Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Hohe EU-Quote für Netflix und Co.

Ob „House of Cards“, „Walking Dead“ oder „Narcos“ – die am stärksten abgerufenen Serien von Videostreaming-Anbietern stammen immer noch aus den Vereinigten Staaten. Geht es nach den EU-Institutionen, sollen europäische Serien und Filme zumindest einen größeren Anteil am Angebot von Internetvideotheken wie Netflix, Maxdome oder Amazon Prime erhalten. Autor: Hendrik Kafsack, Wirtschaftskorrespondent in Brüssel. Folgen: Nach dem Europäischen Parlament hat sich auch der Ministerrat, das Gremium der Mitgliedstaaten, dafür ausgesprochen,...

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WELT-Korrespondent in Haft: Menschenrechtsgericht behandelt Fall Yücel mit Vorrang

Anzeige Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte will den Fall des in der Türkei inhaftierten WELT-Korrespondenten Deniz Yücel mit Vorrang behandeln. Das geht aus einem Schreiben des Gerichtes an Yücels Anwalt Veysel Ok hervor, das am Donnerstag zugestellt wurde. Yücel hatte vor dem Gericht in Straßburg Beschwerde gegen seine Untersuchungshaft eingelegt. Er wird seit Februar dieses Jahres unter dem Vorwurf der Terrorpropaganda und der Volksverhetzung gefangen gehalten. Die Anschuldigungen stützen sich ausschließlich auf Artikel Yücels. Seit 100 Tagen sitzt Deniz Yücel in der Türkei in Haft In der Türkei sitzen Dutzende Journalisten im Gefängnis. Auch der WELT-Korrespondent Deniz Yücel ist seit nunmehr 100 Tagen in Haft. Ihm werden unter anderem Volksverhetzung sowie Terrorpropaganda vorgeworfen. Quelle: N24 In seinem Schreiben teilt der Europäische Gerichtshof Yücels Rechtsanwalt Ok unter anderem mit, der Fall werde „von seinem Gegenstand her unter die Fälle gerechnet, die vom Gericht vorrangig behandelt werden und als solche in kürzest möglicher Zeit untersucht werden sollen“. Anzeige Der Europäische...

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Treffen mit EU-Spitzen: Trump soll die Deutschen "böse, sehr böse" genannt haben

Anzeige US-Präsident Donald Trump soll bei seinem Treffen mit den EU-Spitzen heftige Kritik am deutschen Handelsbilanz-Überschuss geübt haben. Der „Spiegel“ zitierte Teilnehmer, die Trump mit den Worten wiedergaben: „Die Deutschen sind böse, sehr böse.“ („bad, very bad.“) Die „Süddeutsche Zeitung“ hatte ein ähnliches Zitat. Allerdings gab es offiziell keine Bestätigung. An dem Treffen am Donnerstag hatten zunächst nur EU-Ratspräsident Donald Tusk und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker teilgenommen, später wurde die Runde erweitert. Die Sprecher beider Präsidenten versicherten auf Anfrage, ihnen sei dieses Zitat des US-Präsidenten nicht bekannt. Trump maßregelt Staatschef wegen Nato-Beiträgen Bei der Eröffnung eines Gedenkortes in Brüssel hat US-Präsident Donald Trump die Kritik an seinen Nato-Verbündeten erneuert. Einige würden enorme Summen Geld schulden. Das sei unfair. Quelle: N24/ Larissa Herber Anzeige Der „Spiegel“ zitierte Trump weiter laut Teilnehmern mit den Worten: „Schauen Sie sich die Millionen von Autos an, die sie in den USA verkaufen. Fürchterlich. Wir werden das stoppen.“...

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1:1

Niederösterreicher liegen vor der letzten Runde nur zwei Zähler vor Schlusslicht Ried und müssen nun nach Wien zu RapidSt. Pölten – Reinhard Weidinger hatte sich, wie sich das für Orakel so geziemt, in einschichtige Bergregionen verflüchtigt. Dass er damit den STANDARD im Vorfeld des Treffens zwischen dem SKN St. Pölten und dem WAC rätselnd auf sich allein stellte, dürfte ihn nicht sonderlich angefochten haben. Die Partie der 35. und vorletzten Bundesliga-Runde, soviel wurde klar, war nicht ganz unwichtig. Schließlich konnte der niederösterreichische Aufsteiger mit einem Sieg den Klassenerhalt aus eigener Kraft endgültig sicherstellen. Er würde damit nicht zuletzt dem Sportdirektor Frenk Schinkels etwas Gutes tun, der regelmäßig ein paar Sitzreihen vor Ihrem Berichterstatter ganz erbarmungswürdig vor sich hin leidet. Kaum einmal schafft er ein Match am Stück, verschwindet stattdessen früher oder später, vom überstrapazierten Nervenköstum getrieben, in den Katakomben.In der letzten Woche hatten die St. Pöltner beim SV Ried, dem Kontrahenten im Ringen um den Klassenerhalt, ein Remis errangelt. Dem WAC, mit sechs Punkten Vorsprung auf den Letzten schon vor...

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Beförderung

Bisheriger Interimstrainer wird Hütteldorfer auch in der kommenden Saison betreuen. Sportdirektor Fredy Bickel: "Ideale Lösung" gefundenWien – Das Upgrade vom Interims- zum Cheftrainer bei Fußball-Rekordmeister Rapid hat bei Goran Djuricin quasi auch Kopfschütteln ausgelöst. "Dass ich da heute stehe, ist wirklich nicht normal", meinte er am Mittwoch nach Bekanntgabe seiner Beförderung. Dass man ihn als "Billiglösung" einstufen könnte, damit kann der 42-Jährige leben. Schließlich ist er überzeugt: "Ich fühle mich gewappnet.""Ich sehe das nicht abwertend", meinte Djuricin. "Ich bin neu in der Profibranche, werde natürlich nicht dasselbe verdienen wie Garcia. Ich muss mir erst meines verdienen, muss erst auf längere Sicht beweisen, was ich kann", meinte er. Auch klar sei freilich: "Ich habe noch ein Jahr einen Vertrag, die Lösung war also auch praktisch."Djuricin, der am 9. April seinen Chef Damir Canadi beerbt hatte und mit Rapid schließlich den Klassenerhalt und das Cupfinale fixierte, mutmaßte, dass er "von Haus aus ein bisschen einen Vorteil" gehabt habe. "Wir haben gute Arbeit geleistet, er (Sportdirektor Fredy Bickel, Anm.) war jeden Tag da und hat sich das...

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Fifa

Fußball-Weltverband räumt Menschenrechtsverletzungen ein – Bauarbeiter mussten in Containern schlafenSt. Petersburg – Der Fußball-Weltverband FIFA hat offenbar Menschenrechtsverletzungen im Zusammenhang mit dem Bau des WM-Stadions in St. Petersburg eingeräumt. FIFA-Chef Gianni Infantino bestätigte demnach, dass einige nordkoreanische Arbeiter unter "oft entsetzlichen" Arbeitsbedingungen in der Arena eingesetzt wurden.Dies geht aus einem Schreiben an die Verbandschefs von Schweden, Dänemark, Norwegen und Island hervor, das der englischen Zeitung "Guardian" vorliegt. Die nordischen Verbandspräsidenten hatten nach einem Bericht des norwegischen Magazins "Josimar" ihre Besorgnis über die Zustände gegenüber der FIFA geäußert.Schlafen im ContainerGemäß der Investigativ-Recherche mussten die nordkoreanischen Arbeiter, die auf Befehl des heimischen Regimes nach Russland geschickt wurden, unter miserablen Bedingungen auf der Baustelle arbeiten. Sie sollen in eisigen, überfüllten Containern geschlafen haben. Ihre Pässe seien konfisziert worden, der Großteil ihres Lohns sei an die nordkoreanische Regierung geflossen. Ein nordkoreanischer Arbeiter soll in einem Container...

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Telemedizin: Treffen im virtuellen Sprechzimmer

Wenn Micha Neubert seinen Patienten in die Augen schauen möchte, muss er nach oben blicken. Dort, am oberen Rand seines Bildschirms, sitzt die Kameralinse. Wenn er sich dagegen ein Bild von ihrem Körper machen möchte und frontal auf seinen Bildschirm blickt, sind viele Patienten verwirrt. Ihnen kommt es dann so vor, als würde er ihre Füße betrachten. Als Neubert vor wenigen Monaten mit seiner Videosprechstunde begann, hat ihn das anfangs irritiert. Mittlerweile hat sich der 44-jährige Hausarzt aus Osnabrück an den Effekt gewöhnt. Und auch die Patienten haben dazugelernt. "Schon nach kurzer Zeit weiß man intuitiv, dass jemand einen in Wirklichkeit dann anguckt, wenn er etwas nach unten schaut", erzählt Neubert. Z+Wählen Sie Ihren Zugang und lesen Sie direkt weiter. Sie sind bereits Digital-Abonnent? Hier anmelden

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Wemo: Belkin erweitert Smart-Home-System um Homekit-Bridge

Belkin hat die Wemo-Homekit-Bridge angekündigt. Mit diesem optionalen Zubehör kann ein Wemo-basiertes Smart Home leicht mit Apples Homekit verbunden werden. Damit wird die Steuerung direkt von iOS-Geräten aus möglich, da Homekit ein Teil des Betriebssystems ist. Zudem lassen sich Wemo-Produkte so auch mit anderen Homekit-kompatiblen Produkten kombinieren. Wemo gehört zu den ältesten Smart-Home-Systemen, und laut Belkin gab es eine große Nachfrage nach einer Lösung. Die Bridge muss dafür nur ins Netzwerk integriert werden. Voraussetzung ist ein Switch mit Ethernet-Port. Dies erinnert ein bisschen an Philips' Hue-Homekit-Bridge, die das ebenfalls schon lange am Markt befindliche System mit Homekit kompatibel machte. Allerdings ist das Gerät noch nicht bereit für den sofortigen Verkauf. Belkin gibt eine Verfügbarkeit nur grob für den Herbst 2017 an. Einen Preis nennt das Unternehmen noch nicht.

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Gipfel in Brüssel: Trump brüskiert Nato-Verbündete bei erstem Treffen

Anzeige US-Präsident Donald Trump ist bei seinem ersten Nato-Gipfel mit ungewöhnlicher Schärfe auf Konfrontationskurs zu Partnern wie Deutschland gegangen. „Die Nato-Mitglieder müssen endlich ihren gerechten Anteil beitragen und ihre finanziellen Verpflichtungen erfüllen“, sagte Trump am Donnerstag in Brüssel beim Gipfeltreffen des transatlantischen Militärbündnisses. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte zuvor betont, Deutschland komme seinen Verpflichtungen nach. Trump erklärte bei seinem ersten Zusammentreffen mit den anderen Staats- und Regierungschefs des Bündnisses, die mangelnde Beteiligung vieler Staaten sei „nicht fair“ gegenüber den amerikanischen Steuerzahlern. „Viele dieser Nationen schulden enorme Mengen Geld aus den vergangenen Jahren“, sagte Trump. Trump soll über Position von Atom-U-Booten geplaudert haben In einem Gespräch mit dem philippinischen Präsident Duterte soll Donald Trump ein großer Fehler unterlaufen sein: Einem Protokoll zufolge soll er die Positionen amerikanischer U-Boote verraten haben. Quelle: N24/ Lukas Axiopoulos „23 der 28 Mitgliedsstaaten zahlen immer noch nicht das, was sie zahlen...

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Früherer Ministerpräsident: Lucas Papademos bei Anschlag mit Briefbombe in Athen verletzt

Anzeige Der frühere griechische Ministerpräsident, Lukas Papademos, ist nach Polizeiangaben bei einem Bombenanschlag verletzt worden. Auch sein Fahrer habe bei dem Attentat am Donnerstag Verletzungen erlitten, teilte die Polizei mit. Demnach explodierte der Sprengsatz im Auto. Papademos und sein Fahrer seien ins Krankenhaus gebracht worden, verlautete aus Polizeikreisen. Papademos wurde sofort operiert, hieß es in übereinstimmenden Berichten griechischen Medien. Offiziere der griechischen Polizei vermuten, dass eine linke Untergrundorganisation Namens „Verschwörung der Feuerzellen“ hinter dem Anschlag steckt. Aus dieser Quelle kommen immer wieder Briefbomben. Zuletzt hatte die Gruppe im März ein Päckchen mit einem explosiven Gemisch und scharfem Zünder an das Finanzministerium in Berlin geschickt und wenige Tage später die Verantwortung dafür übernommen. In Berlin wurde die Briefbombe in der Poststelle entdeckt, bevor sie größeren Schaden anrichten konnte. Anzeige Papademos war langjähriger Chef der griechischen Notenbank und später Vizepräsident der Europäischen Zentralbank. Im Zuge der Schuldenkrise seines Landes wurde er schließlich...

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Leaks nach Manchester-Terror: Trump will "Schuldige mit ganzer Härte des Gesetzes verfolgen"

Anzeige Die Veröffentlichung heikler Informationen zum Terroranschlag von Manchester in den USA hat einen handfesten Krach zwischen London und Washington ausgelöst. US-Präsident Donald Trump verurteilte die mutmaßlichen Durchstechereien amerikanischer Regierungsbehörden am Donnerstag scharf und kündigte an, sein Justizministerium um Ermittlungen zu bitten. „Wenn es angemessen ist, werden die Schuldigen mit der ganzen Härte des Gesetzes verfolgt.“ Diese Leaks sensibler Informationen seien „eine ernste Bedrohung unserer nationalen Sicherheit“, sagte Trump in Brüssel. Die britische Premierministerin Theresa May hatte zuvor angekündigt, sie wolle Trump am Rande des Nato-Treffens in Brüssel persönlich zur Rede stellen. Nach dem Attentat hatten US-Medien mehrfach über noch unveröffentlichte Erkenntnisse britischer Behörden berichtet. Anzeige Die britische Regierung vermutet, dass US-Geheimdienstquellen forensische Aufnahmen vom Tatort der „New York Times“ zugespielt und damit die Ermittlungen in Gefahr gebracht haben. US-Medien hatten auch als erste den Namen des Attentäters veröffentlicht. Laut BBC wird die Polizei von Manchester wegen...

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EU-Parlamentspräsident: "Ich habe Erdogan aufgerufen, ein starkes Signal zu setzen"

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Korruption: Ein Fleischbaron stürzt Brasilien ins Chaos

Fleischmogul Joesley Batista ist die zentrale Figur in der Korruptionsaffäre in Brasilien. Der 44-Jährige hält sich Politiker wie persönliche Günstlinge und zahlte umgerechnet insgesamt 140 Millionen Euro an Politiker. Selbst dem Präsidenten Michel Temer schickte er Geldkoffer. Der Skandal zerstörte vollends das Vertrauen der Bürger in ihre gewählte Repräsentanten. In der Hauptstadt Brasilia kommt es zu gewaltsamen Protesten. Besserung ist nicht in Sicht, denn kaum ein Politiker ist sauber.

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Anti-IS-Koalition: Mehr als 100 Zivilisten bei US-Angriff in Mossul getötet

Anzeige Bei einem Angriff der US-geführten Anti-IS-Koalition am 17. März auf ein Gebäude im irakischen Mossul sind unbeabsichtigt mehr als 100 Zivilisten ums Leben gekommen. Terroristen des Islamischen Staates (IS) hätten in dem Gebäude Sprengstoff platziert, teilte das Pentagon am Donnerstag in Washington mit. Weder die Kräfte der Koalition noch lokale Sicherheitskräfte im Irak hätten davon Kenntnis gehabt, dass sich in dem Gebäude Zivilisten versteckt hielten. Der Angriff sei mit Präzisionswaffen erfolgt. Diese hätten dann jedoch weiteren Sprengstoff entfacht, der vom IS in dem Haus platziert worden sei. Analysen hätten ergeben, dass ein Großteil der Schäden nicht von der ursprünglich eingesetzten Munition stammen könne. Bei dem Angriff seien zwei Scharfschützen des IS, die sich in dem Komplex verschanzt hatten, getötet worden. Zudem seien aber auch 101 Zivilisten sowie vier weitere Zivilisten in einem benachbarten Gebäude Opfer der Explosionen geworden, hieß es vom Pentagon.

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Peter Neumann: Der Mann, der uns das Grauen des Terrors erklärt

Paris, Brüssel, Orlando, Nizza, Berlin, zuletzt Manchester: Seine Rolle als Erklärer des Terrors hat Peter Neumann bekannt gemacht. So wirbt er Forschungsgelder ein und verkauft Bücher. Er selbst sagt: „So pervers das natürlich klingt: Es läuft gut, wenn es knallt.“

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