Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Nach NRW-Debakel: SPD schließt große Koalition aus

Anzeige Die SPD in Nordrhein-Westfalen will nach ihrer schweren Niederlage bei der Landtagswahl keine Koalition mit dem Wahlsieger CDU bilden. Das habe der SPD-Landesvorstand angesichts der Mehrheit von CDU und FDP im neuen Landtag beschlossen, sagte SPD-Fraktionschef Norbert Römer am Montagabend in Düsseldorf. „Mit uns gibt es keine große Koalition.“ Die CDU hatte die Landtagswahl am Sonntag klar gewonnen und könnte zusammen mit der SPD oder auch allein mit der FDP die neue Landesregierung bilden. Eine schwarz-gelbe Koalition hätte aber nur eine Mehrheit von einer Stimme. CDU und FDP vereinbaren Sondierung CDU und FDP vereinbarten am Abend ein erstes Gespräch über eine Regierungsbildung, legten aber noch keinen Termin fest. Der CDU-Landesvorsitzende Armin Laschet habe sich bei FDP-Landeschef Christian Lindner gemeldet und zu einem ergebnisoffenen Sondierungsgespräch eingeladen, sagte ein FDP-Sprecher am Montagabend in Düsseldorf. Anzeige Führende Freidemokraten hatten gedroht, die FDP werde lieber in die Opposition gehen als der CDU in Koalitionsverhandlungen weitreichende Zugeständnisse zu machen. Es brauche einen „echten...

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Premier League

Watford-Verteidiger Prödl erhielt im Finish gelb-rote KarteLondon – Der neue englische Fußballmeister Chelsea hat sich im ersten Heimspiel nach dem vorzeitigen Titelgewinn von seinen Fans feiern lassen und am Montagabend einen weiteren Erfolg gefeiert. Die "Blues" besiegten an der Stamford Bridge Watford mit 4:3. ÖFB-Nationalspieler Sebastian Prödl (Watford) erhielt in der Nachspielzeit die gelb-rote Karte.John Terry (22. Minute), Cesar Azpilicueta (36.), Michy Batshuayi (49.) und Cesc Fabregas (88.) erzielten die Tore für Chelsea. Etienne Capoue (24.), Daryl Janmaat (51.) und Stefano Okaka (74.) trafen für die Gäste aus Watford. Abwehrspieler Prödl verpasst nach dem Ausschluss die letzte Runde, in der es für seinen Club aber um nichts mehr geht.Chelsea-Trainer Antonio Conte, der von den Fans mit lautstarken Gesängen gefeiert wurde, schonte mehrere Stammspieler, darunter Diego Costa, Gary Cahill und David Luiz. Torschütze Batshuayi, der in dieser Saison nicht über die Rolle des Reservisten hinauskam, hatte Chelsea am vergangenen Freitag mit seinem Tor zum 1:0-Endstand bei West Bromwich Albion bereits den Titel gesichert. (APA; 15.5.2017)

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Conrad Seidl

Seit drei Jahrzehnten besteht die Positionierung der FPÖ darin, sich als Alternative zu den "Altparteien" zu inszenieren. Jetzt sieht sie selber alt ausEs hat immer wieder funktioniert: Haider gegen Vranitzky. Haider gegen Klima. Haider gegen Schüssel (dem er die Kanzlerschaft erst ermöglicht hatte). Strache gegen Häupl. Strache gegen Faymann. Immer wieder hat die freiheitliche Wahlkampfstrategie darin bestanden, eine Duellsituation herbeizuführen: hier die erfrischende Kraft einer volksverbundenen Bewegung – dort ein etablierter Politiker einer "Altpartei".Eine neue DuellsituationSo ein Duell hat vor allem einen Vorteil: Wenn die Duellsituation von den Medien und den Wahlberechtigten ernst genommen wird, dann zieht sie einen Großteil der Aufmerksamkeit auf die beiden Duellanten. Das war den jeweils Herausgeforderten nicht einmal unrecht: Wo Haider oder Strache sich an einem etablierten Politiker gerieben haben, konnte dieser sicher sein, dass ihm andere politische Mitbewerber nicht zu nahe kommen würden, denn die sind nicht mehr weiter aufgefallen. Mehr noch: Man konnte sich mithilfe der Blauen als die wesentliche Kraft profilieren, die eine möglicherweise drohende...

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Dienstag, ab 13 Uhr

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Vizekanzler gesucht

In der ÖVP-Riege sind zwei Posten nachzubesetzen, dafür gibt es mehrere VariantenVorläufig macht Reinhold Mitterlehner auf Ersuchen von Bundespräsident Alexander Van der Bellen als Vizekanzler und Wirtschaftsminister weiter, bis der neue geschäftsführende ÖVP-Obmann Sebastian Kurz seine Entscheidung getroffen hat, wer den Posten des Vizekanzlers und wer den Posten des Wirtschaftsministers übernehmen soll. Als Vizekanzler sind zwei Personen aus dem Kreis der jetzigen Regierungsmitglieder im Gespräch: Finanzminister Hans Jörg Schelling und Justizminister Wolfgang Brandstetter.Dass Kurz selbst den Vizekanzler macht, wie von Bundeskanzler Christian Kern vorgeschlagen oder gefordert, ist eher unwahrscheinlich. Kurz will mit Kanzler Kern so wenig wie möglich zu tun haben und Auftritte an seiner Seite eher meiden. Die SPÖ kritisiert, dass sich Kurz nicht in die Pflicht nehmen lässt.Schelling als Vizekanzler erschiene logisch, da beim Finanzminister praktisch alle Regierungsvorhaben zusammenlaufen: Er muss die Finanzierbarkeit prüfen und letztlich seine Zustimmung geben. Schelling sei auch gerne bereit, den Posten des Vizekanzlers zu übernehmen. Dagegen sprechen könnte,...

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Personal

Sebastian Kurz und sein Team sind auf der Suche nach Verstärkung für die Liste der neuen Volkspartei. Zahlreiche Persönlichkeiten wurden gefragt, wirklich deklarieren will sich noch keiner.Der Salzburger Neos-Abgeordnete Sepp Schellhorn bestätigte Gespräche mit Sebastian Kurz, erst hieß es, es sei noch offen, ob er sich bei Kurz engagieren will, dann ließ Schellhorn klarstellen, dass er nicht auf einer Liste für Kurz kandidieren werde. Gefragt wurde er, ihm sei auch der Posten als Wirtschaftsminister angeboten worden, sagte Schellhorn.Die Neos würde ein Abgang von Schellhorn, der einer ihrer prominentesten Abgeordneten und in Wirtschaftskreisen sehr anerkannt ist, ins Mark treffen. Allerdings wurde angekündigt, dass Schellhorn die Salzburger Liste für die Landtagswahl im nächsten Jahr anführen soll – für die Neos.Auch etliche andere Funktionäre der Neos wurden in den vergangenen Tagen gezielt von Kurz und seinem Team angefragt, noch gibt es aufseiten der Neos keine prominenten Abgänge. Parteichef Matthias Strolz geht davon aus, sein Team weitgehend halten zu können, einzelne Wechsel seien allerdings nicht auszuschließen.Domain gesichert Als kleine Spitze gegen...

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Koalition

Die Opposition legte die Terminvorschläge auf den Tisch, dem folgten schließlich ÖVP und SPÖ, wenn auch nicht gemeinsam. Gewählt wird am 8. oder am 15. Oktober. Brandstetter ist als Vizekanzler im GesprächMontag am frühen Abend ging es Schlag auf Schlag: Die ÖVP gab bekannt, dass sie den Neuwahlantrag der Opposition im Nationalrat "auf jeden Fall" unterstützen werde. Damit ist die Mehrheit für den für Mittwoch angekündigten Neuwahlantrag von FPÖ, Grünen, Neos und Team Stronach jedenfalls sichergestellt. Angepeilt wird eine Wahl am 8. oder 15. Oktober. Der SPÖ blieb daraufhin nichts anders übrig, als diesem Ansinnen ebenfalls zuzustimmen. "Der Vorschlag ist für uns ein guter", erklärte SPÖ-Klubobmann Andreas Schieder.Der neue ÖVP-Chef Sebastian Kurz gab zuvor noch bekannt, er wünsche sich eine Unterstützung der SPÖ, notwendig war diese aber nicht mehr. Verhandelt wurde darüber den ganzen Tag, am Abend fügten sich die Noch-Koalitionäre dann nicht miteinander abgestimmt den Wünschen der Opposition. Damit dürfte es für den Neuwahlantrag eine Allparteieneinigung geben.Kanzler und SPÖ-Chef Christian Kern hatte bei einem gemeinsamen Termin mit Kurz diesem...

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Audi A3 Sportback 2.0 TFSI Quattro S-Tronic

Neulich hat sich die Verwandtschaft einen A 3 zugelegt. Jahreswagen. Sportback. Grau. Der steht jetzt neben dem frisch gelifteten Testwagen. Sportback. Grau. Welcher welcher ist, verrät nur das Kennzeichen. Einspruch, ruft Audi. Der Kühlergrill ist einen Hauch breiter. Mag sein. Die Scheinwerfer haben einen Zacken. Stimmt. Sieht nicht besser aus. Wir vermuten, dieser Designausflug wird von begrenzter Dauer sein. Den A3 freilich kann das nicht entstellen, und von seinen inneren Werten ist er ohnehin eine Bank im Portfolio. In der Mitte seines Daseins wurde ihm eine Frischzellenkur zuteil. Autor: Holger Appel, Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Technik und Motor“. Folgen: ...

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Systematische Verbrennnungen: USA werfen Syrien Tötung Tausender Gefangener vor

Anzeige Die USA beschuldigen die syrische Regierung, Tausende Gefangene getötet und in einem Krematorium verbrannt zu haben. Diese Vorwürfe erhob das US-Außenministerium am Montag in Washington. Das Ministerium kündigte an, zum Beweis Fotos des Krematoriums veröffentlichen zu wollen. Es soll sich um das berüchtigte Gefängnis Saidnaja unweit von Damaskus handeln. Das Krematorium befinde sich auf dem Gelände des Gefängnisses. Bereits im Februar hatte die Menschenrechtsorganisation Amnesty International einen Bericht über systematische Massenhinrichtungen in syrischen Gefängnissen vorgelegt. Diesem Bericht zufolge ließ die syrische Regierung zwischen 5000 und 13.000 Gefangene bei Massenhinrichtungen töten. Die Menschen seien von 2011 bis 2015 ohne ein rechtsstaatliches Verfahren in Saidnaja gehängt worden. USA: Russland sieht Gräueltaten in Syrien tatenlos zu Anzeige Stuart Jones aus dem US-Außenministerium sagte, täglich seien bis zu 50 Gefangene verbrannt worden, um Spuren ihrer Tötung zu beseitigen. Andere Getötete seien in Massengräbern verscharrt worden. In den Zellen des Gefängnisses würden bis zu 70 Gefangene in Zellen...

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‘Ndrangheta: Mafia-Clan verdiente mit Flüchtlingsheim offenbar Millionen

Anzeige Die Mafia verdient bei der Flüchtlingsunterbringung in Italien offenbar kräftig mit. Bei einem Schlag gegen die ’Ndrangheta wurden 68 mutmaßliche Mitglieder des einflussreichen Clans Arena festgenommen, teilte die Anti-Mafia-Behörde in Catanzaro mit. Sie sollen unter anderem aus der Verwaltung eines Flüchtlingslagers in der südlichen Provinz Crotone Gewinne in Millionenhöhe gezogen haben. Das Zentrum gilt als das größte in Italien. Verwaltet wird es von der katholischen Organisation Misericordia. Die EU unterstützt Italien in der Migrationskrise mit Millionen bei der Flüchtlingsunterbringung. Ermittlungen zufolge ist der Mafia-Clan seit mehr als zehn Jahren in die Geschäfte des Aufnahmezentrums in Isola Capo Rizzuto verwickelt. Er soll in den vergangenen zehn Jahren rund 32 Millionen Euro von öffentlichen Geldern abgezweigt haben. Die Mitglieder sollen unrechtmäßig an Aufträge für verschiedene Dienstleistungen wie zum Beispiel für die Verpflegung gekommen sein. Anzeige Neben dem Chef der Organisation La Misericordia di Isola Capo Rizzuto wurde auch der lokale Priester festgenommen. Er soll pro Jahr 150.000 Euro für die...

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Antrittsbesuch: Merkel und Macron kündigen Fahrplan für EU-Projekte an

Anzeige Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der neue französische Präsident Emmanuel Macron wollen die Modernisierung der Europäischen Union vorantreiben und sind dabei auch offen für die Änderung bestehender Verträge. Merkel und Macron kündigten am Montag in Berlin einen gemeinsamen Fahrplan („Road Map“) für Reformen in der EU und der Euro-Zone an. Im Juli – nach den Parlamentswahlen in Frankreich – soll es dazu eine gemeinsame Kabinettssitzung geben. „Wir können dem Ganzen eine neue Dynamik geben“, sagte Merkel bei einer gemeinsamen Pressekonferenz beim Antrittsbesuch Macrons in Berlin. Dazu müsse man auch bereit sein, Verträge zu ändern. „Wenn wir sagen können, warum, wozu, was die Sinnhaftigkeit ist, wird Deutschland jedenfalls dazu bereit sein“, sagte Merkel. „Die ganze Welt ändert sich“, fügte sie hinzu. Auch Macron betonte: „Für uns gibt es hier keinerlei Tabu.“ Der 39-jährige Macron hatte im Wahlkampf eine klar proeuropäische Linie gegen die rechtspopulistische EU-Gegnerin Marine Le Pen vertreten und strebt eine enge Partnerschaft mit Deutschland an. Anzeige Unmittelbar vor seinem Kurzbesuch in Berlin...

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Macron bei Merkel: Ein zauberhafter Neuanfang

Anzeige Es schien alles gerichtet für einen munteren Neustart der deutsch-französischen Beziehungen als Emmanuel Macron am Montag, einen Tag nach seiner Amtseinführung als neuer französischer Präsident, seinen Antrittsbesuch bei Angela Merkel (CDU) in Berlin absolvierte. Die Sonne schien endlich einmal so, wie man das Mitte Mai verlangen darf, und vor dem Kanzleramt hatten sich mehrere Dutzend freundliche Demonstranten positioniert: Sie schwenkten Europa-Flaggen und entrollten ein großes Banner, „Au nom de l’amitié“ („Im Namen der Freundschaft“). Sie spielten die Europa-Hymne und bemühten sich, einen Sprechchor aufzustellen, der den rechten Schwung indes noch vermissen ließ: “Europa – jetzt geht es los“ hallte es zum Kanzleramt hinüber, wo die Bundeskanzlerin den nunmehr vierten französischen Präsidenten ihrer Amtszeit – nach Jacques Chirac, Nicolas Sarkozy und François Hollande – in einem fuchsia-farbenen Blazer empfing. Macron kam im blauen Anzug – der nach Auskunft des Élysée-Palastes vom erschwinglichen Pariser Schneider Jonas et Companie stammt und faire 450 Euro gekostet hat. Nach den eigenartigen Begrüßungsermahnungen, die...

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Macron bei Merkel: Dem deutsch-französischen Neuanfang wohnt ein Zauber inne

Anzeige Es schien alles gerichtet für einen munteren Neustart der deutsch-französischen Beziehungen, als Emmanuel Macron am Montag, einen Tag nach seiner Amtseinführung als neuer französischer Präsident, seinen Antrittsbesuch bei Angela Merkel (CDU) in Berlin absolvierte. Die Sonne schien endlich einmal so, wie man das Mitte Mai verlangen darf, und vor dem Kanzleramt hatten sich mehrere Dutzend freundliche Demonstranten positioniert: Sie schwenkten Europa-Flaggen und entrollten ein großes Banner, „Au nom de l’amitié“ („Im Namen der Freundschaft“). Sie spielten die Europa-Hymne und bemühten sich, einen Sprechchor aufzustellen, der den rechten Schwung indes noch vermissen ließ: „Europa – jetzt geht es los“ hallte es zum Kanzleramt hinüber, wo die Bundeskanzlerin den nunmehr vierten französischen Präsidenten ihrer Amtszeit – nach Jacques Chirac, Nicolas Sarkozy und François Hollande – in einem fuchsia-farbenen Blazer empfing. Macron kam im blauen Anzug, der nach Auskunft des Élysée-Palastes vom erschwinglichen Pariser Schneider Jonas et Cie stammt und faire 450 Euro gekostet hat. Nach den eigenartigen Begrüßungsermahnungen, die...

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Nach NRW-Debakel: Grüne schwanken zwischen Testosteron und Kirchentag

Anzeige Jürgen Trittin war ja mal Umweltminister in der rot-grünen Bundesregierung unter dem SPD-Kanzler Gerhard Schröder. Das waren noch Zeiten! Und besonders wild waren die ganz am Ende. Nämlich am Abend der Bundestagswahl 2005, die Schröder gegen Angela Merkel (CDU) verlor. An jenem Abend legte Schröder in der öffentlich-rechtlichen „Elefantenrunde“ einen spektakulären Auftritt hin. Trotz seiner Niederlage versuchte er mit allen Mitteln brachialer Rhetorik zu suggerieren, dass einzig und allein er, Gerhard Schröder höchstpersönlich, die künftige Bundesregierung führen könne. Das war zwar absurd, machte aber gerade deshalb Eindruck. Was für ein Machtmensch! Mehrheiten? Egal. Hauptsache Testosteron. Einen ähnlichen Effekt schien am Sonntagabend auch der Grünen-Altvordere Jürgen Trittin anzustreben, als er in der ARD-Talkshow „Anne Will“ ausgerechnet nach der krachenden Grünen-Niederlage in Nordrhein-Westfalen den Machtmenschen gab. Gegenüber FDP-Vize Wolfgang Kubicki warb Trittin dafür, dass Grüne und FDP jetzt keine Koalitionen mit der CDU als stärkster Fraktion anstreben sollten. Sondern die Ampel mit der geschwächten, der kleineren...

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Jamaika in Schleswig-Holstein?: Für die Nord-Grünen wird das kein leichter Trip

Anzeige Seine frohe Botschaft verkündete Daniel Günther gleich am Montagmorgen. „Ich freue mich“, schrieb Schleswig-Holsteins CDU-Chef und möglicher neuer Ministerpräsident, „dass Grüne und FDP die Einladung der Union zu ersten Sondierungsgesprächen angenommen haben“. An diesem Dienstag werde die Union separate Gespräche zunächst mit den Grünen und gleich im Anschluss daran auch mit der FDP führen. Am Mittwoch wollen sich die drei Parteien dann gemeinsam an einen Tisch setzen. Die Reise nach Jamaika hat begonnen. Für die Nord-Grünen wird das kein leichter Trip. Seit dem Wahlabend vor gut einer Woche haben die beiden Galionsfiguren der Partei kaum eine Gelegenheit ausgelassen, um ihren großen, nahezu übermächtigen rot-grünen Abschiedsschmerz zu beurkunden. „Eine Ampel mit SPD und FDP ist mir deutlich lieber als ein Jamaikabündnis mit CDU und FDP“, beteuerte Monika Heinold, Finanzministerin und Verhandlungsführerin der Grünen, immer wieder. SPD in der Schockstarre Auch Robert Habeck, der forsche grüne Umweltminister, hat mehr als eine Woche lang keine Gelegenheit ausgelassen, darauf hinzuweisen, dass er ein „fortschrittlich,...

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© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.