Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Wahl 2017: Auschwitz Komitee warnt vor AfD im Bundestag

Anzeige Das Internationale Auschwitz Komitee hat sich angesichts des zu erwartenden Einzugs der AfD in den Bundestag erschüttert gezeigt. „Mit ihrer Wahl wird in den Deutschen Bundestag eine menschenverachtende Kälte einziehen, die Überlebende des Holocaust gerade in Deutschland für überwunden gehalten hatten“, teilte Exekutiv-Vizepräsident Christoph Heubner am Freitag mit. Die Deutschen hätten sich „in ihrer großen Mehrheit auf einem schmerzhaften Weg vor der Geschichte ehrlich gemacht“, betonte er mit Blick auf das „jahrzehntelange Engagement“ bei der Aufarbeitung der NS-Vergangenheit. In den Augen der Überlebenden habe es einen Konsens gegeben, „der von der Mehrheit der Deutschen getragen wurde und der besagte, dass sich über die Geschichte kein Vergessen legen darf, wenn Deutschland weiterhin in der Demokratie bestehen will“. Dieser Konsens werde aller Voraussicht nach am Sonntag beendet sein. Anzeige Heubner verwies auf potenzielle Abgeordnete der AfD, die sich immer wieder dazu bekannt hätten, Erinnerungen an den Holocaust abzuräumen und aus dem Bewusstsein der Gesellschaft verbannen zu wollen. Auf den...

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Wahlkampfabschluss der Union: Merkel und Seehofer reden gegen Pfeifkonzert an

Anzeige Acht Mal war sie nun schon in Bayern. Mit ihrem neunten Auftritt im Freistaat beendet am Freitagabend Bundeskanzlerin Angela Merkel nicht nur ihre Wahlkampf-Tour. Ihr Auftritt auf dem Münchner Marienplatz wird auch zur kleinen Friedensgeste an den Mann, der ihr in den vergangenen zwei Jahren das Leben besonders schwer gemacht hat. Horst Seehofer. Auch der CSU-Chef ist 45 Stunden vor Schließung der Wahllokale auf Harmonie bedacht: In seiner knappen Begrüßung lobt er die Arbeit und das Engagement der Frau, die seit 12 Jahren Bundeskanzlerin ist: „Ich denke es waren gute Jahre für die Bundesrepublik Deutschland“, lobt Seehofer. Dennoch sind die beiden sichtlich irritiert. Was sich auf dem Platz vor dem Münchner Rathaus abspielt, spiegelt eine auf politischen Veranstaltungen in Bayern ungekannte angestaute Wut in Teilen der Bevölkerung wider. Eine Stunde lang versuchen Demonstranten die Redner niederzubrüllen. „Mit Pfeifen und Brüllen wird man die Zukunft nicht gestalten“ Anzeige Linke wie Rechte liefern sich dabei einen unseeligen Wettbewerb. „Widerstand global gegen Krieg und Kapital“ lautet auf der einen Seite die Parole....

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Enttäuschend

Vor Saisonbeginn hatte der Coach den Aufstieg als Ziel ausgegebenLustenau – Nach nur fünf Monaten ist Andreas Lipa seinen Trainerposten bei Austria Lustenau wieder los. Man habe sich von dem 46-Jährigen getrennt, gaben die Vorarlberger am Donnerstagvormittag bekannt. Die Entscheidung kommt zwei Tage nach der 0:2-Schlappe im ÖFB-Cup beim Viertligisten Oedt. Ein Nachfolger steht noch nicht fest.Lipa war Anfang April auf Interimstrainer Daniel Ernemann gefolgt, der wiederum nach dem Abgang von Lassaad Chabbi zu Ried eingesprungen war. Zuvor war Lipa beim 1. FC Bisamberg im niederösterreichischen Unterhaus engagiert gewesen. Vor Saisonbeginn hatte der ehemalige GAK-Profi "ganz klar" den Aufstieg als Ziel ausgegeben. Was abgesehen vom frühen Aus im Cup folgte, waren aber sechs Niederlagen in elf Spielen bei nur drei Siegen. Derzeit liegt Lustenau zwölf Punkte hinter Leader Wr. Neustadt auf Rang acht. (APA, 21.9.2017)

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Erste Liga

Zehn Vorarlberger holen in Wiener Neustadt 1:1-Remis – Innsbruck und Hartberg trennen sich 0:0Wien – Wiener Neustadt führt nach dem ersten Saisondrittel der Ersten Liga weiter die Tabelle an. Die Niederösterreicher blieben beim 1:1-Heimremis gegen Austria Lustenau aber zum dritten Mal in Serie ohne Sieg. Während Verfolger Hartberg nach einem 0:0 in Innsbruck weiter zwei Zähler zurückliegt, könnte Aufstiegs-Aspirant SV Ried mit einem Sieg im Abendspiel beim FAC bis auf einen Zähler herankommen.Nachdem auch Kapfenberg und Wattens (1:1) die Punkte teilten, hieß der einzige Sieger der zwölften Runde vor dem Rundenabschluss FC Liefering. Die nun viertplatzierten Salzburger bezwangen Blau-Weiß Linz zuhause locker 3:0.Neustadt kann zehn Lustenauer nicht biegenFür Wiener Neustadt endete auch das dritte Spiel hintereinander ohne Sieg. Aus dem Spiel heraus tat sich die Elf von Trainer Roman Mählich gegen kompakt stehende Gäste schwer. Lustenau, das sich nach dem Cup-Ausscheiden gegen Viertligist Oedt am Donnerstag von Trainer Andreas Lipa getrennt hatte, war unter "Feuerwehrmann" Daniel Ernemann anfangs sogar die aktivere Elf.Nach dem Seitenwechsel ließ Fabian Miesenböck...

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Blogs | Reinheitsgebot: Die Rückkehr des Dosenbiers

Mit der Einführung des Pfands verschwand die Bierbüchse über Nacht aus den Supermarkt-Regalen. Jetzt steigt ihr Markanteil wieder – sie soll sogar hip werden. Dosenbier ist ein Männerding, wie Harley-Davidson-Fahren oder Grill-Anwerfen. Das wussten schon die Tatort-Regisseure in den Achtzigern. Keiner konnte Dosenbier so stilecht trinken wie der Duisburger Kommissar Schimanski: nach einem stressigen Arbeitstag in seine Wohnung schleichen, Büchse aus dem Kühlschrank holen, sich auf die Couch werfen, die Lasche mit dem Daumen eindrücken, trinken, absetzen, Schaum vom Mund wischen, die leere Büchse zerknüllen, wegwerfen, nach der zweiten greifen und schließlich mit Jacke und Dose in der Hand eindösen. Das war Klischee in Reinform, aber die Bewunderung vom männlichen Rest der Republik war Schimanski gewiss. 2003 kam der grüne Umweltminister Jürgen Trittin dann mit seinem Dosenpfand, da war Schluss mit der Macho-Romantik. Trittin sprach von Ökologie und Verantwortung, und die Bierbüchse verschwand fast über Nacht aus Kühlschränken und Supermarkt-Regalen. Ganz schnöde in Zahlen ausgedrückt: Vor Einführung des Dosenpfands wurden in Deutschland fast 8...

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Umfrage: Jeder Zweite sehnt ein Ende von Merkels Kanzlerschaft herbei

Anzeige Jeder Zweite in Deutschland wünscht sich einer Umfrage kurz vor der Bundestagswahl zufolge ein Ende der Kanzlerschaft Angela Merkels. 50 Prozent der 2308 befragten Wahlberechtigten gaben dies in einer repräsentativen Online-Umfrage des Instituts YouGov an, die am Freitag veröffentlicht wurde. Gefragt wurde nach der Haltung zur Parole „Merkel muss weg“, die bei Wahlkampfveranstaltungen besonders von rechten Demonstranten zu hören war. Den Spruch an sich machte sich aber nur etwa jeder Sechste zu eigen: 16 Prozent sagten, sie unterstützten die Parole „gerade wegen ihrer Schärfe“. Am höchsten war die Zustimmung dabei mit 56 Prozent unter den AfD-Wählern, aber auch viele Anhänger der Linken (24 Prozent) und der SPD (21 Prozent) schlossen sich an. Einen signifikanten Unterschied zwischen Ost und West zeigen die Ergebnisse nicht. In Ostdeutschland unterstützten 18 Prozent die „Merkel muss weg“-Rufe, in Westdeutschland 16 Prozent, hieß es. Anzeige SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat unterdessen im Wahlkampfendspurt vor einer vierten Amtszeit von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) gewarnt. Der Union seien die Menschen egal. ...

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Porträt

Der 22-Jährige schickt sich an, bei Rapid eine feste Größe und zudem Publikumsliebling zu werden. Er hat "Fußball im Blut", vertraut dem lieben Gott. Mehr Punkte wären allerdings auch ein SegenWien – Boli Bolingoli sagt, dass alles einen Sinn habe. Er lächelt, das ist bei dem 22-jährigen Belgier ein alternativloser Dauerzustand. Warum dieses Grinsen? "Weil das Leben wunderschön ist, du musst dich daran erfreuen, fröhlich, demütig und dankbar sein." Der liebe Gott wisse schon, was er tut. "Aus mir hat er wohl einen coolen Typen gemacht." Rapids Trainer Goran Djuricin bestätigt das. "Boli ist ein Sonnyboy, er reißt alle mit, sein Lachen, seine Freundlichkeit, seine Offenheit sind ansteckend." Und kicken kann er auch.Boli hat Ende Juni einen Dreijahresvertrag unterzeichnet. Er wurde beobachtet, war fast ein Schnäppchen. Rapid im Speziellen und der österreichische Fußball im Allgemeinen sind in diesem wahnwitzigen Geschäft zu Außenseitern verkommen. Red Bull Salzburg ist die Ausnahme, allerdings ist auch dort ein Schrumpfen feststellbar. Bolis Cousin ist übrigens Romelu Lukaku, der Stürmer wurde im Sommer um schlappe 100 Millionen Euro von Everton an Manchester...

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Bundesliga – Djuricin vor WAC

Rapid-Trainer treibt vor allem mangelnde Effizienz seiner Elf vor dem Tor um – Wolfsberg bilanziert nach erstem Saisonviertel positivWien/Wolfsberg – Vor dem Heimspiel am Samstag gegen den WAC bietet sich Rapid ein nicht gerade erbaulicher Blick auf die Tabelle der Fußball-Bundesliga. Nach acht Runden liegen die Hütteldorfer lediglich auf Rang acht – allerdings beträgt der Rückstand auf Platz drei auch nur vier Punkte, weshalb Trainer Goran Djuricin einen baldigen Aufstieg in höhere Regionen für möglich hält."Die Formkurve geht nach oben, leider passt das noch nicht ganz mit den Ergebnissen zusammen", erklärte der Wiener. Seine Mannschaft ist seit vier Pflichtspielen ungeschlagen, aber in der Liga reichte es zuletzt nur zu zwei Remis. Die Unentschieden wurden immerhin in Salzburg und Altach geholt.In diesen Partien hatte Rapid starke Phasen, doch auch immer wieder Aussetzer, die letztlich Punkte kosteten. In diesem Zusammenhang haderte Djuricin vor allem mit der mangelnden Effizienz vor dem gegnerischen Tor. "Wenn die gepasst hätte, wären wir jetzt mit der Tabelle glücklicher", sagte der Coach und meinte außerdem: "Die Tabelle ist nicht ganz aussagekräftig,...

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Serie A – Benevento-Kapitän liefert positiven Doping

Anaboles Steroid bei Lucioni nachgewiesenBenevento – Der italienische Fußball-Profi Fabio Lucioni, Kapitän von Serie-A-Aufsteiger Benevento, hat nach dem Spiel gegen Torino am 10. September eine Dopingprobe mit Spuren des anabolen Steroids Clostebol abgegeben.Dem 29-jährigen Abwehrspieler droht eine Sperre von vier Jahren, er wurde vorläufig suspendiert. (APA – 22.9. 2017)

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Nationalratswahl – Erstwähler

Das politische Interesse von 16- bis 20-Jährigen ist seit 2013 deutlich gestiegen. 85 Prozent wollen ihre Stimme abgeben. Aber noch immer interessieren sich junge Männer mehr für Politik als gleichaltrige FrauenWien – Bei der Nationalratswahl am 15. Oktober gibt es ein Jubiläum zu feiern: Vor zehn Jahren wurde das aktive Wahlalter auf 16 Jahre gesenkt. 2008 durften dank dieser Maßnahme rund 90.000 unter 18-Jährige (1,5 Prozent aller Wahlberechtigten) erstmals die Zusammensetzung des Nationalrats mitbestimmen. Nun steht nach 2013 die dritte Bundeswahl bevor, bei der auch 16- bis 18-Jährige wahlberechtigt sind.Wie aber denken diese Jungwählerinnen und Jungwähler über Politik und ihr Wahlrecht? Eine dem STANDARD vorliegende Studie im Auftrag des Parlaments über "ErstwählerInnen bei der Nationalratswahl 2017" gibt Antworten, auch im Vergleich zur Bundeswahl 2013. Dazu wurden 309 Jugendliche zwischen 16 und 20 mittels Telefon- und Internetumfragen befragt.Die wichtigsten Ergebnisse der Studie:• Politisches Interesse Dieses ist seit 2013 deutlich gestiegen – und zwar in allen Ausbildungs- und Berufsgruppen. War damals nur ein Viertel der Erstwähler sehr oder ziemlich...

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Datenbank: Börsengang von MongoDB soll 100 Millionen US-Dollar bringen

Vor einigen Wochen ist durch einen Medienbericht bekannt geworden, dass der gleichnamige Hauptsponsor und -entwickler der freien NoSQL-Datenbank MongoDB offenbar seinen Börsengang vorbereitet. Diese Informationen haben sich als richtig erwiesen und die bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereichten Unterlagen sind nun öffentlich einsehbar. Das Kürzel an der Nasdaq wäre demnach MDB, mit seinem Börsengang will der Datenbank-Anbieter offiziell 100 Millionen US-Dollar einnehmen. Wie bei einem Börsengang zwingend erforderlich, listet der Antrag auch die vom Unternehmen selbst eingeschätzten Risikofaktoren auf. Die nehmen mehr als 30 Seiten ein und lesen sich teils drastisch. Allerdings listete auch Google 20 Seiten mit Risikofaktoren auf, Amazon immerhin noch 10. MongoDB sei noch ein recht junges Unternehmen, die Einkünfte seien nicht konsistent. Es sei daher schwierig, die künftigen Erfolgsmöglichkeiten abzuschätzen. Von Beginn an habe das Unternehmen Verluste angehäuft, bis zum 31. Juli 2017 ein Defizit von 393,2 Millionen US-Dollar. Die Ausgaben sollen sich nach dem Börsengang noch deutlich erhöhen, etwa im Sales- und Marketingbereich, Forschung und Entwicklung,...

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Remote Forensics: BKA kann eigenen Staatstrojaner nicht einsetzen

Das Bundeskriminalamt hat offenbar weiterhin Probleme, den selbst entwickelten Trojaner zum Einsatz zu bringen. Nach Angaben der Welt ist das beim BKA intern als "Remote Communication Interception Software" (RCIS) bezeichnete Programm bislang nicht zum Einsatz gekommen. Die Entwicklung soll nach Informationen der Zeitung rund 5,8 Millionen Euro gekostet haben, weitere 190.000 Euro sollen an den TÜV für eine Prüfung der Software geflossen sein. Nach Informationen der Zeitung soll die Software weitgehend unbrauchbar sein. Bislang könne nur Skype auf Windows-Rechnern überwacht werden. Smartphones, Laptops und Tablets könnten derzeit nicht überwacht werden. Auch andere Messenger wie Whatsapp, Telegram oder der Facebook-Messenger könnten nicht mitgelesen werden. Ebenfalls nicht im Einsatz sei der kommerziell beschaffte Finfisher-Trojaner. Das Programm des umstrittenen Herstellers wird derzeit ebenfalls vom TÜV untersucht. Noch in diesem Jahr soll eine zweite Version des Trojaners fertiggestellt werden, die dann auch auf Smartphones lauffähig sein soll. Wenn das BKA aber auch iPhones überwachen will, muss es bei den derzeitigen Exploit-Preisen erst einmal kräftig...

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Joint Venture: Microsoft und Facebook verlegen Seekabel mit 160 Terabit/s

Microsoft und Facebook haben in einem Joint Venture gemeinsam mit dem spanischen Telekommunikationsausrüster Telxius ein transatlantisches Seekabel verlegt. Die Kapazität des von Virginia Beach nach Bilbao verlaufenden Kabels soll 160 Terabit pro Sekunde betragen. Das Marea genannte Kabel soll rund 6.400 Kilometer lang sein und in der Lage sein, 71 Millionen HD-Streams gleichzeitig abzuwickeln. An der Anschlussstelle in Bilbao sollen auch Hubs in den Mittleren Osten und auf den afrikanischen Kontinent möglich sein. Die gesteigerte Kapazität soll vor allem dem Ausbau von Clouddiensten dienen. Planungen haben nach Hurrikan Sandy begonnen Die Planungen gehen offenbar auch auf die Erfahrungen mit dem Hurrikan Sandy aus dem Jahr 2012 zurück. Damals hatten überschwemmte Rechenzentren und Stromausfälle auch für tagelang andauernde Ausfälle verschiedener Webdienste gesorgt. Die neue Verbindung soll für weniger Störungen sorgen. Nach dem Unwetter hätten beide Unternehmen festgestellt, dass man im Grunde die gleichen Probleme lösen wolle. "Wir sind uns immer wieder auf Industrietreffen begegnet", sagte Frank Rey, Direktor für Globale Netzwerkstrategien bei Microsoft....

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UAV: Matternet startet Drohnenlieferdienst in der Schweiz

Eilige Medikamente, Blutkonserven oder medizinische Proben werden in der Schweiz ab kommendem Jahr per Luftfracht an Krankenhäuser und Labore ausgeliefert. Das kalifornische Unternehmen Matternet richtet einen Transportdienst mit Coptern ein. Diese werden auch in Städten unterwegs sein. Matternet setzt als Transportvehikel den Quadrocopter Matternet M2 ein. Der kann eine Nutzlast von zwei Kilogramm über eine Distanz von bis zu 20 Kilometern transportieren. Die Fluggeschwindigkeit beträgt dabei 70 Kilometer pro Stunde. Matternet stellt Landeplätze auf Zu dem System gehört zudem ein Landeplatz für die unbemannten Fluggeräte (Unmanned Aerial Vehicles, UAV), die Matternet Station, die das Unternehmen gerade vorgestellt hat. Dort parkt ein UAV, wenn es nicht benötigt wird. Darüber wird es zudem beladen und mit frischen Akkus versorgt. Soll eine M2 beispielsweise eine Blutprobe aus einem Krankenhaus in ein Labor bringen, wird die Probe zunächst in einen speziellen Versandcontainer gepackt. An der Seite der Matternet Station befindet sich eine Ladeklappe. Darin ist eine Kamera integriert, mit der der Transportbehälter gescannt wird. Daraufhin öffnet sich die Klappe...

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Brexit-Rede von Theresa May: "Wir werden EU-Bürger bitten, sich zu registrieren"

Anzeige Die britische Premierministerin Theresa May will mehr Zeit für die Umsetzung des EU-Austritts ihres Landes. Dafür hat sie in ihrer Grundsatzrede am Freitag in Florenz eine befristete Übergangsphase nach dem Brexit vorgeschlagen. Sie gehe von einer Dauer von etwa zwei Jahren aus, sagte May. Das werde „wertvolle Sicherheit schaffen“. Großbritannien wird die EU im März 2019 verlassen. May deutete an, dass Großbritannien während dieser Übergangszeit Beiträge in den EU-Haushalt zahlen könnte. Kein Mitgliedsland der EU müsse wegen des Brexits mehr Geld einzahlen oder bekomme weniger heraus. „Großbritannien wird Verpflichtungen einhalten, die wir während unserer Mitgliedschaft gemacht haben“, sagte May zudem. Experten in Brüssel rechnen mit 60 bis 100 Milliarden Euro, die London der EU schuldet. Diese Rechnung umfasst gemeinsam eingegangene EU-Finanzverpflichtungen für Haushalt, Fördertöpfe und Pensionslasten. „Kreative Lösungen“ für Handelsbeziehungen Anzeige Sie strebt „kreative Lösungen“ in den künftigen Handelsbeziehungen zwischen Großbritannien und der EU an. Modelle nach dem Vorbild etwa von Norwegen und Kanada...

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© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.