Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

?

Boris Palmer: "Zum Haare raufen"

Anzeige Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) hat den Vorschlag einer Grünen-Abgeordneten zur Finanzierung von Sexdiensten für Pflegebedürftige kritisiert. „Kann man denn als Bundestagsabgeordnete gut gemeinte Ideen nicht einfach mal im Koffer lassen, wenn sie so offensichtlich dazu dienen können, uns als weltfremde Spinner abzustempeln? Dieser Jahresanfang ist zum Haare raufen“, schrieb der grüne Rathauschef am Sonntagabend auf seiner Facebook-Seite. Nach den Vorstellungen der pflegepolitischen Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, Elisabeth Scharfenberg, sollen Pflegebedürftige und Behinderte in Zukunft Sex mit Prostituierten bezahlt bekommen. Sie sagte der „Welt am Sonntag“, Kommunen könnten über entsprechende Angebote vor Ort beraten und Zuschüsse gewähren. Anzeige Nach Einschätzung Palmers wird der Gemeinderat einen solchen Vorstoß nicht aufgreifen. „Ich bin mir doch ziemlich sicher, dass da im Moment niemand meint, wir bräuchten jetzt dringend die Möglichkeit, für unsere Altenheime Anträge auf Sexualassistenz zu stellen.“

weiterlesen »


SKN St. Pölten

Auch Korkmaz und Ramos als Testspieler im Training dabeiSt. Pölten – Der SKN St. Pölten hat am Sonntag Babacar Diallo fix verpflichtet. Der 27-jährige Innenverteidiger aus Senegal war in seiner Karriere bisher in Frankreich, der Türkei, in Finnland und den USA tätig, vergangene Saison brachte er es für den finnischen Erstligisten Kuopio auf 37 Pflichtspieleinsätze. Über die Vertragsdauer machte der Vorletzte der Fußball-Bundesliga keine Angaben. Diallo wird bereits am Montag beim Vorbereitungsstart der Niederösterreicher dabei sein. Er ist bei den obligatorischen sportmotorischen Tests im Sportzentrum Niederösterreich aber nicht das einzige neue Gesicht. Mit Ümit Korkmaz und Alex Ramos stehen in den nächsten Tagen zwei Testspieler bei Coach Jochen Fallmann auf dem Prüfstand. Das Gastspiel des 31-jährigen Korkmaz beim türkischen Club Rizespor endete Anfang November, der Mittelfeldspieler kennt die Bundesliga aus seiner Rapid-Zeit genauestens. Ramos ist der Sohn von US-U20-Teamchef Tab Ramos, ein 21-jähriger US-amerikanischer Flügelspieler. (APA, 8.1.2017)

weiterlesen »


Echo-Lautsprecher: TV-Sendung aktiviert Bestellvorgang mit Amazons Alexa

In San Diego, Kalifornien ist durch eine Fernsehsendung eine größere Anzahl von Echo-Lautsprechern aktiviert worden. "Alexa, order me a Dollhouse", sagte Jim Patton, ein Nachrichtensprecher von CW6, in einer Live-Sendung. Er sorgte damit bei Amazon-Echo-Besitzern für Verwunderung, denn Alexa reagierte auf Patton. Im Anschluss beschwerten sich zahlreiche Zuschauer beim Sender, weil dieser Echo aktiviert hatte. Eine Bestellung beim Onlineversender Amazon wurde aber nicht ausgelöst, da es dafür eine Bestätigung braucht. Eigentlich wollte Patton nur über einen Vorfall berichten, in dem ein kleines Kind mit Amazon Echo eine Bestellung ausgelöst hatte. Die Echo-Lautsprecher haben keine Stimmerkennung, die unterschiedliche Nutzer und ihre Berechtigung unterscheiden kann. Amazon hat die Funktion eines gesprochenen Bestätigungscodes eingebaut, der versehentliches Bestellen durch unautorisierte Nutzern verhindern soll. Das hilft gegen einen Bestellvorgang, der durch einen Fernsehmoderator ausgelöst wird, weniger allerdings bei Besuchern oder Familienmitgliedern, die sich im selben Raum befinden, denn eine geheime Eingabe ist kaum möglich. Eine Handeingabe eines Passworts...

weiterlesen »


Herzinfarkt: Irans Ex-Präsident Rafsandschani gestorben

Anzeige Der frühere iranische Präsident Akbar Haschemi Rafsandschani ist tot. Laut Meldungen der iranischen Nachrichtenagenturen Isna und Fars starb Rafsandschani am Sonntag im Alter von 82 Jahren in einem Teheraner Krankenhaus an den Folgen eines Herzinfarkts. Der Kleriker war einer der Architekten der islamischen Revolution von 1979 und zwischen 1989 und 1997 Präsident des Irans. Nebenbei war er auch einer der reichsten Männer im Land. Seine achtjährige Amtszeit war einerseits geprägt von der Öffnung des Landes nach außen, andererseits von zahlreichen Menschenrechtsverletzungen, steigender Inflation und Verschuldung. Anzeige Rafsandschani fädelte den später höchst umstrittenen Tauschhandel von Waffenlieferungen nach Teheran gegen die Freilassung westlicher Geiseln im Libanon ein, der als Iran-Contra-Affäre in Erinnerung blieb. Rafsandschani war Mitglied im Schlichtungsrat Nach seiner Präsidentschaft wurde er zum Präsidentenmacher im Iran, machte den Reformer Mohammad Chatami 1997 zu seinem Nachfolger. Mit seiner Unterstützung für Chatami und den Reformkurs im Land brachte er die Hardliner und den erzkonservativen Klerus immer mehr gegen...

weiterlesen »


Israel: Das Tonband, das Netanjahu zum Verhängnis werden könnte

Anzeige Wohl kaum etwas dürfte Israels Premier Benjamin Netanjahu dieser Tage mehr beunruhigen als der hebräische Vorname „Arnon“. Zwei Arnons spielen nämlich die Hauptrolle in zwei unterschiedlichen Korruptionsaffären, die Netanjahu zu Fall bringen könnten. Außerdem zeigen die Affären das problematische Verhältnis zwischen Magnaten und Politikern. Im ersten Fall, der bei der Polizei „Akte 1000“ genannt wird, soll der Hollywoodproduzent Arnon Milchan jahrelang Zigarren und Champagner im Wert von Zehntausenden Euro in die Residenz des Premiers geliefert haben – angeblich hatte ihn Netanjahu dazu aufgefordert. Im Gegenzug soll sich der Premierminister bei US-Außenminister John Kerry dafür eingesetzt haben, dass Milchan ein zehnjähriges Arbeitsvisum für die USA erhält. Der zweite Fall, die „Akte 2000“ wiegt noch schwerer. Laut Veröffentlichung israelischer Medien soll Netanjahu Arnon Moses, dem Herausgeber der wichtigsten Tageszeitung im Land, erhebliche finanzielle Vergünstigungen in Aussicht gestellt haben, falls er dafür sorge, dass die Berichterstattung in seinen Medien Netanjahu gegenüber weniger kritisch wird. Sollte sich dieser...

weiterlesen »


Demonstration in Tunis: Tunesier gegen Abschiebungen von Islamisten aus Deutschland

Anzeige Rund tausend Tunesier haben am Sonntag gegen die Rückkehr islamischer Extremisten in ihr Land demonstriert. „Keine Rückkehr, keine Freiheit für grausame Banden“, riefen sie auf der Kundgebung in Tunis. Ein Plakat richtete sich auch direkt an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), auf dem stand: „Tunesien ist nicht die abfall von Deutschland“ - gemeint ist das Vorhaben der Bundesregierung, islamistische Gefährder künftig schneller und effektiver abzuschieben. Nach Angaben tunesischer Behörden haben sich rund 3000 Tunesier militanten Gruppen wie der Terrormiliz Islamischer Staat in Syrien, Irak und Libyen angeschlossen. 800 von ihnen seien bereits zurückgekehrt. Viele Tunesier befürchten, dass Offensiven gegen Extremisten in den Konfliktgebieten die Zahl der Rückkehrer zunehmen lassen wird. Präsident Beji Caid Essebsi hat erklärt, ihnen die Einreise zu verweigern, würde gegen die Verfassung verstoßen. Anzeige Der Berliner Weihnachtsmarkt-Attentäter Anis Amri war als islamistischer Gefährder eingestuft, konnte trotz eines abgelehnten Asylantrags aber nicht zurück nach Tunesien geschickt werden. Der Missbrauch des Asylrechts müsse...

weiterlesen »


Beleidigung gegen FDP-Chef: Taubers Verbalausfall – Symptom von Nervosität der CDU?

Anzeige Wir unterbrechen das Neujahrskonzert nun für eine Beleidigung – so klingt es aus der CDU. Generalsekretär Peter Tauber ärgerte sich über FDP-Chef Christian Lindner und sagte am 8. Januar der „Bild am Sonntag“: „Er redet teilweise wie Herr Gauland von der AfD. Der einzige Unterschied besteht darin, dass er statt eines abgewetzten Tweedsakkos einen überteuerten Maßanzug trägt.“ Tauber sagte auch, die AfD-Chefin Frauke Petry und die Co-Chefin der Linkspartei Sahra Wagenknecht seien das „doppelte Lottchen des Populismus in Deutschland“, womit er zumindest der Linksjugend Sachsen aus der Seele sprach. Denn die entzog Wagenknecht am 6. Januar offiziell das Vertrauen: „Wenn man nichts Gutes zu sagen hat, vielleicht einfach mal den Mund halten und Torte essen, anstatt sich hinterher zu wundern, dass man eine ins Gesicht bekommt.“ Tauber sagte noch über die Liberalen, es wäre gut, wenn „auch Mehrheiten mit Grünen oder FDP möglich sind. Insofern ja: Die FDP ist immer ein Partner für die Union.“ Doch das verhallte. SPD: „Einfach nur peinlich und abwegig“ Anzeige Stattdessen ging CDU-Vize Armin Laschet, der im Mai die...

weiterlesen »


Serie A

Knapper 1:0-Sieg beim FC Genua hält die Römer an den Fersen der Alten DameDer AS Rom bleibt im Kampf um die italienische Fußball-Meisterschaft Spitzenreiter Juventus Turin auf den Fersen. Das Team aus der italienischen Hauptsatdt gewann am 19. Spieltag 1:0 (1:0) beim FC Genua und zementierte mit seinem vierten Auswärtssieg in dieser Saison Platz zwei hinter dem Rekordchampion, der erst am Sonntagabend gegen den FC Bologna antritt. Ein Eigentor von Armando Izzo in der 36. Minute bescherte der Roma die drei Punkte. Lokalrivale Lazio Rom gewann durch einen Last-Minute-Treffer von Ciro Immobile (90.) 1:0 gegen den abstiegsgefährdeten Aufsteiger FC Crotone und verbuchte dadurch wichtige Punkte im Rennen um die direkte Qualifikation für die Champions League. Atalanta Bergamo sitzt nach einem 4:1 (3:0) bei Chievo Verona als Tabellenfünfter Lazio mit nur zwei Zählern Rückstand aber weiter im Nacken. (sid, 8.1.2016)

weiterlesen »


Eishockey-Liga

Wiener sichern sich beim Auswärtssieg bei den Bullen einen neuen PunkterekordWien – Die Vienna Capitals haben das Schlagerspiel der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) auswärts gegen Salzburg für sich entschieden. Der überlegene Tabellenführer siegte am Sonntag beim ersten Verfolger nach 0:2-Rückstand noch 4:2 und stellte mit nun 94 Zählern einen neuen Punkterekord auf. Neun weitere können sie im Grunddurchgang noch holen. Nach der 41. Runde weisen die Wiener bereits 15 Punkte Vorsprung auf den ebenfalls längst für das Play-off qualifizierten Meister aus Salzburg auf. Hughes und Thomas schossen die "Bullen" im ersten Drittel in Führung. Die Gäste schlugen im Mitteldrittel mit vier Treffern aber eindrucksvoll zurück. Sharp und Vause trafen innerhalb von sieben Minuten jeweils doppelt. Die Tore zwei bis vier der Wiener fielen binnen 86 Sekunden. Danach gab es vor 3.100 Zuschauern keine weiteren Treffer mehr. (APA, 8.1.2016) Ergebnisse der 41. Runde der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) vom Sonntag: Red Bull Salzburg – UPC Vienna Capitals 2:4 (2:0,0:4,0:0). Salzburg, 3.100. Tore: Hughes (4.), Thomas (16./PP) bzw. Sharp (27./PP, 34./PP), Vause (33., 34.). Strafminuten: 6...

weiterlesen »


4:2

Auch Dornbirn gewann zum Auftakt der 41. RundeWien – Die Innsbrucker Haie haben in der Erste Bank Eishockey Liga zum Auftakt der 41. Runde einen wichtigen Auswärtssieg im Kampf um die direkte Play-off-Qualifikation gefeiert. Die Tiroler sicherten am Samstag mit einem 4:2 gegen Fehervar Tabellenrang fünf ab. Sie haben vor den Sonntagspielen fünf Punkte Vorsprung auf den KAC. Vizemeister Znojmo erlitt dagegen einen weiteren Rückschlag. Die hinter dem punktegleichen VSV achtplatzierten Tschechen unterlagen Nachzügler Dornbirn zu Hause 3:4. (APA, 7.1.2017) Ergebnisse der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) vom Samstag – 41. Runde: Fehervar AV19 – HC TWK Innsbruck 2:4 (0:0,1:2,1:2). Szekesfehervar, 3.300, Tore: Sarpatki (31.), Sarauer (51.) bzw. Lamoureux (22.), Smith (26./PP), Clark (48., 60./EN). Strafminuten: 9 bzw. 23. HC Znojmo – Dornbirner EC 3:4 (2:1,1:1,0:2). Znojmo, 2.400, Tore: Hughesman (17.), Sulak (20.), Yellow Horn (31./PP) bzw. McBride (4.), Petrik (37., 53.), Macierzynski (52.). Strafminuten: 4 bzw. 4.

weiterlesen »


Führungsdebatte – ÖVP

Obmann der Volkspartei sieht aktuell keine Veranlassung für eine "Aussprache" – Kurz sei "Führungspersönlichkeit für die Zukunft"Wien – Mittlerweile ist es fast ein Ritual, mit dem ÖVP-Obmann Reinhold Mitterlehner recht gelassen umgeht: Wenn die Volkspartei einen Parteivorstand ansetzt, bricht rund um ihn eine Debatte aus, dass es Zeit wäre für eine Amtsübergabe an seinen jungen Parteikollegen Sebastian Kurz. "Sehr beflügelnd ist es zwar nicht, wenn nach dem immergleichen Muster die immergleiche Rochade gefordert wird", sagte der Vizekanzler am Sonntagnachmittag im STANDARD-Gespräch: "Aber wir werden heute eine ganz normale Vorstandssitzung haben." Kurz als Minister "mehr als ausgelastet" Der Parteichef ging auch deshalb gelassen in die abendliche Sitzung, weil, wie Mitterlehner sagte, "die Obmanndiskussion nicht von Sebastian Kurz ausgegangen ist". In der Tat hatte der Außenminister am Samstag via TV und in mehreren Medien etwas genervt wissen lassen, dass er die ganze Debatte nicht verstehe: "Derzeit stehen keine Wahlen bevor, und ich bin als OSZE-Vorsitzender und Außenminister mehr als ausgelastet." ÖVP-Chef muss da – derzeit noch – nicht unbedingt...

weiterlesen »


Netanjahu: Lkw-Attentäter von Jerusalem war offenbar IS-Anhänger

Anzeige Der Anschlag in Jerusalem ist Ministerpräsident Benjamin Netanjahu zufolge offenbar auf den IS zurückzuführen. Alles deute darauf hin, dass der Attentäter ein Unterstützer der Extremistenmiliz war, teilte Netanjahu mit. „Wir kennen seine Identität“, sagte er. Israels Armee habe einen Belagerungsring um das Viertel Dschabel Mukaber im arabischen Ostteil Jerusalems gelegt, aus dem der Attentäter stamme. Es gebe weitere Maßnahmen, sagte Netanjahu, die er aber nicht näher ausführen wolle. Ein Palästinenser aus Ost-Jerusalem war am Sonntag mit einem Lkw in eine Gruppe Soldaten auf der beliebten Promenade Armon Hanatziv gerast. Dabei kamen vier Soldaten ums Leben. Zudem wurden etwa 15 Menschen verletzt. Netanjahu sieht mögliche Parallelen zwischen dem LKW-Anschlag und ähnlichen Attacken in Europa. „Wir wissen, dass es hier eine Serie von Anschlägen gibt, und es kann durchaus sein, dass eine Verbindung zwischen ihnen besteht, erst Frankreich und Berlin, und jetzt Jerusalem“, sagte Netanjahu. Rettern bot sich schlimmer Anblick Anzeige Der israelische Polizeichef Roni Alscheich sagte, es habe keine konkreten Warnungen vor einem Anschlag...

weiterlesen »


Nach Berlin und Jerusalem: Können Lkw-Attentate überhaupt verhindert werden?

Anzeige Israelische Sprecher wirkten nach dem Attentat auf den Berliner Weihnachtsmarkt fast überheblich: In ihrem Land könne sich so ein Anschlag nicht ereignen, sagten sie. Und nun das: Mitten in Jerusalem rast ein Palästinenser mit einem Lastwagen in eine Gruppe von Soldaten auf einem Ausflug. Er tötet mindestens vier Menschen und verletzt 15 Menschen, zum Teil lebensgefährlich. Hat das Lkw-Attentat nun also schon die selbstbewussten Einschätzungen der Israelis widerlegt? Die Antwort lautet: nicht wirklich. Einerseits stimmt: Auch in Israel lassen sich Attentate nicht vollkommen vermeiden. Auch nicht in einem Land, in dem es kaum Datenschutz gibt und die Geheimdienste – im Einvernehmen mit der Bevölkerung – fast totalen Zugriff auf den E-Mail-Verkehr und die Telefongespräche der eigenen Bürger haben. Quelle: Infografik Die Welt/ZGB grafik Anzeige Der öffentliche Raum wird in weiten Teilen von Sicherheitskameras überwacht, viele Zivilisten sind bewaffnet. Die Eingänge von Einkaufszentren, Restaurants, Theatern, Schulen und Kindergärten werden von bewaffneten Wachen geschützt. Einzeltäter, die sich spontan entschließen...

weiterlesen »


Kinkel zu Tauber: Lindner in AfD-Nähe? – "Unsachlich, falsch, fast beleidigend"

Anzeige Der frühere Außenminister Klaus Kinkel (FDP) hat CDU-Generalsekretär Peter Tauber für dessen Attacken gegen FDP-Chef Christian Lindner scharf kritisiert. „Ihn in die Nähe von Gauland und der AfD zu bringen ist unsachlich, falsch, sogar fast beleidigend“, sagte der langjährige Politiker gegenüber der „Welt“. Er habe sich über die Äußerungen Taubers gewundert und geärgert. Tauber hatte in der „Bild am Sonntag“ gesagt, Lindner tue mit seinem „selbstherrlichen Auftreten“ derzeit alles dafür, dass es die FDP wieder nicht in den Bundestag schaffe. Lindners Auftreten erinnere ihn an den stellvertretenden AfD-Parteichef Alexander Gauland, betonte Tauber. „Er redet teilweise wie Herr Gauland von der AfD. Der einzige Unterschied besteht darin, dass er statt eines abgewetzten Tweed-Sakkos einen überteuerten Maßanzug trägt.“ Der Anzugvergleich sei darüber hinaus „blöde“, sagte Kinkel weiter, und eine Kritik wie diese in einem Wahljahr unklug. „Herr Tauber sollte manchmal seine Äußerungen besser vorher wägen.“ Anzeige Gleichwohl sei es Lindners gutes Recht, die Regierungsarbeit aus der Opposition heraus zu...

weiterlesen »


Wegen Feinstaubs: Grüne wollen in Stuttgart Feuerwerke verbieten

Anzeige Die Grünen-Stadtspitze in Stuttgart prüft, privates Silvesterfeuerwerk in der Landeshauptstadt zu verbieten. Grund ist die hohe Feinstaubbelastung in der Stadt, die wegen ihrer Kessellage besonders belastet ist. Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn (Grüne) schließt dies wegen Feinstaubproblemen nicht aus: „Die Verwaltung überprüft, welche Konsequenzen aus der Explosion der Feinstaubwerte in der Silvesternacht gezogen werden können“, sagte er. Kuhn ist der einzige grüne Oberbürgermeister einer Landeshauptstadt. In Deutschland wird traditionell viel Pyrotechnik abgebrannt, und erste Städte sind schon dazu übergegangen, privates Feuerwerk zu verbieten – aus Gründen der Sicherheit, aber auch wegen der hohen Belastung. Düsseldorf hat die Pyrotechnik vom Burgplatz am Rhein verbannt, Dortmund von seinem zentralen Platz Alter Markt in der Nähe des Hauptbahnhofs. Auch in Potsdams Welterbepark wird der Übergang ins neue Jahr ohne Lärm- und Lichteffekte gefeiert. Viele Nachbarländer machen es ähnlich. In den Niederlanden haben mehrere Dutzend Kommunen Verbote durchgesetzt. Böllergegner warnen schon lange vor schlechter Luft. So sei die erste...

weiterlesen »


© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.