Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Erste Liga

34-jähriger Mittelfeldspieler heuert bei Tiroler Zweitligist anWattens – Florian Mader verlässt Fußball-Bundesligist SKN St. Pölten. Der Mittelfeldspieler wechselt in die Erste Liga zur WSG Wattens. Der 34-Jährige erhielt einen Vertrag bis Sommer 2018, gab der Club am Dienstag bekannt. Mader war seit 2015 in St. Pölten tätig. Mit der Wiener Austria war der Tiroler 2013 Meister geworden, danach kam er auch in allen sechs Champions-League-Gruppenspielen zum Einsatz. (APA, 10.1.2017)

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Koalition – Sobotka bekräftigt Dirty-Campaigning

Die ÖVP glaubt, die SPÖ würde Außenminister Kurz "weich schießen" wollenWien – Aus der ÖVP kommt erneut Kritik am Koalitionspartner SPÖ. Nach Berichten über angebliches "Dirty Campaigning" der Roten gegen den möglichen nächsten ÖVP-Spitzenkandidaten Sebastian Kurz und daran anschließender Kritik von ÖVP-Landwirtschaftsminister Andrä Ruprechter vom Wochenende legte Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) nun nach: Die SPÖ wolle Kurz "weich schießen", sagte er zum "Kurier". Auf die Frage, ob der Eindruck, dass Teile der ÖVP nicht an den Neustart der Koalition glauben, trüge, sagte Sobotka zum "Kurier" (Mittwochausgabe): "Wozu wird von der SPÖ ein Tal Silberstein (Kampagnenberater, Anm.) engagiert, wenn man angeblich einen Neustart der Koalition im Fokus hat? Das deutet doch eher darauf hin, dass das in Richtung Dirty Campaigning geht." Privatleben von Kurz durchleuchtet Ein Anzeichen dafür sei etwa, dass das Privatleben von Kurz durchleuchtet werde, verwies Sobotka auf einen Bericht der "Presse" vom Wochenende. "Wir wissen, dass seine Vergangenheit durchleuchtet wurde, insbesondere sein Schulleben. Außerdem bemerken wir in letzter Zeit, dass Unbekannte bei...

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Verfassungsreform in der Türkei: Erdogans Pläne sind eine Zäsur

Anzeige Am Montag stimmte das türkische Parlament dafür, die Debatten über Gesetzesänderungen zu beginnen, die dem Land effektiv eine neue Verfassung geben würden. Die gegenwärtige stammt aus dem Jahr 1982, und obwohl seither 113 ihrer 177 Artikel geändert wurden, gilt sie immer noch als Produkt des Militärputsches von 1980. Es wäre also durchaus verständlich, dass eine neue, zivile, demokratische Verfassung erarbeitet werden soll. Tatsächlich sieht es aber wenig fortschrittlich aus. Sogar wenn man Ministerpräsident Binali Yildirim fragt: Das vorgeschlagene Grundgesetz sei „das Ergebnis von 600 Jahren türkischer Geschichte“, sagte er. Das angestrebte, auf Staatschef Recep Tayyip Erdogan zugeschnittene „exekutive Präsidialsystem“ wäre demnach wohl ein Sultanat. Nur mit weniger Machtteilung als damals. Im osmanischen Reich gab es „unter“ dem Sultan Großwesire, die zuweilen mächtiger sein konnten als der Sultan selbst. Yildirim wird nicht ein solcher sein, und Erdogan wird nicht zulassen, dass andere Politiker übertriebenen Ehrgeiz entwickeln. Yildirim, der als der gehorsamste aller Ja-Sager Erdogans gilt, scheint das nicht zu stören und...

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Russland: Wider die verhängnisvolle Nostalgisierung der Sowjetunion

Irina Prochorowa, elegant und dezent gekleidet, strahlt Stärke und Kompetenz aus. Die 60-Jährige gehört zu den bekanntesten Intellektuellen in Russland, die beharrlich für die Freiheit kämpft. Während der Wahlkampagne ihres Bruders wurde sie auch zu einer politischen Berühmtheit. Im Februar 2012 brillierte sie während der Fernsehdebatten mit dem erzkonservativen Fernsehregisseur Nikita Michalkow, der Wladimir Putin vertrat, so dass dieser sogar am Ende selbst zugab, für Prochorowa stimmen zu wollen, wenn sie selbst statt ihres Bruders kandidieren würde.

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Kampf gegen den Terror: Warum Tunesien so eine Angst vor den rückkehrenden "Gefährdern" hat

Anzeige Sie sind eine tickende Zeitbombe und der Albtraum der Polizei. Man kennt sie und weiß, dass sie jederzeit einen Anschlag begehen könnten. Aber ohne Straftat sind sie nicht einfach präventiv zu verhaften. Es sind die „Gefährder“ und das Sicherheitsrisiko, das von ihnen ausgeht, was Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) und Justizminister Heiko Maas (SPD) ein härteres Vorgehen haben vereinbaren lassen. Denn einen neuen Fall Anis Amri und den Terroranschlag von Berlin soll es nicht geben. Laut Verfassungsschutz hält sich von insgesamt 548 weiteren Gefährdern die Hälfte auf deutschem Boden auf. Viele davon stammen aus dem Ausland und sind Asylbewerber, wie es auch der aus Tunesien stammende 24-jährige Amri war. Nun wird erwogen, Gefährder möglichst schnell in ihr Heimatland abzuschieben, um damit Terrorakte in Deutschland zu verhindern. Quelle: dpa In Tunesien ist man davon aber nicht begeistert, wie Proteste gegen die Rückführung mörderischer Dschihadisten Marke Amri zeigen. „Keine Toleranz, keine Rückkehr“ und „Tunesien ist nicht die Abfall von Deutschland“ stand auf Plakaten bei Demonstrationen im Stadtzentrum von Tunis....

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Maas und de Maizière: "Gesellschaftliche Offensive gegen den radikalen Islamismus"

Anzeige Als Konsequenz aus dem Berliner Weihnachtsmarktanschlag haben sich Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) und Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) auf ein Maßnahmenpaket zur inneren Sicherheit geeinigt. Dabei gehe es auch um Prävention gegen Islamismus und Extremismus. Die Vorbeugung solle ausgeweitet und erheblich verbessert werden, kündigte de Maizière am Dienstag in Berlin an. „Wir wollen eine gesellschaftliche Offensive gegen den radikalen Islamismus“, ergänzte Maas. De Maizière und Maas betonten, dass für die sogenannte Gefährderhaft ein eigener Haftgrund geschaffen werden solle. So solle es erleichterte Voraussetzungen für die Abschiebehaft geben. Künftig solle diese auch verhängt werden können, wenn sie voraussichtlich länger als drei Monate dauern wird, weil die Herkunftsländer Passersatzpapiere nicht ausstellen. Das ist bislang nicht möglich. Bei den Verhandlungen mit Herkunftsländern über die Rücknahme abgelehnter Asylbewerber will die Bundesregierung zudem „alle Politikfelder“ einbeziehen, auch die Entwicklungshilfe, sagte Maaß. Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) hatte am Dienstagmorgen vor einer Kürzung...

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Streit in der AfD: Frauke Petry empört Parteikollegen mit einem Tweet

Anzeige Zuletzt schien es an der Spitze der AfD ruhig. Zumindest zwischen den Co-Vorsitzenden Jörg Meuthen und Frauke Petry gab es kürzlich keine Differenzen. Das innerparteiliche Klima belasteten nur zwei Ereignisse: Die Abgeordnete Claudia Martin, die die Landtagsfraktion in Baden-Württemberg verließ und ankündigte, ein Enthüllungsbuch über die AfD schreiben zu wollen. Und der Machtkampf in der nordrhein-westfälischen AfD, an deren Spitze Petrys Ehemann Marcus Pretzell steht. Doch nun gerät Petry erneut in die Kritik - wegen angeblich fehlender Absprachen. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtete, fragte Petry Vorstandsmitglieder, ob es Einwände gegen ein Treffen mit Vertretern der französischen Front National (FN), der österreichischen FPÖ, der niederländischen Partij voor de Vrijheid und der italienischen Lega Nord zu einem „Europäischen Wahlkampfauftakt“ gebe. Doch Petry soll nicht die Antworten aller Mitglieder abgewartet haben und voreilig den Termin am 21. Januar via Twitter verkündet haben. Anzeige Konkret soll das Treffen mit Marine Le Pen (FN), Matteo Salvini (Lega Nord), Geert Wilders (Partij voor de Vrijheid) und...

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NSU-Prozess: Beate Zschäpe will sich noch einmal ganz neu definieren

Was ist nach dreieinhalb Jahren Prozessdauer noch zu retten? Ist der Gesamteindruck, der sich längst verfestigt hat, mit ein paar Worten vom Tisch zu wischen? Am ersten Verhandlungstag im neuen Jahr, es ist der mittlerweile 333., überrascht Beate Zschäpe, die Hauptangeklagte im NSU-Prozess, mit einer Erklärung ihres bisherigen Verhaltens vor Gericht. Offenbar will die Angeklagte nun ein ganz neues Bild von sich präsentieren, indem sie ihre „wahren Gefühle“ beschreibt.

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Top

ÖFB-Legionär verlässt Nürnberg Richtung Gelsenkirchen, nur der Medizincheck ist noch ausständigGelsenkirchen – Der Kärntner Guido Burgstaller wechselt vom deutschen Zweitligisten 1. FC Nürnberg zu Schalke 04. Der ÖFB-Nationalspieler muss laut Klubangaben nur noch den Medizincheck absolvieren. Burgstaller ist mit 14 Treffern in 16 Spielen erfolgreichster Torschütze der zweiten Liga, sein Vertrag in Nürnberg läuft am Saisonende aus. Schalke hat sich nach eigenen Angaben mit Nürnberg auf einen Wechsel geeinigt und mit Burgsteller bereits einen Vertrag ausgehandelt. Das Interesse war durch mehrere Verletzte im Kader angefacht worden. Zuletzt stand Eric Maxim Choupo-Moting als einziger erfahrener Stürmer zur Verfügung. Der 27-jährige Ex-Rapidler Burgstaller, der seit Jänner 2015 bei Nürnberg gespielt hatte, trifft bei Schalke auf seinen ÖFB-Teamkollegen Alessandro Schöpf. "Der ausdrückliche Wunsch des Spielers" Einem Bericht der "Bild"-Zeitung zufolge soll Nürnberg beim Verkauf 1,5 Millionen Euro Ablöse plus Boni kassieren. Burgstaller erwarte ein Vertrag bis 2020. "Es war der ausdrückliche Wunsch des Spielers, dieses Angebot aus Schalke trotz der Möglichkeit,...

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Transfermarkt

Der Verteidiger wechselt auf Leihbasis für sechs Monate von Bayern München zum Ligarivalen Schalke 04 und sehnt sich nach SpielpraxisDie Hängepartie hat ein Ende. Der deutsche Nationalspieler Holger Badstuber wechselt mit sofortiger Wirkung auf Leihbasis bis Saisonende von Rekordmeister Bayern München zu Schalke 04. "Ich bin dankbar, dass der FC Bayern meinem Wunsch nachgekommen ist. Ich möchte auf Schalke die Spielpraxis sammeln, die ich jetzt brauche, und freue mich auf meine Zeit in Gelsenkirchen", sagte der 27-Jährige, der in den kommenden Tagen den Medizincheck auf Schalke absolvieren wird. Die Münchner wollten ihrem wechselwilligen Abwehrspieler keine Steine in den Weg legen, wie Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge verdeutlichte: "Holger ist ein verdienter Spieler. Er war oft verletzt, jetzt ist er aber wieder körperlich fit und möchte zu mehr Einsätzen kommen. Daher hat er uns gebeten, auf Leihbasis zu Schalke 04 wechseln zu dürfen. Diesem Wunsch haben wir gerne entsprochen. Wir hoffen, dass Holger in den kommenden Monaten viele Einsatzminuten sammelt, und wünschen ihm nur das Beste." Schalke-Manager Christian Heidel hatte betont, der 31-malige Nationalspieler...

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Fix

Das neue Format sieht 16 Gruppen à drei Mannschaften vor – Anzahl von Startplätzen pro Konföderation wird zum PolitikumZürich/Wien – Wahlversprechen sind einzuhalten, zumal sie schon frühzeitig die Wiederwahl sichern könnten. Der muss sich Gianni Infantino zwar erst 2019 stellen, der Präsident des Fußballweltverbandes Fifa wäre aber so oder so seinen Ankündigungen, die Weltmeisterschaften auch wirklich der Welt zu öffnen, nicht mehr leicht ausgekommen. 2026 wird – höchstwahrscheinlich in Nordamerika – erstmals eine Endrunde mit 48 Mannschaften gespielt. Einer Phase mit 16 Dreiergruppen, aus denen jeweils die besten zwei Mannschaften aufsteigen, folgt sofort eine vierteilige K.-o.-Phase. Der Weg zum Titel ist sieben Spiele breit – wie zuletzt schon mit 32 Endrundenteilnehmern. Allerdings könnte die höhere Anzahl von Spielen (insgesamt 80 statt 64) ein etwas längeres Turnier bedingen. Präsident Infantino sprach von einer sehr positiven Entwicklung: "Wir müssen die WM ins 21. Jahrhundert, in die Zukunft bringen", sagte der Schweizer. Über das Wie war sich der in Zürich tagende 34-köpfige Fifa-Rat (ehemals Exekutivkomitee) schnell einig, der Beschluss kam...

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FIFA – Frage und Antwort: So sieht die WM

Die Aufstockung der Fußball-Weltmeisterschaft ist fix. Modus, Verteilung der Startplätze und künftige Veranstalter sind aber noch offenBei der neuen Fußball-WM mit 48 Teams ab 2026 sind noch viele Details offen – etwa die Verteilung der Startplätze, mögliche Elfmeterschießen in der Gruppenphase und potenzielle Ausrichter: Frage: Wie sieht das Format genau aus? Antwort: In der Gruppenphase wird es 16 Pools mit jeweils drei Teams geben. Die zwei Bestplatzierten jeder Gruppe kommen weiter. Dann folgt direkt die erste K.o.-Runde der besten 32 Teams. Frage: Wie lange dauert die erweiterte WM? Antwort: Das Turnier geht weiterhin über 32 Tage, der Weltmeister bestreitet sieben Spiele bis zum Titelgewinn. Doch das Format birgt weiteres Kritikpotenzial: So kann das Turnier für ein Team binnen voraussichtlich fünf Tagen, nach seinen ersten beiden Spielen, zu Ende sein. Zudem haben einige Nationen deutlich mehr Zeit zur Regeneration als andere. Frage: Worauf muss sich der Fan sonst noch einstellen? Antwort: Mehr Zeit vor dem Fernseher, wenn er alles sehen will. Da die Zahl der Spiele von 64 auf 80 steigt, müssen mehr Partien auf einen kleineren Zeitraum gequetscht werden. So...

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Börsenchef: 232.000 britische Finanz-Arbeitsplätze in Gefahr

Spitzenmanager der Londoner Finanzbranche warnen vor einem merklichen Arbeitsplatzverlust durch den bevorstehenden Austritt Großbritanniens aus der EU. Insgesamt bis zu 232.000 britische Stellen in der wichtigen Branche könnten verloren gehen, wenn das Land - wie befürchtet - nach dem Brexit keine auf Euro lautenden Abwicklungsgeschäfte (Clearing) mehr durchführen darf, sagte Xavier Rolet, der Vorstandschef der London Stock Exchange (LSE) an diesem Dienstag. Dies wäre mehr als ein Zehntel aller Finanz-Arbeitsplätze auf der Insel. Autor: Marcus Theurer, Wirtschaftskorrespondent mit Sitz in London. Folgen: ...

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VW-Führung gerät in Erklärungsnot

Die Konzernführung von Volkswagen gerät nach der Verhaftung eines Managers in Florida in der Dieselaffäre weiter in Erklärungsnot. In der Klage gegen den Mitarbeiter heißt es, führende Manager in der Zentrale seien schon im Juli 2015 über die Existenz und den Zweck der Software informiert worden, mit der die Abgaswerte von Dieselmotoren manipuliert worden seien. Autor: Roland Lindner, Wirtschaftskorrespondent in New York. Folgen: ...

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Um eigene Malware zu schützen: FBI lässt mutmaßlichen Pädokriminellen laufen

Die US-Bundespolizei FBI will offenbar von der weiteren Strafverfolgung eines mutmaßlichen Pädokriminellen absehen, weil sie ansonsten Details zu während der Ermittlungen verwendeter Malware offenlegen müsste, die zur Ergreifung des mutmaßlichen Täters geführt hat, wie Ars Technica berichtet. Das FBI hatte in den vergangenen Jahren im großen Stil gegen Betreiber und Kunden der Seite Playpen ermittelt und dazu auch Malware eingesetzt. Auf Playpen wurden dem FBI zufolge Missbrauchsdarstellungen von Kindern getauscht und gehandelt, bevor die Seite von den Behörden abgeschaltet wurde. Die beim FBI intern als "Network Investigative Technique" (NIT) bezeichnete Ermittlungsmethode ist umstritten. Die Malware wurde eingesetzt, als das FBI für 13 Tage die Kontrolle über Playpen übernommen hatte, um Nutzer der Seite zu infizieren und zu identifizieren. Da Playpen ein Hidden-Service im Tor-Netzwerk war, gibt es weniger klassische Ermittlungsmöglichkeiten als bei einer Seite im normalen Internet. Nach aktuellem Kenntnisstand wurde durch die Malware die wirkliche IP-Adresse der Nutzer ermittelt, aber kein weiterer Schadcode geladen. Einige Angeklagte gehen gegen die Beweise...

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