Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Kampfhubschrauber Z-19E: Chinas neuer Militärhelikopter soll Exportschlager werden

Anzeige Als erstarkte Wirtschaftsnation will China auch auf dem Militärsektor mit den mächtigen Industrieländern mithalten können. Nicht erst seit den unberechenbaren Aktivitäten des Nachbarn Nordkorea versucht die Volksrepublik, ihre Wehrfähigkeit zu erhöhen. Statt auf restauriertes Militärgerät aus anderen Teilen der Welt setzt die Regierung vermehrt auf eigene Forschung und Entwicklung. Der neueste Stern am Himmel der Ingenieure ist der bewaffnete Kampfhubschrauber Z-19E.  Seinen Jungfernflug absolvierte die schmale Militärmaschine in der Stadt Harbin in der nordöstlichen Provinz Heilongjiang am Donnerstag. Die Wendigkeit des Hubschraubers konnten Beobachter bei atemberaubenden Manövern in Bodennähe und im Bereich des Flughafen erleben, die Bilder wurden auch im staatlichen Fernsehen übertragen. Die gesamte Technik wurde von dem staatlichen Unternehmen Aviation Industry Corporation of China (AVIC) entwickelt und soll auch für ausländische Käufer attraktiv sein. Der schlanke Zweisitzer ist der erste Angriffshubschrauber, der speziell unter Berücksichtigung der Bedürfnisse des Exportmarktes hergestellt worden sei, berichtet die staatliche...

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Sigmar Gabriel: "Bewaffnete Einheiten ziehen Bekloppte an"

Anzeige Außenminister Sigmar Gabriel sieht kein grundsätzliches Rechtsextremismus-Problem in der Bundeswehr. „Bewaffnete Einheiten ziehen Bekloppte an“, sagte der SPD-Politiker am Donnerstag in einer spontanen Diskussion mit Bundeswehrsoldaten vor dem Weißen Haus in Washington. Das habe es immer wieder gegeben, die Bundeswehr habe es aber immer geschafft, das zu bewältigen. Die aktuelle Affäre um den unter Terrorverdacht stehenden Soldaten Franco A., der mit einem weiteren Soldaten einer Gruppe von Rechtsextremisten angehört haben soll, nannte Gabriel zwar „schrecklich“. Er betonte aber, es komme letztlich vor allem auf den Umgang mit solchen Fällen an. „Wichtig ist, dass die Bundeswehr in der Lage ist, das aufzudecken und sich davon zu trennen.“ In der Wehrpflichtarmee sei das noch einfacher gewesen, sagte Gabriel. „Ich war nicht so ein Fan, das gebe ich zu, der Abschaffung der Wehrpflicht“, sagte er. „Nicht so sehr, weil ich Sorge hatte, es bildet sich ein Staat im Staat. Meine Sorge war eher, dass die Gesellschaft sich von der Bundeswehr abwendet.“ Anzeige Die Soldaten aus dem bayerischen Sonthofen, die Gabriel zufällig nach...

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Umstrittenes Gesetz: Verschärfung bei Asylrecht und Abschiebungen beschlossen

Anzeige Abschiebehaft, Fußfessel und Handy-Durchsuchung bei Flüchtlingen: Die Regeln für Abschiebungen und den Umgang mit Asylbewerbern werden erneut verschärft. Der Bundestag beschloss dazu am späten Donnerstagabend einen umstrittenen Gesetzentwurf der Bundesregierung. Innenminister Thomas de Maizière (CDU) verteidigte die erneuten Verschärfungen. Menschenrechtsorganisationen, Sozialverbände und die Opposition rügten diese dagegen heftig und sprachen von einem Angriff auf die Grundrechte von Schutzsuchenden. Die Bundesregierung hatte in den vergangenen Monaten zahlreiche Asylrechtsverschärfungen auf den Weg gebracht – und Regeln, um die Abschiebung abgelehnter Asylbewerber zu erleichtern. De Maizière bezeichnete das nun beschlossene als „Schlusspunkt in dieser Legislaturperiode bei der Schärfung des Asylrechts“. Wer kein Aufenthaltsrecht in Deutschland hat, aber nicht freiwillig ausreist und falsche Angaben über seine Identität macht, muss künftig mit Einschränkungen seiner Bewegungsfreiheit rechnen. Asylsuchende ohne Bleibeperspektive sollen verpflichtet werden können, bis zum Ende ihres Asylverfahrens in Erstaufnahmeeinrichtungen zu bleiben. ...

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Polizeieinsätze

Wer trägt die Mehrkosten, wenn es bei Bundesligaspielen vor den Stadien kracht? In Deutschland gibt es ein klares GerichtsurteilBremen – Die Deutsche Fußballliga (DFL) muss sich auch weiterhin nicht an Mehrkosten für Polizeieinsätze bei Hochrisikospielen in Bremen beteiligen. Das Verwaltungsgericht der Stadt Bremen gab am Mittwoch in erster Instanz einer entsprechenden Klage der DFL gegen einen Gebührenbescheid des Bundeslands Bremen statt. Eine Berufung gegen das Urteil ist möglich.Bremen, das die DFL als Veranstalter und damit in der Pflicht sieht, sich an den Polizeikosten für Spiele der "Kategorie Rot" zu beteiligen, hatte der DFL nach dem Derby zwischen dem Hamburger SV und Werder Bremen am 19. April 2015 erstmals eine Rechnung über 425.718,11 Euro geschickt. Um dieses Spiel geht es als Musterbeispiel in dem Verfahren. Die DFL klagte auf Rücknahme des Bescheids. Insgesamt beläuft sich die Forderung aus Bremen an die DFL inzwischen für mehrere Hochrisikopartien auf über eine Million Euro.Beide Seiten signalisierten bereits vor der Entscheidung, dass sie im Falle einer Niederlage in die nächste Instanz gehen wollen. Bei der erstinstanzlichen Verhandlung waren am...

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Schweiz

Vor Abgang im Sommer noch zwei Goals gegen Sion – FC Zürich wieder erstklassigBasel – Marc Janko hat am Donnerstag sein zwölftes Saisontor für den FC Basel in der Schweizer Fußball-League erzielt. Der ÖFB-Teamstürmer, der den Meister im Sommer verlässt, traf beim Heim-2:2 gegen Sion in der 33. Minute zum zwischenzeitlichen 1:0 und wurde in der 57. Minute ausgetauscht.Unterdessen fixierte der Traditionsclub FC Zürich schon drei Runden vor Schluss der zweithöchsten Liga die Rückkehr ins Oberhaus, weil Neuchatel Xamax gegen Schaffhausen 1:2 verlor. (APA, 18.5.2017)

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Heimdebakel

Ex-ÖFB-Teamkapitän in der Innenverteidigung auf verlorenem PostenLeicester – Für Leicester City hat es am Donnerstag im Nachtragsspiel der 34. Runde in der englischen Fußball-Premier-League ein Heimdebakel gesetzt. Der Vorjahresmeister ging gegen den Vize-Champion Tottenham mit 1:6 unter, der als Innenverteidiger aufgebotene Ex-ÖFB-Teamkapitän Christian Fuchs spielte bei den Verlierern durch. Bei den Siegern saß Kevin Wimmer auf der Bank.Held des Abends war Harry Kane mit vier Toren. Der englische Teamstürmer ist nun mit 26 Liga-Saisontreffern Führender der Schützenliste. (APA, 18.5.2017)

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Belgien

Rekordchampion wird des Gewinnens nicht müdeCharleroi – Der RSC Anderlecht ist zum 34. Mal belgischer Fußball-Meister. Der Rekordchampion fixierte den Titel am Donnerstagabend in der vorletzten Runde mit einem 3:1-Auswärtssieg gegen Charleroi.Matchwinner für die Gäste war der polnische Teamspieler Lukasz Teodorczyk, ein Leihspieler von Dynamo Kiew. Der 25-jährige Stürmer traf zweimal und hält damit schon bei 30 Pflichtspieltoren in dieser Saison. (APA, 18.5.2017)

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Bungie: Destiny 2 und der Kampf um die Europäische Todeszone

Auf einer Veranstaltung in Los Angeles hat das Entwicklerstudio Bungie unter anderem die vier Schauplätze vorgestellt, in denen Spieler in Destiny 2 unterwegs sein werden. In der Europäischen Todeszone (englisch: European Dead Zone, kurz EDZ - die heißt einfach so) auf der Erde etwa gibt es vertraut wirkende Orte, die weniger abstrakt als viele Maps im ersten Destiny wirken, und den Spieler unter anderem durch ein riesiges Tunnelsystem schicken. Laut Bungie ist die EDZ die größte Umgebung, die das Studio bislang für Destiny gebaut hat. Spieler sind außerdem auf dem Saturnmond Titan: Dort gibt es kein Land, sondern nur Plattformen, die von einem gigantischen Ozean umgeben sind. Nessus ist ein instabiler Planetoid, dessen Aussehen von Felsklippen und Höhlen geprägt ist. Außerdem sind Spieler auf dem Jupitermond Io unterwegs. Die Missionen der Kampagne sind laut Bungie grundsätzlich kürzer gehalten, sollen gleichzeitig aber mehr von der Handlung erzählen. In der geht es um den Kampf gegen die böse Rotlegion und deren Anführer Lord Ghaul. Auf dem Event hat Bungie den ersten Einsatz namens Heimkehr präsentiert, in dem die Truppen des Spielers eine Niederlage...

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Erste Auslandsreise: Trumps Route führt ihn direkt auf drei Fettnäpfchen zu

Anzeige Am Freitag will Donald Trump zu seiner ersten Auslandsreise als Präsident aufbrechen. Und die drängendste Frage, die sich viele stellen, ist: Kann er sich das derzeit politisch überhaupt leisten? Denn Washington ist in Aufruhr, seit kurz hintereinander zwei Skandale bekannt wurden. Nämlich die Weitergabe hochsensibler Geheimdienstinformationen aus Israel an Russland. Und dann hängt auch noch ein Hauch von Watergate in der Luft, nachdem ein Memo des gefeuerten FBI-Chefs James Comey in den Medien auftauchte. Danach habe Trump versucht, die Ermittlungen gegen seinen Ex-Sicherheitsberater Michael Flynn wegen seiner Kontakte zu Russland zu beeinflussen. Just in der kommenden Woche, in der Trump im Ausland sein will, will der US-Kongress Anhörungen zu dem Thema abhalten, am liebsten mit Comey selbst. Kein guter Moment, um das Weiße Haus verwaist zu lassen. Zudem werden von Experten auch Zweifel angemeldet, ob der ohnehin in Sachen Außenpolitik kaum beschlagene – und nach Aussage vieler Insider auch wenig lernbegierige – Präsident sich überhaupt inhaltlich auf Weltpolitik wird konzentrieren können, wenn er von den Problemen daheim abgelenkt ist. ...

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In Menschenmenge gerast: Fahrer ist Ex-Soldat mit krimineller Vergangenheit

Anzeige Ein Autofahrer ist am New Yorker Times Square in eine Gruppe von Fußgängern gefahren und hat dabei mindestens einen Menschen getötet und 19 weitere verletzt. Die Feuerwehr bestätigte der Deutschen Presse-Agentur den Vorfall am Donnerstag und sprach auf Twitter von einem „Verkehrsunfall“. Auch in US-Regierungskreisen hieß es, zunächst liege kein Hinweis auf einen terroristischen Hintergrund vor. Ob der Wagen absichtlich in die Menge gesteuert wurde, war zunächst unklar. Nach dem Vorfall wurde der 26 Jahre alte Fahrer des Wagens festgenommen. Das berichteten mehrere US-Medien unter Berufung auf die Polizei. Es werde getestet, ob er Alkohol im Blut habe. Quelle: Infografik Die Welt/ZGB grafik Anzeige Die New Yorker Polizei sagte der WELT, der Festgenommene habe offensichtlich unter Alkohol- oder Drogeneinfluss gestanden. Er sei wegen ähnlicher Delikte auch polizeibekannt. Der Mann ist ein ehemaliger Soldat mit krimineller Vergangenheit. Das gab der New Yorker Bürgermeister Bill de Blasio am Donnerstag rund zwei Stunden nach dem Vorfall bekannt. Ein Video auf Instagram zeigte mehrere Beamte, die einen Mann mit Händen...

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Wahlprogramm: So macht Theresa May Großbritannien den Ausländern madig

Anzeige Draußen schwenkten Demonstranten rote Flaggen der Labour-Partei und der Gewerkschaften, Protestrufe schallten über die Mauern. Drinnen in einer umgebauten Textilmühle der einstigen Industriehochburg Halifax stand Theresa May vor einem der extrem nüchternen Wahlplakate in Tory-Blau. Und verkündete nicht weniger als ihre Vision von Großbritannien nach dem Brexit. Es mag nur ein Wahlprogramm sein, das die Premierministerin am Donnerstag vorstellte. Yorkshire dafür als Ort zu wählen, war dabei eine wichtige, weil symbolträchtige Entscheidung. Ein Landesteil, der einstmals die Blüte englischer Industrieproduktion bedeutete. Übersetzt: Das Königreich steht unwiederbringlich vor einer Zeitenwende – das ist Mays Botschaft. Die keine Botschaft bleiben wird. Dass die Konservativen die Neuwahl am 8. Juni möglicherweise sogar haushoch gewinnen werden, daran gibt es eigentlich keinen Zweifel. Die jüngsten Umfragen sehen die Tories mit 49 Prozent satte 15 Punkte vor der darbenden Labour-Opposition. Anzeige Für May und ihre Konservativen geht es vor allem darum, eine größtmögliche Mehrheit im Unterhaus zu sichern. Vordergründig betont sie...

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Rechtsextremismus: Das sind die Gründe für Fremdenhass in Ostdeutschland

Anzeige In Ostdeutschland gibt es überproportional viel rechtsextreme Gewalt. So registrierten die Behörden 2014 etwa 130 rassistisch motivierte Gewalttaten bundesweit, davon knapp die Hälfte in Ostdeutschland – obwohl dort nur ein Viertel der deutschen Bevölkerung lebt. Auch in den Jahren 2015 und 2016 stachen die neuen Bundesländer bei der regionalen Verteilung der Straftaten heraus. Die auffallende Häufung der Delikte auf dem Gebiet der ehemaligen DDR war Anlass für die Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer Iris Gleicke (SPD), dem Phänomen in einer neuerlichen wissenschaftliche Studie auf den Grund zu gehen. Die Ergebnisse, die Gleicke am Mittwoch in Berlin präsentierte, bringen ein altes Problem neu auf den Punkt: So betont die Studie, dass die spezifischen politische Erfahrungen der ehemaligen DDR-Bürger einen gewichtigen Anteil daran haben, rechtes Gedankengut überhaupt erst entstehen zu lassen. Anzeige Die Studie betont aber auch, dass eine Sozialisation in der ehemaligen DDR allein als Erklärung für Rechtsextremismus nicht ausreicht. Denn Gewalt käme nur in Orten zum Ausbruch, in denen eine spezifische...

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Martin Schulz: "In die Regierung reicht nicht – ich will sie anführen"

Anzeige Notfalls klappt das mit der politischen Konkretisierung ganz schnell. Jedenfalls an diesem Donnerstagnachmittag in der Helene-Nathan-Bibliothek in Berlin-Neukölln. Soeben hat Martin Schulz eine Rede zur Bildungspolitik gehalten. Nun, während der Diskussion, meldet sich ein Lehrer zu Wort, der, wie er sagt, an einer „Brennpunktschule“ tätig ist. Der Herr in weißem Hemd und beiger Leinenhose lädt den SPD-Kanzlerkandidaten an seine Schule ein. Vor allem aber bezieht er sich auf Schulz’ Klage, die Bildungsausgaben in Deutschland lägen unter dem Durchschnitt der OECD-Staaten. Während man hierzulande 4,3 Prozent des Bruttoinlandsproduktes aufwende, seien es in den OECD-Staaten im Schnitt 5,2 Prozent ihrer Wirtschaftsleistung, hat Schulz zuvor gesagt: „Wir sind in der Bildungspolitik nicht mal Durchschnitt.“ Es sei zwar teuer, aber nötig, diese Lücke zum Durchschnitt zu schließen. Bildungsausgaben im Durchschnitt der OECD-Staaten, sagt der Lehrer nun, reichten längst nicht aus: „Fangen Sie nicht mit Mittelmaß an!“ Er appelliert an Schulz: „Vielleicht lassen Sie sich mal zu einer Zahl hinreißen.“ Der SPD-Chef antwortet länglich....

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Gabriel-Besuch in den USA: "Wo sollten wir denn unsere Flugzeugträger parken?"

Anzeige Sigmar Gabriel wirkt optimistisch, und das ist dieser Tage nicht nur bemerkenswert, weil er Mitglied der SPD ist und die NRW-Schlappe erst vier Tage zurückliegt. Sondern auch, weil der deutsche Außenminister gerade zu Besuch in Washington weilt und etliche Differenzen zwischen der Bundesregierung und der Administration von Donald Trump offensichtlich sind. Trotzdem sagt Gabriel Sätze wie: „Wir haben in vielen Punkten gleiche Auffassungen über die Herausforderungen und wie wir sie bewältigen können.“ Sein Name ist in der amerikanischen Kapitale noch ungewohnt. Als „Mr. Gabrial“ spricht ihn gleich zweimal Heather A. Conley an, die Chefin des Europaprogramms der Washingtoner Denkfabrik CSIS (Center for Strategic and International Studies). Zusammen mit Karen Donfried leitet sie am Donnerstag eine Diskussion im Anschluss an Bemerkungen Gabriels zum 70. Geburtstag des Marschallplans. Das nach dem US-Außenminister George C. Marschall benannte Investitionsprogramm war maßgeblich verantwortlich für den wirtschaftlichen Wiederaufbau Westdeutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg. „Die Amerikaner hätten nach dem Zweiten Weltkrieg weggehen können, aber...

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© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.