Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Atomkonflikt: Nordkorea versteht Trump-Tweet als Kriegserklärung

Anzeige Der Atomstreit zwischen Nordkorea und den USA spitzt sich weiter zu: Nordkorea fasse die jüngsten Kommentare von US-Präsident Donald Trump als „Kriegserklärung“ auf, sagte Außenminister Ri Yong Ho laut der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap am Montag in New York. „Das ist ganz klar eine Kriegserklärung, weil solche Worte von einem amtierenden amerikanischen Präsidenten kommen“, äußerte der Chef-Diplomat des autoritär regierten Landes bei einem kurzfristig einberufenen Presseauftritt vor einem Hotel in der US-Metropole. Trump hatte am Samstag getwittert, Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un und seine Regierung würden „nicht mehr lange hier sein“. Am selben Tag schickten die USA mehrere Langstreckenbomber aus Guam und Kampfjets in den internationalen Luftraum östlich von Nordkorea, um im Streit um das Atomprogramm Nordkoreas Stärke zu demonstrieren. Ri drohte zudem mit dem Abschuss strategischer Bomber der USA – selbst, wenn diese nicht in den nordkoreanischen Luftraum eindringen würden. Solange die USA den Krieg erklärten, „werden wir uns von jetzt an das Recht der Selbstverteidigung vorbehalten, einschließlich...

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Rekorde, Rekorde, Rekorde: Das sind die Extreme der Bundestagswahl

Höchster Gewinn/Verlust einer Partei in einem Wahlkreis Quelle: Infografik Die Welt/ZGB grafik Anzeige Im Wahlkreis Sächsische Schweiz Osterzgebirge gewann die AfD 27,6 Prozent der Zweistimmen im Vergleich zur Wahl 2013. Die CDU verlor 20,3 Prozent der Zweitstimmen. Beides ist Rekord. Bei den Erststimmen gewann die AfD aus dem Stand 37,4 Prozent. 2013 war sie im Wahlkreis gar nicht angetreten. Der Grund für den Sieg? Frauke Petry. Sie sicherte sich das Direktmandat im Wahlkreis. Die CDU büßte zugleich 21,4 Prozentpunkte der Erststimmen ein. Beides – also der Zugewinn für die AfD bei Erststimmen und der Verlust für die CDU – ist bundesweit der Höchstwert. Die höchste Wahlbeteiligung Quelle: Infografik Die Welt/ZGB grafik Anzeige Die höchste Wahlbeteiligung wurde im Wahlkreis München Land erreicht (84,3 Prozent), die niedrigste in Duisburg II (64,8 Prozent). 2013 wurde die höchste Beteiligung im Berliner Wahlkreis Steglitz-Zehlendorf registriert (79,8 Prozent), die niedrigste im Kreis Harz (58,9). Die Wahlbeteiligung stieg im Vergleich zu 2013 deutschlandweit von 71,5 auf 75 Prozent. Größter Zuwachs/Verlust bei der...

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Berlin: "Arsch hoch, SPD erneuern"

Anzeige Michael Müller klang schlecht gelaunt, als er nach der strapaziösen Wahlnacht im Inforadio des RBB Auskunft über sein Befinden geben sollte. Gar kein guter Morgen sei das heute, das miese Bundestagswahlergebnis, das Erstarken der AfD und dann auch noch das Ja zur Offenhaltung des Flughafens Tegel – das sei schon „schwer zu ertragen“, sagte Berlins Regierender Bürgermeister (SPD). Engagiert und für seine Verhältnisse geradezu emotional hatte Müller für ein Nein beim Volksentscheid gekämpft. Und jetzt? Ist die SPD abgeschmiert, die Volksabstimmung verloren. Für Müller läuft es alles andere als gut. Als SPD, Linkspartei und Grüne in Berlin nach der Abgeordnetenhauswahl vor einem Jahr ihre Regierungskoalition schmiedeten, hatten sie sich gegenseitig versprochen, eine „Koalition auf Augenhöhe“ führen zu wollen. Das ist für die SPD schneller als gedacht Wirklichkeit geworden. Bei der Bundestagswahl zog die Berliner Linke nun sogar an ihr vorbei. Die Sozialdemokraten landeten abgeschlagen mit 17,9 Prozent auf Platz drei hinter CDU und Linkspartei. Ein Desaster. Senat ist gegen Tegel vereint Anzeige Dennoch: Trotz Niederlage hat...

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Bundestagswahl 2017: Die FDP will nur unter einer Bedingung mitregieren

Anzeige Konstantin Elias Kuhle ist ein junger Mann von 28 Jahren, der ein bewegtes Jahr hinter sich hat. Im April legte er sein Zweites Juristisches Staatsexamen ab, startete danach als Rechtsanwalt bei einer Hannoveraner Kanzlei ins Berufsleben. Ebenfalls im April wurde er als Vorsitzender der Jungen Liberalen wiedergewählt, ein politisches Amt, das er seit 2014 innehat – und das in den vergangenen Monaten reichlich Wahlkampfarbeit bedeutete. Seit dem frühen Montagmorgen weiß Kuhle nun, dass sich diese Arbeit gelohnt hat. Er war von der niedersächsischen FDP auf Platz sechs der Landesliste für den Bundestag nominiert worden. 9,3 Prozent der Zweitstimmen holten die Liberalen in Niedersachsen. Das ist zwar etwas weniger als die 10,7 Prozent bundesweit, reicht aber für sieben Abgeordnete. Ab sofort ist Kuhle also Mitglied des Bundestags, als einer von insgesamt 80 FDP-Politikern. Rund drei Viertel dieser liberalen Mandatsträger geht es wie Kuhle: Sie verfügen über keinerlei Erfahrungen in der Parlamentsarbeit auf Bundesebene – und sehen sich jetzt der Erwartung gegenüber, „staatspolitische Verantwortung“ zu übernehmen. Sie sollen mit Union und Grünen...

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Bundestagswahl: Jamaikas Botschafterin freut sich über mögliches Parteienbündnis

Anzeige Angesichts der Koalitionsüberlegungen in Deutschland freut sich die Botschafterin Jamaikas über die „tolle Markenwerbung“ für ihr Land: „Das ist natürlich wundervoll, dass hier gerade jeder den Namen unserer Heimat im Munde führt“, sagte die Botschafterin der Karibikinsel in Berlin, Margaret Jobson, der „Stuttgarter Zeitung“ und den „Stuttgarter Nachrichten“. Auch das Außenministerium des Inselstaates wisse das zu schätzen. Eine sogenannte Jamaika-Koalition aus Union, FDP und Grünen wäre ein gutes Omen für die deutsche Politik, zeigte sich die Botschafterin überzeugt. Schließlich funktioniere selbst die Einstimmenmehrheit der jamaikanischen Regierung im Parlament in Kingston „einwandfrei“. Jobson bemühte sich, mit einem Klischee über ihr Land aufzuräumen: „Bei uns läuft nicht jeder bekifft herum“, sagte die Diplomatin. Dass ihre Landsleute hingegen immer gute Laune hätten sei korrekt: „Unsere Menschen sind gut drauf und lieben Menschen.“ Anzeige Da die SPD nach ihrer herben Niederlage bei der Bundestagswahl am Sonntag in die Opposition gehen will, gilt ein Jamaika-Bündnis derzeit als einzige...

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Martin Schulz : Ein Hauch von Realitätsverweigerung

Martin Schulz’ rauflustiger Auftritt am Sonntagabend in der „Berliner Runde“ darf primär als Signal nach innen verstanden werden. Er kämpft um seinen Verbleib an der Spitze der SPD, auf den er sich noch am Wahlabend festlegte. So hart gegen Merkel hätte Schulz besser schon im TV-Duell auftreten können, wird in der SPD-Fraktion gelästert. Ein gewisser Unmut über Schulz ist in der Partei also vorhanden. Der in der SPD-Spitze recht einvernehmlich beabsichtigte Wechsel in die Opposition wird von Schulz bekräftigt. Noch als Kanzlerkandidat hatte er die Option eines Eintritts in ein Kabinett Merkel nicht ausgeschlossen. Am Montag hält er sich ein – anderes – Hintertürchen offen.

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Bundestagswahl: Deutsche finden Jamaika plötzlich besser als die große Koalition

Anzeige Die sogenannte Jamaika-Koalition aus CDU/CSU, FDP und Grünen ist im Ansehen der Deutschen deutlich gestiegen. In einer ARD-Umfrage vom Institut InfratestDimap am Tag nach der Wahl finden 57 Prozent der Befragten die Koalition gut oder sogar sehr gut. Das ist im Vergleich zur Infratest-Umfrage vom Wahltag ein Anstieg von 34 Prozentpunkten. Gleichzeitig sinkt bei den Deutschen die Zustimmung zur großen Koalition. Die vom sozialdemokratischen Kanzlerkandidaten Martin Schulz ausgeschlossene Variante aus Union und SPD finden nur noch 31 Prozent gut oder sehr gut - ein Minus von acht Prozent. Einer Minderheitsregierung der Union können die Befragten auch wenig abgewinnen. Gerade mal 26 Prozent sprechen sich dafür aus. Jamaika ohne CSU nicht möglich Anzeige Bei einer Jamaika-Koalition auf Bundesebene handelt es sich genau genommen nicht um ein Dreier-, sondern um ein Vierer-Bündnis. Zwar wären nur drei Fraktionen daran beteiligt, weil CDU und CSU eine Fraktionsgemeinschaft bilden. Es müssen aber vier Parteien miteinander verhandeln: CDU, CSU, FDP und Grüne. Die CSU stimmte am Montag dafür, die Fraktionsgemeinschaft mit der CDU...

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Wahlkampf

Experten analysieren, was es mit den Botschaften der Spitzenkandidaten zur Deutschland-Wahl auf sich hatWien – Die Reaktionen der heimischen Spitzenpolitik haben nicht lange auf sich warten lassen. SPÖ-Chef und Kanzler Christian Kern schlussfolgerte nach Bekanntwerden der herben Verluste von SPD und CDU/CSU sowie des guten Abschneidens der AfD: Die Politik dürfe "Probleme nicht ignorieren", die SPÖ habe die Sorgen der Menschen längst erkannt und gehe den "Weg der Veränderung" konsequent weiter.ÖVP-Spitzenkandidat Sebastian Kurz ließ das Wahlvolk wissen: "Die Flüchtlingspolitik ist von vielen Politikern und traditionellen Parteien in Europa nicht ernst genug genommen worden." Die FPÖ leitet aus der Deutschland-Wahl gar den "Willen nach Veränderung in Europa" ab, und Grüne sowie Neos erhoffen sich durch das Abschneiden ihrer Schwesterparteien Rückenwind.Agendasurfing betreibenStellt sich die Frage: Hat eine Wahl im Nachbarland überhaupt irgendeine Auswirkung auf das Wahlverhalten in Österreich? Die Antwort des Politologen Peter Filzmaier fällt zunächst klar aus: "Nein", dafür gebe es keinerlei empirische Belege, wie er im STANDARD-Gespräch sagt. Allerdings sei es...

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Vorwurf – Lunacek zu Kurz im Puls 4

Kurz wirft Lunacek "falsch verstandene Toleranz" vor – Unterschiede zwischen ÖVP-Chef und Grünen-Spitzenkandidatin in Gesellschafts-, Europa- und MigrationspolitikWien – Einigermaßen höflich, in der Sache aber durchgehend kontroversiell ist das erste direkte TV-Duell zwischen ÖVP-Obmann Sebastian Kurz und Grünen-Spitzenkandidatin Ulrike Lunacek Montagabend auf Puls 4 verlaufen. Ob in der Europa-, der Migrations- oder der Gesellschaftspolitik, nirgendwo fanden die beiden Listenersten einen gemeinsamen Nenner.Die Differenzen gingen schon los, als Lunacek bei der mittlerweile traditionellen Geschenkübergabe zu Beginn des Duells Kurz eine Torte mit einem lesbischen und einem schwulen Paar auftischte. Der damit verbundene Wunsch, dass die ÖVP im Parlament die Abstimmung über eine Öffnung der Ehe für alle frei geben sollte, wurde von Kurz zurückgewiesen. Der VP-Chef betonte, immer gegen jegliche Form der Diskriminierung gewesen zu sein. Es sei aber legitim und richtig, dass man im Namen zwischen Verpartnerung und Ehe unterscheide: "Das haben wir weitgehend geschafft."Kurz gegen Quoten im ParlamentNicht besser erging es Lunaceks Ansinnen, die Parteienfinanzierung auch an...

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Burgenland

Im Schatten hochrangiger Straßen und zweier Bahnlinien sucht die zweisprachige Gemeinde den Ausgleich zwischen roter Mehrheit, schwarzem Bürgermeister und starker grüner AmbitionWulkaprodersdorf – Die Gemeinderatswahl in Wulkaprodersdorf/Vulkaprodrstof, der zweisprachigen Gemeinde nahe Eisenstadt, ist in vielerlei Hinsicht spannend. Immerhin stellt die ÖVP in der stets tiefroten Gemeinde mit Fritz Zarits den ersten Bürgermeister seit Menschengedenken. Zarits ist aber auch einer von 21 Bürgermeistern im Burgenland, die keine Gemeinderatsmehrheit hinter sich haben. Die SPÖ ist weiterhin stärkste Fraktion, die Absolute hat man 2012 aber verpasst.Zarits sieht darin nicht unbedingt einen Nachteil. Auf ruckzuck, klar, gehe da natürlich nichts. Als Minderheitenbürgermeister muss er sich – mehr als die Kollegen und Kolleginnen mit einer Absoluten im Rücken – den Vorstellungen und Wünschen der anderen jedenfalls offensiv stellen. Das Ortsparlament ist solcherart ein echter Debattierklub und keine bloße Abnick-Anstalt, wie es sie da und dort ja auch gibt oder geben soll.BundesbahnbluesDas verlaufe im wesentlichen konfliktarm, bestätigen auch die roten Kollegen. Hilfreich...

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Methadon: Das letzte Mittel

Mit Wundern ist es so eine Sache. Man sehnt sie inniglich herbei, aber sie werden selten wahr. Gerade ist wieder von einem Wunder die Rede. Es kommt in Form eines altbekannten Präparates daher und hat einen eher schmuddeligen Ruf. Methadon sein Name. Nun soll es wirksam Krebs bekämpfen können. Z+Wählen Sie Ihren Zugang und lesen Sie direkt weiter. Sie sind bereits Digital-Abonnent? Hier anmelden

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WatchOS 4.0 im Test: Apples praktische Taschenlampe mit autarkem Musikplayer

Apple hat bereits die vierte WatchOS-Version freigegeben. Das neue Betriebssystem für Apples Smartwatches bringt eher kleine Änderungen, die in der Praxis aber relevanter als so manche vergangene große Änderung sind. So gibt es eine leicht erreichbare Taschenlampe, neue Zifferblätter und auch die Bedienung wurde überarbeitet. Getestet haben wir WatchOS 4.0 auf der Apple Watch Series 2 aus dem vergangenen Jahr sowie auf der ersten Apple Watch. Taschenlampe im Kontrollzentrum Die ein oder andere Änderung in WatchOS 4.0 ist unerwartet, aber äußert praktisch. Wer auf der Uhr nach oben wischt, der findet im Kontrollzentrum eine neue Option: die Taschenlampe. Sie wird denjenigen gefallen, die sich ohne ihr Smartphone im Dunkeln bewegen, und ist klug umgesetzt. Wer die Taschenlampe aktiviert, bekommt nicht sofort die volle Helligkeit ins Gesicht. Erst mit der Armgelenkdrehung wird sie heller. Durch die große Fläche ist das Licht nicht so hart für andere. Das Smartwatch-Display erreicht bei weitem nicht die Helligkeit der iPhone-Taschenlampe oder einer guten kleinen LED-Leuchte, reicht aber aus. ...

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MacOS 10.13: Apple gibt High Sierra frei

Über den Mac App Store hat Apple die nächste MacOS-Version als kostenlosen Download freigegeben. Die letzte Beta-Phase, die mit dem Goldmaster Candidate am 14. September 2017 gestartet wurde, ist damit abgeschlossen. Das neue MacOS 10.13 alias High Sierra bringt vor allem Neuerungen im Unterbau mit. So wird das Dateisystem APFS Pflicht für Nutzer, die eine SSD besitzen. Für Festplatten und Fusion Drives ist das System hingegen noch nicht bereit, weswegen die Unterstützung dafür erst einmal nicht kommt. Neu hinzu kommt bei neueren Macs die Unterstützung von High Efficiency Video Encoding (HEVC). Es braucht dafür aber einen schnellen Prozessor. Laut Apples Fußnote zu den Neuerungen ist ein Core i der sechsten Generation etwa für 4K-Inhalte mit HEVC notwendig. Einige von Apple als aktuell verkaufte Rechner können das nicht. Das gilt etwa für den seit 2014 im Handel befindlichen Mac Mini. Apple selbst versucht bei Hardware-Datenblättern Details zur Prozessorgeneration zu vermeiden, so dass Endanwender die Fußnote zu High Sierra kaum einordnen können. Eine weitere Neuerung ist Metal 2 als Grafikschnittstelle. Entwickler können jetzt ihre Software basierend auf...

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Werksreset: Unitymedia stellt Senderbelegung heute in Hessen um

Nach Problemen bei der Senderneuordnung in Nordrhein-Westfalen Ende August wagt Unitymedia die Umstellung nun in Hessen. Das gab der Kabelnetzbetreiber bekannt. Die TV-Sendersortierung in Hessen wurde zuvor zweimal aufgeschoben. Unitymedia bittet seine TV-Kunden, angefangene Sendersuchläufe nicht vorzeitig abzubrechen. Viele Sender befänden sich nach der Kanalneubelegung auf anderen Programmplätzen. Die Einrichtung könne je nach Gerät bis zu mehrere Minuten dauern. Sollten danach Programme fehlen, empfiehlt Unitymedia das Zurücksetzen des TV-Gerätes auf den Werkszustand (Reset) und das erneute Durchführen eines Sendersuchlaufs. Sollten dann immer noch Sender nicht angezeigt werden, bittet Unitymedia die Kunden um Kontaktaufnahme, um individuell helfen zu können. Unitymedia nutzte in Nordrhein-Westfalen zuerst den Kanal 5 im Bereich 178 MHz für Sender wie RTL, Sat.1 oder Pro7. Wegen schlecht abgeschirmter Koaxialkabel in den betroffenen Häusern kam es zu Störungen durch das digitale Radio DAB+, das im Kanal 5C arbeitet. Nun hat der Betreiber die Programme in einen anderen, weniger störanfälligen Frequenzbereich geschoben. "Mit dieser modifizierten...

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Bundestagswahl: Israel ist beunruhigt über die AfD

Anzeige Egal ob auf Twitter, Facebook, im Fernsehen, Funk oder Print: Israelische Politiker sind eigentlich dafür bekannt, ihre Gedanken enorm schnell zu verbreiten. Doch einen Tag nach der Bundestagswahl suchte man vergeblich nach einer offiziellen Reaktion auf den Einzug der AfD ins deutsche Parlament. Premierminister Benjamin Netanjahu beglückwünschte Angela Merkel zwar noch in der Nacht zum Montag auf seiner Facebook-Seite, allerdings in sehr knappen Worten: „Gratulationen für Angela Merkel, einer wahren Freundin Israels, anlässlich ihrer Wiederwahl zur Kanzlerin“. Kein Wort dazu, was der Premier des jüdischen Staates darüber denkt, dass mit der AfD die drittgrößte Fraktion im Bundestag das Andenken an Wehrmachtsoldaten hochhält, deren Eroberungsfeldzug im Zweiten Weltkrieg den Massenmord der Nazis an den Juden erst möglich gemacht hatte. „Warnsignal für Israel und das jüdische Volk“ Anzeige Doch Hinterbänkler äußerten sich, auch in Israels Medien spielen die Wahlen eine große Rolle. Dabei zeigt sich, dass die Reaktionen auf den Wahlerfolg der AfD durchaus unterschiedlich ausfallen. Manche israelischen Politiker...

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