Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Amerikanischer Softwarekonzern: Microsoft will offenbar tausende Stellen im Ausland streichen

Microsoft plant einem Insider zufolge den Abbau tausender Stellen. Die meisten der Jobs sollten außerhalb der Vereinigten Staaten wegfallen, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. Der amerikanische Konzern erklärte, es würden Änderungen vorgenommen, um Kunden und Partnern besser zu dienen. Einige Mitarbeiter seien darüber informiert worden, dass ihre Stellen auf dem Prüfstand stünden oder gestrichen würden. Eine Zahl nannte Microsoft indes nicht. Der Softwarekonzern plant einen Umbau von Verkauf und Marketing, wie die Nachrichtenagentur Reuters am Montag berichtete. Das Unternehmen hat sich zuletzt immer mehr auf boomende Cloud-Dienste konzentriert, nachdem sich das klassische Software-Geschäft in den vergangenen Jahren abschwächte. Ende März hatte Microsoft weltweit rund 120.000 Mitarbeiter. Verkauf und Marketing hatten daran einen Anteil von knapp 20 Prozent. ...

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Nordkorea-Konflikt: Südkoreas verzweifelter Versuch, das Steuer an sich zu reißen

Anzeige Vor zwei Tagen erst demonstrierte Kim Jong-un erneut seine Macht – erstmals ließ er eine Interkontinentalrakete abfeuern. Die Bilder des 33-jährigen nordkoreanischen Diktators, wie er lachend vor seinen Militärs die Faust ballt, gingen um die Welt. Immer bedrohlicher wird die Lage für die Weltgemeinschaft – und vor allem für Südkorea. Friedliche Zeiten sehen anders aus. Südkoreas Präsident Moon Jae-in hat in dieser extrem angespannten Lage am Donnerstag in Berlin seine „neue Vision für Frieden auf der koreanischen Halbinsel“ vorgestellt. Berlin sei genau der richtige Ort für eine solche Rede, betonte Moon, der erst seit etwas mehr als einem Monat im Amt ist. Deutschland habe den Kalten Krieg und die Teilung des Landes überwunden und weise damit Korea den Weg, den man gehen müsse – in einer Zeit, in der Nordkorea laut Moon „kurz vor einer roten Linie“ stehe. Trotz der Forderungen nach härteren Sanktionen im Fall anhaltender Provokation wirkten Moons Worte wie eine Predigt voller frommer Wünsche: Es brauche eine konsequente Verfolgung einer vertrauensbildenden Politik und den Austausch zwischen den Menschen in Nord- und Südkorea....

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Besuch in Polen: Mitteleuropäer fühlen sich durch Trump bestätigt

Anzeige „Noch nie hat ein westlicher Politiker eine so großartige Rede in Polen gehalten“, sagt die konservative polnische Publizistin Aleksandra Rybinska. US-Präsident Donald Trump hatte vor seiner Anreise zum G-20-Gipfel in Hamburg Warschau besucht und dort eine, wie er selbst angekündigt hatte, „sehr wichtige Rede“ gehalten. „Es war eine sehr polnische Rede“, sagt Frau Rybinska. „Da war ein, tiefes, detailliertes Verständnis für unser Land und eine emotionale Verbundenheit, wie wir es noch bei keinem westlichen Politiker erlebt haben.“ Keine Frage, Donald Trump hat in Polen viele Herzen erobert mit seiner Darstellung der polnischen Geschichte als Heldenepos gegen ausländische Unterdrücker, ob nun Russen oder Deutsche. Anzeige Seine Worte wurden aber nicht nur in Polen, sondern in ganz Mitteleuropa aufmerksam verfolgt und allgemein als eine Botschaft an die ganze Region verstanden: Der Osten Europas, so die Essenz, ist fortan der Westen, der Vertreter klassischer europäischer Werte wie Freiheit, Nation, Christentum, Familie. Hand in Hand, so klang es da zwischen den Zeilen durch, müssten die USA und Mitteleuropa den...

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Merkel-Trump-Treffen: Freundliches Gespräch mit "erheblichen Differenzen"

Anzeige Auch nach dem Gespräch von Bundeskanzlerin Angela Merkel mit US-Präsident Donald Trump bleiben nach Angaben von Außenminister Sigmar Gabriel erhebliche Differenzen. Die G-20-Themen Handel und Klimaschutz seien „noch deutlich strittig“, sagte Gabriel am Donnerstagabend in der ARD-Brennpunkt-Sendung zum G-20-Gipfel. „Viele Gemeinsamkeiten“ hätte es dagegen bei den außenpolitischen Themen gegeben. Merkel und Trump hatten im Hotel Atlantic zunächst für 20 Minuten unter vier Augen gesprochen. Danach nahmen auch die beiden Außenminister Gabriel und Rex Tillerson sowie Trumps Tochter Ivanka und deren Ehemann Jared Kushner an dem Gespräch teil. „Das Gespräch war schon freundlich und aufgeschlossen, es war eine echte Diskussion“, sagte Gabriel zu diesem Teil der Konversation. Die Kernfrage beim Handel sei, ob die USA nach wie vor dächten, dass sie immer als Gewinner aus Handelsthemen hervorgehen müssten. Man wolle die US-Regierung davon überzeugen, dass fairer Handel gut für alle Seiten sei – inklusive für die ärmeren Staaten auf der Welt. Trumps Positionierung in Klimaschutz und Handel als Hindernis Anzeige Ein...

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Ehe für alle: Warum sich die CSU im Bundesrat kampflos ergibt

Anzeige Die Ehe für alle treibt die CSU um. Obwohl sie ihre Haltung zur gleichgeschlechtlichen Ehe über die Jahre hinweg aufgeweicht hat, ist die Partei mit der schnellen Umsetzung unzufrieden. Die bayerische Staatsregierung von Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) erwägt gerade, vor dem Bundesverfassungsgericht gegen das Gesetz zu klagen. Nach ihrer Auffassung müsste das Grundgesetz geändert werden, wenn die Ehe gleichgeschlechtliche Paare einschließen soll. Im Bundesrat bemüht sich die Partei aber in keiner Weise, das Gesetz zu verzögern oder zu verhindern. Während Bayern die Füße stillhält, wird die Länderkammer die Ehe für alle voraussichtlich am Freitag in ihrer Mammutsitzung vor der Sommerpause billigen; als Einspruchsgesetz ist der Bundestagsbeschluss dort nicht zustimmungspflichtig. Erst irgendwann danach erwägt die CSU zu opponieren. Für eine mögliche Klage in Karlsruhe nehme man sich aber Zeit, heißt es. Beim Thema Ehe für alle vertritt die CSU eine restriktive Position – auch wenn sie sich bewegt hat: Sprach sie sich etwa in ihrem Grundsatzprogramm vor zehn Jahren ausdrücklich gegen die Gleichstellung homosexueller Paare aus,...

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EL-Quali Live

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Auftaktgegner – Sturm in 2. EL-Quali

Team aus Montenegro setzte sich gegen Gandsassar Kapan aus Armenien durchEriwan – Sturm Graz trifft in der zweiten Qualifikationsrunde zur Europa League auf Mladost Podgorica. Die Mannschaft aus Montenegro setzte sich im Erstrunden-Rückspiel bei Gandsassar Kapan aus Armenien mit 3:0 (0:0) durch. Mladost hatte schon das Hinspiel vor einer Woche mit 1:0 gewonnen. Das erste Duell mit Sturm ist für 13. Juli in Graz angesetzt, eine Woche später folgt das Rückspiel in Podgorica.Die in Eriwan ausgetragene Partie war trotz des eindeutigen Resultats lange Zeit offen. Den Gästen gelang erst in der 68. Minute die Führung, in der Nachspielzeit legte Mladost dann noch zweimal nach."Wir werden Mladost Podgorica auf keinen Fall unterschätzen", sagte Sturms Sportchef Günter Kreissl über den Gegner. Von der Reise her sei es "sicher das Angenehmere". Beim 1:2 im Test gegen Mlada Boleslav fehlten Sturm mit Christian Schoissengeyr (rekonvaleszent), Lukas Spendlhofer (Knie), Oliver Filip (Knöchel), Dario Maresic und Stefan Hierländer (beide muskuläre Probleme) fünf Akteure. (APA, 6.7.2017)

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Wettbetrüger

Spielsperre bereits verbüßt – Comeback in Baden steht vor der TürWien – Der wegen Wettbetrugs inhaftiert gewesene Sanel Kuljic ist ab sofort wieder spielberechtigt. Wie die Fußball-Bundesliga am Donnerstagabend bekannt gab, wurde gegen den heute 39-Jährigen eine Spielsperre von drei Jahren und sechs Monaten ausgesprochen. Da diese ab 19. Dezember 2013 rückwirkend ist, hat Kuljic diese Sperre bereits verbüßt.Dieses Urteil fällte der Senat 1 (Strafsenat) der Bundesliga. Dieser hatte das Verfahren gegen Kuljic wegen Spielmanipulation nach dessen Haftentlassung wieder aufgenommen. Der frühere ÖFB-Teamstürmer wurde Ende März vorzeitig entlassen, nachdem er im Oktober 2014 zu fünf Jahren unbedingter Haft verurteilt worden war. Nun plant Kuljic ein Comeback in der niederösterreichischen Unterliga.Kuljic galt für die Gerichte als "zentrale Figur" im bisher größten österreichischen Wettskandal. Rund zwei Monate und 15 Verhandlungstage hatte der Prozess gedauert. Unter den Beschuldigten waren fünf Fußballer, darunter der damalige Grödig-Profi Dominique Taboga, und fünf weitere Personen, die von 2004 bis 2013 versucht hatten, über Spielabsprachen an das große...

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Verletzt

Offensivspieler zog sich Stressfraktur des Mittelfußknochens zuSalzburg – Fußball-Meister Red Bull Salzburg muss mehrere Wochen auf David Atanga verzichten. Wie der Bundesligist am Donnerstag bekannt gab, zog sich der Offensivspieler eine Stressfraktur des Mittelfußknochens im rechten Fuß zu. (APA, 6.7.2017)

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Wahlen

Der Intensivwahkampf wird zwar offiziell erst im Herbst eröffnet, die Parteien sind aber auch im Sommer schon fleißig unterwegsWien – Am Freitag sind es noch 100 Tage bis zur Nationalratswahl am 15. Oktober. Die Parteien starten zwar offiziell erst im Herbst in die Intensiv-Wahlkampfphase, bis dahin bleiben sie aber nicht untätig. Alle Kandidaten und deren Teams wollen den Sommer für Kampagnen nahe am Bürger nützen – und planen dafür Besuche von Festen und Veranstaltungen in ganz Österreich.Die SPÖ wird wie alle anderen Parteien erst im September in den Intensivwahlkampf starten – und zwar mit einem Wahlkampfauftakt in der Steiermark in der Stadthalle Graz. Auch danach will die Partei auf "möglichst viele Direktkontakte" zwischen SPÖ-Chef Christian Kern und potenziellen Wählern setzen.Eine Million HausbesucheBürgernähe sucht die SPÖ aber bereits den Sommer über: Laut Auskunft aus der Parteizentrale sind rund eine Million Hausbesuche geplant. Ziel ist eine "starke Regionalisierung", dafür werde man auf Präsenz in den Bundesländern setzen. Thematisch will die Sozialdemokratie auf ein "starkes inhaltliches Fundament" setzen, nämlich den "Plan A" von Kanzler...

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Wahlen – Haselsteiner, Ederer und Co starteten Anti-FPÖ

"Weil's um was geht" will gegen Populismus und europafeindliche Politik auftretenWien – Für die Nationalratswahl im Herbst hat sich, wie berichtet, eine parteiübergreifende, spendenfinanzierte Plattform gegen die FPÖ formiert. Die Initiatoren, darunter der Bauindustrielle und Neos-Unterstützer Hans Peter Haselsteiner und die frühere SPÖ-Staatssekretärin und Siemens-Managerin Brigitte Ederer, sprechen sich dabei gegen Populismus und eine europafeindliche Politik aus."Wir wollen auch eine Alternative zu dieser unvermeidbar scheinenden, aber nicht seienden, blauen Regierungsbeteiligung", sagte Haselsteiner bei der Vorstellung von "Weil's um was geht" am Donnerstag in Wien. Christian Kern (SPÖ) und Sebastian Kurz (ÖVP) seien für ihn beide akzeptable Kanzler und eine Mehrheit mit Grüne, Liste Pilz und Neos hält Haselsteiner zumindest mathematisch für möglich. Er warnte vor einer Koalition mit der FPÖ, es seien aus der schwarz-blauen Ära noch nicht alle Prozesse geführt und alle Schulden bezahlt.ÜberparteilichEderer, die sich für eine weltoffene, proeuropäische Bundesregierung aussprach, betonte die Überparteilichkeit der Plattform und dass deren Unterstützer...

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Kärnten

Holub sieht Partei geeint in den Wahlkampf ziehen, Mitsche widerspricht – Landesvorstandssitzung in den kommenden TagenKlagenfurt – Der Zwist innerhalb der Kärntner Grünen ist auch am Donnerstag weitergegangen. Verkündete Landtags-Spitzenkandidat Rolf Holub am frühen Abend per Aussendung, dass "alle Unstimmigkeiten geklärt" seien, so widersprach ihm Landessprecherin Marion Mitsche kurz darauf vehement. Mittlerweile langte auch eine Anfechtung der Landtags-Listenwahl ein."Es ist mir unbegreiflich, warum Holub falsche Tatsachen kommuniziert", erklärte Mitsche. Der Landesrat sei über die Anfechtung der Wahl der Wahlkreislisten und der Landesliste informiert gewesen. "Die Unstimmigkeiten sind also eindeutig nicht ausgeräumt", betonte Mitsche. Dem widersprach wieder Holub: "Ich weiß nichts von einer Anfechtung, es gibt auch keinen Grund dafür."Asylwerber stimmten mitDer Streit hatte sich am Samstag nach der Grünen-Landesversammlung mit der Listenwahl für die Landtagswahl 2018 entzündet. Mitsche hatte Listenplatz zwei angestrebt, war aber schlussendlich auf Platz neun gelandet. Vorwürfe wurden laut, dass bei der Landesversammlung auch zahlreiche als neue...

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US-Präsident: In Polen entdeckt Donald Trump sein Herz für Europa

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G-20-Gipfel in Hamburg: Wasserwerfer stoppen "Welcome to Hell"-Demonstration

Anzeige Am Donnerstagnachmittag ist die Stimmung am Fischmarkt entspannt. Mexikanische Widerstandskämpfer brüllen ihre Parolen Richtung Menge, viele sitzen im Schatten und trinken Bier. Als ein Hubschrauber über der Menge kreist, recken einige Protestler ihre Mittelfinger gen Himmel, ein altes Paar hat ein Plakat gemalt: „Oma und Opa gegen G 20“. Aus den Boxen wummert wahlweise Hardrock oder Hip-Hop, über dem Areal kreisen Hubschrauber. Um 18 Uhr sind etwa 4500 Protestler auf dem Fischmarkt zur von der Polizei als besonders heikel eingeschätzten Anti-G-20-Kundgebung „Welcome to Hell“ (Willkommen in der Hölle) versammelt. Kurz zuvor war US-Präsident Donald Trump auf dem Hamburger Flughafen gelandet und hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel getroffen. Vor allem gegen Trump richtet sich der Zorn vieler Demonstranten. Sie kritisierten, dass bereits Wasserwerfer und Räumfahrzeuge aufgefahren seien. Man könne noch nicht einschätzen, welche Klientel sich an diesem Abend versammelt habe, sagt Polizeisprecher Timo Zill, der im Anzug Interviews gibt. Eine erste Einschätzung sei wohl erst beim Start möglich. Bis dahin gab es Musik und Redebeiträge und Plakate...

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Wahlprogramme: 15.000 unerlaubte Einreisen im Monat? Für die Union okay

Der deutsche Sonderweg in der Zuwanderungspolitik wird auch nach dem 24. September nicht enden – wenn man den Wahlprogrammen der Parteien Glauben schenkt. Wie sehen die Pläne zur Migrationssteuerung nach der Bundestagswahl aus?

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© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.