Oliver Zdravkovic

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Studierenden-Wahl startet

Wien – Wenn von 16. bis 18. Mai die Wahllokale der Österreichischen Hochschülerschaft (ÖH) ihre Tore öffnen, sind Studierende an Universitäten, Privatunis, Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen nicht nur dazu aufgerufen, ihre Vertretung für die kommenden zwei Jahre zu wählen, sondern auch dazu, die Stärke der ÖH zu beeinflussen. Denn bei den vergangenen Wahlen im Mai 2015 traten lediglich 26 Prozent der Wahlberechtigten an die Urnen – die zweitschlechteste Beteiligung in der Geschichte der ÖH. Das geringe Interesse der Studierenden, ihre Stimme abzugeben, bringt der Vertretung oft Legitimationsprobleme. "Ich warne davor, Fragen der demokratischen Legitimation auf die Wahlbeteiligung zu reduzieren", sagt Politikwissenschafter Peter Filzmaier. Politisches Interesse würde vor allem dann steigen, "wenn es besonders schlimme Konflikte gibt". Ginge es also bei den ÖH-Wahlen etwa darum, ob Studieren verboten werden solle, so steige auch die Beteiligung, vermutet Filzmaier.Der Umkehrschluss, dass die geringe Wahlbeteiligung eine relative Zufriedenheit der Studierenden vermuten lasse, sei aber nicht richtig. "Die Legalität der Wahl ist unbestritten, die...





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