Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

?

Frankreich: Einzelkämpfer Macron erhält Unterstützung von Gegenkandidat

Anzeige Zwei Monate vor der französischen Präsidentschaftswahl hat der unabhängige Kandidat Emmanuel Macron einen wichtigen Bündnispartner gewonnen. Der Zentrumspolitiker François Bayrou verzichtete am Mittwoch auf eine eigene Kandidatur und bot Macron eine Allianz an. Dieser nahm das Angebot an, wie er auf Twitter schrieb. Ein enger Unterstützer Macrons sprach vor Journalisten von einem „Wendepunkt des Wahlkampfs“. Bayrou begründete seine Entscheidung mit der Gefahr eines Erfolgs der Rechtspopulistin Marine Le Pen von der Front National (FN), die in Umfragen für den ersten Wahlgang derzeit klar vorn liegt. Der Zentrumspolitiker hatte 2002, 2007 und 2012 selbst für das Amt des Staatspräsidenten kandidiert, war aber stets in der ersten Runde ausgeschieden. Vor fünf Jahren holte er rund neun Prozent der Stimmen und unterstützte bei der anschließenden Stichwahl den Sozialisten François Hollande, der letztlich auch gewann. Anzeige Der 39-jährige Macron gilt als ein möglicher Stichwahlgegner Le Pens, er will der FN-Chefin mit klar europafreundlichen Positionen Paroli bieten. Er war früher Mitglied der Sozialisten und Wirtschaftsminister...

weiterlesen »


Appell von sechs Zeitungen: Europaweite Solidarität für "Welt"-Reporter Deniz Yücel

Anzeige Der Türkei-Korrespondent der „Welt“, Deniz Yücel, erfährt eine Welle der Solidarität von führenden Medien aus ganz Europa. Sechs Zeitungen haben in einem gemeinsamen Appell ihre tief empfundene Solidarität mit Yücel und dessen „Welt“-Kollegen bekundet. Der Appell erscheint am Donnerstag in all diesen Zeitungen. Die Medien sind „El País“ aus Spanien, „Le Figaro“ aus Frankreich, „La Repubblica“ aus Italien, „Le Soir“ aus Belgien sowie „Tribune de Génève“ und „Tages-Anzeiger“, beide aus der Schweiz. Diese Zeitungen arbeiten in einem europaweit einmaligen Projekt eng über Grenzen hinweg. Sie bekennen sich dabei zu gemeinsamen europäischen Werten – also den elementaren Menschenrechten, zu denen ganz zentral die Pressefreiheit und die Meinungsfreiheit gehören. Javier Moreno, LENA-Chefredakteur Anzeige „Unsere Gedanken sind bei Deniz Yücel und unseren deutschen Kollegen“, sagte Javier Moreno, der acht Jahre lang von 2006 bis 2014 die größte spanische Tageszeitung „El País“ führte und seither als Chefredakteur von LENA fungiert. „Das willkürliche Festhalten von Deniz ist ein Schritt über das...

weiterlesen »


Haftbedingungen in Istanbul: Mithäftling berichtet

Anzeige Das erste Mal sah er „Welt“-Korrespondent Deniz Yücel, als der in den Polizeigewahrsam gebracht wurde. Da lief er an Cesim Urals Zelle vorbei. Die Jacke sei ihm aufgefallen, sagt der 40-Jährige, diese blaue, ausgebeulte Kapuzenjacke. Und der Neue habe so positiv gewirkt. Sei auch höflich zu den Polizisten gewesen. Der ist irgendwie anders, habe er gedacht, sagt Ural. „Herzlich willkommen!“, habe er gerufen. In den Tagen danach haben sie sich oft unterhalten. Obwohl sie sich so gut wie nie gesehen haben. „Deniz saß ein paar Zellen weiter. Aber wir konnten uns über den Gang etwas zurufen. Die Türen bestehen ja nur aus Gitterstäben. Deniz hat auch für alle auf dem Gang die Zeit angesagt.“ Nur von Yücels Zelle aus könne man die Uhr sehen. Und das sei extrem wichtig im Gewahrsam des Polizeipräsidiums von Istanbul. Denn nur so wisse man, wann der nächste der vier täglichen Gänge zur Toilette stattfinde. „Das hat Deniz ausgerufen, und wir haben es den nächsten Zellen weitergegeben.“ Aber nicht nur deshalb möge man ihn dort auf dem Gang. „Er hat uns Mut gemacht. Auch den Älteren bei uns. Weil er so witzig sein kann.“ Bis Dienstag...

weiterlesen »


Euro-Zone und Griechenland: Angela Merkels Abschied von der Zuchtmeister-Rolle

Anzeige Erklärungen für die Öffentlichkeit sollte es nicht geben, Fragen schon gar nicht zugelassen werden. Das Gespräch, das die Chefin des internationalen Währungsfonds (IWF), Christine Lagarde, am Mittwochnachmittag mit Angela Merkel führt, ist als „vertraulich“ eingestuft. Das Gleiche gilt für das „Arbeitsessen“, zu dem der Chef der EU-Kommission, Jean-Claude Juncker, am Abend im Kanzleramt erwartet wurde. Es geht wieder einmal um die Griechenrettung. Seit sieben Jahren wird die Hellenische Republik schon von seinen europäischen Partnern über Wasser gehalten und muss dafür widerwillig ein ihr auferlegtes Spar- und Reformprogramm abarbeiten, das von internationalen Organisationen entworfen, aber im Wesentlichen von Berlin politisch durchgesetzt wurde. Der Besuch von Lagarde und Juncker im Kanzleramt erweckt nun den Eindruck, letztlich sei es wieder Merkel, die entscheide. Doch dem ist nicht so. Nicht mehr. Die Gewichte in Europa haben sich mit der Migrationskrise, dem Brexit und zuletzt dem Wahlsieg von Donald Trump in den USA verschoben – weg von Berlin. „Weniger Austerität, mehr Reformen“, auf diese Formel brachte der Vorsitzende der...

weiterlesen »


Leipzig: Schüler-Union-Chef begrüßt Abschiebung eines Schulkameraden

Anzeige Droht einem aus dem Ausland stammenden Jugendlichen die Abschiebung, sorgt das meist zu allererst bei Mitschülern für Solidarität. Einen ganz anderen Weg schlägt jetzt Christoph Leonhardt ein und sorgt damit bei Twitter für Furore. Der Vorsitzende der Schüler Union Leipzig versteht nicht, warum seine Schulkameraden dem gemeinsamen Mitschüler Luan Zejneli helfen wollen, in Deutschland bleiben zu können. Er findet die Ausweisung des 18-jährigen Jungen und seiner Familie richtig und pocht auf rechtsstaatliche Prinzipien. Zejneli war vor zwei Jahren mit den Eltern aus dem Kosovo als Asylbewerber nach Deutschland eingereist. Ihr Asylantrag wurde jedoch abgelehnt. Zejneli muss Deutschland bis Donnerstag verlassen – sonst droht die Abschiebung. Anzeige Für die meisten seiner Kameraden aus der 9. Klasse des Max-Klinger-Gymnasiums in Leipzig zählt der Einzelfall tatsächlich mehr als die kalten Paragrafen. Viele von ihnen wollen den Beschluss der Ausländerbehörde nicht akzeptieren. „Das Urteil ist nun mal rechtskräftig“ So hatte der 16-jährige Benjamin Heinsohn schon Mitte Februar eine Online-Petition mit dem Ziel gestartet, dass...

weiterlesen »


München: Lediglich 18 Menschen im Abschiebe-Flug nach Afghanistan

Anzeige Erneut sind abgelehnte Asylbewerber von Deutschland nach Afghanistan abgeschoben worden. Ein Flugzeug mit 18 Migranten an Bord startete am Mittwochabend von München in Richtung Kabul, wie das bayerische Innenministerium mitteilte. Es ist bereits die dritte Sammelabschiebung nach Afghanistan seit Ende vergangenen Jahres. Sie stieß auch bundesweit auf große Kritik, weil in dem Krisenland immer wieder islamistische Taliban Anschläge verüben. Am Münchner Flughafen protestierten etwa 250 Menschen gegen den Aschiebe-Flug. Die Opposition im Bundestag sowie Flüchtlingsorganisationen hatten scharfe Kritik an der vom Bund geführten Aktion geäußert. Aus ihrer Sicht ist Afghanistan alles andere als ein sicheres Land. Daher lehnen auch mehrere Bundesländer eine Beteiligung an der Sammelabschiebung ab. Ursprünglich sollten es 50 sein Anzeige Entgegen früheren Angaben der Polizei Oberbayern wurden nicht rund 50, sondern lediglich 18 Menschen abgeschoben. Unter anderem der Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg hatte die geplante Abschiebung zweier Männer kurzfristig gestoppt. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) erklärte, abgelehnte...

weiterlesen »


Champions League – CL

weiterlesen »


Primera Division

Madrilenen verabsäumen es, die Tabellenführung auszubauen – Anschlusstreffer Ronaldos nach raschem Rückstand zuwenigValencia – Real Madrid hat am Mittwoch sein Nachtragsspiel der 16. Runde bei Mittelständler Valencia mit 1:2 verloren. Mit 52 Punkten und noch einem Spiel in der Hinterhand ist Madrid dennoch weiter Spitzenreiter vor dem FC Barcelona (51) und dem FC Sevilla (49) Valencia gelang gegen den Favoriten ein Blitzstart, führte dank Toren von Simone Zaza (4. Minute) und Fabian Orellana (9.) rasch mit zwei Toren. Cristiano Ronaldo (44.) brachte seine Mannschaft vor der Pause auf 1:2 heran, dabei sollte es bis zum Schluss jedoch bleiben. Die Madrilenen kassierten damit die erst fünfte Pflichtspielniederlage in der Ära von Trainer Zinedine Zidane. Die Partie gegen Valencia war im Dezember wegen der Teilnahme Reals an der Klub-WM in Japan verschoben worden. (APA, red, 22.2. 2017)

weiterlesen »


U-Ausschuss

Das grüne Begehren auf einen U-Ausschuss zur Causa Eurofighter stößt bei der FPÖ auf immer weniger Wohlwollen – was die einzelnen Parteien im Ringen um parlamentarische Aufklärung noch alles antreibtFrage: Schon Anfang März will der Grüne Peter Pilz im Nationalrat sein Begehren für einen U-Ausschuss zur Causa Eurofighter einbringen, das die Zustimmung der FPÖ bräuchte. Warum zögern die Blauen noch? Antwort: Weil die Freiheitlichen ein politisches "Tamtam" (Copyright General Herbert Kickl) von Pilz befürchten. Am Mittwoch bestand die größte Oppositionspartei darauf, dass Minister Hans Peter Doskozil (SPÖ), dessen Ressort Betrugsanzeige gegen den Hersteller der Abfangjäger eingebracht hat, dem Landesverteidigungsausschuss einen "Lagebericht" erstattet, wie es dessen Vorsitzender Reinhard Bösch ausdrückte. Außerdem will die FPÖ laut Parteichef Heinz-Christian Strache sämtliche Beschaffungsvorgänge des Bundesheers seit der Jahrtausendwende prüfen. Frage: Was spricht dagegen? Antwort: Doskozil gibt sich "jederzeit" bereit, den Parlamentariern erneut Auskunft rund um die Anzeige zu erteilen, wie er ausrichten ließ – obwohl er die Wehrsprecher schon davor...

weiterlesen »


Prinzipienkatalog: Datenindustrie mahnt Regierungen zu Cybersicherheit

Datensicherheit ist kein Gewinnerthema. Es ist das Terrain der Computerfachleute, von Menschen, die in ihrer E-Mail-Signatur lange Schlüssel zum Dechiffrieren gesicherter Nachrichten mitsenden, ihre Laptopkamera abkleben und obskure Nachrichtenprogramme nutzen, die nur Fachleute kennen. Das ist ein Problem: Denn je mehr Dienste über das Internet betrieben werden, je mehr Gegenstände vom Stromnetz bis hin zur Zahnbürste an das Internet angeschlossen werden, desto wichtiger wird dieses sperrige Thema – für jedermanns Sicherheit. Autor: Hendrik Wieduwilt, Redakteur der Wirtschaft in Berlin, zuständig für „Recht und Steuern“. Folgen: ...

weiterlesen »


Fachinformatiker: IT-Berufsausbildung auf dem Arbeitsmarkt sehr gefragt

Im Ausbildungsjahr 2016 haben 16.032 Jugendliche einen Ausbildungsvertrag im IT-Bereich abgeschlossen - die Zahl nimmt seit einigen Jahren zu. "Das ist ein boomender Bereich", sagte Andreas Pieper vom Bundesinstitut für Berufsbildung auf der Bildungsmesse Didacta in Stuttgart. Nun sollen die von 1997 stammenden Ausbildungen voraussichtlich modernisiert werden. Neben einem Modernisierungsbedarf in bestimmten Bereichen - zum Beispiel bei IT-Security, Cloud Computing oder Virtualisierung - wurde auch vorgeschlagen, die Berufsprofile neu aufeinander abzustimmen, um deren Passgenauigkeit zu erhöhen. "Jugendlichen entstehen aber keine Nachteile, wenn sie noch nach der alten Ausbildungsordnung die Lehre machen", sagte Pieper. Künftige Lehrstellenbewerber sollten sich aber schon einmal auf Veränderungen in dem Bereich einstellen. Fachinformatiker mit 12.093 Neuabschlüssen Bislang gibt es vier Ausbildungen im IT-Bereich: Der Fachinformatiker mit 12.093 Neuabschlüssen im Jahr 2016 ist der Beruf, in dem zahlenmäßig am stärksten ausgebildet wird. Ihn gibt es in den Richtungen Anwendungsentwicklung und Systemintegration. Außerdem existiert die Ausbildung zum...

weiterlesen »


Programmiersprachen: Java-Experten in Stellenanzeigen am häufigsten gesucht

Java ist in Stellenanzeigen die gefragteste Programmiersprache. Das geht aus einer Auswertung der Jobsuchmaschine Joblift hervor. Ein Viertel aller ausgeschriebenen Entwicklerstellen richtet sich an Java- und PHP-Programmierer. Laut der Titel der 265.518 Entwicklerstellen, die im vergangenen Jahr ausgeschrieben wurden, liegen Java-Experten mit 48.357 Stellenanzeigen an der Spitze. Darauf folgen PHP mit 13.838 Ausschreibungen, C# mit 11.557 Gesuchen, C++- (9.933 veröffentlichte Stellen) und Javascript mit 8.885 Jobangeboten. Eine Analyse der gewünschten Qualifikationen in den 8.419.888 Stellenanzeigen des vergangenen Jahres zeigt ein ähnliches Bild: Java-Kenntnisse wurden in insgesamt 159.937 Ausschreibungen gefordert. Auf Platz zwei liegt die Skriptsprache Javascript (104.471). PHP wird 103.725-mal genannt, C++ 79.267-mal und C# 69.463-mal. Beliebtheit von Typescript-Kenntnissen gestiegen Eine wachsende Bedeutung kommt Typescript zu: Während die Arbeitgeber im Jahr 2015 nur in 582 Gesuchen die von Microsoft entwickelte Programmiersprache verlangten, wurde sie im darauffolgenden Jahr bereits in 2.614 Anzeigen erfragt. Im Verhältnis zu den insgesamt veröffentlichten...

weiterlesen »


Kabelnetz: Unitymedia-Kunden nutzen 90 GByte pro Monat

Haushalte mit einem Internetzugang von Unitymedia nutzen monatlich ein Datenvolumen von 90 GByte. Das gab das Unternehmen am 16. Februar 2017 bekannt. Ende 2016 lag die Durchschnittsgeschwindigkeit der bei Unitymedia gebuchten Anschlüsse mit 78 MBit/s um 24 Prozent über dem Vorjahreswert. Mit neuen Preisen und einer veränderten Produktpalette setzt Unitymedia seit Februar 2017 nach eigenen Angaben "stärkere Kaufanreize für 400 MBit/s" Dabei ist zum Beispiel bei den 2Play- und 3Play-Tarifen der 200-MBit/s-Tarif entfallen. Bei den 1Play-Tarifen ist der frühere Internet-Max-400-Tarif ebenso entfallen. Durch Netzmodernisierungen und Ausbau hat Unitymedia im Geschäftsjahr 2016 rund 200.000 zuvor unterversorgte Haushalte besser mit Internet ausgerüstet. Im Rahmen der europaweiten Netzausbaukampagne GIGAWorld seiner Konzernmutter Liberty Global plant Unitymedia, sein Netz um rund 150.000 Haushalte zu erweitern. Da inzwischen 99 Prozent des Unitymedia-Netzes rückkanalfähig seien, werde der überwiegende Teil dieser Haushalte neu an das Unitymedia-Netz angeschlossen. Parallel dazu liefen die Vorbereitungen für die ersten Gigabit-Städte im...

weiterlesen »


Streaming: Netflix bietet in Deutschland wieder erheblich mehr Titel an

Das Angebot an Filmen und Serien ist von Netflix Deutschland wieder stark erweitert worden. Das berichtet die inoffizielle Netflix-Suchplattform Allflicks in einer erneuten exklusiven Auswertung für Golem.de. Im Februar 2017 hatte Netflix Deutschland demnach 2.182 Titel, davon 565 Fernsehserien und 1.617 Filme. Netflix Deutschland ging im September 2014 an den Start. Im Vergleich zum Januar 2015 stieg die Anzahl der Fernsehserien damit um 78 Prozent und die der Filme um 22 Prozent. "Somit ist das Wachstum eindeutig bei den Serien erfolgt", erklärte Ville Salminen von Allflicks. Gezählt wurden immer ganze Serien, nicht die einzelnen Episoden. Von 2015 bis 2016 gab es laut einer früheren Zählung einen Rückgang des Angebots. Das Unternehmen macht selbst keine Angaben zur Anzahl der verfügbaren Filme und Serien. Ob die Angaben von Allflicks stimmen, konnte Golem.de nicht überprüfen. Auch in anderen Ländern legte der Streaminganbieter stark zu: So war Netflix Indien im Januar 2016 mit weniger als 1.000 Titeln im Katalog gestartet. "Gegenwärtig hat Netflix dort 2.292 Titel verfügbar", sagte Salminen. Sich einen VPN oder Proxy zuzulegen, um das breite Programm in den...

weiterlesen »


Bundesagentur für Arbeit: Sechs Jahre, 60 Millionen Euro

Eigentlich klang es nach einem sinnvollen Projekt: Die Bundesagentur für Arbeit (BA) wollte eine einheitliche IT-Plattform schaffen. Bislang müssen Mitarbeiter die Daten der Kunden in bis zu 16 unterschiedliche Anwendungen eingeben. So melden sie etwa jeden Arbeitsuchenden, der einen Job gefunden hat, in allen Systemen einzeln ab. "Robaso" (Rollenbasierte Oberflächen) hätte diesen Prozess deutlich vereinfacht. Doch daraus wird nichts. Die BA hat mehr als sechs Jahre lang entwickelt und 60 Millionen Euro investiert, dennoch wurde das Projekt gestoppt - ohne jemals praktische Anwendung gefunden zu haben. Für den täglichen Einsatz sei Robaso zu unflexibel gewesen, sagt ein Sprecher der BA. Mitarbeiter hätten die Daten der Kunden nach der Eingabe kaum noch ändern können. Wenn sie etwa eine Kontonummer korrigieren oder die Adresse ändern wollten, mussten sie alles komplett neu ausfüllen. Diesen Fehler zu beheben, hätte lange gedauert und viel Geld gekostet, sagt die Behörde. Die 16 Einzelverfahren seien für eine einfache Lösung zu komplex und verschieden. Die Software war für den Alltag unbrauchbar Offenbar hat die Bundesagentur einen Fehler gemacht, der vielen...

weiterlesen »


© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.