Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

?

Während Comey-Aussage: Als Trump Senior auf Twitter schweigt, schlägt die Stunde des Juniors

Anzeige Donald Trump schweigt. Seit über 30 Stunden hat der US-Präsident keine Nachricht auf Twitter veröffentlicht. Und das, obgleich der frühere FBI-Direktor James Comey am Donnerstag vor dem Geheimdienstausschuss des Senats aussagte. Über mögliche Russland-Verstrickungen von Trumps engsten Mitarbeitern. Und die Frage, ob der Präsident versucht hat, die Ermittlungen zu unterbinden. „Die Lügenpresse versucht so sehr, mich davon abzuhalten, soziale Medien zu nutzen“, wetterte Trump erst vor zwei Tagen auf Twitter. „Sie hassen es, dass ich so die ehrliche und ungefilterte Botschaft verbreiten kann.“ Umso überraschender ist daher Trumps Twitter-Abstinenz während der Comey-Aussage. Das Politikmagazin „Politico“ hat zu den Gründen seine ganz eigene Theorie. „Mitarbeiter des Weißen Hauses versuchen, Trump während des Morgens beschäftigt zu halten, so dass er während der Anhörung kein Fernsehen sieht und twittert“, wollen die Reporter erfahren haben. Zu groß sei die Sorge, dass Trump etwas Unbeherrschtes schreiben könnte. Anzeige Doch der Präsident ist im Hause Trump nicht der Einzige, der ein Twitter-Konto besitzt. Während der...

weiterlesen »


Südamerika-Reise: Merkel sieht sich nicht als "Führerin der freien Welt"

Anzeige Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat Erwartungen zurückgewiesen, sie könne in der Abgrenzung und Auseinandersetzung mit US-Präsident Donald Trump die „Führerin der freien Welt“ sein. Sie würde sagen, „dass keiner alleine auf dieser Welt, keine Einzelperson und kein Land alleine die Probleme lösen kann“, sagte Merkel am Donnerstag nach einem Treffen mit dem argentinischen Präsidenten Mauricio Macri in Buenos Aires. „Wir müssen alle zusammenarbeiten und wir setzen uns beide ... für eine freie offene Welt ein, bei der wir die Globalisierung menschlich gestalten wollen.“ Deutschland suche Verbündete für seine Anliegen, sagte Merkel vor dem Hintergrund von Spekulationen, sie wolle eine „Allianz gegen Trump“ schmieden. Zugleich betonte sie angesichts der protektionistischen Politik Trumps: „Man kann vielleicht durch Abschottung für kurze Zeit einen kleinen Vorteil herausholen.“ Dies sei aber auf Dauer für die Menschen nicht gut. „Auch als Gastgeberin werde ich Unterschiede benennen müssen“ Anzeige Mit Blick auf den G20-Gipfel Anfang Juli in Hamburg betonte Merkel, dort würden Vereinbarungen einstimmig...

weiterlesen »


Sekte: Zeugen Jehovas versuchen Flüchtlinge zu missionieren

Anzeige Der Beauftragte für Sekten- und Weltanschauungsfragen des Erzbistums München und Freising, Axel Seegers, kritisiert im Zusammenhang mit Flüchtlingstaufen Missionierungsversuche bei Flüchtlingen. Im Bayerischen Rundfunk (BR) nannte er vor allem Gruppen wie die Zeugen Jehovas oder einzelne fundamentalistische christliche Freikirchen, die auf diesem Gebiet aktiv seien. Hier gebe es einige schwarze Schafe, die die Lage der Flüchtlinge bewusst ausnutzten, um Menschen, die nach rettenden Strohhalmen suchen, mit einer religiösen Botschaft entgegenzukommen. Das sei leider kein Einzelphänomen, so Seegers: „Manchmal, so gibt es Gerüchte, werden sogar Taufscheine verkauft, um dann nur immer ganz schnell viele Zahlen für sich verbuchen zu können.“ Seegers verwies zudem auf Broschüren zur Aufklärung und Information für Flüchtlinge, Asylbewerber und Helfer. Diese hätten die katholische und die evangelische Kirche in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) entwickelt, damit man sich besser im „Religionsdschungel“ zurechtfinden könne. Anzeige Seegers betonte außerdem, dass ein Taufschein per se...

weiterlesen »


ÖFB-Nachwuchs – Österreichs U21 in EM

Tore von Friedl (6.), Horvath (60.) und Prokop (95.) – Gäste verteidigten konsequentDie neue ÖFB-U21-Auswahl ist mit dem erwarteten Pflichtsieg in die Qualifikation für die Europameisterschaft 2019 gestartet. Für das Torverhältnis hat die Mannschaft von Trainer Werner Gregoritsch am Donnerstag gegen Fußball-Underdog Gibraltar aber nicht sonderlich viel getan. In Ritzing setzten sich die Österreicher mit 3:0 (1:0) durch.Die in einem 4-2-3-1-System auftretenden Österreicher gingen im Sonnensee-Stadion schon nach fünfeinhalb Minuten in Führung: Bayern-Legionär Marco Friedl schoss im Strafraum mit voller Wucht den Gibraltarer Leon Clinton an, der den Ball unhaltbar ablenkte. Danach machte die Gregoritsch-Truppe weiter Druck, tauchte aber immer seltener gefährlich vor dem Kasten von Torhüter Bradley Banda auf. Sechs Torschüsse gaben die ÖFB-Youngsters in der ersten Spielhälfte ab, nur fehlte es meist an Nachdruck und Präzision.Der zweite Durchgang begann mit einem Wechsel, da Gregoritsch Empoli-Stürmer Arnel Jakupovic für den Austrianer Marko Kvasina brachte. An der Tonart änderte sich nichts. Die Österreicher bestimmten weiter das Spielgeschehen, taten sich aber...

weiterlesen »


Basketball-Liga

73:64-Erfolg gegen die Gunners – 13:0-Start legte Grundstein zum Sieg – Erstes Double der Vereinsgeschichte für ObersteirerOberwart – Die Kapfenberg Bulls sind zum fünften Mal österreichischer Basketball-Meister. Die Obersteirer feierten am Donnerstag in Oberwart gegen die Gunners einen 73:64-(32:23)-Sieg und entschieden die "best of seven"-Serie vorzeitig mit 4:1 für sich. Für die Bulls war es nach dem Cupsieg am 26. März (77:60 ebenfalls bei den Oberwart Gunners) das erste Double der Clubgeschichte.Der Titelverteidiger aus Oberwart verschlief den Start total und lag wie in den vier Partien davor nach dem ersten Viertel in Rückstand (9:21). Mitentscheidend war, dass die Gunners keinen einzigen der acht Dreipunkt-Wurfversuche verwerten konnten. Kapfenberg dagegen war von Beginn weg konzentriert und ging in den ersten fünf Minuten mit 13:0 in Führung. Die Bulls legte damit den Grundstein zum Erfolg, ließen die Burgenländer danach nie näher als sechs Punkte herankommen.Seit 13 JahrenIm zweiten Viertel stabilisierte sich Oberwart zwar, lag aber zur Pause mit neun Punkten in Rückstand. Auch ins Schlussviertel ging Kapfenberg mit neun Zählern Vorsprung und baute...

weiterlesen »


Nachlese Livebericht

weiterlesen »


Den Fachverlagen geht es an den Kragen

Der Schutz Ihrer personenbezogenen Daten ist für uns von höchster Bedeutung. Im Folgenden erläutern wir unsere Datenschutzpraxis bei der Nutzung unserer elektronischen Medien. Die Internetauftritte (FAZ.NET, FAZjob.NET, FAZSchule.NET und weitere Unterrubriken, nachfolgend das „Portal“) sowie die mobilen Applikationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (zusammen auch das „digitale Angebot“) werden von der Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH (F.A.Z.) betrieben. Bei der Nutzung des digitalen Angebotes erhebt die F.A.Z. (im Folgenden auch „wir“) an unterschiedlichen Stellen von Ihnen personenbezogene Daten. Die erhobenen Daten werden von uns streng vertraulich behandelt und ausschließlich für den jeweils Ihnen mitgeteilten Zweck genutzt. Aufgrund der diversen Wahlmöglichkeiten bestimmen Sie, welche Daten von Ihnen bereitgestellt werden, und wie diese von uns genutzt werden können. Selbstverständlich werden Ihre Daten im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften insbesondere des Bundesdatenschutzgesetzes und des Telemediengesetzes erhoben und verarbeitet. Im Folgenden stellen wir Ihnen dar, welche...

weiterlesen »


VBB: Regionalzüge bekommen WLAN und Anzeige freier Sitzplätze

Die Regionalzüge des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB) erhalten WLAN und digitale Anzeigen zu freien Plätzen. Das gab der VBB bei Twitter bekannt. "WLAN im Pilotbetrieb. DB ODEG testen Internet der Zukunft im RE, mancher PlusBus hat es schon." Die Regionalzüge sind oft überfüllt, so dass eine Platzanzeige nützlich wäre. Noch besser wäre es aus Sicht der Kunden aber wohl, mehr Züge einzusetzen. "'Dieser Zug kann mehr' - unter diesem Motto werden ab sofort Innovationen in einem gemeinsamen Pilotprojekt 'Digital im Regio' von DB Regio Nordost, der DB Fahrzeuginstandhaltung, dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) und den Ländern Berlin und Brandenburg getestet. Unterstützt wird das Projekt auch durch die benachbarten Aufgabenträger, die Länder Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt", erklärte die Deutsche Bahn. Erfassung der Fahrgast- und Fahrräderanzahl Colibri steht für Coach Link for Broadband Information Exchange und wurde von der DB Fahrzeuginstandhaltung entwickelt. Colibri verspricht die Erfassung der Fahrgast- und Fahrräderanzahl in den Doppelstockwagen in Echtzeit. Fahrgäste können sich so über die App Digital im Regio oder über...

weiterlesen »


Terrorismus: EU will Polizei direkten Zugriff auf Clouddaten geben

Die EU-Kommission will den Ermittlungsbehörden der Länder einen leichteren Zugriff auf gespeicherte Clouddaten im Ausland ermöglichen. Das solle beispielsweise Daten von US-Firmen wie Google oder Facebook betreffen, die auf Servern in anderen EU-Staaten gespeichert sind, berichtete der britische Guardian. Dabei soll es um drei Optionen gehen, die die Basis für eine künftige Gesetzgebung sein könnten. Die Justizminister der 28 Mitgliedstaaten sollten den Vorschlag am Donnerstag in Brüssel besprechen. Die erste Option besteht demnach darin, dass Ermittlungsbehörden IT-Provider in einem anderen Mitgliedsland ansprechen können, ohne zunächst bei den Behörden den Landes anzufragen. Die zweite würde die IT-Provider dazu verpflichten, bei Anfragen aus anderen Ländern eine Auskunft zu erteilen. Die dritte Option wäre sehr weitgehend: In diesem Fall könnten die Behörden ohne Mitwirkung des Providers direkt auf die Daten zugreifen. Außergewöhnliche Maßnahme bei außergewöhnlicher Gefahr EU-Justizkommissarin Vera Jourova verteidigte am Donnerstag die Pläne. "Ich bin mir sicher, dass es im Schatten der jüngsten Terrorattacken und steigender Bedrohung in Europa mehr...

weiterlesen »


Geheimdienstausschuss: Weißes Haus widerspricht Comey – "Der Präsident ist kein Lügner"

Anzeige Das Weiße Haus hat die Vorwürfe des früheren FBI-Chefs James Comey an US-Präsident Donald Trump zurückgewiesen. „Der Präsident ist kein Lügner“, sagte Sprecherin Sarah Huckabee Sanders am Donnerstag in Washington. Dies könne sie „mit Gewissheit sagen“. Comey hatte bei seiner Aussage vor dem Geheimdienstausschuss des US-Senats zuvor gesagt, Trumps Regierung habe ihn unter falschen Vorwänden gefeuert, indem sie ihm Führungsschwäche vorgeworfen habe. Auch US-Präsident Trump reagierte unmittelbar nach seiner Sprecherin auf die Äußerungen mit Kampfbereitschaft: „Wir werden kämpfen und gewinnen“, sagte der Präsident am Donnerstag vor Anhängern in Washington. Trump sieht sich als Opfer anhaltender Angriffe von außen. Er und seine Anhänger befänden sich in einem „Belagerungszustand“. „Ich hoffe, Sie sehen einen Weg, von Flynn abzulassen“ Anzeige Comey hatte vor dem Geheimdienstausschuss des US-Senats schwere Geschütze gegen den US-Präsidenten aufgefahren. Comey bezichtigte Trump offen der Lüge. Dessen Regierung habe seine Entlassung als FBI-Chef mit einer schlechten Führung und einer schwachen Position der...

weiterlesen »


Ex-FBI-Chef vor Ausschuss: Sorgfältig erhärtete Comey mit Indizien den Verdacht gegen Trump

Anzeige Ex-FBI-Chef James Comey machte am Donnerstag vor dem Geheimdienstausschuss des Senats deutlich, was für eine ernst zu nehmende Gefahr er und seine Aussagen für Donald Trumps Präsidentschaft sind. Comey sprach über die Versuche des Präsidenten, die Unabhängigkeit des FBI-Chefs einzuhegen, in dem er Loyalität von ihm forderte und seine Bitte, die Ermittlungen gegen seinen ehemaligen Nationalen Sicherheitsberater Michael Flynn in Sachen Russland einzustellen. Zugleich bezeichnete er Donald Trump mehrfach als Lügner. Die große Frage, die über der Anhörung schwebte, war: Hat Präsident Trump James Comey gefeuert, um die Ermittlungen zu Kontakten seines Wahlkampfteams mit Russland zu ersticken? Hat er sich also der Behinderung der Justiz („obstruction of justice“) schuldig gemacht? Comey verweigerte eine direkte Antwort auf diese Frage, das sei eine Einschätzungsfrage, die Spezialermittler Robert Mueller zu beantworten habe. Er lieferte aber sehr viele sorgfältig formulierte Indizien, die diesen Verdacht erhärteten. So sagte Comey, Trump habe bei einem Abendessen mehrfach Loyalität von ihm verlangt. „Er forderte Loyalität spezifisch...

weiterlesen »


US-Präsident: Melania Trump will Donald zum Geburtstag aufmuntern

Anzeige Die First Lady der USA, Melania Trump, will ihren politisch bedrängten Mann zum Geburtstag etwas aufmuntern. Für das Fest zum 71. Geburtstag am kommenden Mittwoch plane sie für den Präsidenten eine „unvergessliche Geburtstagskarte“, verriet sie in einer am Donnerstag versandten E-Mail an Mitglieder der Republikaner. Sie bat die Parteifreunde, die Geburtstagskarte bis zum 14. Juni um 21 Uhr online zu unterschreiben. „Sie haben sicherlich unter Beweis gestellt, dass Sie loyale Mitstreiter meines Mannes waren“, schrieb Melania Trump in ihrer Mail. Und sie ergänzte, dass Donald glücklich sein werde, wenn er an seinem Geburtstag „von all seinen Freunden“ höre. Melanias Mail kam am selben Tag wie die Anhörung des entlassenen FBI-Chefs James Comey vor dem Geheimdienstausschuss des US-Senats. Comeys Aussagen setzten Trump weiter unter Druck. "Man könnte Donald Trump daraus einen Strick drehen" Der ehemalige FBI-Chef James Comey hat vor dem Geheimdienstausschuss des US-Senats ausgesagt. Comey bezeichnete Donald Trump offen als Lügner und bezweifelte dessen Glaubwürdigkeit. Dazu im N24-Studio-Gespräch: USA-Experte Boris Vormann. ...

weiterlesen »


Geheimdienstausschuss: Weißes Haus widerspricht – "Der Präsident ist kein Lügner"

Anzeige Das Weiße Haus hat die Vorwürfe des früheren FBI-Chefs James Comey an US-Präsident Donald Trump zurückgewiesen. „Der Präsident ist kein Lügner“, sagte Sprecherin Sarah Huckabee Sanders am Donnerstag in Washington. Dies könne sie „mit Gewissheit sagen“. Comey hatte bei seiner Aussage vor dem Geheimdienstausschuss des US-Senats zuvor gesagt, Trumps Regierung habe ihn unter falschen Vorwänden gefeuert, indem sie ihm Führungsschwäche vorgeworfen habe. Auch US-Präsident Trump reagierte unmittelbar nach seiner Sprecherin auf die Äußerungen mit Kampfbereitschaft: „Wir werden kämpfen und gewinnen“, sagte der Präsident am Donnerstag vor Anhängern in Washington. Trump sieht sich als Opfer anhaltender Angriffe von außen. Er und seine Anhänger befänden sich in einem „Belagerungszustand“. „Ich hoffe, Sie sehen einen Weg, von Flynn abzulassen“ Anzeige Comey hatte vor dem Geheimdienstausschuss des US-Senats schwere Geschütze gegen den US-Präsidenten aufgefahren. Comey bezichtigte Trump offen der Lüge. Dessen Regierung habe seine Entlassung als FBI-Chef mit einer schlechten Führung und einer schwachen Position der...

weiterlesen »


Wahlumfrage: Chancen für Schwarz-Gelb, Schulz stürzt tief

Anzeige Allmählich beginnt sich die Frage aufzudrängen, ob Deutschland im Herbst eine schwarz-gelbe Bundesregierung bekommen könnte. Die Umfragezahlen weisen in diese Richtung. Im Deutschlandtrend von Infratest Dimap im Auftrag der ARD-„Tagesthemen“ und der WELT kommen Union und FDP im Juni auf zusammen 48 Prozent und damit in die Gegend einer Bundestagsmehrheit. Verantwortlich dafür sind Zuwächse beider Parteien in der Sonntagsfrage, wo es ums theoretische Verhalten bei einer Bundestagswahl am kommenden Sonntag geht. Hier verbessert sich die FDP gegenüber dem Vormonat um zwei Punkte auf zehn Prozent und wird zum ersten Mal seit sieben Jahren zweistellig. CDU und CSU steigern sich um einen Punkt auf 38 Prozent. Zugleich setzt sich der Niedergang der SPD fort: Sie verliert dieses Mal gleich drei Punkte und landet bei 24 Prozent. Damit ist die SPD fast schon wieder in jenem tiefen Keller angelangt, aus dem sie nach der Aufstellung von Martin Schulz als Kanzlerkandidat kurzzeitig herausgekommen waren. Von diesem Schulz-Effekt ist nichts mehr zu erkennen. Die anderen Parteien – AfD, Linke und Grüne – verharren in der Einstelligkeit (neun, acht und sieben...

weiterlesen »


Verhandlungsdesaster im Norden: Der grüne Fauxpas kommt der FDP auch ganz gelegen

Anzeige Es ist natürlich nichts geworden aus der „Entschleunigung“ an diesem trüben Tag an der Kieler Förde. CDU, Grüne und FDP haben auch nicht „die Füße stillgehalten“, wie sie es am Mittwochabend noch avisiert hatten für diesen Tag nach dem ersten großen Jamaika-Clash in Kiel. Keine Entspannung. Ganz im Gegenteil. Die Mobiltelefone der Verhandlungsführer der drei Parteien sind heiß gelaufen an diesem Donnerstag. Und natürlich hat man sich, am späten Nachmittag, auch wieder zusammengesetzt hinter strikt verschlossenen Türen. Um eventuell doch noch zu kitten, was für manche gar nicht mehr zu kitten schien. Jedenfalls lagen ordentlich Scherben im Kieler Landeshaus. Und die Frage, ob die Verhandlungen über ein Regierungsbündnis von CDU, Grünen und FDP tatsächlich noch einmal fortgesetzt würden, die blieb lange offen. Einen Monat nach der Landtagswahl in Schleswig-Holstein, bei der die Küstenkoalition aus SPD, Grünen und SSW ihre Mehrheit überraschend verloren hatte: Null Sonnenschein über Jamaika. Sondern schwerer Sturm. Die Grünen wissen selbst nicht, was sie wollen Anzeige Ausgelöst, keine Frage, haben dieses Unwetter die...

weiterlesen »


© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.