Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Finnland: Acht Menschen niedergestochen, zwei Tote – Verdächtiger festgenommen

Anzeige Ein Mann hat am Freitag in Finnland mit einem Messer auf acht Menschen eingestochen und zwei von ihnen getötet. Die Polizei schoss dem mutmaßlichen Täter in der Stadt Turku ins Bein, er wurde festgenommen. Polizeichef Seppo Kolehmainen erklärte, es sei zu früh, eine Verbindung zum internationalen Terrorismus zu ziehen. Über die Motive des Täters sei bislang nichts bekannt, sagte Kolehmainen. Der mutmaßliche Täter wird in einem Krankenhaus behandelt. Bei ihm handelt es sich laut Polizei um „einen jüngeren Mann mit ausländischem Hintergrund“. Anzeige Nach weiteren potenziellen Verdächtigen wurde gefahndet. Vermutlich habe er allein gehandelt, eine Beteiligung anderer Personen könne aber nicht gänzlich ausgeschlossen werden, erklärte die Polizei. Über den Zustand der Verletzten war zunächst nichts bekannt. Innenminsterin Paula Risikko sagte, die Sicherheitsvorkehrungen im Land würden verschärft. Die Sicherheitsalarmstufe war im Juni auf die zweite Stufe einer vierteiligen Skala angehoben worden. Ministerpräsident Juha Sipilä erklärte, die Regierung verfolge die laufende Polizeiaktion. Staatspräsident Sauli Niinistö traf am...

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Weißes Haus: Die 9 Opfer von Trumps chaotischer Personalpolitik

Anzeige Steve Bannon hat alles dafür getan, dass Donald Trump zum mächtigsten Mann der USA wird. Er ist einer der Männer hinter Trumps „America First“-Strategie, hinter seiner nationalistischen Wirtschaft. Doch jetzt hat er einen Fehler begangen, etwas, das schon viele in Trumps Umfeld vor ihm zum Sturz gebracht hat: Er hat es gewagt, die das Vorgehen seines Chefs in Frage zu stellen. Geriet unter Verdacht, Interna aus dem Weißen Haus auszuplaudern. Damit befindet sich Steve Bannon nach sieben Monaten der Trump-Präsidentschaft in guter Gesellschaft: immerhin auf 210 Tage im Amt hat der erzkonservative Bannon es gebracht, bevor er auf die lange Liste der Gefeuerten kommt. Seit Wochen wurde schon darüber spekuliert, wie lange sich Bannon noch an Trumps Seite halten kann. Für sein „You are fired!“ war Donald Trump bereits in seiner eigenen TV-Sendung „The Apprentice" gefürchtet. Aus der Reality-Show scheint Alltag für die Mitarbeiter der US-Administration geworden zu sein: Die Liste der Gefeuerten des US-Präsidenten ist für die Kürze seiner bisherigen Amtszeit beträchtlich. Anzeige In Interviews und in Reden betont er gern, wenn auch mit...

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Anschläge: Warum Marokko ein Schlüsselstaat für Spaniens Terror ist

Anzeige Die Polizisten in Ripoll werden nicht schlecht gestaunt haben, als Driss Oukabir Soprano auf ihr Revier gebracht wurde. Der 28-Jährige mit französischem Pass und marokkanischen Wurzeln war einer der ersten Hauptverdächtigen des blutigen Attentats auf die Ramblas in Barcelona. Denn im Mordfahrzeug der Täter hatte die Polizei Oukabirs Ausweispapiere gefunden. Nun sagte der junge Mann, dass er mit dem Anschlag nichts zu tun haben wolle. Vielmehr seien ihm seine Papiere gestohlen wurden. Von seinem zehn Jahre jüngeren Bruder - Mussa Oukabir. Noch scheint es aufgrund widersprüchlicher Zeugenaussagen unklar zu sein, ob Driss Oukabirs Aussage tatsächlich der Wahrheit entspricht. Aber sein 18-jähriger Bruder gilt als Hauptverdächtiger, der Fahrer des Lkws, der am Freitagabend von der Polizei erschossen wurde. Vier weitere Verdächtige der Terrorzelle wurden derweil festgenommen – drei von ihnen stammen aus Marokko. Die marokkanische Herkunft der Brüder dürfte bei den spanischen Sicherheitsbehörden Besorgnis ausgelöst haben. Denn in den letzten Jahren wurden in Madrid, Barcelona, aber auch in Ceuta und Melilla, den beiden spanischen Exklaven auf...

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Erste Liga

Wr. Neustadt schlägt Wattens locker mit 2:0 und zieht vorne weg. Ried muss sich nach einer 2:0-Führung mit einem 2:2-Remis begnügenWien – Wiener Neustadt ist auch nach der siebenten Runde in der Fußball-Erste-Liga als einziges Team weiter ungeschlagen. Das Team von Roman Mählich feierte mit dem 2:1 (1:0) gegen Wattens den sechsten Saisonsieg. Hamdi Salihi brachte die Niederösterreicher mit seinem fünften Saisontor auf die Siegerstraße (27.) und sorgte nach Wiederanpfiff auch für die Vorentscheidung (46.).Die SV Ried vergab nach dem furiosen 4:1-Triumph gegen Innsbruck zu Beginn der Woche gegen Hartberg beim 2:2 (1:0) einen möglichen Sieg erst in der Schlussphase. Im Kellerduell setzte sich Kapfenberg bei Schlusslicht FAC 3:0 (2:0) durch. Die Begegnung zwischen Austria Lustenau und Blau Weiß Linz musste nach gut 65 Minuten beim Stand von 1:0 für die Hausherren aufgrund eines Gewitters für rund 20 Minuten unterbrochen werden. Nach der Unterbrechung erzielten die Gäste noch den Ausgleich.Sieg der EffizienzFür Wiener Neustadt war es nach dem torlosen "Ausrutscher" in Kapfenberg am Dienstag der nächste Sieg der Effizienz. Die Niederösterreicher halten in dieser...

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Wahlkampf – Pensionserhöhung um 2,2 Prozent: Kurz stimmt SPÖ

Das Pensionsalter der Frauen will der ÖVP-Chef entgegen früheren Plänen nicht rascher anhebenWien – Es darf noch ein bisschen mehr sein: Sozialminister Alois Stöger legt auf die zweiprozentige Erhöhung, die Kanzler Christian Kern am Vortag versprochen hat, ein weiteres Schäuferl drauf.Die SPÖ hat die Kritik am vorjährigen Pensionshunderter, der allen von arm bis reich gewährt wurde, offenbar beherzigt. Dieses Jahr stellt Stöger ein differenziertes Stufenmodell vor (siehe Grafik): Bis zu einer Pension von 1500 Euro brutto im Monat soll das Plus 2,2 Prozent betragen, damit wären 72 Prozent aller "normalen" Pensionisten und 20 Prozent der öffentlich Bediensteten abgedeckt. Darüber hinaus soll der Aufschlag schrittweise abgeschmolzen werden. Zwischen etwa 2000 und 3355 Euro wird lediglich die Inflationsrate von 1,6 Prozent abgegolten, noch höhere Altersbezüge würden de facto an Wert verlieren.Spielraum im BudgetGar keine Anpassung gäbe es für Pensionen über 4960 Euro. Betroffen wären 10.419 Personen, allesamt im öffentlichen Dienst.Das geltende Gesetz sieht an sich lediglich die Abgeltung der Inflation vor, dies jedoch für alle Ruheständler. Da aber kleine...

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Nationalratswahl

Der Wahlkampf wird allgemein als fair beurteilt, 17 Prozent sind noch unentschlossenWien – Zwei Monate vor der Nationalratswahl hat die SPÖ leicht an Terrain gewonnen, die Grünen aber sind weit zurückgefallen. Das sind die Hauptergebnisse des "ATV Österreich Trend", für den der Wahlforscher Peter Hajek 700 Wahlberechtigte befragt hat.509 davon haben bei der Sonntagsfrage eine Wahlpräferenz angegeben, woraus Hajek errechnet, dass die ÖVP derzeit auf 32 Prozent kommt, die SPÖ auf 27 und die FPÖ auf 24. Was auf den ersten Blick nach einem sicheren ÖVP-Sieg aussieht, muss aber keiner sein, erläutert Hajek. Zwar spricht auch er davon, dass "die Liste Kurz nach wie vor ihren Respektabstand auf SPÖ und FPÖ" hält. Statistisch ist der Abstand zur SPÖ bei einer Schwankungsbreite, die Hajek in diesem Bereich mit 3,7 Prozent annimmt, jedoch nicht signifikant.SPÖ gefestigt, ÖVP dennoch vornDas heißt übersetzt: Es könnte sein, dass die ÖVP nur auf etwa 28 Prozent kommt, die SPÖ aber auf über 30. Und dass die FPÖ ebenfalls an die 28 Prozent herankommen würde. Hajek interpretiert für den Privatsender ATV: "Die SPÖ zeigt sich im Vergleich zu den Vorwochen etwas...

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Demographischer Wandel: Deutsche Autofahrer werden immer älter

magr. FRANKFURT, 18. August. Es ist noch nicht lange her, da hatten junge Menschen hierzulande ein Ziel, sobald sie 18 Jahre alt wurden: So schnell wie möglich den Führerschein machen und losfahren, am besten im ersten eigenen Auto. Dieses Verhalten spiegeln auch die offiziellen Daten zum Fahrzeugbestand wider. Vor fünfzehn Jahren waren in Deutschland gut eine halbe Million Autos auf Menschen angemeldet, die zwischen und 18 und

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Droht ein Monopol der Lufthansa in Deutschland?

Die Bundesregierung hegt keine Präferenzen für einen bestimmten Bewerber unter den Interessenten für die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin. „Es gibt keine Vorfestlegung“, sagte ein Sprecher von Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) am Freitag in Berlin. „Die Bundesregierung sitzt in den Verhandlungen nicht am Tisch. Das ist die Sache der Unternehmen.“ Im Ringen um Air Berlin bezieht das Ministerium damit Position gegen Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU), der eine Vorliebe für die Deutsche Lufthansa geäußert hat und von einem „deutschen Champion“ im internationalen Luftverkehr spricht. Es sei „dringend geboten, dass Lufthansa wesentliche Teile von Air Berlin übernehmen kann“. Dobrindt geht es um Arbeitsplätze in Deutschland und um eine starke Position deutscher Anbieter im Wettbewerb zu (teilweise staatlich subventionierten) ausländischen Fluggesellschaften. ...

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USA: Trumps Chefstratege Bannon verlässt das Weiße Haus

Anzeige Donald Trumps umstrittener Chefstratege Stephen Bannon verlässt das Weiße Haus. Das habe der US-Präsident mehreren seiner Berater anvertraut, berichtete am Freitag unter anderem die „New York Times“ unter Berufung auf zwei nicht genannte Quellen im Weißen Haus.  Das Weiße Haus bestätigte diese Meldungen. Der Stabschef des Präsidenten, John Kelly, und Bannon hätten sich darauf geeinigt, dass der Freitag der letzte Arbeitstag Bannons im Weißen Haus sein solle, heißt es in einer Mitteilung von Trumps Sprecherin Sarah Sanders. „Wir sind im dankbar für das Geleistete und wünschen ihm das Beste“, heißt es in der Erklärung. Der 63-Jährige gilt als vehementer Vertreter der nationalistischen Wirtschaftspolitik des Präsidenten. Bannon hatte Mitte der Woche im Gespräch mit einem Journalisten die Nordkorea-Politik Trumps konterkariert, indem er eine militärische Option zur Lösung des Konflikts kategorisch ausschloss. Anzeige Bannon war zudem seit geraumer Zeit in den Verdacht geraten, vertrauliche Details aus dem Weißen Haus an Medien weitergegeben zu haben. Zu seinen internen Widersachern gehören die moderateren und...

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Venezuela: Verfassungsgebende Versammlung entmachtet Kongress

Anzeige Das von der Opposition dominierte Parlament in Venezuela ist offiziell entmachtet worden. Es hat damit keine Entscheidungsgewalt mehr. Die neue Verfassungsgebende Versammlung nahm am Freitag ein Dekret an, mit dem das Gremium die Aufgaben der Nationalversammlung übernimmt. Aus Sicht der Opposition gleicht das Vorgehen endgültig einem Staatsstreich. Die Versammlung wird von Dutzenden Staaten nicht anerkannt. Dem sozialistischen Staatschef Nicolás Maduro wird vorgeworfen, er wolle das Land mit den größten Ölreserven der Welt zu einer Diktatur umbauen. Die neue Versammlung ist allen anderen Staatsgewalten übergeordnet. Die Wahl der 545, fast ausschließlich linientreuen Mitglieder Ende Juli wurde von massiven Betrugsvorwürfen begleitet und von der Opposition boykottiert. Als Nächstes kann die rasche Aufhebung der Immunität von Oppositionspolitikern drohen. Das würde eine Strafverfolgung etwa wegen der Proteste gegen Maduro erleichtern. Abschied von demokratischen Grundprinzipien Anzeige Führenden Politikern der Opposition drohen lange Haftstrafen. Gegen den Präsidenten und den Vizepräsidenten des Parlaments, Julio Borges und Freddy...

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Spanien: Der Anschlag von Barcelona war nur "Plan B" der Terrorzelle

Anzeige Die Terroranschläge mit Autos in Barcelona und dem Ort Cambrils waren nach Erkenntnissen der Ermittler nur der Plan B der Attentäter. Sie hätten in einem Haus in Alcanar, 200 Kilometer südlich von Barcelona, Gasflaschen für einen möglicherweise noch viel verheerenderen Anschlag gehortet, sagte Josep Lluis Trapero von der katalanischen Polizei am Freitag. Als das Haus Mittwochnacht durch eine unbeabsichtigte Explosion des Gases zerstört wurde, seien sie mit den Autos nach Barcelona und Cambrils gefahren. Den Transporter, der auf den Ramblas in Barcelona Passanten niedergemäht und 13 von ihnen getötet hatte, soll spanischen Medienberichten zufolge ein 17-Jähriger gelenkt haben. Er sei wenige Stunden später gemeinsam mit vier Komplizen bei der zweiten Auto-Attacke in der Kleinstadt Cambrils erschossen worden, berichtete die Zeitung „El Pais“. Die Verdächtigen trugen Attrappen von Sprengstoffgürteln Anzeige Die fünf Angreifer fuhren in Cambrils mit einem anderen Auto Passanten nieder. Eine Frau starb, fünf weitere Menschen wurden verletzt. Bei einem Schusswechsel mit der Polizei wurden alle fünf Männer erschossen, vier von ihnen von...

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Gewalt in Charlottesville: Schwarzenegger gibt Trump Nachhilfe im Umgang mit Neonazis

Anzeige Als „Terminator“ verliert Arnold Schwarzenegger nicht viele Worte. Anders als Politiker: In einem neuen Video rechnet der Filmstar und ehemalige Gouverneur des US-Staats Kalifornien mit Fremdenhass ab – und US-Präsident Donald Trump. Anlass sind die rechtsextremen Ausschreitungen in Charlottesville in Virginia, bei denen am vergangenen Wochenende eine Frau getötet wurde. „Ich habe eine Botschaft an Neonazis, weiße Nationalisten und Neo-Konföderierte“, sagte der Republikaner in dem knapp vierminütigen Video, das am Donnerstag von dem Portal „Attn“ auf Twitter veröffentlicht wurde. „Ich kenne die echten Nazis. Ich wurde 1947 kurz nach dem Zweiten Weltkrieg in Österreich geboren und wuchs umgeben von gebrochenen Männern auf. Diese Geister, die ihr verherrlicht, verbrachten den Rest ihrer Leben in Scham. Und jetzt ruhen sie in der Hölle.“ Und weiter: „Lasst mich so offen wie möglich sein: Eure Helden sind Verlierer. Ihr kämpft auf verlorenem Posten.“ Daran gebe es nichts zu deuteln, so Schwarzenegger: „Hass hat keine zwei Seiten.“ Anzeige Damit spielt er klar an auf die Aussage Trumps, dass die Gewalt in...

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Nach dem Anschlag: An die Stelle der Menschenverachtung tritt die Menschlichkeit

Anzeige Das rhythmische Klatschen beginnt schon um kurz vor zwölf. Immer wenn die Tauben über der Plaza Catalunya aufsteigen. Sonst eher ein Ärgernis, könnte an diesem Freitag kein Symbol stärker sein. Dann ist es für eine Minute still im Herzen Barcelonas. Schweigeminute für die Opfer des Terrors vom Vortag. An allen Seiten des zentralen Platzes stauen sich die Menschen. Wo bis vor wenigen Stunden noch alles abgeriegelt war, herrscht jetzt der übliche Strom eines Augusttages. Nur dass diesmal so viele Einheimische dabei sind, wie man im touristischen Zentrum der Stadt normalerweise selten sieht, schon gar nicht im Urlaubsmonat der Spanier. Mehr als die halbe Stadt ist verreist. Der Rest, so scheint es, ist hier und zieht nach Ende der Andacht weiter die Ramblas hinunter. Exakt die Strecke, die der Todeswagen um kurz vor fünf Uhr Nachmittags in seinem zynischen Zickzack fuhr. An die Stelle der Menschenverachtung tritt die Menschlichkeit, und nichts kann einem mehr das Herz zerreißen als den Vater zu sehen, der in Höhe des Palau de la Virreina den Tod seiner Tochter beweint. Ein Plastikherz und Blumen liegen auf der Straßenspur rechts neben dem...

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Rechtsextremisten: Identitäre Bewegung beendet nach zwei Wochen "Einsatz" im Mittelmeer

Anzeige Die Identitäre Bewegung hat ihren Einsatz beendet, Migranten vor der Küste Libyens abzufangen und sie zurück nach Afrika zu bringen. Von einem Scheitern wollten die Rechtsextremen aber nichts wissen: Auf Facebook hieß es, die am Donnerstag beendete Aktion sei „ein politischer Erfolg, ein medialer Erfolg und ein aktivistischer Erfolg“ gewesen. „Obwohl diese Mission nun beendet ist, wird „Defend Europe“ weitermachen. Neue Initiativen werden bald folgen.“ Die Identitären, die in Deutschland vom Verfassungsschutz beobachtet werden, hatten sich wie andere Rechts-Aktivisten aus Österreich, Frankreich und Italien an dem Projekt „Defend Europe“ beteiligt. Die Aktion richtete sich nicht nur gegen Migranten, sondern auch gegen Hilfsorganisationen, die Flüchtlinge im Mittelmeer aus Seenot retten wollen. Um die zehn solcher Hilfsorganisationen sind im Mittelmeer im Einsatz. Für rechte Aktivisten sind die privaten Retter seit langem ein Feindbild. Anzeige Vor nicht mal zwei Wochen war das gecharterte Schiff „C-Star“ in See gestochen, am Freitag lag es östlich von Malta vor Anker. Schon nach wenigen Tagen gab es einen Notruf der...

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Islamistischer Terror: Angela Merkel baut für Deutschlands nächsten Tag X vor

Anzeige Barcelona, Manchester, Stockholm, London, Brüssel, Orlando, Nizza, Paris, Berlin – islamistische Terroranschläge reihen sich als eine immer länger werdende Aufzählung von Städtenamen aneinander. Die schiere Menge hat inzwischen natürlich dazu geführt, dass die deutsche Politik ihr Krisenmanagement professionalisiert und sich eine bestimmte Taktik durchgesetzt hat, wie auf Anschläge reagiert wird. Die Bundesregierung hat, man muss es so sagen, inzwischen einige Übung darin, politische Kollateralschäden zu vermeiden. Am Tag nach den Anschlägen von Barcelona trat Kanzlerin Angela Merkel (CDU) also wie in ähnlichen Fällen zuvor vor die Kameras. „Wir sind mit Spanien verbunden in der Entschlossenheit, dass die Mörder uns nicht von unserer Art zu leben abbringen“, sagte die deutsche Regierungschefin. Und sie fügte hinzu: „Der Terrorismus kann uns tieftraurige Stunden bereiten. Aber besiegen kann er uns nie.“ Merkel trägt mit dem Wort „uns“ nicht allein der Tatsache Rechnung, dass viele Bundesbürger Barcelona schon bereist, also eine Beziehung zu der Stadt haben. Merkel rührt damit bewusst an ein Gefühl, das inzwischen wohl tief im...

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© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.