Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Konkurrenz in der Luft: Billigflug-Wettkampf geht in eine heiße Phase

Erst luchsten Billigfluganbieter den etablierten Gesellschaften preisbewusste Kunden ab, nun treten die Preisbrecher der Lüfte wie Ryanair, Easyjet und Norwegian stärker untereinander in den Wettbewerb. Jede fünfte Strecke, die die sogenannten Low-Cost-Carrier von deutschen Flughäfen aus bedienen, wird nunmehr von mehr als einer Gesellschaft bedient, rechnet das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in der jüngsten Auflage seines Billigflug-Monitors vor, der am Dienstag erschienen ist. Das führt dazu, dass die Gesellschaften immer weniger von ihren Kunden für ein Ticket verlangen können. Als erste schlug nun die britische Easyjet Alarm und meldete für die Winterhälfte des bis Ende September laufenden Geschäftsjahres einen Vor-Steuer-Verlust von umgerechnet 247 Millionen Euro – zehnmal so viel wie vor einem Jahr. ...

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Besuch in Washington: Klare Differenzen zwischen Trump und Erdogan

Anzeige Bei einem Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan sind die Differenzen hinsichtlich des Vorgehens in Syrien deutlich zutage getreten. Erdogan sagte am Dienstag bei seinem Besuch im Weißen Haus in Washington, es sei „absolut nicht akzeptabel“, die syrische Kurdenmiliz YPG als Partner für den Kampf gegen den Terrorismus in Betracht zu ziehen. Die US-Regierung arbeitet im Kampf gegen die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) mit der YPG zusammen. Erst in der vergangenen Woche hatte sie angekündigt, die Miliz für die Offensive gegen die syrische IS-Hochburg Rakka mit schweren Waffen ausrüsten zu wollen. Die türkische Regierung hingegen betrachtet die syrische Kurdenmiliz wegen ihrer engen Verbindung zu der in der Türkei aktiven Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) selber als Terrorgruppe. Sie fürchtet auch, dass Waffen für die YPG letztlich in den Händen der PKK landen und gegen die Türkei verwendet werden könnten. Erdogan gratuliert Trump zu dessen „legendärem Triumph“ Anzeige Erdogan sagte bei einem gemeinsamen Presseauftritt mit Trump, die Türkei sei „ohne Unterscheidung...

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Treffen mit Russland: Trumps Geheimdienst-Informationen sollen aus Israel stammen

Anzeige Die sensiblen Informationen über die Pläne von IS-Terroristen, die von US-Präsident Donald Trump mutmaßlich an Russland weitergegeben wurden, stammen einem Bericht der „New York Times“ zufolge aus israelischen Geheimdienstquellen. Die Zeitung beruft sich auf ehemalige und gegenwärtige Mitarbeiter der US-Regierung. Ein Sprecher des israelischen Außenministeriums wollte nicht zu den Zusammenhängen Stellung nehmen. Trump hatte sich in der vergangenen Woche mit dem russischen Botschafter Sergej Kisljak und dem russischen Außenminister Sergej Lawrow im Weißen Haus getroffen. Bei der Unterredung sprach der US-Präsident auch über mögliche Bedrohungen durch IS-Terroristen im Zusammenhang mit Laptops in Flugzeugen. Dabei sollen Dinge zur Sprache gekommen sein, die Rückschlüsse auf geheimdienstliche Quellen und Methoden zulassen. Unter anderem soll Trump auch den Ort genannt haben, wo sensible Informationen gesammelt worden seien. Anzeige Dass die Informationen nach Darstellung der „New York Times“ zumindest zum Teil aus Israel stammen könnten, hat eine besondere Brisanz. Über den Umweg Russland könnten die Informationen an...

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Schleswig-Holstein: Albigs Rückzug nutzt die FDP für ihren Machtpoker

Anzeige Eine Woche lang haben sie sich nicht gerührt in Schleswig-Holstein. Haben die Füße still und alle Rechnungen offen gehalten. Nur nicht auffallen, das war die Devise an der Förde. Keine Bewegung. Wegen Nordrhein-Westfalen. Kein Mensch konnte ja wissen, wie das da ausgeht. Dann donnerte es kräftig in Düsseldorf. Zwei Tage später schlug in Kiel der Blitz ein – und zwar noch ein bisschen heller und kräftiger als erwartet. Torsten Albig, der Ministerpräsident, gab an diesem Tag seinen Rückzug aus der Politik bekannt. Er habe entschieden, dass er seine „Arbeit als Mitglied einer Landesregierung“ in jedem Fall beenden werde, sobald ein Nachfolger oder eine Nachfolgerin gewählt sei. So weit, so unspektakulär. Seit der in großen Teilen ihm persönlich angelasteten Wahlniederlage der Kieler Küstenkoalition vor eineinhalb Wochen war dieser Schritt von vielen erwartet, von einigen ersehnt worden. Nachdem die Landtagswahl in NRW gelaufen war, konnte er ihn dann endlich gehen. Was nicht alle unbedingt – schon gar nicht zu diesem frühen Zeitpunkt – erwartet hatten, war, dass Albig nicht nur den Regierungsdienst quittieren, sondern auch sein Kieler...

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Debatte um Islamgesetz: Jens Spahn geht jetzt auf Moschee-Erkundungstour

Anzeige An seinem 37. Geburtstag sitzt Jens Spahn in einer Hinterhofmoschee in Berlin-Wedding und wartet darauf, dass es losgeht. Er musste einen unscheinbaren Weg zwischen Möbeldiscounter und Supermarkt nehmen, vier Stockwerke in einem gelbgetünchten Nachkriegsbau nach oben steigen und seine schwarzen Lederschuhe in weiße Überzieher aus Folie stecken. Das CDU-Präsidiumsmitglied nimmt an einer Veranstaltung der Deutschen Welle teil, um sich mit Berliner Muslimen über eine deutsche Form des Islams zu unterhalten. Der Ort ist pikant, taucht die Moschee in den Berichten des Berliner Verfassungsschutzes doch als islamistisches Zentrum auf. Doch die Auseinandersetzung, die Spahn sucht, findet hier nicht öffentlich statt. Mit seinem geschickt im Vorwahlkampf lancierten Vorschlag eines Islamgesetzes hat sich Spahn keine leichte Aufgabe gestellt. Er hat unter anderem eine Deutschprüfung für Imame, ein Moscheeregister und einen Stopp ausländischer Geldflüsse gefordert. Vor allem aber hat Spahn sich dafür stark gemacht, mit Muslimen ins Gespräch über einen deutschen Islam zu kommen. Nun, da auch die Muslime reden wollen, wird klar: So einfach wird das nicht....

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Alexandra Föderl-Schmid

Kurz' Durchmarsch in der ÖVP bringt die anderen Parteien in ZugzwangIn welchen Zeiten leben wir? Es ist atemberaubend, mit welch handstreichartiger Geschwindigkeit Sebastian Kurz seine Bedingungen durchgesetzt, die ÖVP übernommen und alle anderen Parteien vor sich hergetrieben hat. Er war ein Parteiputsch, den nur wenige für möglich gehalten haben. Dabei hat Reinhold Mitterlehner bei seinem Abgang kundgetan, es sei ohnehin schon lange vereinbart gewesen, dass Kurz Spitzenkandidat werde. Aber Kurz wollte die ganze Macht und hat seinen Durchmarsch an die Spitze detailliert vorbereitet.Und die Partei ist ihm gefolgt. Kurz hat das Momentum nach dem Abgang der starken Landeshauptleute Erwin Pröll und Josef Pühringer genutzt. Erstaunlich ist, wie wenig die ÖVP-Spitzenpolitiker und die Funktionäre ihrer eigenen Entmachtung entgegengesetzt und sich zu Claqueuren, Statisten und Financiers einer Sebastian-Kurz-Bewegung machen ließen. Es werden sogar einstimmig Beschlüsse gefällt, die die Volkspartei zu einer Kanzler-Wahlplattform mutieren lassen. Die ÖVP hat sich einer Person ausgeliefert, ohne das Programm zu kennen, wofür sich Kurz – wie auch bei seinem Team – freie Hand...

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Sozialpolitik

Am Mittwoch entscheidet der Landtag über das neue Gesetz. Eine Plakataktion in Innsbruck soll die Mandatare umstimmen. Grüne bieten angesichts der Kritik kleine ZugeständnisseInnsbruck – Mehr als 30 Transparente haben Gegner der geplanten Tiroler Mindestsicherungsreform in ganz Innsbruck affichiert. Sie richten sich direkt an die Abgeordneten, die am Mittwoch die Verschärfungen für Mindestsicherungsbezieher im Landtag absegnen sollen. Der schwarz-grünen Landesregierung wird "Symbolpolitik" unterstellt, die bei den Ärmsten der Armen spare.Letzteres hat die grüne Soziallandesrätin Christine Baur erst vergangene Woche im Rahmen einer Podiumsveranstaltung zum Thema selbst eingeräumt. Daher fordert ein breites Bündnis aus Sozialvereinen und Kulturinitiativen, von der Reform Abstand zu nehmen. Doch das wird nicht passieren: Die Landesregierung hat trotz mehr als 50 Stellungnahmen zum Gesetzesentwurf, die fast durchwegs negativ ausfielen, bereits auf maßgebliche Änderungen verzichtet. Am Montagnachmittag stellte der grüne Klubobmann Gebi Mair noch einen automatisch steigenden Wohnzuschuss in Aussicht, der derzeit nachverhandelt werde. Doch die Sozialvereine bleiben...

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Studierenden-Wahl startet

Wien – Wenn von 16. bis 18. Mai die Wahllokale der Österreichischen Hochschülerschaft (ÖH) ihre Tore öffnen, sind Studierende an Universitäten, Privatunis, Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen nicht nur dazu aufgerufen, ihre Vertretung für die kommenden zwei Jahre zu wählen, sondern auch dazu, die Stärke der ÖH zu beeinflussen. Denn bei den vergangenen Wahlen im Mai 2015 traten lediglich 26 Prozent der Wahlberechtigten an die Urnen – die zweitschlechteste Beteiligung in der Geschichte der ÖH. Das geringe Interesse der Studierenden, ihre Stimme abzugeben, bringt der Vertretung oft Legitimationsprobleme. "Ich warne davor, Fragen der demokratischen Legitimation auf die Wahlbeteiligung zu reduzieren", sagt Politikwissenschafter Peter Filzmaier. Politisches Interesse würde vor allem dann steigen, "wenn es besonders schlimme Konflikte gibt". Ginge es also bei den ÖH-Wahlen etwa darum, ob Studieren verboten werden solle, so steige auch die Beteiligung, vermutet Filzmaier.Der Umkehrschluss, dass die geringe Wahlbeteiligung eine relative Zufriedenheit der Studierenden vermuten lasse, sei aber nicht richtig. "Die Legalität der Wahl ist unbestritten, die...

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ÖH – RFS und KSV

Am ersten Wahltag ist es an der Technischen Uni Wien zu einer Panne gekommenWien – Mit einer Panne hat die Wahl zur Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH) an der Technischen Universität Wien am Dienstag begonnen: Dort hatte die Wahlkommission eine Liste der Fraktionen und Kandidaten ausgehängt, auf der der Ring Freiheitlicher Studenten (RFS) und der Kommunistische StudentInnenverband (KSV-Lili) fehlten. Kurz nach Wahlstart wurde der Fehler laut Wahlkommission korrigiert.Die Vorsitzende der Wahlkommission, Jasmin Gründling-Riener, sprach von einem Fehler beim Vergrößern der Aushänge, durch den bei der Bundesvertretungsebene die Kleinfraktionen nicht zu sehen waren. Sofort nach der "völlig berechtigten" Meldung des Fehlers, etwa eine halbe Stunde nach Öffnen der Wahllokale, seien die korrekten Kandidaturen für alle Ebenen (Studien-, Universitäts- und Bundesvertretung) in den Wahlkabinen aufgehängt worden. Auf den Wahlzetteln seien stets alle Fraktionen zu finden gewesen, die Aushänge sollten lediglich ein zusätzlicher Service für die Wähler sein."Riesensauerei"Der RFS sprach in einer Aussendung dennoch von einer "Riesensauerei": Es sei den Wählern...

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Auszeichnung – Doppelter Sub-auspiciis

Sechs Kandidaten erhielten den Ehrenring des Präsidenten, aber nicht vom PräsidentenWien – Gleich ein doppelter Jahrgang an Sub-auspiciis-Promoventen hat am Dienstag an der Technischen Universität (TU) Wien den Ehrenring der Republik erhalten. Da die Ehrung im Vorjahr mangels Präsident entfallen war, gab es heuer sechs ausgezeichnete Absolventen – aber wieder keinen Präsidenten. Diesmal sagte Amtsinhaber Alexander Van der Bellen aufgrund der innenpolitischen Lage ab.Da diese vor allem durch den Rücktritt von Vizekanzler und Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) ausgelöst worden war, fiel auch dieser für die Ehrung aus. Vorgenommen wurde sie deshalb von seinem Staatssekretär Harald Mahrer (ÖVP).Mit einer Sub-auspiciis-Promotion ausgezeichnet werden hervorragende Studienleistungen: Voraussetzung sind ein Vorzug in allen Oberstufenklassen, eine Reifeprüfung mit Auszeichnung, ein Studienabschluss, in dem alle Teile der Diplom- bzw. Bachelor- und Masterprüfungen sowie das Rigorosum mit "Sehr gut" benotet werden sowie Bestbeurteilungen der Diplom- bzw. Masterarbeit und Dissertation. Dazu darf eine "im Durchschnitt normale Studiendauer" nicht überschritten...

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Koalitionsende – Uni

Wenn Studienplatzfinanzierung und Uni-Budget an Regierungsaus scheitern, müsse man über wirksame Kampfmaßnahmen nachdenkenWien – Der Präsident der Universitätenkonferenz (Uniko), Oliver Vitouch, stellt angesichts des bevorstehenden Scheiterns der Regierung bei den Themen Studienplatzfinanzierung und Universitätsbudget Kampfmaßnahmen in den Raum. Aufgrund der schlechten Betreuungsrelationen könnten etwa "manche Studien in einem Studienjahr einfach nicht mehr inskribierbar sein", so Vitouch in der "Presse" vom Mittwoch.Das Ende der Koalition bedeutet de facto auch das vorläufige Aus für die von dieser vereinbarten Studienplatzfinanzierung, deren Modell im Juni hätte vorliegen sollen. "Es wäre, als würde ein Marathon bei Kilometer 40 abgebrochen. Es kommt aber doppelt schlimm. Denn offen ist auch die Frage, mit welchem Budget die Universitäten überhaupt für die Jahre 2019 bis 2021 rechnen können." Dieses Budget muss bis Ende des Jahres feststehen."Heftigste Probleme""Die Universitätenkonferenz muss sich beizeiten den Kopf über wirksame Kampfmaßnahmen zerbrechen", folgert Vitouch. "Wir haben heftigste Probleme bei den Betreuungsrelationen. Die sind zu lösen,...

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Die Türkei in der Billigfalle

Der Schutz Ihrer personenbezogenen Daten ist für uns von höchster Bedeutung. Im Folgenden erläutern wir unsere Datenschutzpraxis bei der Nutzung unserer elektronischen Medien. Die Internetauftritte (FAZ.NET, FAZjob.NET, FAZSchule.NET und weitere Unterrubriken, nachfolgend das „Portal“) sowie die mobilen Applikationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (zusammen auch das „digitale Angebot“) werden von der Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH (F.A.Z.) betrieben. Bei der Nutzung des digitalen Angebotes erhebt die F.A.Z. (im Folgenden auch „wir“) an unterschiedlichen Stellen von Ihnen personenbezogene Daten. Die erhobenen Daten werden von uns streng vertraulich behandelt und ausschließlich für den jeweils Ihnen mitgeteilten Zweck genutzt. Aufgrund der diversen Wahlmöglichkeiten bestimmen Sie, welche Daten von Ihnen bereitgestellt werden, und wie diese von uns genutzt werden können. Selbstverständlich werden Ihre Daten im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften insbesondere des Bundesdatenschutzgesetzes und des Telemediengesetzes erhoben und verarbeitet. Im Folgenden stellen wir Ihnen dar, welche...

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Die neuen Aufpasser für die Deutsche Bank

Der Schutz Ihrer personenbezogenen Daten ist für uns von höchster Bedeutung. Im Folgenden erläutern wir unsere Datenschutzpraxis bei der Nutzung unserer elektronischen Medien. Die Internetauftritte (FAZ.NET, FAZjob.NET, FAZSchule.NET und weitere Unterrubriken, nachfolgend das „Portal“) sowie die mobilen Applikationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (zusammen auch das „digitale Angebot“) werden von der Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH (F.A.Z.) betrieben. Bei der Nutzung des digitalen Angebotes erhebt die F.A.Z. (im Folgenden auch „wir“) an unterschiedlichen Stellen von Ihnen personenbezogene Daten. Die erhobenen Daten werden von uns streng vertraulich behandelt und ausschließlich für den jeweils Ihnen mitgeteilten Zweck genutzt. Aufgrund der diversen Wahlmöglichkeiten bestimmen Sie, welche Daten von Ihnen bereitgestellt werden, und wie diese von uns genutzt werden können. Selbstverständlich werden Ihre Daten im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften insbesondere des Bundesdatenschutzgesetzes und des Telemediengesetzes erhoben und verarbeitet. Im Folgenden stellen wir Ihnen dar, welche...

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Deutsche Telekom: FTTH in der Berghütte kostet über eine Million Euro

Der Wirt der Berghütte The Cabin im Oderbrück (Harz) müsste für einen Glasfaserzugang von der Deutschen Telekom über 1 Millionen Euro zahlen. Wie die Goslarsche Zeitung berichtet, beträgt sein Anteil laut einem Schreiben der Telekom 1.001.898,29 Euro. "Ich kann mir den Internetanschluss schlicht nicht leisten", sagte der Wirt Timo Zacher der Goslarschen Zeitung. "Mit dieser Summe habe ich nicht im Entferntesten gerechnet." Telekom-Sprecherin Stefanie Halle sagte Golem.de auf Anfrage, dass das Verlegen der Glasfaser über eine Strecke von über acht Kilometern, die Errichtung eines Netzverteilers plus Umsatzsteuer Kosten von rund 1 Million Euro ergebe. "Das sind nun einmal die Kosten, die real entstehen würden, bei einem Ausbau in so einem abgelegenen Grundstück. Das zeigt noch einmal mehr wie kostenintensiv der Ausbau mit schnellem Internet ist." Keine Glasfaser am Baum Ein Verlegen der Kabel an Holzmasten sei aus topografischen Gründen und wegen des Schutzes des Naturparks nicht möglich, sagte Halle. Der kleine Ortsteil der Stadt Braunlage sei auch kaum mit Mobilfunk versorgt, weshalb auch dieser Weg ausscheide, berichtet Zacher der Goslarschen Zeitung....

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Aufstrebender Osten: Für Orbán ist die Zeit der westlichen Dominanz zu Ende

Anzeige Während Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs neuer Präsident Emmanuel Macron in Berlin Hoffnungszeichen setzten für eine dynamischere EU, beschwor Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán fast zeitgleich im chinesischen Fernsehen ein entgegengesetztes Bild – eines arroganten Westens im Niedergang, der vom Osten überholt wird. Er entwarf das Szenario einer gespaltenen Zukunft. Dabei ging es nicht nur wie bislang um ein „Europa der verschiedenen Geschwindigkeiten“, sondern eines verschiedener Welten. Hier die Achse Deutschland-Frankreich und eine Vertiefung der europäischen Integration, dort Ostmitteleuropa und eine Hinwendung zu nationalen Wirtschaftsmodellen mit strategischen Partnern außerhalb der EU. Orbán war am Donnerstag mit einer umfangreichen Delegation nach Peking gereist, um bis einschließlich Dienstag kommender Woche an einem Forum über den Ausbau der Neuen Seidenstraße teilzunehmen. Mit dem Projekt will Peking die an der alten Handelsroute gelegenen Länder von China nach Europa besser verbinden. Ebenfalls angereist waren Russlands Präsident Wladimir Putin, der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan und der...

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