Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Geheimdienstbericht: Moskau wollte Donald Trump. Moskau bekommt Donald Trump

Anzeige Am Donnerstag haben die US-Geheimdienste Präsident Barack Obama den mit Spannung erwarteten Bericht über die russischen Cyberangriffe auf die US-Wahl vorgelegt. An diesem Freitag wurde auch der künftige Präsident Donald Trump über die Ergebnisse informiert. Der Inhalt des über 50 Seiten langen Reports ist bisher nicht in Gänze veröffentlicht worden. Allerdings ist inzwischen einiges von dem durchgesickert, was die Geheimdienste an Erkenntnissen über die russischen Manipulationsversuche zusammengetragen haben. Und die werfen einen deutlichen Schatten auf Donald Trumps Wahlsieg im November. Die amerikanischen Geheimdienste sind sich inzwischen sicher, dass Moskau das Ziel hatte, Donald Trump zum Präsidenten zu machen. Noch vor Monaten waren die Sicherheitsbehörden deutlich vorsichtiger in ihrer Einschätzung. Damals glaubten sie zunächst, Ziel der russischen Bemühungen sei vor allem gewesen, die Wahlen in den USA in den Augen der Bürger zu delegitimieren und Zweifel am demokratischen System zu schüren. Anzeige Doch inzwischen heißt es, Moskaus Ambitionen seien im Laufe der Zeit gewachsen, je weiter ein Sieg Trumps in den Bereich des...

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Transfers

"Geld verbrannt": Staat droht den Vereinen mit AufsichtLondon/Peking – Mit dem Nigerianer John Obi Mikel von Chelsea, der für 160.000 Euro Wochengehalt bei Tianjin Teda angeheuert hat, wechselte möglicherweise einer der letzten Fußballstars aus Europa in die chinesische Super League. Die Unsummen, die in jüngster Zeit von chinesischen Klubs bezahlt wurden, riefen nun nämlich die Partei auf den Plan. Ein Vertreter der Regierungsstelle für Sport sprach von "angemessenen Beschränkungen" und einer "Regulierung". Die Klubs hätten "Geld verbrannt". Die Sorge des Staates, dass Vereine wie Seifenblasen platzen könnten, ist nicht unbegründet, sind die Klubs doch drauf und dran, ohne Aussicht auf Refinanzierung durch TV-Gelder punkto Transfer- und Gehaltzahlungen der englischen Premier League den Rang abzulaufen. Für Aufsehen gesorgt hatte etwa der Transfer von Carlos Tevez von den Boca Juniors. Der Argentinier soll bei Schanghai Shenhua mit 38 Millionen Jahresgehalt zum bestbezahlten Profi weltweit aufgestiegen sein. Dies aber nur, weil Cristiano Ronaldo – der Star von Real Madrid wird am Montag wohl wieder zum Weltfußballer gekürt – ein utopisches Angebot (300 Millionen...

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Eishockey-Liga

Nach fünftem Sieg in Folge belegen die Bullen Platz zwei – Villach gewinnt in Overtime gegen Wiener – Graz feiert in KlagenfurtSalzburg – Red Bull Salzburg hat sich am Dreikönigstag mit einer beeindruckenden Vorstellung Platz zwei in der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) geholt. Der Titelverteidiger deklassierte die Black Wings Linz mit 8:2 und löste die Oberösterreicher als erster Verfolger der Vienna Capitals ab. Der überlegene Tabellenführer musste sich nach zuletzt zehn Siegen in Serie beim VSV mit 2:3 n.V. geschlagen geben. Im Kampf um die Plätze in der Pick Round der Top 6, die auch die Qualifikation für das Viertelfinale bedeuten, waren Innsbruck und der VSV die großen Gewinner. Innsbruck machte mit einem 3:2 beim direkten Konkurrenten Znojmo einen großen Schritt Richtung Aufstieg, während der KAC zu Hause den Graz 99ers 1:2 unterlag. Nachdem sich Bozen mit einem 2:3 nach Penaltyschießen gegen Fehervar als vierter Club für die Pick Round qualifizierte, kommt es in den letzten vier Runden des Grunddurchgangs zwischen Innsbruck (62 Punkte), KAC (60), VSV (56) und Znojmo (56) zu einem Vierkampf um die letzten zwei Plätze. Der VSV lieferte in einer packenden...

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Wikileaks und die USA: Gibt es eine geheime Agenda von Julian Assange?

Anzeige Für Julian Assange sollte es „die Todesstrafe oder so etwas“ geben, sagte Donald Trump in die Kameras. Die Enthüllung geheimer Unterlagen durch dessen Internetplattform Wikileaks sei „eine Schande“, begründete der Immobilienmilliardär sein harsches Urteil. Das war in der Aufwärmphase zu einem Interview im Dezember 2010. Kurz zuvor hatte Wikileaks Hunderttausende Dokumente des State Department und des Pentagon internationalen Medien zugespielt, die der US-Hauptgefreite Bradley (inzwischen Chelsea) Manning während seines Irak-Einsatzes von staatlichen Servern stahl. Assange als Kronzeuge für Trump Heute, gut sechs Jahre später, hat sich die Sicht Trumps auf Assange gedreht. Der Unternehmer, der am 20. Januar ins Weiße Haus einzieht, beruft sich auf den Wikileaks-Chef als seinen Kronzeugen dafür, dass Moskau wohl nicht die Hackerangriffe auf die Demokraten während des Wahlkampfes durchgeführt habe. Assange versicherte zuletzt in einem Interview auf Fox News diese Woche, „kein staatlicher Akteur“ in Russland stecke hinter der Weitergabe der dabei erbeuteten Unterlagen an Wikileaks. Anzeige Trump behauptet auf seiner bevorzugten...

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Prozess gegen Demonstranten: Wenn selbst dem Richter Zweifel an der Strafjustiz kommen

Anzeige Die Polizei hatte gewarnt. Angesichts des Personalmangels werde man die Demonstrationen der Neonazis an drei verschiedenen Stellen schwerlich absichern können. Zumal mit Protesten dagegen zu rechnen sei. Doch die Rechtsextremisten setzten sich in einem juristischen Tauziehen mit der Stadt Dresden durch. So kam es, wie es kommen musste: Dresden erlebte am 19. Februar 2011 – dem 66. Jahrestag seiner Bombardierung durch die Alliierten – eine Gewaltorgie. Zwar kamen statt der 4000 angekündigten Neonazis nur einige Hundert. Aber unter den bis zu 17.000 Gegendemonstranten waren zahlreiche Gewaltbereite. Sie griffen die Polizei mit Steinen, Flaschen und Stangen an. Die Ordnungsmacht setzte Schlagstöcke, Reizgas und Wasserwerfer ein. Auf der Seite der Neonazi-Gegner lief auch Tim H. aus Berlin mit, bis heute ein bekennender Linker und in der Antifa-Bewegung engagiert. Zum Zeitpunkt der Straßenschlacht im Februar 2011 hatte der inzwischen 40-Jährige Kontakte zur linksautonomen Szene und offenkundig kein Problem damit, wenn Polizisten als „Schweine“ beschimpft und angegriffen wurden. Tim H. war auch am Ort, als Hunderte Linksradikale eine Polizeiabsperrung...

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Transfers

"Geld verbrannt": Staat droht den Vereinen mit AufsichtLondon/Peking – Mit dem Nigerianer John Obi Mikel von Chelsea, der für 160.000 Euro Wochengehalt bei Tianjin Teda angeheuert hat, wechselte möglicherweise einer der letzten Fußballstars aus Europa in die chinesische Super League. Die Unsummen, die in jüngster Zeit von chinesischen Klubs bezahlt wurden, riefen nun nämlich die Partei auf den Plan. Ein Vertreter der Regierungsstelle für Sport sprach von "angemessenen Beschränkungen" und einer "Regulierung". Die Klubs hätten "Geld verbrannt". Die Sorge des Staates, dass Vereine wie Seifenblasen platzen könnten, ist nicht unbegründet, sind die Klubs doch drauf und dran, ohne Aussicht auf Refinanzierung durch TV-Gelder punkto Transfer- und Gehaltzahlungen der englischen Premier League den Rang abzulaufen. Für Aufsehen gesorgt hatte etwa der Transfer von Carlos Tevez von den Boca Juniors. Der Argentinier soll bei Schanghai Shenhua mit 38 Millionen Jahresgehalt zum bestbezahlten Profi weltweit aufgestiegen sein. Dies aber nur, weil Cristiano Ronaldo – der Star von Real Madrid wird am Montag wohl wieder zum Weltfußballer gekürt – ein utopisches Angebot (300 Millionen...

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FIFA – Mega

Nach Berichten der "Sport Bild" wird die viel kritisierte Aufstockung der Fußball-Weltmeisterschaft RealitätDie Mega-Fußball-Weltmeisterschaft dürfte tatsächlich Realität werden. Nach einem Bericht der deutschen "Sport Bild" ist die WM-Reform mit Aufstockung auf 48 Starter ab der WM 2026 vor der entscheidenden Sitzung des Fifa-Rates am 10. Jänner in Zürich auf Schiene. Ein Kompromiss soll die Einigung ermöglichen: Die 48 Starter werden auf 16 Gruppen aufgeteilt. Nach nur jeweils zwei Gruppenspielen steigen die beiden Besten auf. Parallelspiele um den Aufstieg könnte es dann aber nicht mehr geben. Absprachen wie 1982 in Gijon würden drohen. Mit den K.-o-Spielen ab dem Sechzehntelfinale müsste der Weltmeister letztlich auch nicht mehr als sieben Partien spielen. "Die Fifa ist gewachsen. 211 Verbände gehören dazu. Da macht es Sinn zu sagen, dass auch mehr Spieler an der WM teilnehmen wollen", sagte Bobby Barnes, der Europa-Präsident der internationale Fußballspieler-Gewerkschaft "Fifpro". Dennoch verstehe die Gewerkschaft die Kritik, die auch Bayern Münchens Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge geäußert hatte. "Ich glaube, Rummenigges Einwand ist berechtigt. Wir...

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Kroatien

Der Wiener dürfte vor einem Engagement beim kroatischen Tabellenletzten stehenZagreb – Peter Pacult steht offenbar vor der Rückkehr auf die Trainerbank. Wie die kroatischen Medien sportalo.hr und Croatian Football News (per Twitter) am Freitag berichteten, soll der 57-jährige Wiener Cibalia Vinkovci übernehmen. Cibalia ist in der kroatischen Fußball-Meisterschaft mit nur einem Sieg aus 20 Spielen Tabellenletzter. Laut sportalo.hr ist die Verpflichtung von Pacult noch nicht offiziell, aber so gut wie sicher. Pacult, einst Trainer von 1860 München, FC Kärnten, Dynamo Dresden und Rapid Wien, war zuletzt im Oktober 2015 Kurzzeit-Trainer des slowenischen Clubs NK Zavrc. (APA, 6.1.2017)

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Mittwoch

4:1 gegen Innsbruck zehnter Sieg in Serie für starke Wiener, die Punkterekord in Griffweite habenWien – Die Vienna Capitals sind vorerst auch im neuen Jahr nicht aufzuhalten. Nach dem 3:0-Heimerfolg am Neujahrstag gegen Fehervar gewann der Tabellenführer am Mittwoch ebenfalls in der Albert-Schultz-Halle gegen Innsbruck 4:1 (0:1,3:0,1:0) und landete damit den bereits zehnten Sieg en suite. Der Vorsprung nach Runde 39 auf Verfolger Linz beträgt zwölf Zähler, der Punkterekord ist zum Greifen nahe. Salzburg hat in der vergangenen Saison mit 91 Zählern die bisherige Bestmarke in Grunddurchgängen der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) fixiert, den Caps fehlt auf diesen Wert bei noch fünf ausstehenden Matches nur noch ein Punkt. Da scheint sogar der 100er möglich zu sein. Die 31 Grunddurchgangssiege der Salzburger aus 2015/16 haben die Caps schon erreicht. Außerdem ist dem Team ein Top-zwei-Platz nicht mehr zu nehmen. Die Leistung in einem temporeichen Spiel ließ jedenfalls einmal mehr erkennen, dass der Weg zum Meistertitel derzeit nur über die Wiener führt. Sie hatten zwar auch die Anfangsphase des von 5.350 Zuschauern verfolgten Matches beherrscht, die Führung erzielten...

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Eishockey-Liga

Nach fünftem Sieg in Folge belegen die Bullen Platz zwei – Graz feiert in KlagenfurtSalzburg – Red Bull Salzburg hat sich am Dreikönigstag mit einer beeindruckenden Vorstellung Platz zwei in der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) geholt. Der Titelverteidiger deklassierte die Black Wings Linz mit 8:2 und löste die Oberösterreicher als erster Verfolger des überlegenen Tabellenführers Vienna Capitals ab. Die "Roten Bullen" gingen mit einer 2:1-Führung in die erste Pause und machten im zweiten Abschnitt mit fünf Toren alles klar. Bill Thomas leitete mit zwei Treffern innerhalb von 34 Sekunden (25.) die Salzburger Torlawine im Mitteldrittel ein. Für Salzburg war es der fünfte Sieg in Folge. Bei den Linzern fiel kurzfristig Philipp Lukas aus. Der Kapitän muss sich wegen Problemen im Innenknöchel des linken Fußes einer Operation unterziehen und länger pausieren. (APA, 6.1.2017) EBEL vom Freitag (40. Runde): Red Bull Salzburg – Black Wings Linz 8:2 (2:1,5:0,1:1). Salzburg, 3.400. Tore: Welser (6.), Rauchenwald (12.), Thomas (25./PP, 25.), Herburger (27./PP), Pallestrang (30.), Hughes (33.), Kristler (53.) bzw. Lebler (17.), Hofer (41.). Strafminuten: 9 bzw. 13 plus...

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Konflikt

Nach Spekulationen über eine Ablöse von Stadtrat Michael Ludwig verschaffen sich dessen Unterstützer öffentlich GehörWien – Die Flügelkämpfe und Personaldiskussionen in der Wiener SPÖ nehmen an Heftigkeit wieder zu. Nachdem der Wiener Bürgermeister und SPÖ-Landesparteichef Michael Häupl noch für Jänner einen Umbau seines Regierungsteams angekündigt und Medien zuletzt auch über eine Ablöse von Wohnbaustadtrat Michael Ludwig (SPÖ) spekuliert hatten, schlagen die Ludwig-Unterstützer nun zurück. "Die Frage, ob Ludwig weiter Mitglied der Stadtregierung bleiben soll, ist nicht verhandelbar", erklärte der ehemalige SPÖ-Bundesgeschäftsführer und Hietzinger SPÖ-Bezirksparteiobmann Gerhard Schmid gegenüber dem "Kurier". Denkbar sei lediglich ein Wechsel in ein prestigeträchtigeres Ressort. "Aufgrund seines Charakters, seiner Intellektualität und seiner Grundwertefestigkeit ist Ludwig für höchste Positionen in der SPÖ qualifiziert", so Schmid. Zuletzt sei von manchen in der Partei versucht worden, Ludwig in ein schlechtes Licht zu stellen, erklärte Schmid weiter. In Medienberichten war etwa von Problemen im Wohnressort und bei Wiener Wohnen die Rede....

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MX Board Silent: Mechanische Tastatur von Cherry bringt Ruhe ins Büro

Auf der CES 2017 hat Cherry das MX Board Silent vorgestellt. Wie der Name vermuten lässt, handelt es sich dabei um eine geräuscharme mechanische Tastatur. Speziell bei diesem Gerät kommen neu entwickelte mechanische Schalter zum Einsatz, die ein leiseres Schreiben ermöglichen sollen. Als Grundlage verwendet Cherry die G80-3000, eine Art Urgestein der mechanischen Tastaturen, und baut in diese modifizierte Cherry MX Switches ein. Zwei verschiedene Druckpunkte Ausgeliefert werden soll das Cherry MX Board Silent mit zwei verschiedenen Schaltern. Die Cherry-MX-Red-Silent-Schalter haben einen sehr leichten Druckpunkt von 45 Zentinewton (cN). Cherry-MX-Black-Silent-Schalter benötigen ein wenig mehr Kraftaufwand von 60 cN. Beide Schaltertypen haben gemeinsam, dass Sie keinen spürbaren Druckpunkt aufweisen und daher linear nach unten gedrückt werden. Diese und weitere Taster können auch im Golem.de-Test zu Cherry MX-Switches nachgelesen werden. Die eigentlich lauten Geräusche kommen bei diesen Schaltern deshalb eher von starken Anschlägen, bei denen die Taste auf den Boden der Tastatur stößt. An dieser Stelle werden die MX-Silent-Schalter wahrscheinlich ansetzen, um...

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Casio WSD-F20: Militärkompatible Smartwatch mit Offlinekarten vorgestellt

Wer die Möglichkeiten der Smartwatch WSD-F20 voll ausschöpfen möchte, braucht vor allem eines: sehr viel Zeit. Das von Casio auf der CES 2017 präsentierte Wearable richtet sich an Wanderer, Angler, Ski- und Radfahrer sowie an Fans sonstiger Outdoor-Aktivitäten. Gegenüber dem ein Jahr alten Vorgänger WSD-F10 ist die größte Neuerung die Unterstützung von GPS, so dass der Nutzer auch ohne Internet mit den von Mapbox zugelieferten, farbigen Offlinekarten seinen Weg findet. Das Gerät soll alle notwendigen Funktionen fürs Routing haben: die eigentliche Wegfindung, Schätzungen über die restliche Zeit und ähnliches. Wer mit Kumpels unterwegs ist, soll sich auch deren Position auf den Karten anzeigen lassen können - das geht aber natürlich nur mit einem gekoppelten Smartphone, das Empfang hat. Die WSD-F20 soll Ende April 2017 auf den Markt kommen und dürfte dann eine der ersten Smartwatches sein, die das bis dahin hoffentlich verfügbare Android Wear 2.0 unterstützen. Damit ist es dann beispielsweise möglich, per Spracheingabe über das in der Uhr eingebaute Mikrofon eine Positionsmarkierung zu hinterlegen. Das Gerät kann übrigens nicht nur die...

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E-Ticket: Deutschland schafft die Papierfahrscheine ab

Bundesminister Alexander Dobrindt will deutschlandweit E-Tickets durchsetzen. Das gab das Bundesverkehrsministerium am 6. Januar 2016 bekannt. "Das Bundesverkehrsministerium fördert die digitale Vernetzung im öffentlichen Personenverkehr (ÖPV) mit einem eigenen Programm. Heute ist der Startschuss für zwölf Verbundprojekte gefallen. Im Zeitraum Januar 2017 bis September 2018 werden sie mit insgesamt 16 Millionen Euro gefördert." Dobrindt: "Wir müssen die Digitalisierung und die Vernetzung in diesem Bereich voranbringen. Dazu brauchen wir deutschlandweit nutzbare Mobilitätsplattformen, die überregional und länderübergreifend Fahrgastinformationen verknüpfen und die Buchung von E-Tickets ermöglichen." Keine Insellösungen mehr Insellösungen, die gar nicht mehr oder nur zu hohen Kosten vernetzbar seien, sollten vermieden werden. Bis zum Jahr 2019 sollten Fahrkarten aus Papier für Busse und Bahnen in nahezu allen deutschen Städten überflüssig werden und durch elektronische Chipkarten oder Handytickets ersetzt sein, berichteten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Dabei spielt auch die deutschlandweite elektronische Ticketkontrolle eine große Rolle. Bundesweite...

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Asylzentren in Nordafrika: Asselborn nennt Kurz’ Pläne "rechtsnationales Gedankengut"

Anzeige Österreichs Außenminister Sebastian Kurz hat die Einrichtung von Asylzentren in Nordafrika oder im Nahen Osten gefordert, in denen Menschen Asyl in Europa beantragen könnten. Wenn ein Antrag positiv beantwortet werde, dürfe derjenige einreisen, sagte Kurz der „Bild“-Zeitung. Dort sollten aber auch Menschen untergebracht werden, „die wir nicht abschieben können“. Betrieben werden sollten diese Zentren vom UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR. Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn kritisiert die Pläne seines österreichischen Amtskollegen Sebastian Kurz scharf. „Die EU darf keine Festung der Gleichgültigkeit sein, wenn verfolgte Menschen an ihre Tür klopfen“, sagte Asselborn dem „Spiegel“. „Die Idee, eine Insel außerhalb der EU zu mieten, um dort Flüchtlinge aus Syrien, Irak oder Libyen einzupferchen, gehört für mich zum rechtsnationalen Gedankengut.“ Er finde es befremdlich, so der Luxemburger, dass der Kollege aus Wien stolz darauf sei, im September 2015 die Flüchtlinge aus Ungarn nicht am Wiener Westbahnhof begrüßt zu haben. „Merkels Willkommenskultur war richtig“, sagte Asselborn. Anzeige Kurz erklärte zuvor: Wer...

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© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.