Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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ARD/ZDF: Privatsender wollen Anteil an TV-Gebühren

Die Privatsender verlangen für sich einen Anteil an den Gebühren des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. "In dem Maße, in dem wir die Grundversorgung vor allem in jungen Segmenten de facto mit übernehmen, finden wir es sachgerecht, dass diese Inhalte aus öffentlichen Mitteln finanziert oder mitfinanziert werden", sagte ProSieben-Sat1-Vorstand Conrad Albert der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Er fordere einen "Systemwechsel". Albert: "Die öffentliche Finanzierung darf sich nicht länger an der Institution fest machen, sondern am Inhalt." Jedes Medienhaus, das gesellschaftlich relevante Inhalte liefere, sollte über öffentliche Gelder gefördert werden - und nicht nur ARD und ZDF, sagte der Manager. "Warum leisten wir uns eigentlich zwei Anstalten, ARD und ZDF? Braucht es wirklich acht Milliarden Euro, um den öffentlich-rechtlichen Auftrag zu erfüllen?" ARD und ZDF müssten sich fragen lassen, ob sie ihren Auftrag überhaupt noch erfüllen, da sie nur noch einen Teil der Gesellschaft erreichen, sagte Albert. "Nur fünf Prozent der Zuschauer von ARD und ZDF sind unter 30 Jahre alt. In der Zielgruppe von 14 bis 29 Jahren erreichen wir mit 'Pro7 News' deutlich...

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Faktencheck: Diese Versprechen hat die große Koalition gebrochen

Anzeige Die letzte Sitzung des Bundestags in der 18. Legislaturperiode ist Geschichte. Die Abgeordneten gehen in die Sommerpause, im September wird dann ein neues Parlament gewählt. Zeit also für einen Blick zurück: Hat die Koalition aus CDU, CSU und SPD ihre Versprechen erfüllt? Die Ambition war der großen Mehrheit des schwarz-roten Bündnisses angemessen: „Deutschlands Zukunft gestalten“ – so war der Koalitionsvertrag von 2013 überschrieben. Auf knapp 200 Seiten folgten dann konkrete Projekte und Absichtserklärungen. Vieles wurde umgesetzt, aber längst nicht alles. Die WELT hat das Werk noch einmal gelesen und ist in zentralen Politikfeldern der Frage nachgegangen: Was ist liegen geblieben? Außenpolitik Kein Koalitionsvertrag kann die Zukunft vorhersagen. Viele Herausforderungen kommen unerwartet, sie müssen ohne geschriebenes Drehbuch bewältigt werden. Das galt in dieser Legislatur vor allem für die Außenpolitik. Annexion der Krim, Brexit oder Flüchtlingskrise waren nicht vorhersehbar – und haben geplante Projekte beeinflusst. Anzeige So ist das Lieblingsprojekt des früheren Außenministers Frank-Walter Steinmeier (SPD),...

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Räumung in Neukölln: Die unlogische Erklärung der Polizei zum "Stromanschlag" bei Friedel54

Anzeige Am Donnerstagmorgen hat die Berliner Polizei im Bezirk Neukölln den linksalternativen Laden „Friedel54“ nach mehr als acht Stunden geräumt – und warf den Demonstranten anschließend einen versuchten Stromanschlag auf Polizisten im Haus vor. „Lebensgefahr für unsere Kollegen“, twitterte sie und zeigte das Foto einer Hinterhof- oder Kellertür. „Zum Glück haben wir das vorher geprüft.“ Und Benjamin Jendro, der Sprecher der Gewerkschaft der Polizei, sagte der WELT: „Es ist entsetzlich, welchen Gefahren sie ausgesetzt sind, wenn sie demokratisches Recht ausüben. Wer einen Türknauf unter Strom setzt, spielt ganz bewusst mit dem Leben anderer Menschen.“ Einen Tag später relativiert die Polizei diesen Vorwurf – und lässt Zusammenhänge offen. „Wir haben noch einmal genau nachgefragt“ Anzeige Die Neuköllner Sympathisanten hatten sich vehement gegen diesen indirekten Vorwurf gewehrt: Es sei praktisch unmöglich, eine Türklinke ohne auffällige bauliche Veränderung unter Strom zu setzen. Am Freitag reagierte die Polizei: „Was die Community interessiert, interessiert auch uns. Wir haben noch einmal genau bei unseren...

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Uni-Politik

Poier: "Knebelt" die nächste Regierung – Mayer: "Sinnlose, aber auch folgenlose Bestimmung"Wien – Das Corpus Delicti, mit dem die SPÖ am Mittwoch im Parlament den ersten "Seitensprung" aus der ohnehin in Scheidung befindlichen Koalition begangen hat – die mit Grünen, FPÖ und Neos beschlossene Erhöhung des Unibudgets -, sorgt für verfassungsjuristische Diskussionen.Gegen die darin auch enthaltene Passage, dass bis 31. Jänner 2018 eine Regierungsvorlage für eine Studienplatzfinanzierung vorgelegt werden muss, hegt Verfassungsjurist Klaus Poier von der Uni Graz nämlich Bedenken. Besagte Bestimmung mache aus einem Recht zur Gesetzesvorlage eine Pflicht, sagte er am Freitag im Ö1-"Mittagsjournal": "Im täglichen Leben kann ich in ein Geschäft gehen und eine Wurstsemmel kaufen. Da schreibt man aber hinein: Du musst hineingehen und eine kaufen." Damit werde die nächste Regierung "geknebelt".Verfassungsjurist Heinz Mayer, der ehemalige Dekan der Juridischen Fakultät der Uni Wien, wiederum sieht darin keinen verfassungsjuristischen Sprengstoff. Die ganze Bestimmung zur Vorlage einer Studienplatzfinanzierung sei "absurd und sinnlos, weil man sie nicht durchsetzen kann",...

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Länderkonferenz

Die Landeshauptleute von Tirol und Vorarlberg warnen Parlament vor unüberlegten Entscheidungen. Zur Pflege wollen sie eine 15a-VereinbarungBregenz – Gar keine Freude mit der aktuellen Bundespolitik haben die Landeshauptmänner Günther Platter (Tirol) und Markus Wallner (Vorarlberg). Bei der Übergabe des Vorsitzes der Landeshauptleutekonferenz im Bregenz hielten die ÖVP-Politiker mit ihrer Kritik nicht hinter dem Berg. "Tagtägliche Attacken von Zentralisten" registriert Platter. "Wir sind in einer Phase, wo man heute nicht weiß, was morgen in Wien beschlossen wird", kommentiert Wallner die aktuellen Entscheidungen des Nationalrats. Und mahnt: "Finger weg von den Landesfinanzen, auch in Wahlzeiten."Zur überraschenden Abschaffung des Pflegeregresses äußern sich die beiden Länderchefs gedämpft erfreut. Der Bund sei nun Vorschläge schuldig, wie der Einnahmenverlust kompensiert werden könnte. Wallner und Platter fordern eine 15a-Vereinbarung und sind sich einig, dass die vom Bund zugesagten 100 Millionen Euro an die Länder zu wenig sein werden.Torschlusspanik im ParlamentLandeshauptmann Wallner will als Vorsitzender der Länderkonferenz Stabilität geben, "eine Stimme...

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Kritik am Management: VW soll in Frankreich Verkaufszahlen manipuliert haben

Die französische Konzerntochtergesellschaft von VW hat einem Bericht des Magazins „Spiegel“ zufolge seit dem Jahr 2010 falsche Auslieferungszahlen an die Zentrale in Wolfsburg gemeldet. Dabei sei es offensichtlich darum gegangen, die Jahresstatistik besser aussehen zu lassen, wie es in einem Vorabbericht vom Freitag heißt. Demnach verbuchten die Manager fast 800.000 Fahrzeuge der Marken VW, Audi, Seat, Skoda sowie der Nutzfahrzeugsparte als ausgeliefert, obwohl sie noch gar nicht zugelassen waren. Interne Revisoren hätten festgestellt, dass ein Teil der Fahrzeuge „erst nach mehreren Monaten oder Jahren zugelassen“ worden seien, berichtete der „Spiegel“. Bei manchen habe es nicht einmal Kaufverträge gegeben. „Governanceaufgaben wurden nicht wahrgenommen“Ein vertraulicher...

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Microsoft: Windows 10 soll Daten besser vor Ransomware schützen

Microsoft hat mit dem aktuellen Insider-Build 16232 von Windows 10 neue Sicherheitsfunktionen für das Betriebssystem vorgestellt. Unter anderem wird ein effektiverer Schutz vor Ransomware integriert, der dann nach jetziger Planung im Fall Creators Update von Windows 10 enthalten sein wird. Die Funktion nennt sich kontrollierter Ordnerzugriff (Controlled Folder Access) und ist Bestandteil der Sicherheitssoftware Windows Defender. Mehr Schutz für Daten Die neue Funktion stellt im Grund nur einen erweiterten Zugriffsschutz dar: Der Anwender kann für bestimmte Verzeichnisse einen zusätzlichen Zugriffsschutz aktivieren. So kann nur ausgewählten Programmen der Zugriff auf die betreffenden Ordner erlaubt werden. Wenn ein Programm dafür keine Berechtigung hat, kann es auch keine Daten in dem betreffenden Verzeichnis verändern. Wenn der Nutzer darauf achtet, dass alle Verzeichnisse mit wichtigen Daten mit einem kontrollierten Ordnerzugriff versehen sind, sollten Schäden durch Erpressersoftware deutlich verringert werden. Der Anwender muss also im Vorfeld selbst dafür sorgen, dass der erweiterte Schutz für alle wichtigen Verzeichnisse gilt. Standardmäßig werden...

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Vectoring: Telekom muss VDSL-Nutzer kündigen

Die Deutsche Telekom hat in Niedersachsen einem VDSL-Nutzer gekündigt, weil die EWE Tel in dem Gebiet die VDSL2-Vectoring-Technologie ausbaut. Das berichtet das Onlinemagazin Teltarif, dem das Schreiben des betroffenen Kunden vorliegt. Technisch kann nur ein Betreiber im Nahbereich um Hauptverteiler die Vectoring-Technik einsetzen. Andere Netzbetreiber können dann keine Anschlüsse im betroffenen Nahbereich mehr schalten. Der Kunde wird gebeten, sich an die Telekom zu wenden und einen einfachen DSL-Anschluss zu bestellen. Telekom-Sprecher Markus Jodl sagte Golem.de: "Das ist grundsätzlich korrekt. Es gilt aber eigentlich mehr für die Wettbewerber. Schließlich werden wir voraussichtlich über 90 Prozent der Nahbereiche ausbauen." Die von der Bundesnetzagentur am 1. September 2016 getroffene Vectoring-II-Entscheidung räumt der Telekom weitreichende Rechte zum Vectoring-Ausbau aller Kabelverzweiger am Straßenrand in Nahbereichen innerhalb einer Entfernung von etwa 550 Metern um den Hauptverteiler (HVt) ein. Danach kann die Telekom den TAL-Zugang in der unmittelbaren Umgebung ihrer Hauptverteiler verweigern, falls sie dort ihre Anschlüsse mit der...

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David Hill: Wegbereiter des Retro-Thinkpads hört auf

David Hill hat bekannt gegeben, zum 30. Juni 2017 von seinem Posten als Vice President of Design zurückzutreten. Er arbeitet seit 1985 für IBM und wechselte im Zuge der Übernahme im Mai 2005 zu Lenovo. Seit 22 Jahren verantwortete Hill dort das Design der traditionsreichen Thinkpads, aber auch das anderer Systeme vom Supercomputer bis hin zu USB-Sticks. Das ursprüngliche Aussehen der Thinkpads mit schwarzem Gehäuse und dem ikonische rotem Trackpoint stammt jedoch von Richard Sapper. Der Deutsche hatte es 1992 entworfen und war noch 2012 am Design des Thinkpad X1 Carbon von 2013 beteiligt, Lenovos erstem Ultrabook aus der X-Reihe. Retro-Thinkpad; das finale Gerät kann anders aussehen (Bild: Lenovo) Vor fast genau zwei Jahren stellte David Hill in einem Blog-Eintrag die Frage nach einem Retro-Thinkpad: Interessieren sich genügend Leute für ein Modell im...

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HMD Global: Nokia-Smartphones erscheinen später und kosten mehr

HMD Global knüpft an alte Nokia-Traditionen an. In der Hochphase von Nokia hatte der damalige Weltmarktführer immer wieder damit zu kämpfen, dass die Termine für den Verkaufsstart von Smartphones nicht eingehalten werden konnten. Teilweise mussten Kunden mehrere Monate länger warten, bis ihr Wunschtelefon auf den Markt kam. Die ersten Nokia-Smartphones von HMD Global sind ebenfalls erst mit Verspätung erhältlich. Die Modelle Nokia 3, 5 und 6 waren für das zweite Quartal 2017 angekündigt worden, hätten also auch schon seit knapp drei Monaten verfügbar sein können. Erst am letzten Tag des zweiten Quartals 2017 hat HMD Global offiziell bekannt gegeben, dass die Termine nicht eingehalten wurden. Zuvor wurden mehrere Anfragen von Golem.de zur Verfügbarkeit der Nokia-Smartphones nicht beantwortet. Alle Nokia-Smartphones kosten mehr Alle drei Nokia-Smartphones hatte HMD Global auf dem Mobile World Congress Ende Februar 2017 in Barcelona vorgestellt. In der kommenden Woche soll zunächst das kleine Modell Nokia 3 auf den Markt kommen. Eigentlich sollte es für 140 Euro erscheinen, jetzt liegt der Listenpreis bei 160 Euro. Auch die beiden anderen Nokia-Smartphones...

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Marine Le Pen: Ermittlungsverfahren gegen Front-National-Chefin

Anzeige Die französische Justiz hat ein Ermittlungsverfahren gegen die Rechtspopulistin Marine Le Pen wegen Scheinbeschäftigungsvorwürfen im EU-Parlament eingeleitet. Die Untersuchungsrichter beschuldigten die Parteichefin des Front National (FN) formell der Veruntreuung, wie Le Pens Anwalt Rodolphe Bosselut sagte. Er kündigte umgehend Rechtsmittel gegen das Ermittlungsverfahren an. Als EU-Abgeordnete sollen Le Pen und 16 Parteifreunde Mitarbeiter als parlamentarische Assistenten bezahlt haben, obwohl diese in Wirklichkeit Parteiaufgaben übernahmen. Das EU-Parlament spricht von rund fünf Millionen Euro an EU-Mitteln, die so veruntreut worden sein sollen. Le Pen hat die Vorwürfe stets zurückgewiesen und als politisch motiviert bezeichnet. Während des Präsidentschafts- und Parlamentswahlkampfes in Frankreich weigerte sich Le Pen, Vorladungen von Polizei und Untersuchungsrichtern zu folgen. Wegen ihrer parlamentarischen Immunität als EU-Abgeordnete konnte sie dazu nicht gezwungen werden. Vor einer Woche sagte sie dann, sie habe mit den ermittelnden Untersuchungsrichtern einen Termin vereinbart. Klare Niederlage gegen Macron Anzeige Am Freitag...

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Twitter-Tirade: Trump scheint sich im Innersten seiner Existenz vor Frauen zu ekeln

Anzeige Sage keiner, er hätte es nicht vorher wissen können. Der böse alte Mann im Weißen Haus ist genau der, als den man ihn während des Wahlkampfes kennengelernt hat; er hat zwar unaufhörlich Lügen erzählt, aber er hat in dem Sinne nie gelogen, dass er sich jemals verstellt, dass er so getan hätte, als sei er jemand, der er nicht ist. Bei ihm war von Anfang an klar, mit wem man es zu tun hatte; wo Trump draufstand, war auch Trump drin. So hat er vor ein paar Monaten einer Journalistin, als ihm deren Fragen nicht gefielen, im Nachhinein bescheinigt, ihr sei beim Interview das Blut aus den Augen und aus ihrer „Was-auch-immer“ gequollen – ein undezenter Hinweis darauf, dass sie gerade ihre Monatsblutung erlitten habe, also von Sinnen gewesen sei. Er hat sich auf einem Tonband (das dann peinlicherweise an die Öffentlichkeit drang) gerühmt, er könne Frauen ungefragt ans Geschlechtsteil fassen, er dürfe das, schließlich sei er berühmt. Und natürlich hat sich der Mann nicht geändert, nur weil er zum Präsidenten gewählt wurde und nun über echte Macht verfügt. Er schaute sich im Weißen Haus „Morning Joe“ an: Frühstücksfernsehen...

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Hamburg: Bringt Saudi-Arabiens König seine Kamele zum G-20-Gipfel mit?

Anzeige Wenn König Salman reist, hat er es gerne ein bisschen bequem. Auf jeden Flug nimmt der saudische König eine mobile goldene Rolltreppe mit, die er sich vor Kurzem angeschafft hat. So verlässt er das Flugzeug komfortabel und ohne allzu große körperliche Anstrengungen – vor allem weil er den letzten Meter bis zum Boden mit einem Lift zurücklegt. Und auch ein Thron, damit er sich in fremden Hotels wie im heimischen Palast fühlt, darf im Reisegepäck nicht fehlen. So weit, so kurios. Aber es geht noch ein bisschen skurriler: Denn wie die „Hamburger Morgenpost“ berichtet, soll der 81-Jährige zum G-20-Gipfel Ende nächster Woche in Hamburg mehrere Kamele einfliegen lassen. Die sind in den sechs Boeings, mit denen er anreist, natürlich problemlos zu transportieren. Allerdings bliebt unklar, welchen Zweck die Kamele vor Ort erfüllen sollen. Will König Salman etwa auf hohem Ross zu den Verhandlungen der Regierungschefs erscheinen? Ebenso spannend ist die Frage, wo diese in den Hansestadt untergebracht werden sollten: Bei Hagenbecks Tierpark liegt laut „MoPo“ diesbezüglich keine Anfrage der saudischen Delegation vor, auch die Pferdestaffel der...

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Votum der Abgeordneten: Muslime im Bundestag stimmten für Ehe für alle

Anzeige Bei der Abstimmung über die Ehe für alle am Freitagmorgen im deutschen Bundestag haben offenbar alle muslimischen Abgeordneten dafür gestimmt, dass künftig auch homosexuelle Paare heiraten dürfen. Die Abgeordneten enthielten sich nicht, ihre Stimme war nicht ungültig oder wurde nicht abgegeben – von allen sechs bekannten muslimischen Parlamentariern kam ein klares Ja. Laut der Bundestagswebseite sitzen im Parlament drei muslimische Abgeordnete. Eine Frau in der CDU/CSU-Fraktion und ein Mann und eine Frau bei den Grünen. Jedoch haben 189 Abgeordnete des Bundestags zu ihrer Konfession keine Angaben gemacht. So sagte die Fraktionssprecherin der Grünen gegenüber der WELT, die Fraktion habe nicht nur zwei, sondern vier muslimische Abgeordnete: Ekin Deligöz, Omid Nouripour, Cem Özdemir und Özcan Mutlu. Die Fraktion der Grünen stimmte geschlossen und vollzählig anwesend für die Ehe für alle. Anzeige Aydan Özoguz von der SPD, ebenfalls auf der Webseite des Bundestags ohne Angabe ihrer Konfession, ist ebenfalls laut Fraktionssprecherin Muslimin und votierte mit Ja. „Die CDU gibt Religion und religiösem Gefühl ihren Platz“ Die...

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Beisetzung des Altkanzlers: Helmut Kohls letzte Reise dauert 14 Stunden

Anzeige Ein großer Europäer wird zu Grabe getragen. Gut zwei Wochen nach dem Tod Helmut Kohls steht an diesem Samstag die Beisetzung des Altkanzlers in seiner pfälzischen Heimat an. Vorher werden aber noch einmal seine Verdienste um Europa gewürdigt. Dazu werden viele hochrangige Politiker aus dem In- und Ausland erwartet. Die Bürger sehen den Sarg nur aus der Ferne. Die Antworten auf die wichtigsten Fragen: Wo liegen die Schauplätze, und wie ist der Ablauf? Ludwigshafen, Straßburg, Speyer: Der Sarg des Altkanzlers ist schätzungsweise mehr als 250 Kilometer und über zwölf Stunden unterwegs. Morgens um 6.45 Uhr fährt der Trauerkonvoi mit dem Sarg in Ludwigshafen nach Straßburg ab, wo um elf Uhr der europäische Trauerakt beginnt. Anzeige Danach fliegt ein Hubschrauber der Bundespolizei den Sarg und Kohls Witwe zur Polizeiautobahnstation Ruchheim bei Ludwigshafen. Ab 14.50 Uhr fährt der von Polizeimotorrädern begleitete Trauerkondukt ohne Stopp durch Kohls Heimatstadt, die er in Richtung Speyer verlässt. Kurz vor der Domstadt wird der Sarg auf das Schiff „MS Mainz“ getragen, das gegen 16.30 Uhr in Speyer ankommt. Nach der...

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