Oliver Zdravkovic

Sport, Politik, Technik, Psychologie

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Eishockey-Liga

Locke verhinderte kurz vor Schluss mit siebentem Saisontreffer OvertimeSalzburg – Die Black Wings Linz haben am Donnerstag mit einem 5:4-Erfolg bei Red Bull Salzburg den dritten Rang in der Erste Bank Eishockey-Liga (EBEL) verteidigt. Die Gäste ließen sich im packenden Schlussdrittel trotz einer nahenden Overtime nicht aus dem Konzept bringen: Corey Locke sorgte 38 Sekunden vor Ende mit seinem siebenten Saisontreffer zum 5:4 noch für die Entscheidung in regulärer Spielzeit.Die Linzer verkürzten damit nach dem ersten Spiel der 24. Runde vorläufig den Rückstand auf Leader Vienna Capitals (55) auf 14 Punkte bzw. auf den KAC (44) auf drei Zähler. Den Salzburgern glückte es nicht, den Linzern nach zuletzt zwei 3:4-Niederlagen gegen Wien und in Zagreb die dritte knappe Niederlage zuzufügen.Bei den Salzburgern feierte auch der 27-jährige Slowake Martin Stajnoch, der erst am Dienstag geholt worden war, ein standesgemäßes Debüt mit dem Treffer zum 2:2 (20.). Brant Harris stellte im Mitteldrittel aus einem Powerplay auf 3:2 (35.), doch so richtig spannend wurde das Match im Schlussabschnitt. Die Oberösterreicher verwandelten den Rückstand durch Treffer von Schofield (41.)...

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Pharmakonzern Sanofi: Neue Arzneien gegen Diabetes und Fettleibigkeit

Wenn der Gegenwind kräftig bläst, tut Rückenstärkung gut. Da passt es gut ins Bild, wenn Stefan Oelrich das Werk Höchst von Sanofi lobt. Höchst sei der traditionsreichste Standort des Pharmakonzerns, in dessen Vorstand der gebürtige Norddeutsche sitzt. Vor fast 100 Jahren kamen von dort die ersten Insuline gegen Diabetes auf den Markt, wie er erläutert. „Und das werden wir auch bald feiern.“ Das klingt alles gut, doch ist es gleichsam Vergangenheit. Gegenwärtig sinken die Umsätze mit Höchster Arzneien für Zuckerkranke. In den ersten neun Monaten des Jahres hat Sanofi noch 4,15 Milliarden Euro mit diesem Medikamenten erlöst – das waren elf Prozent weniger als vor einem Jahr. Der Grund ist der Ablauf eines Patents auf den Kassenschlager Lantus, ein Langzeitinsulin. Vor allem in Amerika herrscht nun Konkurrenz und Preisdruck auf das Mittel aus Höchst. ...

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Helfen Sie bei der Recherche mit

Bürger mit Zweitwohnsitz in Niederösterreich sind nicht mehr automatisch wahlberechtigt. In Kooperation mit der Rechercheplattform DOSSIER bittet DER STANDARD Leser um Mithilfe bei einer RechercheSt. Pölten – Wer zum Stichtag der Landtagswahl 2013 einen Nebenwohnsitz in einer niederösterreichischen Gemeinde hatte, war wahlberechtigt. Bei der Landtagswahl im kommenden Jänner ist die Sache nicht mehr so klar: Nach einer Änderung des Landesbürgerevidenzgesetzes müssen Zweitwohnsitzer begründen, warum sie wahlberechtigt sind.Die Umsetzung des Gesetzes obliegt den Gemeinden – und die handhaben das, das haben erste Recherchen von "Dossier" und STANDARD bereits gezeigt, durchaus unterschiedlich.Um herauszufinden, ob es sich bei bereits bekannten Problemen um Einzelfälle handelt oder ob flächendeckend Schwierigkeiten bestehen, startet DER STANDARD einen Rechercheaufruf an seiner Leserinnen und Leser: Sie haben einen Zweitwohnsitz in einer niederösterreichischen Gemeinde? Dann füllen Sie bitte das untenstehende Formular aus und helfen Sie uns bei unserer Recherche. Vielen Dank! Beantworten Sie die Umfrage direkt auf Google Forms.Über die Ergebnisse der Umfrage werden DER...

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Türkis-Blau

Durnwalder sieht die Chance bei einer ÖVP-FPÖ-Regierung höher als in der Vergangenheit. Mit ehemaligen SVP-Mandataren richtet er eine Petition an die VerhandlerBozen – In der Diskussion über eine Aufnahme der Doppelstaatsbürgerschaft für Südtiroler in das türkis-blaue Regierungsabkommen meldet sich nun Altlandeshauptmann Luis Durnwalder (SVP) zu Wort. Die Situation für Südtirol sei in dieser Angelegenheit "so günstig wie noch nie", sagt Durnwalder. "Es wäre eine schöne Geste."Durnwalder unterschrieb laut Medienberichten zusammen mit 24 weiteren ehemaligen Mandataren der Südtiroler Volkspartei und Funktionären eine entsprechende Petition, die an die Koalitionsverhandler in Wien geschickt wurde. Es sei ein "sehnlicher Wunsch vieler Südtiroler, die österreichische Staatsbürgerschaft als Zeichen ihrer Verbundenheit mit dem historischen Vaterland Österreich wiederzuerlangen", heißt es in dem Brief."Wenn Wünsche deponiert werden können, dann soll man das auch tun. Es soll nicht der Eindruck erweckt werden, dass die Südtiroler passiv sind und die doppelte Staatsbürgerschaft gar nicht wollen", sagt Durnwalder. Die Chance darauf sei bei einer ÖVP-FPÖ-Regierung...

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„Frankfurt & ich“: Als erste Frau am Ruder

Quelle: FAZ.NET Veröffentlicht: 30.11.2017 13:35 Uhr

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Nervenkrieg um die Zukunft von Air Berlin und Niki

Die Zukunft der Air-Berlin-Tochtergesellschaft Niki ist zum entscheidenden Konfliktthema in der Aufteilung der insolventen Berliner Fluggesellschaft geworden. Da sich Zweifel mehren, ob die EU-Kommission die Übernahme von Niki durch die Deutsche Lufthansa und deren Marke Eurowings durchwinkt, zeigt sich der Konzern zu Zugeständnissen bereit. Bis zum Fristablauf um Mitternacht in der Nacht zum Freitag wollte Lufthansa nach Informationen aus Branchenkreisen Vorschläge einreichen, um Bedenken der Wettbewerbshüter auszuräumen. Zuerst hatte dies die Zeitung „Bild“ gemeldet. Demnach will der Konzern anbieten, auf die Übernahme attraktiver Start- und Landerechte, sogenannter Slots, an verkehrsreichen Flughäfen wie in Düsseldorf zu verzichten. ...

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FTTH: Telekom und EWE planen Joint-Venture für 1 Million FTTH/B

Die Deutsche Telekom und EWE wollen gemeinsam mehr als eine Million Haushalte mit Glasfaser versorgen. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung unter Berufung auf Branchenkreise. Für den Bau und Betrieb der FTTH/B-Zugänge (Fiber To The Home/ Fiber To The Building) planen die beiden Unternehmen die Gründung einer gemeinsamen Netzgesellschaft. Beide Betreiber wollen sich jeweils zu 50 Prozent an dem Joint Venture beteiligen. Die Verträge seien so gut wie fertig und würden in den kommenden Wochen unterzeichnet, schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Das Netz soll Dritten offenstehen. Anderen Anbietern wollen die Telekom und EWE die Leitungen zur Miete anbieten, damit sie darüber eigene Produkte vermarkten können. So wollen die zwei Unternehmen die Auslastung der teuren Infrastruktur beschleunigen und zugleich dem Bundeskartellamt und der Bundesnetzagentur entgegenkommen: Beide Behörden werden die Allianz auf eine mögliche Beeinträchtigung des Wettbewerbs prüfen müssen. Die Telekom verkauft bereits seit Juli 2017 Vectoring-Anschlüsse im Netz des Energieversorgers EWE. Es wurden Partner-Verträge für eine gegenseitige Nutzung von knapp 400 Ortsnetzen...

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Bungie: Destiny 2 bekommt Alexa-Sprachbefehle

Statt mit der Tastatur, der Maus oder dem Gamepad können Spieler in Destiny 2 ab sofort eine Reihe von Aufgaben mit Sprachbefehlen erledigen - allerdings vorerst nur in den USA und in Großbritannien. Nötig ist ein beliebiges Gerät von Amazon, das die Alexa-Spracherkennung unterstützt sowie eine kostenlose App mit dem Namen "Ghost Skill". Die Sprachsteuerung soll mit allen Versionen des Actionspiels funktionieren, also sowohl auf Xbox One, Playstation 4 und Windows-PC. Die Verwendung von Sprachbefehlen ist um die kleine Ingame-Drohne Ghost gestrickt: Der Spieler gibt dem Kompagnon etwa den Befehl, die stärkste gerade verfügbare Waffe auszurüsten oder das typische Loadout für einen Raid zur Verfügung zu stellen, was Ghost dann ausführt. Insgesamt soll Ghost rund tausend derartige Befehle verstehen und darauf ebenfalls per Sprachausgabe antworten. Natürlich hat erneut US-Synchronsprecher Nolan North die Sätze im Tonstudio gesagt. Entwickler Bungie nennt weitere Beispiele: "Alexa, Ghost soll mir melden, welche meiner Kumpels gerade online sind", oder "Alexa, welche Aufgabe steht als nächstes an?" Auch über die Welt von Destiny 2 soll der Spieler über das System...

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Vorschau – WM

Die Auslosung der Endrunde könnte die schon vorhandene Begeisterung für die WM in Russland 2018 zusätzlich befeuern. Die Mannschaft des Gastgebers ist zwar in Topf eins, in der Rangliste aber die schlechteste aller Teilnehmer.Moskau – Die Vorfreude ist ungebrochen: Bereits vor der Auslosung für die Gruppenphase der Weltmeisterschaft im kommenden Sommer hat der Weltverband Fifa mehr als 740.000 Tickets für den Event verkauft. Auch die russischen Fans sind heiß auf das Championat. Laut Informationsministerium haben schon rund 60.000 Russen den erst seit November ausgegebenen Fanpass beantragt, der den Stadionzugang erleichtern soll.Die Aufregung ist verständlich. Immerhin ist Russland als Gastgeber in Lostopf eins gesetzt. Und so kann die Mannschaft von Stanislaw Tschertschessow davon träumen, das erste Mal seit dem Zerfall der Sowjetunion die Vorrunde zu überstehen. Vorausgesetzt Fortuna spielt mit. Die russische Führung jedenfalls hat alles dafür getan: Wladimir Putin kommt, die pompöse Auslosungszeremonie im Kremlpalast am Freitagabend ist minutiös geplant, und als Glücksfee wurde die Sportjournalistin Maria Komandnaja nominiert. Komanda ist das russische Wort...

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Koalitionsverhandlungen

Finanzminister Hans Jörg Schelling hat angekündigt, der nächsten Regierung nicht mehr anzugehören. Norbert Hofer lässt die Frage offenWien – Norbert Hofer kommt richtig ins Schwärmen, wenn er davon erzählt, was er sich von der künftigen Entwicklung des Verkehrs in Österreich erwartet: "Wir sollten niemals glauben, dass das ferne Zukunftsmusik ist", sagt der FPÖ-Koalitionsverhandler über die Konzepte des autonomen Fahrens. Und man meint, er wolle sich gleich nach der Präsentation des Zwischenstands der Koalitionsgespräche ein selbstfahrendes Auto rufen, um sich zum nächsten Termin kutschieren zu lassen.Oder heim ins Burgenland. Als Burgenländer bekundet er, viel von den Problemen der Pendler zu wissen. Und auch, dass er Ideen habe, wie man die noch verbliebenen Nebenbahnen attraktiver machen könnte – die Fahrpläne seien ein Schlüssel dazu, wohl aber müsse man auch Geld (nicht nur des Bundes, sondern auch der Bundesländer) dafür in die Hand nehmen.Spricht hier etwa der künftige Infrastrukturminister? Die Augen des Ingenieurs Hofer leuchten weiterhin, als er antwortet: "Es ist zweifellos ein Bereich, der mich sehr interessiert."Ministerien-Struktur noch...

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Wechselwirkungen – E

Die digitalen Medikamentenlisten sollen Wechselwirkungen verhindernDornbirn – Vorarlbergs Gesundheitssystem macht einen Schritt nach vorne. Ab Jänner 2018 bieten alle Apotheken E-Medikation an. Durch diese Erweiterung von Elga wird die Medikamentenliste transparent. Der Vorteil: Die Gefährdung durch Wechselwirkungen kann verhindert werden.Diese Gefahr sollte nicht unterschätzt werden: Laut Weltgesundheitsorganisation geht jede zehnte Spitalsaufnahme auf Folgen von Medikamenteneinnahmen zurück. Alexander Biach, Vorstand des Hauptverbands am Donnerstag bei der Präsentation des Vorarlberger Modells: "Wir wissen, dass drei Arzneimittel gemeinsam eingenommen statistisch gesehen bereits drei Wechselwirkungen auslösen. Fünf Arzneimittel hingegen lösen bereits zehn Wechselwirkungen aus." Die Liste wird neben den verschriebenen auch jene rezeptfreien Medikamente, die Wechselwirkungen auslösen können (beispielsweise Aspirin), umfassen.Bewusstsein für die eigene GesundheitNach zwei Monaten Probebetrieb im Bezirk Dornbirn wird die E-Medikation in allen 51 Apotheken des Landes möglich. Kleinere technische Anfangsschwierigkeiten könnten noch auftauchen, räumt Jürgen Rehak,...

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Koalitionsbildung

Für Rudolf Kaske würde damit die direkte Demokratie in den Sozialversicherungen abgeschafft. Ärzte warnen vor einer Auflösung der UnfallversicherungsanstaltWien – Arbeiterkammer-Präsident Rudolf Kaske hält nichts von einer Zusammenlegung von Sozialversicherungsträgern. Ein solches Modell würde massive Veränderungen bedeuten, sagte Kaske am Donnerstag.Vor allem die Aufweichung der Selbstverwaltung durch ein kolportiertes Aufsichtsratsmodell für die Gremien der Kassen lehnt der AK-Präsident ab. Er finde es "spannend", dass ÖVP und FPÖ einerseits für den Ausbau der direkten Demokratie seien, auf der anderen Seite aber in den Sozialversicherungen dann die direkte Demokratie abschaffen wollten.Politik soll mitredenDer Hintergrund: Wie der STANDARD berichtete, wird in den Koalitionsverhandlungen überlegt, der Politik ein Mitspracherecht in den Gremien der Kassen zu sichern. Ähnlich wie beim Arbeitsmarktservice (AMS) könnte demnach über dem Vorstand ein Verwaltungsrat installiert werden, der drittelparitätisch besetzt wird. Neben Arbeitgebern und Arbeitnehmern würde dann auch die Bundesregierung einen Vertretern entsenden – genau wie jetzt beim...

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Forum

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Koalitionspläne – Umweltschützer-Kritik an türkis

Der Umweltdachverband sieht die am Donnerstag vorgestellten Vorhaben der künftigen Koalition in Infrastrukturfragen kritischWien – Das Positive zuerst: Franz Maier, der Präsident des Umweltdachverbands (UWD), findet durchaus interessante Ansätze in jenem Infrastruktur-Konzept auf das sich die Verhandler von ÖVP und FPÖ am Donnerstag geeinigt haben. Die Verbesserung des Angebots an öffentlichen Verkehrsmitteln zum Beispiel, die Forcierung des Carsharing oder der ökologischen Zustellsysteme. Und dass Abgasemissionen und Energieverbrauch gesenkt werden sollen, kann Maier auch nur loben.Erinnerungen an den Hainburg-KonfliktAls "schwer problematisch" stuft er allerdings ein, dass die künftige Koalition eine Rahmenkompetenz für übergeordnete Infrastrukturprojekte schaffen will: "Das klingt schwer nach dem zu Recht abgeschafften 'bevorzugten Wasserbau' der 1970er-Jahre", sagt Maier im Gespräch mit dem STANDARD. Der "bevorzugte Wasserbau" war ein Instrument, mit dem Umwelt- und Naturschutzbedenken bei Kraftwerks- und Flussbegradigungsprojekten amtlicherseits beiseite gewischt werden konnten.Den "bevorzugten Wasserbau" nennt Maier ein "Kriegsrelikt" (eingeführt wurde er 1914...

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Koalitionsverhandlungen

Kosten für Volksabstimmung so hoch wie für eine Nationalratswahl: Zwölf bis siebzehn Millionen sind bei neuem türkis-blauen Modus zu erwartenWien – Der Ausbau der direkten Demokratie könnte die Republik noch teuer zu stehen kommen: Wie berichtet herrscht hier zwischen Türkis und Blau noch "Dissens", wie Koalitionsverhandler Gernot Blümel (ÖVP) am Donnerstag zugab. Nachsatz: "Einen gänzlichen Systemwechsel herbeizuführen, das kann nicht von heute auf morgen gehen."Woran es sich konkret spießt: Die FPÖ möchte, dass künftig Volksbegehren, die von mehr als vier Prozent der Bürger Unterstützung erlangen, eine Volksabstimmung nach sich ziehen. Die ÖVP dagegen will erst ab einer Zustimmung von zehn Prozent ein solches Referendum abhalten, das – nach einem noch auszuverhandelnden Beteiligungsquorum – bindend wäre.Eine derartige Änderung der Verfassung gilt nicht nur unter Juristen aus demokratiepolitischen Gründen als höchst umstritten, zuletzt erklärten auch SPÖ und Neos, ein entsprechendes Gesetz, das eine Zweidrittelmehrheit im Nationalrat benötigt, sicher nicht einfach durchzuwinken.Wichtige Erfahrungswerte Hubert Sickinger, Experte für...

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© 2012 bis 4012 Oliver Zdravkovic • Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS). Wohnort: Österreich, Wien.