Oliver Zdravkovic

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Iris Gleicke: Ostbeauftragte der Regierung kritisiert Merkels "Politik des Einlullens"

Anzeige Nach dem starken Wahlergebnis für die AfD in den ostdeutschen Bundesländern hagelt es von allen Seiten Kritik – in sozialen Netzwerken wurde sogar von einigen scherzhaft gefordert, Sachsen aus der Bundesrepublik auszuschließen. Dort wurde die AfD stärkste Kraft vor der CDU. Nun hat die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Iris Gleicke (SPD), die Ostdeutschen in Schutz genommen. Sie finde es „fürchterlich“, wie viele Stimmen die AfD auch in ihrer südthüringischen Heimat abgeräumt habe, sagte Gleicke der „Berliner Zeitung“. „Aber alle, die jetzt wegen der AfD-Erfolge im Osten Zeter und Mordio schreien, muss man daran erinnern, dass die AfD bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg im vergangenen Jahr mal eben satte 15 Prozent eingefahren hat.“ Gleicke fügte mit Blick auf Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hinzu, was Deutschland jetzt „definitiv nicht mehr braucht, ist eine Politik des Nichtstuns und des Einlullens mit der Raute in der Flagge“. Das sei vielleicht taktisch clever und kurzfristig von Erfolg gekrönt, „aber letztlich bringt es die Neonazis in die Parlamente und die Demokratie aus den Fugen“. Tillich übt Selbstkritik ...





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