Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Die Allianz muss von den Start-ups lernen

Ein Wort fällt im Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden der Allianz Deutschland ziemlich oft: Kundenschnittstelle. Manfred Knof variiert es, spricht vom direkten Zugang zum Kunden und davon, dass sich neue, versicherungsfremde Unternehmen zwischen Versicherer und Versichertem drängen. Keine Frage, die Digitalisierung verändert alles. „Wir müssen unseren Radar einschalten, müssen alle Wettbewerber im Blick haben“, sagt der Chef von Deutschlands größtem Versicherungskonzern im Gespräch mit dieser Zeitung. „Das ist die große Herausforderung, die alle Kundensegmente, alle Vertriebskanäle und alle Produktlinien betrifft. Aber wir wissen heute noch gar nicht, wer in Zukunft der bedeutendste Angreifer sein wird.“ Autor: Henning Peitsmeier,...

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Neuer US-Präsident: Michael Moore bezeichnet Trump als "dummen Mann"

Anzeige Der Filmemacher Michael Moore macht keinen Hehl daraus, dass er Donald Trump nicht als Präsidenten haben will. Direkt nach der Wahl veröffentlichte er zwei To-do-Listen für Amerikaner, in denen er dazu aufrief, eine Opposition zu bilden und Widerstand zu leisten. Seinen eigenen Rat scheint er nun zu beherzigen. Fünf Wochen nach der Wahl rechnet Moore mit Trump ab. Seine Abrechnung auf Facebook betitelt er dramatisch: „Durch Trump werden wir alle umgebracht“. Die aktuelle These des Regisseurs („Trumpland“, „Fahrenheit 911“): Trump verhält sich wie George W. Bush. Und dessen Verhalten habe dazu geführt, dass Osama Bin Laden die Anschläge auf die Twin Towers begehen konnte. Die Schlussfolgerung: Auch unter Trump wird die Bevölkerung nicht sicher sein. Für die Sicherheit der Menschen zu sorgen sei die wichtigste Aufgabe eines Präsidenten, schreibt Moore und beginnt daraufhin, eine Aussage Trumps auseinanderzunehmen, die er am 11. Dezember im Interview mit dem Fernsehsender Fox News tätigte. „Wissen Sie, ich glaube, ich bin klug“, sagte Trump, als er erklärte, auf regelmäßige Unterredungen der Sicherheitsdienste in seiner Amtszeit...

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Aleppo: Die große Angst vor der Rache des Regimes

Anzeige Um fünf Uhr in der Früh sollte es losgehen. Die Busse standen mit laufenden Motoren am Treffpunkt bereit. Aber niemand kam aus dem letzten Viertel, in das sich Rebellen und einige Zehntausende von Zivilisten in Aleppo zurückgezogen haben. Die ganze Nacht hatten sie im Regen ausgeharrt. An Schlaf konnte sowieso auf den kalten Fußböden in ausgebombten und verlassenen Häusern niemand denken. Vom Hunger und Durst ganz zu schweigen, der die meisten der Eingeschlossenen plagt. Nun war das Warten umsonst. Am Vormittag schließlich schlugen Raketen und Mörser wieder ringsum ein. Die 20 grünen Busse fuhren leer wieder zurück ins Depot. Quelle: AFP Die Vereinbarung über die Evakuierung der Zivilisten und Kämpfer ist fürs Erste gescheitert. Russland und die Türkei hatten als Verhandlungsführer für Rebellen und das syrische Regime einen Plan ausgehandelt. Danach wären zuerst Verwundete und Zivilisten abtransportiert worden. Am Schluss sollten die Kämpfer mit ihren leichten Waffen freies Geleit in die Provinz Idlib bekommen, die nach wie vor in der Hand der Opposition ist. Damaskus fühlte sich von Moskau bevormundet Anzeige Hintergrund der...

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Jean-Claude Juncker : "Wir haben die Flüchtlingskrise nicht im Griff"

Anzeige Die Europäische Union hat die Flüchtlingskrise aus Sicht von Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker bis heute nicht bewältigt. „Die Flüchtlingskrise haben wir nicht im Griff“, sagte er am Mittwochabend in der ZDF-Sendung „Was nun, Herr Juncker?“ „Es hat ja keinen Sinn, dass ich mich in Schönmalerei ergehe.“ Zwar gebe es dank des Pakts mit der Türkei Fortschritte. Die Zahl der Menschen, die über die Ägäis nach Griechenland kämen, sei von 10.000 am Tag auf etwa 80 zurückgegangen. „Der Türkei-Deal funktioniert, aber die gesamteuropäische Antwort auf das Flüchtlingsdrama funktioniert nicht in Gänze“, sagte Juncker. Er mahnte die 28 Staaten der Union noch einmal, das Problem gemeinsam anzugehen. „Wir können nicht Italien und Griechenland alleine lassen“, sagte er. „Und wir können nicht tolerieren, dass nur Deutschland oder Schweden Flüchtlinge aufnehmen. Die innereuropäische Solidarität muss gestärkt werden.“ „Es brennt an allen Ecken und Enden“ Anzeige Damit bezog er sich offenbar auf die Weigerung von osteuropäischen Ländern wie Ungarn, Partnern wie Italien oder Griechenland Flüchtlinge abzunehmen. In...

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Bevölkerungsanteil: Deutsche überschätzen Zahl der Muslime deutlich

Anzeige Deutsche denken laut einer Umfrage, dass hierzulande viermal mehr Muslime leben, als aktuelle Daten belegen. In einer Studie des britischen Meinungsforschungsinstitut Ipsos schätzten die Befragten den prozentualen Anteil von Muslimen an der Gesamtbevölkerung im Durchschnitt auf 21 Prozent. Tatsächlich liegt er aber nur etwas über fünf Prozent. Die Zahl der in Deutschland lebenden Muslime ist seit 2011 um etwa 1,2 Millionen gestiegen. Das geht aus einer aktuellen Hochrechnung des Forschungszentrums des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) hervor. Wie das Bundesinnenministerium mitteilte, lebten zum Stichtag 31. Dezember 2015 zwischen 4,4 und 4,7 Millionen Muslime in Deutschland. Damit lag der Anteil der Muslime an der Gesamtbevölkerung zu Jahresbeginn zwischen 5,4 und 5,7 Prozent. Anteil der Muslime mit türkischen Wurzeln sinkt Anzeige Nach einem Zensus aus dem Jahr 2011 war man bisher von 3,8 bis 4,3 Millionen Muslimen ausgegangen. Exaktere Angaben sind nicht möglich, da die islamische Religionszugehörigkeit im Gegensatz zur christlichen nicht zentral erfasst wird. Der Anteil der Muslime mit türkischen Wurzeln sank von 2008...

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Stasi-Verwicklung: Holm machte Falschangaben gegenüber Universität

Anzeige Der Regierende Berliner Bürgermeister Michael Müller (SPD) greift schon vorsichtig nach der Reißleine. Offiziell stellt er sich zwar noch hinter das umstrittenste Mitglied seiner Regierung: Andrej Holm, den die Linkspartei als Müllers Koalitionspartner als Staatssekretär für Wohnen durchgedrückt hat. Der 46-Jährige steht in der Kritik, weil er im September 1989 hauptamtlicher Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) geworden war. Da sei doch nichts weiter, „was man ihm vorwerfen kann“, sagte Müller. Und sichert sich ab: „Wenn es dabei bleibt, was wir bisher wissen.“ Bleibt es aber nicht. Wie die Humboldt-Universität am Mittwoch auf eine Anfrage der „Welt“ mitteilte, hat Holm in einem Personalfragebogen geleugnet, einst für die Stasi tätig gewesen zu sein. Aus seiner von der Stasi-Unterlagen-Behörde an die Presse herausgegebenen Kaderakte geht jedoch eindeutig hervor, dass er hauptamtlicher MfS-Angehöriger der Bezirksverwaltung Berlin gewesen war. Anzeige Damit konfrontiert, lud Holm am Mittwochnachmittag überraschend die Presse ein. Er teilte mit, dass er erst kürzlich Einsicht in seine Kaderakte genommen...

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Mord an Maria L.: Tatverdächtiger soll laut griechischen Behörden volljährig sein

Anzeige Zwei Monate nach dem Mord an der Studentin Maria L. in Freiburg und knapp zwei Wochen nach der Festnahme eines verdächtigen Flüchtlings stehen die Ermittler unter Druck. Sie verfolgen Hinweise, dass der angeblich 17-jährige Hussein K. auch verantwortlich ist für ein Gewaltverbrechen an einer jungen Frau in Griechenland im Jahr 2013. In Freiburg wird ihm vorgeworfen, Mitte Oktober dieses Jahres die 19 Jahre alte Studentin vergewaltigt und ermordet zu haben. Doch der Tatablauf und auch das Alter des Verdächtigen sind unklar. Der Fall, der auch eine Debatte über die deutsche Flüchtlingspolitik ausgelöst hat, wirft zahlreiche Fragen auf. 1. Was wissen die Ermittler über den Tatverdächtigen? Polizei und Staatsanwaltschaft legen ihm Vergewaltigung und Mord zur Last. Am Tatort in Freiburg waren DNA-Spuren von ihm gefunden worden, sieben Wochen nach dem Tod der Studentin wurde er festgenommen. Er war in Freiburg auf Videoaufnahmen einer Straßenbahn erkannt worden. Anzeige Nach Erkenntnissen deutscher Behörden reiste er Mitte November 2015 als unbegleiteter Flüchtling ohne Pass von Griechenland über Österreich nach Deutschland ein und stellte...

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Freiburger Mordfall: Warum Hussein K. aus der griechischen Haft freikam

Der Freiburger Mordfall nimmt langsam unglaubliche Züge an. Dabei spielt möglicherweise auch die griechische Justiz eine Rolle. Nach Informationen der „Welt“ wurde der mutmaßliche Mörder von Maria L. am 31. Oktober 2015 vorzeitig aus der Jugendstrafanstalt Kassaveteia in Volos (Zentralgriechenland) entlassen. Ursprünglich war Hussein K. im Februar 2014 wegen versuchten Mordes an einer griechischen Studentin auf der Ferieninsel Korfu zu zehn Jahren Haft verurteilt worden.

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Bundestagswahl 2017: Seehofer stellt Merkel Obergrenzen-Ultimatum

Anzeige CSU-Chef Horst Seehofer hat eine Obergrenze bei der Zuwanderung zur Bedingung für eine Regierungsbeteiligung nach der Bundestagswahl 2017 gemacht. Die CSU werde sich in dem Punkt gegen die CDU durchsetzen, sagte Seehofer am Mittwoch in der ARD-Sendung „Farbe bekennen“. Zuvor hatte Seehofer der Nachrichtenagentur dpa gesagt: „Es wird eine Regierungsbeteiligung der CSU ohne eine Obergrenze von 200.000 für die Bundesrepublik Deutschland bei der Zuwanderung nicht geben.“ In dem Fernsehinterview bekannte er sich aber zur CDU-Chefin Angela Merkel als gemeinsamer Kanzlerkandidatin der beiden Unionsparteien für die Wahl 2017. Merkel lehnt eine Obergrenze ab. Ein schwarz-grünes Bündnis nach der Wahl schloss der bayerische Ministerpräsident nicht aus. Seit Monaten streiten CSU und CDU über eine Obergrenze bei der Zuwanderung. Er verspreche den Wählern, dass sich die CSU nur an einer Regierung beteilige, wenn eine Begrenzung der Aufnahme Teil eines Regierungsprogramms werde, betonte der Chef der bayerischen Regionalpartei jetzt. Er zeigte sich überzeugt, dass die CSU diese Forderung gegen Merkel und die CDU bei Koalitionsverhandlungen durchsetzen werde. ...

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Bahn-Chef Grube bleibt bis 2020

Bahnchef Rüdiger Grube wird voraussichtlich bis Ende 2020 an der Spitze des Staatskonzerns bleiben. Klar ist nach einer Aufsichtsratssitzung am Mittwoch, dass der Vertrag des 65-Jährigen verlängert wird. Aus Kreisen des Aufsichtsrats hieß es, Grube solle drei weitere Jahre bleiben. Zugleich baut die Deutsche Bahn ein weiteres Mal ihren Vorstand um, wie der bundeseigene Konzern in Berlin mitteilte. Auf den Vorstandsposten für Infrastruktur rückt am 1. Januar der frühere Kanzleramtschef Ronald Pofalla, beschloss das Kontrollgremium. Der 57 Jahre alte ehemalige CDU-Politiker behält zudem einen Großteil seiner bisherigen Aufgaben. Dazu gehören die Abteilungen Wirtschaft, Politik, Konzernsicherheit, Bahn-Sicherheit und internationale Geschäftsbeziehungen. ...

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Neuer US-Präsident: Michael Moore prophezeit viele Tote durch Trumps Unwissen

Anzeige Der Filmemacher Michael Moore macht keinen Hehl daraus, dass er Donald Trump nicht als Präsidenten haben will. Direkt nach der Wahl veröffentlichte er zwei To-do-Listen für Amerikaner, in denen er dazu aufrief, eine Opposition zu bilden und Widerstand zu leisten. Seinen eigenen Rat scheint er nun zu beherzigen. Fünf Wochen nach der Wahl rechnet Moore mit Trump ab. Seine Abrechnung auf Facebook betitelt er dramatisch: „Durch Trump werden wir alle umgebracht“. Die aktuelle These des Regisseurs („Trumpland“, „Fahrenheit 911“): Trump verhält sich wie George W. Bush. Und dessen Verhalten habe dazu geführt, dass Osama Bin Laden die Anschläge auf die Twin Towers begehen konnte. Die Schlussfolgerung: Auch unter Trump wird die Bevölkerung nicht sicher sein. Für die Sicherheit der Menschen zu sorgen sei die wichtigste Aufgabe eines Präsidenten, schreibt Moore und beginnt daraufhin, eine Aussage Trumps auseinanderzunehmen, die er am 11. Dezember im Interview mit dem Fernsehsender Fox News tätigte. „Wissen Sie, ich glaube, ich bin klug“, sagte Trump, als er erklärte, auf regelmäßige Unterredungen der Sicherheitsdienste in seiner Amtszeit...

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Einstweilige Anordnung: Bundesverfassungsgericht stoppt Abschiebung eines Afghanen

Anzeige Das Bundesverfassungsgericht hat am Mittwoch eine für den Abend vorgesehene Abschiebung eines afghanischen Asylbewerbers zunächst gestoppt. Das Gericht gab dem Antrag des 29-Jährigen auf Erlass einer einstweiligen Anordnung statt, weil ihm sonst die Möglichkeit weitgehend verwehrt wäre, den von ihm gestellten Asylfolgeantrag weiterzuverfolgen. Die Frage, ob Abschiebungen nach Afghanistan derzeit verfassungsrechtlich zulässig sind, ließ das Gericht ausdrücklich offen. (Az: 2BvR 2557/16) Aufgrund der Gerichtsentscheidung wird die Abschiebung bis zu einer Entscheidung über die von dem Asylbewerber eingereichten Verfassungsbeschwerde untersagt. Allerdings wurde das Verbot bis längstens zum 26. Januar befristet. Der Afghane hatte seinen Asylfolgeantrag mit der verschlechterten Sicherheitslage in Afghanistan begründet. Das Bundesverfassungsgericht traf jedoch keine Entscheidung dazu, ob aufgrund der aktuellen Lage Abschiebungen nach Afghanistan überhaupt zulässig sind. Ein zweier Antrag eines anderen Afghanen auf Erlass einer einstweiligen Anordnung gegen seine drohende Abschiebung wurde abgelehnt (Az: 2BvR 2564/16). Vom Flughafen Frankfurt aus sollte am...

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Fake-News und Social Bots: "Invasion der Meinungs-Roboter" bedroht die Demokratie

Anzeige Wird es im kommenden Bundestagswahlkampf zu einer schmutzigen Schlacht mit technologischen Hilfsmitteln kommen? Ist zu erwarten, dass Parteien ihren politischen Gegner mit Falschnachrichten oder computergenerierten Stimmungsmachern das Wasser abgraben werden? „Wir machen keine Fake-News, und ich glaube auch, dass die anderen Parteien keine Fake-News produzieren“, sagt Frank Bergmann, der bei der Bundes-CDU für Onlinekommunikation und digitale Strategie verantwortlich ist. Falschnachrichten stammen seiner Einschätzung nach aus anderen Quellen. Bergmann hält darum auch den Vorschlag der SPD, alle Parteien sollten eine gemeinsame Selbstverpflichtung unterschreiben, politische Gegner nicht mit gefälschten Nachrichten zu attackieren, für nicht zwingend nötig. Dennoch hat die CDU bereits beschlossen, sich der Gefahr von Desinformationskampagnen im Netz zu stellen und ihr sogenanntes Rapid-Response-Team auf das Aufspüren von Falschnachrichten im Netz zu trainieren. Auf einer Veranstaltung der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung kündigte Bergmann an, das Team aus bisher zwei Mitarbeitern werde im kommenden Jahr aufgestockt. „Aber wir werden vermutlich immer...

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Asylbewerber: Urteil stellt Grundregel des Dublin-Abkommens infrage

Anzeige Die deutschen Behörden können nicht mehr pauschal Asylanträge als unzulässig ablehnen, wenn die Flüchtlinge zuvor schon in einem anderen EU-Land einen Asylantrag gestellt haben. Das ist die Konsequenz eines Grundsatzurteils des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig vom Mittwoch (Az.: 1 C 4.16). Voraussetzung dafür ist nur, dass das Asylverfahren in dem anderen EU-Staat noch nicht vollständig abgeschlossen sein darf. In der Praxis heißt das, dass Flüchtlinge beispielsweise in Griechenland, Italien oder Ungarn Asyl beantragen, vor Abschluss des Verfahrens untertauchen und nach Deutschland weiterreisen können. Stellen sie dann in der Bundesrepublik einen neuen Asylantrag, wird das zuständige Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) zumeist feststellen, dass sie zuvor schon in einem anderen EU-Land als Asylbewerber registriert sind. Nach den Bestimmungen des Dublin-Abkommens ist dann eigentlich dasjenige EU-Land für das Asylverfahren zuständig, in dem der Antrag zuerst gestellt wurde. Das Bundesamt versucht aufgrund der Dublin-Vereinbarung in der Regel, bei den Ämtern in dem anderen Land zu erreichen, dass sie den Fall wieder übernehmen und der...

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Unumstößliche Bedingung: Seehofer macht Regierungsbeteiligung von Obergrenze abhängig

Anzeige CSU-Chef Horst Seehofer hat eine Obergrenze bei der Zuwanderung zur Bedingung für eine Regierungsbeteiligung nach der Bundestagswahl 2017 gemacht. Die CSU werde sich in dem Punkt gegen die CDU durchsetzen, sagte Seehofer am Mittwoch in der ARD-Sendung „Farbe bekennen“. Zuvor hatte Seehofer der Nachrichtenagentur dpa gesagt: „Es wird eine Regierungsbeteiligung der CSU ohne eine Obergrenze von 200.000 für die Bundesrepublik Deutschland bei der Zuwanderung nicht geben.“ In dem Fernsehinterview bekannte er sich aber zur CDU-Chefin Angela Merkel als gemeinsamer Kanzlerkandidatin der beiden Unionsparteien für die Wahl 2017. Merkel lehnt eine Obergrenze ab. Ein schwarz-grünes Bündnis nach der Wahl schloss der bayerische Ministerpräsident nicht aus. Seit Monaten streiten CSU und CDU über eine Obergrenze bei der Zuwanderung. Er verspreche den Wählern, dass sich die CSU nur an einer Regierung beteilige, wenn eine Begrenzung der Aufnahme Teil eines Regierungsprogramms werde, betonte der Chef der bayerischen Regionalpartei jetzt. Er zeigte sich überzeugt, dass die CSU diese Forderung gegen Merkel und die CDU bei Koalitionsverhandlungen durchsetzen werde. ...

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© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.