Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Offene Beziehungen: Warum die ewige Treue zu viel erwartet ist

Die Welt: Herr Karig, ein Vorteil der offenen Beziehung scheint zu sein, dass Untreue praktisch nicht mehr existiert. Karig: „Ich bin fremdgegangen, muss ich es meinem Partner sagen?“ ist ja ein Standardproblem der Moderne. Manchmal kommt es mir wie so ein Gesellschaftsspiel mit einem Regelset vor, aus dem ganz viele moralische Fragen und Probleme auftauchen, die man dann durchdiskutieren kann. Am Ende geht es doch nur darum, dass man zusammen ins Bett geht und sagt: „Ich stehe auf der richtigen Seite.“ Die Welt: Die Frage ist nur, welches Bett das richtige ist? Karig: Es gibt nichts Erbärmlicheres, als erwachsene Menschen, die sich diese monogame Treue auferlegt haben und in unbeobachteten Moment die Grenzlinie abgrasen. Die stehen dann besoffen und notgeil im Club und wissen, dass sie das gerade noch dürfen. Die einen machen dann was verbotenes, die anderen nicht. Aber das macht eigentlich keinen Unterschied. In dem Moment hast du moralisch betrachtet deinen Partner schon betrogen.

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Mike Pence in Brüssel: Der Mann aus Washington lässt die Europäer ratlos zurück

Anzeige Es ging alles zack, zack an diesem Montagmorgen. Drei Empfänge auf kleinen farbigen Teppichen, Arbeitsgespräche bei Kaffee und Gebäck und zuletzt kurze Statements für die Presse. Nur vier Stunden hatte US-Vizepräsident Mike Pence während seines mehrtägigen Besuchs in Europa für die EU-Spitzen in Brüssel reserviert. Er überbrachte „herzliche Grüße“ von US-Präsident Donald Trump und dankte mehrfach für die „Gastfreundschaft“. Die Europäer hätten dieses Treffen mit Pence „wirklich gebraucht“, sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk zum Abschied. Aber am Ende ließ der Mann aus Washington seine europäischen Gastgeber ratlos zurück. Sie wissen jetzt, dass Pence ein freundlicher älterer Herr mit guten Manieren ist. Aber sie wissen immer noch nicht, was Präsident Trump von Europa eigentlich will. „Man weiß nicht, ob und inwieweit Pence wirklich für Trump spricht und wie die neue US-Politik aussieht“, sagte ein EU-Diplomat. Ob der neue amerikanische Präsident es selbst schon weiß? Verachtung für die EU-Solidarität Anzeige Trump hatte jedenfalls in den vergangenen Wochen ordentlich vorgelegt. Er bezeichnete die EU als...

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Witali Tschurkin: Russlands UN-Botschafter überraschend gestorben

Anzeige Russlands UN-Botschafter Witali Tschurkin ist überraschend gestorben. Der Top-Diplomat und frühere Vizeaußenminister sei am Montag bei der Arbeit in New York gestorben, teilte das russische Außenministerium in Moskau mit. US-Berichten zufolge hatte Tschurkin in seinem Büro in Manhattan plötzlich Herzprobleme. Eine Bestätigung der Behörden zur Todesursache lag zunächst nicht vor. Präsident Wladimir Putin habe die Nachricht mit großer Trauer aufgenommen, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow. Putin habe das diplomatische Talent Tschurkins sehr geschätzt, sagte Peskow der Agentur Interfax. Seit 2006 war Tschurkin Gesicht und Stimme Russlands bei den Vereinten Nationen. Auf dem diplomatischen Parkett war er als harter Verhandlungspartner und schlagfertiger Redner bekannt, der etwa Russlands im Westen kritisierte Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim von 2014 mit scharfen Worten verteidigte. „Er war ein großer Diplomat, eine außergewöhnliche Persönlichkeit“ Anzeige Im Laufe seiner mehr als 40-jährigen Karriere hatte Tschurkin zahlreiche strategische Posten im Ministerium in Moskau inne. Von 1992 bis 1994 war er stellvertretender...

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Rüge für Trump: Fox News-Anchor in Rage

Anzeige Für Donald Trump ist die fünfte Arbeitswoche als US-Präsident angebrochen. Und seitdem er im Amt ist, hat er es sich schon mit vielen Journalisten des Landes verscherzt. „Fake-News-Medien“ seien „nicht mein Feind, sie sind der Feind des amerikanischen Volkes“, hatte er am Freitag bei Twitter geschrieben. Seine Kritik bezog er auf die Zeitung „New York Times“ sowie die Fernsehsender CNN, NBCNews, ABC und CBS. Unerwartet handelte sich der Präsident nun erneut eine Rüge jenes TV-Senders ein, der der US-Regierung näher steht als andere Medien und der von Trumps Kritik in der Regel ausgenommen ist. Fox-News-Moderator Chris Wallace hatte am Sonntag während der Sendung „Fox Friends“ Trumps Standpunkt kritisiert und die Zuschauer sogar vor Trump gewarnt. Quelle: Getty Images/Getty Images North America Dessen jüngste Attacken auf die Medien-Branche gingen zu weit, sagte die Moderatoren-Ikone und zog einen Vergleich mit Trumps Vorgänger: „Barack Obama hat (während seiner Amtszeit als US-Präsident, d. Red.) ‚Fox News‘ kritisiert. Und wenn Donald Trump die ‚New York Times‘ kritisieren will, ist das okay. Aber es ist etwas...

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Reaktion auf Russland: Bundeswehr schickt morgen Kampfpanzer nach Litauen

Anzeige Die Bundeswehr schickt am Dienstag (13.30 Uhr) vom bayerischen Grafenwöhr aus knapp 30 Panzer nach Litauen. Die Fahrzeuge gehören zu einem von der Bundeswehr geführten multinationalen Nato-Bataillon, das die Allianz als Reaktion auf die russische Politik in dem osteuropäischen Land stationiert. Die ersten Bundeswehrsoldaten befinden sind schon seit Ende Januar dort. Auch die weitere Ausrüstung der Einheiten ist bereits vor Ort. Zum Abschluss werden nun 30 Schützenpanzer vom Typ Marder, sechs schwere Kampfpanzer vom Typ Leopard 2 und drei Bergepanzer per Eisenbahn auf den Weg gebracht. Das von Deutschland geführte Bataillon ist eine von insgesamt vier sogenannten Nato-Battlegroups, die in den baltischen Staaten und Polen stationiert werden.

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Einwanderungspolitik: Fakten klargestellt – Zeitung zerpflückt Trumps Schweden

Anzeige „Schaut, was letzte Nacht in Schweden passiert ist“: Dieser Satz von Donald Trump hat eine Welle der Empörung ausgelöst. Der US-Präsident wollte in einer Rede mit einem angeblichen Vorfall in Skandinavien seine Forderung nach einer strikteren Einwanderungspolitik stützen. Doch das ging gehörig schief. Denn erstens gab in der Nacht zuvor keinen Vorfall in Schweden. Und zweitens wollen die Schweden auch sonst nicht als schlechtes Beispiel für Zuwanderung herhalten. Sie antworten mit Humor – und Fakten. Unter dem Hashtag #lastnightinSweden sammeln sie belanglose Ereignisse, die letzte Nacht in Schweden passiert sind. Politiker versuchen öffentlich, das Bild des Landes in der Welt wieder gerade zu rücken. Das schwedische Boulevard-Blatt „Aftonbladet“ antwortet auf Trumps Aussage mit einer Analyse der Faktenlage. Denn die sind angeblich die Grundlage für seine Behauptungen, wie er via Twitter mitteilte. Die Grundlage seiner Schweden-Aussage: Ein Bericht des konservativen Nachrichtensenders Fox. Anzeige Doch der ist anscheinend nicht so objektiv, wie er vorgibt. „Das Video beinhaltet viele Fehler und Übertreibungen“, schreiben die...

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Neuer nationaler Sicherheitsberater: H. R. McMaster wird Nachfolger von Michael Flynn

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Matura

20.2.2017, 15:12 Elternvertreter schätzt, dass bei bis zu einem Drittel der VWA von Dritten geholfen wird – Kritik auch von Schülervertretern und Experten - 1 Foto Wien – Kritik an der vorwissenschaftlichen Arbeiten (VWA), ein Teil der Matura, übten am Montag Eltern- und Schülervertreter sowie Experten im ORF-"Morgenjournal". Gernot Schreyer vom Bundeselternverband sieht viele Schüler mit der Arbeit überfordert, weshalb Eltern einspringen oder Ghostwriter bezahlt würden. Er schätzt, dass ein Viertel bis ein Drittel der VWA nicht von Schülern alleine gemacht würden. Seine Schätzung beruht auf Umfragen von Elternvereinen aus dem Vorjahr, Details darüber nannte er nicht. Auch Bundesschulsprecher Harald Zierfuß kritisierte die zu hohen Ansprüche und die unterschiedliche Betreuung durch die Lehrer, dies sei auch der Grund, warum von Dritten geholfen werde. Er fordert externe Gutachter für die VWA, die derzeit von den Lehrern der Schule beurteilt wird, und weniger formale Regeln. Fokus auf Verpackung statt auf Inhalt Letztere kritisierte auch Bildungswissenschafter Stefan Hopmann von der Uni Wien. Bei der Bewertung...

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Betrugsvorwürfe – Eurofighter: FPÖ bremst auf dem Weg zum U

Der Wirtschafts- und der Verteidigungsminister wehren die Vorhalte von Airbus ab, die FPÖ bremst die Erwartungen der Grünen zum U-Ausschuss ein - 1 Foto Wien – Neuer Tag, neue Aufregung rund um die Eurofighter: Gleich zu Wochenbeginn wehrte sich Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (ÖVP) gegen Vereinnahmungsversuche des Herstellers Airbus, einst EADS. Er sei "kein Bündnispartner", hielt er fest, sondern an "restloser Aufklärung" interessiert – und dass die Einrichtung eines U-Ausschusses gutes Recht der Minderheit im Parlament sei. Hintergrund: Ein Sprecher des Konzerns hatte das neue Aufklärungsgremium zur Causa prophylaktisch gleich einmal als "Polittheater" abgetan – und darauf hingewiesen, dass auch der Wirtschaftsminister an den neuen Vorwürfen nicht viel Substanz ausmachen könne. Parallel dazu wehrte sich Hans Peter Doskozil (SPÖ) am Montag gegen die Attacken von Airbus: Er rief den Lieferanten dazu auf, dass "sein Haus nun zu einem sachlicheren und der Schwere der Vorwürfe sowie der Höhe des Schadens angemesseneren Umgang mit der Republik Österreich findet". Eine Anspielung darauf, dass sein Ressort vergangene Woche Betrugsanzeige wegen des...

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FC Barcelona

Wegen der Betrugsaffäre beim Wechsel vom FC Santos zum FC Barcelona 2013. Staatsanwaltschaft fordert HaftstrafeDer brasilianische Fußball-Superstar Neymar ist in einer vier Jahre zurückliegenden Betrugsaffäre mit seinem Einspruch gescheitert und wird sich vor Gericht verantworten müssten. Wie spanische Medien am Montag berichteten, wurden auch die Einsprüche von Neymars aktuellem Verein FC Barcelona und die seines Ex-Clubs FC Santos abgewiesen. In dem Steuerstrafverfahren fordert die spanische Staatsanwaltschaft eine zweijährige Haftstrafe und eine Geldstrafe von zehn Millionen Euro für Neymar und dessen Vater. Zudem soll Barcelona rund 9 Millionen und Santos etwa 7 Millionen Euro bezahlen. In dem Fall geht es um eine Klage des brasilianischen Investitionsfonds DIS in Zusammenhang mit dem Wechsel des Brasilianers vom FC Santos nach Barcelona im Sommer 2013. DIS hielt Anteile von 40 Prozent an dem Spieler und sieht sich betrogen. Der Fonds behauptet, er habe nur 40 Prozent der offiziellen Ablösesumme von 17,1 Millionen Euro erhalten. Nach den Ermittlungen der spanischen Behörden sollen für den Wechsel aber mindestens rund 83 Millionen geflossen sein. Wann es zu einem...

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Im Hintergrund: Opel-Gesamtbetriebsratschef im Porträt

Wie mag sich Wolfgang Schäfer-Klug am Dienstag wohl gefühlt haben? Als Gesamtbetriebsratsvorsitzender von Opel aus den Medien von Gesprächen zwischen der Konzernmutter General Motors und dem französischen PSA-Konzern über den möglichen Verkauf des Autobauers erfahren zu haben war bestimmt kein Spaß. Er sei angefressen, ist zu hören. Wie sauer der intern WSK genannte Arbeitnehmervertreter über das Informationsgebaren von General Motors sein muss, lässt eine postwendend herausgegebene geharnischte Erklärung erahnen. Autor: Thorsten Winter, Wirtschaftsredakteur in der Rhein-Main-Zeitung. Folgen: ...

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EU-Kommission lenkt bei Pauschalreiserichtlinie

Urlaubern bleibt für die Zukunft bei der Reisebuchung einiges an Ungemach erspart. Sie können auch künftig für eine im Reisebüro zusammengestellte Reise alle Einzelteile vom Flug über das Hotel bis zum Mietwagen in einem Rutsch bezahlen. Was Kunden seit jeher gewohnt sind, stand im Zuge der Reform der EU-Pauschalreiserichtlinie vor dem Aus. Doch zwei Wochen bevor sich die Branche zum Gipfeltreffen auf der Berliner Reisemesse ITB trifft, scheint ein für Außenstehende skurril wirkender Streitpunkt zum Regelwerk, das von Mitte 2018 an gelten soll, ausgeräumt. Gerd Billen, Staatssekretär im Bundesjustizministerium, informierte Branchenvertreter in Berlin, dass sich die EU-Kommission nicht mehr gegen eine Gesamtabrechnung von aus Einzelbausteinen zusammengestellten Reisen stelle. ...

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Gesetzesentwurf

Geplant ist auch eine strengere Ahndung von sexueller Belästigung in Gruppen. Fußfesseln für Gefährder sind im Entwurf nicht enthaltenWien – Der bekannteste österreichische Staatsverweigerer ist Joe Kreißl. Der "Freeman" hat vor fünf Jahren dem Bundeskanzler, der damaligen Innenministerin, dem Obersten Gerichtshof und dem Land Oberösterreich eine "eidesstaatliche Verständniserklärung" geschickt. Inhalt des fünfseitigen Schreibens: Er sei ein "Mensch aus Fleisch und Blut und ein souveränes spirituelles Wesen der Schöpfung", das fortan keine Steuern mehr zahlen möchte und nicht damit einverstanden sei, "verwaltet oder regiert zu werden". Namen, Pass und Sozialversicherungsnummer wolle er aber behalten. 1100 "Staatsfeinde" Seither hat sich einiges getan in Kreißls Szene. Rund 1100 Personen, so schätzt das Innenministerium, müssten inzwischen als Anhänger einer "staatsfeindlichen Bewegung" eingestuft werden. Justizminister Wolfgang Brandstetter (ÖVP) hat am Montagvormittag nun das Strafrechtspaket in Begutachtung geschickt. Einer der Hauptpunkte des Gesetzesentwurfs, der dem STANDARD vorliegt, ist ein neuer Paragraf, der den Umgang mit Menschen regelt, die den...

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Unis

Wissenschaftsminister Mitterlehner plant einen Ausbau der Studienförderungen um 25 Millionen. Das werde nicht ausreichen, sagt SPÖ-Wissenschaftssprecherin KuntzlWien – Die Studienförderungen sollen um 25 Millionen pro Jahr erhöht werden. Das hat Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) am Montag angekündigt. Derzeit fließen 190 Millionen Euro pro Jahr ins Beihilfensystem, die Förderungen würden sich also um rund 13 Prozent erhöhen. Wenn es nach Mitterlehner geht, sollen von dem zusätzlichen Geld vor allem Studierende profitieren, deren Eltern getrennt leben, und solche, die nach dem 27. Lebensjahr ein Studium im zweiten Bildungsweg beginnen. Immer weniger Studierende haben Anspruch auf Beihilfen. Waren es laut Studierendensozialerhebung 2009 noch 18 Prozent, haben 2015 nur noch zwölf Prozent Beihilfen bezogen. Die Förderungen verlieren zudem an Wert. Die Höchstbeihilfe wurde zuletzt vor zehn Jahren erhöht, laut dem Institut für Höhere Studien (IHS) liegt der Inflationsverlust bei 18 Prozent. Die Berechnungsgrenzen für den Anspruch auf ein Stipendium wurden 1999 das letzte Mal angepasst. Die Erhöhung von 25 Millionen Euro soll nun zumindest etwas...

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Zeltweg

Laut Ministerium auch alle Jets flugtauglichWien – Nicht nur zu einem politischen Monstrum stilisiert Peter Pilz die Eurofighter gern hoch, immer wieder suggeriert der Grüne auch, dass bis zu drei Jets längst lahm seien und quasi auf ihrem Heimatflughafen in Zeltweg nur mehr als Ersatzteillager dahinvegetieren. Im Verteidigungsministerium weist man diese verkürzte Darstellung zu den routinemäßigen Vorgängen im Fliegerhorst Hinterstoisser zurück: Alle 15 Eurofighter seien grundsätzlich einsatzbereit. Ab März fliegen außerdem wieder 15 Piloten mit dem Gerät. Zur Erinnerung: Aufgrund des rigiden Sparkurses beim Bundesheer musste man bis vor kurzem mit bloß zwölf Mann auskommen, weil aufgrund der hohen Betriebskosten der Abfangjäger nicht mehr alle 15 Piloten auf die vorgeschriebenen Flugstunden gekommen wären. Denn 70 Millionen Euro verschlingt das Betreiben der Eurofighter allein heuer – Tendenz steigend. Eine einzige Flugstunde schlägt sich mit mehr als 60.000 Euro zu Buche. Wichtige Wartungen Wie es dennoch dazu kommt, dass nicht ständig alle 23,5 Tonnen schweren Eurofighter von jetzt auf gleich mit ihren 156.000 Pferdestärken in den Himmel gejagt werden...

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© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.