Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Eishockey-WM 2017

Glatte Sache für US-Team bei 6:1 gegen Slowakei, Dreikronen bezwingen Dänemark – Co-Gastgeber nach finnischem Erfolg gegen Schweiz aus dem RennenKöln/Paris – Einen Tag nach Russland haben auch Schweden und die USA bei der Eishockey-WM den Aufstieg ins WM-Viertelfinale geschafft. In der Gruppe A in Köln deklassierte das US-Team die Slowakei mit 6:1, Schweden setzte sich gegen Dänemark mit 4:2 durch. In Paris (Gruppe B) ist nach Siegen von Tschechien (5:2 gegen Frankreich) und Finnland (3:2 n.V. gegen Schweiz) der Kampf um den Aufstieg noch offen. In Köln setzten sich am Sonntag die Favoriten durch. Schweden hatte beim Sieg gegen Nachbar Dänemark bereits hochkarätige Verstärkung aus Nordamerika zur Verfügung. Die beiden NHL-Stars Henrik Lundqvist, Torhüter der New York Rangers, und Nicklas Bäckström, Stürmer der Washington Capitals, waren nach dem Play-off-Aus zum "Tre Kronor"-Team gereist. Zunächst sah es dank einer 3:0-Führung nach einer klaren Angelegenheit für den neunfachen Weltmeister aus, die Dänen schafften aber den Anschluss, ehe Bäckström (58.) alles klar machte.Ex-Weltmeister mit AbstiegssorgenDie US-Auswahl von Jeff Blashill feierte den fünften...

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ÖVP

Personelles Durchgriffsrecht und das Label einer "eigenständigen" Liste: Sebastian Kurz mutete der ÖVP bei seiner Kür zum Parteichef viel zu.Der Star des Abends ließ sich den Einmarsch nicht entgehen. Während sich andere ÖVP-Granden hinter den verspiegelten Scheiben ihrer Dienstlimousinen zum Springer-Schlössl in Wien-Meidling chauffieren ließen, bahnte sich Sebastian Kurz zu Fuß den Weg durch die Journalistentraube. Gekommen war er, um sich zum neuen Chef seiner Partei wählen zu lassen – dem fünften binnen zehn Jahren.Unter normalen Umständen wäre die Kür ein Formalakt. Nach dem Abgang von Reinhold Mitterlehner braucht die ÖVP einen neuen Obmann, und wohl kaum jemandem in der Partei fällt ein geeigneterer Kandidat ein als Kurz. Doch der Favorit will sich nicht mir nichts, dir nichts einspannen lassen – sondern unter allen Umständen verhindern, was Mitterlehner und so vielen anderen Parteichefs davor zum Verhängnis wurde: dass ihm ständig Störenfriede in die Politik dreinreden. Die Garantie, dass dies künftig nicht passiert, holte sich Kurz am Sonntagnachmittag ab. Da versammelten sich in der Par teiakademie Landeshauptleute, Chefs der...

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NRW-Wahl: Adios, Piraten

Mit der Wahl in Nordrhein-Westfalen sind die Piraten auch aus dem letzten der vier Landtage geflogen, in die sie vor fünf Jahren mit großem Erfolg eingezogen waren. Mit einem Ergebnis von 1,0 Prozent in den Hochrechnungen liegen sie sogar noch 0,6 Prozentpunkte unter dem Wert von 2010. Damit verliert die Partei ihre letzte größere politische Bühne in Deutschland. Lediglich mit der Europaabgeordneten Julia Reda hat die Partei noch eine Vertreterin in einem wichtigen Parlament. An den Analysen, die nach der Bundestagswahl 2013 und im September 2016 nach dem Ausscheiden aus dem Berliner Abgeordnetenhaus auf Golem.de standen, musste seitdem nichts umgeschrieben werden. Schon seit Jahren war absehbar, dass die Partei nirgendwo den Wiedereinzug in einen Landtag schaffen würde. Peinlicher Auftritt auf der Re:publica Was ist von den Piraten geblieben? Haben sie trotz der Wahlniederlagen eine bleibende Spur hinterlassen? Im Grunde nicht. Geblieben ist der Eindruck, dass Transparenz und maximale Mitgliederbeteiligung noch keine gute Politik ergeben und fähige Politiker dauerhaft nach vorne bringen. Das ist in anderen Parteien natürlich auch nicht garantiert, erst recht nicht...

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Österreich: Außenminister Kurz will Koalition mit SPÖ beenden

Anzeige Die konservative Österreichische Volkspartei (ÖVP) hat Außenminister Sebastian Kurz zum neuen Parteivorsitzenden bestimmt und sich für vorgezogene Parlamentswahlen ausgesprochen. „Ich hoffe sehr, dass dieses Angebot angenommen wird“, sagte Kurz in Wien. Der erste Schritt sei ein gemeinsamer Vorschlag für vorgezogene Neuwahlen, sagte Kurz am Sonntag nach dreistündigen Beratungen des Parteivorstandes über eine Nachfolge des zurückgetretenen Parteivorsitzenden Reinhold Mitterlehner.  Kurz hatte zuvor durchblicken lassen, dass er den ÖVP-Chefposten nur übernehmen wolle, wenn die Partei für Neuwahlen eintrete und es ihm ermögliche, die "inhaltliche Linie vorzugeben" und Personalentscheidungen zu treffen. Kurz strebt Neuwahlen im Frühherbst an. Dazu muss eine Mehrheit des Parlaments einen entsprechenden Beschluss fassen. Regulärer Wahltermin wäre erst im Herbst 2018. Rot-schwarz regierte Österreich seit Ende 2013 Anzeige Das rot-schwarze Bündnis regierte Österreich seit Ende 2013. Damals hatten SPÖ und ÖVP trotz erheblicher Stimmenverluste noch einmal knapp eine gemeinsame Mehrheit von 50,8 Prozent erreicht. Die...

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Besonderes NRW-Wahlrecht: Wird Laschet nur durch einen Trick Ministerpräsident?

Anzeige Bereits in seiner ersten Rede nach den Hochrechnungen vom Abend war für Armin Laschet klar: „Ich will Ministerpräsident werden.“ Ob das wirklich gelingt, ist allerdings nicht ausgemacht. Denn Nordrhein-Westfalen ist ein besonderes Bundesland - auch politisch gesehen. Und genau deshalb könnte Laschets Weg an die Regierungsspitze nur mit Umwegen und einem ganz tiefen Griff in die Trickkiste gelingen. Wer Ministerpräsident werden will, muss in Nordrhein-Westfalen ein Mandat für den Landtag geholt haben - so sieht es die Landesverfassung vor. Ob das Armin Laschet gelingt, ist derzeit fraglich. Denn in Laschets Wahlkreis Aachen zeichnet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen ihm und seiner Herausforderin, der SPD-Abgeordneten Daniela Jansen ab. Sie holte bereits im letzten Jahr das Direktmandat für Aachen und liegt zur Stunde wenige Prozentpunkte vor Laschet. Sollte Armin Laschet gegen Jansen verlieren, gibt es für ihn allerdings noch eine weitere Option für den Einzug: Die Landesliste. Darüber geben vergeben die Parteien jene Plätze, die ihnen nach Abzug der Direktmandate noch zustehen. Der Wähler kann darüber mit seiner Zweitstimme nur...

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Wolfgang Bosbach: "Das Land ist sensationell schlecht regiert worden"

Anzeige DIE WELT: Herr Bosbach, wie haben Sie die Stunde nach der Bekanntgabe der Ergebnisse verbracht? Wolfgang Bosbach: Stocknüchtern vor Mikrophonen. Denn es gab doch eine rege Nachfrage nach Einschätzungen. Ich bin meilenweit von jeder Euphorie entfernt. Wir haben einen tollen Wahlsieg errungen. Aber wir müssen jetzt erst mal fünf Jahre lang beweisen, dass wir es besser machen können als die abgewählte rot-grüne Landesregierung. DIE WELT: Ist es denn so schwer, es besser zu machen als die Vorgängerregierung? Anzeige Bosbach: Das Land ist in den letzten Jahren sensationell schlecht regiert worden. Wir haben auf die richtigen politischen Themen gesetzt: Bildungspolitik, innere Sicherheit, Wirtschafts- und Strukturpolitik. Aber wir brauchen auch einen Koalitionspartner, mit dem wir diese Ziele erreichen können. Und da liegt noch viel Arbeit vor uns. DIE WELT: Ministerpräsidentin Hannelore Kraft ist als SPD-Chefin in NRW schon zurückgetreten. Die SPD muss einen Schock verarbeiten. Falls eine große Koalition Realität wird, wie schwer wird es mit dieser SPD? Bosbach: Man muss Hannelore Kraft Dank und Anerkennung für ihre...

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Nach Wahlerfolg: FDP-Chef Lindner positioniert sich gegen Schwarz-Gelb

Anzeige FDP-Chef Christian Lindner hat sich nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen zurückhaltend zu einer möglichen Regierungsbeteiligung geäußert. „Ich bin nämlich nicht der Wunschkoalitionspartner von Herrn Laschet und er nicht meiner“, sagte Lindner in der ARD. Er verwies darauf, dass es zwischen CDU und FDP in Nordrhein-Westfalen „klar unterschiedliche Positionen“ etwa bei den Themen wirtschaftliche Entwicklung, Bildung oder Rechtsstaat gebe. Die CDU habe „seit Wochen gegen uns Wahlkampf gemacht“, sagte Lindner. „Umso eigenständiger gehen wir in diese Wahlperiode. Im Zweifel machen wir Opposition.“ Anzeige Im WDR sagte Lindner, die FDP werde nur Koalitionsgespräche führen, „wenn wir wirklich unsere Handschrift zeigen“. Es werde in NRW keine Situation geben wie einst nach der Bundestagswahl 2009 und den damaligen Verhandlungen mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU). Lindner tritt für die FDP auch als Spitzenkandidat für die Bundestagswahl an. Die FDP erzielte bei der Landtagswahl Hochrechnungen zufolge zwischen 12,1 und 12,5 Prozent. Sie feiert damit ihr bestes NRW-Ergebnis seit 50 Jahren und verbesserte sich...

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Krise der Grünen: "Bürger haben für Selbstbespiegelung null Verständnis"

Anzeige DIE WELT: Herr von Notz, die Generalprobe zur Bundestagswahl ist gründlichdanebengegangen. In NRW haben sich die Grünen nahezu halbiert. Was ist schiefgelaufen? Von Notz: Bei diesem Ergebnis gibt es nichts schönzureden. Wenn wir uns die Resultate in NRW und in Schleswig-Holstein ansehen, wo wir vor einer Woche sehr gut abgeschnitten haben, dann zeigt sich: Die Menschen unterscheiden bei Landtagswahlen schon sehr deutlich zwischen dem, was auf Landesebene und dem, was auf Bundesebene passiert. DIE WELT: In Ihrer Heimat Schleswig-Holstein waren die Grünen erfolgreich. Was können die Bundes-Grünen sich da abgucken? Anzeige Von Notz: Wir in Schleswig-Holstein haben eine fünfjährige Regierungszeit hinter uns, die wir mit großer Disziplin und Geschlossenheit gemeistert haben, genau wie den Wahlkampf. Eine solche Geschlossenheit ist auch auf Bundesebene entscheidend. Wir müssen ohne Wenn und Aber hinter unseren Spitzenkandidaten Katrin Göring-Eckardt und Cem Özdemir stehen. Wir sollten geschlossen für unsere grünen Inhalte streiten, das wäre etwas, was die Bundespartei dringend aus unserem Wahlerfolg in Schleswig-Holstein mitnehmen sollte. ...

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Debakel für Hannelore Kraft: "Jetzt ham wa alle ausgelacht. Es ist so bitter"

Anzeige Mit einem Griff hat er das kleine rote SPD-Flugblatt in seiner Hand zerrissen. Der ältere Sozialdemokrat mit dem leeren Blick und der ebenso leeren Bierflasche legt die Schnipsel vor sich auf den Stehtisch. Und seufzt. Ringsum, an den anderen Tischchen, stehen schweigende Gruppen von Sozialdemokraten, auch sie mit leerem Blick. Und dann sagt der Genosse mit dem zerrissenen Flugblatt in die Stille hinein: „Jetzt hat sie ausgelacht.“ Sie – das ist Hannelore Kraft. Minuten zuvor, es ist 18.02 Uhr im Düsseldorfer Henkel-Saal, haben die Genossen und SPD-Freunde ungläubig auf den fünf Meter langen Bildschirm an der Kopfseite des Saals geschaut. Viele haben sich die Hände vors Gesicht geschlagen, einige ernst die Köpfe geschüttelt, einer Götz von Berlichingen zitiert. Auf dem Bildschirm hat der WDR-Wahlexperte gerade erklärt, was das prognostizierte Wahlergebnis für Nordrhein-Westfalen bedeuten könnte. Aber die vielleicht 400 Parteifreunde auf der SPD-Wahlparty haben längst begriffen, was es bedeutet: Die rot-grüne Landesregierung ist abgewählt. Und Hannelore Kraft, seit sieben Jahren Ministerpräsidentin von NRW, droht, das ist nach wenigen...

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FDP-Chef Christian Lindner: "Armin Laschet ist nicht unser Wunschpartner"

Anzeige Jubel brandete auf im Zollhof nahe des Landtags in Düsseldorf, als die erste Prognose über die Bildschirme flimmerte. „Ein Wahnsinnsergebnis“ sei das für die FDP, schwärmte EU-Parlamentsvize Alexander Graf Lambsdorff, der aus Bonn stammt. In der Tat: Erst zweimal in der Geschichte Nordrhein-Westfalens haben es die Liberalen geschafft, bei Landtagswahlen ein zweistelliges Ergebnis einzufahren. Und das ist lange, sehr lange her: 1950 und 1954 war das. Nun, 2017, ist den Freien Demokraten dieses Kunststück zum dritten Mal gelungen. Landespolitisch heißt das zunächst, dass die FDP damit drittstärkste politische Kraft im bevölkerungsreichsten Bundesland geworden ist. „Wir haben hart gekämpft und freuen uns sehr über dieses historisch gute Ergebnis“, sagte der Spitzenkandidat Christian Lindner auf der Wahlparty. Doch für den nordrhein-westfälischen Landes- und Fraktionsvorsitzenden – der laut Umfragen der beliebteste Politiker im Land überhaupt ist – reicht die Bedeutung dieses Wahltags weit über das Düsseldorfer Parlament hinaus. Anzeige Denn seit Lindner im Dezember 2013, wenige Wochen nach der historischen Niederlage der FDP...

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Bundesliga live

Bundesliga – 33. Runde: SCR Altach – SK Sturm Graz 1:2 (0:0). Altach, Cashpoint Arena, 5.323, SR Jäger.Tore: 0:1 (58.) Schulz, 0:2 (83.) Atik, 1:2 (88.) NetzerAltach: Kobras – Janeczek (80. Harrer), Netzer, Zwischenbrugger – Lienhart, Salomon, Jäger, Luxbacher (62. Aigner), Schreiner (90. Zivotic) – Ngamaleu, DovedanSturm: Gratzei – Koch, Maresic, Schulz – Potzmann, Piesinger, Jeggo, Lykogiannis – Hierländer, Schmerböck (73. Atik) – Zulechner (83. Chabbi)Gelbe Karten: Jeggo, Zulechner, Koch

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Abschied

Nach Sunderland und Middlesbrough kennt die Premier League nun alle drei Absteiger – Liverpool deklassiert West Ham mit 4:0London – Hull City steht als dritter Absteiger aus der Premier League fest. Eine 0:4-Niederlage gegen das zuvor selbst noch gefährdete Crystal Palace besiegelte Hulls Gang in die Championship. Es ist nach 2010 und 2015 bereits der dritte Abstieg binnen sieben Jahren für die "Tigers".Das Team von Sam Allardyce hält damit die Klasse. Der Trainer übernahm Crystal Palace im Dezember nach seinem von einem Skandal beendeten Intermezzo als Trainer des englischen Nationalteams.In den Hinspielen der Playoff-Semifinali um den Aufstieg gab es zwei Remis. Schon am Samstag trennten sich Fulham (ohne Michael Madl) und Reading mit 1:1, am Sonntag spielten Huddersfield und Sheffield Wednesday (Atdhe Nuhiu auf der Bank) nur 0:0.Liverpool bleibt im RennenLiverpool hat dagegen weiter gute Chancen auf die Teilnahme an der Champions League. Die "Reds" siegten bei West Ham United klar mit 4:0 (1:0) und rückten mit 73 Punkten zumindest vorläufig wieder auf Platz drei der Tabelle. Das Team von Jürgen Klopp hat einen Punkt Vorsprung auf Manchester City und vier auf Arsenal....

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Eishockey-WM 2017

Glatte Sache für US-Team gegen Ex-Weltmeister – Tschechien bezwingt Gastgeber FrankreichKöln/Paris – Das Team der USA hat sich am Sonntagnachmittag als zweite Mannschaft nach Russland für das Viertelfinale der Eishockey-WM in Deutschland und Frankreich qualifiziert. Die Auswahl von Jeff Blashill deklassierte in Köln die Slowakei mit 6:1 (1:0,3:1,2:0) und übernahm die Tabellenführung in der Gruppe A. Ex-Weltmeister Slowakei hingegen kassierte bereits die fünfte Niederlage im sechsten Spiel und grundelt auf dem siebenten Platz.In Paris machte Tschechien einen großen Schritt Richtung K.o.-Runde. Die Tschechen besiegten Gastgeber Frankreich mit 5:2 und schlossen zu Spitzenreiter Kanada auf, der am Samstag gegen die Schweiz seine erste Niederlage hatte hinnehmen müssen. (APA, red – 14.5. 2017)Ergebnisse:Gruppe A – 10. Spieltag:Slowakei – USA 1:6 (0:1,1:3,0:2) Tore: Gernat (31.) bzw. Keller (9.), Gaudreau (26., 43.), Dvorak (37.), Trouba (39.), Lee (48./PP)Gruppe B – 10. Spieltag:Frankreich – Tschechien 2:5 (0:1,1:2,1:2) Tore: S. da Costa (21./PP), Roussel (51.) bzw. Pastrnak (9./PP), Repik (27., 49.), Rutta (38./PP), Zohorna (59./empty net)

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Eisgenossen

Sbornaja nach 6:0 gegen Slowakei durch – Eidgenossen bringen Titelverteidiger in Verlängerung erste Niederlage bei – Slowenien steigt abKöln/Paris – Russland hat sich am Samstag bei der Eishockey-WM dank eines 6:0 gegen die Slowakei als erste Mannschafte für das Viertelfinale qualifiziert. Titelverteidiger Kanada kassierte dagegen in Paris mit einem 2:3 n.V. gegen die Schweiz die erste Niederlage. Die Abstiegsfrage ist so gut wie geklärt. Slowenien ist fix abgestiegen, Italien hat nur noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt.Russland hatte mit der Slowakei keine Probleme. Nach Treffern von Jewgeni Dadanow (2., 14./PP), Andrej Mironow (20.), Nikita Kutscherow (23.) und Ivan Telegin (33.) war die Partie schon nach 33 Minuten entschieden. Die USA haben ebenfalls in der Gruppe A mit einem 5:3 gegen Lettland einen großen Schritt Richtung Viertelfinale gemacht.Im Abendspiel in Köln lag Kanada gegen die Schweiz durch frühe Tore von Ryan O'Reilly (5./PP) und Mitch Marner (7.) 2:0 voran, doch die Eidgenossen schafften im Schlussdrittel durch Fabrice Herzog (47./PP) und Vincent Praplan (50.) den Ausgleich. In der Verlängerung machte Herzog (64.) die Überraschung...

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FPÖ

Noch bevor Neuwahlen beschlossen sind, steigen die Freiheitlichen als potenzielle Regierungspartner im Kurs. Sebastian Kurz machte nie einen Hehl aus seiner Präferenz für Schwarz-Blau – und die Roten arbeiten fieberhaft an ihrem Kriterienkatalog für eine KoalitionDer Spruch gilt als politische Binsenweisheit, jedoch mit messbarem Wahrheitsgehalt: Je leiser die Freiheitlichen treten, desto höher klettern sie in den Umfragewerten empor – weil sich Rot und Schwarz ohnehin selbst gegenseitig am meisten beschädigen.Nicht erst seit dem Bruch der Koalition liegt die FPÖ laut Meinungsforschern meist vorn – und damit gelten die Blauen nicht bloß als potenzieller Juniorpartner in der nächsten Regierung. Gut möglich ist auch, dass sie nach dem nächsten Urnengang gleich den Kanzleranspruch stellen können.Doch vorerst matchen sich um den ersten Platz SPÖ-Chef Christian Kern, Sebastian Kurz als Listenerster "der neuen Volkspartei" und FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache.Kurz gilt als Befürworter einer schwarz-blauen Koalition – nicht zuletzt, weil der 30-jährige Außenminister oft und gern erzählt, in der Ära von Wolfgang Schüssel politisiert worden zu sein, und die...

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© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.