Oliver Zdravkovic

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Räumung in Neukölln: Die unlogische Erklärung der Polizei zum "Stromanschlag" bei Friedel54

Anzeige Am Donnerstagmorgen hat die Berliner Polizei im Bezirk Neukölln den linksalternativen Laden „Friedel54“ nach mehr als acht Stunden geräumt – und warf den Demonstranten anschließend einen versuchten Stromanschlag auf Polizisten im Haus vor. „Lebensgefahr für unsere Kollegen“, twitterte sie und zeigte das Foto einer Hinterhof- oder Kellertür. „Zum Glück haben wir das vorher geprüft.“ Und Benjamin Jendro, der Sprecher der Gewerkschaft der Polizei, sagte der WELT: „Es ist entsetzlich, welchen Gefahren sie ausgesetzt sind, wenn sie demokratisches Recht ausüben. Wer einen Türknauf unter Strom setzt, spielt ganz bewusst mit dem Leben anderer Menschen.“ Einen Tag später relativiert die Polizei diesen Vorwurf – und lässt Zusammenhänge offen. „Wir haben noch einmal genau nachgefragt“ Anzeige Die Neuköllner Sympathisanten hatten sich vehement gegen diesen indirekten Vorwurf gewehrt: Es sei praktisch unmöglich, eine Türklinke ohne auffällige bauliche Veränderung unter Strom zu setzen. Am Freitag reagierte die Polizei: „Was die Community interessiert, interessiert auch uns. Wir haben noch einmal genau bei unseren...





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