuführen. Als Transportvehikel nutzt die Gruppe um Juan-Pablo Afman vom Georgia Institute of Technology in Atlanta einen Quadrocopter. Allerdings fanden sie schnell heraus, dass es nicht reicht, einen Quadrocopter aufsteigen zu lassen und dann seine Rotoren abzuschalten. Wegen des Luftwiderstands entsteht keine Schwerelosigkeit. Zudem machen die festen Blätter der Rotoren das Fluggerät im Fall instabil, so dass es schwierig ist, es wieder zu stabilisieren - auch dann, wenn die Rotoren wieder eingeschaltet werden. Die Forscher entwerfen einen eigenen Rotor Die Forscher haben deshalb einen eigenen Rotor entworfen, bei dessen Blätter sich der Anstellwinkel verändern lässt. Damit soll es möglich sein, zu jedem Zeitpunkt die Kontrolle über den Copter zu behalten. Die Wissenschaftler haben zudem eine Software entwickelt, um die Flugbahnen für den Copter zu planen. Bei einem Copter-Flug ist vor allem die Sicherheit zu beachten. Die Forscher haben deshalb einen Geofence definiert, also ein Gebiet, das der Copter auf keinen Fall...

weiterlesen »


Italien: Hat Matteo Renzi einen waghalsigen Comeback-Plan?

Anzeige Die Worte von Matteo Renzi waren Pathos pur. In Italiens Politik gebe es keine Verlierer, nur Gewinner, aber es ändere sich nichts. Soll heißen: Niemand zieht die Konsequenzen aus seinen Niederlagen. Wer verliert, findet sich bald gut gebettet auf einem neuen Posten wieder. Er aber habe verloren und ziehe die Konsequenzen. So sprach Matteo Renzi in der Nacht zum Montag, als er nach der Niederlage im Referendum seinen Rücktritt verkündete. Renzi sagte: Er klammert sich nicht ans Amt. Er geht. Was er nicht sagte: Ob er für immer geht. Keine 48 Stunden nach der dramatischen Rede deutet sich an, dass Renzi seiner Art treu bleibt, nochmals alles auf eine Karte setzt – und auf eine Rückkehr an die Macht pokert. Wie nun verlautet, trommelte Renzi schon am Montagabend – kurz nach seiner Visite bei Staatspräsident Sergio Mattarella, seine engsten Vertrauten zusammen, darunter auch seine Reformministerin Maria Elena Boschi und seine rechte Hand Luca Lotti. „Ich kann es nicht zulassen, dass Grillo die Fahne der Neuwahlen schwenkt. Wenn wir das zulassen, bedeutet es den Tod der Sozialdemokraten“, sagte Renzi laut „La Repubblica“ mit Blick auf die...

weiterlesen »


Europäische Union: Das sind Europas acht beunruhigende Bruchstellen

Frankreich: Aufstieg der Rechtspopulisten In Frankreich darf sich der rechtspopulistische Front National (FN) inzwischen rühmen, die erste Partei des Landes zu sein. Mit 28 Prozent der Stimmen bei der ersten Runde der Regionalwahlen im Dezember vergangenen Jahres hat er die alteingesessenen Parteien überholt. Um die 30 Prozent, das ist auch der Stimmenanteil, den die Meinungsforschungsinstitute Marine Le Pen bei der Präsidentschaftswahl im April und Mai 2017 voraussagen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Chefin des FN in die Stichwahl kommt. Anzeige Quelle: Infografik Die Welt Sie will, anders als ihr Vater, Präsidentin werden. Um mehr als die Hälfte der Wähler in der zweiten Wahlrunde zu gewinnen, hat sie ihre Partei gezielt professionalisiert. Dafür hat sie beispielsweise Manager aus Konzernen wie L’Oréal geholt. Zuvor hat sie ihre Strategie der Entdiabolisierung zu Ende geführt und den FN auf den ersten Blick von rassistischen Tendenzen befreit. Als harter ideologischer Kern bleibt der Souveränitätsgedanke: Frankreich habe seine Souveränität durch die EU verloren. Le Pen verspricht ein „Europa der Nationen“ und hat angekündigt, ein...

weiterlesen »


Will haben

Traditionsverein Basingstoke Town sucht neuen BesitzerLondon – Der englische Fußballklub Basingstoke Town ist bei eBay zu haben. Am Dienstag wurde das Angebot vom Verein der siebenten Leistungsklasse beim Online-Auktionshaus eingestellt, die Startsumme lag bei 99 Pence. Schon nach wenigen Stunden stand das Höchstgebot bei 65.900 Pfund (rund 79.000 Euro). "Basingstoke Town wurde 1896 gegründet. Der Geschäftsführer und Eigentümer hört am Ende der Saison nach 25 Jahren auf, der Klub ist daher auf der Suche nach einem neuen Besitzer", heißt es im Text zum Angebot. Die Dragons spielen in der halbprofessionellen Southern Premier League, bis zum 13. Dezember kann geboten werden. "Wenn wir keinen Käufer finden, wissen wir nicht, was mit dem Klub passiert", sagte Simon Hood, Initiator der eBay-Anzeige, zur BBC: "Er könnte einfach verschwinden." Sollte dieser schlimme Fall eintreten, wäre das ein grobes Foul am Motto des Vereins. Das das lautet: "Vestigia Nulla Retrorsum" oder "Kein Schritt zurück". (sid, red, 6.12. 2016)

weiterlesen »


Champions League live

weiterlesen »


Bildung – Pisa

Die Leistungen österreichischer Schüler liegen in der Pisa-Studie 2015 beim Lesen wieder unter dem OECD-Schnitt. Unter allen Teilnehmern schnitt Singapur am besten abWien – Mathematik, Naturwissenschaften und Lesekompetenz: Diese Schwerpunkte testet die OECD alle drei Jahre bei Schülerinnen und Schülern weltweit. An der Pisa-Studie 2015 nahmen rund 540.000 Schüler im Alter von 15 Jahren teil – stellvertretend für 29 Millionen in den Schulen der 72 teilnehmenden Länder und Volkswirtschaften. Diesmal lag der Fokus auf den Naturwissenschaften. Zwar liegen die österreichischen Schülerinnen und Schüler in den Naturwissenschaften im OECD-Schnitt, die Ergebnisse zeigen allerdings eine "Tendenz nach unten", heißt es von der OECD. In Mathematik liegen sie sogar über dem Durchschnitt, die Lesekompetenz lässt hingegen zu wünschen übrig: Hier liegen die Ergebnisse unter dem Durchschnitt. Viele Risikoschüler Fast jeder dritte getestete Schüler gehört in zumindest einem Testgebiet (Lesen, Mathematik, Naturwissenschaften) zur Gruppe der Risikoschüler, die "gravierende Mängel" aufweisen. 13 Prozent sind sogar in allen drei Gebieten in der Risikogruppe zu finden. Insgesamt...

weiterlesen »


© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.