Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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San Francisco: USA verlangen Schließung von russischem Konsulat

Anzeige Als Reaktion auf die Ausweisung von US-Diplomaten aus Russland hat die US-Regierung die Schließung des russischen Generalkonsulats in San Francisco sowie zweier Büros in Washington und New York angeordnet. Der Schritt müsse bis Samstag erfolgen, verfügte das US-Außenministerium am Donnerstag. Das amerikanische Außenministerium erklärte, die Entscheidung folge „dem Grundsatz der Ausgewogenheit“, nachdem Moskau die Reduzierung des diplomatischen Personals der USA in Russland verfügt hatte. Mit den nun eingeleiteten Maßnahmen hätten beide Länder jeweils drei Konsulate. „Aber wir haben entschieden, dass die russische Regierung bestimmte Außenstellen behalten darf“, hieß es. Dies erfolge „im Bemühen, den Teufelskreis in unseren Beziehungen zu beenden“. Moskau hatte Ende Juli angeordnet, dass 755 Diplomaten und Mitarbeiter der US-Vertretungen in Russland bis zum 1. September „ihre Aktivitäten einstellen“ müssen. Am Freitag läuft die Frist zur Ausreise der betroffenen US-Diplomaten ab. Wie viele US-Bürger betroffen sind, ist nicht bekannt. Vergangene Woche war bekannt geworden, dass die USA angeblich aufgrund des dadurch verursachten...

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Hilfe für Flutopfer: Trump spendet eine Million Dollar aus Privatvermögen

Anzeige US-Präsident Donald Trump wird eine Million Dollar aus seinem Privatvermögen für die Flutopfer von Texas spenden. Das gab seine Sprecherin Sarah Sanders am Donnerstag in Washington bekannt. Trump hatte sich am Dienstag ein Bild von der Lage in Texas gemacht und plant am Wochenende einen zweiten Besuch im Katastrophengebiet. Nach Angaben des Weißen Hauses sind durch das Hochwasser im Zuge des Tropensturmes „Harvey“ 100.000 Häuser beschädigt worden. Die Sachschäden werden auf viele Milliarden Dollar geschätzt. Zuvor hatten bereits mehrere Prominente hone Geldspenden angekündigt, die Schauspielerin Sandra Bullock hatte ebenfalls eine Million Dollar in Aussicht gestellt. Trump will sich rasch an Kongress wenden Anzeige Die US-Regierung will sich in Kürze an den Kongress wenden, um die Finanzierung der Hilfe für die Opfer des Tropensturms sicherzustellen. Dies kündigte der Berater für Innere Sicherheit von Präsident Donald Trump, Tom Bossert, am Donnerstag in Washington an. Einen weiteren Finanzierungsantrag werde man stellen, wenn man einen Überblick über das Ausmaß der Schäden habe. Summen nannte Bossert zunächst nicht....

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#weltwahlchat: Wir müssen reden, Peter Altmaier

Sie sind noch unentschlossen, welche welcher Partei sie am 24. September bei der Bundestagswahl ihre Stimme geben wollen? Wir haben die wichtigsten Vertreter der großen Parteien dazu eingeladen, sich an sieben Abenden den Fragen der WELT-Leser zu stellen. Per Video-Chat, eine Stunde lang, ungeschnitten und ungeschönt. Am 4. September um 18 Uhr ist Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU) zu Gast. Der enge Vertraute von Bundeskanzlerin Angela Merkel leitet den Wahlkampf der Union. Außerdem ist er der Koordinator der Flüchtlingspolitik der Bundesregierung. Stellen Sie hier im Kommentarbereich Ihre Fragen und diskutieren Sie mit!

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#weltwahlchat: Wir müssen reden, Cem Özdemir

Sie sind noch unentschlossen, welche welcher Partei sie am 24. September bei der Bundestagswahl ihre Stimme geben wollen? Wir haben die wichtigsten Vertreter der großen Parteien dazu eingeladen, sich an sieben Abenden den Fragen der WELT-Leser zu stellen. Per Video-Chat, eine Stunde lang, ungeschnitten und ungeschönt. Am 5. September um 19.30 Uhr ist Cem Özdemir, Spitzenkandidat der Grünen, zu Gast. Die Ökopartei steckt seit Monaten im Umfragetief fest. Unklar ist, wie sie noch die Kehrtwende schaffen wollen und auf welche Koalitionspartner die Grünen nach der Wahl setzen. Stellen Sie hier im Kommentarbereich Ihre Fragen und diskutieren Sie mit!

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#weltwahlchat: Wir müssen reden, Andreas Scheuer

Sie sind noch unentschlossen, welche welcher Partei sie am 24. September bei der Bundestagswahl ihre Stimme geben wollen? Wir haben die wichtigsten Vertreter der großen Parteien dazu eingeladen, sich an sieben Abenden den Fragen der WELT-Leser zu stellen. Per Video-Chat, eine Stunde lang, ungeschnitten und ungeschönt. Am 11. September um 17 Uhr steht CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer den WELT-Lesern Rede und Antwort. Seine CSU hatte die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin über Monate heftig attackiert, das Verhältnis zur CDU galt lange als gestört. Jetzt im Wahlkampf herrscht Burgfrieden, aber – ist die CSU eingeknickt oder wartet sie nur den Wahlabend ab, bevor sie Merkel weiter unter Druck setzt? Stellen Sie hier im Kommentarbereich Ihre Fragen und diskutieren Sie mit!

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"Interessenkonflikte": Laschet zieht im Medienminister-Streit die Notbremse

Anzeige Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) muss bereits zwei Monate nach Ernennung seine schwarz-gelben Landeskabinetts eine umstrittene Zuständigkeit ändern. Der Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten, Internationales und Medien, Stephan Holthoff-Pförtner, verliert das Medienressort. Die damit verbundenen Aufgaben übernimmt der Chef der Staatskanzlei, Nathanael Liminski. Es ist offenbar eine Notbremse, denn seit Wochen bricht immer wieder eine Diskussion darüber auf, weil Holthoff-Pförtner weiterhin Anteilseigner der Funke-Mediengruppe ist. Staatsrechtler, Lobbykontrolleure, Deutscher Journalistenverband und Opposition sehen „Interessenkonflikte“ und haben Zweifel, dass der Minister unabhängig Medienpolitik machen kann. Laschet erklärt nun im Zusammenhang mit der Neuordnung, Holthoff-Pförtner sei ein „überzeugter Anhänger des dualen Systems von öffentlich-rechtlichem Rundfunk und privater Verlegerlandschaft", die Medienvielfalt garantiere. "Ihm ist jedoch wichtig, jeden Anschein zu vermeiden, er könne nicht mit der notwendigen Unvoreingenommenheit Entscheidungen als Medienminister fällen. Daher habe ich seinem...

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Toter Soldat bei Übungsmarsch: "Vakuum in der Dienstaufsicht" – Bundeswehr gibt Fehler zu

Anzeige Nach dem Tod eines Soldaten bei einem Übungsmarsch im niedersächsischen Munster hat die Bundeswehr Fehler eingeräumt. Mehrere Fehlentscheidungen der Führungskräfte, darunter eine vorschriftswidrige Handlung, hätten zu dem Kollaps von vier Soldaten beigetragen, teilte die Bundeswehr am Donnerstag mit. Einer von ihnen war am 29. Juli – zehn Tage nach dem Fußmarsch – gestorben. Ein zweiter Soldat „befindet sich weiterhin im kritischen Zustand“, heißt es in dem Bericht einer internen Untersuchungsgruppe. Die vier Soldaten hatten bei dem Marsch einen Hitzschlag erlitten. Zwei weitere Soldaten waren an dem Tag den Angaben zufolge „kurzzeitig nicht ansprechbar“. Eine „eindeutige Ursache“ für diese Häufung könne nicht benannt werden, teilte die Bundeswehr mit. „Vielmehr verdichtet sich das Gesamtbild, dass in jedem Einzelfall eine ungünstige Verkettung von Umständen und Faktoren vorgelegen hat.“ Anzeige Die Fehler von Führungskräften seien „nicht ursächlich für einen Wärmestau als Ursache für einen Hitzeschlag“ gewesen, hätten sich jedoch „vermutlich nachteilig“ ausgewirkt. „Vakuum in der Dienstaufsicht“...

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Deutschlandtrend: Mehrheit erwartet Schulz-Niederlage im TV-Duell

Anzeige Der deutsche Wahlkampf dümpelt vor sich hin. Selbst das Fernsehduell zwischen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Herausforderer Martin Schulz (SPD) am kommenden Sonntag scheint die Bundesbürger nur mäßig zu interessieren. Denn für die Mehrheit, so ergibt es zumindest der neue ARD-Deutschlandtrend im Auftrag der „Tagesthemen“, steht schon jetzt fest, wer als Gewinner aus der Diskussionsrunde hervorgehen wird. Demnach sind 64 Prozent der Befragten der Ansicht, dass Merkel besser abschneiden wird als Schulz. Nur 17 Prozent schätzen, dass Schulz überzeugender sein wird. Im Vergleich mit den SPD-Spitzenkandidaten vergangener Bundestagswahlen schneidet Schulz jedoch nicht allzu schlecht ab. Quelle: Infografik Die Welt; Fotos: Martin U. K. Lengemann, picture alliance / Geisler-Fotopress Anzeige Zwar wirkt er auf die Befragten deutlich weniger überzeugend als Peer Steinbrück, dem vor vier Jahren 26 Prozent zutrauten, Merkel zu überflügeln. Zugleich weckt er aber mehr Zuversicht als Frank-Walter Steinmeier, den hielten 2009 nur 15 Prozent der Befragten für fähig, besser als Merkel abzuschneiden. Merkel hatte dagegen 48 Prozent der...

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Basketball-EM – Sensation zum EM

Ex-Europameister musste sich Underdog mit 84:86 geschlagen geben – Georgien überrascht gegen LitauenHelsinki/Tel Aviv – Georgien hat bei der Basketball-EM für die erste Überraschung gesorgt. Das Team um Sasa Patschulia vom NBA-Champion Golden State Warriors schlug den Medaillenkandidaten Litauen zum Vorrundenauftakt in Tel Aviv/Israel 79:77 (34:39). Bester Werfer des packenden Spiels war der Georgier Tomike Shengelia (29 Punkte).Deutschland ist in der Gruppe B nach einem 75:63 (39:33)-Sieg gegen die Ukraine Zweiter hinter Italien, das Gastgeber Israel am Abend klar mit 69:48 (36:32) bezwang. Die Deutschen, die NBA-Profi Dennis Schröder in ihren Reihen haben, treffen am Samstag (14.45 Uhr MESZ/telekomsport.de) auf die Georgier.Auch in der Gruppe A gewann ein Underdog. Finnland unter Coach Henrik Dettmann besiegte den früheren Europameister Frankreich mit 86:84 (72:72, 32:33) nach Verlängerung. Ansonsten setzten sich die Favoriten durch. Slowenien schlug Polen 90:81 (53:46), Goran Dragic war mit 30 Punkten Topscorer beim Sieger. Griechenland ließ Island beim 90:61 (37:33) wie erwartet keine Chance. (sid, 31.8.2017)Donnerstag-Ergebnisse der Auftaktspiele der Basketball-EM...

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Kliniken in der Sperrzone: Ein logistische Herausforderung

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Sprengmeister im Interview: So fühlt sich der Bombenentschärfer von Frankfurt

Bei fast jeder Entschärfung dabei: Dieter Schwetzler, Leiter des hessischen Kampfmittelräumdienstes Wie gut haben Sie die vergangene Nacht geschlafen?Die war unruhig. Mir ging so vieles durch den Kopf. Man macht sich tausend Gedanken. Ob alles funktionieren wird, ob alles gut vorbereitet ist, ob man irgendetwas vergessen hat. Bei so einer Größenordnung ist die Anspannung schon etwas größer als sonst. Wann haben Sie von dem Bombenfund erfahren?Am Mittwochnachmittag. Ich befand mich

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Forschende Frauen: Auf diesen Zustand kann keiner stolz sein

Frauen sind in den Naturwissenschaften stark unterrepräsentiert. Ein internationaler Workshop am ICTP in Triest will das ändern. Hier zeigt sich: Die Zustände in den Industrienationen sind nicht viel besser als in Entwicklungsländern. *** © ICTPMathematik-Studentin Alaa Elshorbagy im Gespräch mit dem Postdoktoranden Tarig Abdelgadir am International Center for Theoretical Physics (ICTP) in Triest „Als ich meiner Familie sagte, dass ich Mathematik studieren möchte, erhielt ich statt Ermutigungen jede Menge Einwände. Ich bin in einer Bauernfamilie in Bayern aufgewachsen, wo Fleiß bei der Feldarbeit, schmackhaft kochen können und eine gute Frau und liebevolle Mutter zu sein die wesentlichen Attribute sind, auf die eine Frau stolz sein sollte“, sagt Katharina (ihren vollständigen Namen möchte sie nicht veröffentlichen), eine 33 Jahre alte Mathematikerin. „Schwierige, nutzlose mathematische Probleme zu lösen, die in der Zukunft keine gute Arbeit und ein hohes Gehalt garantieren können, sind immer noch sinnlos für meine Eltern.“ Als Katharina mir die Geschichte erzählt, fühle ich mich an die Figuren in Jane Austens Romanen aus dem 18. Jahrhundert...

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In größter Not erlebt Texas größte Hilfsbereitschaft

Als Steve Garza am vergangenen Sonntag in seiner Heimatstadt Seguin in Texas von den Überschwemmungen hörte, die im fast drei Autostunden entfernten Houston bevorstanden, wusste er, was zu tun war: Er nahm sich ein paar Tage frei, lieh sich ein flaches Boot, hängte es an seinen großen Truck und machte sich auf den Weg nach Osten. „Ich weiß, was solche Überschwemmungen bedeuten – ich habe 1998 und 2000 bei Überschwemmungen in New Braunfels hier in Texas erlebt, was passiert, wenn die Dämme nicht standhalten.“ Steve Garza sagt, er habe keinen Frieden beim Herumsitzen finden können. Er versammelte seine Familie, erklärte seiner Frau und seinen zwei Teenagern, warum er ins Katastrophengebiet fahren und helfen wollte und legte einen Notfallplan fest – für den Fall, dass ihm etwas zustoßen sollte, würde die Familie wissen, wie sie finanziell abgesichert sein würde. Dann fuhr er los. „Meine...

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Weltmeisterin Christiane Reppe: Erst vom Verband vergessen, jetzt Gold gewonnen

Paralympics-Siegerin Christiane Reppe hat bei der Rad-Weltmeisterschaft im südafrikanischen Pietermaritzburg Gold im Handbiken gewonnen. In der Startklasse H4 benötigte die 30 Jahre alte Dresdnerin im Zeitfahren 32:08,05 Minuten. "Ich bin mega glücklich, jetzt fällt alles von mir ab", sagte Reppe. Nach einer Meldepanne des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) war ihre Teilnahme bis kurz vor Beginn der Weltmeisterschaft fraglich gewesen. Erst am Dienstag lenkte der Radsport-Weltverband (UCI) überraschend ein und ermöglichte die Teilnahme der dreimaligen Weltmeisterin. Die Goldmedaillen von Andrea Eskau (46), die bei den Paralympics in Sotschi Gold im Biathlon und Skilanglauf gewann, in der Handbike-Startklasse H5 und von Dreiradfahrer Hans-Peter Durst (59) rundeten einen erfolgreichen Auftakttag für die deutschen Teilnehmer ab. Jana Majunke (27) sicherte sich...

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F.A.Z. exklusiv: Schon wieder eine Panne bei der Leoni AG

Die börsennotierte Leoni AG hat sich abermals eine Panne geleistet. Nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Freitagsausgabe) zahlte der fränkische Kabel- und Drahtkonzern, der mittlerweile fast 80.000 Menschen beschäftigt, über Jahre zu geringe Lizenzgebühren an Microsoft, SAP und andere IT-Unternehmen. Der Betrag summierte sich auf mehr als 20 Millionen Euro. Erst eine externe Überprüfung der Wirtschaftsprüfer von KPMG brachte die Misere ans Licht. Leoni wollte zwar das Ausmaß nicht bestätigen, räumte aber gegenüber der F.A.Z den Missstand ein. „Es ist zutreffend, dass KPMG eine Überprüfung des Software Asset Managements bei Leoni durchgeführt hat. Im Rahmen dieser Untersuchung wurden Schwachstellen identifiziert und Handlungsempfehlungen erteilt“, sagte ein Unternehmenssprecher. Er verwies auf den Umstand, dass Leoni die Nutzungsvereinbarungen über...

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© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.