Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Im Netz soll härter durchgegriffen werden

Die britische Premierministerin Theresa May verlangt von den Internetkonzernen, mehr gegen den Extremismus im Netz zu tun – obwohl die Internet-Sicherheitsgesetze in ihrem Land erst im vergangenen Jahr deutlich verschärft worden sind. Das Gesetz, im Volksmund „Snooper’s Charter“ (Schnüffelcharta), genannt, verlangt von Internet-Diensteanbietern für alle Nutzer ein Jahr lang eine Liste der besuchten Websites bereitzuhalten. Es gibt den Sicherheitsbehörden zudem mehr Befugnisse, um Onlinekommunikation abzufangen. Die Polizei kann auch ohne jeglichen Haftbefehl oder Gerichtsbeschluss auf den gespeicherten Browserverlauf zugreifen. Autor: Carsten Knop, verantwortlicher Redakteur für Wirtschaftsberichterstattung und Unternehmen. ...

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Naher Osten: "Schauen Sie sich mal die saudische Definition von Terrorismus an"

Anzeige Die Welt: Was sind Ihrer Meinung nach die wahren Gründe für den Konflikt zwischen Saudi-Arabien und Katar? Daniel Gerlach: Ich denke, das ist eine Akkumulation von Verwerfungen, persönlichen Animositäten und politischen Differenzen, die sich über die Jahre angesammelt hat und die jetzt eskaliert ist, weil die saudische Führung die Gelegenheit für günstig erachtet, da zuzuschlagen. Das ist weniger eine weltpolitische Krise als ganz stark geprägt durch die Animosität zwischen dem saudischen Herrscherhaus und dem von Katar. Dessen Ambitionen hat man aus saudischer Perspektive immer als störend empfunden. Man hatte immer das Gefühl, die boxen oberhalb ihrer Gewichtsklasse und spielen einen Riesenbluff. Nun will man mal die Karten sehen. Die Welt: Was sind denn die Punkte an der katarischen Außenpolitik, die die Saudis am meisten stören? Anzeige Gerlach: Offiziell ist die Begründung, dass Katar Terrorismus unterstützt. Was richtig ist, ist, dass Katar zu allen möglichen zwielichtigen Organisationen Beziehungen unterhält, von den Taliban – die in Katar eine Vertretung unterhalten haben – bis zur Hamas und verschiedenen...

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Portugal

Portugiese kommt vom französischen Klub NantesNantes/Porto – Sergio Conceicao wird neuer Trainer des portugiesischen Fußball-Spitzenclubs FC Porto. Der ehemalige portugiesische Nationalspieler wechselt vom französischen Erstliga-Siebenten Nantes zum portugiesischen Vizemeister. Der Trainer und die Clubs hätten sich bezüglich des Transfers geeinigt, verlautete der Ligue-1-Club am Dienstag. Demnach werden auch Conceicaos drei Assistenten zu Porto wechseln.Der 42-jährige Conceicao hatte erst im Dezember 2016 seine Tätigkeit bei Nantes begonnen und den Club vom Tabellenkeller ins Mittelfeld geführt. Sein Vertrag bei den Franzosen war vor dem Porto-Angebot bis 2020 verlängert worden. (APA, 6.6.2017)

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Bemessen

Mit 3,69 Milliarden US-Dollar an der SpitzeNew York – Manchester United hat Real Madrid den Rang abgelaufen und ist laut Angaben des Wirtschaftsmagazins "Forbes" das wertvollste Fußball-Team der Welt. Mit einem Wert von 3,69 Milliarden US-Dollar (3,28 Mrd. Euro) setzte sich der Europa-League-Sieger vor dem FC Barcelona (3,64/3,24) sowie Champions-League-Triumphator Real (3,58/3,18) durch.Dahinter schafften Bayern München (2,71/2,41) und Manchester City (2,08/1,85) noch den Sprung unter die Top Fünf. Sechs der zehn besten Teams kommen aus der englischen Premier League. Neunter ist Champions-League-Finalist Juventus Turin (1,26/1,12). (APA, 6.6.2017)

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Der Auto-Mat von Singapur

Der asiatische Stadtstaat Singapur ist um eine Attraktion reicher: In einer Straße namens Jalan Kilang, Hausnummer 20, ragt ein 15-stöckiger Autoturm mit Nobelkarossen in den Himmel. Die Schaufenster reichen bis hinauf in 45 Meter Höhe. Ausgestellt werden britische Edelklasse-Autos wie Rolls Royce, Bentley oder Aston Martin, deutsche Luxusmodelle von Porsche, Mercedes und BMW, italienische Sportwagen-Klassiker wie ein Ferrari 512M, ein Lamborghini Aventador und ein Maserati Quattroporte. Teurer geht es kaum. Der Autoturm sieht aus wie ein viel zu groß geratener Süßigkeiten-Automat. Das Wunschauto lässt sich im Erdgeschoss mit einem Fingertipp auf ein Display bestellen. Darauf setzt sich in der Mitte des Autohauses eine Art Fahrstuhl in Bewegung. Eine Plattform fährt auf die richtige Etage und fährt Schienen unter das gewünschte Auto. Das Auto wird dann leicht angehoben, in die Mitte geschoben und wieder nach unten gefahren. Der...

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Virenscanner: Kaspersky legt Kartellbeschwerde gegen Microsoft ein

Die Sicherheitsfirma Kaspersky hat nach eigenen Angaben Kartellbeschwerde gegen Microsoft eingelegt, weil das Unternehmen den freien Wettbewerb im Bereich von Virenscannern behindere. Die Beschwerden wurden sowohl beim Deutschen Bundeskartellamt als auch bei der EU-Kommission eingereicht. Das Bundeskartellamt bestätigte den Eingang der Beschwerde auf Anfrage von Golem.de. Das Schriftstück soll zunächst geprüft werden, zum weiteren Zeitplan gibt es noch keine detaillierten Informationen. Kaspersky stört sich unter anderem daran, dass Microsoft den Virenscanner Windows Defender fest in das Betriebssystem integriert habe und Nutzer mit zahlreichen Schritten davon abhalten wolle, alternative Produkte zu verwenden. Firmengründer Eugene Kaspersky schreibt in einem Blogbeitrag, Microsoft wolle Nutzer mit "fragwürdigen Methoden" zur Verwendung seiner "minderwertigen" Lösung drängen. Antivirensoftware nach Update verschwunden Kaspersky beklagt unter anderem, dass funktionierende Installationen der eigenen Software von Microsoft im Zuge eines Windows-Updates entfernt würden, weil diese angeblich nicht kompatibel seien. Microsoft würde zwar Fristen setzen, damit Hersteller...

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Protest: Imame verweigern Terroristen das Totengebet

Anzeige Innerhalb von nur acht Minuten haben drei Männer am Samstag im Zentrum Londons mit einem Lieferwagen und Messern sieben Passanten getötet und mehr als 50 verletzt, bevor sie von der Polizei erschossen wurden. In einem beispiellosen Schritt wollen mehr als 130 Imame und muslimische Religionsführer in Großbritannien den mutmaßlichen Attentätern nun das Totengebet verweigern. Die traditionelle Beerdigungszeremonie wird normalerweise jedem Muslim zuteil, egal, was er getan hat. Der Schmerz über das Leid der Opfer und ihre Familien habe sie zu diesem Schritt bewogen, heißt es in einer Erklärung des britischen Muslimrates (MCB) vom Montagabend. Man sei „geschockt und abgestoßen“ vom Verhalten der Attentäter, deren „unhaltbares Handeln, den hohen Lehren des Islam widerspricht“. Daher werde man das Totengebet Salat al-Janaaza, bei dem um Vergebung für die Taten des Verstorbenen und seinen Eintritt in das Paradies gebetet wird, für die Attentäter nicht sprechen. Täter „weit entfernt von Werten des muslimischen Glaubens“ Anzeige Die Imame fordern andere Muslime und religiöse Autoritäten auf, ihrem Beispiel zu folgen und den Tätern...

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Großbritannien: Die Angst steht Theresa May ins Gesicht geschrieben

Anzeige Theresa Mays Blick hetzt über die hinteren Reihen. Dort sitzen die Journalisten. Auf den vorderen Reihen applaudieren noch die üblichen Claqueure, doch die britische Premierministerin bringt kein Lächeln über die Lippen. Sie hat gerade die letzte große Rede vor der Wahl am Donnerstag gehalten. Eine steife Ansprache, aus den üblichen Versatzstücken zusammengesetzt, mit der sie die Aufmerksamkeit weg vom Terror und endlich wieder auf ihr Lieblingsthema lenken wollte: den Brexit. Ob das gelungen ist, wird sich nun herausstellen. Ihre Mundwinkel zucken: „Jetzt kann ich ein paar Fragen von den Medien beantworten. Wen – äh – haben wir denn da? Äh. Du meine Güte! Es sind ja alle da.“ Es war ein weiterer misslungener Auftritt der Regierungschefin. Denn unter den gegebenen Umständen interessiert der Austritt aus der Europäischen Union natürlich nur unter „ferner liefen“. Großbritannien ist zum dritten Mal innerhalb von zehn Wochen von islamistischen Extremisten angegriffen wurden. Menschen wurden auf offener Straße ermordet. Fast alle Fragen bei Mays Auftritt in der pittoresken Bibliothek des Royal United Services Institute zielten auf die...

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Polen: Der Nationalkatholik vom ganz rechten Rand

Viel Polizei, ein überfüllter Gerichtssaal, aggressive Demonstranten vor dem Eingang zum Gebäude: In Warschau hat am Dienstag ein ungewöhnlicher Prozess begonnen. Angeklagt ist der Nationalist und ehemalige Priester Jacek Miedlar. Der 27-Jährige ist in Polen eine der bekanntesten Personen am rechten Rand des politischen Spektrums, viel weiter rechts als die nationalkonservative Regierungspartei PiS. Er soll zur Ermordung einer Politikerin aufgerufen haben.

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Sonntagsfrage: SPD fällt so weit zurück wie seit Jahren nicht

Anzeige Vier Monate vor der Bundestagswahl setzt sich die Achterbahnfahrt der SPD fort. Während der Sonntagstrend des Emnid-Instituts für die „Bild am Sonntag“ den Sozialdemokraten bescheinigte, bei der Wählergunst um zwei Punkte auf 27 Prozent zugelegt zu haben, sind die neuen Umfrageergebnisse wieder ernüchternd. Im Insa-Meinungstrend der „Bild“-Zeitung vom Dienstag verliert die SPD ganze drei Punkte und kommt damit nur noch auf 23 Prozent. Die Union kann sich währenddessen um 2,5 Punkte auf 38 Prozent verbessern. Damit ergibt sich ein Abstand von 15 Prozentpunkten zwischen den gegenwärtig noch gemeinsam regierenden Parteien. So weit lagen sie zuletzt im Oktober 2015 auseinander. Ebenfalls an Zustimmung verlieren die FDP und die AfD. Sie fallen um jeweils einen Punkt auf 9 beziehungsweise 8 Prozent. Jeweils einen Punkt dazu gewinnen dagegen die Grünen (7 Prozent) und die Linke (11 Prozent). Anzeige „Der Schulz-Effekt ist weg“, resümiert Insa-Chef Hermann Binkert. „Es gibt im Moment keine Option für die SPD, die Regierung zu führen. Aber für die Union gibt es mindestens eine Option, ohne die SPD zu regieren.“ Jamaika oder große...

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Ungarn: Holocaust-Leugner Horst Mahler wird ausgeliefert

Anzeige Ungarn liefert den aus Deutschland geflüchteten Holocaust-Leugner Horst Mahler an die deutschen Behörden aus. Dies entschied das Budapester Stadtgericht auf der Grundlage eines Europäischen Haftbefehls im vereinfachten Verfahren. Den 81-jährigen Mahler hatte die ungarische Polizei am 15. Mai in der Grenzstadt Sopron festgenommen. Zwei Tage später hatte ihn das Budapester Stadtgericht in Auslieferungshaft genommen. Mit der Flucht nach Ungarn entzog sich der ehemalige RAF-Terrorist und heutige Rechtsextremist der Verbüßung einer Reststrafe in Deutschland. Den Europäischen Haftbefehl hatte die Staatsanwaltschaft München ausgestellt. Mahler saß bereits in Deutschland in Haft Anzeige Mahler war in Deutschland 2009 wegen Volksverhetzung und Leugnung des Holocausts verurteilt worden und verbüßte in der Justizvollzugsanstalt Brandenburg/Havel eine zehnjährige Freiheitsstrafe. Im Sommer 2015 erhielt er wegen einer schweren Erkrankung Haftverschonung. Die Aussetzung der Reststrafe wurde später aufgehoben. Mahler trat die Fortsetzung der Haft aber nicht an und tauchte unter. In Ungarn suchte er vergeblich um politisches Asyl an. Auch eine...

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Sündenpfuhl Bundeswehr?: Nüchtern stellt der Staatsanwalt von der Leyen bloß

Anzeige In den Erzählungen Ursula von der Leyens ist die Bundeswehrkaserne in Pfullendorf eine Art Neubau der biblischen Sündenpfuhle Sodom und Gomorra. Die Vorgänge in der Ausbildungseinrichtung für Kampfsanitäter seien „abstoßend und widerwärtig“, so sagt es die Verteidigungsministerin seit Ende Januar immer wieder. „Es sind bestürzende Zeichen für einen Mangel an Führung, Haltung und Kultur.“ Mit Vorliebe schildert von der Leyen Details der in der Kaserne gelehrten Praktiken wie das „Abtasten des unbekleideten Genitalbereichs mit nicht behandschuhter Hand und anschließender Geruchsprobe“ oder das „Öffnen der Gesäßbacken zur Inspizierung des Afters“. Sie beklagt erniedrigende Ausbildungspraktiken, Diskriminierung, Mobbing und Demütigungen. Schließlich baut die Ärztin von der Leyen die ganz große juristische Fallhöhe auf, nämlich einen Verstoß gegen Artikel 1 des Grundgesetzes: „Das Prinzip, dass die Würde von Menschen unantastbar ist, wurde nicht mehr durchgehalten.“ Anzeige Für weitere Prinzipien der Verfassung allerdings interessiert sich die Politikerin dann nicht mehr. Das Rechtsstaatsprinzip zum Beispiel oder...

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Asche

In der Ligue 1 erzielte der 18-jährige Mbappé in der abgelaufenen Saison 15 ToreMadrid – Nach der erfolgreichen Titelverteidigung in der Champions League will der spanische Fußball-Rekordmeister Real Madrid offenbar weiter aufrüsten. Nach Angaben von Radio Monte Carlo will der Klub das Sturmjuwel Kylian Mbappé für 135 Millionen Euro vom AS Monaco verpflichten.In den vergangenen Wochen sollen die "Königlichen" bereits mit zwei Angeboten über 100 und 115 Millionen Euro bei den Monegassen abgeblitzt sein. In der Ligue 1 erzielte der 18-jährige Mbappé in der abgelaufenen Saison 15 Tore in 29 Spielen. Beim Champions-League-Halbfinalisten besitzt der französische Nationalspieler noch einen Vertrag bis Juni 2019. (sid, 6.6.2017)

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Transfermarkt

Der ÖFB-Teamstürmer geht fortan in Tschechien auf Torjagd: Vertrag für zwei JahreWien/Prag – Die Zukunft von Marc Janko ist fünf Tage vor dem so wichtigen WM-Qualifikationsspiel der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft in Irland geklärt. Der ÖFB-Teamstürmer setzt seine Karriere nach zwei Jahren beim FC Basel in Tschechien fort. Der 33-Jährige unterschrieb einen Zweijahresvertrag beim Ligadritten Sparta Prag. Das erklärte Janko am Dienstag gegenüber der APA – Austria Presse Agentur."Sie haben einiges unternommen, um mich zu verpflichten. Ich habe ein gutes Gefühl. Die sportliche Perspektive stimmt", sagte Janko. "Sparta ist der größte Club in Tschechien. Sie wollen zurück an die Spitze, daher wird auch investiert." Erst Ende Mai wurde der frühere Inter-Mailand-Trainer Andrea Stramaccioni als neuer Chefcoach verpflichtet.Hohe ErwartungenJankos Anspruch ist es, zu spielen. In seinem zweiten Jahr in Basel war der Goalgetter nicht immer gesetzt. "Wenn man mich mit einem Zwei-Jahres-Vertrag ausstattet, dann wird das nicht dafür sein, dass ich den anderen die Kabinentüre aufhalte", meinte Janko gegenüber der APA. "Es gibt schon hohe Erwartungen in meine...

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Fußball – Arda Turan erklärt nach Angriff auf Journalisten Team

Türkischer Starspieler des FC Barcelona wurde im Flugzeug handgreiflich: "Ich habe einen Fehler gemacht"Istanbul – Nach der Attacke gegen einen Journalisten hat der türkische Fußball-Profi Arda Turan Konsequenzen gezogen und seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft erklärt. "Ich tue das Nötige und beende meine Karriere im Nationalteam. Ich habe im Trikot der Nationalmannschaft einen Fehler gemacht", sagte Turan am Dienstag vor Journalisten.Hintergrund des Rücktritts ist eine Attacke Turans gegen den Journalisten der Zeitung "Milliyet", Bilal Mese, im Flugzeug auf dem Weg nach Slowenien. Turan soll den 62-Jährigen laut Medienberichten schwer beleidigt und am Hals gepackt haben, bevor Passagiere dazwischen gegangen seien.Anzeige gegen TuranDie Nationalmannschaft will sich in Slowenien auf das WM-Qualifikationsspiel am Sonntag gegen den Kosovo vorbereiten. Mese kündigte der Nachrichtenagentur DHA gegenüber an, nach seiner Rückkehr in die Türkei sofort Anzeige gegen Turan zu erstatten.Laut "NTV Spor" war die Berichterstattung Meses nach der EM 2016 Grund für die Attacke. Damals soll es zwischen Nationaltrainer Fatih Terim und mehreren Spielern Unstimmigkeiten wegen...

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