Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Abgasskandal: In Amerika inhaftierter VW-Manager will sich schuldig bekennen

Ein wegen des Volkswagen-Abgasskandals in Amerika inhaftierter deutscher Manager will sich schuldig bekennen. Das teilte ein Gerichtssprecher am Dienstag in Detroit mit. Für den 4. August setzte das Bundesgericht einen Termin fest, bei dem Oliver S. auf schuldig plädieren will. S. ist wegen Verschwörung zum Betrug an den Vereinigten Staaten, Verstößen gegen Luftreinhaltegesetze und Betrugs bei der Verwendung von Telekommunikationsmitteln angeklagt. Ihm droht eine mehr als zehnjährige Haftstrafe. Durch das Schuldeingeständnis kann er jedoch auf eine Strafminderung hoffen. Oliver S. arbeitete für die VW-Niederlassung in MichiganS. arbeitete nach Angaben des amerikanischen Justizministeriums von 2012 bis 2015 in der VW-Niederlassung in Auburn Hills im Bundesstaat Michigan. Dort sei er für die Kommunikation und Kooperation mit den...

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Adobe: Die Flash-Ära endet 2020

Das Flash-Browser-Plugin ist wohl bald endgültig Geschichte. Adobe hat angekündigt, die Unterstützung dafür im Jahr 2020 einzustellen. In einer Mitteilung schreibt Adobe, dass Standards wie HTML5, WebGL und WebAssembly inzwischen in der Lage seien, die Funktionen von Browser-Plugins zu ersetzen. Flash wurde in den 90er Jahren entwickelt und ermöglichte Funktionen im Browser, die damals die Fähigkeiten von HTML weit übertrafen. Aufwendige Animationen und Videos im Browser waren lange Zeit nur mit dem Plugin möglich. Doch schon immer gab es auch Kritik an Flash. Viele Nutzer störten sich daran, dass Flash nicht wie andere Web-Technologien in offenen Standardisierungsgremien entwickelt wurde. Die Flash-Technologie wurde beispielsweise nie als RFC niedergeschrieben. Es gab zwar alternative Implementierungen, diese erreichten aber nie den Funktionsumfang des Original-Plugins. Das störte vor allem Verfechter freier Software, da Flash es erforderte, ein proprietäres Plugin zu installieren. Viele Sicherheitslücken in Flash In den vergangenen Jahren wurde Flash vor allem als Sicherheitsrisiko kritisiert. Regelmäßig wurden unzählige Sicherheitslücken in der Software...

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EU-Türkei-Gespräche: Ankara nicht zu Zugeständnissen bei Inhaftierungen bereit

Anzeige Die Türkei zeigt im Streit um die Inhaftierung des WELT-Korrespondenten Deniz Yücel und des deutschen Menschenrechtlers Peter Steudtner und keinerlei Bewegung. Auch Spitzenvertreter der EU konnten die Regierung in Ankara am Dienstag offensichtlich nicht zu einem Einlenken bewegen. „Wir müssen einen Unterschied machen zwischen Terrorismus auf der einen Seite und politischen Aktivismus und Journalismus auf der anderen Seite“, kommentierte der türkische Außenminister Mevlüt Cavusoglu nach einem Treffen mit der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini und EU-Erweiterungskommissar Johannes Hahn in Brüssel. Echte Journalisten dürften nicht mit Terroristen unterstützenden „Pseudo-Journalisten“ verwechselt werden. Cavusoglu spielte damit auf die von der türkischen Justiz erhobenen Vorwürfe gegen Yücel und andere Journalisten an. Ihnen wird im Zuge der Ermittlungen zu dem Putschversuch im vergangenen Jahr Terrorunterstützung vorgeworfen. Anzeige Zur jüngsten Eskalation des Streits zwischen der EU und der Türkei hatte die Inhaftierung des deutschen Menschenrechtlers Peter Steudtner und seines schwedischen Kollegen Ali Gharavi...

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Justizreform: Warum Angela Merkel zu Polen schweigen muss

Anzeige Zweieinhalb Wochen – so lange wird Angela Merkel (CDU) mindestens noch zu den Vorgängen in Polen schweigen können. Denn die Kanzlerin ist im Urlaub, und so bietet sich für niemanden die Gelegenheit, sie öffentlich dazu zu befragen. Wenn erst mal der Wahlkampf begonnen hat – Merkel wird am 12. August einsteigen – sieht das anders aus. Doch selbst dann sind klare Worte in Richtung Warschau nicht zu erwarten. Die Justizreform, die aus Sicht deutscher Politiker das faktische Ende der Gewaltenteilung in Polen bedeutet, bleibt in Berlin bisher scheinbar unbeachtet, ja wird ignoriert. Selbst nachdem Polens Präsident Andrzej Duda am Montag sein Veto gegen zwei von drei Gesetzen eingelegt hatte, hielt sich Regierungssprecherin Ulrike Demmer mit einem direkten Kommentar dazu zurück. Ganz allgemein ließ sie wissen, dass der Grundsatz der Gewaltenteilung und die Unabhängigkeit der Justiz „ganz entscheidende Merkmale eines funktionierenden Rechtsstaats“ seien. Im Übrigen verfolge man die Entwicklung in Polen mit großer Aufmerksamkeit. Letzteres ist ein diplomatischer Allerweltssatz – er ist in dem Fall aber sicher nicht nur so dahingesagt. In der...

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Kein zweiter Franco A.: Neue Software soll Flüchtlinge schneller identifizieren

Anzeige Der Fall Franco A. führte die Probleme im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) schmerzlich vor Augen: Der mutmaßlich rechtsextreme, terrorverdächtige Bundeswehrsoldat schaffte es, sich als syrischer Flüchtling auszugeben. Er bekam sogar einen Schutzstatus – dabei sprach er nicht einmal Arabisch, sondern nur Französisch. Wie genau es dazu kommen konnte, ist noch nicht restlos geklärt. Das Bundesamt will aber alles dafür tun, damit sich so ein Fall nicht wiederholt. Dabei helfen sollen den Asylentscheidern künftig mehrere technische Assistenzsysteme. Diese seien „das Modernste, was es zurzeit gibt“, sagte der IT-Chef des BAMF, Markus Richter, bei der Vorstellung am Dienstag in Bamberg. Hier wurden die Computerprogramme in den vergangenen zwei Monaten im „Echteinsatz“ getestet. Von August an sollen sie innerhalb weniger Monate bundesweit eingeführt werden. Bei der Analyse von Handy-Daten muss aber noch der Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens abgewartet werden. Daneben gibt es IT-Systeme zur Analyse von Fotos, Schreibweisen von Namen sowie von Sprachen und Dialekten. Diese sollen künftig immer dann eingesetzt werden, wenn die...

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Testspiel

Wegen Wadenverletzung – Ilsanker und Laimer jeweils 45 Minuten im EinsatzKematen – RB Leipzig hat am Dienstag in Kematen ein Testspiel gegen den türkischen Fußball-Cupsieger Konyaspor dank eines Freistoß-Treffers von Emil Forsberg (7.) mit 1:0 gewonnen. Der ÖFB-Internationale Marcel Sabitzer, der den Club von Trainer Ralph Hasenhüttl als Kapitän aufs Feld geführt hatte, musste nach 25 Minuten wegen einer – offenbar nicht gravierenden – Wadenverletzung ausgetauscht werden.Danach zog sich auch DFB-Teamstürmer Timo Werner eine Verletzung zu. Stefan Ilsanker spielte bis zur Pause, Konrad Laimer wurde mit Beginn der zweiten Hälfte eingewechselt. (APA, 25.7.2017)

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Basketball: NBA

Cleveland stellt sich offenbar auf einen Abschied von Kyrie Irving einCleveland (Ohio) – Basketball-Profi Derrick Rose wird in der neuen NBA-Saison für die Cleveland Cavaliers auf Korbjagd gehen. Der 28-jährige Spielmacher unterschrieb einen Einjahresvertrag und wird Team-Kollege von Superstar LeBron James. Dies gab der diesjährige Finalist am Dienstag bekannt.Rose spielte in der vergangenen Spielzeit bei den New York Knicks, für die er in 64 Partien auf durchschnittlich 18 Punkte kam. "Ich habe nur ein Ziel: zu gewinnen", erklärte der wertvollste NBA-Profi (MVP) aus dem Jahr 2011. Laut Medienberichten soll der US-Amerikaner rund 2,1 Millionen Dollar verdienen.Die Cavs haben mit der Verpflichtung von Rose auch auf die immer wiederkehrenden Spekulationen um einen Trade-Wunsch von Aufbauspieler Kyrie Irving reagiert. Der 25-Jährige hat Cleveland um einen Wechsel gebeten, da er nicht mehr im Schatten von Top-Star James stehen möchte.Basketball-Star Derrick Rose wechselt laut US-Medienberichten zum NBA-Vizemeister Cleveland Cavaliers. Laut dem US-Sportsender "ESPN" hat der ehemalige "MVP" (wertvollster Spieler/2011) einen Einjahresvertrag beim Team von Superstar LeBron James...

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Fruchtbarkeit: Sperma in der Krise

Mann hat es nicht leicht. Er ist öfter krank als die Frau, trinkt mehr Alkohol, wird eher arbeitslos – und nun scheint auch noch die Fortpflanzung in Gefahr. Denn: Sein Sperma dünnt aus. Wie eine Analyse zeigt, ist die Konzentration von Spermien pro Milliliter Sperma bei Männern aus Nordamerika, Europa, Australien und Neuseeland zwischen 1973 und 2011 um durchschnittlich 52,4 Prozent gesunken. Die Gesamtanzahl der Keimzellen pro Samenerguss sank in demselben Zeitraum um 59,3 Prozent (Human Reproductive Update: Levine et al., 2017). Doch noch sind Experten sicher, dass die Manneskraft nicht in Gefahr ist. "Keine Panik", sagt etwa der Reproduktionsmediziner Stefan Schlatt von der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster auf Nachfrage des Science Media Centers (SMC). Männer in den westlichen Industrienationen hätten immer noch rund 47 Millionen Spermien je Milliliter Ejakulat, "damit ist der Mann sehr fertil". Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) befand jahrzehntelang eine Mindestdichte an Spermien von 20 Millionen als guten Orientierungswert. Erst unterhalb von fünf Millionen dürfte es mit der Fortpflanzung...

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Falscher Schulz-Tweet: Junge Union macht Wahlkampf mit Fake-News

Die Junge Union Bayern (JU) muss eine angeblich Aussage von SPD-Chef Martin Schulz löschen, die als Twitter-Beitrag dargestellt worden war. Das geht nach Angaben von Spiegel Online aus einer einstweiligen Verfügung des Landgerichts Hamburg gegen die CSU hervor. Ansonsten drohe der Jungen Union ein Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro. Ein Sprecher des Landgerichts bestätigte der Nachrichtenagentur dpa, dass mit Beschluss vom 24. Juli der JU die Veröffentlichung und Verbreitung dieses angeblichen Tweets untersagt worden sei. Antragsteller sei Parteichef Martin Schulz persönlich gewesen. Die Jugendorganisation der CSU hatte am 10. Juli auf ihrer Facebook-Seite zwei Tweets von Schulz gegenübergestellt. Allerdings stammte nur einer vom SPD-Chef selbst. Den zweiten Tweet hatte sich die JU offenbar ausgedacht. Kenntlich war das unter anderem dadurch, dass als Urheber der Account "therealMartinSchulz" zu lesen war. Ein solches Twitter-Profil in Anlehnung an den Account von US-Präsident Donald Trump (realDonaldTrump) existiert jedoch nicht. Zudem stimmten die Zeitstempel beider Tweets überein. Da die JU das Profilbild von Schulz' echtem Account übernommen hatte, war die...

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Dublin-Abkommen: Wie Ahmad S. Europas Asylpolitik ins Wanken bringt

Anzeige Ahmad S. stammt aus einem kleinen Vorort von Damaskus. Auf der Flucht vor dem Krieg in seiner Heimat wollte sich der dreifache Vater eigentlich bis nach Österreich durchschlagen. Geschafft hat er es über die Balkanroute aber nur durch Kroatien hindurch bis nach Slowenien. Dann wurde er im Februar 2016 am Grenzörtchen Spielfeld abgewiesen. Doch auch Slowenien, wo S. schließlich Asyl beantragte, will ihn abschieben, und zwar nach Kroatien, dem EU-Land der ersten Einreise. Doch dort will S. nicht leben. Deshalb hat der Syrer Slowenien verklagt – und mit ihm quasi die gesamte Asylpolitik der Europäischen Union (EU). Das Schicksal des Syrers unterscheidet sich kaum von dem Tausender anderer Flüchtlinge, und doch könnte der Fall von Ahmad S. die Flüchtlingspolitik der EU ins Wanken bringen. Mit seinem Widerstand gegen eine Rückführung nach Kroatien hat es der Asylbewerber bis nach Luxemburg vor den Europäischen Gerichtshof (EuGH) geschafft. Anzeige Und zumindest die im Juni vorgelegte Stellungnahme der zuständigen Generalanwältin Eleanor Sharpston lässt erwarten, dass er dort tatsächlich recht bekommt. Schließen sich die Richter in dem...

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Russland-Ermittlungen: Der tiefe Fall des Jared K.

Anzeige Eigentlich müsste Jared Kushner, der 36-jährige Schwiegersohn von Donald Trump, der meistbeschäftigte Mann des Planeten sein. Denn sein Schwiegervater, der Präsident – der ihm den Titel eines Chefberaters verlieh –, erwartet große Dinge von ihm: Kushner soll Wege finden, die Regierung schlanker und zugleich effektiver zu machen. Er soll die diplomatischen Beziehungen mit China regeln. Er soll den Drogenmissbrauch bekämpfen. Er soll das Nordatlantische Freihandelsabkommen, das die Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko zu einer Freihandelszone verbindet, neu verhandeln. Und endlich soll Jared Kushner Frieden zwischen Israelis und Palästinensern herbeiführen („Wenn er es nicht schafft“, hat sein Schwiegervater gesagt, „dann kann es keiner“). Anders gesagt, Kushner soll als Schattenpräsident, Schattenaußenminister, Mädchen für alles und dann auch noch ein bisschen als Messias tätig sein. Anstrengend! Allerdings kommt Jared Kushner dieser Tage zu gar nichts – er wird vor Ausschüssen des amerikanischen Senats verhört. Unter anderem geht es dabei um ein Formular, das Kushner ausfüllen musste, ehe er als Geheimnisträger der höchsten...

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Libyen: Macron vermittelt sofortige Waffenruhe

Anzeige Die libyschen Bürgerkriegsparteien haben sich unter Vermittlung der Vereinten Nationen und des französischen Präsidenten Emmanuel Macron auf eine sofortige Waffenruhe verständigt. Bei einem Treffen auf Initiative Macrons im Schloss von La Celle-Saint-Cloud westlich von Paris einigten sich die Bürgerkriegsparteien – vertreten durch Fajes al-Sarradsch, den im Land umstrittenen Ministerpräsidenten der Übergangsregierung, und seinen Rivalen, Militärführer Chalifa Haftar – auf einen Fahrplan zur Beilegung des seit sechs Jahren mit Gewalt ausgetragenen Konflikts. Sie gaben in dem Pariser Vorort das „feierliche Versprechen“ ab, schnellstmöglich demokratische Wahlen organisieren zu wollen. Macron lobte den „historischen Mut“ der beiden Rivalen. „Ein Bürgerkrieg ist nichts Unabwendbares“, sagte der Präsident. „Nationale Versöhnung“ Beide Vertreter hatten sich zunächst allein mit Macron unterhalten. Danach nahmen Sarradsch und Haftar gemeinsam an einem Verhandlungstisch Platz. Allein das sei schon ein „starkes Signal“ gewesen, sagte der französische Präsident. Nach dem Gespräch haben beiden Rivalen zum ersten Mal eine gemeinsame...

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Persischer Golf: US-Schiff feuert Warnschüsse gegen iranische Revolutionsgarden ab

Anzeige Ein Schiff der US-Marine hat im Persischen Golf Warnschüsse gegen ein Boot der iranischen Revolutionsgarden abgefeuert. Das iranische Boot habe sich dem Patrouillenschiff „USS Thunderbolt“ mit großer Geschwindigkeit bis auf eine Entfernung von nur knapp 140 Meter genähert, sagte am Dienstag ein Mitarbeiter des US-Verteidigungsministeriums. Nachdem die iranische Besatzung auf andere Warnsignale nicht reagiert hätten, habe die US-Crew die Schüsse abgefeuert. Daraufhin habe das iranische Schiff gestoppt, teilte der Pentagon-Mitarbeiter mit. Auf den Meereswegen der Region hatte es bereits im Januar eine ähnlich gefährliche Begegnung gegeben. Damals feuerte in der Straße von Hormus die Besatzung eines US-Zerstörers Warnschüsse gegen vier Schiffe der Revolutionsgarden ab, die sich laut US-Angaben ebenfalls mit großer Geschwindigkeit genähert hatten. Spannungen seit Trumps Amtsantritt verschärft Anzeige Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran haben sich seit dem Amtsantritt von Präsident Donald Trump verschärft. Trump will zwar bis auf Weiteres an dem unter seinem Vorgänger Barack Obama ausgehandelten Atom-Abkommen mit Teheran...

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Plädoyers im NSU-Prozess: "Ihr Tatbeitrag war so essenziell wie jede Tat der Männer"

Anzeige Plötzlich war es dann doch so weit. Die Gesichter so mancher Prozessbeteiligten erschienen starr, wie geschockt. Jetzt stand bevor, was die einen gefürchtet und die anderen so lange vergeblich erhofft hatten: die rechtliche Bewertung der Taten des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) durch die Ankläger und am Ende ein voraussichtlich bedrohlicher Strafantrag. Zehn Menschen waren zwischen 2000 und 2006 einer mörderischen rechtsradikalen Ideologie zum Opfer gefallen. Überlebende waren zum Teil schwerst verletzt worden. In der vier Jahre, drei Monate währenden Beweisaufnahme waren traumatisierte, verängstigte, verunsicherte Zeugen vor Gericht erschienen. Sie berichteten über schreckliche Erlebnisse, weil ihnen vermutlich eine Kleinstzelle, bestehend aus drei Mitgliedern – Beate Zschäpe und die verstorbenen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos – das Lebensrecht in Deutschland abgesprochen hatte. Nach mehr als 370 Verhandlungstagen und den Auftritten von 815 Zeugen und zig Gutachtern schwenkte der Monsterprozess am Dienstag um 11.50 Uhr tatsächlich auf die Schlussgerade ein. Zuvor war ein letzter Beschluss des Senats verkündet worden. Alle Anträge...

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Nach Fälschung: Junge Union muss erfundenen Schulz-Tweet löschen

Anzeige Die Junge Union Bayern muss nach einem „Spiegel“-Bericht einen frei erfundenen Tweet von SPD-Chef Martin Schulz löschen. Das gehe aus einer einstweiligen Verfügung des Landgerichts Hamburg gegen die CSU hervor, welche dem Nachrichtenmagazin vorliegt. Ansonsten drohe der Jungen Union ein Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro. Ein Sprecher des Landgerichts bestätigte der „Süddeutsche Zeitung“, dass der Jungen Union die Veröffentlichung und Verbreitung des Tweets mit dem Beschluss vom 24. Juli untersagt worden sei. Martin Schulz persönlich soll den entsprechenden Antrag gestellt haben. Die CSU reagierte zurückhaltend. „Uns liegt keine einstweilige Verfügung vor“, sagte Landesgeschäftsführer Stephan Ebner am Dienstag. Zunächst wolle man diese abwarten und rechtlich prüfen. Die CSU könnte gegen die einstweilige Verfügung Widerspruch einlegen. Auf Facebook ist der Post mittlerweile nicht mehr zu finden. Anzeige Am 10. Juli hatte die Junge Union in Bayern den ausgedachten Tweet auf ihrer Facebook-Seite gemeinsam mit einer echten Nachricht des SPD-Kanzlerkandidaten veröffentlicht. Darin sagte Schulz, dass er mit den politischen...

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