Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Die Wall Street glaubt wieder an Goldman

Als Donald Trump noch Wahlkampf machte, schien Goldman Sachs eines seiner beliebtesten Angriffsziele. Der demokratischen Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton warf er zu enge Beziehungen zu der Wall-Street-Bank vor, die ihr für Reden üppige Honorare gezahlt hatte. Die gleichen Vorwürfe machte er seinem innerparteilichen Wettbewerber Ted Cruz in den Vorwahlen der Republikaner. Er versuchte Cruz, dessen Frau für Goldman arbeitet, zu diskreditierten, weil der Texaner seinen Senatswahlkampf mithilfe eines Goldman-Kredits finanziert hatte. Autor: Norbert Kuls, Freier Autor in der Wirtschaft. Folgen: ...

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Gesundheitssystem

Im November bezogen etwas mehr Personen die Geldleistung als 2015Wien – Die Zahl der Pflegegeldbezieher steigt wieder. Nach einem zwischenzeitlichen Sinken, das bereits im Jahr 2015 eingesetzt hatte und sich bis Jahresanfang fortsetzte, wuchs die Zahl der Betroffenen seit Februar wieder etwas an. Seit August liegt die Anzahl auch wieder höher als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Im November bezogen um 0,87 Prozent mehr Personen die Geldleistung als 2015. Laut aktuellsten Daten des Sozialministeriums erhielten im November dieses Jahres 457.229 Personen Pflegegeld. Im November 2015 waren es noch 453.305 gewesen. Weniger Anträge im Vorjahr Im Vorjahr war die Zahl der Pflegegeldbezieher erstmals seit Jahrzehnten leicht gesunken. Den Grund dafür verortete man damals im Sozialministerium in der in den Jahren 2015/2016 umgesetzten Pflegegeldreform: Diese brachte bereits mit Jänner des Vorjahres einen erschwerten Zugang zu den Pflegestufen 1 und 2. Nachdem die Zahl der Pflegegeldbezieher wieder deutlich angestiegen ist, geht man im Ressort nun eher davon aus, dass nicht unbedingt die Reform Grund für das Sinken war, sondern es schlicht zufällig weniger Anträge gegeben habe. Von...

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Impfstoff: Mittel gegen Ebola womöglich gefunden

In Kanada haben Forscher einen "fast hundertprozentig" wirksamen Impfstoff gegen die Infektionskrankheit Ebola gefunden. Der in kanadischen Labors entwickelte Impfstoff rVSV-Zebov wurde vergangenes Jahr im westafrikanischen Guinea erfolgreich getestet, wie Marie-Paule Kieny von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mitteilte. Das Mittel könne womöglich schon 2018 zugelassen werden. Von den 6.000 Menschen, die mit rVSV-Zebov geimpft wurden, erkrankte im vergangenen Jahr niemand an Ebola. Hingegen habe es in der Kontrollgruppe mit nicht geimpften Menschen 23 Ebola-Infektionen gegeben, schilderten Wissenschaftler in der Fachzeitschrift The Lancet. "Das legt nahe, dass der Impfstoff sehr effizient ist und eine bis zu hundertprozentige Wirksamkeit erreichen könnte", sagte die WHO-Vertreterin Kieny. Ihr Forscherteam errechnete eine 90-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass der Impfstoff während einer akuten Epidemie 80 Prozent der Geimpften schützt. Fakten zu Ebola Übertragung ...

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Anis Amri: Die Lombardei als Drehscheibe für Dschihadisten

Anzeige Ist es ein Zufall, dass der polnische Lkw, den Anis Amri in Berlin für das Attentat kidnappte, genau dort losfuhr, wo der Attentäter am Freitagmorgen erschossen wurde? Wahrscheinlich. Die Industriekleinstadt Sesto San Giovanni vor Mailand grenzt direkt an Cinisello Balsamo an, von wo der Lkw am 16. Dezember gestartet war. Was sicher ist: In Norditalien gibt es Terrornetzwerke, die schon oft im Zentrum der Aktivitäten von radikal-islamischen Terroristen standen. Anis Amri wäre jedenfalls nicht der erste Attentäter, der über Norditalien nach Frankreich oder Deutschland oder wieder zurück reist. Um Mailand und verstreut über die norditalienische Provinz gibt es viele Stützpunkte von Dschihadisten, auch in Sesto San Giovanni. Dass Amri dort Unterschlupf finden und sich möglicherweise gefälschte Papiere und Tickets für die Ausreise besorgen wollte, ist die These der Fahnder. Die Vermutung, dass Amri sich bei dem islamistischen Netzwerk der Gegend Hilfe holen wollte, liegt nah. Quelle: Getty Images/Getty Images Europe Sesto San Giovanni liegt in der Lombardei, dem „Molenbeek Italiens“, wie die Tageszeitung „Il Giornale“ am Freitag schrieb...

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Anschlag in Berlin: Die Fluchtroute des Anis Amri nach Mailand

Anzeige Der mutmaßliche Berlin-Attentäter Anis Amri ist tot. Es bestehe „nicht der Schatten eines Zweifels“ an der Identität des Getöteten, sagte der italienische Innenminister Marco Minniti. Wie Minniti weiter mitteilte, wurde der mutmaßliche islamistische Terrorist bei einem Schusswechsel mit der Polizei in Mailand erschossen. Nach dem Verdächtigen war seit Mittwoch europaweit gefahndet worden. Amri soll bei dem Anschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt am Montag zwölf Menschen getötet und fast 50 weitere verletzt haben. Das ist über seine Todesumstände bekannt Anzeige Amri war in der Nacht von einer Polizeistreife im Stadtteil Sesto San Giovanni im Norden Mailands angehalten worden. Der gesuchte Tunesier habe dann „ohne zu zögern“ eine Waffe aus seinem Rucksack gezogen, als er in die Kontrolle kam, sagte Minniti weiter. Bei der Schießerei wurde ein Polizist, der von Minniti als Christian Movio bezeichnet wurde, in die Schulter getroffen, er war nicht in Lebensgefahr. Sein Kollege Luca Scavá blieb unverletzt und erschoss Amri. Die italienischen Behörden hatten seine Fingerabdrücke gespeichert, weil er 2011 wegen...

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CSU-Chef Seehofer: "Mit Röntgenmethode Alter von Flüchtlingen feststellen"

Anzeige Bayerns Ministerpräsident und CSU-Chef Horst Seehofer hat vor dem Hintergrund des Berliner Anschlags die neuerliche Überprüfung von Asylbewerbern verlangt, deren Identität unklar ist. „Ein Verbrechen in dieser furchtbaren Dimension erzwingt von der Politik zu überlegen, welche Schritte wir unternehmen können, um eine Wiederholung zu verhindern“, sagte Seehofer im Interview der „Welt am Sonntag“. „Zum Beispiel, dass wir die Identitäten der Menschen gesichert feststellen, die in unser Land kommen.“ Seehofer fordert, dass all jene Asylbewerber noch einmal überprüft werden, deren Identitätsfeststellungen „nur mit einem formalisierten Fragebogen durchgeführt worden sind. Es gab keine Gespräche, keine Beteiligung des Verfassungsschutzes, wie es früher in bestimmten Fällen einmal üblich war. Zumindest diese Formblatt-Fälle muss der Bundesinnenminister jetzt noch einmal prüfen lassen.“ Seehofer geht davon aus, dass es sich um eine vierstellige Zahl Menschen handelt. „Ich schätze eine Größenordnung, die mehr im Tausenderbereich liegt als im Hunderterbereich.“ Darüber hinaus will der CSU-Vorsitzende das Alter vermeintlich...

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Nach Erschießung in Mailand: IS veröffentlicht Video von Anis Amri

Anzeige Der mutmaßliche Attentäter Anis Amri hat vor dem Anschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt offenbar ein Treuebekenntnis zur Terrormiliz IS abgegeben. Das IS-Sprachrohr Amak veröffentlichte am Freitag ein Video, auf dem angeblich Amri zu sehen ist. Die Aufnahme zeigt einen Mann auf einer Brücke in Berlin, hinter ihm ist ein Gewässer zu sehen. Da die Bäume im Hintergrund noch Blätter tragen, scheint das Video schon vor einigen Wochen aufgenommen worden zu sein. Auf der knapp dreiminütigen Aufnahme schwört Amri dem Anführer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS), Abu Bakr al-Bagdadi, die Treue. Die Echtheit der Aufnahme konnte zunächst nicht unabhängig bestätigt werden. Anzeige Amak gab dem mutmaßlichen Attentäter den Kampfnamen Abu Bara al-Tunisia. Finden Sie hier weitere Texte zur Terrorlage: Die aktuelle Lage im Liveticker lesen Sie hier Ein Interview mit dem zunächst festgenommenen Pakistaner Navid B, lesen Sie hier Der IS veröffentlicht ein Video von Anis Amri, die Hintergründe lesen Sie hier Marokko warnte den BND vor Monaten bereits vor Anis Amri

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Geschehnisse im Überblick: Der Terroranschlag von Berlin

Anzeige Wenige Tage vor Weihnachten ist der Albtraum Wirklichkeit geworden: ein Weihnachtsmarkt im Herzen Berlins wurde zum Ziel eines Terroranschlags. Was seitdem geschah. Montag, 19. Dezember - Ein Lastwagen rast in den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche, zerstört Buden und überrollt Dutzende Besucher. Anzeige - Um kurz nach 20.00 Uhr gehen bei der Polizei die ersten Notrufe ein. Zunächst ist von einem Toten und mehreren Verletzten die Rede. Ob es sich um einen Anschlag oder einen Unfall handelt, bleibt vorerst offen. Quelle: dpa - Schon bald wird das ganze Ausmaß der Tragödie sichtbar: Es gebe mindestens 9 Tote und 50 Verletzte, teilt die Polizei mit. Ein Verdächtiger sei festgenommen worden. Der Beifahrer des Lastwagens sei tot. Es wird bekannt, dass er für eine polnische Spedition unterwegs war. - Der Generalbundesanwalt in Karlsruhe wird die Ermittlungen übernehmen. Vieles spreche für einen Terroranschlag, sagt Bundesinnenminister Thomas de Mazière (CDU). Dienstag, 20. Dezember - Am frühen Morgen ist von mindestens zwölf Todesopfern die Rede. Laut Polizei wurde der Lastwagen vorsätzlich auf den Weihnachtsmarkt...

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Anis Amri: Wie konnte Europas meistgesuchter Terrorist Deutschland verlassen?

Anzeige Es war am frühen Freitagmorgen, als Christian Movio und Luca Scavá in Sesto San Giovanni auf Streife gingen. Auf dem Platz des 1. Mai in der Nähe des Bahnhofs des 80.000-Einwohner-Orts nördlich von Mailand sprachen die beiden Polizisten einen jungen Tunesier an, fragten ihn nach seinen Papieren. Eine Routinekontrolle. Der Mann griff in seinen Rucksack. Statt eines Ausweises zückte er eine Pistole Kaliber .22, rief „Allahu akbar“ und eröffnete das Feuer auf die beiden Polizisten. Movio wurde in die Schulter getroffen, Scavá schoss zurück – und tötete den Tunesier. So beschrieb Italiens Innenminister Marco Minniti das Geschehen, das sich gegen drei Uhr morgens ereignet hat. Es bestehe „nicht der Schatten eines Zweifels“ an der Identität des Getöteten. Es handele sich um Anis Amri, jenen Mann also, der nach Überzeugung der deutschen Sicherheitsbehörden der Attentäter von Berlin ist. Ihm wird vorgeworfen, am vorigen Montagabend einen Lastwagen auf den Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche gesteuert, zwölf Menschen ermordet und beinahe 50 verletzt zu haben. Der 29 Jahre alte Luca Scavá, ein Polizist in der Probezeit, hat also den...

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VW-Betriebsratschef warnt vor Hype um Elektroautos

VW-Betriebsratschef Bernd Osterloh hat vor einem Hype um die Elektroautos gewarnt. „Damit das nicht falsch verstanden wird: Ich unterstütze die Wende zur Elektromobilität“, sagte er im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z./Samstagausgabe). „Ich wundere mich nur manchmal über den Hype.“ Er frage sich, „ob bei diesem Hype um Elektromobilität immer alle bedenken, was an ungelösten Fragen daran hängt.“ Das Elektroauto werde sich durchsetzen, wenn Reichweite und Preis stimmen. Autor: Carsten Germis, Wirtschaftskorrespondent in Hamburg. Folgen: ...

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Homeland Security: Angabe von Facebook-Konten bei US-Einreise gewünscht

Die im Juni 2016 angekündigte Abfrage von Konten auf sozialen Netzwerken bei der Einreise in die USA ist nun umgesetzt. Wer per Visum unterwegs ist oder das Esta-Formular (Electronic System for Travel Authorization) ausfüllt - was bei den meisten Touristen aus Europa die Voraussetzung für den Transkontinentalflug und die Einreise ist -, findet in den Menüs seit ein paar Tagen einen neuen Stichpunkt. Dort soll man seine Konten auf Youtube, Twitter, Github, Google+, Facebook und anderen Portalen eintragen. Die Angabe ist freiwillig, sie soll laut dem Heimatschutzministerium (Homeland Security) keine Auswirkungen auf die Bewilligung der Einreise haben. Trotzdem dürfte sich ein Großteil der Betroffenen zur Auskunft gedrängt fühlen. Schließlich wollen selbst unbescholtene Reisende dem uniformierten Beamten bei der Passkontrolle möglichst wenig Anlass zu Nachfragen geben, sondern die Prozedur möglichst rasch hinter sich bringen. Das Ministerium möchte mit den Informationen laut Politico.com "potenzielle Bedrohungen" frühzeitig erkennen. Es hat keine Informationen darüber veröffentlicht, was mit den Daten geschieht und wie lange sie gespeichert...

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Jahrespressekonferenz: Wie Putin sein fast perfektes Jahr 2016 feiert

Anzeige „Wie fühlen Sie sich im Sessel des einflussreichsten Menschen der Welt?“, fragte ein Journalist des russischen Staatsfernsehens Putin. Für die Wähler sei es sehr angenehm zu sehen, dass der russische Präsident so mächtig sei. Und tatsächlich: Ob Putin nun tatsächlich der mächtigste Mann des Planeten ist, sei dahingestellt. Was am Freitag bei seiner Jahrespressekonferenz klar wurde: 2016 war ein fast perfektes Jahr für den Herrscher im Kreml – und wohl kein Politiker konnte seine Macht so ausweiten wie Putin. Das gilt für den Krieg in Syrien, wo Russland sich zur tonangebenden Macht im Nahen Osten aufschwang. Zugleich blickt Putin auf das Jahr 2017, in dem ihm der künftige US-Präsident Donald Trump ganz neue Optionen für den Ausbau seiner globalen Macht in Europa und auf der Welt lassen könnte. Schon am Freitagmorgen, vor Beginn der Jahrespressekonferenz, gab Putin eine Demonstration seiner Macht. Auf dem Tisch zwischen Wladimir Putin und dem Verteidigungsminister Sergej Schoigu sahen die TV-Zuschauer Karten Syriens ausgebreitet. Schoigu berichtete dem Präsidenten über die militärische Lage. „Ich weiß, dass die Operation in Aleppo zur...

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Anis Amri: Zwei Männer sind Europas Helden im Terrordrama

Anzeige Es ist mitten in der Nacht in Sesto San Giovanni. 25 Minuten braucht man von hier aus mit der Metro nach Mailand. Zwei junge Polizisten schieben in der Nähe des Bahnhofs der 80.000-Einwohner-Stadt Wache. Da fällt Luca Scatà und Christian Movio ein Mann auf. Sie fragen ihn nach seinen Papieren. Dann geht alles ganz schnell: Statt eines Ausweises zieht der Mann eine Pistole, schießt, die Polizisten feuern zurück. Und töten: den mutmaßlichen Attentäter von Berlin. Anis Amri ist tot. In Italien endet das Drama vom Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz, bei dem Amri einen Lastwagen in eine Menschenmenge gelenkt haben soll. Anzeige Mindestens 12 Menschen starben dabei. Amri setzte sich unbehelligt mit dem Zug ab, erst nach Frankreich, dann nach Italien. Gestoppt haben ihn die 29 und 36 Jahre alten Polizisten, die nun nicht nur in Italien wie Helden gefeiert werden. Berliner Polizei schreibt auf Twitter „Grazie“ Italiens Präsident lässt Grüße ausrichten, der Premierminister dankt, der Innenminister ruft die beiden an, der Mailänder Polizeipräsident lobt. Vorbildlich, professionell, pflichtbewusst, mutig hätten sich die...

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Weihnachtsmarkt-Attentat: Neun der zwölf Opfer des Anschlags sind identifiziert

Anzeige Bei dem Terroranschlag am 19. Dezember auf den Berliner Weihnachtsmarkt sind zwölf Menschen getötet worden. Dem Generalbundesanwalt in Karlsruhe zufolge sind die Identitäten noch nicht abschließend geklärt. Neben Deutschen starben Menschen aus Italien, Israel, Polen und Tschechien. Nach Angaben des Landeskriminalamtes sind neun der zwölf Toten inzwischen identifiziert. Laut einem Bericht des „Spiegels“ sollen inzwischen alle Opfer identifiziert sein. Das Magazin zitiert Sicherheitskreise, nach denen es sich um sechs Männer und sechs Frauen handelt. Gesichert sind die Informationen über den Fahrer des Lkw, der für die Todesfahrt genutzt wurde. Der Pole arbeitete für eine Spedition bei Stettin. Der 37-Jährige wurde nach dem Anschlag tot in der Fahrerkabine gefunden. Anzeige Unter den bisher bekannten deutschen Opfern sind nach Angaben des Brandenburger Innenministeriums ein 32 Jahre alten Mann aus Brandenburg an der Havel und eine 53-jährige Frau aus dem Landkreis Dahme-Spreewald (Brandenburg). Paar aus Israel unter den Opfern Bekannt war auch. dass eine Frau aus Israel ums Leben kam, als sie mit ihrem Mann den Weihnachtsmarkt besuchte....

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Fall Amri: Berlin zeigt mit dem Finger auf Nordrhein-Westfalen

Anzeige Wir waren es nicht, die waren es: Mit diesem Satz kann man die Sitzung des Berliner Innenausschusses an diesem Freitagvormittag zum Fall Anis Amri zusammenfassen. Berlins frisch gekürter Innensenator Andreas Geisel (SPD) machte zumindest deutlich, dass es eventuelles Behördenversagen auf keinen Fall in seiner Stadt gegeben habe. „In Berlin war Amri nie gemeldet“, sagte Geisel offensichtlich in der Annahme, es würde die Stadt von Verantwortung entlasten. Bis zum Schluss seines Aufenthalts in Deutschland sei stets die Ausländerbehörde in Kleve am Niederrhein zuständig gewesen. Nachdem Amri erstmals im Juli 2015 am Berliner Lageso aufgetaucht sei, habe man ihn in eine Flüchtlingsunterkunft nach Nordrhein-Westfalen überwiesen. Dass Amri sich über die Monate immer wieder in Berlin aufhielt, dort unter mindestens sieben falschen Namen bekannt war, ändere auch nichts an der grundsätzlichen Zuständigkeit des Bundeslandes. Diese Zuständigkeit sei zuletzt am 19. November dieses Jahres deutlich geworden, meinte Geisel. Damals sei Amri nämlich von der Behörde in NRW eine sogenannte Aufenthaltsbeendigung ausgestellt worden. Im Klartext: Er sollte...

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© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.