Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Hype um SPD-Chef: Die CDU setzt darauf, dass Schulz in ihre dritte Falle tappt

Anzeige Doch, doch, auch wenn es zurzeit nicht so aussieht: Die Union hat schon einen Plan gegen Martin Schulz. Er geht so: Erstens, mit der Wahl zum SPD-Vorsitzenden muss der Kanzlerkandidat sich endlich auch inhaltlich festlegen. Entweder irritiert er Wähler in der Mitte, oder er verprellt die schnell beleidigten linken Funktionäre seiner Partei. Die beginnen zu mäkeln. Der Hype wird zerredet. Zweitens, als neuer Parteivorsitzender wird Schulz in Mithaftung für alle Beschlüsse der großen Koalition genommen. Sein Nimbus als Newcomer wird so zerstört. Drittens, im Saarland gewinnt die dort sehr populäre Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer die Landtagswahl und beweist damit, dass die CDU noch siegen kann. So weit der Plan, den man sich im Kanzleramt und im Adenauer-Haus zurechtgelegt hatte. Es ist ein schöner Plan, allerdings mit einem Haken: Er funktioniert nicht. Bisher jedenfalls. Denn Martin Schulz ist am Sonntag zum Vorsitzenden gewählt worden, ohne sich inhaltlich festzulegen. Er hat erkennbar aus den Fehlern von Peer Steinbrück gelernt. Der verlangte vor vier Jahren bei seiner Kür „Beinfreiheit“ für seine Politik der Mitte und...

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Prozessoren: AMD arbeitet an 16C-Ryzen und Intels Skylake-SP zeigen sich

Während die ersten auf der Zen-Architektur basierenden Prozessoren mit acht Kernen, etwa der Ryzen 7 1800X, schon im Handel sind und die Ryzen 5 bald folgen, arbeitet AMD weiter an seiner Server-Plattform. Bisher hat der Hersteller einzig über Naples gesprochen, einen 32-Kerner. Der benötigt eine LGA-Fassung namens SP3 mit 4.094 Kontakten, weist acht Speicherkanäle auf und unterstützt eine Zwei-Sockel-Konfiguration. Allerdings hat AMD auch ein Snowy Owl genanntes Modell mit 16 Kernen entwickelt - und das könnte laut Canard PC auch für das HEDT-Segment (High End Desktop) erscheinen. Snowy Owl besteht aus zwei Zeppelin-Dies auf einem Träger, ist also quasi ein doppelter Ryzen 7 per MCM (Multi Chip Module). Das bedeutet abgesehen von 16 Kernen auch vier DDR4-Speicherkanäle und mindesten 48, wahrscheinlich aber bis zu 64 PCIe-Gen3-Lanes. Der Markt für so einen Chip ist im Consumer-Bereich zwar gering, einige Nutzer wünschen sich jedoch derart viele Anschlussmöglichkeiten für Grafikkarten und SSDs. Der Takt von Snowy Owl würde bei 150 Watt thermischer Verlustleistung bei 2,4 bis 2,8 GHz liegen - wobei unklar ist, ob das Basis, Turbo oder XFR ist. Naples mit 32 Kernen...

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Marine Le Pen: "Ich will nicht die Vizekanzlerin von Angela Merkel sein"

Anzeige Knapp einen Monat vor der Präsidentschaftswahl in Frankreich sind die wichtigsten Kandidaten in einer ersten TV-Debatte gegeneinander angetreten. Im Privatsender TF1 stehen sich der parteilose Mitte-Kandidat Emmanuel Macron, die Rechtspopulistin Marine Le Pen, der Konservative François Fillon, der Sozialist Benoît Hamon und Linkspartei-Gründer Jean-Luc Mélenchon gegenüber. Auf dem Programm stehen unter anderem die Wirtschafts- und die Außenpolitik. Im Kampf gegen die Kriminalität will die französische Rechtspopulistin und Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen in den kommenden fünf Jahren 40.000 neue Gefängnisplätze schaffen. Ordnungshüter seien Ziel von Mordversuchen geworden, sagte die Chefin der rechtsextremen Front National mit den vier anderen wichtigen Kandidaten. Der konservative Anwärter François Fillon sagte, Frankreichs Haushaltslage sei angespannt, 16.000 neue Plätze in Haftanstalten reichten. Erst am vergangenen Samstag hatte ein möglicherweise radikalisierter Täter auf dem Pariser Flughafen Orly Soldaten angegriffen und war daraufhin erschossen worden. Anzeige Le Pen unterstrich zudem ihre Ablehnung der EU: „Ich...

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Europapolitik – Migration entzweite SPÖ und ÖVP in EU

Beide Parteien verschärften mittlerweile Kurs – Letztes Streitthema SozialunionIn den zahlreichen innerkoalitionären Konflikten der vergangenen Jahre spielten EU-Themen oder die Linie der österreichischen Europapolitik selten eine große Rolle. Die ÖVP hatte sich als traditionelle Europapartei bereits etwas zurückgenommen, als Michael Spindelegger als neuer ÖVP-Chef 2011 vom Außenamt ins Finanzministerium wechselte. SPÖ-Kanzler Werner Faymann war von der EU-skeptischen Haltung nach dem berühmten Brief an die Kronen Zeitung 2008 wieder abgerückt, betrieb dann lange Zeit eine pragmatische EU-Politik. Das änderte sich 2015 im Mai, als die Zahl von Flüchtlingen, die nach Europa drängten, immer größer wurde, die Migrationsproblematik schließlich im Herbst auch Österreich sehr direkt betraf. Außenminister Sebastian Kurz hatte frühzeitig begonnen, die von der deutschen Kanzlerin Angela Merkel (damals) vorgegebene EU-Politik der offenen Grenzen zu kritisieren. Über Monate wuchsen diesbezüglich die Spannungen, auch in anderen EU-Staaten, der Türkei-Pakt brachte nur kurz Erleichterung. Faymann hatte zunächst ganz auf Merkel gesetzt, während die ÖVP mit Forderungen...

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Welttrend-Umfrage: Stimmen Sie ab – Wie soll Merkel mit Trump umgehen?

Anzeige Das erste Treffen der so unterschiedlichen Politiker Angela Merkel und Donald Trump liegt nun einige Tage zurück. Der Versuch eines vernünftigen Starts ist immerhin erkennbar. Trotz tiefgreifender Differenzen wollen die Bundeskanzlerin und der neue US-Präsident bei Fragen zum Anti-Terror-Kampf und zur Lösung der Ukraine-Krise eng zusammenarbeiten. In Handelsfragen und beim Umgang mit Einwanderern bleiben jedoch Gräben zwischen Deutschland und den USA unübersehbar. Und einen Tag nach dem Besuch Merkels legte Trump dann auch noch mit finanziellen Forderungen nach: Deutschland schulde der Nato und den USA „riesige Summen“ im Verteidigungsbereich, schrieb er auf Twitter. Merkel versucht also derzeit unter schwierigen Bedingungen eine gemeinsame Arbeitsebene zu finden. Besonders während der gemeinsamen Pressekonferenz der beiden am Freitag wurde deutlich, dass sie auf Deeskalierung setzt. Was halten Sie von dieser Strategie? Welchen politischen Kurs wünschen Sie sich von Deutschland gegenüber den USA? Hier können Sie abstimmen. Anzeige Diskutieren Sie im Kommentarbereich dieses Artikels mit Merkel hatte den US-Präsidenten bei ihrem...

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Mittelmeerroute: Die neuesten Flüchtlingszahlen aus Afrika beunruhigen Europa

Anzeige Als der libysche Premier Fajis al-Sarradsch am Vormittag über den Hof der staatlichen Polizeischule in Rom vorbei an herausgeputzten Kadetten eilt, da weiß der hinter ihm laufende Gastgeber Paolo Gentiloni bereits, was ihn und die EU ein Abkommen zur Eindämmung der Flüchtlingsströme aus Libyen kosten könnte. Bereits am Wochenende hatte al-Sarradsch seinen Wunschzettel vorausgeschickt, den italienische Medien veröffentlichten: 800 Millionen Euro, von denen die Union sofort 200 Millionen aufbringen solle. Das Geld werde benötigt für technische Ausrüstung: Rettungswagen, Schlauchboote, Taucherausrüstungen, Jeeps, Helikopter und den Bau von Einsatzzentralen. Alles mit dem einen Ziel: Die Grenzen strenger sichern. Dass er dazu bereit ist, wollte al-Sarradsch mit seinem kurzen Auftritt beim Treffen europäischer und nordafrikanischer Innenminister in der italienischen Hauptstadt untermauern. Anzeige Erst kurz zuvor waren innerhalb von 24 Stunden 3370 Migranten übers Mittelmeer nach Italien gekommen. Auch die Gesamtzahl für die ersten drei Monate des Jahres ist deutlich höher als jene im Vorjahr – dabei war 2016 das bisherige Rekordjahr...

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Münze auf Zwölfzylinder: Steht wie eine 1

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Breitbandgipfel CeBit 2017: 2.000 Euro für FTTH im Gewerbegebiet sind akzeptiert

Eine Eigenbeteiligung in Höhe von 2.000 Euro für Unternehmen in Gewerbegebieten für FTTH stellt kein Problem dar. Tim Brauckmüller, Geschäftsführer des Breitbandbüros des Bundes, sagte auf dem Breitbandgipfel CeBit 2017 am 20. März 2017: "Viele sagen, sie hätten zuvor höhere Angebote bekommen, über 2.000 Euro wird gar nicht diskutiert." Dagegen sei schon eine größere Schwierigkeit, dass sich 80 Prozent der Unternehmen beteiligen müssen, damit die Förderung ausbezahlt wird. "Dies ist schon eine hohe Hürde." Es lohne sich aber sonst nicht, den Ausbau zu machen, so Brauckmüller. Das Ziel des Förderprogramms sei, einen Ausbau mit einer Datenübertragungsrate von 1 Gigabit pro Sekunde symmetrisch zu erreichen. Ausbau WLAN gehört dazu Eine weitere Vorgabe sei der Ausbau WLAN, erklärte Brauckmüller. Aber der Mittelstand brauche bei dem Ausbau auch eine Standardisierung, Rechenzentren und eine Energieversorgung. Bei der Planung müssten die bestehenden Netze besser berücksichtigt werden. "Die LTE-Standorte werden nicht bedacht. Ich habe noch keine Planung gesehen, die das berücksichtigt." Das Sonderprogramm Gewerbegebiete des Bundesministeriums für Verkehr...

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Comey im US-Geheimdienstausschuss: Das FBI hat Trump nicht abgehört

Der Chef der US-Bundespolizei James Comey hat den Behauptungen von US-Präsident Donald Trump, Ex-Präsident Barack Obama habe im Wahlkampf sein Smartphone und seine Wohnräume im Trump-Tower in New York abhören lassen, widersprochen. Comey hatte vor dem Geheimdienstausschuss des US-Repräsentantenhauses ausgesagt. Trump hatte in mehreren Tweets behauptet, Obama habe den "heiligen Wahlprozess" beschmutzt und sei "krank". Dabei bezog sich der amtierende US-Präsident auf Äußerungen in rechten Medien wie Breitbart, die zumeist durch die Verbreitung unbewiesener Verschwörungstheorien auffallen. Zu diesen Äußerungen sagte Comey: "In Bezug auf die Tweets des Präsidenten - ich habe keine Informationen, die diese Tweets unterstützen." Bereits zu Beginn der Anhörung hatte der republikanische Ausschussvorsitzende Devin Nunes gesagt: "Es gab kein Abhören." Ermittlungen gegen Trump: Ja! Abhören: Nein! Zunächst bestätigte Comey, dass gegen die Kampagne von Donald Trump wegen zahlreicher Kontakte nach Russland ermittelt werde. Mehrere Berater Trumps hatten sich mehrfach mit Vertretern der russischen Regierung, etwa dem US-Botschafter des Landes, getroffen und darüber...

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Erdogan: "…dann würden sie die Gaskammern auf die Tagesordnung setzen"

Anzeige Auf der Internetseite des türkischen Außenministeriums wird Deutschland immer noch als „einer unserer wichtigsten Verbündeten“ beschrieben. Die Seite wurde schon lange nicht mehr aktualisiert, und auch der Eindruck, bei beiden Ländern handele es sich um Verbündete, drängt sich schon lange nicht mehr auf. Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan legt in seinen Angriffen gegen Deutschland und die EU inzwischen fast täglich nach. Der vorläufige Höhepunkt: Am Sonntag warf Erdogan Bundeskanzlerin Angela Merkel persönlich „Nazi-Methoden“ im Umgang mit seinen „türkischen Brüdern“ in Deutschland vor. Der Wahlkampf in der Türkei, wo am 16. April Erdogans Präsidialsystem per Referendum zur Abstimmung steht, hat zu einer atemberaubenden Eskalation der Spannungen geführt. Den Anfang machte der Staatschef vor gerade einmal zweieinhalb Wochen, als er den inhaftierten „Welt“-Korrespondenten Deniz Yücel beschuldigte, kein Journalist, sondern ein Terrorist zu sein – und ein deutscher Spion. Es folgten Nazi-Vorwürfe an die Adresse Deutschlands und der Niederlande. „Meine Brüder, der Maskenball ist vorüber“ Anzeige Am Sonntag...

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Angebliche Abhöraktion: "Kein Präsident könnte das"

Anzeige James B. Comey kam rasch zum Punkt: Ja, sagte der FBI-Chef gegen 10.33 Uhr Ortszeit, etwa drei Minuten nach Beginn seiner Ausführungen bei der öffentlichen Anhörung im Repräsentantenhaus, seine Behörde untersuche mögliche Verbindungen zwischen „allen“ Mitgliedern des Wahlkampfteams von Donald Trump und russischen Offiziellen. Und, nein, über Details dieser Ermittlungen dürfe er nichts sagen. Das machte als vermeintliche „Breaking News“ der öffentlichen Anhörung im US-Repräsentantenhaus rasch die Runde in Agenturen und sozialen Netzwerken. Doch es ist seit Monaten bekannt, dass es diese Untersuchungen der Bundespolizei gibt. Echte Neuigkeiten verkündete Comey damit nicht – und doch eröffnete die Anhörung wichtige Einblicke in die seit Wochen hitzig geführte Debatte über „Russland-Connections“ im Präsidentschaftswahlkampf 2016. Trump hatte den Geheimdienstausschuss jüngst in eine neue Richtung gelenkt durch seine Behauptung, Amtsvorgänger Barack Obama, dieser „üble (oder kranke) Typ“, habe ihn während des Wahlkampfes abhören lassen. Zum ursprünglichen Untersuchungsziel wiederholte der Präsident drei Stunden vor Beginn...

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Rapids Krise

Hütteldorfer bleiben im Frühjahr sieglos – Nur mehr sieben Punkte Vorsprung auf Schlusslicht Ried – Canadi kritisiert seine Spieler scharf: "Das geht mir auf die Eier"Wien – Rapids Krise nimmt immer massivere Ausmaße an. Nach dem 1:1 am Samstag gegen den SV Mattersburg warten die Hütteldorfer in der Bundesliga schon seit sieben Runden auf einen Sieg und sind in der Tabelle auf Rang sieben abgerutscht. Die Pflichtspielbilanz unter Damir Canadi steht bei zwei Siegen, fünf Remis und sieben Niederlagen. In den zwölf Meisterschaftspartien seit Amtsantritt des früheren Altach-Coaches holte Rapid gerade einmal zehn Punkte, nur Ried war in dieser Zeit mit sechs Punkten erfolgloser. Dem Schlusslicht fehlen derzeit sieben Punkte auf Rapid, das als einziger Klub neben der Wiener Austria immer in Österreichs Oberhaus vertreten war. Das wird laut Innenverteidiger Mario Sonnleitner auch so bleiben. "Mit dem Abstiegskampf befasse ich mich nicht", sagte der Steirer. Ob Rapid in den Abstiegskampf gerät, wird sich in den kommenden beiden Ligapartien erweisen – da geht es auswärts gegen St. Pölten und Ried. Nächste Spiele richtungsweisend Sollten auch diese Matches nicht gewonnen...

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Rapid Wien

Kapitän Hofmann: "Für uns ist das sicher mehr ein Test als für die Vienna". 5.000 Zuschauer sollen zum "Rettungsspiel" auf die Hohe Warte pilgernWien – Für den in einer schweren sportlichen Krise befindlichen heimischen Fußball-Rekordmeister Rapid steht am Sonntag (15.30 Uhr) in der Ländermatch-Pause das "Rettungsspiel" beim finanziell angeschlagenen Regionalligisten Vienna am Programm. "Für uns ist das sicher mehr als ein Test als für die Vienna, wir wollen das Spiel gewinnen und Tore schießen", betonte Rapid-Kapitän Steffen Hofmann am Montag. Angesprochen darauf, ob Rapid nach dem Rückfall auf den siebenten Tabellenplatz noch in den Abstiegsstrudel hineingezogen werden könnte, meinte der 36-jährige Deutsche: "Jeder muss sich der Situation bewusst sein und wissen, um was es für uns geht. Wir sollten anfangen zu gewinnen." Die Hütteldorfer sind in diesem Jahr sowie seit mittlerweile sieben Spielen in der Meisterschaft sieglos und liegen nur noch sieben Zähler vor Schlusslicht Ried. Überleben Für die am anderen Ende der Wiener U-Bahnlinie 4 in Döbling beheimatete Vienna geht es dagegen um das wirtschaftliche Überleben, nachdem das Handelsgericht Wien vor zwei...

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Koalition – Rot

Einer hat ausgesprochen, was viele in der Koalition denken, aber nicht zu sagen wagen: Im Bund solle schon im Herbst 2017 gewählt werden. Noch dominieren die GegenstimmenBei den Schwarzen schildert man den Zustand der Koalition so: Beide Regierungshälften würden längst lieber in Neuwahlen gehen, als so miteinander weiterzumachen. Doch keiner, weder SPÖ noch ÖVP, traue sich derzeit, dem Ganzen ein Ende zu setzen – vor allem aus Angst davor, vom Wahlvolk für seinen Ausstieg abgestraft zu werden. Fazit: "Also wird, sagen wir, weitergearbeitet, um den Ausdruck ,weiterwursteln' zu vermeiden." Seit Tagen kursieren bei Roten und Schwarzen die Sonntage im November als mögliche Wahltermine. In ÖVP-Kreisen gibt man längst offen zu, dass der eigene Innenminister das Koalitionsklima mit seinen Vorstößen etwa zum Demonstrationsrecht arg strapaziert - und dass Wolfgang Sobotka damit längst Klubchef Reinhold Lopatka, der sich derzeit bewusst zurücknehme, als ewigen Störenfried abgelöst habe. "Von manchen ist die neue Rolle Sobotkas als Scharfmacher gewollt, von manchen aber nicht", heißt es. Druck aus den Ländern Definitiv nicht zur Gruppe der Befürworter von Zündeleien...

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Strategie

In Niederösterreich, Tirol, Salzburg und Kärnten werden im nächsten Jahr neue Landtage gewählt – das beeinflusst auch die Neuwahlüberlegungen im BundNiederösterreich: Zeit für Mikl-Leitner In Niederösterreich wird es spannend. Bei der letzten Landtagswahl vor vier Jahren schaffte es Erwin Prölls ÖVP mit 50,8 Prozent der Stimmen nur knapp, die absolute Mehrheit zu halten – auch wenn ihm das niederösterreichische Wahlrecht 53,6 Prozent der Mandate bescherte. Nun droht der ÖVP ein Verlust der Absoluten, die sie immerhin seit dem Jahr 2003 hält – denn statt des langjährigen Landesvaters steht bald Kronprinzessin Johanna Mikl-Leitner auf dem ersten Listenplatz. Selbst Pröll schaffte die 50-Prozent-Hürde erst beim dritten Antreten 1998 – freilich unter gänzlich anderen Voraussetzungen. Aller Voraussicht nach wählen die Niederösterreicher im Frühling 2018 – einen früheren Termin schloss VP-Landtagsklubchef Klaus Schneeberger bereits aus. Bis dahin hat Mikl-Leitner Zeit, sich zu profilieren – vor allem mit jener leutseligen Art, die ihre Vertrauten stets beschwören. Ein Nationalrats- parallel zum Landtagswahlkampf käme der designierten Landeshauptfrau...

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© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.