Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Marine Le Pen: "Das ist ein historisches Resultat"

Anzeige Um 21:04 Uhr ist sie dann da, der Saal wird dunkel, Scheinwerfer tanzen, Fahnen werden geschwenkt, bombastische Musik ertönt, wie sie Hollywood normalerweise einsetzt, um Helden- und Eroberer-Streifen zu untermalen. Auftritte von Marine Le Pen sind stets perfekt choreografiert, um ihre Anhänger mit Gänsehaut-Momenten zu versorgen, natürlich auch an diesem Wahlabend. „Das ist ein historisches Resultat“, ruft die Präsidentschaftskandidatin des Front National zufrieden, während die Menge vor ihr jubelt. Sie empfinde „die tiefste Dankbarkeit“ für alle national denkenden Menschen, die sie gewählt hätten, und sie sei sich der immensen Verantwortung in diesen so schwierigen Zeiten einer brutalen, wilden Globalisierung bewusst. Nun folge Schritt zwei, um die Franzosen von der „Arroganz der Eliten“ und der „Massenimmigration“ zu befreien. Frankreich stehe vor der Entscheidung zwischen der „totalen Deregulierung ohne Grenzen und ohne Schutz“ und „Grenzen, die unsere Jobs schützen, unsere Kaufkraft, unsere Sicherheit, unsere nationale Identität“. Quelle: AP Anzeige Fünf Minuten spricht Marine Le Pen zu ihren...

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Reaktionen auf Wahl in Frankreich: Macron sieht seinen Erfolg als Wende in der französischen Politik

Anzeige Nach der ersten Runde der Präsidentschaftswahl in Frankreich deuten Prognosen auf eine Stichwahl zwischen dem Mitte-Links-Kandidaten Emmanuel Macron und Marine Le Pen von der rechtsextremen Front National hin. Macron kam nach den Zahlen des französischen Senders France 1 am Sonntag mit 23,7 Prozent der Stimmen auf den ersten Platz, Le Pen wurde mit 21,7 Prozent Zweite. Der linke Jean-Luc Mélenchon und der konservative François Fillon folgten knapp dahinter mit 19,5 Prozent. Andere Umfrageinstitute veröffentlichten ähnliche Werte. Macron sieht seinen Erfolg bei der ersten Runde der Präsidentenwahl als eine Wende in der französischen Politik. „Die Franzosen haben ihren Wunsch nach einer Erneuerung ausgesprochen“, sagte Macron am Sonntag der französischen Nachrichtenagentur AFP. Anzeige Er lag laut ersten Hochrechnungen an der Spitze. Ein Kapitel der französischen Politik sei nun geschlossen worden, sagte er. Macron hatte im Wahlkampf angekündigt, bei einem Sieg wolle er „neue Gesichter“ in die Regierung bringen, die nicht aus dem bisherigen Politikbetrieb kämen. Der 39-Jährige wollte sich im Laufe des Abends vor Anhängern...

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En-Marche-Zentrale: "Macron Président" – Anhänger feiern Macron als Sieger

Anzeige Siegesrausch wie nach einer gewonnenen Fußballmeisterschaft: Mit Jubelrufen reagierten die Wähler und Unterstützer von Emmanuel Macron am Sonntag auf die ersten Hochrechnungen – und stimmten sofort die Marseillaise an. Viele Anhänger waren mit gelben oder rosafarbenen Macron-T-Shirts in die Messehalle im Pariser Süden gekommen. Sie schwenkten die französische Trikolore, die blaue Europafahne oder auch beide zusammen. Sie mögen von Anfang an daran geglaubt haben, jetzt klingen ihre ohrenbetäubenden Rufe „Macron Président!“ so, als wäre es schon Wirklichkeit. Macron ist in der Stichwahl. Und er hat alle Chancen, diese gegen die Rechtspopulistin Marine Le Pen am 7. Mai deutlich zu gewinnen. „Er ist unser Obama“, sagt Romana, 28 Jahre, überglücklich. Anzeige Sie ist seit einem Jahr „en marche“, in Bewegung, wie sie es selbst nennt. Sie kann noch gar nicht fassen, dass ihr Kandidat, der aus dem Nichts kam, als Favorit in die Stichwahl geht. „Er ist der einzige, der Frankreich nicht teilt, nicht die Menschen aufeinander aufhetzt“, sagt sie. „Politische Intelligenz“ Ein französischer Obama? Eric, 57, Pariser Firmenchef,...

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Wahl in Frankreich: "Europa kann jetzt richtig Flagge zeigen"

Anzeige Die Welt: Herr Leinen, ist Emmanuel Macron seit diesem Sonntag noch stärker der Hoffnungsträger denn je? Jo Leinen: Emmanuel Macron ist die Hoffnung für Frankreich wie für ganz Europa. Er hat das beste und das am stärksten vorwärts treibende Programm. Die Welt: Mit welchem Sieger rechnen Sie bei der Stichwahl am 7. Mai? Ist die Sache gelaufen? Anzeige Leinen: Ich hoffe, dass die Republikaner, das heißt alle staatsbewussten Franzosen, das Übel Le Pen verhindern helfen. Emmanuel Macron benötigt nun die Unterstützung sowohl der Wähler von Fillon als auch des linken Lagers. Die Welt: Das Wahlergebnis erinnert ein wenig an das Jahr 2002, als der Konservative Jacques Chirac gegen Jean-Marine Le Pen in den zweiten Wahlgang zog... Leinen: Ja, die Parallelen sind evident. Damals hat die Unterstützung der Linken und der Liberalen für Chirac funktioniert. Jetzt ist es noch viel wichtiger, dass es zu einer solchen republikanischen Einheit kommt. Am 7. Mai steht viel auf dem Spiel. Marine Le Pen wäre heute noch viel gefährlicher, als es ihr Vater 2002 war. Quelle: joleinen.de Anzeige Die Welt: In Brüssel, Berlin und...

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Deutsche Bundesliga

Schalke muss nach 1:1 gegen Leipzig Europacup wohl ebenso abschreiben wie Leverkusen nach dem 1:2 gegen FreiburgGelsenkirchen – RB Leipzig bleibt auf Kurs direkte Qualifikation für die Champions League. Nach dem 1:1 (1:0) im Österreicher-Duell bei Schalke 04 zum Abschluss der 30. Runde der deutschen Fußball-Bundesliga hat die zweitplatzierte Truppe von Trainer Ralph Hasenhüttl sieben Punkte Vorsprung auf Rang vier. Für Schalke wird die Europacupteilnahme bei sechs Punkten hinter Platz sechs dagegen immer unrealistischer.Timo Werner, der wegen einer peinlichen Schwalbe im Hinspiel Pfiffe und Schmähgesange ertragen hatte müssen, brachte RB vor 60.916 Zuschauern in der 14. Minute in Führung. Klaas Jan Huntelaar glich kurz nach der Halbzeitpause aus (46.) und belohnte damit drei Tage nach dem bitteren Europa-League-Aus eine starke Leistung der Hausherren. Guido Burgstaller kam neben Huntelaar bis zur 74. Minute zum Einsatz, Alessandro Schöpf wurde kurz nach der Pause eingewechselt (49.).Leipzig, wo Marcel Sabitzer durchspielte und Stefan Ilsanker in der 76. Minute das Spielfeld betrat, fehlen bei vier ausständigen Runden noch vier Zähler zur sicheren Qualifikation für...

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Bayern

ÖFB-Star hofft auf Cup-Halbfinale am Mittwoch gegen Dortmund – Bayern wollen Saison nach CL-Aus mit Double rettenMünchen – Österreichs Fußball-Star David Alaba dürfte wegen seiner am Samstag im Ligaspiel von Bayern München gegen FSV Mainz (2:2) erlittenen Knieverletzung nicht länger pausieren müssen. Genaue Untersuchungen ergaben eine Kapselzerrung. Ob Alaba am Mittwoch im Halbfinal-Schlager des deutschen Cups gegen Borussia Dortmund spielen kann, ist vorerst allerdings offen.Alaba gab sich nach der ersten Diagnose erleichtert. "Zum Glück ist meine Knieverletzung keine große Sache. Ich hoffe, dass ich in ein paar Tagen zurück auf dem Feld bin", schrieb der 24-Jährige auf Twitter. Auch Bayern-Trainer Carlo Ancelotti zeigte sich zuversichtlich. "Es ist kein so großes Problem", sagte der Italiener. Für das Dortmund-Spiel wollte er aber noch keine Prognose abgeben. "Wir schauen jetzt von Tag zu Tag, ob er am Mittwoch spielen kann." Der als Innenverteidiger aufgebotene Alaba war gegen Mainz wegen der Verletzung seines linken Knies bereits in der 17. Minute ausgewechselt worden. Noch während des Spiels unterzog er sich genauen Untersuchungen. Im Dezember 2015 war der...

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Rapid Wien – Ex

Ex-Sportchef bei "Talk und Tore": Krammer und Peschek "liegen mit den Ultras im Bett"Wien – Ex-Rapid-Sportchef Andreas Müller hat den Umgang der Vereinsspitze mit der "Ultras"-Fangruppe scharf kritisiert. "Ich kannte so was nicht, dass der Einfluss so groß sein kann", sagte der Deutsche am Sonntag in der "Sky-"Sendung "Talk und Tore". Präsident Michael Krammer und Geschäftsführer Christoph Peschek würden "mit den Ultras im Bett liegen". Die Fans hätten auch Müllers Abschied veranlasst.Rapid hatte Müller und Trainer Mike Büskens, einen Landsmann und Ex-Teamkollegen des Sportdirektors, im vergangenen November nach einer Serie von dürftigen bis mittelprächtigen Ergebnissen beurlaubt. Laut Müller sei zumindest seine Person betreffend der Druck, den die Ultras im Hintergrund in Richtung von Krammer und Peschek gemacht hätten, ausschlaggebend gewesen. "Mir hat man keine sportlichen Gründe genannt", verwies der Ex-Schalke-Profi auf die Gespräche mit Krammer. "Mir wurde als einziger Grund genannt, ich sei zu emotional gewesen." Er sei hingegen klar der Überzeugung, dass er über die Fans gestolpert sei, erklärte Müller: "Ich sehe das als Hauptgrund an."Wie viel Macht...

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Türkei

Gaziantepspor-Präsident Kizil: "Tragischer Selbstmord"Gaziantep – Der tschechische Fußball-Profi Frantisek Rajtoral, der beim türkischen Oberhausclub Gaziantepspor engagiert war, ist am Sonntag erhängt in seinem Haus aufgefunden worden. Klub-Präsident Ibrahim Kizil sprach von einem "tragischen Selbstmord". Dem Klub sei nichts von Problemen des 31-Jährigen bekannt gewesen. Ex-Teamspieler Rajtoral war zuvor bei Pilsen und Hannover 96 unter Vertrag gewesen. (APA, 23.4.2017)

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Primera Division

Mit seinem 500. Pflichtspieltor sorgte der Argentinier in der vierten Minute der Nachspielzeit für einen 3:2-Sieg, mit dem sich Barcelona im Titelkampf wieder zurückmeldetMadrid – Dank des 500. Pflichtspieltores von Superstar Lionel Messi hat der FC Barcelona den Erzrivalen Real Madrid im Clásico niedergerungen und sich im Rennen um die spanische Fußball-Meisterschaft zurückgemeldet. In der Hauptstadt gewann das Team des scheidenden Trainers Luis Enrique am Sonntagabend mit 3:2 (1:1). Erst in der vierten Minute der Nachspielzeit erzielte Messi den historischen Siegtreffer.Durch den ersehnten Auswärtserfolg verdrängte Barca die punktgleichen Königlichen (75 Zähler) vorerst von der Tabellenspitze. Jedoch hat Real bislang ein Spiel weniger absolviert.Rot für RamosMittelfeldmotor Casemiro (28.) hatte Madrid in Führung gebracht, fünf Minuten später egalisierte Messi für Barcelona. Nach einem Traumtor von Ivan Rakitic (73.) aus rund 18 Metern glich James Rodriguez (85.) drei Minuten nach seiner Einwechslung erneut aus. Zuvor hatte Madrids Kapitän Sergio Ramos (77.) nach einem groben Einsteigen gegen Messi die Rote Karte gesehen.Nach dem Halbfinal-Einzug in der Champions...

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Das Talent und die Datenspuren

Der Schutz Ihrer personenbezogenen Daten ist für uns von höchster Bedeutung. Im Folgenden erläutern wir unsere Datenschutzpraxis bei der Nutzung unserer elektronischen Medien. Die Internetauftritte (FAZ.NET, FAZjob.NET, FAZSchule.NET und weitere Unterrubriken, nachfolgend das „Portal“) sowie die mobilen Applikationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (zusammen auch das „digitale Angebot“) werden von der Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH (F.A.Z.) betrieben. Bei der Nutzung des digitalen Angebotes erhebt die F.A.Z. (im Folgenden auch „wir“) an unterschiedlichen Stellen von Ihnen personenbezogene Daten. Die erhobenen Daten werden von uns streng vertraulich behandelt und ausschließlich für den jeweils Ihnen mitgeteilten Zweck genutzt. Aufgrund der diversen Wahlmöglichkeiten bestimmen Sie, welche Daten von Ihnen bereitgestellt werden, und wie diese von uns genutzt werden können. Selbstverständlich werden Ihre Daten im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften insbesondere des Bundesdatenschutzgesetzes und des Telemediengesetzes erhoben und verarbeitet. Im Folgenden stellen wir Ihnen dar, welche...

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Wahl in Frankreich: Macron und Le Pen kommen laut Hochrechnungen in die Stichwahl

Anzeige Der Mitte-links-Politiker Emmanuel Macron und die Rechtspopulistin Marine Le Pen haben die erste Runde der französischen Präsidentschaftswahl nach ersten Hochrechnungen gewonnen. Wie die Sender France 2 und TF1 am Sonntag berichteten, konnten der Ex-Wirtschaftsminister und die Chefin des rechtsextremen Front National (FN) sich für die Stichwahl am 7. Mai qualifizieren. Macron lag laut TF1 mit 23 Prozent vor Le Pen, die auf 22 Prozent kommt. Der linke Jean-Luc Mélenchon und der konservative François Fillon folgen nur knapp dahinter mit jeweils 19 Prozent. Benoît Hamon, der Vertreter der regierenden Sozialisten von François Hollande, kam nur auf 6,8 Prozent. Andere Umfrageinstitute veröffentlichten ähnliche Werte. Die 48-jährige Le Pen schnitt damit wesentlich besser ab als vor fünf Jahren, als sie im ersten Wahlgang 17,9 Prozent der Stimmen geholt hatte. Sollte der Vorsprung von Macron und Le Pen halten, wären erstmals in der jüngeren Geschichte Frankreichs keine Kandidaten der etablierten Parteien in einer Stichwahl. Anzeige Benoît Hamon gestand seine Wahlniederlage ein und rief zur Unterstützung des proeuropäischen Emmanuel Macron...

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Frankreich-Wahl: Alle vorläufigen Ergebnisse und Grafiken im Überblick

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Frankreich-Wahl: Marine Le Pen hat durchaus noch eine Chance

Anzeige Der Ausgang der ersten Runde der französischen Präsidentschaftswahl ist auf den ersten Blick beruhigend. Relativ beruhigend. In einem bizarren und nervenaufreibenden Wahlkampf lagen am Ende vier Kandidaten nahezu gleichauf, die sich gegenseitig mit Kritik am „System“ zu überbieten versucht hatten. Nun haben sich mit Emmanuel Macron und Marine Le Pen die beiden Bewerber für die Stichwahl am 7. Mai qualifiziert, welche die Meinungsforscher seit Wochen vorn gesehen hatten. Das Ergebnis ist also auch ein Achtungserfolg für die durch Brexit-Abstimmung und Trump-Wahl stark in die Kritik geratenen Umfrageinstitute. Vor allem aber wird sich in Berlin und in Brüssel Erleichterung breitmachen, dass zumindest das Vollkatastrophenszenario einer Stichwahl zwischen der Rechtspopulistin Marine Le Pen und dem Linkspopulisten Jean-Luc Mélenchon vermieden wurde. Beide haben ihre Stimmen mit massiver Kritik an der EU und einem angeblich zu dominanten Deutschland gewonnen. Ein Sieg einer dieser beiden Kandidaten wäre für Europa eine enorme Herausforderung geworden, die mit großer Wahrscheinlichkeit umgehend zu einem massiven wirtschaftlichen Einbruch...

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Wahl in Frankreich: Macron sieht seinen Erfolg als Wende in der französischen Politik

Anzeige Nach der ersten Runde der Präsidentschaftswahl in Frankreich deuten Prognosen auf eine Stichwahl zwischen dem Mitte-Links-Kandidaten Emmanuel Macron und Marine Le Pen von der rechtsextremen Front National hin. Macron kam nach den Zahlen des französischen Senders France 1 am Sonntag mit 23,7 Prozent der Stimmen auf den ersten Platz, Le Pen wurde mit 21,7 Prozent Zweite. Der linke Jean-Luc Mélenchon und der konservative François Fillon folgten knapp dahinter mit 19,5 Prozent. Andere Umfrageinstitute veröffentlichten ähnliche Werte. Macron sieht seinen Erfolg bei der ersten Runde der Präsidentenwahl als eine Wende in der französischen Politik. „Die Franzosen haben ihren Wunsch nach einer Erneuerung ausgesprochen“, sagte Macron am Sonntag der französischen Nachrichtenagentur AFP. Anzeige Er lag laut ersten Hochrechnungen an der Spitze. Ein Kapitel der französischen Politik sei nun geschlossen worden, sagte er. Macron hatte im Wahlkampf angekündigt, bei einem Sieg wolle er „neue Gesichter“ in die Regierung bringen, die nicht aus dem bisherigen Politikbetrieb kämen. Der 39-Jährige wollte sich im Laufe des Abends vor Anhängern...

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AfD-Parteitag: Die Königin wird mit Handkuss abserviert

Vorrede In diesem Stück geht es um einen kalten Putsch. Die handelnden Personen sind die Mitglieder des Bundesvorstands, die um die Macht in der Partei ringen. Als Chor agieren die Delegierten des Parteitages im Kölner „Maritim“ und die Demonstranten und Polizisten in den Straßen der Domstadt. Zuweilen geht es tragisch zu, zuweilen wie im absurden Theater. Anzeige Erster Akt: Schach der Königin Gegen Parteichefin Frauke Petry formiert sich in der Partei Widerstand. Mit dem Ausschlussantrag gegen den Nationalrevolutionär Björn Höcke will Petry klarstellen, dass die AfD eine bürgerliche Partei bleibt oder wieder wird. Höckes Freunde im Vorstand, allen voran Alexander Gauland, André Poggenburg und der Parteiideologe Albrecht Glaser, wollen Petry dafür abstrafen. Die Partei soll vielmehr ein Instrument der von ihnen ersehnten „konservativen Revolution“ werden, wie sie auch die Patriotische Plattform um den bärtigen Hans-Thomas Tillschneider und deren Stichwortgeber Götz Kubitschek von der Identitären Bewegung fordern. Ihnen zur Seite stehen der auf Rache sinnende, von Petry gedemütigte Kovorsitzende der Partei Jörg Meuthen und Opportunisten wie...

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