Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

?

Nach Terroranschlägen: Tschechien will seine Bürger bewaffnen

Anzeige Als Reaktion auf die Terrorangriffe von Nizza und Berlin will der tschechische Innenminister Milan Chovanec das Recht auf Schusswaffenbesitz in der Verfassung verankern. In einer am Montag bekanntgewordenen Vorlage heißt es, „aktive und rasche Verteidigung“ könne die Chancen von Angreifern verringern. Den Bürgern des Landes soll das Recht zugestanden werden, mit Schusswaffen „Leben, Gesundheit und Eigentum“ zu verteidigen. Auf diese Weise könnten sie zur „Sicherstellung der inneren Ordnung, Sicherheit und territorialen Integrität“ des Landes beitragen. Der Initiative des Sozialdemokraten Chovanec müssten mindestens drei Fünftel aller Abgeordneten und drei Fünftel aller anwesenden Senatoren zustimmen. Damit wäre die Koalition aus Sozialdemokraten (CSSD), liberal-populistischer ANO und Christdemokraten (KDU-CSL) auf Stimmen der Opposition angewiesen. Anzeige In Tschechien mit rund 10 Millionen Einwohnern gibt es mehr als 800.000 legal registrierte Schusswaffen. Die Tendenz ist seit Jahren steigend. Die geplante Verfassungsregelung soll nicht für in Tschechien lebende Bürger aus anderen EU-Staaten gelten.

weiterlesen »


Syrien: Rebellen steigen aus geplanten Friedensgesprächen aus

Anzeige Die syrischen Rebellen legen die Vorbereitung der geplanten Friedensgespräche mit der Regierung auf Eis. In einer am Montagabend verbreiteten gemeinsamen Erklärung begründeten mehrere Rebellengruppen den Schritt mit „anhaltenden Verstößen“ der Regierungstruppen gegen die seit vier Tagen geltende Waffenruhe. Deswegen würden „alle Gespräche in Bezug auf die Verhandlungen von Astana eingefroren“, hieß es in der Erklärung. Bislang war vorgesehen, dass sich Regierung und Rebellen Ende Januar zu Friedensgesprächen in Kasachstans Hauptstadt Astana treffen. Als Vermittler treten dabei Russland und die Türkei auf. Die Waffenruhe war von diesen beiden Ländern ausgehandelt worden und in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Trotzdem gab es in einigen Landesteilen weitere Kämpfe, insbesondere in der strategisch wichtigen Region Wadi Barada nahe Damaskus. Anzeige Dort flogen syrische Regierungstruppen auch am Montag Angriffe gegen Rebellen, wie die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Nachmittag mitgeteilt hatte. Am Montag hatten bereits die in Wadi Barada kämpfenden Rebellen der Freien Syrischen Armee...

weiterlesen »


VW öffnet neue Digitalmarke für Investoren

Volkswagen will seine neue Digitalmarke Moia für externe Investoren offen halten. „Wir sind so eigenständig aufgestellt, dass wir mit Moia genauso am Markt agieren können wie unsere Wettbewerber“, sagte der Vorstandschef des im vergangenen Jahr gegründeten neuen Unternehmens für Mobilitätsdienstleistungen, Ole Harms, in einem Interview mit dem Bremer „Weserkurier“. Die 13. Marke des VW-Konzerns sei dabei auch offen für externe Investoren. „Frisches Kapital ist immer gut, und ein Investor ist immer ein gutes Korrektiv“, sagte Harms. Autor: Carsten Germis, Wirtschaftskorrespondent in Hamburg. Folgen: ...

weiterlesen »


In Russland bestehen informelle Netzwerke aus der Sowjetzeit fort

Es gibt etwas, das Witzbolde die Paradoxien des Sowjetstaates nennen: 1. Keiner arbeitet, aber der Plan wird erfüllt. 2. Der Plan wird erfüllt, aber die Regale in den Geschäften sind leer. 3. Die Geschäfte sind leer, aber die Kühlschränke sind voll. 4. Die Kühlschränke sind voll, aber jeder ist unglücklich. 5. Jeder ist unglücklich, aber bei Wahlen stimmt jeder für den offiziellen Kandidaten. 6. Jeder stimmt für den offiziellen Kandidaten, aber der Staat ist zusammengebrochen. In diesen Tagen, wo an den Zerfall der Sowjetunion vor 25 Jahren erinnert wird, ist angesichts dieser systemimmanenten Widersprüche ein Detail bemerkenswert: Dass die Sowjetunion überhaupt fast 70 Jahre bestehen konnte. Möglich war dies, weil sich die entscheidenden Teile des Lebens nicht im planwirtschaftlich organisierten formellen, sondern im informellen Sektor abspielten. Wenn die legalen Wege widersprüchlich sind und nicht funktionieren, wenn die...

weiterlesen »


Galaxy A3 und A5: Samsungs neue wasserdichte Mittelklasse kostet ab 330 Euro

Mit dem neuen Galaxy A3 und Galaxy A5 hat Samsung seine Mittelklasse-Smartphone-Serie aufgefrischt: Die zwei Smartphones sind die Nachfolger der gleichnamigen Geräte aus dem Jahr 2016, bieten aber in vielen Bereichen bessere Hardware. Im Portfolio des südkoreanischen Herstellers liegen die Smartphones zwischen den Top-Geräten der Galaxy-S-Reihe und den Einsteigergeräten der Galaxy-J-Serie. Das Galaxy A5 in Himmelblau (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de) Das Galaxy A5 ist das größere, teurere und besser ausgestattete Modell. Das Display ist 5,2 Zoll groß und löst mit 1.920 x 1.080 Pixeln auf. Im Inneren arbeitet ein Prozessor mit acht A53-Kernen, der eine maximale Taktrate von 1,9 GHz erreicht. Der Arbeitsspeicher ist 3 GByte groß, der eingebaute Flash-Speicher 32 GByte. Ein Steckplatz für...

weiterlesen »


Anschlag in Istanbul: In der Türkei wächst die Angst vor einem blutigen 2017

Anzeige Auf der Titelseite der Zeitung „Milli Gazete“ prangten groß die Zeilen „Letzte Warnung. Feiert nicht Neujahr!“ Das Blatt ist das Organ der türkischen Islamistenpartei Saadet, in der viele Politiker der heutigen Regierungspartei AKP groß wurden. Einer ihrer Hoffnungsträger war einst der heutige Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan. Er verstand aber, dass er breitere Kreise der Gesellschaft ansprechen musste, um die Macht zu bekommen, und gründete die gemäßigtere AKP. Die Warnung des Parteiblatts war Teil einer in den vergangenen Jahren immer intensiveren Kampagne gegen die traditionellen Weihnachts- und Neujahrsfeierlichkeiten in der Türkei. Vor allem Silvester wird zumindest bei säkularen Türken groß gefeiert, nach französischem Vorbild mit Geschenken, viel Musik und und ausgelassenen Feiern. Quelle: dpa/AP Die systematische Stimmungsmache gegen die allzu abendländische gute Laune wird schon seit Jahren von Stadtverwaltungen der Regierungspartei AKP gefördert. Sie weisen darauf hin, dass dies christlich-europäische, nicht türkische Traditionen seien. Dass es also nichts zu feiern gebe. So wurden in den vergangenen Tagen aus...

weiterlesen »


Türkei: Erdogan hat den Geist aus der Flasche gelassen

Anzeige Am Silvesterabend zog eine Musikkapelle durch Istanbuls Prunkallee Bagdat Caddesi, eine überwiegend von säkularen Türken bewohnte Gegend auf der asiatischen Seite der Stadt. Die Musikanten waren als Milchkühe verkleidet und spielten das amerikanische Weihnachtslied „Jingle Bells“. Es war als Werbung für den Milchproduzenten „Sütas“ gedacht. Auch das ist Silvester in der Türkei: Eine bunte, in dieser Form nur dort anzutreffende und zuweilen etwas skurrile Mischung aus Weihnachten, Silvester und Kommerz. Genau das wollte die Terrororganisation Islamischer Staat mit dem Neujahrsanschlag auf den Nachtklub „Reina“ angreifen, wenn das Bekennerschreiben authentisch ist, das am Montag im Internet auftauchte: Die Türkei als „Beschützer des Kreuzes“ sollte getroffen werden, und mit dem „Reina“ ein Ort, „wo die Christen ihr apostatisches Fest feiern“. Regierungslinie ähnelt IS-Ansichten Anzeige Apostasie bedeutet Abfall vom rechten Glauben. Insofern bedeutet die Formulierung, dass der Islamische Staat Türken, die ein „christliches Fest“ feiern, als Apostaten und Quasi-Christen sieht. In Wahrheit waren die meisten Opfer aus...

weiterlesen »


Gewichtsprobleme: Nationaler Kalorienbedarf sinkt um fast 20 Prozent

Anzeige Helmut Heseker ist Ernährungswissenschaftler an der Universität Paderborn, MItglied im Präsidium der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), und er kennt sich aus mit dem Nährstoffbedarf des Menschen. Mit Sorge beobachtet er, wie die Deutschen von Jahr zu Jahr immer dicker werden. Jeden Tag essen sie etwas mehr, als sie tatsächlich brauchen: mal sind es 50 Kalorien zu viel, mal 150 Kalorien. Das summiert sich im Laufe der Monate. In einem Kilogramm Körperfett stecken 7000 Kalorien. Schleichend setzen sich die Pfunde fest. Die Deutschen sind mit Kalorien überversorgt und im wahrsten Sinne des Wortes übersättigt. Die Schere zwischen Energiezufuhr und Energieverbrauch geht stetig weiter auseinander. Mit jedem zusätzlichen Kilogramm aber steigt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Diabetes. Anzeige „Weil wir fast alle überernährt sind, müssen unnötig viele Lebensmittel produziert werden“, sagt Heseker. Für die Lebensmittelhersteller sieht er auf dem deutschen Markt kaum noch Wachstumschancen. Im Gegenteil: Der nationale Kalorienbedarf in Deutschland wird nach Hesekers Berechnungen in den kommenden Jahrzehnten...

weiterlesen »


Polizeikritik an Simone Peter: "Kommen Sie bitte zurück in die Realität"

Anzeige Mit bitterer Kritik an der Grünen-Vorsitzenden Simone Peter hat Gerhard Kirsch, der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Hamburg, ein großes Echo in den sozialen Netzwerken hervorgerufen. „Ihr Statement ist auch ein Schlag ins Gesicht der Bürgerinnen und Bürger, die – ohne belästigt und in ihrer Würde oder am Körper verletzt zu werden – friedlich feiern konnten. Daraus resultierend spricht eine Art der Verachtung aus ihren Äußerungen, die ich als Landesvorsitzender der GdP Hamburg nicht hinnehmen kann“, heißt es in dem Statement, das Kirsch auf seinem Facebook-Account veröffentlichte. „Kommen Sie bitte zurück in die Realität – denn die wird uns noch sehr viel abverlangen.“ Peter hatte die Polizei in Köln kritisiert, weil sie Nordafrikaner kontrolliert und teilweise festgesetzt oder Platzweise ausgesprochen sowie die Abkürzung „Nafris“ in einem Tweed verwendet hatte. Später lobte sie auf Facebook die Polizei. Anzeige Kirschs Posting wurde innerhalb von zwölf Stunden 5.000 mal geteilt, erhielt mehr als 13.000 Likes und wurde mehr als 2000 Mal kommentiert. „Um kurz vor Mitternacht habe ich...

weiterlesen »


Kabel: Mietminderung wegen defektem Internetkabel zulässig

Wenn ein Mieter wegen eines kaputten Kabels keinen Internetzugang hat, kann die Miete gemindert werden. Das berichtet der Infodienst Recht und Steuern der Landesbausparkassen am 2. Januar 2017. Das Urteil (10 S 43/16) des Landgerichts Essen ist bereits vom 21. Juli 2016. Der Mieter bewertete das über 14-monatige Fehlen der Kommunikationsmöglichkeit als einen Mangel und minderte deswegen seine monatlichen Zahlungen. Laut Landgericht Essen liegt nach Paragraf 536, Absatz 1 S.1 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) ein Mangel vor, wenn der nach dem Vertrag vorausgesetzte Gebrauch beeinträchtigt ist. Zehn Prozent weniger Miete ist angemessen In dem Urteil heißt es: "Der vertragsgemäße Gebrauch von zu Wohnzwecken vermieteten Räumen umfasst nach diesen Maßstäben auch die Möglichkeit des Telefonierens über ein Festnetztelefon sowie die Benutzung des Internets über eine Festnetzleitung. Denn das 'Wohnen' umfasst grundsätzlich alles, was zur Benutzung der gemieteten Räume als existentiellem Lebensmittelpunkt des Mieters in allen seinen Ausgestaltungen und mit allen seinen Bedürfnissen gehört. Verfügbarkeit von Telefon und Internet ist in der heutigen Zeit essentiell." Auf...

weiterlesen »


Glasfaser: Ratingen baut komplett auf FTTH aus

Ausbauziel der KomMITT ist es, flächendeckend für Privat- und Gewerbekunden in Ratingen ein Angebot von Glasfaserzugängen verfügbar zu machen. "Die derzeitige Planung sieht den kompletten Ausbau bis zum Jahr 2022 vor", sagte Unternehmenssprecher Christian Reul Golem.de auf Anfrage. KomMITT Ratingen der Stadtwerke baut und betreibt ein eigenständiges Glasfasernetz für Geschäftskunden unter der Marke KomMITT und für Privatkunden unter der Marke Rapeedo. Generell würden die Anschlüsse in Form eines FTTH-Ausbaus realisiert, "da dies die derzeit besten technischen Rahmenbedingungen liefert. Für besondere Anforderungen, wie beispielsweise in der Wohnungswirtschaft, können auch FTTB-Anschlüsse errichtet werden", erklärte Reul. Die Stadt hat rund 88.000 Einwohner. Privatkunden-Produkte sind derzeit mit Datenübertragungsraten von 25 MBit/s im Download und 2,5 MBit/s im Upload und bis maximal 500 MBit/s im Download und 50 MBit/s im Upload verfügbar. Eine Telefonie-Flatrate für Verbindungen zu Festnetzanschlüssen innerhalb Deutschlands gehört meist dazu. Es findet keine Drosselung ab einem bestimmten monatlichen Volumen statt, es würden echte Flatrates geboten,...

weiterlesen »


Mod des Jahres: Stalker siegt vor Skyrim

Damit war nicht unbedingt zu rechnen: Die Community von ModDB.com hat eine Erweiterung für das im Jahr 2009 veröffentlichte Stalker - Call of Pripyat zur Mod des Jahres gewählt. Die kostenlos erhältliche Mod Call of Chernobyl stammt von der Gruppe Team Epic und bietet ebenso riesige wie frei erkundbare Umgebungen auf zwölf Karten, eine grundlegend überarbeitete KI, steuerbare Fahrzeuge und vieles mehr. Auf den zweiten Platz hat es die bereits mehrfach ausgezeichnete Mod Enderal für die PC-Version von The Elder Skrolls 5: Skyrim geschafft. Enderal ist im Grunde ein eigenständiges Spiel, das nichts mehr mit Skyrim zu tun hat - außer, dass Spieler ebenfalls in einer riesigen Fantasywelt unterwegs sind. Die Entwicklung der Erweiterung ist noch nicht abgeschlossen, aber der gelungenen Story kann man bereits jetzt folgen. Allerdings ist ein schneller Rechner nötig, weil die Hardwareanforderungen deutlich höher sind als für Skyrim alleine. Strategiespieler sollten sich auch die weiteren Plätze anschauen, auf denen sich unter anderem Mods für Hearts of Iron 4 und Total War Attila finden. Auf dem zehnten Platz schließlich tobt der Sternenkrieg in Form einer Mod für...

weiterlesen »


Jugendschutz – Alle Bundesländer wollen Rauchverbot für unter 18

Familienministerin Sophie Karmasin und die dafür zuständigen Länder wollen Minderjährigen den Tabakkonsum untersagen. Unklar ist, wie eine einheitliche Regelung aussehen könnteWien – Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren dürfen in Österreich weder rauchen noch Alkohol konsumieren – zumindest das stimmt fast. Denn Jugendschutz ist in Österreich Ländersache. Das bedeutet: Wie lange Minderjährige ausgehen, was sie trinken und ab wann sie welche Tabakwaren kaufen dürfen, ist von Vorarlberg bis Wien unterschiedlich geregelt. Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP) macht sich bereits seit zwei Jahren für ein bundeseinheitliches Rauchverbot für unter 18-Jährige stark – doch scheiterte bisher an den Ländern. Aus den Büros mehrerer zuständiger Landesräte wird dem STANDARD nun aber bestätigt, dass der Vorstoß inzwischen in allen Bundesländern Zustimmung findet. Anlass sind "dramatische" Zahlen, wie Karmasin sagt. Die heimischen Jugendlichen seien beim Zigarettenkonsum im europäischen Vergleich unter den Spitzenreitern – auch deshalb, weil Österreich unter den letzten Ländern sei, die das Rauchen bereits 16-Jährigen erlauben. Neun Gesetze oder eines Ende...

weiterlesen »


Koalition

SPÖ und ÖVP entwickeln das "Update" ihres Arbeitsübereinkommens vorerst getrennt, Ende Jänner sollen die Vorschläge dann zusammengeführt werdenWien – An einem konkreten Termin wird noch gefeilt: Ende Jänner soll es eine Art Regierungsklausur geben, um die Vorschläge von SPÖ und ÖVP zu einem "Update" des Arbeitsübereinkommens zu koordinieren und eine gemeinsame Vorgangsweise zu präsentieren. Möglich auch, dass es keine Klausur gibt, sondern die Abstimmung im Rahmen eines verlängerten Ministerrates stattfindet, das wäre dann der 24. Jänner, heißt es vonseiten der ÖVP. Die Volkspartei bereitet sich darauf jedenfalls bereits intensiv vor, am kommenden Wochenende tritt erst der Bundesparteivorstand zusammen, danach die Parteileitung. Das ÖVP-Regierungsteam trifft sich dann in Pöllauberg in der Steiermark, wo auch eine zweitägige Klausur des ÖVP-Parlamentsklubs startet. Gar nicht erst kommentieren Gerüchte über eine anstehende Umbildung des schwarzen Regierungsteams werden auf allen Ebenen zurückgewiesen. Als Ablösekandidaten werden – in den Medien – immer wieder Familienministerin Sophie Karmasin, Justizminister Wolfgang Brandstetter und auch...

weiterlesen »


Bundesländer

Neos steigen in Grazer Gemeinderatswahlkampf ein. Motto: "Graz darf alles". Baubeginn für umstrittenes Murkraftwerk, dem Auslöser der Neuwahlen.Graz – Neos-Chef Matthias Strolz hatte vor Wochen geklagt, dass seine Partei von den vorverlegten Grazer Gemeinderatswahlen "kalt erwischt" worden sei. Politikwissenschafter Peter Filzmaier meinte daraufhin: "Wenn es die Neos hier in Graz nicht schaffen, kommt das einer Bankrotterklärung gleich." Graz, die Universitäts-, Kultur- und Kunststadt sei "wie geschaffen für eine Partei wie die Neos", sagte Filzmaier. "Der Einzug in den Gemeinderat ist sicher gebongt", ist der Grazer TU-Student und Neos-Spitzenkandidat Niko Swatek überzeugt, der am Montag offiziell mit der Enthüllung des ersten Neos-Wahlplakates den pinken Wahlkampf eröffnete. Die Neos sind – laut Plakat-Headline – der Meinung: "Graz darf alles". "Wir stehen für einen Gegenentwurf zur Verbotspolitik in Graz", sagt Wahlkampfleiter Peter Puller, der vor seinem Neos-Einstieg an führender Stelle in der ÖVP-Öffentlichkeitsarbeit engagiert war. Inhaltlich wollen die Grazer Neos mit Einsparungsvorschlägen punkten. So könnten in der Verwaltung und bei der...

weiterlesen »


© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.