Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

?

Nach dem Anschlag: Richter setzt Terror-Verdächtigen von Barcelona auf freien Fuß

Anzeige Fünf Tage nach den Anschlägen in Spanien hat der Ermittlungsrichter einen der vier gefassten mutmaßlichen Mitglieder der Terrorzelle mangels Beweisen auf freien Fuß gesetzt. Ein weiterer Verdächtiger solle lediglich für weitere 72 Stunden in Polizeigewahrsam bleiben, wie spanische Medien am späten Dienstagabend unter Berufung auf Justizkreise berichteten. Für die übrigen beiden jungen Männer habe Richter Fernando Abreu in Madrid Untersuchungshaft ohne Anrecht auf Kaution angeordnet, hieß es. Die Staatsanwältin hatte nach der richterlichen Anhörung der vier Verdächtigen in der Hauptstadt U-Haft für alle gefordert. Bei einem Anschlag mit einem Lieferwagen in Barcelona und einer vereitelten Attacke im ebenfalls in Katalonien liegenden Küstenort Cambrils wurden am vorigen Donnerstag insgesamt 15 Menschen getötet. Die dafür verantwortliche Terrorzelle wurde nach Polizeiangaben zerschlagen. Neben den vier Gefassten soll die Gruppe demnach weitere acht Mitglieder gehabt haben, die alle tot seien. Der 27-jährige Mohamed Allaa, der Besitzer des Wagens, der bei der vereitelten Attacke in Cambrils benutzt worden war, kommt den Berichten zufolge nun...

weiterlesen »


Messerattacke von Turku: Angreifer gesteht Tat – wollte aber "niemanden töten"

Anzeige Der Messerattentäter von Turku hat am Dienstag gestanden, zwei Menschen getötet und acht weitere verletzt zu haben. Wie sein Anwalt mitteilte, bestreitet der geständige Täter jedoch jegliche Mordabsicht. Das Bezirksgericht der Stadt im Südwesten Finnlands ordnete nach dem per Video aus dem Krankenhaus abgegebenen Geständnis Untersuchungshaft an. Der 18-Jährige befindet sich wegen einer Verletzung am Bein in stationärer Behandlung. Die Polizei hatte den jungen Mann, der am vergangenen Freitag auf Frauen eingestochen hatte, mit Schüssen ins Bein gestoppt. Gegen ihn wird wegen Mordes und versuchten Mordes „mit terroristischer Absicht“ ermittelt. Marokkaner hielt sich auch in Deutschland auf Anzeige Nach Polizeiangaben kam der Marokkaner Anfang 2016 nach Finnland und beantragte Asyl. Medienberichten zufolge wurde der Antrag abgelehnt. Ende 2015 bis Anfang 2016 hielt sich der Mann nach Angaben des Bundesinnenministeriums in Deutschland auf. Er stellte dort aber keinen Asylantrag und wurde wegen illegalen Aufenthalts erkennungsdienstlich behandelt. Am Dienstag ordnete das finnische Gericht für zwei weitere Marokkaner Untersuchungshaft wegen...

weiterlesen »


Rex Tillerson: Und dann lobt der US-Außenminister plötzlich Nordkorea

Anzeige Die USA hoffen auf eine baldige Verbesserung der politischen Situation in Nordkorea. Seit der einstimmigen Entscheidung für neue Sanktionen im UN-Sicherheitsrat habe es keine neuen Provokationen durch Nordkorea gegeben, sagte Außenminister Rex Tillerson am Dienstag in Washington. „Das möchte ich hervorheben“, sagte er. „Ich bin froh, dass das Regime in Pjöngjang ein gewisses Maß an Zurückhaltung demonstriert hat, das wir in der Vergangenheit nicht gesehen haben.“ Tillerson hofft, dass dies der Beginn einer Kehrtwende in Nordkorea sein könne. „Wir hoffen, dass dies der Beginn des Signals ist, das wir gesucht hatten“, sagte er. „Vielleicht können wir einen Weg in der nahen Zukunft erkennen, der dazu führt, einen gewissen Dialog zu haben“, sagte Tillerson. „Wir wollen mehr auf ihrer Seite sehen, aber ich möchte die Schritte anerkennen, die sie bisher gegangen sind“, sagte der US-Außenminister. Eine „Erosion des Vertrauens“ Anzeige Gleichzeitig verschärfte er allerdings den Ton gegenüber der Regierung von Pakistan. Er forderte sie auf auf, sich aktiver als bisher an der Stabilisierung des Nachbarlandes Afghanistan zu...

weiterlesen »


Dwamena

Suttner-Klub Brighton and Hove Albion verpflichtet AngreiferBrighton – Brighton and Hove Albion hat Raphael Dwamena vom FC Zürich verpflichtet. Der ghanaische Angreifer wird damit Teamkollege von Markus Suttner in der englischen Fußball-Premier-League. Der 21-Jährige soll dem Aufsteiger laut Medienberichten zumindest 8,7 Millionen Euro wert gewesen sein.Dwamena kam 2014 aus der RB-Dependance in seiner Heimat in die Akademie von Red Bull Salzburg. Nach Stationen bei Liefering und Austria Lustenau in der Erste Liga war er im Jänner 2017 um geschätzte 600.000 Euro in die Schweiz gewechselt, wo er zwölf Treffer erzielte. (APA; 22.8.2017)

weiterlesen »


Champions League

Bullen-Bezwinger scheitert an Piräus – Celtic Glasgow nach Rekord-Schützenfest in Königsklasse – Sevilla und Maribor mit Mühe weiter, Napoli ohne Probleme mit NizzaRijeka/Maribor/Nizza/Astana – ÖFB-Legionär Alexander Gorgon hat mit dem kroatischen Fußball-Meister HNK Rijeka den Sprung in die Champions League verpasst. Der Bezwinger von Red Bull Salzburg verlor am Dienstagabend vor eigenem Publikum gegen Olympiakos Piräus 0:1 (0:1). Der griechische Rekordmeister, der schon das Hinspiel 2:1 gewonnen hatte, fixierte mit dem Gesamtscore von 3:1 seine bereits 18. Königsklassen-Teilnahme. Den einzigen Treffer im Rückspiel besorgte der ehemalige deutsche Teamspieler, frühere Gladbacher und Bremer Marko Marin (25.).Auch die anderen Favoriten gaben sich keine Blöße: Der SSC Napoli schaltete im Duell der Meisterschaftsdritten mit einem 2:0-(0:0)-Auswärtssieg den OGC Nizza aus, der auch schon in Italien 0:2 verloren hatte. Dem FC Sevilla reichte nach dem 2:1-Sieg in der Türkei ein 2:2 (0:1) im Heimspiel gegen Istanbul Basaksehir, während NK Maribor mit dem 1:0-Heimerfolg bei einem Gesamtscore von 2:2 dank Auswärtstorregel gegen den israelischen Meister Hapoel Beer...

weiterlesen »


Frauen-Fußball – Sturm-Frauen mit 4:0-Auftaktsieg in Champions-League

Naschenweng mit je zwei Toren und zwei Assists gegen Moldaus Meister Matchwinnerin für Österreichs VizemeisterNikosia – Die Fußball-Frauen des SK Sturm Graz sind am Dienstagabend in Nikosia mit einem klaren 4:0-(0:0)-Sieg gegen Moldaus Meister Noroc Nimoreni in die Qualifikation zur Champions League gestartet. Apollon Limassol hatte schon zuvor einen souveränen 4:0-(3:0)-Auftakterfolg über NSA Sofia gefeiert. Sturm und das Gastgeber-Team liegen damit gleichauf an der Spitze der Gruppe 5.Nach einer torlosen ersten Hälfte, in der Österreichs Vizemeister bereits klar den Ton angegeben hatte, brach ÖFB-Teamspielerin Katharina Naschenweng mit ihrem Tor in der 60. Minute den Bann. Danach erhöhten die erst 16-jährige Jessica Frieser (66.) und Julia Kofler (70.) auf 3:0, ehe erneut Naschenweng (81.) den Endstand besorgte. Die 19-Jährige, die das zweite und dritte Tor aufgelegt hatte, war die überragende Spielerin der Partie.Nächster Sturm-Gegner ist am Freitag (16.45 Uhr) der bulgarische Meister aus Sofia. Zum Abschluss geht es dann am Montag (17.00 Uhr) gegen den zyprischen Champion und damit den Hauptgegner um den Turniersieg.Die Gruppensieger der zehn Quali-Turniere...

weiterlesen »


Real Madrid

Spanisches Sportgericht: Fünf-Spiele-Sperre bleibt aufrechtMadrid – Das spanische Sportgericht hat am Dienstag den Einspruch von Real Madrid gegen die Fünf-Spiele-Sperre von Ronaldo zurückgewiesen. Der Weltfußballer muss damit noch drei weitere Matches pausieren, nachdem er bereits beim 2:0-Heimsieg im Supercup-Rückspiel am Mittwoch gegen den FC Barcelona und am Sonntag beim 3:0-Auswärtssieg des spanischen Meisters über Deportivo La Coruna gefehlt hatte.Ronaldo hatte beim 3:1-Hinspielsieg von Real im spanischen Supercup am 13. August in Barcelona die Gelb-Rote Karte gesehen und anschließend den Schiedsrichter geschubst. Wegen dieser Attacke auf den Referee sprach die spanische Liga eine Sperre von fünf Spielen gegen den Portugiesen aus. Ronaldo kommentierte das letztinstanzliche Urteil via Twitter als "eine weitere unverständliche Entscheidung" und sprach von "Ungerechtigkeit". "Aber wie immer werde ich stärker zurückkommen", kündigte der 32-Jährige an. (APA/AFP, 22.8.2017)

weiterlesen »


Transfermarkt

Mehr als 200 Millionen Euro für neue Spieler investiertMailand – Der AC Milan rüstet seinen Kader weiter auf und hat bereits den elften Neuzugang für die neue Fußball-Saison vermeldet. Dank der Millionen seiner chinesischen Besitzer verpflichtete der italienische Spitzenklub am Dienstag Torjäger Nikola Kalinic von Fiorentina. Der 29-jährige Kroate habe einen Vierjahresvertrag unterschrieben, teilte Milan mit.Kalinic werde zunächst ausgeliehen, danach gebe es eine Kaufverpflichtung, hieß es weiter. Die Mailänder haben inzwischen mehr als 200 Millionen Euro für neue Spieler ausgegeben. (APA, 22.8.2017)

weiterlesen »


Deutliche Mehrheit: Deutsche wollen Abbruch der türkischen EU-Beitrittsverhandlungen

Anzeige Aufgrund der zahlreichen Provokationen und Tabubrüche von Präsident Recep Tayyip Erdogan in den vergangenen Monaten fordern immer mehr Politiker wie zum Beispiel der FDP-Vorsitzende Christian Lindner und Österreichs Bundeskanzler Christian Kern, die Verhandlungen mit der Türkei über einen Beitritt zur Europäischen Union abzubrechen. Damit treffen sie offenbar den Nerv der deutschen Bevölkerung. 89,4 Prozent der Deutschen befürworten einen Verhandlungsabbruch. Das ergab der WELT-Trend, eine repräsentative Umfrage, die exklusiv vom Meinungsforschungsinstitut Civey erhoben wurde. Dabei wählten sogar 73,1 Prozent auf die Frage „Sollen die Verhandlungen mit der Türkei über einen EU-Beitritt abgebrochen werden?“ die stärkstmögliche Zustimmungskategorie „Ja, auf jeden Fall“, 16,3 Prozent stimmten für „Eher ja“. Während 2,8 Prozent in dieser Frage unentschieden sind, sind nur 7,8 Prozent der Deutschen dagegen, die Verhandlungen mit der Türkei über einen EU-Beitritt abzubrechen (2,9 Prozent für „Nein, auf keinen Fall“ und 4,9 Prozent für „Eher nein“). Die klare Mehrheit für einen Abbruch der Beitrittsverhandlungen geht über...

weiterlesen »


Strippenzieher in Spanien: Der Imam von Ripoll sollte ausgewiesen werden

Anzeige Der Imam Abdelbaki es Satty, der als Strippenzieher der beiden Terrorattentate in Spanien gilt, sollte 2014 aus Spanien ausgewiesen werden. Die Anwälte Sattys hätten dagegen jedoch erfolgreich Widerspruch eingelegt, berichtet die spanische Zeitung „El Mundo“. Der 44-jährige Marokkaner war als Imam im Pyrenäen-Städtchen Ripoll tätig gewesen. Er ist am Vorabend der Attentate bei einer Detonation ums Leben gekommen, als er mit einigen jungen Männern aus Ripoll in einem Landhaus im Süden Kataloniens versucht hatte, mehrere Autos mit Bomben zu präparieren. Bekannt war bereits, dass Satty wegen Handels mit Haschisch zu einer mehrjährigen Gefängnisstrafe verurteilt worden war. Er wurde 2014 aus der Haft entlassen mit der Auflage, abgeschoben zu werden. Sattys Anwälten gelang es jedoch nach mehreren Versuchen, dass das Gericht den Abschiebungsbefehl aufhob. Satty scheint schließlich ein Aufenthaltsrecht in Spanien genossen zu haben, das es ihm erlaubte, sich frei im Schengenraum zu bewegen. Im Gefängnis radikalisiert? Es wird vermutet, dass sich der Drogenschmuggler im Gefängnis ideologisch radikalisierte – laut Terrorismusexperten geschieht dies...

weiterlesen »


Anschlag in Barcelona: Sozialarbeiterin erzählt, wie die Terroristen bei ihr aufwuchsen

Anzeige „Wieso ausgerechnet Younes? Mir zittert die Hand, ich kannte keinen, der verantwortungsbewusster war als du.“ Younes, das ist Younes Aboyaaquob, der Massenmörder der Ramblas. Und die Frau, der beim Schreiben die Hand zittert, ist Sozialarbeiterin Raquel in Ripoll, der Kleinstadt, aus der der 22-jährige Dschihadist stammte. In einem offenen Brief, den einige spanische Zeitungen veröffentlichten, erzählt sie von ihrem Blick auf die jungen Marokkaner, die sie über Jahre in Ripoll betreut hat. Der Brief der Frau, die ihren vollen Namen nicht preisgibt, ist ein Schrei der Verzweiflung. Verzweiflung über die Brutalität des Anschlags, die vielen Toten und Verletzten – aber auch Entsetzen über die Vergeblichkeit ihrer langen Betreuungsarbeit. Piloten hätten die Jungen später einmal werden wollen, schreibt Raquel, Arzt, Mitarbeiter einer Hilfsorganisation: „Wie kann sich das alles in Luft aufgelöst haben? Was ist mit euch geschehen? Was haben wir getan, dass so etwas passieren konnte?“ Quelle: AP Fragen, die sich derzeit viele in Ripoll stellen. Die zwölfköpfige Terrorzelle, die sich in der katalanischen Kleinstadt am Rande der...

weiterlesen »


Trumps Ex-Chefstratege: Darum musste Bannon das Weiße Haus wirklich verlassen

Als Intrigantenstadl hat das Weiße Haus seit Monaten einen höheren Unterhaltungswert als irgendeine großartig gemachte TV-Serie. Kein Wunder also, dass sich viele nach dem überraschenden Abschied von Steve Bannon am vergangenen Freitag fragen, wer nun eigentlich den wohl umstrittensten Präsidentenberater seit Jahrzehnten gemeuchelt hat. Waren es Donald Trumps Tochter Ivanka und ihr Mann Jared Kushner, die seit dem Anfang von Trumps Präsidentschaft immer wieder mit dem Chefstrategen zusammengestoßen waren? War es der neue Stabschef John Kelly, der vom Präsidenten mit der Lizenz zum Großreinemachen ausgestattet worden war? War es Bannon selbst, der es sich mit allen Fraktionen im Weißen Haus verscherzt hatte und dann auch noch mitten in einer der vielen Krisen dieser Präsidentschaft ein ungeschicktes Interview gab? Oder war Trump es einfach leid geworden, so oft als unbedarfte Marionette dargestellt zu werden, mit dem Schurken Bannon als meisterhaftem Puppenspieler, der die Fäden zog?

weiterlesen »


Afghanistan: Trumps Kehrtwende könnte Folgen für deutsche Soldaten haben

Anzeige Donald Trumps Ankündigung, er wolle den Einsatz am Hindukusch auf unbestimmte Zeit fortsetzen und sogar ausweiten, setzt die Nato-Länder unter Druck. „Wir werden nicht wieder Staatsaufbau betreiben – wir werden Terroristen töten“, hatte Trump in seiner Strategie-Rede erklärt. Und hinzugefügt: „Vergeltung wird schnell sein und machtvoll.“ In Washington hieß es inoffiziell, die USA würden rund 4000 weitere Soldaten in Afghanistan stationieren. Derzeit haben die USA etwa 8400 Soldaten in Afghanistan stationiert, den Großteil davon im Rahmen der Nato-Ausbildungsmission „Resolute Support“. Nato-Chef Jens Stoltenberg begrüßte die Ankündigung Trumps. Die Allianz stehe weiterhin zu dem Land. Es bleibe Ziel der Nato, dass Afghanistan nie wieder ein sicherer Rückzugsort für Terroristen werde. Auch Berlin reagierte zufrieden. „Es ist richtig, und die Bundesregierung hat lange Zeit dafür geworben, dass ein Ende des Einsatzes an die Bedingungen vor Ort geknüpft wird“, sagte eine Sprecherin. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) kündigte unterdessen an, dass Deutschland seine Truppen in Afghanistan trotz eines entsprechenden...

weiterlesen »


Massenschlägerei: 200 afghanische und afrikanische Flüchtlinge gehen aufeinander los

Anzeige Bei stundenlangen gewalttätigen Zusammenstößen unter Flüchtlingen in der Nähe des französischen Hafens Calais hat es am Dienstag nach Angaben örtlicher Behörden mindestens 20 Verletzte gegeben. Etwa 200 afghanische und afrikanische Flüchtlinge gingen demnach aufeinander los, einige von ihnen waren mit Metallstangen bewaffnet. Die Polizei nahm fünf Verdächtige fest. Auslöser der Massenschlägerei in der Nacht zum Dienstag war den Angaben zufolge ein Streit, den ein betrunkener Migrant während der kostenlosen Essensausgabe durch eine örtliche Hilfsorganisation verursachte. Das Gebiet um den Hafen Calais in Nordfrankreich besitzt für Flüchtlinge eine große Anziehungskraft. Sie hoffen, von dort aus über den Ärmelkanal nach Großbritannien zu gelangen, wo sie sich mehr Chancen auf ein besseres Leben ausrechnen. Verpflichtung zur Einrichtung von Wasserstellen und Sanitäranlagen Anzeige Im vergangenen Herbst hatten Einsatzkräfte in Calais ein riesiges Flüchtlingslager geräumt. Tausende Bewohner des berüchtigten „Dschungels von Calais“ wurden in Flüchtlingsunterkünfte im ganzen Land gebracht. Allerdings sind inzwischen wieder...

weiterlesen »


Abschiebung von Gefährdern: Die Angst, dass Bedrohung in konkrete Gefahr umschlägt

Anzeige Die erste Abschiebung von terroristischen Gefährdern aus der Bundesrepublik ist am Dienstag durch das Bundesverwaltungsgericht bestätigt worden. Der Erste Senat sah in seinem Grundsatzurteil die Entscheidungen des niedersächsischen Innenministeriums von Februar als rechtmäßig an, zwei als Sympathisanten der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) eingestufte Männer nach Algerien und Nigeria auszufliegen. Es ist zugleich das erste Mal, dass das oberste deutsche Verwaltungsgericht über Abschiebungen auf Grundlage von Paragraf 58a des Aufenthaltsgesetzes entschieden hat. Die Regelung besagt, dass ohne vorherige Ankündigung eine Ausweisung von Personen erfolgen kann und zwar „aufgrund einer auf Tatsachen gestützten Prognose“, um eine besondere Gefahr für die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland oder eine terroristische Gefahr abzuwehren. Quelle: dpa Es muss also noch keine Straftat erfolgt sein, es genügt vielmehr, dass mögliche Straftaten angekündigt worden sind. Es geht somit nicht um Strafverfolgung, sondern um Gefahrenabwehr, nämlich im Fall „einer Bedrohungslage, bei der sich das vom Ausländer ausgehende Risiko einer...

weiterlesen »


© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.