Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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F.A.Z. exklusiv: Irland will keine 13 Milliarden Euro von Apple

Der neue irische Finanzminister Paschal Donohoe hat der Forderung der Europäischen Kommission, Steuern von 13 Milliarden Euro bei Apple einzufordern, eine klare Absage erteilt. „Wir sind nicht der globale Steuereintreiber für alle anderen“, sagte er im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Autor: Hendrik Kafsack, Wirtschaftskorrespondent in Brüssel. Folgen: Donohoe betonte, es habe keine spezielle Übereinkunft mit dem amerikanischen Computerkonzern gegeben. Der Konzern habe von unabhängig...

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Internationale Umfrage: Deutsche vertrauen Putin mehr als Trump

Anzeige In Deutschland genießt der russische Präsident Wladimir Putin mehr Vertrauen als US-Präsident Donald Trump. Jeder vierte Deutsche glaubt, dass der Kreml-Chef in internationalen Angelegenheiten das Richtige tut. Das Gleiche denken nur elf Prozent der Bundesbürger von Trump. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage des in Washington D. C. ansässigen Pew Research Center, für die Personen in 37 Staaten weltweit befragt wurden. Die Meinungsforscher wollten vor allem wissen, wie Russland und sein Staatschef in der Welt gesehen werden, verglichen aber auch die Vertrauenswerte des russischen Präsidenten mit denen seines US-Kollegen. Quelle: Infografik Die Welt Das Vertrauen der Deutschen in Putin ist seit der letzten Befragung 2015 sogar leicht gestiegen – um zwei Prozentpunkte. Diese Tendenz ist in allen europäischen Ländern sowie in den USA und Kanada zu erkennen. Nur Polen bildet eine Ausnahme. Dem US-Präsidenten bringen die Deutschen im Vergleich zur letzten Umfrage wesentlich weniger Vertrauen entgegen. Trumps Werte ähneln denen von George W. Bush zum Ende seiner zweiten Amtszeit 2008. Unter Obama waren die Zustimmungswerte auf einem...

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Trumps Parteifreunde: Die Republikaner

Anzeige In New York, in der glitzernden Lobby des Trump Tower, sollte es an diesem Nachmittag um ein harmloses Thema gehen: Donald Trump hatte geplant, über Highways, Schienen und Häfen zu sprechen. Der amerikanische Präsident wollte den Bürgern erklären, wie er die maroden Transportwege des Landes reparieren will. Aber er kam nicht weit. Schon nach kurzer Zeit ging es nicht mehr um Highways, sondern um die Ereignisse von Charlottesville. Um junge Männer, die durch die Kleinstadt zogen, in ihren Händen Fackeln, vor den Gesichtern weiße Masken. Um einen silbernen Dodge Challenger, den der Fahrer in eine Gruppe Menschen steuerte. Um die Sätze, die bei den Protesten gerufen wurden. Parolen wie „Heil Hitler“ waren darunter – und auch: „Heil Trump“. Der Präsident wollte nicht über Charlottesville reden, man sah ihm das an, er verzog das Gesicht, er gestikulierte wild, seine Stimme überschlug sich. Trump sprach von „Gewalt auf beiden Seiten“, fragte, ob die Linken denn nicht auch schuld seien. Es waren Sätze, die die Menschen empörten. Nicht nur die Journalisten, nicht nur die Demokraten, sondern auch die Republikaner. Mehrere Politiker der...

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Absage an Twesten: Karriere in der CDU? "Das kann ich ausschließen"

Anzeige Die von den Grünen zur CDU übergetretene niedersächsische Landtagsabgeordnete Elke Twesten hat in ihrer neuen Partei offenbar nur wenig Aufstiegschancen. Das machte CDU-Landeschef Bernd Althusmann im Interview mit der „Landeszeitung Lüneburg“ deutlich. Auf die Frage, ob er ausschließen könne, dass Twesten in der CDU Karriere mache, sagte er: „Das kann ich ausschließen.“ Grund seien die Ansprüche anderer Kandidaten: Die CDU-Kandidaten auf der Landtags- wie auf der Bundestagsliste seien alle aufgestellt, so Althusmann. Hinzu komme, dass Twesten im Elbe-Weser-Bereich beheimatet sei. Dort gebe es einen bekannten Europaabgeordneten mit dem Namen David McAllister (CDU). „Und ich habe nicht gehört, dass er aufhören will.“ Quelle: dpa Althusmann hält „Opferkult“ für verfehlt Anzeige Gegenüber Twesten fühlt sich Althusmann nicht verpflichtet. „Wir haben Frau Twesten nicht gezogen oder ihr ein Angebot gemacht“, sagte er. „Parteiübertritte hat es in der Geschichte der Bundesrepublik immer wieder gegeben. Damit muss man souverän umgehen, statt einen Opferkult zu installieren.“ Auch in anderen Teilen der...

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Fußball – Real

Ronaldo hatte am Sonntag die Gelb-Rote Karte gesehen und anschließend den Schiedsrichter geschubstMadrid – Cristiano Ronaldo bleibt für fünf Spiele gesperrt. Der spanische Fußball-Verband RFEF bestätigte am Mittwoch die Strafe für den Fußball-Superstar von Real Madrid und wies einen Einspruch des Clubs aus der Hauptstadt zurück. Ronaldo hatte beim 3:1-Hinspielsieg seines Teams im spanischen Supercup beim FC Barcelona am Sonntag die Gelb-Rote Karte gesehen und anschließend den Schiedsrichter geschubst.Aus Sicht von Real war die zweite Gelbe Karte für Ronaldo wegen einer Schwalbe unberechtigt gewesen. Durch die Sperre verpasste der Portugiese das Rückspiel im spanischen Supercup gegen Barca am (heutigen) Mittwoch und fehlt zudem zum Auftakt der Primera Division. In der Liga tritt Real am kommenden Sonntag bei Deportivo La Coruna an. (APA, 16.8.2017)

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England

Isländer kommt von Swansea zu den "Toffees"Liverpool – Der Isländer Gylfi Sigurdsson wechselt für die kommenden fünf Jahre innerhalb der englischen Fußball-Premier-League von Swansea zu Everton. Das hat Evertons Trainer Ronald Koeman am Mittwoch bestätigt. Die Ablöse liegt bei kolportierten 45 Millionen Pfund (49,4 Mio. Euro). Damit ist der 27-jährige Mittelstürmer der Rekordeinkauf der "Toffees". (APA, 16.8.2017)

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Nach Festnahme

Bundeskanzler sieht ausgezeichneten Wahlkampf, Silbersteins Aufgaben intern übernommenWien – Bundeskanzler Christian Kern versucht die Bedeutung der Festnahme seines Beraters Tal Silberstein für die SPÖ herunterzuspielen. Im Gespräch mit der Tageszeitung "Österreich" meint er, dass der Israeli "ganz sicher nur eine Nebenrolle im Wahlkampf-Team gespielt" habe. Dessen Aufgabe würde nun intern übernommen, der Wahlkampf verlaufe jetzt ausgezeichnet. Am Freitagabend veröffentlichte er außerdem auf Facebook ein Video, in dem er zu Silberstein Stellung nimmt.Darin erklärt Kern, dass man schon Anfang des Jahres dessen Geschäfte prüfen habe lassen. Damals habe es "keine ausreichenden Anhaltspunkte gegeben". Nun zeige sich, dass Silberstein das in ihn gesetzte Vertrauen nicht habe rechtfertigen können. "Selbstverständlich" sei es aber ein "politischer Fehler" gewesen, dass man die Zusammenarbeit nicht schon vorher beendet habe. Wie Kern im "Österreich"-Interview betonte, habe nicht Silberstein seine Wahlkampfstrategie entwickelt: "Das mache immer noch ich." Für eine Schlüsselrolle sei der Berater allein schon zu wenig anwesend gewesen. Auch der Slogan "Holen Sie sich,...

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SPÖ

Der von der SPÖ gekündigte Spin-Doctor Tal Silberstein beteuert, dass er nichts mit dubiosen Immobiliengeschäften zu tun hatJerusalem/Wien – In den Ermittlungen um den israelischen Milliardär Beny Steinmetz blieb die Substanz der Vorwürfe zuletzt noch genauso diffus und fluktuierend wie der Kreis der Verdächtigen; eine Konstante war bloß, dass sowohl Steinmetz als auch sein Partner Tal Silberstein, bis vor kurzem Wahlkampfberater der SPÖ, weiterhin in Haft blieben.Am Donnerstag sollten beide einem Richter in der Stadt Rischon Lezion bei Tel Aviv vorgeführt werden, der über einen Antrag der Polizei auf weitere Haftverlängerung zu entscheiden hat.Zudem wurde am Dienstag Silbersteins langjähriger Bekannter Udi Neta in Untersuchungshaft genommen. Neta, ein früherer Vizebürgermeister von Tel Aviv und nunmehr privater Geschäftsmann, sollte bloß als Zeuge verhört werden, machte aber von seinem Schweigerecht Gebrauch."Nebensächlich und unwichtig"Es soll bei den Ermittlungen um Immobilienmanipulationen in Rumänien gehen. Israelische Medien zitierten Steinmetz mit der Aussage, er habe "viele Jahre im Ausland gelebt, und es ist furchtbar, dass Israel mir das antut – so...

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F.A.Z. exklusiv: Irland will keine 13 Milliarden Euro von Apple eintreiben

Der neue irische Finanzminister Paschal Donohoe hat der Forderung der Europäischen Kommission, Steuern von 13 Milliarden Euro bei Apple einzufordern, eine klare Absage erteilt. „Wir sind nicht der globale Steuereintreiber für alle anderen“, sagte er im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Autor: Hendrik Kafsack, Wirtschaftskorrespondent in Brüssel. Folgen: Donohoe betonte, es habe keine spezielle Übereinkunft mit dem amerikanischen Computerkonzern gegeben. Der Konzern habe von unabhängig...

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Neue Arbeitswelt: Stärker vernetzt, digitaler und flexibler

RHEIN-MAIN. Was ist das wichtigste Arbeitsmittel in der Schlauchwerkstatt von Merck in Darmstadt – ein Schraubenschlüssel, ein Schraubenzieher oder ein Hammer? Die Antwort lautet: keines davon. Vielmehr steht der Tablet-Rechner ganz oben auf der Liste, wie es heißt. Vor Jahren war das demnach noch nicht der Fall, doch die Digitalisierung macht auch vor der Schlauchwerkstatt nicht halt. Das ist nur ein Beispiel für den Wandel von Arbeitsplätzen, den die sogenannte vierte industrielle Revolution mit sich bringt. Für diesen Wandel ist auch schon ein Wort kreiert worden: „Arbeiten 4.0“ – in Anlehnung an den Begriff

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Neue Kommunikationschefin: 28 Jahre altes Ex-Model wird Nachfolgerin von Scaramucci

Anzeige Donald Trumps Beraterin Hope Hicks übernimmt interimistisch die Rolle der Kommunikationschefin im Weißen Haus. Das wurde am Mittwoch offiziell bestätigt. Nach Angaben der „New York Times“ soll Hicks dabei helfen, eine endgültige Lösung für die Besetzung der Stelle zu finden. Die 28 Jahre alte Hicks tritt damit zunächst die Nachfolge von Anthony Scaramucci („The Mooch“) an, der nach nur zehn Tagen seinen Job wieder losgeworden war. Hicks arbeitet bereits seit Längerem für Trump und gehört zu seinem innersten Kreis. Sie firmiert im Weißen Haus derzeit als „Direktorin für strategische Kommunikation“ und arbeitet fast vollständig hinter den Kulissen. Wie wenige andere regelt sie den Zugang von Journalisten zum Präsidenten. Ein „fast unsichtbares Wesen“ Anzeige Das Weiße Haus erklärte, Hicks werde eng auch mit Sprecherin Sarah Sanders zusammenarbeiten. Wie lange der Übergangszeitraum sein soll, wurde nicht gesagt. Die Rolle einer Kommunikationsdirektorin ist anders als die einer Pressesprecherin. Während Sanders etwa Pressekonferenzen und Briefings gibt, soll eine Kommunikationschefin eine einheitliche Botschaft aus dem...

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Charlottesville-Debatte: Trump löst Beiräte mit prominenten Konzernchefs auf

Anzeige US-Präsident Donald Trump löst nach harscher Kritik an seiner Haltung zur Gewalt in Charlottesville kurzerhand zwei Beiräte im Weißen Haus auf. Das gab Trump am Mittwoch auf Twitter bekannt. Kurz zuvor war allerdings bekanntgeworden, dass eines der beiden Gremien von sich aus die Einstellung seiner Arbeit ankündigen wollte. Aus dem anderen Kreis hatten sich in den vergangenen Tagen bereits reihenweise Mitglieder verabschiedet, darunter der Vorstandschef des Pharmaherstellers Merck, Kenneth Frazier, und Intel-Chef Brian Krzanich. Alle begründeten dies mit Trumps Haltung zu Charlottesville. „Statt Druck auf die Geschäftsleute das Industrie-Rates und des Strategie- und Politikforums auszuüben, beende ich beide“, schrieb Trump. „Vielen Dank an alle.“ Anzeige US-Medien zitierten einen CEO mit den Worten: „Angesichts der Kommentare der vergangenen Tage wollte niemand weiterhin als ein Unterstützer dieser Art von Entzweiung gelten.“ In diesem Gremium waren unter der Führung von Stephen Schwarzman (Blackstone) 17 Konzern- und Firmenchefs vertreten, unter anderem von WalMart, IBM, ErnstYoung oder JPMorgan Chase. Trump hatte am Dienstag...

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In der Haft verbrannt: Der Fall von Oury Jalloh ist wieder offen

Anzeige Der Fall in Sachsen-Anhalt bewegt bis heute und diente auch als Vorlage für einen verstörenden ARD-„Tatort“: Vor mehr als zwölf Jahren kam der aus Sierra Leone stammende Asylbewerber Oury Jalloh in einer Zelle des Dessauer Polizeireviers zu Tode - mutmaßlich bei einem Feuer. Denn nach wie vor sind die Umstände des Todes im staatlichen Gewahrsam nicht vollständig aufgeklärt, trotz mehrerer Gutachten und Prozesse. Insbesondere der Verdacht, dass das Feuer von einem Dritten gelegt wurde, konnte nie ganz ausgeräumt werden. Ein Todesermittlungsverfahren läuft – und nach Informationen der WELT steht möglicherweise eine spektakuläre Wende bevor. Denn ein im Auftrag der Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau durchgeführter Brandversuch, bei dem vor einem Jahr im sächsischen Dippoldiswalde in Anwesenheit von Journalisten der Hergang des Feuers nachgestellt wurde, führte zu einem neuen Ergebnis. Nach Angaben aus Justizkreisen liegen insgesamt sechs Bewertungen zu dem Brandversuch vor. Aus ihnen ergeben sich erhebliche Zweifel, ob Jalloh tatsächlich an den Folgen des Feuers in der Zelle gestorben sein kann. Würde sich dies bestätigen, müsste ein...

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Sobibór, Bełżec and Majdanek: "Nobody thought anything about that entire thing with the Jews"

Anzeige “Just follow the train tracks, that’s the best way to find concentration camps,” I’m told by a local with a bitter smile when we ask him the way to the Sobibór camp. Sobibór, along with Bełżec and Treblinka, is one of the three Nazi extermination camps designed to murder the Jews who arrived there immediately upon arrival, and it is hard to find. Two roads through the woods take you there. Only one of the two is signposted with a twenty-centimeter sign saying “Muzeum Sobibór”. The other runs parallel to the railway tracks along which the death trains travelled, always deeper into the forest. Into one of the furthermost corners of Poland, into Yiddishland, into the landscape of the former Shtetls, where Eastern Jewish culture blossomed like nowhere else. Back then, in the 18th, and especially in the 19th century, when the world’s biggest rabbinical school flourished in Lublin, a region where most of the more than three million Polish Jews lived in peace for such a long time. It is back there, not far from the tri-national border between Poland, Belarus and the Ukraine, that Sobibór lies in the dark green pine forest. In only a few months in...

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FDP-Politiker Schäffler: "Der Bund bürgt, und der Steuerzahler wird gewürgt"

Anzeige DIE WELT: Air Berlin ist insolvent, und die Bundesregierung will den Betrieb mit einem Überbrückungskredit in Höhe von 150 Millionen Euro für drei Monate aufrechterhalten. Kritiker nennen das eine Wettbewerbsverzerrung auf Kosten der Steuerzahler. Haben sie recht? Frank Schäffler: Der Bund bürgt, und der Steuerzahler wird anschließend gewürgt. Die Insolvenz von Air Berlin zeichnete sich ja seit etlichen Jahren ab. Air Berlin fliegt Jahr für Jahr Verluste ein, besitzt kein Eigenkapital und ist mit 1,2 Milliarden Euro verschuldet. Die Insolvenz war da nur eine Frage der Zeit. Ich finde es fragwürdig, dass der Staat die Misswirtschaft von Air Berlin jetzt mit einer Bürgschaft belohnt. Air Berlin wird es so gehen wie damals der LTU – der Kredit wird das Unternehmen nicht retten. DIE WELT: Hat Air Berlin Glück im Unglück? Schließlich wird in einigen Wochen gewählt. Anzeige Schäffler: Der Kredit soll Air Berlin für drei Monate am Leben halten – das ist bis kurz nach der Bundestagswahl. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Die Entscheidung, Air Berlin zu stützen, fiel im Kanzleramt. Um eine sachorientierte Lösung ging es...

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© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.