Oliver Zdravkovic

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Treffen mit Netanjahu: Donald Trumps großer Bruch mit der alten Israel-Strategie

Anzeige Er küsste Melania Trump auf die Wange, er umarmte Donald Trump, er lachte. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu fühlte sich offenbar wohl, als ihn Amerikas Präsidentenpaar empfing, Mittwochmittag in Washington, am Südeingang des Weißen Hauses. Es herrschte eine Harmonie, wie sie in der Zeit Barack Obamas kaum zu beobachten war. Wenige Minuten Staatsbesuch, dann war schon zu sehen: Es hat sich etwas verändert zwischen Israel und den USA. Unter Trumps Vorgänger hatten die Beziehungen zwischen den beiden Ländern stark gelitten. Immer wieder kritisierte Obama den Bau jüdischer Siedlungen im Westjordanland und Ostjerusalem. Im Dezember ließ er sogar eine israelkritische Entscheidung der Vereinten Nationen zu, die Sicherheitsratsresolution 2334, die die Wohnungen auf palästinensischem Gebieten als "schamlose Verletzung internationalen Rechts" bezeichnet. Und heute? Heute empfängt der amerikanischen Präsident den israelischen Premier und sagt: Er würde gerne sehen, dass man sich bei den Siedlungen „ein wenig zurückhält.“ Alles auf Start nach der Ära Obama? Anzeige Vielleicht hätte Trump sich auch diesen Proforma-Satz gespart, hätte...





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