Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Psychologie: Farbe des Autos soll Unfallrisiko beeinflussen

Anzeige Gelbe Taxis sind seltener in Unfälle verwickelt als blaue. Die helle Farbe falle besser auf, so dass die Taxis im Verkehr besser wahrgenommen werden, schreiben Forscher in den „Proceedings“ der US-Nationalen Akademie der Wissenschaften nach einer Untersuchung in Singapur. Berücksichtige man die Farbe bei den öffentlichen Verkehrsmitteln, ließen sich viele Leben retten und viel Geld sparen. Deutsche Unfallforscher sind aber skeptisch, was einen Zusammenhang zwischen Autofarbe und Unfallhäufigkeit angeht. Teck-Hua Ho von der National University of Singapore hatte mit seinen Mitarbeitern Unfallstatistiken eines Taxiunternehmens ausgewertet, das eine Flotte von 16.700 gelben und blauen Taxis betreibt – etwa 60 Prozent aller Taxis in Singapur. Blaue Taxis sind in dem Unternehmen etwa drei Mal häufiger als gelbe vertreten. Die Wissenschaftler analysierten die Zahl der Unfälle, die in drei Jahren stattgefunden hatten und brachten sie in Zusammenhang mit der Autofarbe und verschiedenen Eigenschaften des Fahrers. Weniger Unfälle mit gelben Taxis Anzeige Das Ergebnis: Obwohl sie genauso häufig eingesetzt wurden, die gleiche Strecke...

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Neues Trump-Dekret: Wer vom Einreisestopp betroffen ist

Anzeige Donald Trump tritt nicht vor die Presse. Er macht kein großes Aufheben wie sonst, wenn er Dekrete mit viel Pomp und unter dem permanenten Klicken von Kameraauslösern unterzeichnete. Der neue Einreisestopp kommt am Montagmittag, der Präsident scheut das Licht der Öffentlichkeit. Wieder sind von dem Verbot ganz überwiegend Muslime betroffen, wieder werden Flüchtlinge ausgesperrt. Trotz Kritik aus aller Welt und trotz zahlreicher Klagen vor Gericht ist klar: Donald Trump bleibt bei seiner harten Linie. Das neue Dekret soll am 16. März in Kraft treten, damit will die Regierung verhindern, dass sich in den nächsten Tagen erneut chaotische Szenen an den Flughäfen abspielen. Die wichtigsten Fragen und Antworten im Überblick: Wer ist von dem neuen Verbot betroffen? Anzeige Menschen aus dem Sudan, Syrien, dem Iran, Libyen, Somalia und dem Jemen, die nach dem 16. März in die USA einreisen wollen und die bis zu diesem Tag kein gültiges Visum ausgestellt bekommen haben. Wer bis zum 27. Januar, also dem Tag des ersten Einreisestopps, über ein Visum verfügte, wird ins Land gelassen. Damals waren einige bereits erteilte Aufenthaltsgenehmigungen...

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Pannenflughafen BER: Lütke Daldrup soll Deutschlands peinlichsten Bau vollenden

Anzeige Der Berliner Staatssekretär Engelbert Lütke Daldrup wird als Nachfolger von Karsten Mühlenfeld neuer Geschäftsführer der Berliner Flughäfen. Zudem verlässt Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) den Aufsichtsrat des Unternehmens, wie er am Montag erklärte. Müller kündigte an, dass der Bauleiter für den neuen Hauptstadtflughafen, Jörg Marks, seine Arbeit wieder aufnehmen werde. Mühlenfeld hatte den Ingenieur freigestellt, nachdem auf der Baustelle mehrere Termine verfehlt worden waren. Weil Mühlenfeld aber den Personalwechsel gegen den Willen des Aufsichtsrats vollzogen hatte, kam es zur Führungskrise und zum offenen Streit im Unternehmen. Die jüngsten personellen Verwerfungen sind nur ein neuer Höhepunkt einer seit über zehn Jahren andauernden Serie von Pannen und Konflikten. Anzeige September 2006 – Mai 2010 5. Juni 2006 – Die Sonne scheint im Südosten Berlins. Nach knapp 14 Jahren Planung läutet die Hauptstadt den Baubeginn für den Flughafen Berlin-Brandenburg ein. Es ist das zu diesem Zeitpunkt größte Infrastrukturprodukt Ostdeutschlands und soll in Zukunft Berlins Vorzeigeprojekt werden. Es herrscht...

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Frauen-Fußball – ÖFB-Frauen verpassen Finaleinzug beim Zypern

Thalhammer-Truppe im letzten Gruppenspiel von Schottland ausgekontert – 1:3-NiederlageNikosia – Das österreichische Fußball-Nationalteam der Frauen das Finale des Cyprus Cup verpasst. Im letzten Spiel der Gruppe B unterlag das Team von Trainer Dominik Thalhammer am Montag gegen Schottland 1:3 (0:0). In der Tabelle wurden die Österreicherinnen noch von Südkorea, das gleichzeitig gegen den Gruppenletzten Neuseeland 2:0 gewann, und Schottland überholt und belegten nur den dritten Platz. In einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie gingen die Schottinnen in der 58. Minute durch einen platzierten Schuss von Jane Ross in Führung, Nicole Billa erzielte sieben Minuten später den Ausgleich. Nach einem Querpass von Bayern-Spielerin Lisa Evans war es in der 78. Minute die eingewechselte Leanne Ross, die zum 2:1 traf. Den Schlusspunkt setzte Evans (90.) aus einem Konter. Das Finale bei dem Turnier bestreiten am Mittwoch Südkorea und die Schweiz. Die Eidgenössinnen holte sich am Montag den Sieg in der Gruppe A mit einem 6:0-Erfolg über Italien. (APA; 6.3.2017) Gruppe B: Österreich – Schottland 1:3 (0:0)Nikosia, Tore: Billa (65.) bzw. J. Ross (58.), L. Ross (78.), Evans...

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Soll man jetzt noch einen Diesel kaufen?

Stuttgart macht Ernst: An Tagen, an denen Feinstaub-Alarm herrscht, sollen ältere Dieselfahrzeuge mit Einfahrverboten belegt werden. Nur Dieselautos, die die Abgasnorm Euro 6 erfüllen, dürfen von Anfang 2018 an noch in die Innenstadt, so will es die grün-schwarze Landesregierung Baden-Württembergs. Was hat die Umwelt davon? Und was heißt das für den Autokauf? Um die erste Frage zu beantworten, muss man sich ans Stuttgarter Neckartor begeben, das, anders als der Name vermuten lässt, nicht am Neckar liegt, sondern an einer achtspurigen Hauptschlagader des Verkehrs. Hier steht eine Messstation des Landesumweltamts. Sie misst die Konzentration verschiedener Schadstoffe in wenigen Metern Abstand von der Straße. Zum Beispiel den Feinstaub, also Partikel kleiner als 10 beziehungsweise 2,5 Mikrometer. Für beide Größenklassen bestehen Grenzwerte. Doch die können nicht der Grund für das alarmistische Handeln von Stadt und Land sein, denn...

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Genfer Automobilsalon: Der Strom fließt nicht bergauf

Der Schutz Ihrer personenbezogenen Daten ist für uns von höchster Bedeutung. Im Folgenden erläutern wir unsere Datenschutzpraxis bei der Nutzung unserer elektronischen Medien. Die Internetauftritte (FAZ.NET, FAZjob.NET, FAZSchule.NET und weitere Unterrubriken, nachfolgend das „Portal“) sowie die mobilen Applikationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (zusammen auch das „digitale Angebot“) werden von der Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH (F.A.Z.) betrieben. Bei der Nutzung des digitalen Angebotes erhebt die F.A.Z. (im Folgenden auch „wir“) an unterschiedlichen Stellen von Ihnen personenbezogene Daten. Die erhobenen Daten werden von uns streng vertraulich behandelt und ausschließlich für den jeweils Ihnen mitgeteilten Zweck genutzt. Aufgrund der diversen Wahlmöglichkeiten bestimmen Sie, welche Daten von Ihnen bereitgestellt werden, und wie diese von uns genutzt werden können. Selbstverständlich werden Ihre Daten im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften insbesondere des Bundesdatenschutzgesetzes und des Telemediengesetzes erhoben und verarbeitet. Im Folgenden stellen wir Ihnen dar, welche...

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Zukunft von Opel: Löwe, vom Blitz geschlagen

Für Opel beginnt heute ein neues Kapitel in seiner 155 Jahre langen Geschichte. Mehr als die Hälfte dieser Zeit befand sich der deutsche Autohersteller im Besitz von General Motors. Nun wechselt das Unternehmen aus Rüsselsheim unter das Dach der Franzosen von Peugeot. Autor: Christian Schubert, Wirtschaftskorrespondent in Paris. Folgen: In Zeiten von Trump und drohendem Protektionismus rückt Europa zusammen und es lockern sich die transatlantischen Beziehungen. Ein Zeichen, das über die Automobilindustrie...

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Kommentar zur Übernahme durch Peugeot: Ein Neuanfang für Opel

Als der Autokonzern General Motors 1929 das deutsche Unternehmen Opel kaufte, war den Amerikanern ein großer Wurf gelungen. Opel war der mit Abstand größte Autohersteller Deutschlands. Mehr als jedes dritte deutsche Auto trug das Emblem der Marke. Fast neunzig Jahre später ist die gemeinsame Geschichte von GM und Opel zu Ende – und Opel nur noch ein Schatten alter Größe. Seit mindestens zwanzig Jahren haben die Amerikaner Opel ausgepresst; sie hatten kein Konzept für die Markenführung, keine Idee dafür, was man mit dem Können der Ingenieure im Weltkonzern anfangen sollte. Eine einstige deutsche Vorzeigemarke wurde im Weltmaßstab zum Zwerg. Autor: Carsten Knop, verantwortlicher Redakteur für Wirtschaftsberichterstattung und Unternehmen. ...

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Wohnen bei den Trumps: Apartment wurde im Trump-Tower über Airbnb vermietet

Anzeige Ein Apartment im Trump Tower in New York ist in den vergangenen Monaten über die Wohnungsvermittlungs-Plattform Airbnb vermietet worden. Die „New York Times“ berichtete am Montag, die Anzeige sei erst vergangene Woche von der Seite entfernt worden, nachdem die Redaktion Airbnb um eine Stellungnahme gebeten habe. Im Trump Tower leben die Ehefrau von US-Präsident Donald Trump, sein jüngster Sohn und zeitweise auch der Staatschef selbst. Dort wickelte Trump nach seinem Wahlsieg auch seine Gespräche mit potenziellen Ministerkandidaten ab. „Das ist offenkundig eine einzigartige Situation. Deshalb haben wir die Anzeige von unserer Plattform entfernt“, sagte Airbnb-Sprecher Nick Papas. Eigentlich verbieten die Hausregeln der Trump Organization auch eine Vermietung über Airbnb. „Ich kann es nicht finden, ich sehe nur den Trump Tower“ Anzeige Das Luxusapartment im Trump Tower war seit September für 300 bis 450 Dollar pro Nacht zu haben. Die Adresse erfuhren die Kunden aber erst nach der Buchung. Sie mussten ihre Ausweise vorzeigen und eine Sicherheitsüberprüfung durchlaufen. Das Secret Service, das den Trump Tower bewacht, wollte sich...

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USA: Der neue Einreisestopp zeigt, dass Trump lernfähig ist

Anzeige Einen Monat ist es her, dass US-Gerichte den Einreisestopp der Trump-Regierung für Bürger aus sieben muslimischen Ländern zeitweilig ausgesetzt hatte. Und mehrfach war in der Zwischenzeit eine revidierte, gerichtsfeste Fassung des Dekrets angekündigt worden. Nun hat Präsident Donald Trump am Montag tatsächlich eine neue Verfügung erlassen. Die betrifft nur noch sechs Länder, der Irak wurde diesmal verschont. Und sie enthält viele Ausnahmegenehmigungen und soll in den kommenden knapp zwei Wochen phasenweise wirksam werden um zu verhindern, dass es erneut zu einem Chaos an den Flughäfen kommt wie nach der Verhängung des ersten Einreisestopps. Die Bürger des Iran, Somalias, Sudans, Jemen, Syriens und Libyens sollen dann für 90 Tage keine Visa in die USA mehr bekommen. In dieser Zeit sollen neue Verfahren erarbeitet werden, die eine sorgfältigere Überprüfung von Einreisenden aus diesen Ländern ermöglichen. Die vorher zeitlich nicht begrenzte Aufnahmestopp von Flüchtlingen aus Syrien soll nun auf 120 Tage beschränkt bleiben. 2017 sollen allerdings insgesamt nicht mehr als 50.000 Flüchtlinge aufgenommen werden. Anzeige Damit rückt...

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Rechtsruck: AfD-Chef Meuthen demütigt gemäßigten Parteiflügel

Anzeige Politiker der AfD werfen den etablierten Medien oft vor, falsch über die Partei zu berichten. In einem Punkt dürfte an diesem Vorwurf etwas dran sein. Gemeint ist die immer wieder zu lesende Behauptung, Parteichef Jörg Meuthen repräsentiere den gemäßigten, den liberal-konservativen Flügel der AfD. Diese These steht auf tönernen Füßen. Dass Meuthen umgekehrt die bürgerlichen Kräfte im Stich lässt und schwächt, zeigte sich am Wochenende in Sulz am Neckar. Dort wählte die baden-württembergische AfD einen neuen Landesvorstand. Meuthen trugt entscheidend dazu bei, dass die wichtigste Repräsentantin der Liberal-Konservativen in der AfD, die Unternehmerin Alice Weidel, 38, nicht zur Landesvorsitzenden gewählt wurde. Weidel unterlag mit 209 zu 224 Stimmen ihrem Gegenkandidaten, dem weithin unbekannten Ralf Özkara. Dass der 46-jährige Özkara, bisher Büroleiter von Meuthen, obsiegte, wurde allgemein auf das Grußwort zurückgeführt, das Meuthen in seiner Doppelfunktion als AfD-Bundessprecher und Fraktionschef im Stuttgarter Landtag auf dem Parteitag gehalten hatte. In diesem Grußwort sprach sich Meuthen, 55, gegen Doppelfunktionen aus, gegen die...

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Lohnlücke: Plötzlich darf über Geld doch geredet werden

Anzeige Kaum ein Gesetzentwurf ist derzeit so umstritten wie das von Familienministerin Manuela Schwesig (SPD) vorgelegte Entgelttransparenzgesetz, das für mehr Lohngerechtigkeit zwischen Frauen und Männern sorgen soll. Überflüssig, schädlich, insgesamt verzichtbar – so lauten die einschlägigen Kommentare aus der Wirtschaft. Die Tatsache, dass sich die Arbeitgeberverbände in den letzten Monaten überhaupt so häufig mit der Ministerin an einen Tisch gesetzt haben, dürfte nur ein Ziel gehabt haben: Schadensbegrenzung. Doch einen Sieg hat Schwesig mit ihrem nun deutlich abgespeckten Gesetz errungen: Plötzlich ist die ungleiche Bezahlung von Frauen und Männern in Deutschland ein Thema. Anzeige Es wird darüber gesprochen, welche Faktoren dazu führen, dass zwischen ihnen noch immer eine Lohnlücke von 21 Prozent klafft – der größte Teil davon zwar erklärbar durch die Wahl von Beruf und Branche, durch familienbedingte Auszeiten, vermehrte Teilzeitarbeit und geringere Präsenz in der Führungsebene. Ein Teil davon aber auch nicht. Je nach Berechnung beträgt die unbereinigte Lohnlücke zwischen 2,5 und sieben Prozent. Frauen sollen nicht nur...

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Ahnungsloser Minister: Auch im Fall Wendt tappt Ralf Jäger im Dunkeln

Anzeige Eigentlich wollte Ralf Jäger über die neuesten Erfolge in der Kriminalstatistik berichten und vor allem den deutlichen Rückgang bei den Wohnungseinbrüchen hervorheben. Doch Nordrhein-Westfalens krisenbelasteter Innenminister ahnte schon, dass bei seiner Pressekonferenz am Montag in Düsseldorf ein anderes Thema drängt. Es war herausgekommen, dass der Bundesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, seit Jahren vom Dienst im Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD) in Duisburg vollständig freigestellt ist und teilweise einen Beamtensold bezogen hat. Wendt führt die im Vergleich zur Gewerkschaft der Polizei (GdP) kleinere DGPolG seit 2007 und hat als scharfer Kritiker der inneren Sicherheit bereits für viele Schlagzeilen gesorgt. Der 60-jährige Christdemokrat hat die Brisanz bei der Gehaltsfrage selbst erhöht, weil er zunächst in einem Interview mit „Report München“ zweimal verneint hatte, dass er Geld von seiner Dienststelle in Duisburg beziehe. Er arbeite „dort nicht aktiv“, sondern sei in einem „speziellen Beschäftigungsverhältnis“. Anzeige Aufs Gehalt angesprochen, sagte Wendt:...

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Weniger Klassenarbeiten: Trend zur Heimarbeit macht die Schule ungerecht

Klassenarbeiten sind wahrscheinlich die unbeliebtesten Prüfungen in der Schule. Verhaut man diese, fällt der Notenschnitt schnell mal in den Keller. Am Gymnasium sind in den Hauptfächern bislang meist fünf dieser großen Leistungstests vorgeschrieben. Klassenarbeiten sind oft Grund von Prüfungsangst, ja -panik. Trotzdem hat sie bisher kaum einer infrage gestellt. Dass sich das ändert, dafür sorgt die Politik, gefährdet dadurch allerdings ein wichtiges Ziel der Schulbildung.

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© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.