Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Kriminelles Fehlverhalten: VW zahlt 4,1 Milliarden Euro in Vergleich mit amerikanischer Justiz

Volkswagen und das amerikanische Justizministerium haben sich im Diesel-Skandal auf Strafzahlungen über 4,3 Milliarden Dollar (4,1 Mrd Euro) geeinigt. Einen entsprechenden Vergleich bestätigte das Ministerium am Mittwoch in Washington. Zudem wurden Strafanzeigen gegen sechs VW-Manager bekanntgegeben. Mit einem Schuldbekenntnis räumt VW zudem kriminelles Fehlverhalten ein. Dem Konzern wurden Betrug und Verletzungen des Luftreinhaltegesetzes vorgeworfen. Mehr zum Thema Wie sicher sind deutsche Manager in Amerika? „Wir hatten noch nie einen twitternden Präsidenten“ Vergleich...

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Was geschieht mit unseren überschüssigen Milliarden?

Der Bund hat zum zweiten Mal in Folge einen Haushaltsüberschuss in Milliardenhöhe erwirtschaftet. An diesem Donnerstag wird das Finanzministerium die offizielle Zahl für 2016 bekanntgeben. Schon an diesem Mittwoch war in Koalitionskreisen von einem Plus in der Größenordnung von 6 Milliarden Euro die Rede. Autor: Manfred Schäfers, Wirtschaftskorrespondent in Berlin. Folgen: Damit hätte sich der Überschuss aus dem Jahr 2015 etwa halbiert. 2014 waren Einnahmen und Ausgaben gleich hoch gewesen. Vor zwölf Monaten packte die Bundesregierung den...

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Erste Pressekonferenz: Trump zu CNN-Reporter: "Sie sind Fake News"

Anzeige Bei der Pressekonferenz in New York ist der künftige US-Präsident Donald Trump mit einem CNN-Reporter aneinandergeraten. Im Vorfeld hatte Trump CNN und die Online-Plattform „Buzzfeed“ direkt wegen der Berichterstattung über angeblich kompromittierendes Material, das Russland über Trump haben könnte, angegriffen. In dem CNN-Bericht hieß es unter Berufung auf zahlreiche Quellen in den US-Diensten, Moskau habe sich erfolgreich darum bemüht, belastendes Material über Trump zusammenzutragen. Ein früherer Agent des britischen Auslandsgeheimdienstes MI6 soll die Berichte mithilfe russischer Quellen erstellt haben. Anzeige Der CNN-Reporter Jim Acosta insistierte nach Trumps Kritik während der Pressekonferenz im Saal darauf, Trump eine Frage zum Thema stellen zu können. Trotz mehrfacher lautstarker Versuche des Reporters weigerte sich Trump aber, CNN eine Frage zuzugestehen. „Ich werde Ihnen keine einzige Frage gewähren“ An Acosta gerichtet, sagte er: „Ich werde Ihnen keine einzige Frage gewähren. Sie sind die Fake News.“ Trump nannte „Buzzfeed“ und CNN als die Medien, die den „Unsinn“ weiterverbreitet hatten. „BuzzFeed“...

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Künftiger US-Präsident: Man kann Trump in dieser Situation sogar verstehen

Anzeige Bizarr ist das Adjektiv, das die politische Gegenwart der USA am besten umschreibt, und das liegt nicht nur am künftigen Präsidenten Donald Trump, der eine lang erwartete Pressekonferenz gab. Die Geheimdienste der USA leisten ebenfalls ihren Beitrag, um die Lage der Nation zunehmend surreal erscheinen zu lassen. Die Pressekonferenz hatte ein vorab gesetztes Hauptthema, nämlich Trumps Umgang mit seinem Konzern, und das fiel so gesetzeskonform und unethisch aus, wie es zu erwarten war, weil man den Hauptdarsteller inzwischen kennt. Kurz gesagt: bizarr. Daneben hatte die Pressekonferenz ein zusätzliches zentrales Thema, das über Nacht in Form eines an die Öffentlichkeit geleakten Dossiers der US-Geheimdienste hinzugekommen war. Das Dossier, über dessen gerüchteweise gestreuten Inhalt schon in den letzten Tagen vor der Wahl unter Journalisten diskutiert wurde, ist, wenn sich dies steigern lässt, noch bizarrer. Anzeige Und schließlich wartete Trump noch mit einer Überraschung auf. Dass er so lange darauf warten ließ, ist vielleicht am bizarrsten. Zunächst zu Trumps Umgang mit seinem Konzern. Am Wochenende seien ihm „zwei Milliarden Dollar...

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In sechs Bundesländern: Rätselhafter Pulveralarm in mehreren deutschen Gerichten

Anzeige Verdächtiges weißes Pulver in etlichen Justizgebäuden hat in mehreren Bundesländern einige Aufregung ausgelöst. Mitarbeitern rieselte die Substanz entgegen, als sie am Mittwoch Briefe öffneten. Auch das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe war betroffen: Wahrscheinlich handelte es sich hier um Puderzucker, wie ein Sprecher des Innenministeriums von Baden-Württemberg nach einer ersten Untersuchung sagte. Als Puderzucker hatte sich zuvor bereits Pulver erwiesen, das im Amtsgericht Eisleben in Sachsen-Anhalt entdeckt worden war. Nach Pulver-Funden rückten Rettungskräfte auch in Erfurt und Gera (Thüringen), in Chemnitz (Sachsen), Ludwigslust (Mecklenburg-Vorpommern) sowie in Coburg (Bayern) aus. Ob es die Rettungskräfte an diesen Orten ebenfalls mit ungefährlichen Substanzen zu tun hatten, war zunächst offen. Unklar war zudem, ob die Fälle zusammenhängen. Von der für Coburg zuständigen Polizei Oberfranken hieß es: „Ein möglicher Zusammenhang wird geprüft, wir stehen in engem Kontakt mit den anderen Dienststellen.“ Vom Bundeskriminalamt (BKA) hieß es am Abend lediglich: „Das BKA ist zunächst im Rahmen seiner Zentralstellenaufgaben...

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"Mehrheitsförderndes Wahlrecht"

Kern für neues Wahlrecht, Regeln für RegierungsbildungDer Kanzler, so scheint es, will auch in künftigen Regierungsbildungen weit nach seiner Zeit als Kanzler die Strippen ziehen. Seine Vorschläge zur Wahlrechtsreform sehen jedenfalls einiges vor, um künftigen Koalitionsverhandlungen deutlich engere Grenzen zu setzen. Die wichtigste Änderung wäre ein zumindest partielles Abgehen vom Verhältniswahlrecht. Das Wort "Mehrheitswahlrecht" kommt im Positionspapier des Kanzlers zwar nicht explizit vor, doch stößt Kerns Vorschlag in dieselbe Kerbe, und hinter den Kulissen hört man, dass dem Kanzler durchaus weitreichende Änderungen vorschweben. Gegen die "Verlierer" Laut dem Positionspapier namens "Plan A" soll die stimmenstärkste Partei automatisch den Kanzler oder die Kanzlerin stellen. Derzeit steht es dem Bundespräsidenten frei, wem er den Auftrag zur Regierungsbildung erteilt. Traditionellerweise ergeht der Auftrag zwar an den Chef der stimmenstärksten Fraktion, festgeschrieben ist das in der Bundesverfassung aber nicht. Kern will das ändern, denn, so heißt es im Papier etwas polemisch, "unser Land ist zu wertvoll, um von VerliererInnen regiert zu werden". Kerns...

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SPÖ – Kerns Grundsatzrede: SPÖ

Bundeskanzler Christian Kern stellte bei einer Rede in Wels sein Grundsatzprogramm "Plan A" vorDie große Christian-Kern-Show in Wels war mit peniblem Aufwand vorbereitet, die PR-Maschine des Kanzleramts arbeitete bereits im Vorfeld auf Hochtouren, in Wien gab es einen Probedurchgang der Rede vor Publikum. Bereits im Eingangsbereich der Messe Wels sieht man großformatig Christian Kern. Ein "Plan A" wird angekündigt. Inmitten des Zuschauerraums steht ein kreisrundes Podest, die Bühne des Kanzlers. Etwa 1.500 Gäste sind geladen, darunter die roten Regierungsmitglieder, Landeshauptleute, Parteiprominenz, viele Funktionäre, bei weitem nicht alle finden Platz in der Arena – und murren im Foyer. Dennoch: Die Erwartungshaltung ist groß. In der begleitenden Broschüre, die 146 Seiten dick ist, wird der Plan A erklärt: "A wie Anfangen, A wie Anpacken, A wie Austria". Motto: "Zeit, die Dinge neu zu ordnen." Auf vielen Seiten ist Christian Kern selbst zu sehen – und wird am Ende auch in Zahlen dargestellt: Unter anderem 195 Tweets seit Amtsantritt, sechs Telefonate mit Angela Merkel, zwei am Tag mit seiner Frau, zwei koffeinhaltige Softdrinks am Tag, 670 Kilometer im Laufschritt. ...

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Nachlese

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Die Deutschen kaufen mehr Möbel

Vor der am Montag beginnenden Kölner Möbelmesse zeigen sich die deutschen Hersteller zuversichtlich. „Alles spricht für ein gutes Möbeljahr 2017“, sagte Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer des Verbands der Deutschen Möbelindustrie (VDM), in Köln. Die Branche profitiere von der hohen Beschäftigungsquote, den steigenden Einkommen und den niedrigen Zinsen. Zudem beflügle die starke Bautätigkeit die Möbelnachfrage. Autorin: Christine Scharrenbroch, Freie Autorin im Wirtschaftsteil. Folgen: Darüber hinaus beobachtet Klaas einen steigenden Stellenwert des Themas Einrichtens: „In...

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Wie sicher sind deutsche Manager in Amerika?

Den Rückflug aus dem warmen Florida in das winterliche Deutschland hatte sich Oliver Schmidt anders vorgestellt. Noch bevor seine Maschine abhob, wurde Schmidt, von 2012 bis 2015 für VW in den Vereinigten Staaten für die Kommunikation mit den Regulierern verantwortlich, festgenommen. Autor: Marcus Jung, Redakteur in der Wirtschaft. Folgen: Ihm wird in einer 18 Seiten umfassenden Strafanzeige vorgeworfen, Teil einer Verschwörung gegen die Vereinigten Staaten zu sein (hier geht es zum Dokument, auf Englisch). Der VW-Manager kann das Land nicht verlassen. Verweigert Schmidt seine...

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Microsoft: Dashboard und Creators Update gegen Windows-10-Kritiker

Microsoft hat gleich zwei Neuerungen in der Windows-Welt angekündigt. Um umfassender Kritik rund um die Windows-10-Datenschutzpolitik entgegenzuwirken, gibt es seit dem 11. Januar ein zentrales Portal zum Verwalten diverser Sicherheitseinstellungen eines Microsoft-Kontos. Die Internetseite wird Dashboard genannt. Weiterhin soll der lange kritisierte Mangel an Transparenz behoben werden, indem mit dem kommenden Creators Update von Anfang an eine transparentere Sicherheitskonfiguration innerhalb von Windows 10 möglich wird. Dashboard zeigt gespeicherte Daten im Überblick Das vorgestellte Dashboard bietet in der Übersicht mehrere Auswahlmöglichkeiten. Dabei sind Einstellungen in fünf Kategorien eingeordnet: Browserverlauf, Suchverlauf, Standort-Aktivität, Cortanas Notizbuch und Gesundheitsdaten. Der Browserverlauf bezieht sich auf Sitzungen, die mit Microsofts Edge-Browser durchgeführt wurden. Über einen Button lassen sich diese aufgezeichneten Daten serverseitig löschen. Microsoft gibt jedoch an, dass Daten auf dem Gerät selbst zusätzlich manuell gelöscht werden müssen. Die Kategorie Suchverlauf listet sämtliche mit der hauseigenen Suchmaschine Bing getätigte...

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Schwarm: US-Militär lässt hundert Drohnen schwärmen

Fliegt, kleine Drohnen: Das US-Militär hat einen Drohnenschwarm getestet. Kampfflugzeuge setzten gut 100 der kleinen unbemannten Fluggeräte (Unmanned Aerial Vehicle, UAV) in der Luft aus. Diese führten dann selbstständig mehrere Manöver aus. Es sei einer der bedeutendsten Tests autonomer Systeme gewesen, den das US-Militär bisher durchgeführt habe, teilte das US-Verteidigungsministerium mit. Bei dem Test über der Naval Air Weapons Station China Lake im US-Bundesstaat Kalifornien wurden 103 Perdix-Drohnen von drei F/A-18 Super Hornets im Flug ausgesetzt. Die Maschinen hatten die Drohnen in kleinen Containern für IR-Täuschkörper unter dem Rumpf in die Höhe transportiert. 100 Drohnen formieren sich zu einem Kreis Nach dem Aussetzen sammelten sich die Drohnen zunächst an einem festgelegten Ort. Dann organisierten sie sich, um kollektiv vier Manöver zu fliegen. Entschieden sie, eines sei erfolgreich abgeschlossen, wandten sie sich dem nächsten zu. Drei Mal schwebten sie über einem Ziel. Anschließend formierten sie sich zu einem Kreis mit einem Radius von 100 Metern. Diese Manöver seien nicht vorprogrammiert gewesen. Die Drohnen hätten sich untereinander...

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Apples Airpods: Kompletter Akkutausch nach Garantie ist teurer als Neukauf

Bei Apple ist mal wieder einiges anders. Der Hersteller hat in einem Support-Dokument Details dazu genannt, welche Kosten beim Austausch eines Airpods-Stöpsels oder für den Akkutausch anfallen. Wie auch bei den iPhones werden Kunden von Apple auch dann zur Kasse gebeten, wenn der Akku während der Garantie ausgetauscht werden muss. Bei anderen Herstellern ist so ein Austausch von der Garantie abgedeckt, wenn der Akku fest verbaut ist. Airpod-Stöpsel besser nicht verlieren Apples Airpods bestehen im Grunde aus drei Komponenten: Den beiden Ohrstöpseln und der Ladeschale. Mit der Ladeschale können die Ohrstöpsel auch unterwegs geladen werden. In allen drei Komponenten steckt also jeweils ein Akku. Innerhalb der Garantiezeit verlangt Apple 55 Euro für jeden einzelnen Akkutausch. Falls also die Akkus in beiden Airpods hinüber sind, muss der Kunde für den Austausch 110 Euro bezahlen und damit deutlich mehr als die Hälfte des Neupreises von 180 Euro. Wenn auch noch der Akku in der Ladeschale defekt sein sollte, steigen die Kosten auf 165 Euro - das sind gerade mal 15 Euro weniger als der Neupreis. Noch höhere Kosten fallen nach Ablauf der Garantiezeit an. Dann verlangt...

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Kaby Lake: Intel macht den Pentium dank HT fast zum Core i3

Im Zuge der Vorstellung von Kaby Lake und unseres Tests des Core i7-7700K hat Intel ohne vorherige Ankündigung - wie erwartet - die Prozessoren vom Typ Celeron und Pentium für den Sockel 1151 aktualisiert. Konkret handelt es sich um Modelle der G3900-Serie, um Chips aus der G4500-Reihe und um die neue G4600-Serie. Allerdings gibt es in den Modellreihen auch Prozessoren, die noch die ältere Skylake-Technik nutzen und fast genauso heißen. Der Celeron G3930 etwa ist ein Kaby-Lake-, der G3920 aber ein Skylake-Chip. Gleiches gilt für den Pentium G4520 (SKL) und den neuen G4560 (KBL) - wir haben daher zur besseren Übersicht alle in eine Tabelle gepackt. Während bei den Celeron einzig die Taktrate steigt und die integrierte Grafikeinheit auf die Gen9 aktualisiert wurde, spendiert Intel den Pentium erstmals Hyperthreading, die eigene Implementierung von Simultaneous Multithreading. Folgerichtig können die Dualcores nun vier statt zwei Threads ausführen, was im Desktop-Segment bisher den Core i3 vorbehalten war. Vier logische Kerne sind wichtig für viele Spiele, die ohne gar nicht starten. Daher haben wir im Preissegment von 100 Euro für Gamer bisher AMDs Athlon-CPUs...

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Vampire: Die Sims 4 kommen unter die Blutsauger

In den ersten Erweiterungen für Die Sims 4 ging es um Arbeitsleben, Freunde und dann um die Großstadt. Nun kündigt Electronic Arts im Blog an, dass sich das nächste Add-on um Blutsauger dreht, womit tatsächlich die mehr oder weniger klassischen Vampire gemeint sind. Sims mit Dracula-Kräften können verschiedenen Formen annehmen und sich etwa in eine Fledermaus verwandeln, und sie können andere Sims ebenfalls zum Vampir machen. Um ihren Hunger und Durst zu stillen, können die Sims-Vampire zum fix und fertigen Plasmabeutel greifen - quasi das Gegenstück zur Tiefkühlpizza. Alternativ können sie Plasmafrüchte anbauen, oder sich ganz klassisch bei Dunkelheit zum schlafenden Nachbarn schleichen und diesen leersaugen. Wer dabei nicht aufpasst und irgendwie zu lange dem Sonnenlicht ausgesetzt ist, gerät allerdings in Brand. Die Erweiterung enthält nach Angaben von EA außerdem neue Ausrüstungsgegenstände wie glühende Augen, gruselige Augenhöhlen und neue blasse Hautfarben. Der Erscheinungstermin ist der 24. Januar 2017. Einen Preis nennt der Hersteller noch nicht, er dürfte aber wie bei den ersten Add-ons bei rund 40 Euro liegen; das Hauptprogram muss vorhanden...

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