Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Quartalszahlen: Apple verkauft wieder mehr iPhones

Der Elektronikkonzern Apple hat mit seinen am Dienstag nach Börsenschluss vorgelegten Quartalszahlen die Erwartungen übertroffen. Der Aktienkurs stieg im nachbörslichen Handel zeitweise um 5 Prozent. Die Aktie hat seit Jahresbeginn schon rund 30 Prozent an Wert gewonnen. Autor: Roland Lindner, Wirtschaftskorrespondent in New York. Folgen: Anders als im vorangegangenen Quartal konnte Apple diesmal die Verkaufszahlen für sein iPhone wieder steigern. Das Smartphone ist das mit Abstand wichtigste Produkt des Konzerns,...

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Quartalszahlen: Apple steigert iPhone-Absatz wieder

Apples Umsatz ist um 7,2 Prozent auf 45,4 Milliarden US-Dollar gestiegen. Der Absatz des iPhones wuchs leicht um 1,6 Prozent auf 41,03 Millionen Geräte. Das gab das Unternehmen am 1. August 2017 nach Handelsschluss an der Börse in New York bekannt. Apple hat in seinem dritten Quartal, das am 1. Juli 2017 endete, den Gewinn um 11,9 Prozent auf 8,72 Milliarden US-Dollar gesteigert. Das ist der zweite Zuwachs beim Gewinn in einem Quartal in Folge. Zuvor gab es eine lange Phase des Gewinnrückgangs auf hohem Niveau. Zum ersten Mal seit 14 Quartalen in Folge stieg die Zahl der verkauften iPads um 15 Prozent auf 11,42 Millionen Stück. Der Umsatz mit dem Mac wuchs um 6,7 Prozent. "Wir haben einiges an Schwung", sagte Konzernchef Tim Cook. "Eine Menge Dinge, an denen wir schon lange gearbeitet haben, fangen an, sich in den Ergebnissen zu zeigen." Apple bereitet derzeit ein neues iPhone vor. Die Analysten fragen sich, ob der Konzern es schafft, das neue Smartphone noch im September-Quartal herauszubringen oder erst im Dezember-Quartal. Laut Informationen des Wall Street Journals könnte es wegen Problemen in der Produktion eine Verzögerung um mehrere Wochen geben. Konzernchef...

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Voll besetzte Moschee: Dutzende Tote bei Selbstmordanschlag in Afghanistan

Anzeige Bei einem Selbstmordanschlag auf eine schiitische Moschee in der westafghanischen Stadt Herat sind mindestens 29 Menschen getötet worden. Das bestätigte der Sprecher des Gouverneurspalastes, Dscheilani Farhad, am späten Dienstagabend. 64 Menschen seien verletzt. Die Moschee sei voll besetzt gewesen, sagte der Polizeisprecher der Stadt, Abdul Ahad Walisada. Einige Augenzeugen hätten berichtet, dass der Mann zuerst auf die Betenden geschossen und dann seine Sprengstoffweste gezündet habe. Walisada sagte, es habe nur einen Attentäter gegeben. Einige Medien berichteten von zwei Angreifern. Wer hinter der Tat steckt, blieb zunächst unklar. Ein Sprecher der radikalislamischen Taliban ließ per Kurznachrichtendienst Twitter verlauten, die Taliban hätten mit dem Anschlag nichts zu tun. In den vergangenen Monaten waren es vor allem Kämpfer der sunnitischen Terrormiliz Islamischer Staat (IS), die wiederholt schiitische Moscheen und Versammlungen der schiitischen ethnischen Minderheit der Hasara angegriffen hatten. Anzeige Eine Moschee hatte der IS zuletzt im Juni in Kabul attackiert. Damals hatten Polizisten die Attentäter abgefangen und in der...

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Autoindustrie in Amerika: Absatz bricht immer weiter ein

In den Vereinigten Staaten ist der Autoabsatz im Juli abermals gesunken. Zum einen schraubten General Motors, Ford und Fiat Chrysler die Verkäufe an Mietwagenfirmen zurück, weil diese nur wenig oder überhaupt keinen Gewinn abwerfen. Zugleich schwächelt die Nachfrage der Privatkunden. Der Juli ist bereits der fünfte Monat in Folge, in dem die Verkäufe im Vergleich zum Vorjahresmonat sinken. Beim Branchenprimus GM etwa ging der Absatz um 15 Prozent auf 226.107 Fahrzeuge zurück, wie der Konzern am Dienstag mitteilte. Damit lagen die Amerikaner nur noch knapp vor dem Rivalen Toyota, der als einer der wenigen großen Autobauer die Verkäufe steigern konnte. Die Japaner übergaben rund 222.100 Fahrzeuge an die Kunden – nur 4000 weniger als GM. Ford verkaufte im Juli mit etwa 200.200 Fahrzeugen nach eigenen Angaben 7,5 Prozent weniger. Beim italienisch-amerikanischen Konzern Fiat Chrysler betrug das Minus zehn Prozent und ging auf fast...

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Kommunalpolitik

Sechs Kandidaten stehen zur Wahl. Parteien präsentieren nur altgedientes Personal.Salzburg – Formal ist Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden (SPÖ) zwar noch im Amt, die politischen Fäden laufen aber inzwischen schon bei Vizebürgermeister Harald Preuner von der ÖVP zusammen. Am Dienstag koordinierte bereits das Büro von Preuner das Treffen der Gemeinderatsfraktionen, um einen Termin für die nach dem Schaden-Rücktritt notwendig gewordenen Bürgermeisterwahlen zu vereinbaren.Das Ergebnis der Parteiengespräche: Die Salzburger wählen am 26. November einen neuen Bürgermeister. Sollte keiner der fünf Kandidaten mehr als 50 Prozent der Stimmen bekommen, findet zwei Wochen später, am 10. Dezember, die Stichwahl statt. Das sind die frühestmöglichen Wahltermine, nachdem Heinz Schaden am 20. September sein Amt niederlegt.Langzeitbürgermeister Heinz Schaden hat am Montag seinen Rücktritt angekündigt. Er war am vergangenen Freitag im Swap-Prozess nicht rechtskräftig zu drei Jahren Haft, eines davon unbedingt, verurteilt worden.ÖVP vs. SPÖBei den Kandidaten für die Bürgermeisterwahlen gibt es keine personellen Überraschungen: Für die SPÖ tritt Schadens...

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SPÖ

Das Wahlprogramm der SPÖ ist vorzeitig bekannt geworden, birgt aber keine großen Überraschungen in sich: Christian Kern geht mit seinem Plan A in den Wahlkampf. Es sind 209 Seiten mit vielen Slogans und neun KapitelnWien – Datenleck in der SPÖ: Der Entwurf für das Wahlprogramm der Partei, das erst am Donnerstag dem Parteirat vorgelegt und von diesem beschlossen werden sollte, fand bereits am Dienstag den Weg in die Öffentlichkeit. Auch dem Standard liegt das Programm mit seinen insgesamt 209 Seiten vor. Untergliedert ist das Wahlprogramm in neun Kapitel, und es nimmt durchaus bewusst Anleihen am Plan von Bundeskanzler Christian Kern, den dieser im Jänner präsentiert hatte: "Das Programm für Wohlstand, Sicherheit gute Laune". "Ein Plan – alle profitieren", lautet der Slogan der Partei für den Wahlkampf.Die einzelnen Kapitel lauten: Arbeit, Wirtschaft, Bildung, Gesundheit Alter, Frauen, Zusammenleben, Staat Politik, Lebenswertes Österreich sowie Europa Welt. Vorangestellt ist dem ein Vorwort von Christian Kern: "In den eineinhalb Jahren, seit ich Kanzler bin, habe ich mir zwei große Ziele gesetzt: Erstens, dass unser Land zurück auf die Erfolgsspur findet. Heute...

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Anti-Terror-Kampf: Gesichtserkennung – die nächste Stufe der Überwachung

Anzeige Rund 20 Sekunden dauert die Fahrt auf der Rolltreppe, bis die Kamera das Gesicht erfasst. Kein Alarm, keine Schranke, kein großes Hinweisschild warnt die Reisenden, die vom Zug zum Ausgang gehen – über den blauen Aufkleber auf dem Boden jedoch hasten die meisten hinweg. Die deutschen Sicherheitsbehörden haben einen groß angelegten Test gestartet – unbemerkt von vielen Rolltreppenfahrern am Berliner Bahnhof Südkreuz. Es geht um Gesichtserkennung. Und um Terrorbekämpfung. Und um die Frage, ob die Politik einen weiteren Schritt geht in Richtung Überwachungsstaat. Gleich vier große Institutionen stehen hinter dem Pilotprojekt: Bundesinnenministerium, Bundespolizei, Bundeskriminalamt und Deutsche Bahn. Seit dem ersten August erproben sie am Fernbahnhof im Süden der Hauptstadt den „Sicherheitsbahnhof Berlin Südkreuz“. In drei Testbereichen nehmen Kameras die Gesichter der Reisenden auf – über einen Zeitraum von sechs Monaten. Anzeige Die Aufnahmen wandern zu einer Gesichtserkennungssoftware; diese gleicht sie dann mit Fotos in einer Testdatenbank ab. Die Hoffnung der Behörden: Jedes Mal, wenn eine Person aus der Testdatenbank durch...

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Grüner Oberbürgermeister: Palmer bezeichnet SPD-Flüchtlingspolitik als "Harakiri"

Anzeige Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) hat den Flüchtlingskurs von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz kritisiert. „Die Ankündigung, er werde als Kanzler sein Veto gegen den EU-Haushalt einlegen, wenn sich einzelne Länder weigern, Migranten aufzunehmen, halte ich für falsch“, sagte Palmer „Stuttgarter Zeitung“ und „Stuttgarter Nachrichten“. Er halte es für „Harakiri“, etwa der polnischen Regierung zu drohen, Flüchtlinge aufzunehmen oder andernfalls kein Geld zu bekommen. Schulz fordert mehr Solidarität in der Flüchtlingsfrage. Er würde Ländern wie Ungarn und Polen im Zweifel den EU-Geldhahn teilweise zudrehen, wenn sie keine Flüchtlinge aufnehmen. Palmer will den Blättern zufolge im Gegensatz zu seiner Partei die Abschiebung von Flüchtlingen in Kriegs- und Krisengebiete nicht vollständig verbieten. „Ich halte die Abschiebung von unbescholtenen Asylbewerbern nach Afghanistan für falsch“, sagte Palmer. „Ganz anders ist das bei verurteilten schweren Straftätern. Wenn die Hälfte der Strafe verbüßt ist, sollte man sie abschieben, auch nach Afghanistan – zur Abschreckung und zur Sicherheit für unser Land.“ ...

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Testspiel

Basketball-Nationalteam gewinnt dank 17:0-Lauf im Schlussviertel. Jakob Pöltl zeigt mit 22 Punkten, warum er NBA-Spieler ist. Die WM-Vorquali kann kommenOberwart/Wien – Viel Licht, aber auch ein wenig Schatten bei Österreichs Basketball-Herren: Im letzten Testspiel vor dem Start in die WM-Vorqualifikation gab es einen Sieg gegen Georgien 87:77 (46:47 ). Jakob Pöltl (22) und Rasid Mahalbasic (19) waren in Oberwart die Top-Scorer.Nach dem schwachen Auftritt in Bosnien-Herzegowina (52:70) wurde gegen Georgien deutlich intensiver verteidigt und auch deutlich besser geworfen. Dass bei den Gästen Zaza Pachulia von NBA-Champion Golden State Warriors fehlte, war im Kampf um die Hohheit in unter dem Korb aber deutlich zu spüren. Da gab es wenig Gegenwehr.Teamchef Kestutis Kemzura bietet im finalen Test wie zuletzt am Mittwoch in Sarajevo MoritzLanegger, Thomas Klepeisz, Marvin Ogunsipe, Rasid Mahalbasi und Jakob Pöltl als Starter auf. Nach einem schwachen ersten Viertel (20:28) kämpften sich die ÖBV-Herren im zweiten Abschnitt heran, profitierten aber auch von vielen unnötigen Fouls der Georgier. Im dritten Viertel kam Österreich verschlafen aus der Garderobe und lag sogleich...

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I3C: Linux soll Nachfolger für I2C und SPI unterstützen

Viele kleinere Hardware-Bestandteile von Embedded-Geräten wie Sensoren oder auch anwendungsspezifische Prozessoren sind meist über Bussysteme wie I2C oder auch SPI an den Rest der verfügbaren Hardware oder ihr Host-System angebunden. Seit 2014 arbeitet die Mipi-Alliance an einer Kombination der beiden Spezifikationen und einem darauf aufbauenden Nachfolger: I3C. Erster Code hierfür wurde nun als Vorschlag für die langfristige Aufnahme im Linux-Kernel vorgestellt. In einem Bericht des Fachmagazins EECatalog ist die neue Schnittstelle vor wenigen Wochen als längst überfällig beschrieben worden, die 35 Jahre nach dem Erscheinen von I2C dessen Mängel beheben soll. Das erklärt auch leicht die Namenswahl von I3C, das für "Improved Inter-Integrated Circuits" steht. Die Version 1.0 der I3C-Spezifikation erschien im Dezember 2016, ein erstes Update soll bereits im kommenden Frühjahr veröffentlicht werden und einige Unklarheiten beseitigen. Der nun vorgestellte Code stammt von Boris Brezillon, der bereits viel Erfahrung mit der Entwicklung von Linux auf Embedded-Geräten hat. Brezillon arbeitet für das auf Embedded-Entwicklung spezialisierte Beratungsunternehmen Free...

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Salzburger Kommunalpolitik

Sechs Kandidaten stehen zur Wahl. Parteien präsentieren nur altgedientes Personal.Salzburg – Formal ist Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden (SPÖ) zwar noch im Amt, die politischen Fäden laufen aber inzwischen schon bei Vizebürgermeister Harald Preuner von der ÖVP zusammen. Am Dienstag koordinierte bereits das Büro von Preuner das Treffen der Gemeinderatsfraktionen, um einen Termin für die nach dem Schaden-Rücktritt notwendig gewordenen Bürgermeisterwahlen zu vereinbaren.Das Ergebnis der Parteiengespräche: Die Salzburger wählen am 26. November einen neuen Bürgermeister. Sollte keiner der fünf Kandidaten mehr als 50 Prozent der Stimmen bekommen, findet zwei Wochen später, am 10. Dezember, die Stichwahl statt. Das sind die frühestmöglichen Wahltermine, nachdem Heinz Schaden am 20. September sein Amt niederlegt.Langzeitbürgermeister Heinz Schaden hat am Montag seinen Rücktritt angekündigt. Er war am vergangenen Freitag im Swap-Prozess nicht rechtskräftig zu drei Jahren Haft, eines davon unbedingt, verurteilt worden.ÖVP vs. SPÖBei den Kandidaten für die Bürgermeisterwahlen gibt es keine personellen Überraschungen: Für die SPÖ tritt Schadens...

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Grenzzaun vor Ceuta: 70 Migranten gelangen mit Drahtschneidern nach Spanien

Anzeige Rund 70 afrikanische Migranten haben am Dienstag von Marokko aus den Grenzzaun zur spanischen Enklave Ceuta überwunden. Nach Angaben der örtlichen Polizei hatten sich 200 Flüchtlinge an dem Versuch beteiligt. Die Migranten hätten mit Drahtschneidern einen Durchgang durch den mit Stacheldraht bewehrten meterhohen Zaun geschnitten, berichtet ein Sprecher der Enklavenverwaltung. Bis zu 1500 Afrikaner kampierten in den umliegenden Wäldern und warteten darauf, dass sich eine Gelegenheit zum Sturm auf den Grenzzaun ergebe, sagte der Sprecher. Afrikanische Migranten versuchen immer wieder, entweder vom Meer aus oder über den Zaun in die spanischen Enklaven Ceuta und Melilla und damit auf EU-Territorium zu gelangen. Wenn sie dies geschafft haben, werden die Flüchtlinge entweder in ihre Heimatländer abgeschoben oder auf das spanische Festland gebracht. Von dort aus versuchen viele Migranten, andere EU-Staaten zu erreichen. Anzeige Nach Angaben des spanischen Innenministeriums gelangten im ersten Halbjahr 3200 Migranten in die beiden Enklaven, doppelt so viele wie in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Erst im Mai hatten rund 300...

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Umfrage in 38 Staaten: Das sind weltweit die größten Angstmacher

Anzeige Die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) und der Klimawandel gelten weltweit als die größten Bedrohungen. Vor der Politik mächtiger Staaten haben die Menschen hingegen weniger Angst. Aber insgesamt sorgen die USA global für mehr Ängste als Russland und China. Und selbst die Deutschen sehen Moskau als weniger gefährlich an als Washington. Das sind zentrale Ergebnisse einer in 38 Staaten in Nord- und Südamerika, Afrika, Asien, dem Nahen Osten und Europa durchgeführten Umfrage der in Washington ansässigen Denkfabrik Pew Research Center. Regional werden allerdings auch andere Bedrohungen wahrgenommen. In Griechenland (88 Prozent) und Venezuela (56 Prozent), zwei Ländern, die unter massiven ökonomischen Verwerfungen leiden, macht der Zustand der Weltwirtschaft am meisten Angst. Von jeweils über 70 Prozent der Menschen wird der Zustand der Weltwirtschaft als Angstfaktor zudem in Südkorea, dem Libanon, Spanien, Chile und Kenia genannt. In allen diesen Ländern gibt es derzeit ökonomische Krisen. Was die Bürger daheim als Bedrohung wahrnehmen, wird letztlich als weltweite Krise interpretiert. Quelle: Infografik Die Welt Anzeige ...

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SPD-General Heil: "Hubi wollte doch schon als Kind Minister werden"

Anzeige Der Bundestagswahlkampf, sagt Hubertus Heil, „geht erst jetzt richtig los“. Der SPD-Generalsekretär steht im Atrium des Berliner Willy-Brandt-Hauses. Eben hat er fünf Plakate präsentiert, die seine Partei nun bundesweit aufhängen wird. Einen „Schlussspurt“ vor der Wahl am 24. September beschwört Heil. Im Wahlkampf sei die SPD besser und schneller als die Konkurrenz, behauptet er. „Wir wollen eine starke SPD und dass Martin Schulz Bundeskanzler wird.“ Was nach Durchhalteparolen klingt angesichts schlechter SPD-Umfragewerte, sind das täglich Brot ihres Generalsekretärs. Motivieren, Optimismus verbreiten, Selbstbewusstsein zeigen, attackieren – das ist Heils Aufgabe. Der Generalsekretär ist verantwortlich für den Bundestagswahlkampf seiner Partei. Plakate, Spots, Parolen, Botschaften: Über all das entscheidet Heil, im Zweifel in Absprache mit Schulz. Dass Heil hier eigenmächtig agiert, ist unwahrscheinlich. Er gilt als loyal, verschwiegen, diszipliniert; keiner, der unkontrolliert ausbricht, weniger emotional und empfindlich als Schulz. Als Generalsekretär aber ist Zuspitzung seine Pflicht. Am Sonntag ging Heil für seine Verhältnisse...

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Neue Zahlen für Deutschland: In diesem Bundesland hat sich die Zahl der Migranten verdreifacht

Anzeige In Deutschland leben so viele Menschen mit einem Migrationshintergrund wie noch nie zuvor. Die Bevölkerung mit ausländischen Wurzeln hat 2016 zum fünften Mal in Folge einen Höchststand erreicht, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Insgesamt sind das rund 18,6 Millionen Menschen und damit gut jeder Fünfte (22,5 Prozent). Als Ursache für den stärksten Zuwachs seit Beginn der Erhebung im Jahr 2005 nennen die Statistiker die hohe Zahl von Zuwanderern und Flüchtlingen in den Jahren 2015 und 2016. Etwas mehr als die Hälfte der Bevölkerung mit Migrationshintergrund sind Deutsche (52 Prozent). Die Türkei ist noch immer mit Abstand das größte Herkunftsland und Europa die wichtigste Region. Die Bedeutung anderer Regionen wie des Nahen und Mittleren Ostens und Afrikas habe in den vergangenen fünf Jahren aber an Bedeutung gewonnen. Die meisten Menschen mit Migrationshintergrund leben im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen (fast 4,9 Millionen). An zweiter Stelle steht Baden-Württemberg (fast 3,3 Millionen) gefolgt von Bayern (fast 3,0 Millionen). Am wenigsten Menschen mit ausländischen Wurzeln finden sich in Mecklenburg-Vorpommern...

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