Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Türkischer Präsident: Erdogan schließt Auslieferung von Yücel an Deutschland aus

Anzeige Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan hat eine Auslieferung des inhaftierten deutsch-türkischen „Welt“-Journalisten Deniz Yücel an die Bundesrepublik ausgeschlossen. Deutschland verweigere die Auslieferung türkischer Staatsbürger, sagte Erdogan am Donnerstagabend dem Sender TGRT in Istanbul. Daher würden Deutsche wie Yücel auch nicht überstellt. „Wenn einer von denen uns in die Hände fällt, werden sie dieselbe Behandlung erfahren.“ Zu einer möglichen Auslieferung von Inhaftierten wie Yücel sagte er: „Auf keinen Fall, solange ich in diesem Amt bin niemals.“ Erdogan bezog sich auf Vorwürfe, wonach Deutschland keine türkischen Terrorverdächtigen ausliefert. Die Bundesregierung fordert die Freilassung des „Welt“-Korrespondenten Yücel, der in der Türkei unter Terrorverdacht in Untersuchungshaft sitzt. Zu Vorwürfen, Yücel habe Verbindungen zur verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK gehabt, sagte Erdogan: „Natürlich, auf jeden Fall. Uns liegt Bildmaterial und das alles vor. Das war ein richtiger Agent (und) Terrorist.“ Anzeige Yücel war Ende Februar in Untersuchungshaft genommen worden. Als...

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Deutschlandtrend: Gabriel jetzt beliebter als Schulz

Anzeige Gut fünf Monate vor der Bundestagswahl gewinnen Kanzlerin Angela Merkel und die Union an Zustimmung. Die CDU-Vorsitzende kann ihren Vorsprung vor SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz in der Popularität weiter ausbauen. Der SPD-Vorsitzende verliert in der Wählergunst, seine Partei aber bleibt stabil. Im Direktwahl-Vergleich schiebt Merkel sich wieder vor Schulz. Die große Koalition wird beliebter, andere Regierungskonstellationen sind den Ergebnissen der Sonntagsfrage zufolge nicht möglich. Dies ergibt der Deutschlandtrend von Infratest Dimap für die ARD-„Tagesthemen“ und die „Welt“. Insgesamt gewinnt die große Koalition mit ihren führenden Köpfen an Reputation. Politiker außerhalb der Bundesregierung wie Martin Schulz indes verlieren an Zustimmung. So bleibt Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) beliebtester Politiker, er kommt auf eine Zustimmung von 68 Prozent; das sind drei Punkte mehr als im März. Anzeige Merkel verbessert sich leicht auf 62 Prozent. Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) macht einen weiten Sprung um neun Punkte nach vorn – und erreicht die höchste je vom Deutschlandtrend für ihn gemessene Popularität....

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Anpfiff verschoben

Hunderte Fans auf dem RasenLyon – Vor dem Fußball-Europa-League-Viertelfinale zwischen Olympique Lyon und Besiktas Istanbul ist es zu heftigen Zuschauer-Ausschreitungen gekommen. Türkische Fans hatten eine Viertelstunde vor Spielbeginn Feuerwerkskörper in Richtung des Zuschauerbereichs der Gastgeber geworfen, woraufhin hunderte Fans auf den Rasen flüchteten.Erst nach einigen Minuten konnten Sicherheitskräfte die Zuschauer vom Rasen geleiten. Auch Lyons Präsident Jean-Michel Aulas war auf dem Rasen, um die Lage zu beruhigen. Das Spiel wurde erst um 21.50 Uhr angepfiffen, also 45 Minuten später als geplant, angepfiffen.Schon vor dem Stadion in Lyon hatte es Krawalle zwischen den beiden Fangruppen gegeben. Türkische Randalierer lieferten sich auch Auseinandersetzungen mit den Sicherheitskräften. Die UEFA hatte die Sicherheitsmaßnahmen im Vorfeld des Spiels ohnehin erhöht, nachdem es am Dienstag einen Anschlag mit drei Sprengsätzen auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund gegeben hatte.Besiktas muss nun mit einer drastischen Strafe rechnen. Erst im Dezember vergangenen Jahres hatte es ähnliche Vorfälle beim Champions-League-Spiel zwischen Dynamo Kiew und dem...

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WM-Quali: Südamerika – Messi soll vor FIFA

Argentiniens Verband hofft auf Reduzierung der SperreBuenos Aires – Der argentinische Fußball-Star Lionel Messi soll am 4. Mai vor der FIFA-Disziplinarkommission wegen seiner Sperre angehört werden. Dies teilte Claudio Tapia als Präsident des argentinischen Verbandes AFA mit. Messi war wegen Beleidigung eines Schiedsrichter-Assistenten im WM-Quali-Spiel zwischen Argentinien und Chile (1:0) für vier Länderspiele gesperrt worden. Drei dieser Partien stehen noch aus.Tapia wollte am Donnerstagabend nach Spanien fliegen, um Messi zur Wahrnehmung des Termins in Zürich zu überzeugen. Die Suche nach einem neuen Nationaltrainer sei dagegen auf seiner Reise nicht geplant. Der bisherige Coach Edgardo Bauza war am Montag angesichts der schlechten Ergebnisse in der WM-Qualifikation entlassen worden. Argentinien steht auf Rang fünf in der Südamerika-Gruppe. Die ersten vier Teams qualifizieren sich direkt, der Fünftplatzierte muss in einem Play-off-Vergleich gegen ein Team aus Ozeanien antreten.Jorge Sampaoli, der Trainer des FC Sevilla, sei der Wunschkandidat für die Nachfolge, erklärte der AFA-Vize Daniel Angelici. Der spanische Verein warnte bereits den argentinischen Verband...

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Toyota lässt den Gehroboter los

Der Schutz Ihrer personenbezogenen Daten ist für uns von höchster Bedeutung. Im Folgenden erläutern wir unsere Datenschutzpraxis bei der Nutzung unserer elektronischen Medien. Die Internetauftritte (FAZ.NET, FAZjob.NET, FAZSchule.NET und weitere Unterrubriken, nachfolgend das „Portal“) sowie die mobilen Applikationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (zusammen auch das „digitale Angebot“) werden von der Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH (F.A.Z.) betrieben. Bei der Nutzung des digitalen Angebotes erhebt die F.A.Z. (im Folgenden auch „wir“) an unterschiedlichen Stellen von Ihnen personenbezogene Daten. Die erhobenen Daten werden von uns streng vertraulich behandelt und ausschließlich für den jeweils Ihnen mitgeteilten Zweck genutzt. Aufgrund der diversen Wahlmöglichkeiten bestimmen Sie, welche Daten von Ihnen bereitgestellt werden, und wie diese von uns genutzt werden können. Selbstverständlich werden Ihre Daten im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften insbesondere des Bundesdatenschutzgesetzes und des Telemediengesetzes erhoben und verarbeitet. Im Folgenden stellen wir Ihnen dar, welche...

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T-Mobile US kauft Frequenzen für acht Milliarden Dollar

Bei der zukunftsweisenden Versteigerung von Mobilfunkfrequenzen in den Vereinigten Staaten hat sich T-Mobile US fast die Hälfte der Frequenzen gesichert. Für 7,99 Milliarden Dollar (rund 7,5 Mrd Euro) seien 45 Prozent aller verkauften Frequenzen erworben worden, teilte die Telekom-Tochter am Donnerstag mit. Weitere erfolgreiche Bieter sind der Satelliten-Fernsehbetreiber Dish mit 6,2 Milliarden Dollar sowie der Kabelkonzern Comcast, der 1,7 Milliarden Dollar springen lässt. Die beiden größten Mobilfunker des Landes blieben überraschend an der Seitenlinie: ATT kaufte für 900 Millionen Dollar ein, Verizon gab gar nichts aus. Die Zurückhaltung ist einer der Gründe, warum die Gebote auf der Auktion nicht wie im Vorfeld erwartet in den Himmelschossen. ...

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Afghanistan: USA werfen zum ersten Mal "Mutter aller Bomben" ab

Anzeige Die US-Streitkräfte haben erstmals ihre stärkste nicht atomare Bombe in einem Kampfeinsatz eingesetzt. Das bestätigte das Pentagon am Donnerstag in Washington. Der Sprengkörper des Typs GBU-43/B Massive Ordnance Air Blast (MOAB) habe der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in Afghanistan gegolten, sagte ein Sprecher des US-Verteidigungsministeriums. Quelle: Infografik Die Welt/ZGB grafik Der Angriff erfolgte demnach im Achin-Distrikt in der östlichen Provinz Nangarhar. Das Gebiet liegt in der Nähe der pakistanischen Grenze. Der Abwurf aus einem Kampfflugzeug vom Typ MC-130 hatte Tunnelkomplexe des IS sowie dessen Kämpfer zum Ziel. Auf diese Weise sollte die Gefahr für die amerikanischen und afghanischen Soldaten in der Region minimiert und der Schaden bei den Terroristen maximiert werden, so der Pentagon-Sprecher. Der Sprecher des Weißen Hauses, Sean Spicer, sagte, es seien Vorkehrungen getroffen worden, zivile Opfer möglichst zu vermeiden. Die Frage, ob US-Präsident Donald Trump den Abwurf persönlich angeordnet hat, wollte er nicht beantworten. Anzeige Fox News meldet, dass es sich um eine Vergeltungsaktion handeln könnte. Vor...

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Politische Haltung: Die vier Kehrtwenden des Donald Trump – und viele Fragezeichen

Anzeige Donald Trump weiß, wie er mit wenigen Worten maximale Aufmerksamkeit erzielen kann. In einem Satz revidiert der US-Präsident mal eben eine zentrale Wahlkampfaussage zu China, die Nato findet er plötzlich nicht mehr obsolet. Das zeigt, dass er unberechenbar bleibt. Es hat aber auch etwas mit Realpolitik zu tun. Für Beobachter bleibt viel Raum für Spekulationen – was geht in dem US-Präsidenten vor? Ein Überblick über seine jüngsten Kehrtwenden: CHINA Noch in der vergangenen Woche hatte Trump gesagt, die Chinesen seien „Weltmeister“ darin, ihre Währung zu manipulieren. Er warf ihnen vor, dass sie so auf unfaire Weise die eigene Wirtschaft im internationalen Wettbewerb stützen. Im Wahlkampf hatte er versprochen, die Volksrepublik noch am ersten Tag seiner Präsidentschaft als „Wechselkursfälscher“ zu brandmarken. Anzeige Nach seinem Treffen mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping will er davon nichts mehr wissen. „Sie sind keine Währungsmanipulatoren“, sagt er nun. China habe seine Währung seit Monaten nicht manipuliert. Außerdem wolle er Gespräche mit Peking zur Beilegung des Konflikts um das nordkoreanischen...

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Wehrdienst

Verteidigungsressort hofft auf anhaltenden AufwärtstrendWien – Während sich die Nutzer sozialer Netzwerke zum missglückten Inserat des Bundesheeres im Magazin Weekend austoben, halten sich die Beschwerden im Verteidigungsressort bis dato in Grenzen, wie man am Donnerstag versicherte. Wie berichtet, wurde just ein Sujet für den Girls' Day mit dem Wortwitz "Karriere mit BH" übertitelt – eine Anspielung auf das Kürzel für Bundesheer, aber auch für Büstenhalter.Im Verteidigungsministerium, wo man umgehend sein Bedauern über das Inserat ausdrückte ("so wollen wir nicht anwerben!"), hofft man nun, dass der Aufwärtstrend beim Rekrutieren von Frauen dennoch anhält.Denn die aktuellen Zahlen weisen 428 Bewerberinnen im Vorjahr aus – was einem Anstieg von 65 Prozent entspricht. Zum Vergleich: 2015 waren es bloß 258. Insgesamt versehen im Bundesheer rund 24.990 Soldaten Dienst, ihnen stehen bis heute aber bloß 473 Soldatinnen gegenüber. Mittlerweile gibt es aber immerhin 88 weibliche Lehrlinge beim Militär, was einen Anteil von 40 Prozent ausmacht. 1400 Anmeldungen verzeichnet man für den Girls' Day, der am 27. April österreichweit in neun Kasernen angeboten wird....

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Durchbruch in der Energiewende: Windenergie fast ohne Staatszuschuss

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Samstags geöffnete Bankfilialen sind anderswo selbstverständlich

Die Bank ist für die Kunden da, wo und wann sie deren Dienste brauchen. In der lettischen Hauptstadt Riga ist es nicht ungewöhnlich, als Kunde eine Bankfiliale auch am Samstag oder sogar am Sonntag besuchen können. Die großen Institute haben Zum Beispiel Filialen in Einkaufszentren eingerichtet, in denen man sich  neben dem Wochenend-Einkauf auch über einen Konsumentenkredit oder eine Hypothek beraten lassen kann. Aus der Perspektive eines Einwohners von Riga wirkt die Nachricht, dass Mitarbeiter der Deutschen Bank künftig auch an Samstagen Kunden beraten dürfen, wie eine Meldung aus der Vergangenheit. Während Samstagsarbeit in einer Bankfiliale in Deutschland offenbar als Tabubruch gilt, ist sie in Riga eine Selbstverständlichkeit. Mehr zum Thema ...

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Gema nimmt erstmals mehr als eine Milliarde Euro ein

Die Musikverwertungsgesellschaft Gema hat im Jahr 2016 erstmals mehr als eine Milliarde Euro eingenommen. Die Erträge stiegen im Vergleich zum Vorjahr um gut 130 Millionen Euro, wie die Gesellschaft an diesem Donnerstag in München mitteilte. Ein wichtiger Grund dafür ist die Beilegung eines langjährigen Rechtsstreits mit dem Videoportal Youtube. Die Google-Tochtergesellschaft hat Gema-Gebühren für die Jahre 2009 bis 2016 nachgezahlt. Die Folge: Die Einnahmen aus der Online-Musiknutzung verdoppelten sich von 40 auf knapp 82 Millionen Euro. Und 80 Millionen Euro mehr Geld bekam die Gema von den Verbänden der Geräteindustrie für Smartphones und Tablets. ...

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United-Passagier mit Nasenbruch

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IT-Sicherheit: Gefangen(e) im Netz

Auch Häftlinge müssen mit der Zeit gehen. Galten jahrelang Erfahrungen im Tätowieren, Predigen und Drogendealen als vergleichsweise nützlich im Gefängnisalltag, wird unter Insassen nun händeringend nach IT-Spezialisten gesucht. Beziehungsweise nach Menschen, die heimlich einen Computer bauen, ihn an das interne Netzwerk der Haftanstalt anschließen und schließlich sowohl mit dem Internet verbinden als auch die Gefängnisdatenbank hacken können. So geschehen in Marion im US-Bundesstaat Ohio. Wie aus jetzt veröffentlichten Untersuchungsunterlagen hervorgeht, ist es fünf Insassen der Anstalt gelungen, gleich zwei PCs aus alter Hardware zu bauen und sie in der Deckenverkleidung eines Büros zu verstecken. Über andere, den Häftlingen zugängliche PCs, konnten sie sich anschließend mit den geheimen Rechnern verbinden und Sicherheitsvorkehrungen umgehen. Zwei Computer in der Decke Der Reihe nach: Im Juli 2015 bekam ein Administrator des Gefängnisses eine automatisierte E-Mail einer Sicherheitssoftware. Die schlug an, weil ein Nutzer das erlaubte Internetvolumen überschritten hatte. Auffällig war, dass es sich bei dem Nutzer um einen früheren Mitarbeiter handelte,...

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Microsoft: Forza fährt Porsche

Porsche hat einen neuen Partner. In den vergangenen Jahren war der Sportwagenbauer an Electronic Arts und somit an Need for Speed gebunden. In den nächsten sechs Jahren will das Unternehmen mit Microsoft zusammenarbeiten. Gleich zum Auftakt der Kooperation gibt es nach Angaben von Microsoft für Forza Horizon 3 einen sogenannten Car Pack, der sieben Autos enthält und rund sieben Euro kostet. Bei den Spielern kommt das nur zum Teil gut an. In Foren äußern sich viele verärgert darüber, dass sie trotz des Kaufs der teuren Ultimate Edition nun erneut zur Kasse gebeten werden. Außerdem finden es viele nicht gut, dass ausgerechnet der besonders attraktive Porsche 918 nicht in dem Paket enthalten ist. Neben derartigen Angeboten ist außerdem eine Zusammenarbeit bei Veranstaltungen geplant, etwa indem Porsche die nächste Saison der Forza Racing Championship sponsert. Die Anmeldung dafür ist ab sofort oneline möglich, die Qualifizierungsrennen finden ab dem 1. Mai 2017 statt.

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© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.