Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Test von Wasserstoffbombe: USA drohen Nordkorea mit "massiver militärischer Reaktion"

Anzeige Nach dem jüngsten nordkoreanischen Atomtest haben die USA Pjöngjang mit einer militärischen Antwort auf jegliche Bedrohung gedroht. Washington werde jede Bedrohung seines Territoriums oder seiner Verbündeten durch Nordkorea mit einer „massiven militärischen Reaktion“ beantworten, „eine Reaktion, die sowohl effektiv als auch überwältigend“ sei, sagte Verteidigungsminister James Mattis am Sonntag nach einer Sitzung des Nationalen Sicherheitsrats der USA. Zuvor hatte Nordkorea die „erfolgreiche“ Zündung einer Wasserstoffbombe von „beispielloser Kraft“ gemeldet. „Wir haben zahlreiche militärische Optionen“, sagte Mattis vor dem Weißen Haus in Washington. „Wir haben die Kapazitäten, uns und unsere Verbündeten Südkorea und Japan zu verteidigen.“ Gleichzeitig betonte der Verteidigungsminister, Ziel der USA sei nicht die „totale Vernichtung“ Nordkoreas. UN-Sicherheitsrat beruft Sondersitzung zu Nordkorea ein Anzeige Der UN-Sicherheitsrat hat für Montagvormittag (Ortszeit) eine Sondersitzung einberufen. Das gaben die Vereinten Nationen am Sonntag in New York bekannt. Die USA, Japan, Frankreich, Großbritannien und...

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#TVDuell aus Netzsicht: "Das TV-Duell: Die AfD fragt, Merkel und Schulz antworten"

Das Vorspiel Angela Merkel versus Martin Schulz. 20.15 Uhr. Primetime. Das TV-Duell zur Bundestagswahl begann heute, wie sollte es anders sein, pünktlich zur besten Sendezeit. Anzeige Doch die eigentliche Show hat schon viel früher angefangen. Die SPD erklärt ihren Kandidaten einfach mal zum Sieger des Abends. Stunden bevor der Abend eigentlich begonnen und das Duell überhaupt stattgefunden hat. Erklärung danach: Blöde Panne. Dienstleister ist Schuld. Die Reaktionen lassen nicht lange auf sich warten: Anzeige Aber es brauchte gar keine Pannen der SPD um die Stimmung der Zuschauer anzuheizen. Die waren auch so schon gut drauf. Die Spannung war im digitalen Raum nahezu greifbar. Das Duell Kurz vor 20 Uhr sind die Kandidaten eingetroffen. Merkel im blauen Blazer mit silberner Kette ohne Deutschlandfarbe. Schulz mit Anzug und blauer Krawatte ohne Accessoires.  So unspannend wie die Outfits, waren dann auch die Erwartungen der Zuschauer. Das Duell Anzeige Vier Themenfelder waren gesetzt: Migration, Innere Sicherheit, Außenpolitik und soziale Gerechtigkeit. Der Großteil der Zeit wurde über die Flüchtlingspolitik...

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WELT-Umfrage: Wen fanden Sie überzeugender im TV-Duell?

Das TV-Duell am Sonntagabend galt als letzte Chance für SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz, den Rückstand auf Amtsinhaberin Angela Merkel und die CDU noch einmal entscheidend zu verkürzen. Denn die Zeit wird knapp: In genau drei Wochen, am 24. September, findet die Bundestagswahl statt – und in den Umfragen liegt die Union rund 15 Prozentpunkte in Führung. Anzeige Nach seiner Nominierung Ende Januar holte die SPD deutlich auf, die Medien schrieben von einem „Schulz“-Effekt, im Internet kursierten Bilder des nicht zu stoppenden „Schulz-Zuges“. Doch nach verlorenen Landtagswahlen im Saarland, Schleswig-Holstein und schließlich auch noch im Kernland Nordrhein-Westfalen fielen die Sozialdemokraten wieder auf Werte vom Anfang des Jahres zurück. Das TV-Duell gibt es in Deutschland seit 2002, als sich Kanzler Gerhard Schröder und sein CSU-Herausforderer Edmund Stoiber gegenüberstanden. Für Angela Merkel ist das Duell mit Schulz ihr vierter Auftritt in diesem Format – nach 2005 gegen Schröder, 2009 gegen Frank-Walter Steinmeier und 2013 gegen Peer Steinbrück. Anzeige Wie schnitt sie nun 2017 gegen Schulz ab? Wer machte aus Ihrer Sicht den...

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TV-Duell: Schulz würde als Kanzler EU-Beitrittsverhandlungen mit Türkei stoppen

Anzeige SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz will als Kanzler einen härteren Kurs gegen die Türkei fahren. „Wenn ich Kanzler bin, werde ich die Betrittsverhandlungen mit der EU abbrechen“, sagt er. Das Verhalten der Türkei lasse keine andere Wahl, obwohl er sich lange für den EU-Beitritt ausgesprochen habe. „Hier sind alle roten Linien überschritten. Der Punkt ist beendet.“ „Da müssen wir mit unseren europäischen Partnern darüber reden“, sagte er am Sonntag beim einzigen Fernsehduell mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) vor der Bundestagswahl. Merkel stimmte zu: „Die Türkei entfernt sich in einem atemberaubenden Tempo von allen demokratischen Gepflogenheiten.“ Sie verwies aber darauf, dass die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei von den EU-Staaten nur einstimmig beendet werden könnten. Die Gespräche fänden derzeit ohnehin nicht statt. Sie habe einen Beitritt der Türkei zur EU aber ohnehin nie gesehen. Es sei erforderlich, wirtschaftlichen Druck auf die Türkei auszuüben. So gehörten Kredite – etwa Hermes-Bürgschaften oder von der Weltbank – überprüft. Vorstellbar seien auch stärkere Reisewarnungen. „Das prüfen wir derzeit.“ ...

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TV-Duell Merkel vs. Schulz: Was für ein rückwärtsgewandtes Therapiegespräch!

Anzeige Was für eine vertane Chance, was für ein hageres Sprachpüree, weitgehend pointenfrei und ohne große Emotion. Angela Merkel hat dieses am Ende ziemlich glanzlose Duell gewonnen, und Martin Schulz hat es nach einem ziemlich beeindruckenden Anfang, weil er nicht bei seinen intellektuellen Leisten blieb. Seinen Schlussgag hatte er am Anfang verbraten und danach mit Machismo und heiterer Ruppigkeit versucht, die Kanzlerin unter Druck zu setzen. Das gelang auch, ein paar Treffer saßen. Aber sie reichten nicht, um die Kanzlerin ins Wanken zu bringen und schon gar nicht reichte es, um sich selbst als einen Politiker zu präsentieren, dem die noch unschlüssigen Wähler zutrauen, Deutschland als europäische Führungsmacht in schwierigen Zeiten zu führen. Deprimierend war der Abend am Ende aber auch, weil es wie ein rückwärtsgewandtes Therapiegespräch erschien, ohne jede Aura des Zukünftigen und Vorstellbaren. Es waren zwei Politikprofis, die sich pragmatisch und erdnah verhockt in altbekannten Ansichten verschanzten. Oft genug nur durch die Tonart des Vortrags zu unterscheiden. Die Moderatoren fragten gut und pointiert, aber der Sendung fehlte...

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Fußball – Belgien sichert sich das WM

Belgier siegen 2:1 in Griechenland – Niederlande wahren Quali-Chance – Frankreich nur 0:0 gegen Luxemburg – Schweiz bleibt makellosPiräus/Amsterdam/Toulouse – Belgien hat sich als erste europäische Mannschaft sportlich für die Fußball-WM 2018 in Russland qualifiziert. Die Belgier setzten sich am Sonntagabend in Piräus mit 2:1 (0:0) bei Griechenland durch und sicherten sich damit zwei Spieltage vor Abschluss der Qualifikation den Sieg in der Gruppe H.Belgien liegt mit 22 Punkten uneinholbar vor Bosnien und Herzegowina (14), das durch ein 4:0 (1:0) in Gibraltar an Griechenland (13) vorbeizog.Innenverteidiger Jan Vertonghen (70.) brachte Belgien in Führung, Zeca (73.) glich kurz darauf aus. Wiederum nur 120 Sekunden später sorgte dann Romelu Lukaku, der mit seinem Wechsel von Everton zu ManUnited zum teuersten Sommer-Einkauf der Premier League geworden war, für den Siegtreffer (75.).Belgien ist nach Gastgeber Russland, Brasilien, Mexiko, Iran und Japan die siebente Nation, die das WM-Ticket sicher hat.Niederländer wahren Chance auf WM-TicketDie Niederlande haben indes die Chance auf die Quali gewahrt. Oranje besiegte am Sonntag Bulgarien in Amsterdam 3:1 (1:0) und...

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Warum Wildwasserbahn und Co. den Kölner Dom schlagen

Konzept aus Übersee: Freizeitparks sind in Amerika sehr stark in der Gesellschaft verwurzelt. cstr. FRANKFURT, 3. September. Der Europa-Park schlägt Schloss Neuschwanstein, das Phantasialand den Kölner Dom: Neben Burgen, Schlössern und Altstädten sind zunehmend auch Freizeitparks und andere Attraktionen überaus begehrte Ziele unter Deutschland-Reisenden. Den Erfolg der Vergnügungsindustrie zeigt eine Umfrage der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) zu den beliebtesten Sehenswürdigkeiten: Die

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Frankfurts Oberbürgermeister ist erleichtert

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So viel Geld bringt die Zigarettenschatulle von Helmut Schmidt ein

Eine goldene Zigarettenschatulle des früheren Bundeskanzlers Helmut Schmidt hat bei einer Auktion 53.750 Euro eingebracht. Eine Privatperson aus Schleswig-Holstein habe das Stück ersteigert, sagte eine Sprecherin des Kunstauktionshauses Schloss Ahlden in der Lüneburger Heide am Sonntag. Das ist etwa das Doppelte des Schätzwertes. Bei der Dose handelt es sich dem Auktionshaus zufolge um ein Geschenk des damaligen Bundespräsidenten Walter Scheel zu Schmidts 60. Geburtstag am 23. Dezember 1978. Die Schatulle trägt den Bundesadler als Relief, die Inschriften „Einigkeit“, „Recht“ und „Freiheit“ sowie eine Widmung von Scheel. Schmidt, der im November 2015 im Alter von 96 Jahren gestorben war, war als starker Raucher bekannt. Am Sonntag wurde auch ein expressionistisches...

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Sieg gegen Bulgarien: Niederlande wahren Minimalchance auf WM in Russland

Die Niederlande haben ihre Minimalchance auf die Qualifikation zur Fußball-Weltmeisterschaft 2018 gewahrt. Die Elftal setzte sich am Sonntag in Amsterdam mit 3:1 (1:0) gegen Bulgarien durch, benötigt in den verbleibenden beiden Gruppenspielen aber weiterhin zwei Siege, um das Ticket nach Russland noch lösen zu können. Drei Tage nach dem 0:4-Debakel gegen Frankreich trafen Davy Pröpper (7./80.) und Arjen Robben (67.) für das Team von Bondscoach Dick Advocaat. Für Bulgarien war Georgi Kostadinow (69.) erfolgreich. In Gruppe A klettern die Niederländer um Kapitän Robben von Bayern München mit nun 13 Punkten aus acht Spielen auf den dritten Rang. Vor den beiden verbleibenden beiden Begegnungen gegen Schweden und in Weißrussland ist der zweite Platz theoretisch noch zu erreichen. Diesen belegen nach einem souveränen 4:0 (2:0) gegen Weißrussland die Schweden mit 16 Zählern hinter den...

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Provokation gegen Verbündete

Am Sonntagmorgen verbreitete Nordkoreas Nachrichtenagentur ein Foto eines lachenden Kim Jong-un neben einem Objekt, das als Wasserstoffbombe beschrieben wurde. Wenige Stunden später bebte in Nordkorea und Chinas Grenzregion die Erde. Schon bald sprachen südkoreanische und amerikanische Fachleute von einem Atomtest. Nachmittags folgte die offizielle Bestätigung aus Nordkorea. Die Zündung einer Wasserstoffbombe sei ein voller Erfolg gewesen, erklärte im ergriffenen Jubelton Nordkoreas berühmteste Fernsehansagerin vor dem Hintergrund eines Bildes von Nordkoreas heiligem Berg,...

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Im Konflikt mit Nordkorea halten die Vereinigten Staaten ein schlechtes Blatt

Für seine Verhältnisse fiel Donald Trumps erster Kommentar zu Pjöngjangs angeblicher Wasserstoffbombe dezent aus. „Nordkorea hat einen großen Atomtest durchgeführt“, twitterte der amerikanische Präsident am Sonntag sachlich. „Ihre Worte und Taten bleiben sehr feindselig und gefährlich für die Vereinigten Staaten.“ Andreas Ross Politischer Korrespondent für Nordamerika mit Sitz in Washington. F.A.Z. ...

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FAZ.NET-Liveblog zum TV-Duell Merkel gegen Schulz

FAZ.NET-Liveblog zum TV-Duell Merkel gegen Schulz TV-Duell Merkel gegen Schulz Schulz ärgert Merkel mit der Maut Von Schulz will Beitrittsverhandlungen mit Türkei abbrechen +++ Merkel verteidigt ihre Flüchtlingspolitik +++ SPD legt in Umfrage leicht zu +++ Verfolgen Sie das TV-Duell im FAZ.NET-Liveblog.

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US-Präsident: Das schrieb Obama seinem Nachfolger Trump zum Amtsbeginn

Anzeige Der ehemalige US-Präsident Barack Obama hat seinem Nachfolger Donald Trump im Januar zum Amtswechsel im Weißen Haus einen versöhnlichen und zugleich vorsichtig mahnenden Brief hinterlassen. In dem Schreiben, dessen Inhalt am Sonntag publik wurde, reflektiert er über die Verantwortung, die das Amt des Präsidenten mit sich bringt – darunter die Verpflichtung, die Demokratie zu hüten. Der Brief liest sich in dieser Passage wie eine Vorahnung: Trump ist in den gut sieben Monaten seiner bisherigen Amtszeit bereits mehrfach vorgeworfen worden, rechtsstaatliche Prinzipien zu missachten. So ging er Richter massiv an, versuchte, die Einstellung missliebiger strafrechtlicher Ermittlungen zu erreichen und begnadigte kürzlich einen Ex-Sheriff, dem wiederholte Verstöße gegen Bürgerrechte angelastet werden. Den handschriftlichen Brief ließ Obama am 20. Januar, dem Tag der Vereidigung, im Oval Office zurück – wie es bei Amtswechseln im Weißen Haus Tradition ist. Was in diesen Briefen steht, wird in der Regel erst später bekannt. Trump selbst hatte das Schreiben nach dem Lesen lediglich als „schön“ beschrieben, er „schätze es sehr“. „Viel Glück...

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Nordkorea: Wer zuckt zuerst – Kim oder Trump?

Anzeige Die scharfe Reaktion des amerikanischen Präsidenten gegen den „Schurkenstaat“ Nordkorea kam zwar nicht ohne die ihm unverzichtbare Selbstgefälligkeit aus, aber sie war präsidial und der Herausforderung angemessen. Pjöngjang, das am Sonntagvormittag (Ortszeit) seinen sechsten Atomwaffentest durchgeführt und dabei offenkundig erstmals eine Wasserstoffbombe zum Einsatz gebracht hatte, bleibe „in Worten und Taten sehr feindselig und gefährlich für die Vereinigten Staaten“, erklärte Donald Trump in einer Serie von drei Tweets kurz vor acht Uhr morgens Washingtoner Zeit. Auch für China, das den USA „zu helfen versucht, aber wenig erfolgreich ist“, sei Nordkorea „eine große Gefahr und eine Peinlichkeit“. Und dann hatte der amerikanische Präsident noch jene Ich-wusste-es-ja-sofort-Botschaft für die verbündete Regierung in Seoul parat. „Südkorea stellt fest, wie ich Ihnen vorausgesagt hatte, dass ihre Appeasement-Gespräche mit Nordkoreas nicht funktionieren werden, die verstehen nur eine Sache!“ Anzeige Welche diese „eine Sache“ allerdings ist, darüber hat jetzt weltweit banges Rätselraten eingesetzt. Wird...

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© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.