Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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IS-Anführer: Ist Abu Bakr al-Baghdadi dieses Mal wirklich tot?

Anzeige Es waren zwei russische Kampfflugzeuge vom Typ Su-34 und Su-35, die am 28. Mai zwischen 0.35 Uhr und 0.45 Uhr ein Treffen des Islamischen Staats (IS) in Rakka bombardierten. Drohnen hatten zuvor Ort und Zeitpunkt der Zusammenkunft bestätigt, an der auch der selbst ernannte IS-Kalif Abu Bakr al-Baghdadi teilnahm. Durch die Bombenschläge wurde der Führer der Terrororganisation mit 30 seiner Kommandeure und ihren 300 Leibwächtern getötet. Das behauptete zumindest das russische Verteidigungsministerium in einer Meldung vom Freitag – allerdings mit dem Hinweis, es werde „die Information auf dem Weg verschiedener Kanäle überprüfen“. Es ist also nicht gesichert, dass Baghdadi getötet wurde. Selbst der russische Außenminister Sergej Lawrow gab am Freitag auf einer Pressekonferenz zu: „Ich habe keine hundertprozentige Bestätigung für den Tod von Abu Bakr al-Baghdadi.“ Russland scheint sich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen zu wollen, um eine Blamage zu vermeiden. Der IS könnte nur zu schnell dementieren. Erst vor wenigen Tagen kündigte die offizielle IS-Propagandastelle eine neue Veröffentlichung an. „Bald, so Allah will“, heißt es auf...

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Kritik an Annäherung: Trump bricht mit Obamas Linie gegenüber Kuba

Anzeige US-Präsident Donald Trump will mit der Kuba-Politik seines Vorgängers Barack Obama brechen und eine härtere Linie gegenüber der Regierung in Havanna verfolgen. In einer Rede in Miami kritisierte er Obamas Annäherungskurs am Freitag scharf. „Sie haben ein Abkommen mit einer Regierung gemacht, die Gewalt und Instabilität in die Region bringt.“ Die Vereinbarung sei einseitig, sie bringe den USA keine Vorteile und helfe auch der kubanischen Bevölkerung nicht, sondern bereichere nur die Regierung. Deswegen werde er sie aufkündigen. Trump unterschrieb anschließend ein Dekret, das Einschränkungen bei den Reisebestimmungen für US-Bürger vorsieht sowie ein Verbot von Zahlungen an Kubas Militär. Allerdings gehen die Maßnahmen nicht sehr weit und bedeuten keine totale Abkehr von der Entspannungspolitik Obamas. Die diplomatischen Beziehungen will die US-Regierung aufrecht erhalten. So können US-Amerikaner auch weiterhin unter bestimmten Bedingungen nach Kuba reisen, etwa wenn sie Familienmitglieder besuchen wollen oder an einem kulturellen, religiösen oder akademischen Austauschprogramm teilnehmen. Amerikanische Fluggesellschaften und Anbieter von...

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Altkanzler: Wie sich das Ausland an Helmut Kohl erinnert

USA: „Verspielt dieses Erbe nicht“ Als Helmut Kohl im Jahr 2011 den Kissinger-Preis der American Academy in Berlin verliehen bekam, hielt der ehemalige US-Präsident Bill Clinton eine bemerkenswerte Rede auf den Mann, den sowohl er wie auch sein Vorgänger George H. W. Bush für den „größten europäischen Staatsmann seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs“ hielten. Anzeige Clinton erinnerte sich an die turbulenten Jahre nach dem Fall des Eisernen Vorhangs, als Europas Nachkriegsordnung sich auflöste, der Balkan brannte und Russland in den Bankrott zu schlittern drohte, mit allen Folgen, die das für Europas Architektur hätte haben können. Clinton war damals noch unerfahren in der Außenpolitik und musste all diese Probleme zusammen mit den europäischen Alliierten bewältigen. Und Kohl wurde zu seinem wichtigsten Ansprechpartner. „Ich kann Ihnen gar nicht sagen, wie oft ich wusste, was richtig war, weil Helmut schon das Richtige getan hatte“, so Clinton. Anzeige Die Amerikaner haben nie ganz verstanden, warum sich Deutschland nach dem Spendenskandal so mit Kohl zu entzweien schien. In den USA war er stets der europäische Staatsmann, der...

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Wahlparteitag: "Grüne haben ein Problem mit der Polizei? Ein Ammenmärchen"

Anzeige Ungemütlich wird es schon, als der Saal erst halb gefüllt ist. Ungemütlich jedenfalls für Cem Özdemir und Katrin Göring-Eckardt. Wie zwei CDU-Ortsverbandsvorsitzende liefen die beiden Grünen-Spitzenkandidaten herum, habe sich bei ihr eine ältere Grünen-Anhängerin beschwert, sagt die Kreuzberger Bundestagskandidatin Canan Bayram zur Begrüßung. Auf diesen Vorwurf habe sie keine Antwort parat gehabt. Dann ein Seufzen. „Na ja.“ Schnell noch fordert Canan Bayram mit Blick auf den angespannten Wohnungsmarkt in der Hauptstadt: „Wir müssen anfangen zu enteignen!“ Dann ist ihre kurze Willkommensrede vorbei – und die Problemzone der Grünen abgesteckt: Zwischen blassen Spitzenkandidaten, inhaltlicher Unübersichtlichkeit von Radikalität bis Biederkeit und allgemeiner Ratlosigkeit. Der Parteitag soll die Wende bringen für die seit Monaten schwächelnden Grünen, das gab Göring-Eckardt kurz vor Beginn als Parole aus. Wie schwierig das wird, zeigt schon vor der obligatorischen Debatte über die Tagesordnung die kurze Begrüßungsrede von Canan, die als Nachfolgerin von Hans-Christian Ströbele für den Bundestag kandidiert. Und im Erfolgsfall mit...

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Gleichstellung

Behindertenanwalt Hansjörg Hofer über falsches Mitleid, Architekten ohne Wissen über Barrierefreiheit und eine persönliche DiskriminierungserfahrungSTANDARD: Sie wurden am 5. Mai, dem Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, als neuer Behindertenanwalt präsentiert. Wie weit sind wir mit der Gleichstellung?Hofer: Es ist viel geschehen, aber es gibt noch immer sehr viel zu tun. Das Behindertengleichstellungsgesetz ist seit 2016, nach Ablauf der zehnjährigen Übergangsfrist für Barrierefreiheit, voll in Kraft, und es zeigt sich: Die öffentliche Hand hat nicht alles, aber vieles getan, und die Wirtschaft weiß zumindest, was sie tun müsste. Das Bewusstsein ist gestiegen, wenngleich noch einiges fehlt. Die Mariahilfer Straße ist ein Beispiel dafür. Die wurde nach 2006 neu gestaltet, eigentlich hätte man da alles machen können, aber es ist nicht alles geschehen.STANDARD: Wie kann es sein, dass so ein großes Projekt, noch dazu in Verantwortung einer Stadt, nicht barrierefrei realisiert wird?Hofer: Es fehlt an Bewusstsein und an der entsprechenden Ausbildung der Ausführenden. Ein Weg wäre, bei der Ausbildung barrierefreies Bauen zumindest...

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Otto Warmbier: Schwerste Hirnschäden – und keiner weiß warum

Was der Intensivmediziner Daniel Kanter über die Gesundheit seines Patienten zu sagen hat, ist vernichtend. Der 22-jährige Otto Warmbier reagiere weder auf Sprache noch Aufforderungen und zeige keinerlei Anzeichen, dass er seine Umgebung überhaupt wahrnehme. Der Student könne lediglich selbstständig atmen und unkontrolliert blinzeln. "Am besten lässt sich sein Zustand als reaktionslose Wachheit beschreiben", sagte Kanter. Es gebe "erhebliche Verluste an Gewebe in allen Teilen seines Hirns". Ursache dafür sei vermutlich ein Herz-Kreislauf-Stillstand. Was ist Otto Warmbier zugestoßen? Der Student aus den USA war im Januar 2016 in Nordkoreas Hauptstadt Pjöngjang festgenommen und im März zu 15 Jahren Straflager verurteilt worden. Das kommunistische Regime warf ihm Straftaten gegen den nordkoreanischen Staat vor – Warmbier soll in einem Hotel ein Plakat von der Wand genommen haben, um es zu stehlen. Der Student plante für wenige Tage das Land zu bereisen, ehe er ein Auslandssemester in Hongkong beginnen wollte. Die nächsten Monate verbrachte er dann in Haft, ehe er am Dienstag in einer Art komatösen Zustand in die USA zurückgebracht wurde....

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Neuer Polo soll VW Schwung bringen

Nach dem erfolgreichen Lauf des VW-Tiguan im Marktsegment der sportlichen Geländewagen (SUV) will Volkswagen mit einem neuen Polo nun auch bei den Kleinwagen wieder zulegen. VW will seine sechste Auflage des Kleinwagens vom Herbst an nicht nur in Deutschland und Westeuropa, sondern auch in Südamerika oder China auf den Markt bringen, teilte das Unternehmen am Freitag bei der Vorstellung des Modells in Berlin mit. Autor: Carsten Germis, Wirtschaftskorrespondent in Hamburg. Folgen: Der Polo solle „Weltmarktführer“ unter den Kleinwagen werden, sagte VW-Kernmarkenchef Herbert Diess zur...

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Australien ermittelt wegen Thermomix-Unfällen

Die australische Verbraucherschutzbehörde ACCC droht dem Thermomix-Hersteller Vorwerk mit Klagen, weil das Unternehmen aus Wuppertal zahlreichen Vorschriften in Australien nicht nachgekommen sei. „ACCC wirft Thermomix vor, Verbraucher beim Garantieschutz in die Irre geführt, Vorschriften zum Berichten von Unfällen mit den Geräten unterlaufen und falsche Darstellungen verbreitet zu haben“, heißt es in der Darstellung der australischen Wettbewerbs- und Verbraucherkommission. Autor: Christoph Hein, Wirtschaftskorrespondent für Südasien/Pazifik mit Sitz in Singapur. Folgen: ...

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Bullet: Yahoo legt Abfrage-Engine für Echtzeit-Streams offen

Der Begriff Big Data beschreibe längst nicht mehr nur die gesammelten Logs von Apache-Webservern in riesigen Rechenzentren, sondern auch Daten zu Leistungsmetriken, Nutzerverhalten oder von Internet-of-Things-Geräten sowie weiteren eher atypischen Daten, schreibt des Entwicklerteam von Yahoo in seinem Blog. Mit Bullet hat das Team ein Werkzeug erstellt, das die Analyse dieser Daten ermöglicht, ohne diese erst aggregieren zu müssen. Üblicherweise werden Big-Data-Analysen bisher nur auf statisch abgelegten Daten durchgeführt, die etwa über eine bestimmten Zeitraum aufgezeichnet werden. Mit dem nun als Open-Source-Software zur Verfügung stehenden Bullet könnten Analyseanfragen jedoch auch auf Daten durchgeführt werden, die in Echtzeit durch das Netzwerk gestreamt werden. Grundlage dafür bildet das Apache-Projekt Storm. "Im Wesentlichen kommen die Daten zu den Abfragen, statt die Abfragen dahin zu leiten, wo die Daten sind. Wenn die Bedingungen der Abfrage erfüllt sind (in der Regel ein Zeitfenster oder eine Anzahl von Ereignissen), endet die Abfrage und gibt dann das Ergebnis zurück", heißt es vereinfachend in der Beschreibung des Systems. Bullet skaliert zu...

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Roboter: Toshiba baut einen Tauchroboter für Fukushima

Ein Tauchroboter für Fukushima: Toshiba hat einen Roboter entwickelt, der in dem zerstörten japanischen Atomkraftwerk eingesetzt werden soll. Er soll in radioaktivem Wasser nach Trümmern suchen. Mini Manbo - etwa: kleiner Sonnenbarsch - heißt der Roboter. Er hat eine zylindrische Form und ist etwa 30 Zentimeter lang. Er wird durch Propeller am Heck angetrieben und verfügt über zwei Kameras. Die vordere kann jeweils um 90 Grad nach oben und nach unten geschwenkt werden, die hintere ist fest angebracht. Der Roboter hängt an einer Leine Der Roboter schwimmt nicht autonom, sondern hängt an einer Versorgungsleine. Darüber werden der Roboter selbst sowie die Kameras gesteuert, und darüber werden die Bilder übertragen. Die Entwicklung war eine Kooperation von Toshiba mit dem International Research Institute for Nuclear Decommissioning. Das Atomkraftwerk in Fukushima an der Ostküste der japanischen Hauptinsel Honshu war im März 2011 von einem Tsunami, der auf ein Seebeben folgte, weitgehend zerstört worden. Bis ist wenig bekannt über das Innere der drei Reaktoren. Im Reaktor 3 steht das radioaktiv verseuchte Wasser rund sechs Meter hoch. Der Roboter taucht bald Es...

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Path Forward: Eine Viertelmilliarde US-Dollar für Exascale-Supercomputer

Das US-Energieministerium (Department of Energy) hat den Weg vorgegeben: Mit Path Forward, so heißt das Projekt, stellt es mehreren im HPC-Segment relevanten Herstellern insgesamt 258 Millionen US-Dollar zur Verfügung, damit diese schneller Hardware und Technologien für Exascale-Supercomputer entwickeln können. Ein solches System soll 1 Exaflop oder 1.000 Petaflops erreichen und bis 2021 einsatzbereit sein. Bisher ist der leistungsstärkste Supercomputer der Welt, der Sunway Taihu Light, mit einer theoretischen Leistung von 125,4 Petaflops weit von diesem Ziel entfernt. Obendrein steht er in China und nicht in den Vereinigten Staaten, wenngleich die USA aufaddiert über die höhere Rechenkapazität verfügen. China allerdings hat angekündigt, bis 2020 den Tianhe-3 fertigstellen zu wollen, der dank selbst entwickelten Chips auch 1 Exaflop schaffen soll. Die Energieeffizienz muss steigen Im Rahmen des Exascale Computing Project und mit Hilfe der Viertelmilliarde US-Dollar durch Path Forward sollen AMD, Cray, HPE, IBM, Intel und Nvidia ihre Entwicklungen vorantreiben. Neben Hardware wie CPUs, GPUs, SoCs, RAM oder Interconnects umfassen die Anforderungen auch Software und...

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Altbundeskanzler: Juncker würdigt Kohl – EU-Flaggen in Brüssel auf Halbmast

Anzeige EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker hat sich „tief getroffen“ über den Tod Helmut Kohls gezeigt. „Er wird uns fehlen, denn er war Europa und mir persönlich ein echter Vertrauter und Verbündeter. Er hat mich persönlich auf allen europäischen Wegen geleitet und begleitet“, teilte Juncker am Freitag in Brüssel mit. „Nur drei Menschen, Jean Monnet, Jacques Delors und Helmut Kohl haben für ihre Verdienste für die europäische Zusammenarbeit die Ehrenbürgerschaft Europas erhalten“, teilte der frühere luxemburgische Ministerpräsident Juncker mit. Das mache den Verlust umso größer – politisch wie menschlich. „In Gedenken an Helmut Kohl habe ich deshalb die Europaflaggen vor den europäischen Institutionen auf Halbmast setzen lassen“, teilte der Kommissionspräsident mit. „Helmut Kohl hat das europäische Haus mit Leben erfüllt nicht nur, weil er Brücken nach Westen wie nach Osten gebaut hat, sondern auch, weil er niemals aufgehört hat, noch bessere Baupläne für die Zukunft Europas zu entwerfen“, so Juncker. „Ohne Helmut Kohl gäbe es den Euro nicht.“ Anzeige „Die deutsche Einheit, die ihm wie keinem anderen...

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Nach Hochhausbrand: Wütende Demonstranten dringen in Londoner Rathaus ein

Anzeige Nach dem Hochhausbrand in London haben sich wütende Demonstranten vor dem Rathaus im Bezirk Kensington und Chelsea versammelt. Hunderte Menschen kamen am späten Freitagnachmittag vor dem Gebäude zusammen und forderten Antworten von den Behörden im Zusammenhang mit der Brandkatastrophe. „Wir wollen Gerechtigkeit“, skandierten sie. Dutzende trommelten gegen die Scheiben und verlangten Einlass. Einige schafften es, durch die automatische Tür des Gebäudes in das Rathaus einzudringen und versuchten, auch in die oberen Stockwerke gelangen, wo sich ihnen Polizisten und Sicherheitskräfte entgegenstellten. Viele geben nach dem Unglück auch den Behörden eine Mitschuld. Die Organisatoren des Protests bemühten sich, die Menschen zu beruhigen. Bei dem Brand des Sozialbaus Grenfell Tower waren in der Nacht zum Mittwoch mindestens 30 Menschen ums Leben gekommen. Es wird noch eine höhere Zahl an Todesopfern erwartet. Bilder aus dem Inneren zeigen erschreckendes Ausmaß der Zerstörung Die Feuerwehr hat die Suche nach Opfern im Londoner Grenfell Tower unterbrochen. Die Statik des Gebäudes lässt ein Betreten nicht mehr zu. Erstmals wurden jetzt...

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Kondolenzbuch: Teilen Sie mit uns Ihre Gedanken zum Tod Helmut Kohls

Hier haben Sie die Möglichkeit, Ihre Gedanken und Anteilnahme unten im Kommentarbereich dieses Artikels mitzuteilen. App-Nutzer: Tippen Sie hier, um zum Kondolenzbuch zu gelangen

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Rechtsextremer Offizier: "Flüchtling" Franco A. sprach bei Asyl-Anhörung Deutsch

Anzeige Im Fall des rechtsextremen Bundeswehroffiziers Franco A. sind der Absurdität offenbar keine Grenzen gesetzt. Bisher war bekannt, dass er sich bei einer Anhörung des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) zu seinem Asylantrag als Flüchtling aus Syrien ausgegeben und die Behörde ihm im November 2016 einen Schutzstatus gewährt hatte. Dabei konnte er kein Arabisch. Doch damit nicht genug: Franco A. hat in seiner Asylanhörung sogar teilweise Deutsch gesprochen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Grünen hervor, über die der „Spiegel“ in seiner aktuellen Ausgabe berichtet. Die Dolmetscherin gab gegenüber der Innenrevision an, dass Franco A. Deutsch mit französischem Akzent gesprochen habe. Er habe auf einige Fragen geantwortet, ohne dass sie ihm vorher ins Deutsche übersetzt worden seien. Dass A. als Flüchtling anerkannt wurde, hängt laut des „Spiegel“-Berichts auch mit dem Umstand zusammen, dass sein von der Bundeswehr abkommandierter Anhörer nur in einem Crashkurs auf die Aufgabe vorbereitet worden war. Demnach war Franco A. für ihn erst der fünfte Fall. Derzeit 114.000 offene Verfahren Anzeige ...

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© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.