Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Fahrer in Angst: Die dreisten Tricks der LKW-Diebe

WIESBADEN, im August. Ulrich Langes Arbeitsplatz ist seit mehr als 40 Jahren hinter dem Lenkrad. Er war 14, als er das erste Mal bei seinem Vater mitgefahren ist. Ende der sechziger Jahre war das, und damals konnten die beiden, wenn sie auf einem Parkplatz eine Pause machten, mit offenen Türen schlafen. Jetzt ist Lange 64 Jahre alt. Den Ruhestand in anderthalb Jahren kann er kaum erwarten. Denn er fühlt sich nicht mehr sicher, auch hier nicht, an der belebten Raststätte Medenbach Ost an der Autobahn 3 bei Wiesbaden, wo er Pause macht, wie Dutzende weitere Lastwagenfahrer auch. Zweimal schon wurde Lange

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Verhaftung nach Black Hat: Wanna-Cry-Hacker soll Bankingtrojaner entwickelt haben

Nach dem Besuch der Sicherheitskonferenzen Black Hat und Def Con ist der britische Sicherheitsforscher mit dem Pseudonym Malwaretech in den USA festgenommen worden, wie Motherboard berichtet. US-Behörden bestätigten die Festnahme, die offenbar im Zusammenhang mit den Ermittlungen rund um die geschlossene Darknet-Plattform Alphabay steht. Freunde des Hackers hatten Motherboard über die Festnahme informiert. Sie haben nach eigenen Angaben versucht, ihn in einem Gefängnis der US Marshals im Bundesstaat Nevada zu besuchen, wo er aber nicht mehr anzutreffen gewesen sei. Sie hätten mehr als 18 Stunden lang versucht, Kontakt zu ihrem Freund zu bekommen, seien aber nicht erfolgreich gewesen. Der Hacker ist in Gewahrsam des FBI Ein Sprecher der US Marshals sagte nach Angaben von Motherboard: "Mein Kollege in Las Vegas sagt, dass es sich um eine FBI-Verhaftung handelt. Herr Hutchins ist nicht in Gewahrsam der US Marshals." Die Bundespolizei FBI hat sich bislang noch nicht zu dem Fall geäußert. Hutchins hatte unabsichtlich dazu beigetragen, die Ausbreitung der Wanna-Cry-Ransomware zu verlangsamen, indem er eine im Quellcode enthaltene Domain registrierte, mit der die Malware...

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Hilfsorganisation Jugend Rettet: Jung, engagiert – und unter schwerem Verdacht

Anzeige Ein blau-weißer Fischtrawler unter niederländischer Flagge steht derzeit im Zentrum der europäischen Diskussion über die Seenotrettung im Mittelmeer. Bis vor Kurzem kreuzte die 33 Meter lange „Iuventa“ für die Organisation Jugend Rettet vor der libyschen Küste, um Flüchtlinge aufzunehmen und sicher ans europäische Festland zu bringen. Doch seit Mittwoch liegt die „Iuventa“ im Hafen der Insel Lampedusa. Die Staatsanwaltschaft der südwest-sizilianischen Hafenstadt Trapani ließ das Schiff beschlagnahmen, Ermittler vernahmen die 16 Besatzungsmitglieder noch an Bord. Von einer Durchsuchung erhofft man sich weitere Hinweise. Die Justiz hatte die deutsche Nichtregierungsoraganisation (NGO) offenbar seit Monaten im Visier. Die Staatsanwälte verdächtigen die NGO Flüchtlinge nicht aus akuter Seenot gerettet, sondern von den Booten der Schlepper an Bord genommen zu haben. Daher lautet der Verdacht der Staatsanwälte: „Vorsätzliche Begünstigung der illegalen Einwanderung“. Das Auswärtige Amt steht nach Angaben aus Diplomatenkreisen mit den deutschen Staatsbürgern der Crew in Verbindung und steht für eine konsularische Betreuung zur...

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Neymar

Liga weigert sich vorerst, die Ablöse von 222 Millionen Euro anzunehmen – eine hilflose Geste. Die Uefa schreitet eher nicht einMadrid/Paris – Nicht nur Kopfschütteln löste die Kunde vom Rekordtransfer des brasilianischen Teamkapitäns vom FC Barcelona zu Paris Saint-Germain aus. José Mourinho zum Beispiel findet Neymar nicht überbezahlt. "Teuer sind nur Spieler, die eine bestimmte Summe ohne eine gewisse Qualität erreichen", sagt der portugiesische Startrainer des englischen Rekordmeisters Manchester United. Neymar sei einer der besten Spieler der Welt und auch aus kommerzieller Sicht sehr stark. "PSG wird das bedacht haben." Die Konsequenzen des Rekordtransfers erfreuen Mourinho allerdings nicht: "Es wird nun mehr Spieler geben, die 100 Millionen kosten. Und auch mehr, die 80 Millionen kosten, oder 60 Millionen. Das ist das Problem."Die spanische Liga, an Unsummen für Fußballer eigentlich gewöhnt, glaubte ein Zeichen des Protests setzen zu müssen. "Wir können bestätigen, dass die Rechtsvertreter des Spielers uns kontaktiert haben, um die Summe zu zahlen. Dies wurde verweigert", sagte ein Sprecher der französischen Nachrichtenagentur AFP. In Spanien müssen sich...

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EURO 2017: ÖFB-Team – EM

ÖFB-Damen scheiterten allesamt vom Punkt – 0:0 nach 120 Minuten – Puntigam bereits in der 13. MinuteDiesmal haben die Elfmeter Österreich kein Glück gebracht. Im Halbfinale in Breda gegen Dänemark vergab zunächst Sarah Puntigam in der ersten Hälfte einen Strafstoß. Anders als gegen Spanien traf in der finalen Entscheidung vom Elferpunkt keine Österreicherin. Dänemark steht erstmals in einem EM-Finale. Österreich hat ein mehr als würdiges EM-Debüt gegeben.Teamchef Dominik Thalhammer ließ am Donnerstag statt der verletzten Stürmerin Lisa Makas nicht wie erwartet Nadine Prohaska auflaufen. Er nahm gegenüber dem Viertelfinalspiel gegen Spanien eine Systemumstellung vor. Verteidigerin Virginia Kirchberger rückte wieder in die Startelf, Viktoria Schnaderbeck wurde statt in der Innenverteidigung im defensiven Mittelfeld aufgeboten, Verena Aschauer rückte ebenfalls ins Mittelfeld vor. Sarah Zadrazil wirkte im offensiven Mittelfeld – vor ihr die beiden Stürmerinnen Nicole Billa und Nina Burger. Auf dem Papier ergab das ein 3-4-1-2.Vor 10.180 Zuschauern im Rat Verlegh Stadion gibt die Dänin Maja Kildemoes den ersten Schuss ab (4.). Nina Burger zielt nach einem...

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EL-Quali Live

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Raus – EL

Grazer mit dem Gesamtscore von 2:3 gescheitert – Huspek traf in der zweiten Halbzeit zum AusgleichIstanbul – Die Hoffnungen von Sturm Graz auf eine Überraschung in der Qualifikation für die Fußball-Europa-League haben sich nicht erfüllt. Die Grazer erreichten zwar am Donnerstag in Istanbul im Drittrunden-Rückspiel gegen Fenerbahce ein achtbares 1:1, verpassten aber mit einem Gesamtscore von 2:3 den Einzug ins Play-off.Nabil Dirar hatte die Gäste in der 32. Minute in Führung gebracht, Philipp Huspek gelang in der 66. Minute nur noch der Ausgleich für Sturm.Torchancen MangelwareVor den Augen des türkischen Staatschefs Recep Tayyip Erdogan diktierten die Hausherren von Beginn an das Geschehen, ohne allzu viel Risiko zu nehmen. Auf der Gegenseite verliefen die Angriffsversuche von Sturm regelmäßig im Sand, womit echte Torchancen Mangelware waren.Die erste zwingende Möglichkeit nützte Fenerbahce in der 32. Minute zur Führung. Der starke Mathieu Valbuena narrte auf der linken Seite Fabian Koch, seine Maßflanke verwertete Dirar aus kurzer Distanz per Kopfball-Aufsitzer. Danach zeigten sich die "Blackys" bemüht, fanden jedoch zunächst keine Mittel, um Fenerbahce...

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Abstimmung – Wie war die Leistung der ÖFB

Bewerten Sie das österreichische Fußballnationalteam und sehen Sie, ob die Community ähnlich denktDas Spiel gegen Dänemark ist vorbei, jetzt sind Sie dran. Wir wollen wissen: Wie haben die einzelnen Kickerinnen des Nationalteams gespielt? War ihr Auftritt schwach, ihre Beteiligung mittelmäßig, oder haben sie das Spielfeld dominiert? Stimmen Sie ab! Ihr individuelles Ergebnis können Sie mithilfe des Links, der nach Absenden der Einschätzung erscheint, auch im Forum teilen. Oder wo auch immer Sie sonst möchten. (fin, red, 3.8.2017)

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Live – Österreich scheitert gegen Dänemark vom Elferpunkt – ÖFB

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Lebensmittel: Aldi, Lidl und Rewe nehmen Eier aus Sortiment

Die großen Handelsketten haben auf das Bekanntwerden der Lieferungen mit einem Insektizid kontaminierter Eier aus den Niederlanden reagiert. Wie mehrere Ketten mitteilten, so Aldi, Lidl und Rewe, listeten sie diese Eier aus dem Nachbarland vorübergehend aus. Im Fall von Aldi Süd bezieht sich dies vor allem auf die Betriebe, „bei denen der Einsatz von Fipronil bekannt oder der Status unklar ist“ – das sind rund gesperrte 180 Höfe in den Niederlanden und einige in Deutschland und Belgien. Rückrufe gab es derweil nicht. © dpa ...

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Fipronil: Die Sache mit dem Gift-Ei

Millionen Eier – darunter auch Bio-Eier – aus Legebetrieben in den Niederlanden, Belgien und nun auch Deutschland enthalten bedenkliche Rückstände des Insektizids Fipronil. Mehr als eine Million davon wurden nach Deutschland geliefert. Mindestens 875.000 gelangten in den Handel. Mittlerweile sind belastete Chargen in mindestens elf deutschen Bundesländern aufgetaucht. Die Supermarktketten Rewe und Penny haben vorsorglich alle Eier aus Holland aus den Regalen genommen, Aldi und Lidl die unter Verdacht stehenden Chargen. Auch Hühnerfleisch war vereinzelt belastet. Wie gefährlich das Gift ist und was Verbraucher jetzt tun sollten – ein Überblick: Was ist Fipronil – das Gift, das in den Eiern steckt? Für Bienen, Zecken, Milben, Flöhe – also alle möglichen wirbellosen Tiere – ist Fipronil tödlich. Kommen sie mit dem Gift in Berührung, nimmt ihr Körper es auf, es gelangt ins zentrale Nervensystem und entfaltet seine tödliche Wirkung: Im Todeskampf zappeln sie erst – eine Folge des chaotischen Erregungsgewitters der Nervenzellen, die das Gift enthemmt. Als Nächstes sind sie gelähmt. Dann sterben sie. In den 1980er...

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Wanna Cry: Sicherheitsforscher Malwaretech in den USA festgenommen

Nach dem Besuch der Sicherheitskonferenzen Black Hat und Def Con ist der britische Sicherheitsforscher mit dem Pseudonym Malwaretech in den USA festgenommen worden, wie Motherboard berichtet. US-Behörden bestätigten die Festnahme, machen aber derzeit keine Angaben zu den Vorwürfen gegen den 23-jährigen Briten. Freunde des Hackers hatten Motherboard über die Festnahme informiert. Sie haben nach eigenen Angaben versucht, ihn in einem Gefängnis der US Marshals im Bundesstaat Nevada zu besuchen, wo er aber nicht mehr anzutreffen gewesen sei. Sie hätten mehr als 18 Stunden lang versucht, Kontakt zu ihrem Freund zu bekommen, seien aber nicht erfolgreich gewesen. Der Hacker ist in gewahrsam des FBI Ein Sprecher der US Marshals sagte nach Angaben von Motherboard: "Mein Kollege in Las Vegas sagt, dass es sich um eine FBI-Verhaftung handelt. Herr Hutchins ist nicht in Gewahrsam der US Marshals." Die Bundespolizei FBI hat sich bislang noch nicht zu dem Fall geäußert. Hutchins hatte unabsichtlich dazu beigetragen, die Ausbreitung der Wanna-Cry-Ransomware zu verlangsamen, indem er eine im Quellcode enthaltene Domain registrierte, mit der die Malware herausfinden wollte, ob sie...

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Quartal: Deutsche Telekom kündigt massenhaft wegen IP-Umstellung

Im zweiten Quartal 2017 hat die Deutsche Telekom viele Kunden gekündigt, weil sie nicht auf Anschreiben zur IP-Umstellung reagiert haben. Das sagte Telekom-Sprecher Andreas Fuchs Golem.de auf Anfrage: "Im Rahmen der IP-Migration müssen Verträge angepasst werden, da sich das Leistungsspektrum ändert. Im zweiten Quartal betraf dies etwas mehr als 20.000 Kunden." Wenn der Kunde auf mehrfache Kontaktversuche nicht reagiere, sei die Telekom gezwungen, den Vertrag zu kündigen, da die einst zugesicherte Leistung in dieser Form nicht mehr angeboten werden könne. Dies werde umgangssprachlich "harte Migration" genannt. Telekom-Finanzchef Thomas Dannenfeldt sagte am 3. August 2017 bei der Bekanntgabe der Quartalsergebnisse(PDf): "Zwar ist das Wachstum bei den Breitband-Anschlüssen scheinbar rückläufig. Dies ist aber ausschließlich auf die Umstellung auf IP zurückzuführen. Die Quartalszahl beinhaltet eine hohe Zahl sogenannter harter Migrationen. Rechnet man diesen Einfluss heraus, lag der Zuwachs der Breitband-Kunden bei mehr als 70.000 und damit auf dem Niveau des Vergleichszeitraums." Ganze Bereiche auf IP migrieren "Über die Motive der Kunden, nicht zu reagieren, kann...

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"Historische Gegenoffensive": Das Kalkül hinter Polens Forderung nach Reparationen

Anzeige Es hat den Anschein eines Déjà-vu: In Polen bringen die regierenden Nationalkonservativen das Thema Kriegsentschädigungen auf. „Polen bereitet sich auf eine historische Gegenoffensive vor“, sagte der Vorsitzende der Regierungspartei PiS, Jaroslaw Kaczynski, in einem Interview. Ähnlich hatten die PiS-Kräfte bereits vor zehn Jahren agiert, als Kaczynski kurzzeitig Regierungschef war. Aber diesmal sieht es in der Tat nach einer größeren Offensive aus. Zwar hat die Bundesregierung inzwischen reagiert: Deutschland stehe politisch, moralisch und finanziell zu seiner historischen Verantwortung, aber die Frage der Reparationen sei rechtlich und politisch abschließend geregelt, sagte eine Sprecherin der Regierung in Berlin. Polen habe diese Frage selbst für abgeschlossen erklärt. Dass der neue Vorstoß auch aktuelle Ziele verfolgen könnte, darauf deuten Worte des Vizeverteidigungsministers Bartosz Kownacki hin. Der Politiker sagte auf einer Feier zu Ehren des Warschauer Aufstands im Zusammenhang mit den Taten deutscher Kriegsverbrecher: „Heute belehren uns die Söhne und Enkel dieser Unmenschen, was Demokratie ist. Sie sollten schweigen.“ ...

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Umfragewerte im Sinkflug: Macron macht sich mit Steuer-Plänen äußerst unbeliebt

Anzeige Die Beliebtheitswerte von Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron sind weiter im freien Fall: Drei Monate nach seinem Wahlsieg sind laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov nur noch 36 Prozent der Franzosen zufrieden mit der Arbeit ihres Präsidenten. Das sind sieben Punkte weniger als noch vor einem Monat, wie es in der am Donnerstag vom Nachrichtensender CNews und der Online-Zeitung „Huffington Post“ veröffentlichten Umfrage heißt. Demnach ist inzwischen Macrons Premierminister Edouard Philippe beliebter als der Staatschef. Der konservative Politiker kommt auf 37 Prozent Zustimmung. Macron hatte zuletzt auch in anderen Umfragen deutlich an Zustimmung eingebüßt. Laut dem Meinungsforschungsinstitut Ifop ist der sozialliberale Präsident unbeliebter als seine Vorgänger François Hollande und Nicolas Sarkozy im ersten Sommer nach ihrem Wahlsieg. Anzeige Als Gründe gelten unter anderem angekündigte Sparmaßnahmen in Milliardenhöhe, die geplante Erhöhung einer Sozialsteuer, der Aufschub bei einer Entlastung von der Wohnungssteuer und eine geplante Wohngeldkürzung. Dem Ansehen des Präsidenten schadete auch der...

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