Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

?

Delta Airlines will Beteiligung an mexikanischer Fluglinie erhöhen

Die amerikanische Airline Delta will ihre Beteiligung an der mexikanischen Fluglinie Aeromexico aufstocken. Delta Airlines bietet den Aktionären 53 Peso (2,44 Euro) pro Anteilsschein und will bis zu 32 Prozent des Gesellschaftskapitals erwerben, wie das Unternehmen am Montag in einer Notiz an die mexikanische Börse mitteilte. Damit würde sich Deltas Anteil an Aeromexico auf bis zu 49 Prozent erhöhen. Insgesamt will die Fluggesellschaft rund zwölf Milliarden Pesos (558 Millionen Euro) in den Aufkauf investieren. Mehr zum Thema Wenn Amerika gegen China Handelskrieg führt Trump bleibt in seiner Außenpolitik unberechenbar und gefährdet Entscheidungen F.A.S. exklusiv: „Letzte Chance, um den Freihandel zu...

weiterlesen »


Immobiliendienstleister Techem streicht jede vierte deutsche Stelle

Der Immobiliendienstleister Techem streicht in den nächsten vier Jahren voraussichtlich mindestens jeden vierten Arbeitsplatz in Deutschland. Entsprechende FAZ-Informationen über ein Stellenabbauprogramm bestätigte das Unternehmen auf Anfrage. „Wir gehen insgesamt davon aus, dass Techem 2021 in Deutschland circa 600 Mitarbeiter weniger beschäftigt“, teilte das Unternehmen aus Eschborn mit. Betriebsbedingte Kündigungen seien nicht auszuschließen. Techem ist einer der beiden großen Nebenkostenerfasser in Deutschland, neben Ista. Die Eigentümer beider Unternehmen haben Investmentbanken bestellt, die einen möglichen Verkauf vorbereiten sollen. Techem beschäftigt global etwa 3540 Mitarbeiter; zwischen 60 Prozent und zwei Drittel entfallen nach Unternehmensangaben auf Deutschland, entsprechend gut 2100 bis knapp 2400 Beschäftigten. ...

weiterlesen »


Besuch des japanische Premiers: Damit Trump Notizen lesen kann, leuchten Mitarbeiter mit Handys

Anzeige Wenn Donald Trump in sein „Winter White House“ ins sonnige Florida lädt, dann geht es zwar förmlich, aber offen zu. Als am Wochenende Japans Ministerpräsident Shinzo Abe zu Gast war, ließen sich die beiden Staatsmänner beim Candlelight-Dinner über den gleichzeitig gestarteten Raketentest Nordkorea briefen – vor versammelter Gästeschar. Die Gäste posteten munter Bilder davon in Sozialen Netzwerken. Doch damit nicht genug: Damit Trump und Abe die Notizen auch lesen konnten, leuchteten Mitarbeiter mit den Taschenlampen ihrer Handys – das Licht einzuschalten, das wäre dann doch zuviel der Zumutung für die anderen Gäste gewesen. Anzeige Auf Facebook postete am Montag ein Gast ein Selfie mit dem Mann in Trumps Entourage, der den „Nuclear Football“, den Aktenkoffer mit den Atombomben-Codes beaufsichtigen soll. Das Bild wurde später gelöscht. Journalisten durften nicht berichten Quelle: AP Trump und Abe hatten gemeinsam Golf gespielt. Beide verbrachten den Samstagmorgen auf Trumps Golfkurs in Jupiter (Florida). Der Präsident verbreitete anschließend ein Bild in sozialen Medien, dass beide beim Abklatschen („High Five“) auf...

weiterlesen »


Kampf gegen Korruption: "Es ist der schönste Protest, den ich jemals erlebt habe"

Anzeige Das Abendritual der Familie Dimofte beginnt um 19 Uhr mit der rumänischen Trikolore: rot, gelb, blau. An normalen Tagen putzt sich die vierjährige Tochter Erica um diese Zeit die Zähne und macht sich bettfertig. Doch die Tage sind schon lange nicht mehr normal in Bukarest. Seit dem Beginn der Massendemonstrationen vor etwa drei Wochen werden jeden Abend die Buntstifte herausgeholt. Dann malt die Mutter ihrer Tochter eine Rumänienfahne auf die linke Wange. Und die Tochter versucht das Gleiche bei ihrer Mutter. „Wir nehmen sie zu den Demonstrationen mit, auch wenn nicht alle meine Freunde damit einverstanden waren. Aber ich finde es wichtig, dass sie dabei ist. Und sie kann jetzt sogar die Hymne singen“, sagt die Mutter Oana Dimofte. Die 36-jährige Social-Media-Managerin sitzt auf der Couch mit dem Laptop auf dem Schoß. Selten, dass sie sich von ihrem wichtigsten Arbeitsgerät trennt. Höchstens, um dann zu ihrem Smartphone zu greifen. Facebook ist die allerwichtigste Seite, auf der sie surft – fast ununterbrochen. Gemeinsam ist den Demonstranten die Wut Anzeige Sie postet Texte, Bilder, Videos, Links, chattet mit Freunden. Kommentiert. Es...

weiterlesen »


Silvio Berlusconi: "Das Totalitäre, getarnt als Anti-Establishment-Politik"

Silvio Berlusconi war viermal Ministerpräsident von Italien. Er begründete den Berlusconimus, eine sehr italienische Spielart des Populismus. Manchen gilt er als früher Vorläufer von Donald Trump. Berlusconi verquickte die Interessen seines Firmen-Imperiums und der Politik so lange, bis er am Ende verurteilt wurde und derzeit keine Ämter bekleiden darf.Aber wer den 80-Jährigen für eine Figur der Vergangenheit hält, kennt Italien schlecht. Der „Cavaliere“ will nicht von der Politik lassen – und hofft, dass bis zu vorgezogenen Neuwahlen, die noch in diesem Jahr stattfinden könnten, er wieder als Spitzenkandidat antreten darf. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Straßburg muss darüber befinden.Aber die politische Landschaft in Italien hat sich verändert.

weiterlesen »


Zweiter Weltkrieg: Dresden erinnert an Opfer von 1945 – und die eigene Schuld

Anzeige Kurz vor 15 Uhr ist es in Dresden erst einmal vorbei mit der angespannten Ruhe. Ein Dutzend Polizisten führen eine Frau ab, die ein Schild vor sich trägt: „Nur wer ohne Anstand – wird der Opfer nicht gedenken. Aufklärung statt verleugnen.“ Die Inszenierung ist geplant. Im Schlepptau der Demonstrantin pöbelt eine kleine Gruppe meist älterer Männer, warum die Beamten denn eine „wehrlose Frau” abführen würden. „Wenn das jetzt ein Libanesen-Clan wäre, würde die Polizei gar nicht eingreifen“, behauptet einer. Die Beamten lassen sich nicht aus der Ruhe bringen. Jede nicht genehmigte Kundgebung wird an diesem 13. Februar verhindert. Notfalls mit Gewalt. Dresden gedenkt zum 72. Mal der Opfer alliierter Luftangriffe. Am 13. und 14. Februar 1945 hatten britische Bomberverbände die Stadt in Schutt und Asche gelegt. Einer Historikerkommission zufolge kamen dabei in Dresden etwa 25.000 Menschen ums Leben. Seit Jahren wird das Gedenken von Rechtsextremen instrumentalisiert. Sie rechnen die Opferzahlen hoch, um so „alliierte Kriegsverbrechen” zu belegen. Die Stadt versucht, dagegen zu arbeiten. Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) stellte klar,...

weiterlesen »


Syrische Kriegsverbrecher: Wenn der Zeuge sich wundert, dass ihm keiner was tut

Als der Syrer das Büro betritt, um seine Zeugenaussage zu machen, sieht er etwas bleich aus und stellt sich in die Ecke des Raumes. Obwohl vor dem Schreibtisch ein Stuhl für ihn bereitsteht. Klaus Zorn kennt das schon. „Viele haben erst einmal Angst“, sagt der Kriminalhauptkommissar. Angst vor Einschüchterungen und Schlägen. „Erfahrungen mit einem Rechtsstaat haben die ja noch nicht wirklich gemacht.“ Dann bekommt der Zeuge zunächst einen Kaffee und Kekse angeboten. Irgendwann hat er sich dann auch auf den Stuhl gesetzt.

weiterlesen »


Mit Kopftüchern im Iran: Scharfe Kritik an Schwedens "feministischer Regierung"

Anzeige Eine schwedische Regierungsdelegation hat bei ihrem Besuch im Iran Kopftücher getragen und damit Kritik auf sich gezogen. Die Nichtregierungsorganisation UN Watch kritisierte, die schwedische Regierung würde ihre Prinzipien opfern und die iranischen Frauen verraten, indem sie sich dem Kopftuchzwang beuge. Die Frauen besuchten unter anderem den iranischen Präsidenten Hassan Ruhani. Ein Tweet und Facebook-Post, in denen der Direktor der NGO das Foto veröffentlichte und von einem „Walk of Shame“ (also einem „Marsch der Schande“) sprach, wurden Tausende Male geteilt. Anzeige In der schwedischen Regierung sind zwölf der 24 Posten mit Frauen besetzt. Sie behauptet von sich, die „erste feministische Regierung der Welt“ zu sein. Auf der Seite der Regierung ist zu lesen, eines ihrer zentralen Anliegen sei der Kampf um die Gleichheit der Geschlechter. Internationale Aufmerksamkeit bekam die Regierung mit einem Foto, mit dem sie ironisch auf Donald Trump reagierte. Die stellvertretende schwedische Ministerpräsidentin Isabella Lövin posierte beim Unterzeichnen eines Klimaschutzvorschlags mit ihren – weiblichen – Mitarbeitern. Sie...

weiterlesen »


USA: Eine Äußerung verfolgt Trump im Nordkorea-Konflikt

Anzeige Vor der Inauguration ist anders als nach der Inauguration. Der Wahlkämpfer hatte in seiner Sprache der Härte deutlich gemacht, dass er von Rahmenvereinbarung mit dem als gefährlich und unberechenbar eingeschätzten Nordkorea gar nichts hält. Doch kaum war er im Amt, nahm er den Dialog mit Pjöngjang wieder auf. Business as unusual. Das passierte zum Jahreswechsel 2000/2001, und neu ins Weiße Haus zog damals George W. Bush. Der 43. Präsident der Vereinigten Staaten musste eingestehen, dass sich das Problem mit Nordkorea angesichts der Patronage durch China nicht so einfach lösen lässt, wie er es während seiner Kampagne vermittelt hatte. Washington gab eingefrorene Gelder wieder frei und erlaubte das Ersetzen zweier veralteter Nuklearreaktoren. Zwar zählte Bush Nordkorea in seiner „Rede zur Lage der Nation“ im Januar 2002 zur „Achse des Bösen“, aber er verzichtete auf die von seinem Vorgänger Bill Clinton angekündigte Inspektion, ob das Regime waffenfähiges Plutonium von den alten Reaktoren beiseitegeschafft hat. Trump drohte „Das wird nicht passieren!“ Anzeige Und jetzt: Weltbühne frei für Donald Trump. Wohl nie zuvor hat...

weiterlesen »


Schulz-Hype: Ein Hauch von 1998 liegt in der Luft

Anzeige Schon lange nicht mehr haben sich Sozialdemokraten so gut gefühlt, so fröhlich gezeigt wie in diesen Tagen. Letzte Umfragen sehen die SPD bundesweit bei über 30 Prozent, während sie noch vor wenigen Monaten bei unter 20 Prozent taxiert wurde. Ihr Frank-Walter Steinmeier wird Bundespräsident. CDU und CSU, in zentralen Fragen weiter uneins, wirken düpiert. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) erscheint plötzlich angeschlagen und, noch wichtiger: als sei sie zu bezwingen. „Die SPD wächst ... es gehen uns die Parteibücher aus“, sagt Generalsekretärin Katarina Barley; rund 5500 Bürger sind in den vergangenen Wochen Mitglied der ältesten Partei Deutschlands geworden. Gewiss, es ist noch eine Weile hin bis zur Bundestagswahl am 24. September. Die SPD hat allerhand Erfahrung damit, auf Normalmaß abzusacken, im Zweifel wieder in die übliche Depression zu verfallen. (Sie ist ohnehin groß darin, sich selbst entweder zu bedauern oder sich zu berauschen.) Anzeige Führende SPD-Politiker misstrauen dem „Schulz-Hype“, also dem Umfrage- und Stimmungshoch nach der Ausrufung ihres Kanzlerkandidaten Martin Schulz. Jetzt aber, so sagt einer sinngemäß,...

weiterlesen »


Berliner Terroranschlag: Auch das BAMF verpasste eine Chance, Anis Amri zu stoppen

Anzeige Entscheidend für den weiteren Weg ins Unglück war wahrscheinlich ein Mittwoch, der 2. November 2016. Im Gemeinsamen Terrorismusabwehrzentrum (GTAZ) in Berlin-Treptow saßen an jenem Tag in der 1444. Sitzung der AG „Operativer Informationsaustausch“ die Vertreter von Bund und Ländern zusammen. Anwesend waren insbesondere Vertreter mehrerer Landeskriminalämter, des Bundeskriminalamts, des Bundesnachrichtendienstes, des Bundesamts für Verfassungsschutz. Ein paar Tage später sollte der gefährliche Islamistenprediger Abu Walaa in Niedersachsen festgenommen werden. Nun prüften die Sicherheitsexperten, welche Weggefährten des Salafisten man bei der Aktion nicht entwischen lassen sollte. Es war die insgesamt 7. Sitzung des Abwehrzentrums, bei der sich die Beamten auch mit dem Islamisten namens Anis Amri befassten. Der spätere Attentäter von Berlin war im Umfeld des Hildesheimer Predigers aufgetaucht. Doch Anfang November kamen die Experten im Terrorabwehrzentrum noch zu einer anderen Prognose. Der Tenor der Beurteilung: Auf Grundlage der vorliegenden Erkenntnisse sei „kein konkreter Gefährdungssachverhalt“ erkennbar. Diese Probleme sieht Wendt bei...

weiterlesen »


AfD-Ausschlussverfahren: Warum es so schwierig ist, Björn Höcke rauszuwerfen

Anzeige Das alternative Deutschland, das Björn Höcke vorschwebt, ist in der AfD nicht mehrheitsfähig: Am Montag hat der Bundesvorstand nicht etwa eine Rüge oder einen Ordnungsaufruf beschlossen, sondern ein Parteiausschlussverfahren gegen den thüringischen Landes- und Fraktionsvorsitzenden. In der Sprache der von dem Politiker befeuerten rechten Straßenproteste heißt das: „Höcke muss weg.“ Die seit dem Austritt des Parteigründers Bernd Lucke mächtigste AfD-Politikerin und Co-Vorsitzende Frauke Petry kommentierte scharf: „Björn Höcke steht mit seinen innerparteilichen Vorstellungen von Demokratie und seinen Geschichtsvorstellungen nicht auf dem Boden der AfD.“ Höckes Äußerungen fügten der Partei immer wieder „schwere Schäden“ zu, begründete der Bundesvorstand seinen Schritt. Zwar packt er damit die ganz grobe Säge aus, doch Höcke sitzt auf einem dicken Ast. Überhaupt ist ein Ausschluss im deutschen Parteienrecht eine schwierige Geschichte: Man denke allein an die vor Schiedsgerichten gescheiterten Versuche der SPD, Thilo Sarrazin oder Sebastian Edathy loszuwerden – beide befolgten den sozialdemokratischen Auftrag, Partei des kleinen...

weiterlesen »


Premier League

Englands Meister als Abstiegskandidat auf den Spuren von Manchester City 1938. Coach Ranieri kennt die Gründe und nimmt die Stars seines Meisterteams in die PflichtLeicester – Im Kampf gegen einen historischen Absturz hat Claudio Ranieri die Spieler von Englands Fußballmeister Leicester City unter Druck gesetzt. Der Trainer des Champions, der in akuter Abstiegsgefahr schwebt, deutete an, dass einige der Stars ihren Stammplatz verlieren könnten. Die Mannschaft mit dem ehemaligen ÖFB-Teamkapitän Christian Fuchs, der am Sonntag beim 0:2 (0:2) in Swansea zur Pause ausgewechselt wurde, hat in den sechs Meisterschaftsspielen 2017 erst einen Punkt geholt und kein einziges Tor erzielt. Swansea hat vier seiner jüngsten sechs Spiele gewonnen und Leicester überholt, die "Foxes" haben als 17. nur noch einen Punkt Vorsprung auf die Abstiegsränge. Nach 25 Runden hält Leicester City bei 21 Zählern, schlechter stehen nur Hull City (20), Crystal Palace und Sunderland (jeweils 19) da. Zum selben Zeitpunkt vor einem Jahr lag Leicester mit 53 Punkten schon überlegen in Führung. Der bis dato letzte Meister, der absteigen musste, war Manchester City 1938. Einen derartigen Absturz will...

weiterlesen »


SV Ried

Rieds Neo-Sportdirektor nimmt Klassenerhalt als erstes Ziel ins Visier. Finanzvorstand Daxl: Reiter-Ablöse "war etwas unglücklich"Ried im Innkreis – Franz Schiemer hat am Montag seinen ersten Arbeitstag als Sportdirektor der SV Ried absolviert. "Ich bin sehr jung für diesen Job. Aber das Alter kann Vorteil wie auch Nachteil sein", sagte der 30-Jährige bei seiner offiziellen Vorstellung. Er habe als Profi bei Ried, Austria Wien und zuletzt Red Bull Salzburg von den Besten gelernt: "Ich weiß, wie moderner Fußball aussieht und was man braucht." Zwei Tage nach der Trennung von Langzeit-Manager Stefan Reiter hatte Schiemer in der Vorwoche einen Dreijahresvertrag als neuer sportlicher Leiter der Innviertler unterschrieben. Der 25-fache ÖFB-Teamspieler – er hatte seine Karriere 2014 wegen Verletzungsproblemen beendet – war zuletzt Co-Trainer beim Salzburg-Tochterclub FC Liefering in der Erste Liga. Urgestein "Ich habe nicht lange, aber intensiv nachgedacht. Es war eine schlaflose Nacht, weil ich auch in Liefering einen tollen Job hatte und kurz davor war, Trainer zu werden. Letztlich war die Herausforderung und das Herzblut in Ried doch größer", berichtete Schiemer von...

weiterlesen »


Statistik

Krankheit und in zunehmendem Maß die Pflege belasten die Sozialausgaben – allerdings ist der Anteil an der Wirtschaftsleistung zuletzt nicht mehr gestiegenWien – Für Gesundheitsleistungen inklusive Langzeitpflege wurden im Jahr 2015 in Österreich 35,077 Milliarden Euro oder 10,3 Prozent der Wirtschaftsleistung (BIP) ausgegeben. Gegenüber 2014 sind die Ausgaben gemessen am BIP gleich geblieben, nominell um 1,1 Milliarden Euro gestiegen. Das Wachstum der Gesundheitsausgaben hat sich laut Statistik Austria in den vergangenen Jahren deutlich verlangsamt. Waren die laufenden Gesundheitsausgaben zwischen 1990 und 2010 durchschnittlich noch um 5,3 Prozent pro Jahr gestiegen, betrug dieses nominelle Wachstum zwischen 2011 und 2015 nur noch durchschnittlich 3,5 Prozent pro Jahr. Es lag damit aber immer noch über dem durchschnittliche BIP-Wachstum, das im selben Zeitraum bei 2,4 Prozent lag. Das geht hauptsächlich auf ein gedrosseltes Wachstum der Ausgaben für pharmazeutische Erzeugnisse und medizinische Ge- und Verbrauchsgüter, der öffentlichen Ausgaben für stationäre Gesundheitsversorgung sowie der öffentlichen Ausgaben für häusliche Pflege zurück. Öffentliche Hand...

weiterlesen »


© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.