Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

?

Attacke auf Politikerin: SPD löscht umstrittenen Tweet zu Twesten

Anzeige Der überraschende Wechsel einer Grünen-Abgeordneten zur CDU hat in Niedersachsen die Regierung von Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) in eine schwere Krise gestürzt. Weil selbst sprach von einer „Intrige“ und plädierte für eine rasche Selbstauflösung des Parlaments, um Neuwahlen zu ermöglichen. Einen Rücktritt lehnte er am Freitag ab. Auch in weiten Teilen der SPD sorgte der Wechsel offenbar für großen Unmut. Der stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende Ralf Stegner nannte den Übertritt der Grünen-Politikerin zur CDU „politisch unanständig“. Er sagte dem „Kölner Stadt-Anzeiger“: „Es ist ganz offenkundig, dass da jemand aus persönlichen Karriereerwägungen und unter Mithilfe der Union den Wählerwillen verfälschen will.“ Kanzlerkandidat und SPD-Chef Martin Schulz schrieb auf Facebook, Twesten begehe „nicht nur Verrat an den Wählerinnen und Wählern, sondern auch Verrat an Rot-Grün“. „So schafft man Vertrauen in die Politik. Nicht.“ Anzeige Noch einen Schritt weiter ging die SPD auf ihrem Twitter-Kanal, dort postete sie am Freitagabend ein ungünstig geschnittenes Foto von Twesten mit dem Kommentar:...

weiterlesen »


Erste Liga

Ried und Wattens neuerlich erfolgreich – Hartberg gegen Wacker musste wegen Regens abgebrochen werdenLustenau – Wiener Neustadt bleibt in der Fußball-Erste-Liga weiter makellos. Am Freitag gewannen die Niederösterreicher in der dritten Runde bei Austria Lustenau 3:2 (2:1) und übernahmen damit zumindest vorläufig die Tabellenführung. Am Abend hatte Hartberg gegen Wacker Innsbruck die Chance, mit dem SCWN gleichzuziehen, das Spiel musste aber wegen Regens abgebrochen werden. Am Dienstag kommt es zum Duell dieser beiden Teams.Bundesliga-Absteiger Ried (3:2 gegen den FAC) und Wattens (3:1 gegen Kapfenberg), die beide mit Niederlagen in die Saison gestartet waren, stießen mit ihrem jeweils zweiten Sieg en suite in obere Tabellenregionen vor. Dort befindet sich auch der FC Liefering, der bei Blau-Weiß Linz klar mit 3:1 gewann.Erste Gegentore der SaisonIn Lustenau ging die Austria durch Lucas Barbosa nach einem Elferfoul Alexander Gründlers an Pius Dorn zwar früh in Führung (6.), konnte daraus aber kein Kapital schlagen. Vielmehr drehten die Gäste mit zwei Treffern des ehemaligen Rapid- und Ried-Goalgetters Hamdi Salihi innerhalb einer Viertelstunde (11., 25.) die Partie...

weiterlesen »


Abgasaffäre: Audi-Chef soll Mitarbeiter zu geschönter Präsentation gedrängt haben

In der Abgasaffäre bei Volkswagen gibt es offenbar konkrete Vorwürfe gegen den Vorstandschef der Ingolstädter Tochter Audi, Rupert Stadler. Stadler soll persönlich angeordnet haben, dass den amerikanischen Umweltbehörden EPA und CARB bei einer Besprechung im November 2015 Manipulationen im Umgang mit einem Abgasreiniger verschwiegen worden seien, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ (Samstagsausgabe). Der Abgasreiniger Adblue, ein Gemisch aus Harnstoff und Wasser, ist demnach nötig, um den Ausstoß von gesundheitsschädlichen Stickoxiden zu senken. Nach Informationen von „Süddeutscher Zeitung“, NDR und WDR haben damalige Audi-Beschäftigte gegenüber Ermittlern angegeben, den amerikanischen Behörden seien bei dem Termin am 19. November in Ann Arbor nahe Detroit wesentliche Informationen vorenthalten worden. EPA und CARB hätten wissen wollen, ob neben VW auch Audi die Schadstoffwerte von Diesel-Fahrzeugen manipuliert habe. Den...

weiterlesen »


Grand Jury einberufen: Der Skandal rückt ganz nah an Trump heran

Anzeige Ein letzter großer Auftritt vor dem Urlaub, das war der Plan. In West Virginia, dem einstigen Herzen der amerikanischen Kohleindustrie. Dort, wo die Menschen Donald Trump lieben, weil er ihnen versprach, die Jobs in den Minen zurückzubringen. Es würde, so hatten die Strategen des Präsidenten wohl gedacht, ein leichtes Spiel. Aber sie hatten die Rechnung ohne Robert Swan Mueller III gemacht. Ehe der Präsident am Freitag zum Golfen flog, hielt er in der Stadt Huntington vor 9000 Anhängern eine Rede. Trump arbeitete seine Themen ab, er sprach von der „schönen, sauberen Kohle“, kritisierte Umweltschützer, pries sich dafür, Arbeitsplätze zu schaffen. Die Menschen applaudierten. Aber dann wich Trump plötzlich von seinem Manuskript ab. Mueller hatte ihm keine Wahl gelassen. In Huntington ging es nun um etwas ganz anderes. Um Russland, um das FBI, um Ermittlungen. Denn wenige Stunden vor dem Auftritt hatte Mueller eine sogenannte Grand Jury eingesetzt – ein Zeichen, dass er seine Ermittlungen ausgeweitet hat. Anzeige Die Grand Jury markiert den Beginn einer neuen Phase in den Untersuchungen zur Russlandaffäre. Amerikanische...

weiterlesen »


Parteiwechsel: Twesten schlagen nach ihrer Entscheidung Wut und Hohn entgegen

Anzeige Nach ihrem geplanten Wechsel von den Grünen zur CDU steht die niedersächsische Landtagsabgeordnete Elke Twesten unter Beschuss. Unter dem Video-Statement zu ihrem Weggang, das die Politikerin am Freitag auf Facebook veröffentlichte, folgt ein kritischer Kommentar auf den nächsten. Die Spalte wächst im Minutentakt an. Darunter viel Hohn und Spott, aber auch gänzlich ironiefrei formulierte, ernste Enttäuschung – und Wut. Anzeige Der SPD-Politiker Marco Brunotte schreibt: „Ich bin echt enttäuscht, Elke – hat unser gemeinsames Rot-Grünes Engagement für Niedersachsen seit 2013 für dich keinen Wert?“ Urs Tabbert, ebenfalls bei der SPD, fragt: „Ich werde weiter für nachhaltige Politik in unserer Region streiten, in jeder Beziehung am Ball bleiben und mich darauf konzentrieren, was unmittelbar vor mir liegt: Die Novellierung des ,Niedersächsischen Gleichberechtigungsgesetzes‘“, stand in einem Interview in der „Kreiszeitung“. „Ob das mit dem ‚Gleichberechtigungsgesetz‘ mit der CDU so viel leichter geht?“ Auch Grünen-Politikerin Ruth Alpers zeigt sich persönlich betroffen: „Ich bin fassungslos, ich kenne Elke schon...

weiterlesen »


Twestens Parteiwechsel: "Sehr schädlich für unsere Demokratie"

Anzeige Eine abtrünnige Landtagsabgeordnete wechselt überraschend die politische Seite. Theoretisch eine persönliche Entscheidung. Doch das Timing von Elke Twestens Überlaufen von den Grünen zur CDU und die Auswirkungen für die Regierungskoalition in Niedersachsen sind heikel: Durch diesen Schritt der 54-Jährigen verliert die rot-grüne Landesregierung ein halbes Jahr vor der Landtagswahl ihre knappe Ein-Stimmen-Mehrheit und stürzt das Land Niedersachsen in eine parlamentarische Krise. Die Opposition nutzte die Gelegenheit und stellte die Regierungskoalition als handlungsunfähig dar: CDU-Fraktionschef Björn Thümler forderte Ministerpräsident Weil zum Rücktritt auf. Doch Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) wies solche Forderungen zurück. „Ich werde einer Intrige nicht weichen“, erklärte Weil am Freitag in Hannover. Er sprach sich selbst für Neuwahlen aus – und zwar sobald wie möglich. Es sei „unabdingbar, dass der niedersächsische Landtag möglichst rasch seine Selbstauflösung beschließt“. „Sehr schädlich für unsere Demokratie“ Anzeige Wenn eine Abgeordnete „aus ausschließlich eigennützigen Gründen“ die Fraktion...

weiterlesen »


Grüne wechselt zur Union: "Das neue, glaubwürdige Gesicht der CDU"

Anzeige Der überraschende Wechsel einer Grünen-Abgeordneten zur CDU hat in Niedersachsen die Regierung von Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) in eine schwere Krise gestürzt. Weil selbst sprach von einer „Intrige“ und plädierte für eine rasche Selbstauflösung des Parlaments, um Neuwahlen zu ermöglichen. Einen Rücktritt lehnte er am Freitag ab. Auch in weiten Teilen der SPD sorgte der Wechsel offenbar für großen Unmut. Der stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende Ralf Stegner nannte den Übertritt der Grünen-Politikerin zur CDU „politisch unanständig“. Er sagte dem „Kölner Stadt-Anzeiger“: „Es ist ganz offenkundig, dass da jemand aus persönlichen Karriereerwägungen und unter Mithilfe der Union den Wählerwillen verfälschen will.“ Kanzlerkandidat und SPD-Chef Martin Schulz schrieb auf Facebook, Twesten begehe „nicht nur Verrat an den Wählerinnen und Wählern, sondern auch Verrat an Rot-Grün“. „So schafft man Vertrauen in die Politik. Nicht.“ Anzeige Noch einen Schritt weiter ging die SPD auf ihrem Twitter-Kanal, dort postete sie am Freitagabend ein ungünstig geschnittenes Foto von Twesten mit dem Kommentar:...

weiterlesen »


Rot

Zweieinhalb Wochen vor Bundesliga-Auftakt brodelt es bei MünchnernMünchen – Die dicken Gewitterwolken über der Allianz Arena waren fast sinnbildlich für die gereizte Stimmung beim FC Bayern. Auch wenn es nur ein Freundschaftsspiel war, "Liverpool hat uns an der Nase herumgeführt. Der Stachel sitzt tief", sagte Thomas Müller nach der 0:3 (0:2)-Klatsche gegen Jürgen Klopps FC Liverpool in der ARD mit finsterer Miene.BalanceproblemeDrei Tage vor dem ersten Pflichtspiel im Supercup bei Borussia Dortmund (20.30 Uhr/ZDF und Eurosport) schrillen beim deutschen Rekordmeister schon die Alarmglocken. "Natürlich sind wir beunruhigt. Wir sind nicht in bester Verfassung. Das Problem ist klar, wir müssen eine bessere Balance im Spiel haben", betonte Trainer Carlo Ancelotti.Die Abwehr war im Halbfinale des Audi-Cups trotz starker Besetzung anfällig, der Spielaufbau ließ eine erkennbare Struktur vermissen und die Offensive um Torjäger Robert Lewandowski war bestenfalls harmlos.Auch der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge ist deshalb gewarnt. "Liverpool hatte immer ein, zwei Gänge mehr drin als wir. Wir müssen schnell die Kurve kriegen, keine Frage", sagte der 61-Jährige:...

weiterlesen »


Homosexualität: Ein Jahr kein Sex? Dann dürfen Schwule Blut spenden

Soll es Homosexuellen erlaubt werden, Blut zu spenden? Seit Jahren wird das in Deutschland diskutiert. Statistisch gesehen sind Männer, die mit Männern Sex haben, häufiger mit HIV oder Hepatitis C infiziert. Deshalb wurden sie bisher pauschal und dauerhaft vom Blutspenden ausgeschlossen. Jetzt haben die Bundesärztekammer und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) eine neue Richtlinie erarbeitet, die ZEIT ONLINE vorliegt. Was sich ändern soll? Hier ein Überblick: Was ist neu? Bisher durfte jeder Mann, der im Fragebogen vorm Blutspenden angab, Sex mit einem Mann gehabt zu haben, nie wieder Blut spenden. Egal, ob das immer Safer Sex war, ob er einen festen Partner hatte oder Ähnliches. Genauso pauschal wurden etwa Prostituierte – männliche wie weibliche – als Blutspender abgelehnt: für immer. Künftig sollen Menschen, die zu solchen Risikogruppen zählen, "zurückgestellt" werden, auf eine Art Warteliste. Wenn sie nach einem Jahr keine Risikokontakte mehr hatten, dürfen Sie Blut spenden. Ab wann gilt das? Im Prinzip ab sofort. Online steht die überarbeitete Richtlinie bereits. Im...

weiterlesen »


London: Immer mehr Menschen leben auf Hausbooten

Eine Badewanne am Kaminofen, eine geräumige Wohnküche und ein Doppelbett mit Blick auf den Sternenhimmel: Das Zuhause von Charlie McLaren bietet einiges, von dem viele Menschen träumen. Im Bauch eines ehemaligen Frachtbootes hat sich der 67-Jährige einen modernen Wohnraum eingerichtet, in dem er mit seiner Freundin lebt. In Sichtweite der Londoner Tower Bridge schaukelt seine 32 Meter lange „VIOD II“ auf der Themse an einem Steg der Hermitage Moorings. Neben dem des Rentners liegen dort noch 17 weitere historische Boote. Darin wohnen Familien, junge Berufstätige und Rentner wie McLaren. Für Tausende ist das Leben auf dem Wasser in London zu einer beliebten Alternative zu teuren Mietwohnungen geworden. Einige rühmen auch die spezielle Atmosphäre. Im Sommer fahren manchmal alle mit ihren Booten zusammen ans Meer oder treffen sich zum Grillen. ...

weiterlesen »


Merck will Stellen in Niedriglohnländer verlagern

Merck setzt nach Informationen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zum nächsten Sparprojekt an. Die Unternehmensführung plant, große Teile der Finanz-Tochtergesellschaft Merck Accounting Solutions Services Europe zu verlagern: von Darmstadt nach Manila und Breslau. Das Management könnte das Vorhaben schon am Montag bei einer Betriebsversammlung bekannt geben, wie aus Kreisen verlautet, die mit den Plänen der Geschäftsleitung vertraut sind. Wenn sich an den Plänen nicht in letzter Minute noch etwas ändert, sind mehr als 100 Arbeitsplätze betroffen, die dann in die Niedriglohnländer abwanderten. Merck verwies am Freitag auf Anfrage nur auf „laufende Gespräche“ und wollte sich konkreter nicht äußern. Gerade erst hatte der Pharma- und Chemiekonzern verkündet, nach der Übernahme des amerikanischen Laborspezialisten Sigma-Aldrich vier kleinere deutsche Standorte zu schließen und...

weiterlesen »


Amerikas Handelsbilanzdefizit steigt

Das Handelsdefizit der Vereinigten Staaten hat sich unter Präsident Donald Trump im ersten Halbjahr ausgeweitet. Die Importe übertrafen die Exporte um fast 277 Milliarden Dollar, wie das Handelsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Das sind fast elf Prozent oder rund 27 Milliarden Dollar mehr als ein Jahr zuvor. Trump wirft wichtigen Handelspartnern wie China und Deutschland vor, sich mit unfairen Praktiken Vorteile im internationalen Wettbewerb zu erschleichen. Er hat deshalb wiederholt Strafzölle und andere Gegenmaßnahmen ins Spiel gebracht. Das Defizit im amerikanischen Handel mit China weitete sich im ersten Halbjahr dennoch um zehn Milliarden auf fast 171 Milliarden Dollar aus. Das Minus mit der Europäischen Union blieb mit fast 70 Milliarden Dollar nahezu unverändert, während das mit den Nachbarn Kanada und Mexiko wuchs. ...

weiterlesen »


Kabelnetzbetreiber: Bei Docsis 3.1 kein "harter Tausch der Kunden-Hardware"

Bei der Einführung des Kabelnetzstandards Docsis 3.1 können alle Kunden weiter das Netz nutzen. Das sagte Carsten Engelke, Leiter Technik beim Anga (Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber), Golem.de auf Anfrage. "Es ist kein harter Tausch der Hardware notwendig, wie zum Beispiel beim Wechsel von DVB-T auf DVB-T2. Zu keinem Zeitpunkt ist die Kundenreichweite Null, sondern wir haben einen Migrationsprozess." An einer Docsis-3.1-Line-Card könnten Docsis-3.0- und Docsis-3.1-Modems gleichzeitig arbeiten. Die Kundenrouter seien Modems, die als Bridge oder Router in beiden Populationen arbeiteten. Dies könne aber nicht mit dem Kunden-Equipment hinter dem Modem verwechselt werden. Was kommt nach Docsis 3.1? Dabei können die hohen Datenraten nur von Docsis-3.1-Modems beim Endkunden genutzt werden. Engelke: "Abwärtskompatibel bedeutet, dass die Docsis-3.0-Modems in ihren bisher spezifizierten Bereichen arbeiten, aber die Modems von Docsis 3.0 und Docsis 3.1 parallel arbeiten können, trotz einer Frequenzerweiterung. Die Frequenzerweiterungen im Up- und Downstream können von den 3.0-Modems nicht genutzt werden. Es gelten dort weiter die Grenzen 5 - 65 MHz für Upstream und 108 -...

weiterlesen »


Wahl

Die meisten Wahlberechtigten rechnen damit, dass die ÖVP mit Sebastian Kurz die Oktober-Wahl gewinnen wird. Allerdings: Nur 19 Prozent glauben, dass die Wahl schon gelaufen ist.Linz – Wenn man den Bundeskanzler direkt wählen könnte, dann würde gut ein Drittel der Wahlberechtigten Sebastian Kurz die Stimme geben: Mit 34 Prozent bleibt der ÖVP-Chef vorne – und zwar deutlicher als noch im Juni. Damals waren 34 Prozent für Kurz und 32 Prozent für Amtsinhaber Christian Kern. Der Bundeskanzler ist aber inzwischen auf 29 Prozent zurückgefallen.Ähnlich sieht es bei der (hochgerechneten) Sonntagsfrage aus. Hier kann die ÖVP in der aktuellen Market-Umfrage 33 Prozent verbuchen, die SPÖ liegt mit 25 Prozent noch einen Prozentpunkt schlechter als im Juni. Freiheitliche nur knapp hinter SozialdemokratenDie Freiheitlichen liegen knapp danach mit 24 Prozent (gleich wie im Juni) an der dritten Stelle – und würden ebenso wie die ÖVP gegenüber ihrem letzten Wahlergebnis von 2013 deutlich zulegen, während die SPÖ mit einem leichten Verlust von knapp zwei Prozentpunkten rechnen müsste.Im Auftrag des STANDARD fragte das Linzer Institut auch: "Was glauben Sie persönlich – wer...

weiterlesen »


ÖVP

Die frühere Meinungsforscherin will wieder in ihren Beruf zurückkehrenWien – Familienministerin Sophie Karmasin (ÖVP) zieht sich aus der Politik zurück. "Ja, es ist ein Abschied", sagt sie zur "Presse". "Ich werde nicht in den Nationalrat gehen – und ich werde auch nicht mehr als Ministerin zur Verfügung stehen."Sie wolle wieder in ihren Beruf der Meinungs- und Motivforschung zurückkehren, sie habe nie Berufspolitikerin werden wollen. Sie unterstütze aber ÖVP-Obmann Sebastian Kurz "und seine Bewegung voll und ganz".Die Entscheidung, vor knapp vier Jahren in die Politik zu wechseln, bereut Karmasin nicht. "Ich würde es wieder tun und auch anderen raten, es zu machen." Ein Abschied mit Wehmut ist es "gewisserweise schon".Karmasin war 2013 von Michael Spindelegger als Quereinsteigerin in die Regierung geholt worden. Zuvor leitete sie das Meinungsforschungsinstitut Karmasin Motivforschung. Schon in den vergangenen Monaten galt sie immer wieder als Ablöskandidatin, auch Spindeleggers Nachfolger, Reinhold Mitterlehner, wollte sie auswechseln. Dazu ist es aber nie gekommen. (red, 4.8.2017)

weiterlesen »


© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.