Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Scotland Yard: Londoner Angreifer tot – Polizei geht von Einzeltäter aus

Anzeige Bei dem Angriff am britischen Parlament sind vier Menschen getötet worden, darunter ein mutmaßlicher Täter und ein Polizist. Mindestens 20 weitere Menschen wurden verletzt, wie ein Sprecher von Scotland Yard am Mittwoch in London sagte. Die Polizei geht derzeit davon aus, dass es sich um einen einzelnen Täter handelt. Aus Sicherheitsgründen bleibe das Gebiet aber abgesperrt. Am Mittwochnachmittag hatte ein Autofahrer auf der Brücke neben dem Parlament mit einem Wagen mehrere Menschen verletzt, darunter drei Polizisten. Das Auto krachte in den Zaun des Parlaments. Der Mann griff auf dem Parlamentsgelände einen Polizisten mit einem Messer an. Der Angreifer wurde von anderen Polizisten niedergeschossen, der Polizist starb an den Folgen seiner Verletzungen. Eine Frau stürzte von der Brücke in die Themse, Rettungskräfte bargen sie lebend. Schüler aus Frankreich wurden verletzt Anzeige Unter den Verletzten sind mindestens drei französische Schüler, wie das französische Außenministerium in Paris mitteilte. Unklar blieb zunächst, ob auch deutsche Staatsangehörige unter den Opfern sind. Die britische Premierministerin Theresa May bestellte...

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Bürgermeister Khan: "Londoner werden sich niemals von Terror einschüchtern lassen"

Anzeige Ein Angreifer hat bei einer Terrorattacke in London am Mittwoch mindestens drei Menschen getötet. Auch der Täter selbst sei ums Leben gekommen, teilte die Polizei mit. Er habe mit einem Auto auf der Londoner Westminster Bridge mehrere Menschen niedergefahren und anschließend vor dem nahegelegenen britischen Parlament einen Polizisten erstochen. Die Ermittler gingen von einem Einzeltäter und einem terroristischen Hintergrund aus. Reaktionen aus Deutschland Spitzenpolitiker in Deutschland und international haben mit Bestürzung auf die Attacken in London reagiert. „Die Nachrichten über den mörderischen Angriff in London erschüttern mich“, erklärte der neue Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Berlin. Anzeige „In Gedanken bin ich bei den Opfern und Verletzten und bei denen, die um einen nahen Menschen trauern oder fürchten“, betonte Steinmeier. Ihnen gelte Mitgefühl. „In diesen Stunden sind wir Deutsche dem britischen Volk in besonderer Weise verbunden.“ Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erklärte, sie habe mit Bestürzung „von den Angriffen auf Polizisten und Passanten im britischen Parlament und in dessen Nähe...

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Attentat in London: "Und dann rannte dieser Mann durch das große Eingangstor"

Anzeige Der Lärm der kreisenden Hubschrauber ist so stark, dass Mark Rowley näher an die Mikrofone treten muss. Es ist kurz nach 18 Uhr Ortszeit als der Vize-Chef von Scotland Yard bestätigt, dass wenige Stunden zuvor vier Menschen auf der Westminister Bridge und am Parlament umgekommen sind. "Obwohl wir offen sind für mögliche Motive, ist eine umfangreiche Anti-Terror-Untersuchung bereits im Gange". Bestätigt sich der naheliegende Verdacht, dann sind fast zwölf Jahre vergangen seit dem letzten großen Anschlag in London, bei dem im Juli 2005 56 Menschen starben. "Das ist der Tag, auf den wir uns immer vorbereitet haben in der Hoffnung, dass nichts passiert. Jetzt ist es Realität", sagt Rowley. Zu diesem Zeitpunkt kursieren im Netz bereits Behauptungen, ein bekannter Hass-Prediger aus London sei der Täter. Doch wenig später heißt es dann, dass dieser Mann in Wahrheit hinter Gittern sitzt. Anzeige Die heftigen Spekulationen machen indessen eines klar: Es herrscht große Verunsicherung. Die britischen Behörden hatten zurecht lange international den Ruf genossen, in Europa die bestgerüsteten Anti-Terror-Einheiten zu besitzen. Jetzt müssen sie...

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Fruchtbarkeitstest: Spermien zählen auf dem Smartphone

Die Vermessung des Körpers ist in vollem Gange: Smartphones zählen Schritte, geben Ratschläge darüber, wie viele Kalorien das Abendessen haben soll, messen Blutdruck und Herzrhythmus. Doch dem nicht genug. Künftig sollen die Geräte auch testen, ob ihre Nutzer fruchtbar oder unfruchtbar sind. Das Smartphone, ein kleiner Aufsatz, Röhrchen, Mikrochip und Sperma – mehr brauche es dazu nicht, wie Mediziningenieure der Harvard-Universität nun veröffentlicht haben (Science Translational Medicine: Kanakasabapathy, Shafiee et. al, 2017). "Unser Ziel war es, Infertilitätstests für Männer genauso einfach und kostengünstig zu machen wie einen Schwangerschaftstest aus der Apotheke", sagt Hadi Shafiee, der an der Studie beteiligt war. In einem ersten Schritt muss der Mann sein Sperma über eine Pipette mit hauchdünnem Röhrchen in einen Mikrochip saugen. Den steckt er dann in eine Plattform, die mit dem Smartphone verbunden ist. Anschließend wertet das Gerät per Kamera und App aus, wie viele Spermien in der Probe herumschwirren und wie beweglich sie sind. Die...

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Bahnchef Lutz soll soviel verdienen wie sein Vorgänger

Der neue Bahn-Chef Richard Lutz muss nicht als Vorbild für die heiß diskutierte Begrenzung der Managergehälter herhalten. Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn, der den 52 Jahre alten Betriebswirt an diesem Mittwoch offiziell zum Vorstandsvorsitzenden des Staatskonzerns berief, legt für Lutz' Salär dieselben Maßstäbe an wie bei seinem Vorgänger Rüdiger Grube. Autorin: Kerstin Schwenn, Wirtschaftskorrespondentin in Berlin. Folgen: ...

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Energielabels: Aus A+++ wird nur noch A

Verbraucher sollen besonders energiesparende Modelle einer Geräteklasse künftig einfacher erkennen können. Die EU will deshalb die Kennzeichnung von Waschmaschinen, Kühlschränken oder Fernsehern mit Labels wie A++ oder A+++ abschaffen und durch eine einfache Skala von A bis G ersetzen. Darauf haben sich Unterhändler des Europaparlaments und der EU-Staaten geeinigt, wie die EU-Kommission und der EU-Rat am Dienstag mitteilten. Bis die ersten neuen Labels im Laden zu finden sind, dauert es wohl noch gut zwei Jahre. A steht dann für die besten Geräte am Markt, G hingegen für Modelle mit verhältnismäßig hohem Energieverbrauch. Schon früher galten diese Kategorien. Als jedoch noch sparsamere Geräte hinzukamen, wurde die bessere Energieeffizienz mit zusätzlichen Pluszeichen ausgezeichnet. Die Folge: Geräte der Kategorie A wirkten zwar sparsam, doch gab es weit bessere. Teilweise gab es in bestimmten Kategorien überhaupt keine Produkte mehr mit den Labels B bis G oder selbst nur A. Künftig sollen die Kriterien nachjustiert werden, so dass A dauerhaft die beste Klasse bezeichnet. Aus der Mitteilung der EU-Kommission geht nicht hervor, ob ältere Geräte dann...

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HTTPS: US-Cert warnt vor Man-In-The-Middle-Boxen

Das US-Cert warnt in einer aktuellen Mitteilung vor HTTPS-Interception-Geräten. Diese werden vor allem in Unternehmensnetzwerken eingesetzt und sollen eine Analyse des verschlüsselten Traffics durch Virenscanner und andere sogenannte Sicherheitssoftwares ermöglichen. Solche Man-In-The-Middle-Angriffe auf die Verschlüsselung bringen allerdings Sicherheitsprobleme mit sich. Das Computer-Emergency-Response-Team kritisiert, dass der Einsatz entsprechender Geräte potenzielle Sicherheitsgefahren für die Nutzer in den dahinterliegenden Netzwerken mit sich bringt, insbesondere weil der Vorgang für die Nutzer meist nicht transparent dargestellt werde. So könne es zum Beispiel sein, dass ein MITM-Gerät unsichere Cipher mit einem TLS-fähigen Server aushandele, ohne dass der Nutzer davon etwas mitbekommt. Zertifikatskette wird nur unzureichend geprüft Außerdem würde die Zertifikatskette durch die Geräte oft nur unvollständig geprüft, was weitere Man-In-The-Middle-Angriffe durch andere Akteure ermöglichen könnte. Das Cert beruft sich außerdem auf eine kürzlich veröffentlichte Studie, deren Autoren unter anderem kritisiert hatten, dass keines der untersuchten Geräte...

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Update 1.2: Gog.com-Client erhält Cloud-Speicheroption und fps-Zähler

Das polnische Unternehmen CD Projekt (The Witcher) hat Galaxy, also den Client seines Onlineshops Gog.com, grundlegend überarbeitet. Das Update auf Version 1.2 bietet Cloud-Speicherung auch für ältere Spiele wie Planescape: Torment, Dragon Age Origins und Heroes of Might Magic 3, so CD Projekt. Spieler sollen nach Belieben auf ihre Spielstände in der Cloud zugreifen, ein Backup herunterladen und mit den Savegames auch sonst tun und lassen können, was ihnen gefällt. Zusätzlich wird mit dem neuen Ruhemodus von Galaxy die CPU des Rechners entlastet: Solange der Client nicht genutzt werde - etwa beim Spielen - und lediglich im Hintergrund läuft, würden laut Hersteller nun Ressourcen gespart, was auf Laptops die Laufzeit des Akkus verlängere. Außerdem seien in Update 1.2 viele Wünsche der Community umgesetzt worden, darunter die optionale Limitierung der Datenübertragung und deren Zeitplanung sowie ein fps-Zähler zum Ermitteln der Bildrate. Update 1.2 steht jetzt allen Benutzern zur Verfügung, die am Betatest teilgenommen haben. Im April 2017 wird es dann für alle Kunden von Gog.com bereitgestellt.

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Regierungsviertel in London: Scotland Yard behandelt Angriff als Terrorakt

Anzeige Bei einem mutmaßlichen Terroranschlag in London sind vier Menschen getötet und mindestens 20 Menschen schwer verletzt worden. Das bestätigte Scotland Yard. Unter den Todesopfern ist eine Frau, das berichtete die Nachrichtenagentur PA unter Berufung auf medizinisches Personal im Londoner Krankenhaus St Thomas’. Auch ein Polizist ist bei dem Vorfall gestorben. Französische Behörden bestätigten, dass drei Schüler aus Frankreich verletzt wurden. „Wir behandeln dies als einen terroristischen Vorfall, bis wir etwas anderes wissen“, teilte Scotland Yard mit. Die Polizei nahm Ermittlungen wegen Terrorverdachts auf. Der Terrorabwehrchef der Polizei sagte, die Beamten gingen von einem einzelnen Angreifer aus. Der mutmaßliche Täter sei tot. Journalisten berichten per Twitter jedoch, die Polizei suche noch nach einem Verdächtigen im Parlamentsgebäude. Sie berufen sich dabei auf Parlamentskreise. Anzeige Am Mittwochnachmittag habe ein Autofahrer zunächst auf der Brücke neben dem Parlament mehrere Menschen verletzt, unter ihnen drei Polizisten, sagte ein Sprecher von Scotland Yard. Demnach krachte das Auto in den Zaun des Parlaments. Der Mann...

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"Welt"-Korrespondent: Yücels Haftbedingungen beschäftigen die Bundesregierung

Anzeige „Durch das Fenster sehe ich nur eine sechs Meter hohe Mauer. Den Himmel sehe ich nur durch den Stacheldraht auf der Mauer“ – so diktierte es Deniz Yücel vor etwas mehr als zwei Wochen der türkischen Parlamentsabgeordneten Safak Pavey, als sie ihn in der Haft besuchte. Und er ließ seine Freunde und Unterstützer wissen: „Hier im Gefängnis Silivri bin ich in einer Einzelzelle untergebracht. Das ist sehr verstörend. Ich werde gut behandelt. Aber das Alleinsein ist schon fast eine Art Folter.“ Es war Yücels sechster Tag in der Untersuchungshaft. An diesem Mittwoch dauert dieser quälende Zustand schon 24 Tage an. Je länger die Einsamkeit anhält, desto leidvoller wird sie. Und es scheint, als könne oder wolle niemand erklären, warum es so ist und wie lange es so bleiben wird. Mitte Februar hatte sich der Türkei-Korrespondent der „Welt“ selbst den Behörden gestellt, nachdem er aus den Medien erfahren hatte, dass gegen ihn und mehrere türkische Journalisten ermittelt werde. Es gehe um E-Mails des türkischen Energieministers Berat Albayrak, die das linke Hacker-Kollektiv RedHack in die Öffentlichkeit gebracht hatte. Auch Yücel hatte...

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Scotland Yard: Londoner Angreifer tot

Anzeige Bei dem Angriff am britischen Parlament sind vier Menschen getötet worden, darunter ein mutmaßlicher Täter und ein Polizist. Mindestens 20 weitere Menschen wurden verletzt, wie ein Sprecher von Scotland Yard am Mittwoch in London sagte. Die Polizei geht derzeit davon aus, dass es sich um einen einzelnen Täter handelt. Aus Sicherheitsgründen bleibe das Gebiet aber abgesperrt. Am Mittwochnachmittag hatte ein Autofahrer auf der Brücke neben dem Parlament mit einem Wagen mehrere Menschen verletzt, darunter drei Polizisten. Das Auto krachte in den Zaun des Parlaments. Der Mann griff auf dem Parlamentsgelände einen Polizisten mit einem Messer an. Der Angreifer wurde von anderen Polizisten niedergeschossen, der Polizist starb an den Folgen seiner Verletzungen. Eine Frau stürzte von der Brücke in die Themse, Rettungskräfte bargen sie lebend. Schüler aus Frankreich wurden verletzt Anzeige Unter den Verletzten sind mindestens drei französische Schüler, wie das französische Außenministerium in Paris mitteilte. Unklar blieb zunächst, ob auch deutsche Staatsangehörige unter den Opfern sind. Die britische Premierministerin Theresa May bestellte...

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Erste Hilfe in London: Politiker beatmet Polizisten – Kampf gegen den Tod

Anzeige Der britische Parlamentsabgeordnete Tobias Ellwood wird nach dem Anschlag in London in britischen Medien als Held gefeiert. Bilder zeigen den Konservativen dabei, wie er sich in der Nähe des Parlaments um einen Verletzten kümmert. Wie die Zeitung „The Telegraph“ berichtete, gab Ellwood einem mit einem Messer verletzten Polizisten Mund-zu-Mund-Beatmung und versuchte, dessen Blutungen zu stillen. Der Polizist starb jedoch, wie Scotland Yard später bestätigte. Insgesamt starben vier Menschen, unter ihnen offenbar auch der Attentäter. Mindestens 20 Menschen wurden verletzt. Zahlreiche Twitter-Nutzer veröffentlichten Fotos von Ellwood, die ihn mit blutbefleckten Händen und Kleidung zeigen. Die Kommentatoren zollten ihm für seinen Einsatz großen Respekt. Anzeige Der 50 Jahre alte Ellwood ist ein ehemaliger Soldat und seit 2014 Staatssekretär im Außenministerium. Er verlor 2002 seinen Bruder Jon bei einem Bombenanschlag auf Bali. Bundesregierung kondoliert Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat mit Bestürzung auf die tödlichen Angriffe vor dem britischen Parlament reagiert. Sie denke „in Anteilnahme und Solidarität an unsere...

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Massendemos gegen Lukaschenko: "Schmarotzer-Steuer" treibt Weißrussen auf die Barrikaden

Anzeige Sie rufen „Arbeit, Arbeit, Arbeit!“, „Es lebe Weißrussland!“ und „Lukaschenko, geh weg!“ Seit mehr als einem Monat dauern in Weißrussland Proteste an. In der Hauptstadt Minsk und in vielen großen und kleinen Städten in der Provinz gehen Hunderte Menschen immer wieder auf die Straße. Das sind nicht nur Oppositionelle und Dissidenten, die seit Jahren für Demokratie und Freiheit kämpfen. Diesmal sammeln sich vor allem einfache, arme Menschen zu den Demonstrationen. Ihre Wut richtet sich gegen die desolaten Wirtschaftsverhältnisse und gegen die Machthaber, vor allem Präsident Alexander Lukaschenko. Warum die Menschen so wütend sind, zeigt eine Szene im Westen des Landes, die für Radio Free Europe gefilmt wurde. In der Kleinstadt Slonim mit seinen 50.000 Einwohnern versammelten sich am vergangenen Sonntag ein paar Hundert Menschen auf dem zentralen Platz des Ortes. Wer zuwenig arbeitet, soll 200 Euro im Jahr zahlen Anzeige Mitten in der Menge steht still die stellevertretende Leiterin der Bezirksverwaltung, eine Frau in weißem Mantel, mit gepflegter Frisur, während Männer und Frauen sie anschreien. „Warum lösen Sie nicht...

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Nach Terrorattacke: "Fest und entschlossen an der Seite Großbritanniens"

Anzeige Ein Angreifer hat bei einer Terrorattacke in London am Mittwoch mindestens drei Menschen getötet. Auch der Täter selbst sei ums Leben gekommen, teilte die Polizei mit. Er habe mit einem Auto auf der Londoner Westminster Bridge mehrere Menschen niedergefahren und anschließend vor dem nahegelegenen britischen Parlament einen Polizisten erstochen. Die Ermittler gingen von einem Einzeltäter und einem terroristischen Hintergrund aus. Reaktionen in Deutschland Spitzenpolitiker in Deutschland und international haben mit Bestürzung auf die Attacken in London reagiert. „Die Nachrichten über den mörderischen Angriff in London erschüttern mich“, erklärte der neue Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Berlin. Anzeige „In Gedanken bin ich bei den Opfern und Verletzten und bei denen, die um einen nahen Menschen trauern oder fürchten“, betonte Steinmeier. Ihnen gelte Mitgefühl. „In diesen Stunden sind wir Deutsche dem britischen Volk in besonderer Weise verbunden.“ Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) erklärte, sie habe mit Bestürzung „von den Angriffen auf Polizisten und Passanten im britischen Parlament und in dessen Nähe...

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Pakt – Durch Entwicklungshilfe zur Fußball

Reich der Mitte hofft auf deutsche Fußball-Expertise, DFB nicht ohne Eigennutz – Vermarktungsoffensive nimmt ihren LaufPeking/Berlin/Wien- Die China-Wochen im deutschen Profifußball scheinen kein Ende zu nehmen. Fast täglich vermelden die Deutsche Fußball Liga (DFL), der Deutsche Fußball-Bund (DFB) oder die Bundesligisten derzeit Neuigkeiten, die mit der Vermarktungs-Offensive im Reich der Mitte in Verbindung stehen. Rund 500 Millionen Gründe sollen den Aufwand rechtfertigen. Erhebungen belegen, dass es so viele Fußballfans im bevölkerungsreichsten Land der Erde (rund 1,4 Milliarden Einwohner) gibt. Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping hat den Fußball längst zur Chefsache erklärt. Er hofft, durch die Begeisterung für das Spiel den Kitt herzustellen, der angesichts der Risse zwischen arm, reich und Mittelschicht durch Ideologie allein nicht mehr bindend ist. Weil das Reich der Mitte fußballerisch ein Zwerg ist, hatte er im April vergangenen Jahres die Vision geäußert, eine "Fußball-Supermacht" aufbauen zu wollen. Die Vereine der chinesischen Super-League nahmen dies zum Anlass, gut 435 Millionen Euro für die Verpflichtung ausländischer Spieler locker zu...

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© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.