Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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ÖVP – ÖVP

Laut dem Bundesparteiobmann schaut es "ganz gut aus"Eisenstadt – ÖVP-Bundesparteiobmann Sebastian Kurz zeigt sich optimistisch für die Nationalratswahl. Er hoffe, "dass wir am 15. Oktober bundesweit gewinnen, um in dem Land etwas zu verändern", erklärte der ÖVP-Chef Freitagabend beim Wahlkampfauftakt der Eisenstädter Volkspartei für die Gemeinderatswahl. "Und ich glaube, es schaut ganz gut aus", meinte Kurz.Es gelte "Österreich wieder dorthin zu bringen, wo es hingehört, nämlich an die Spitze in der Europäischen Union", sagte der Bundesparteiobmann in Eisenstadt. Dazu brauche es Steuersenkungen, weniger Bürokratie sowie "Steuerung und Kontrolle über unsere Zuwanderung". "Ein Land, das nicht regelt, wer zuwandert, das bringt die eigene Ordnung und Sicherheit in Gefahr", betonte der ÖVP-Chef. Solange die EU-Außengrenzen nicht ordentlich geschützt wären, brauche es einen Schutz der österreichischen Grenzen.Seinen burgenländischen Parteikollegen riet Kurz: "Beschäftigen wir uns nicht mit Meinungsumfragen." Weiters warnte er vor Dirty Campaining durch Mitbewerber. "Wir sollten nicht den Fehler machen, uns mit dem auseinanderzusetzen, was da an Lügen verbreitet...

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Was fährt noch während der Bombenentschärfung?

Die Bombenentschärfung in Frankfurt am Sonntag bringt Einschränkungen sowohl im Nahverkehr als auch auf den Straßen mit sich. „Vor allem U-Bahnen und Buslinien werden unterbrochen oder eingestellt“, berichtete die Nahverkehrsgesellschaft traffiQ am Freitag. „Die S-Bahnen werden voraussichtlich ungehindert fahren“. Um möglichst viele Betroffene vor Beginn der Sperrung aus dem Gefahrengebiet bringen zu können, werden die U-Bahnen ab Betriebsbeginn gegen 04.00 Uhr durch zusätzlichen Wagen verlängert. 30 bis 40 Linienbusse stünden bereit, um Anwohner aus der Evakuierungszone zu bringen, berichtete ein traffiQ-Sprecher. Die Menschen werden von Sammelstellen zu den Unterkünften und wieder zurück gebracht. Die Straßenbahnen fahren nahezu ungehindert bis auf Linie 16, die nur bis...

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Evakuierung in Frankfurt: Die Bombe

Es ist ein Wiedergänger aus einer gar nicht so fernen Zeit, der jetzt mitten in Frankfurt ans Tageslicht kam. 60.000 Menschen müssen am Sonntag wegen der Entschärfung einer britischen Luftmine ihre Behausungen verlassen. Das ist die größte Evakuierung im Deutschland der Nachkriegszeit – aber es wird nicht die letzte sein. Weit mehr als eine Million Tonnen Bomben wurden im Zweiten Weltkrieg auf Deutschland geworden. Das war die Antwort der Alliierten auf den Angriffskrieg – die freilich nicht verhindern konnte, dass die hiesige Rüstungsproduktion erst 1944 ihren Höchststand erreichte. Die Städte waren das Ziel. Wie zuvor Warschau und Coventry wurden nun Hamburg, Dresden und Frankfurt und zahlreiche weitere Städte in Schutt und Asche gelegt. In Pforzheim kam bei einem einzigen Luftangriff bald jeder vierte Einwohner um. Man kann sich das kaum vorstellen. Aber die Evakuierung in Frankfurt, die Menschen im Radius von...

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Nach Tropensturm Harvey: Wiederaufbau mit vermeidbaren Hindernissen

Für Präsident Donald Trump ist Hurrikan Harvey eine der ersten großen Herausforderungen seiner Amtszeit. In den vergangenen Tagen wurde der Präsident immer wieder für sein Auftreten kritisiert – es fehle ihm an Mitgefühl für die Opfer, urteilten einige. Tatsächlich traf Trump nicht mit Menschen zusammen, die durch die Katastrophe heimatlos geworden waren, als er sich in Houston aufhielt. Andere lobten den Präsidenten, der am Donnerstag erklärte, eine Million Dollar aus persönlichen Mitteln für die Opfer zu spenden. Trumps persönliches Verhalten in der Krise ist jedoch auf lange Sicht nicht das Entscheidende für die Menschen, die nun auf die Hilfe ihrer Regierung hoffen. Nachdem die unmittelbaren Rettungsarbeiten abgeschlossen sein werden, kommt der lange Wiederaufbau. Der Kongress wird Milliarden investieren müssen, und das ungeachtet der derzeitigen Haushaltsstreitigkeiten. Die geschätzten Kosten...

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2:1 gegen Tschechien: DFB-Team einen Schritt vom WM-Ticket entfernt

Titelverteidiger Deutschland steht dank Mats Hummels mit dem siebten Sieg im siebten Spiel ganz dicht vor der Qualifikation für die Fußball-WM 2018 in Russland. Zwei Monate nach dem Gewinn des Confed Cups löste das von Kapitän Thomas Müller angeführte DFB-Team die erste Aufgabe der WM-Saison am Freitagabend beim 2:1 (1:0) in Prag gegen Tschechien ohne weltmeisterlichen Glanz. Der neue Torjäger Timo Werner (4. Minute) und Hummels (88.) entschieden die Partie vor 18 093 Zuschauern in der Eden Arena. Für Tschechien erzielte der Berliner Bundesligaprofi Vladimir Darida mit einem Traumtor den zwischenzeitlichen Ausgleich (78.). Schon am Montag könnte im Heimspiel gegen Norwegen in Stuttgart der Gruppensieg fix gemacht werden. „Die Zielvorgabe ist, die weiße Weste zu behalten“, hatte Bundestrainer Joachim Löw gefordert und entsprechend eine offensive Ausrichtung mit einem variablen...

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Wie werden die Sylter Austern gezüchtet?

Das nasse Watt glitzert silbern im Sonnenlicht. Lässig lenkt Christoffer Bohlig den Traktor kurz hinter List die Küstendüne hinunter, um dort sein Feld zu bestellen. Mitten im Watt liegt Dittmeyers exklusive Herde von scharfkantigen Crassostrea Gigas – pazifischen Felsenaustern. Bohlig ist der Betriebsleiter von „Dittmeyer’s Austern-Compagnie“, die in Anlehnung an die französische Austernzucht aufgebaut wurde. Hinter ihm auf dem Anhänger stehen seine Mitarbeiter: Ulf, Matze und ein Praktikant. Sie müssen sich richtig gut festhalten, denn es schaukelt und ruckelt mächtig hin und her. Die unermüdlich wühlenden Wattwürmer haben den Untergrund mit unangenehmen Schlaglöchern übersäht. Bohlig war schon als Lehrling bei Dittmeyer, dann hat er noch ein Studium der Verfahrenstechnik drangehängt. Seit 2008 gehört der blauäugige Hüne mit dem blonden Zopf...

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Leichenfund an Autobahn nahe Zwingenberg

An einer Autobahnanschlussstelle in Südhessen ist am Freitag eine Frauenleiche gefunden worden. Polizei und Staatsanwaltschaft schließen nicht aus, dass es sich dabei um eine seit drei Wochen vermisste 26-Jährige aus Heidelberg handeln könnte. Noch müsse die Tote aber zweifelsfrei identifiziert werden, sagte ein Polizeisprecher am Abend. Die Kriminalpolizei aus Heidelberg und LKA-Kriminaltechniker sind am Fundort in Zwingenberg - rund 50 Kilometer von Heidelberg entfernt. „Die Identifizierung des Leichnams durch das rechtsmedizinische Institut in Heidelberg wird aller Voraussicht nach mehrere Tage dauern“, hieß es. Die 26-Jährige hatte vor ihrem Verschwinden Streit mit ihrem Lebensgefährten. Der 34-Jährige sitzt in Untersuchungshaft. Er soll den Streit eingeräumt haben. Zu...

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Gerichtsurteil in Amerika: Besitzer müssen HundenTeile der Stimmbänder entfernen

Hundebesitzer im amerikanischen Bundesstaat Oregon müssen laut einem Gerichtsbeschluss ihre Tiere operieren lassen, damit sie leiser bellen. Dem Urteil ging ein jahrelanger Rechtsstreit voraus, nachdem Nachbarn sich über das Bellen der Hunde beschwert hatten. Bei den Tieren handelt es sich um mehrere Tibetmastiffs. Beim sogenannten Debarking entfernt ein Tierarzt Teile der Stimmbänder des Hundes. Das Bellen soll dadurch gedämpfter und weniger störend klingen. In Deutschland und den meisten EU-Staaten ist diese Praxis verboten. In den Vereinigten Staaten gelten unterschiedliche Bestimmungen, nur in wenigen Bundesstaaten wie Massachussetts ist Debarking ausdrücklich nicht erlaubt. Mehr zum...

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Weißes Haus will 5,9 Milliarden Dollar Nothilfe für „Harvey“

Weißes Haus will 5,9 Milliarden Dollar Nothilfe für „Harvey“ Wiederaufbau nach Sturm Weißes Haus will 5,9 Milliarden Dollar Nothilfe für „Harvey“ Von Die Schäden, die der Sturm „Harvey“ zurücklässt, sind immens – und somit teuer. Das Weiße Haus fordert nun fast 6 Milliarden Dollar Notfallhilfe. Schon Freitag könnte der Antrag erfolgen.

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Im Wahlkampf: Plakate als Zielscheibe

Deutschland befindet sich momentan angeblich in der „heißen Phase“ des Wahlkampfs – davon merkt der Wähler jedoch kaum etwas. SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz bemüht sich unermüdlich, mit seinen Vorschlägen Gehör zu finden, während die Kanzlerin mit großer Routine einen Wahlkampftermin nach dem anderen absolviert. Es sind die kleinen Momente, in denen zu spüren ist, dass es zwei Jahre nach der Flüchtlingskrise und angesichts des wachsenden Erfolges der Rechtspopulisten doch kein ganz gewöhnlicher Wahlkampf ist. Zum Beispiel im Fall von Jana Schimke (CDU). Sie vertritt den Wahlkreis 62, der im südlichen Brandenburg liegt, im Bundestag. Bisher ist sie nicht durch besondere politische Initiativen oder gar kontroverse Äußerungen aufgefallen. Der Hass traf sie trotzdem: Ende Juli wurde eines der Großplakate, das Schimkes Unterstützer an einem Kreisverkehr in Lübben...

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Ungültige Wahl in Kenia: Alles zurück auf Los

Um kurz nach 11 Uhr gibt es in Kibera kein Halten mehr. Die Menschen in dem Slum von Nairobi stürzen auf die Straßen, jubeln, tanzen, tröten in Vuvuzelas. „Uhuru must go“ ist in dem ohrenbetäubenden Gejohle immer wieder zu hören. Reporter lokaler Fernsehstationen geben die Berichterstattung auf, denn ihre Stimme dringt sowieso nicht zu den Zuschauern durch. Claudia Bröll Freie Autorin für die Wirtschaft in Südafrika. F.A.Z. ...

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Viktor Orbán Geld fordert Geld für Grenzzaun

Ganz große Erwartungen an einen reichen Geldsegen wird der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán kaum gehabt haben, als er seinen Brief mit einer Geldforderung nach Brüssel schickte. Mehr als 400 Millionen Euro verlangt Ungarn zur Finanzierung des Zauns, den es im Herbst 2015 an den Grenzen zu Serbien und Kroatien errichtet hat. Heftige Ablehnung hat die nationalkonservative Regierung in Budapest erlebt, seit sie im Juni vor zwei Jahren den Bau einer solchen Grenzbefestigung angekündigt hat. Gerade auch die EU-Kommission hatte sich schon damals von dem Vorhaben distanziert: Man habe gerade erst Mauern in Europa niedergerissen, man sollte nun nicht wieder welche hochziehen, hieß es. Die Kommission unterstütze nicht den Bau von Zäunen, sondern ermutige zu anderen Maßnahmen, sagte damals ein Sprecher. In diesem Sinne wurde nun auch Orbáns Brief in Brüssel kommentiert. ...

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NSU-Prozess: Muss Beate Zschäpe lebenslang hinter Gitter?

In den Ohren von Beate Zschäpe muss es wie Bandwürmer aus Zahlen geklungen haben, was die Bundesanwältin Anette Greger am Freitag im NSU-Prozess vortrug. 129a, 211, 25, 250, 255, 226, 22, 23, 306a, 306c, 251 – und noch mal von vorne. Gemeint waren Paragraphen des Strafgesetzbuches. Die Bundesanwälte machten sich daran, die Straftaten, die sie Zschäpe und den Mitangeklagten vorwerfen, rechtlich zu würdigen. Zschäpe sei der Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung schuldig, in Tateinheit mit zehn Morden und mehreren Fällen besonders schweren Raubes, außerdem der besonders schweren Brandstiftung mit versuchten Morden und der Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion. ...

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Western Digital: Sandisk bringt Micro-SD-Karte mit 400 GByte

Die Wester-Digital-Tochter Sandisk hat auf der Elektronikmesse Ifa 2017 die Ultra Plus mit 400 GByte vorgestellt. Die Micro-SD-Speicherkarte weist die derzeit mit Abstand höchste Kapazität auf - bisher waren 256 GByte wie bei der Sandisk Extreme die Obergrenze. Der SDXC-Standard (Extended Capacity) unterstützt bis zu 2 TByte. Die neue Ultra Plus fasst zwar enorm viele Daten und weist eine brauchbare Leseschwindigkeit auf, dennoch müssen Nutzer über eine Stunde warten, wenn alle Inhalte übertragen werden sollen. Als Einsatzzweck für die Sandisk Ultra Plus mit 400 GByte nennt Western Digital nur Android-Smartphones und -Tablets, mit der Micro-SD-Karte können aber auch Geräte wie Microsofts Surface Pro mit mehr Speicher versehen werden. Die Lesegeschwindigkeit beträgt 100 MByte pro Sekunde, die Schreibgeschwindigkeit nennt der Hersteller nicht. Da die Ultra Plus aber A1-zertifiziert ist, muss sie zumindest konstant 10 MByte die Sekunde und 1.500 IOPS schaffen. Sandisk nutzt die UHS-I-Schnittstelle statt einem Interface mit UHS-II. Das würde theoretisch bis zu 312 MByte die Sekunde liefern, UHS-III schafft gar 624 MByte pro Sekunde und UFS-Cards bis zu 729 MByte...

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Bundestagswahl: Wem Deutsche mit ausländischen Wurzeln ihre Stimme geben

Die Spätaussiedler – vor allem aus Polen, Rumänien und den Nachfolgestaaten der Sowjetunion ins Land gekommenen Bürger – standen früher wie eine Burg hinter der Union. Sie sind konservativer als der Durchschnittsdeutsche und dankbar für Helmut Kohls entschlossenen Einsatz für ihre Umsiedlung. Untersuchungen zwischen den Jahren 2000 und 2008 ergaben Zustimmungswerte von um die 65 Prozent. In der letzten Untersuchung des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration aus dem Jahr 2015 zeigte sich ein regelrechter Absturz auf nur noch 45 Prozent.

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