Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Türkei: Hunderttausende bei Großkundgebung der Opposition in Istanbul

Anzeige Eigentlich hatte niemand mehr geglaubt, dass da noch Leben steckt in der türkischen Opposition, aber plötzlich war da ein Meer von Menschen. Bis zu zwei Millionen forderten auf einer Großkundgebung gegen Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan in Istanbul „Rechte, Gesetz, Gerechtigkeit“. Veranstalter war die größte Oppositionspartei CHP. Die Kurdenpartei HDP erklärte sich solidarisch, ebenso die Parteirebellin Meral Aksener, ausgestoßen aus der rechten MHP, weil sie nicht mitmachen wollte beim Kurswechsel der Nationalisten, die mittlerweile mit Erdogan verbündet sind. Seither haben sie einen großen Teil ihrer Anhänger verloren – diese halten zu Aksener. Es wird erwartet, dass sie bald eine eigene Partei gründen wird, und sie wird als Präsidentschaftskandidatin 2019 gegen Erdogan gehandelt. Da lag etwas in der sommerlichen Luft des Istanbuler Bezirks Maltepe – möglicherweise der Beginn einer breiten Koalition der bislang zerstrittenen Opposition aus Kurden, Kurdenhassern und Zentristen gegen Erdogan. Als es einen ihrer Leute traf, reagierte die CHP Anzeige Begonnen hatte es 25 Tage zuvor als – zunächst - belächelter Versuch von...

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Republikaner: Trump wegen geplanter US-russischer Cyber-Einheit verspottet

Anzeige Mehrere prominente Republikaner haben US-Präsident Donald Trump wegen seines Plans verspottet, mit Russland bei der Abwehr von Cyber-Attacken auf Wahlen zusammenzuarbeiten. Die US-Senatoren Marco Rubio, John McCain und Lindsey Graham äußerten sich ironisch bis sarkastisch zu einer solchen Zusammenarbeit mit Russlands Präsident Wladimir Putin. Rubio schrieb im Kurzbotschaftendienst Twitter sogar, dies sei, als würde man mit der syrischen Regierung gegen Chemiewaffenangriffe zusammenarbeiten. Anzeige Die US-Geheimdienste waren vergangenes Jahr zu dem Schluss gelangt, dass Russland hinter Hackerangriffen während des US-Wahlkampfs gesteckt habe. Am Freitag hatte Trump beim G-20-Gipfel in Hamburg erstmals ein ausführliches Gespräch mit Putin. Einflussnahmen im Wahlkampf verhindern Dazu äußerte er sich am Sonntag über Twitter. Er verkündete, es sei Zeit, „konstruktiv“ mit Russland zusammenzuarbeiten. Er und Putin hätten auch darüber gesprochen, eine „Einheit zur Cybersicherheit“ aufzustellen, um künftige Einflussnahmen im Wahlkampf zu verhindern. John McCain sagte dazu in einem CBS-Fernsehinterview sarkastisch: „Ich bin...

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Abrechnung mit Lindner: Politischer Weggefährte wirft FDP-Chef "Hasenfüßigkeit" vor

Anzeige Im Düsseldorfer Büro der beiden Abgeordneten bebten manchmal die Wände, so laut lachten Christian Lindner und Gerhard Papke. Lindner, der 18 Jahre jüngere. Und Papke, sein Förderer. Die Freundschaft zwischen Lindner und Papke, dem langjährigen Chef der FDP-Fraktion in Nordrhein-Westfalen, war keine politische, sondern eine echte. Das betonten beide. Sie begann, als die beiden Liberalen vor bald 20 Jahren beschlossen, gemeinsam für den Landtag zu kandidieren. Und sie zerbrach anscheinend an politischen Meinungsverschiedenheiten. Wie es dazu kam, erzählt Papke in seinem Buch „Noch eine Chance für die FDP?“. Es verwebt diese Beziehungsgeschichte vor allem mit einem Kritikpunkt, den Papke als Frage formuliert und zu beantworten sucht. Wieso ließ Lindner eine – aus Sicht des nationalliberalen Papke – einzigartige Chance verstreichen, die FDP als Heimat der politisch Unkorrekten aufzubauen? Warum ließ er seine FDP in der Zuwanderungspolitik nicht zur CSU aufschließen? Lindner kommt das Buch ungelegen Anzeige Ob man diese Frage nun sympathisch oder staubig, einleuchtend oder abwegig findet – eins ist sicher: Dem Wahlkämpfer Lindner...

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Fußball

ÖFB-Teamspieler sagt Türken ab. Ob Junuzovic bei Werder Bremen bleibt oder wechselt, ist weiterhin unklarZell am Ziller – Werder Bremens Kapitän Zlatko Junuzovic hat dem türkischen Club Trabzonspor endgültig abgesagt. Das bestätigte der ÖFB-Teamspieler am Sonntag. "Ich werde nicht zu Trabzonspor wechseln. Die Entscheidung ist gefallen", sagte der Mittelfeldspieler im Trainingslager der Bremer im Zillertal. Am Donnerstag hatte der Präsident von Trabzonspor bereits die Einigung mit Junuzovic verkündet.Der Vertrag von Junuzovic läuft noch bis 2018. Nach der Absage an die Türken dürfte damit der Poker um eine erneute Vertragsverlängerung bei Werder beginnen. Der 29-Jährige war nach dem Karriereende von Clemens Fritz zum Kapitän bei Werder aufgestiegen. In Bremen ist Junuzovic einer der Großverdiener.Dennoch hätte der Österreicher in der Türkei deutlich mehr verdienen können. Zuletzt gab es auch immer wieder Gerüchte über das angebliche Interesse englischer Clubs. "Es gibt keine englischen Angebote", erklärte Junuzovic am Sonntag jedoch. (APA, 9.7.2017)

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Testspiel

Hütteldorfer waren in Wien schon 0:2 zurückgelegen. Schwab und Thurnwald erzielten Rapids Treffer gegen Frankreichs MeisterWien – Fußball-Rekordmeister Rapid hat mit einem 2:2-(0:1)-Remis gegen Champions-League-Halbfinalist AS Monaco am Sonntag Selbstvertrauen für die in zwei Wochen beginnende Saison getankt. Neo-Kapitän Stefan Schwab (53.) und Manuel Thurnwald (68.) machten dabei vor 9.800 Zuschauern im Allianz Stadion ein zwischenzeitliches 0:2 wieder wett.Zunächst dominierte Monaco, ohne Stars wie Kylian Mbappe und Radamel Falcao angetreten, eine recht ereignisarme erste Hälfte. Die Führung des französischen Meisters erzielte Rony Lopes nach einem schnellen Konter in der 15. Minute.Nach dem Seitenwechsel bugsierte Guido Carillo den Ball via Innenstange und den Beinen von Rapid-Goalie Richard Strebinger zum 2:0 ins Tor (51.). Fast postwendend brachte Schwab nach einem Eckball Rapid per Kopf aber zurück ins Spiel.Komplett durchgewechseltRapid-Coach Goran Djuricin wechselte nach gut einer Stunde die gesamte Mannschaft aus, brachte u.a. Steffen Hofmann, den neuen Außenverteidiger Boli Bolingoli und mehrere junge Spieler. Einer von ihnen, der 18-jährige Thurnwald,...

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ENBW baut an Autobahnen 1000 Ladesäulen

Der Schutz Ihrer personenbezogenen Daten ist für uns von höchster Bedeutung. Im Folgenden erläutern wir unsere Datenschutzpraxis bei der Nutzung unserer elektronischen Medien. Die Internetauftritte (FAZ.NET, FAZjob.NET, FAZSchule.NET und weitere Unterrubriken, nachfolgend das „Portal“) sowie die mobilen Applikationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (zusammen auch das „digitale Angebot“) werden von der Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH (F.A.Z.) betrieben. Bei der Nutzung des digitalen Angebotes erhebt die F.A.Z. (im Folgenden auch „wir“) an unterschiedlichen Stellen von Ihnen personenbezogene Daten. Die erhobenen Daten werden von uns streng vertraulich behandelt und ausschließlich für den jeweils Ihnen mitgeteilten Zweck genutzt. Aufgrund der diversen Wahlmöglichkeiten bestimmen Sie, welche Daten von Ihnen bereitgestellt werden, und wie diese von uns genutzt werden können. Selbstverständlich werden Ihre Daten im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften insbesondere des Bundesdatenschutzgesetzes und des Telemediengesetzes erhoben und verarbeitet. Im Folgenden stellen wir Ihnen dar, welche...

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Mossul: In der Zentrale des IS-Terror

Von der zurückeroberten IS-Zentrale aus blickt man auf eine graue Trümmerwüste, Autowracks und Schutt sind zu Barrikaden aufgetürmt. „Wir haben nur eine Woche gebraucht, um den IS zu vertreiben“, sagt Mohammed Rasa von der Bundespolizei. „Wir sind einfach mit Abrahams reingefahren, dann ging alles ziemlich schnell.“ Abrahams aus amerikanischer Produktion zählen zu den derzeit stärksten Kampfpanzern und haben sich als eine unverzichtbare Waffe gegen den IS erwiesen. Die irakische Armee hat davon zwischen 2010 und 2012 insgesamt 140 Stück erhalten.

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Linksextremismus: "Politische Nachricht Null, Zerstörung maximal"

Anzeige Man war vorgewarnt. „In Hamburg und in jedem Dorf sind unendlich viele Ziele zum Zerstören geeignet“, hieß es schon im August 2016 in einem Aufruf von Extremisten auf der linken Internetplattform Indymedia. „Seit einem Jahr hat die Szene international mobilisiert“, sagt Klaus Schroeder, Politologieprofessor und Extremismusforscher an der Freien Universität Berlin. „Die wollten den Herrschern zeigen, wo es langgeht.“ Tausende Linksextreme aus Deutschland und offenbar auch aus dem Ausland folgten den Appellen. Die Randale in Hamburg entspricht einem Muster. Gewaltbereite, vor allem aus dem Schwarzen Block, greifen Polizisten an und erklären sich, sobald sich die Ordnungsmacht zu Wehr setzt, zu Opfern staatlicher Willkür. „Dies geschieht in der Hoffnung, dass sich der ‚kapitalistische Repressionsstaat‘ bei der Reaktion auf diese militanten Attacken ‚demaskiert‘“, erklärt der Verfassungsschutz des Bundes die Strategie. Dahinter steht das Bemühen, die enorm zerstrittene Szene zusammenzuschweißen und sich als relevante außerparlamentarische Kraft darzustellen. „Insbesondere die sich durch zunehmende Bedeutungslosigkeit in die Enge...

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Demo am Breitscheidplatz: "Nur die Muslime selbst können den islamistischen Terror bekämpfen"

Anzeige Kurz vor dem wichtigen Ereignis haben sie die Gedenkstätte noch etwas bereinigt. Die hässlichen Schilder, auf denen Menschen gegen den Islam geschimpft haben, sind weg. Nun gibt es nur noch ein Meer aus roten Grablichtern, Blumen und ein hölzernes Schild mit der Aufschrift „Warum?“. An diesem Sonntag Anfang Juli erwartet die Gemeinde der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche in Berlin-Charlottenburg wichtigen Besuch. Knapp sieben Monate, nachdem der Attentäter Anis Amri auf dem Weihnachtsmarkt am Breitscheidplatz zwölf Menschen in den Tod riss, steht das Gelände abermals im Fokus internationaler Medien. Rund 30 Imame aus Ländern wie Frankreich, Belgien, Italien, aber auch aus dem Libanon und Ägypten haben sich zum sogenannten Marsch der Muslime gegen den Terror angekündigt – mit Muslimen aus Berlin wollen sie gegen Anschläge im Namen des Islam demonstrieren. Für Deutschland ist es nach zwei mäßig besuchten Antiterrordemonstrationen in Köln und Berlin der neuerliche Versuch, Muslime gegen Extremismus in den eigenen Reihen zu mobilisieren. Tatsache ist: Auch dieses Mal sind nur wenige, sehr wenige Demonstranten da, kaum mehr als 100....

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Kampf gegen IS: Irak verkündet vollständige Befreiung von Mossul

Anzeige Die nordirakische Großstadt Mossul ist nach Regierungsangaben nach monatelangem Kampf vollständig von der Besetzung durch Extremisten des Islamischen Staates (IS) befreit worden. „Der Oberkommandierende der Streitkräfte, Ministerpräsident Haider al-Abadi, ist in der befreiten Stadt Mossul angekommen und hat den heldenhaften Kämpfern und dem irakischen Volk zu dem großen Sieg gratuliert“, teilte die irakische Regierung am Sonntag mit. Mossul ist die zweitgrößte Stadt im Irak. Der IS hatte die Metropole 2014 überrannt und von dort aus ein islamistisches „Kalifat“ in Teilen des Irak und Syriens ausgerufen. Die irakischen Truppen hatten im Oktober mit der Rückeroberung von Mossul begonnen. Der Ostteil der Stadt wurde im Januar zurückerobert, einen Monat später begann der Militäreinsatz im Westteil der Stadt. Zentrum sunnitischer Araber Anzeige Die frühere Millionenstadt liegt rund 400 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Bagdad am Ufer des Tigris. Neben großen Erdölraffinerien ist dort auch die Textilverarbeitung von wirtschaftlicher Bedeutung. Schon in seiner frühen Geschichte war das bedeutende Zentrum auf der Handelsroute...

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Auslandsreaktionen auf G 20: "Hamburg gehört offenbar zum Europa der zweiten Geschwindigkeit"

Anzeige Ausschreitungen, Zerstörung, Gewaltexzesse: Bundesaußenminister Sigmar Gabriel (SPD) fürchtet angesichts der schweren Krawalle rund um den G-20-Gipfel in Hamburg, dass Deutschlands Image in der Welt gelitten hat. So sieht die Bilanz in einigen der Mitgliedstaaten aus. Großbritannien Im Fall Großbritanniens ist die Sorge Gabriels relativ unbegründet. Die Briten sind derzeit viel zu sehr mit sich selbst und den eigenen Imageproblemen beschäftigt, als sich mit Deutschlands Ansehen zu befassen. Wenn überhaupt, leidet das in den Augen der britischen Presse eher unter seinem übermächtigen Handelsüberschuss, den der „Economist“ diese Woche zum Thema macht, als unter den Krawallen in Hamburg. Im Vordergrund der Berichterstattung aus Hamburg steht vielmehr die eigene Brexit-Zukunft und das vollmundige Versprechen des amerikanischen Präsidenten Donald Trump, „sehr, sehr schnell“ ein Handelsabkommen mit Großbritannien abzuschließen. Diese „Rettungsleine“, die er damit der angeschlagenen Premierministerin Theresa May laut „Sunday Times“ zugeworfen hat, ist für die Briten der Reingewinn dieses Gipfels. Die Straßenschlachten werden darüber...

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Arabische Krise: Katar plant Milliarden-Entschädigung wegen Blockade

Anzeige Unternehmen und Bürger aus Katar sollen für Nachteile durch die Blockade mehrerer arabischer Staaten entschädigt werden können. Der katarische Generalstaatsanwalt Ali al-Marri sagte bei einer Pressekonferenz am Sonntag, ein von der Regierung gebildetes Komitee werde sich um Forderungen privater Firmen, öffentlicher Institutionen und Einzelpersonen kümmern. Das Gremium werde sowohl einheimische als auch internationale Mechanismen nutzen, um sich für Entschädigungen einzusetzen. Zu den Mitgliedern des Komitees zählen der Justiz- und der Außenminister des Emirats. Nach Angaben eines katarischen Wirtschaftsvertreters sind von der Blockade Verträge im Wert von zwei Milliarden Dollar (rund 1,8 Milliarden Euro) betroffen, die meisten von ihnen im Baubereich. Tausende Bürger Katars leiden nach staatlichen Angaben unter den Strafmaßnahmen. Generalstaatsanwalt Al-Marri erklärte, das Streben nach Entschädigungszahlungen habe nichts mit dem Stand der Verhandlungen zwischen Katar und den an der Blockade beteiligten vier Staaten zu tun. Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Ägypten und Bahrain hatten am 5. Juni die diplomatischen Beziehungen zu...

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Afrika: Merkels Rettungsplan für ein Jahrhundertproblem

Wie verdient man damit Geld auf einem Kontinent, dreimal so groß wie Europa, aber in großen Teilen ohne moderne Infrastruktur? Ideen und Visitenkarten werden ausgetauscht, über die Vergabe von Hilfsgeldern wird gesprochen. Das ist Alltag für die Mitglieder der globalen Afrika-Community, eine von Hunderten Konferenzen jedes Jahr auf der Welt, um eine der großen Aufgaben des 21. Jahrhunderts zu bewältigen: Afrika zu Wohlstand verhelfen.

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SPD-General verteidigt Scholz: "Das Ausmaß dieser Gewalt war nicht absehbar"

Anzeige DIE WELT: Verletzte Polizisten, geplünderte Geschäfte, brennende Autos und Barrikaden in Hamburg. Ist Deutschland auf dem linken Auge blind? Hubertus Heil: Wir haben eine neue Qualität von Gewaltexzessen erlebt. Mordbrenner und Chaoten sind aus ganz Europa nach Hamburg gereist, um dort Polizistinnen und Polizisten zu attackieren, brutal und hemmungslos Gewalt auszuüben. Unser Land muss sich gegen jeden gewalttätigen Extremismus stellen. DIE WELT: CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer spricht von einem „linken Mob“ ... Anzeige Heil: In Hamburg war ein Mob unterwegs. Es ist nicht links, Polizisten zu attackieren, Autos anzuzünden, kleine Ladenbesitzer zu schädigen. Niemand sollte versuchen, aus dieser elenden Gewalt nun parteipolitischen Nutzen ziehen zu wollen. DIE WELT: Kann ein Rechtsstaat sich rechtsfreie Räume erlauben? Heil: Nein. Der Rechtsstaat muss seine Bürger schützen, jederzeit, und an jedem Ort. Tausende Polizistinnen und Polizisten haben in Hamburg eine schier unvorstellbare, gefährliche Arbeit geleistet. Sie haben unsere volle Unterstützung verdient. Es genügt nicht, diesen Polizisten dankend die Hand zu...

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Bürgermeister Scholz: "Nicht so gelungen, wie wir uns das vorgestellt hatten"

Anzeige Trotz anderthalb Jahre langer Vorbereitungen auf den G-20-Gipfel in Hamburg sind die Sicherheitsbehörden von der Brutalität der Proteste dagegen überrascht worden. Man habe es „mit skrupellosen Gewaltakten von Kriminellen“ zu tun gehabt, „die wir in dieser konkreten Form nicht an jeder Stelle vorhergesehen haben. Und die – glaube ich – auch niemand vorhersehen konnte“, sagte Innensenator Andy Grote (SPD) in Hamburg in einer Bilanz. „Das ging über das hinaus, was auch erfahrene Einsatzkräfte in Deutschland erlebt haben.“ Hamburgs Regierungschef Olaf Scholz räumte ein, dass es nicht gelungen sei, so für die Sicherheit zu sorgen, wie man sich das vorgestellt habe. „Das erschreckt – jeden, mich auch. Das bedrückt – jeden, mich auch.“ Der SPD-Politiker ergänzte: „Wir haben schlimme Bilder gesehen. Und diesen schlimmen Bildern liegen schlimme Taten zugrunde.“ Er forderte, dass die Festgenommenen angeklagt und hart bestraft werden und räumte ein: Der Gipfel habe nicht so stattgefunden, „wie wir es uns gewünscht haben“ Deshalb fordert die Hamburger CDU-Fraktion seinen Rücktritt. Er müsse die Verantwortung für die...

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© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.