Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Mittelmeerroute

Außenminister reagiert auf Kritik des Bundeskanzlers – "Ich garantiere Ihnen, das wird die Flüchtlingspolitik der EU sein"Wien – Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) zeigt sich unbeeindruckt von der Kritik von Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ), der ihm in der Frage der Mittelmeerroute populistische Ankündigungspolitik vorgeworfen hatte. "Bei der Balkanroute hat das letztlich auch geklappt. Die Menschen machen sich nur auf den Weg, solange der Weg offen ist", sagte Kurz der Tageszeitung "Kurier".Kern hatte Forderungen seines Außenministers nach einer kompletten Schließung der Mittelmeerroute in einem vertraulichen Gespräch mit Journalisten als "populistischen Vollholler" bezeichnet, was scharfe ÖVP-Kritik auslöste. Kurz sagte, er verstehe Kerns "Aussage überhaupt nicht". "Ich würde mir wünschen, dass in der Regierung an einem Strang gezogen wird", richtete er dem Kanzler aus und verwies auf seine enge Abstimmung mit Verteidigungsminister Hans-Peter Doskozil (SPÖ).Deja-vu"Ich habe ja ein Deja-vu: Wie ich die Balkanroute geschlossen habe, haben mir auch damals alle gesagt, dass sei nicht möglich, das sei unmenschlich. Wenige Wochen später war klar, dass das der...

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Trump in Maryland: "Camp David ist nett, Sie würden es mögen

Anzeige Fünf Monate nach seinem Amtsantritt verbringt Donald Trump sein erstes Wochenende auf dem Präsidentensitz Camp David im US-Staat Maryland. Zusammen mit seiner Frau Melania, dem elfjährigen gemeinsamen Sohn Barron und den Eltern der First Lady flog Trump am Samstag per Helikopter auf das Anwesen im Catoctin Mountain Park rund 110 Kilometer nordwestlich von Washington. Bisher hatte es der Republikaner vorgezogen, seine Wochenenden in seinem mondänen Club Mar-a-Lago in Palm Beach im US-Staat Florida oder im Trump National Golf Club in Bedminster im Staat New Jersey zu genießen. Bis Anfang Juni hatte Trump 23 Wochenenden beim Golfspielen verbracht, wie der NBC-Journalist Bradd Jaffy mitzählte. Camp David, das der Regierung gehört und dessen Verwaltung und Unterhalt die Steuerzahler nach Medienberichten pro Jahr acht Millionen Dollar kostet, stand derweil leer. Quelle: REUTERS/YURI GRIPAS Anzeige In Medien war bereits spekuliert worden, ob Trump mit seinem ausgeprägten Hang zu Prunk sich jemals auf dem im Wald gelegenen Gelände blicken lassen würde. So erinnerte die „Washington Post“ an eine Interview-Äußerung des Präsidenten...

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Außenminister: Sigmar Gabriel fordert Eurogruppen-Budget

Anzeige Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) hat sich für eine deutlich stärkere finanz- und wirtschaftspolitische Zusammenarbeit der Euro-Staaten ausgesprochen. „Wir brauchen ein Eurogruppen-Budget, damit wir in Wachstum investieren können und nicht nur der Rotstift regiert“, sagte Gabriel der WELT AM SONNTAG. In einem gemeinsamen Währungsraum könne „nicht jeder machen, was er will“. Die makroökonomischen Unterschiede innerhalb der Euro-Länder seien „immer noch zu groß“, sagte Gabriel. „Es bedarf der politischen Steuerung. Solange letztlich jeder machen kann, was er will, bleibt die Währungsunion ein Risiko.“ Gabriel fügte hinzu: „Stellen Sie sich mal vor, Deutschland hätte nach dem Zweiten Weltkrieg die D-Mark eingeführt, aber alle Bundesländer hätten ihre eigene Steuer-, Finanz- und Wirtschaftspolitik gemacht. Das wäre auch schief gegangen.“ Der Stabilitäts- und Wachstumspakt nehme „seit vielen Jahren den Euro-Staaten einen Teil der Budgethoheit“, und das sei „auch gut und richtig so“, sagte Gabriel. Gewinn an Souveränität Gabriel prognostizierte, es werde in Europa „mit Sicherheit Veränderungen geben“. Der jüngst...

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Helmut Kohl privat: Hinter der Inszenierung steckte eine kaputte Familie

Anzeige Es war kurz nach 18 Uhr am Freitag, Walter Kohl saß hinter dem Lenkrad seines Wagen, als das Radio eine Eilmeldung brachte: Helmut Kohl gestorben. Für den 53-Jährigen muss es wie ein Schlag in die Magengrube gewesen sein. Ihn, den ältesten Sohn des Alt-Kanzlers, hatte niemand persönlich kontaktiert, er erfuhr vom Tod seines Vaters aus dem Autoradio. Umgehend raste der mit seiner koreanischen Frau im Taunus lebende Unternehmer nach Oggersheim, zu seinem Vater ans Totenbett. Doch die Polizei, die den Flachdach-Bungalow seit Jahrzehnten bewacht wie ein Hochsicherheitsgefängnis, wollte Walter zunächst nicht einlassen. Erst nach einigen Diskussionen öffnet sich die Haustür einen kleinen Spalt. „Sie sehen einen Menschen, der sehr traurig ist“, sagte Kohl kurze Zeit später Journalisten. Seit 2011 hatte Kohl nicht mehr mit seinem Vater sprechen können, und auch damals nur am Telefon. Er habe zwar immer wieder den Kontakt gesucht, sei aber abgewiesen worden. „Helmut Kohl hat auch meinen Lebensweg entscheidend verändert“ Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den verstorbenen Altkanzler Helmut Kohl als "Glücksfall für uns Deutsche"...

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Confed Cup

Der am Samstag in St. Petersburg beginnende Confederations Cup, die umstrittene Generalprobe für die Fußballweltmeisterschaft 2018, ist eine Spielwiese für ExperimenteMoskau – Der Weltmeister kommt im Probegalopp ein Jahr vor der Titelverteidigung fast ohne Weltmeister aus. In Joachim Löws 21-köpfigem Aufgebot sind es mit Shkodran Mustafi, Julian Draxler und Matthias Ginter nur drei Mann, die im Sommer 2014 zumindest zum deutschen Kader für Basilien gehörten. Löw sieht die bis 2. Juli dauernde Veranstaltung mit Spielen in vier der elf für die WM erwählten Stadien (St. Petersburg, Moskau, Kasan, Sotschi) als "Perspektivturnier". Teammanager Oliver Bierhoff hatte das Event zuletzt als "terminlich unglücklich" bezeichnet. Spieler europäischer Spitzenklubs pflegen um diese Zeit schließlich zu urlauben.DabeiImmerhin bietet Europameister Portugal, in Gruppe A mit Gastgeber Russland, Gold-Cup-Sieger Mexiko und Ozeanien-Meister Neuseeland, nahezu alle Stars auf, darunter Cristiano Ronaldo, der auch wegen seiner steuerlichen Brösel im Fokus steht. Chile, der südamerikanische Champion, der in Gruppe B neben den Deutschen noch Afrika-Champion Kamerun und Asienmeister...

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Confederations-Cup

Das Team von Coach Tschertschessow gewinnt zum Auftakt des Turniers mit 2:0 gegen NeuseelandSt. Petersburg – Gastgeber Russland ist erfolgreich in den Fußball-Confederations-Cup gestartet. Das Team von Ex-Wacker-Innsbruck-Akteur Stanislaw Tschertschessow setzte sich am Samstag im Eröffnungsspiel in St. Petersburg gegen den Ozeanienmeister Neuseeland verdient mit 2:0 durch.Vor dem Anpfiff hatte der russische Präsident Wladimir Putin in seiner Eröffnungsrede für den Confed Cup und die WM-Endrunde im kommenden Sommer "ein offenes Russland" und einen "Triumph des Sports" angekündigt. FIFA-Präsident Gianni Infantino sprach anschließend von einem gastfreundlichen und herzlichen Land, "in dem wir den besten Fußball aller Zeiten erleben werden".WiedergutmachungVor nur 50.251 Zuschauern in der 69.000 Besucher fassenden pompösen Gazprom Arena konnten die Russen ein Jahr nach dem blamablen Vorrunden-Aus bei EM in Frankreich diese Einschätzung nicht bestätigen. Sie waren zwar durchweg tonangebend, konnten spielerisch aber nicht überzeugen."Das erste Spiel muss man gewinnen, deshalb bin ich mit dem Ergebnis zufrieden. Wir haben aber auch den ein oder anderen Fehler gemacht....

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Einmaliger Vorgang: Juncker will Staatsakt in Straßburg für Kohl

Anzeige Altkanzler Helmut Kohl soll nach dem Willen von EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker als erster Politiker überhaupt mit einem europäischen Staatsakt geehrt werden. „Schon zu Lebzeiten wurde Helmut Kohl mit der Ehrenbürgerschaft Europas ausgezeichnet, um seine außerordentlichen Verdienste zu würdigen“, sagte Juncker der „Bild am Sonntag“. „Deshalb gebührt Helmut Kohl nun auch ein europäischer Staatsakt, für den ich mich persönlich einsetzen werde.“ Der Staatsakt ist nach Angaben der Zeitung in Straßburg vorgesehen. Es wäre das erste Mal, dass ein europäischer Staatsakt ausgerichtet wird. Quelle: dpa/ua cul htf Anzeige Juncker unterstrich die Verdienste des Altkanzlers für Europa. „Helmut Kohl war ein deutscher Europäer und ein europäischer Deutscher“, sagte der EU-Kommissionschef. „Er hat die Geschicke und die Geschichte dieses Kontinents geprägt, indem er die Menschen in Ost und West in Einheit zusammengebracht hat. Dies war ihm eine besondere Mission.“ „Glücksfall für uns Deutsche“ Kohl war mit 87 Jahren am Freitag nach langer Krankheit in seinem Geburtsort Ludwigshafen gestorben. Der...

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Berlin: Linke stoppen Demonstration von Identitärer Bewegung

Anzeige Unter dem Motto „Zukunft Europa – Für die Verteidigung unserer Identität, Kultur und Lebensweise“ haben mehrere Hundert Anhänger der Identitären Bewegung am Samstag in Berlin demonstriert. Der Protestzug kam aber nicht weit: Nach Angaben eines Polizeisprechers konnten die Identitären nur etwa einen Kilometer weit bis zum U-Bahnhof Voltastraße marschieren, dann wurden sie von Gegendemonstranten aufgehalten. Verschiedene linke Gruppen und Initiativen hatten dazu aufgerufen. Diese Gruppe war deutlich größer als die Versammlung der Rechtsextremen, wobei die Zahl der Teilnehmer von der Polizei mit rund 1400, von einem Bündnissprecher jedoch mit bis zu 4000 angegeben wurde. Die Polizei schritt mit einem Großaufgebot ein und löste die Sitzblockade nach und nach auf. Die Veranstalter hätten den Aufmarsch gegen 17 Uhr für beendet erklärt und sich zurückgezogen, sagte ein Polizeisprecher. Es hätte mehrere kleinere Zwischenfälle gegeben, mehrere Menschen seien festgenommen worden. Zahlen sollten am Sonntag bekannt gegeben werden. Quelle: dpa/pdz jhe Anzeige Bei der Gegendemonstration hielten Teilnehmer Plakate und Banner. Auf...

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Friedensmarsch in Köln: Weniger Muslime demonstrieren gegen Terror als erwartet

Anzeige Einige tausend Menschen haben in Köln bei einem Friedensmarsch von Muslimen gemeinsam gegen Gewalt und islamistischen Terror demonstriert. Nach den Anschlägen von Berlin, Manchester, London und in der islamischen Welt sei es Zeit, ein deutliches Zeichen zu setzen, sagte Islamwissenschaftlerin und Mit-Initiatorin Lamya Kaddor bei einer Kundgebung am Samstag. „Wir wollen niemanden in unseren Reihen wissen, der im Namen des Islam unschuldige Menschen tötet.“ Die muslimische Zivilgesellschaft dürfe „nicht die Extremisten sprechen lassen“. Zunächst waren einige hundert Menschen zu der Demonstration unter dem Motto „Nicht mit uns“ in die Innenstadt gekommen. Dann stießen während des knapp zweistündigen Marsches weitere hinzu. Am Ende sprach Kaddor von 3000 bis 3500 Menschen. Dennoch blieb die Teilnehmerzahl weit hinter den Erwartungen der Organisatoren zurück. Die Veranstalter hatten bis zu 10.000 Teilnehmer angemeldet. Die Polizei sprach von einem ruhigen Verlauf wollte sich aber auf Nachfrage der WELT nicht zu den Teilnehmerzahlen äußern. Auf Transparenten war zu lesen: „Muslime sind nicht schuld“ oder auch „Hass macht die Erde zur...

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AfD-Parteitag: "Die Krim ist nun einmal ur-russisches Territorium"

Anzeige Mit scharfen Attacken gegen die etablierten Parteien haben die AfD-Spitzenkandidaten Alice Weidel und Alexander Gauland in Karlsruhe die Partei auf die Bundestagswahl eingeschworen. Nötig sei eine „Kehrwoche in der Politik“ gegen einen „links-grünen Zeitgeist“, sagte die 38-jährige Weidel am Samstag auf dem Landesparteitag. Die Politik von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sei links mit schwarzem Anstrich. Der stellvertretende Bundesvorsitzende Gauland sagte in der Badnerlandhalle vor rund 200 Mitgliedern, es werde „der schwerste Wahlkampf, den wir je geführt haben“. Es werde Angriffe auf Wohnungen und Büros von Politikern geben sowie Ausgrenzung, wenn es um das Finden von Versammlungsorten gehe. Vorm Hintergrund parteiinterner Grabenkämpfe rief Gauland die Alternative für Deutschland zur Geschlossenheit auf. Auch mit seiner Co-Spitzenkandidatin sei er nicht immer einer Meinung, räumte er ein. Nun aber gelte es, gemeinsam zu kämpfen. Gauland mahnt gute Beziehungen zu Russland an Anzeige Mit Blick auf die Außenpolitik forderte Gauland ein Ende der Sanktionen gegen Russland und Verständnis für die Politik von Kreml-Chef...

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Muslimische Demo gegen Terror: "Endlich hört uns jemand. Islam ist für mich Frieden"

Anzeige Der Heumarkt ist immer noch leer. Eigentlich sollen sich in einer halben Stunde etwa 10.000 Teilnehmer versammeln, um gegen islamistischen Terror zu demonstrieren. So haben es sich die Organisatoren erhofft und angekündigt. Doch unter dem Reiterdenkmal von Friedrich Wilhelm III., wo eine große Bühne aufgebaut ist, stehen nur wenige Menschen – und viele Journalisten. „Ich mache mir Sorgen“, sagt Tarek Mohamad. Der 35-jährige gebürtige Libanese mit deutschem Pass hat gemeinsam mit der Islamwissenschaftlerin Lamya Kaddor zum Protest aufgerufen: „Nicht mit uns – Muslime und Freunde gegen Gewalt und Terror“. Das journalistische Echo war enorm, selbst internationale Medien berichteten über die ungewöhnliche Initiative. Am Samstag zeigt sich die tatsächliche Durchschlagskraft des Aufrufs auch in der muslimischen Community: Es kommen am Ende rund 3000 Menschen. Aynur trägt ein Transparent mit einem Taubenfuß als Friedenzeichen. „Kein Wunder, wenn die größten Islamverbände sagen, sie machen nicht mit“, sagt die 45-jährige Kölnerin mit den langen dunklen Haaren. „Angeblich können sie nicht, weil sie fasten. Aber sie müssen ihren...

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Windkraftanlagen-Werk in Bremerhaven steht nach Siemens-Fusion vor dem Aus

Das Windkraftanlagen-Werk von Adwen in Bremerhaven-Luneort steht vor dem Aus. Damit verlieren rund 600 Mitarbeiter ihre Perspektive und sehr wahrscheinlich ihren Arbeitsplatz, während nur 40 Kilometer nördlich in Cuxhaven gerade ein großes Werk von Siemens für die Produktion von Maschinenhäusern (Gondeln) für Windkraftanlagen im Meer (Offshore) gebaut wird und die Fertigung spätestens Ende 2018 hochfahren soll. Autor: Rüdiger Köhn, Wirtschaftskorrespondent mit Sitz in München. Folgen: Für die Mitarbeiter in...

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Fluggesellschaft in der Krise: Ryanair stellt sich gegen Air-Berlin-Übernahme durch Lufthansa

Der Billigflieger und Lufthansa-Konkurrent Ryanair trommelt gegen eine Übernahme der strauchelnden Air Berlin durch den deutschen Marktführer. Falls die deutsche Politik eine Aussperrung von Wettbewerbern erlaube, wäre das „staatlich geförderter Protektionismus“, sagte der für kaufmännische Fragen zuständige Manager (Chief Commercial Officer) David O'Brien der Zeitung „Welt am Sonntag“ laut Vorabmeldung. Angesichts der immensen Verluste sollte Air Berlin vom Markt verschwinden. „Und andere wären glücklich, an ihre Stelle zu treten.“ Die Lufthansa hat schon ihr Interesse an Air Berlin bekundet. Bedingung sei aber, dass die Berliner ihre Schulden von 1,2 Milliarden Euro abbauten, sagte Konzernchef Carsten Spohr Anfang Mai. Die beiden Firmen sind schon jetzt im Geschäft: Die Lufthansa mietet von ihrem Konkurrenten 38 Flugzeuge einschließlich deren Crews. ...

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Niederlande

Nachwuchscoach wird Nachfolger des zu Dortmund abgewanderten BoszMarcel Keizer wird der neue Trainer von Ajax Amsterdam. Der 48-jährige bisherige Coach der Jugendmannschaft des niederländischen Fußball-Rekordmeisters bekomme einen Vertrag bis Mitte 2019, teilte der Verein am Samstag mit. Keizer beerbt Peter Bosz, der kürzlich als Nachfolger von Thomas Tuchel zu Borussia Dortmund gewechselt war.Keizer – ein Neffe der Anfang des Jahres verstorbenen Club-Legende Piet Keizer – führte die Mannschaft von Jong Amsterdam auf den zweiten Platz der Jupiler League. Mit dem Weggang von Bosz sei die Position des Cheftrainers früher als erwartet frei geworden, erklärte Ajax-Direktor Edwin van der Sar. Keizer sei dann aber sofort der Wunschkandidat gewesen. (APA, 17.6.2017)

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Koalition

Protokoll von Hintergrundgespräch veröffentlichtWien – Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ) äußert sich kritisch zur Forderung von Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP), er wolle die Mittelmeerroute schließen. Dies sei ein "populistischer Vollholler", so Kern – der diesen Ausdruck in einem Hintergrundgespräch vor Journalisten gewählt und darum gebeten hatte, dies wegen der saloppen Formulierung nicht wörtlich zu zitieren.Nachdem der Ausdruck in Medien dann doch aufgetaucht war und bei ÖVP-Politikern einige Kritik gesorgt hatte, nahm Kanzler Kern am Samstag auf Twitter dazu Stellung. Zuvor hatte Falter-Chefredakteur Florian Klenk eine wortwörtliche Abschrift der betreffenden Passage des Hintergrundgesprächs auf Facebook veröffentlicht – versehen mit dem Zusatz "Veröffentlichung mit Zustimmung des Büro Kern". Der Kanzler selbst teilte diesen Eintrag.Laut Klenk-Transskript sagte Kern wörtlich:"Das ist ehrlich gesagt – das ist der nächste populistische – Sie streichen das Wort, das ist feiertägliche Aussprache – der nächste populistische Vollholler. Weil, wie soll denn das gehen? Ich bin oft genug unterwegs gewesen, letztens in Ägypten: Wir haben mit den...

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© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.